Westnorwegen Rundreise: Von Stavanger bis Kristiansund
Westnorwegen beginnt für viele mit den großen Fjorden. Für uns aber liegt ein großer Teil seiner Faszination draußen an der Küste – da, wo kleine Fähren zwischen Inseln pendeln, alte Hafenorte vom Fischfang erzählen und sich hinter unscheinbaren Abzweigen plötzlich weiße Strände, einsame Leuchttürme oder grandiose Aussichtspunkte verstecken. Auf genau diese Küstenroute nehmen wir euch in diesem Beitrag mit.
Unsere Tour führt von Stavanger über Karmøy, Haugesund, Bergen, Sotra, Bremanger, Vågsøy, Runde, Ålesund, Molde und Bud bis zur Atlantikstraße und weiter nach Kristiansund.

Natürlich gibt es auch an der Westküste nicht die eine perfekte Strecke, die für alle passt. Manche möchten möglichst viele Highlights sehen, andere lieber länger an einem schönen Ort bleiben, wandern, fotografieren oder spontan einem Abzweig folgen. Deshalb versteht diese Route bitte nicht als starre Vorgabe, sondern als erprobten Vorschlag aus unseren vielen eigenen Reisen. Ihr könnt sie komplett nachfahren, einzelne Etappen herausgreifen oder euch daraus eure eigene Westnorwegen Rundreise zusammenstellen.
Die Route schließt an unseren ersten Teil durch Südnorwegen bis Stavanger an, funktioniert aber ebenso eigenständig. Ihr könnt also direkt in Stavanger starten, erst in Bergen einsteigen oder die Strecke in umgekehrter Richtung fahren, wenn ihr von Norden kommt.
Unsere Westnorwegen Route im Überblick
Region
Westküste Norwegens
Strecke
ca. 900 Kilometer + Abstecher
Reisedauer
ideal 10 – 14 Tage
Beste Reisezeit
Mai – Oktober je nach Wetterlage, für Runde Mai – Juli
Was euch erwartet
Leuchttürme, Gipfeltouren, Vogelbeobachtung, Strände uvm.
Weitere Infos
auf der Webseite von Fjordnorwegen
Wir haben die Route in einzelne Etappen gegliedert und zu jeder Etappe die wichtigsten Stopps, Abstecher und Highlights ergänzt. Die Angaben zu Strecke und Fahrzeit können allerdings nur zur Orientierung dienen. An der Westküste fährt man selten einfach nur von A nach B. Oft bestimmt das Wetter, ein spontaner Stopp oder ein ungeplanter Abstecher die tatsächliche Route.
Die interaktive Karte mit allen genannten Orten findet ihr am Ende des Beitrags. Dort könnt ihr euch noch einmal einen Überblick verschaffen und eure eigene Route entlang der Westküste zusammenstellen.

Etappe 1: Von Stavanger nach Avaldsnes / Insel Karmøy
Fahrzeit
ca. 2,5 Stunden ohne Pausen
Distanz
etwa 95 Kilometer inklusive Abstecher
Strecke
E39 mit Tunnel und Fähre dann Fv47
Top Highlights
Utstein Kloster, Skudeneshavn
Unsere Route entlang der Westküste beginnt in Stavanger. Wenn ihr die Stadt noch nicht kennt, solltet ihr hier mindestens einen Tag einplanen – für die Altstadt Gamle Stavanger, den Hafen, die Street Art und die besondere Mischung aus Küstenstadt, Ölmetropole und Ausgangspunkt für einige der bekanntesten Wanderungen der Region. Unsere ausführlichen Tipps zu Stavanger findet ihr im separaten Beitrag.
Im Detail
Stavanger: 14 Tipps für euren Aufenthalt in der Hafenstadt am Tor zum Lysefjord.
Die E39 würde euch anschließend zwar zügig weiter Richtung Haugesund bringen, aber gerade die kleinen Abstecher links und rechts der Strecke machen diesen Etappenauftakt interessant. Mit Tungenes fyr und Utstein Kloster liegen schon kurz hinter Stavanger zwei Ziele, die Meer, Küstenkultur und Geschichte miteinander verbinden.
Spätestens bei Karmøy lohnt es sich dann, die E39 zu verlassen. Die Insel liegt westlich der Hauptroute und gehört für uns zu den schönsten Abstechern dieser ersten Etappe. Feinsandige Strände, alte Küstenorte und geschichtsträchtige Plätze rund um Avaldsnes liegen hier nah beieinander – genug Gründe also, für Karmøy mindestens einen Tag einzuplanen.
1. Tungenes Fyr – das alte Leuchtfeuer auf der Landzunge von Randaberg

Man glaubt es kaum, dass man nur ein Stück nordwestlich von Stavanger so eine ursprüngliche und ruhige Umgebung findet, wie hier auf der Landzunge von Randaberg am Tungenes Fyr.
Bereits 1828 wurde hier ein erstes Leuchtfeuer eingerichtet, damit Fischer mit ihren Schiffen sicherer den Weg nach Stavanger fanden. Zuvor sollen Kerzen in einem Dachfenster in Tungevågen den Fischern den Weg gewiesen haben.
Heute ist der Leuchtturm nicht mehr in Betrieb, sondern Museum, Kulturort und Café. Im alten Leuchtturmwärterhaus bekommt ihr einen Eindruck davon, wie der Leuchtturmwärter und seine Familie hier in den 1930er-Jahren lebten. Rund um den Leuchtturm könnt ihr an der Felsenküste spazieren gehen, die Schiffe auf ihrem Weg nach oder von Stavanger beobachten und in der Umgebung noch Überreste deutscher Befestigungen aus dem Zweiten Weltkrieg entdecken.
2. Utstein Kloster – Kurztrip in das Mittelalter

Durch den 223 Meter tiefen und knapp 5,9 Kilometer langen Byfjordtunnel verlassen wir Randaberg und erreichen die Insel Sokn. Über eine Brücke geht es weiter nach Mosterøy, bevor wir die E39 verlassen und zum Utstein Kloster auf Klosterøy abbiegen.
Utstein Kloster gehört zu den eindrucksvollsten historischen Orten in der Region Stavanger. Die Klosteranlage entstand ab den 1260er-Jahren, wurde 1286 erstmals schriftlich erwähnt und gilt heute als Norwegens am besten erhaltenes mittelalterliches Kloster.
Vermutlich lebten nur rund zwölf Augustinermönche im Kloster. Dazu kamen Menschen, die auf den Höfen arbeiteten, kochten, bauten, Felder bestellten und den Alltag der Anlage überhaupt erst möglich machten.

Gerade das macht Utstein so spannend. Hinter den alten Steinmauern stand nicht nur ein abgeschiedenes Klosterleben, sondern ein ganzer Wirtschaftshof, der im Mittelalter offenbar genug Erträge hatte, um rund 250 Menschen ganzjährig zu versorgen. Bei einem Rundgang durch die Anlage bekommt man deshalb nicht nur einen Eindruck vom Leben der Mönche, sondern auch von der Bedeutung, die dieser Ort einst an der norwegischen Westküste hatte.
Besonders ungewöhnlich ist die Klosterkirche, deren Turm direkt zwischen Chor und Kirchenschiff steht – eine Bauweise, die in Norwegen einzigartig ist. Heute ist Utstein Kloster Museum, Kulturort und Veranstaltungsort. Je nach Saison finden hier Ausstellungen, Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt.
Die Geschichte von Utstein reicht sogar noch weiter zurück. Lange vor der Klosterzeit soll hier ein Königshof von Harald Hårfagres gelegen haben. Harald Hårfagre ist jener Wikingerkönig, der nach der Schlacht im Hafrsfjord bei Stavanger als erster König Norwegens gilt.
3. Åkrasanden – weiße Strände auf Karmøy

Durch den nächsten Unterwassertunnel, den Mastrafjordtunnel, erreichen wir die Insel Rennesøy und wenig später die Fähre von Mortavika nach Arsvågen. Von dort folgen wir der Fv47 weiter auf die Insel Karmøy bis nach Åkrehamn. Nahe der Strände steht ein großer Parkplatz zur Verfügung.
An der Westküste von Karmøy liegt mit Åkrasanden eine Strandlandschaft, die an sonnigen Tagen fast einen Hauch von Karibik versprüht. Nur die Wassertemperatur erinnert einen daran, dass man eben nicht in der Karibik ist, sondern an der norwegischen Westküste. Nicht umsonst wird Åkrasanden regelmäßig zu den schönsten Stränden Norwegens gewählt. Zudem trägt der Strandbereich seit vielen Jahren die internationale Blue-Flag-Auszeichnung.
Auch wenn man nicht baden möchte, lohnt sich der Stopp. Entlang der Küste führt ein einfacher Natur- und Kulturpfad von Åkrasanden weiter in Richtung Stavasanden, Ferkingstad und Hop – mit schönen Ausblicken auf die Strände, die offene Küste und eine beeindruckende Vogelwelt.
Wer dann noch Lust hat, kann in Åkrehamn die Mortholmen Sildesalteri besuchen. Die alte Heringssalzerei aus dem Jahr 1918 wurde von Sig Hansen, bekannt aus der Kultserie “Deadliest Catch”, restauriert und erinnert an die große Bedeutung der Heringsfischerei für diese Küste.
4. Skudeneshavn – das weiße Fischerdorf im Süden der Insel

Von Åkrehamn lohnt sich der Abstecher weiter in den Süden von Karmøy nach Skudeneshavn. Der Ort wirkt mit seinen weißen Holzhäusern, schmalen Gassen und alten Seebuden fast wie ein Fischerdorf aus dem Bilderbuch.
Im 19. Jahrhundert erlebte der Ort durch Heringsfischerei, Handel und Segelschifffahrt einen deutlichen Aufschwung. In den Wintermonaten kamen Tausende Fischer nach Skudeneshavn. Von dieser Zeit erzählen bis heute rund 130 historische Holz- und Speicherhäuser im alten Ortskern.
Gamle Skudeneshavn wurde 2018 von der norwegischen Denkmalschutzbehörde Riksantikvaren als kulturhistorisch wertvolles Holzhausmilieu gelistet und unter Schutz gestellt.
Wer mehr über die Geschichte von Skudeneshavn erfahren möchte, kann das Skudeneshavn Museum im Mælandsgården besuchen. Dort bekommt man einen Eindruck davon, wie eng Fischerei, Handel und Seefahrt früher miteinander verbunden waren. Für eine kleine Pause bieten sich im alten Ortskern mehrere Cafés an – darunter auch das angeblich kleinste Café der Welt.
Auch eine maritime Erfindung, die vermutlich viele Menschenleben rettete, hat ihre Wurzeln mitten in Skudeneshavn: In den 1880er-Jahren entwickelte Kapitän Ole Christian Hansen hier den „Hansaluren“, ein handbetriebenes Nebelhorn, das Schiffe bei Nebel und Sturm warnen sollte. Mehr als 70 Jahre lang war der Hansaluren auf norwegischen Schiffen vorgeschrieben.
Nach unserem Besuch fahren wir auf der Ostseite von Karmøy über die Fv511 wieder zurück in Richtung Norden, bis wir bei Kopervik erneut auf die Fv47 treffen. Von dort geht es weiter nach Avaldsnes.
5. Sankt Olavs Kirche in Avaldsnes

Von Skudeneshavn führt unsere Route weiter nach Avaldsnes, einem der geschichtsträchtigsten Orte an der norwegischen Westküste. Seine Lage am Karmsund war früher strategisch wichtig, denn hier verlief durch die schmale Meerenge der alte Schifffahrtsweg “Nordvegen”, der Weg nach Norden – dem Norwegen später seinen Namen verdanken sollte. Genau deshalb war Avaldsnes schon lange vor der Wikingerzeit ein bedeutender Herrschaftssitz.
Die Sankt Olavs Kirche steht nicht zufällig an diesem Ort. Bereits Olav Tryggvason soll um das Jahr 1000 in Avaldsnes eine erste Kirche errichtet haben. Die heutige Steinkirche entstand um 1250 unter König Håkon Håkonsson und war Teil eines größeren königlichen Hofes. Später wurde sie auch zu einer wichtigen Pilgerkirche an der Küste. Bis heute ist Avaldsnes ein zentraler Ort an der Kystpilegrimsleia, dem Küstenpilgerweg von Egersund nach Trondheim. All das zeigt, welchen Stellenwert Avaldsnes in der norwegischen Geschichte einnimmt.
Ein auffälliges Detail steht direkt an der Nordseite der Kirche: die „Jomfru Marias synål“, die Nähnadel der Jungfrau Maria. Der hohe Bautastein neigt sich sichtbar in Richtung Kirchenmauer. Der Sage nach soll der Weltuntergang kommen, sobald der Stein die Wand berührt. Bislang hält er zum Glück noch Abstand.
Direkt neben der Kirche liegt das Nordvegen Historiesenter. Wer mag, bekommt dort einen guten Überblick über Avaldsnes, den alten Seeweg entlang der Küste und die frühe Königsgeschichte Norwegens.
Von der Kirche ist es anschließend nur ein kurzer Spaziergang zur kleinen Insel Bukkøy. Dort liegt der rekonstruierte Wikingerhof, die nächste Station auf unserer Reise durch die frühe Geschichte Karmøys.
6. Der Wikinger-Hof auf der Insel Bukkøy bei Avaldsnes

Unterhalb der Sankt Olavs Kirche liegt auf der kleinen Insel Bukkøy der rekonstruierte Wikingerhof. Der kurze Weg dorthin führt vom mittelalterlichen Kirchenplatz hinunter in die Zeit der Wikinger.
Zur Anlage gehören unter anderem ein Langhaus, ein Bootshaus für ein Wikingerschiff, ein Rundhaus, ein Grubenhaus und mehrere kleinere Gebäude. Vieles wurde auf Grundlage archäologischer Funde aus Rogaland rekonstruiert.
In der Sommersaison ist der Wikingerhof für Besucher geöffnet. Dann gibt es Führungen, Vorführungen und Aktivitäten, bei denen besonders Familien mit Kindern auf ihre Kosten kommen. Ein besonderer Termin ist jedes Jahr das Wikingerfestival im Juni, wenn sich zwischen den rekonstruierten Gebäuden Wikingergruppen aus verschiedenen Ländern treffen.

Noch mehr Eindrücke, Bilder und Tipps findet ihr in unserem separaten Beitrag über Karmøy.
Im Detail
Karmøy: Wikinger, Kloster, Küstenorte und Karibikstrände an der norwegischen Westküste.
Nach dem Besuch bietet es sich an, noch ein Stück bis nach Haugesund weiterzufahren. Dort liegt mit Haraldshaugen Camping ein schön gelegener Platz am Meer, der sich gut als Übernachtungsstopp vor der nächsten Etappe eignet.
Etappe 2: Von Karmøy über Bergen nach Sotra
Fahrzeit
ca. 5 Stunden ohne Pausen
Distanz
etwa 280 Kilometer inklusive Abstecher
Strecke
E39 + Nebenstrecken & Stichfahrten + Fähre
Top Highlights
Himakånå, Bergen, Glesvær
Nach Karmøy führt unsere Route weiter über Haugesund in Richtung Bergen und schließlich hinaus auf die Insel Sotra. Auf dieser Etappe nehmen wir einige schöne Stopps entlang der Küste vor dem Hardangerfjord mit, bevor es weiter nach Bergen geht. Falls ihr schneller vorankommen möchtet oder müsst, folgt ihr ab Haugesund beziehungsweise Aksdal weitgehend der E39 Richtung Bergen.
Für Bergen haben wir mittlerweile einen eigenen Beitrag mit vielen Tipps, Highlights und Aussichtspunkten verfasst. In dieser Etappe konzentrieren wir uns deshalb auf ausgewählte Abstecher im Umland.
7. Himakånå – atemberaubende Aussicht von der kleinen Trollzunge

Besonders im Licht der Abendsonne möchten wir euch diese Wanderung auf die kleine Trollzunge empfehlen. Am Ziel bietet sich ein großartiger Blick über den Fjord, die Berge und die Küstenlandschaft. Nicht ohne Grund wird die Felszunge Himakånå oft als kleine Schwester der Trolltunga bezeichnet. Nur bekommt man diese Aussicht mit deutlich weniger Aufwand, denn die Felszunge erreicht man schon nach einem kurzen, etwa 50-minütigen Aufstieg. Parken kann man gebührenpflichtig beim Joker in Hinderåvåg. Von dort ist der Wanderweg ausgeschildert.
Im Detail
Himakånå: Alle wichtigen Infos zur Wanderung auf die kleine Trollzunge.
8. Strandebarm – ein Abstecher an den westlichen Hardangerfjord

Strandebarm liegt am westlichen Hardangerfjord und eignet sich gut als Zwischenziel auf dem Weg nach Bergen. Hier findet man nicht nur schöne Blicke auf den Hardangerfjord, sondern auch alte Handelsplätze, kleine Wanderungen, Almen und ruhige Orte abseits der bekannteren Hardanger-Klassiker. Gerade diese Mischung macht die Region für uns so reizvoll.
Da man rund um Strandebarm problemlos mehrere Tage verbringen kann, haben wir unsere Tipps für diese Region in einem eigenen Beitrag zusammengefasst. Dort findet ihr Ausflüge, Wanderungen und besondere Orte – darunter auch einige persönliche Empfehlungen, die wir durch Bekannte in Norwegen kennenlernen durften.
Im Detail
Hardangerfjord: Ausflüge, Wanderungen und besondere Tipps rund um Strandebarm.
9. Bergen – Hansestadt mit UNESCO-Welterbe Bryggen

Bergen ist eine der schönsten Städte Norwegens und gehört für viele Reisende fest zu einer Route durch Westnorwegen. Zwischen Hafen, Fischmarkt, Bryggen, alten Holzhäusern, schmalen Gassen und den Bergen ringsum gibt es viel zu entdecken.
Ein Klassiker ist das alte Hanseviertel Bryggen, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Ebenso lohnt sich die Fahrt mit der Bahn auf den Fløyen. Von dort oben öffnet sich der Blick über die Stadt, den Byfjord, die umliegenden Berge und die Inselwelt vor Bergen.
Im Detail
Bergen: Unsere schönsten Highlights und Tipps für die alte Hansestadt am Meer.
Nach dem Stadtbesuch führt unsere Route weiter hinaus nach Sotra. Oft wird unterschätzt, wie idyllisch und ruhig es in der Inselwelt vor Bergen ist.
10. Kleppaksla – kurze Gipfeltour auf Sotra

Kleppaksla ist eine kurze, aussichtsreiche Wanderung im Süden von Sotra und passt perfekt, wenn ihr nach dem Trubel in Bergen einen Ausgleich sucht. Die Tour beginnt bei Kleppe und führt durch leicht kuppiertes Gelände hinauf auf den gut 200 Meter hohen Gipfel. Von oben blickt man über den Krossfjord, das südliche Sotra, das Meer und die Inselwelt Richtung Austevoll.
Der Weg ist nicht lang, und gerade am Abend lohnt sich diese kurze Tour. Dann wird das Licht weicher, und die untergehende Sonne legt einen goldenen Schleier über die umliegenden Inseln.
Parkmöglichkeiten gibt es leider nur begrenzt. Eine Möglichkeit befindet sich nahe der Kreisstraße beim Grendahus. Bitte achtet darauf, keine Einfahrten zuzustellen oder Anwohner zu behindern.
11. Glesvær – alter Handelsplatz und Fischerdorf auf Sotra

Koordinaten vom Parkplatz am Café: 60.203321, 5.040570
Glesvær liegt ganz im Südwesten von Sotra, direkt am Meer. Der Ort wirkt heute ruhig, ja, fast verschlafen, war aber über lange Zeit ein wichtiger Handels- und Fischerplatz an der Küste.
Im 18. und 19. Jahrhundert war Glesvær das wichtigste Fischerdorf auf Sotra. Zwischen alten Holzhäusern, Booten, Kaianlagen und kleinen Lagerhäusern bekommt man noch heute ein Gefühl dafür, wie stark das Leben hier vom Meer geprägt war.
Direkt am alten Handelsplatz liegt das Glesvær Kafé, das fast schon selbst ein kleines Stück Küstengeschichte ist. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1925 – im Inneren ist noch Originalinterieur aus dem alten Laden um 1900 erhalten. Heute verbindet das Café diesen historischen Rahmen mit Bäckerei, kleinem Laden, Ausstellungen und einer einfachen, zur Küste passenden Karte.
12. Fjell Festning – die größte erhaltene Küstenfestung des Atlantikwalls in Norwegen

Die Anlage Fjell Festning wurde während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungsmacht errichtet und zählt zu den größten Küstenfestungen Norwegens. Ihre Aufgabe war es, die Zufahrt nach Bergen vom Meer aus zu kontrollieren und zu verteidigen.
Schon die Dimension der Festung ist beeindruckend und auf eine unangenehme Weise auch furchteinflößend. Im Zentrum stand ein schwerer Geschützturm mit drei 28,3-Zentimeter-Kanonen, die ursprünglich vom deutschen Schlachtkreuzer „Gneisenau“ stammten. Die Reichweite lag bei rund 37 Kilometern. Läuft man heute über das Gelände, vorbei an Bunkern, Stellungen und Betonresten, wird sehr deutlich, welche militärische Gewalt hier einmal gebündelt wurde.
Die Anlage ist spannend, historisch wichtig und durch ihre Lage zugleich ein eindrucksvoller Aussichtsort – aber sie macht auch nachdenklich. Gerade in dieser Zeit, in der Krieg plötzlich nicht mehr weit weg scheint, verlässt man solche Orte nicht ganz unbeschwert. Sie erinnern daran, wohin Besatzung, Machtdenken und militärische Eskalation führen können.
Je nach Saison werden auch Führungen angeboten, bei denen man mehr über den Bau, die Technik und die Geschichte der Anlage erfährt. Ungewöhnlich ist auch das Café, das über dem ehemaligen Geschützstand eingerichtet wurde – ein fast irritierender Kontrast zu dem, wofür dieser Ort einmal gebaut wurde. Alle Details und die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr auf der Website der Krigsmuseene.
Nach dem Besuch dieser beeindruckenden Festung verlassen wir Sotra und setzen unsere Route weiter nach Norden fort.
13. Insider-Tipp: Fedje – Küstenleben draußen im Meer

Fedje liegt nordwestlich von Bergen vor der Küste von Nordhordland. Von Sævrøy setzt man mit der Autofähre in rund 30 Minuten auf die Insel über. Den Routenplan kann man auf der Webseite von Fjord1 einsehen. Schon nach der kurzen Überfahrt taucht man in eine kleine Inselwelt ein, in der Wetter, Meer und die nächste Fähre den Alltag prägen.
Genau das hat uns auf Fedje besonders gefallen. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie das Inselleben auf so engem Raum funktioniert und wie eng die Gemeinschaft auf einer kleinen Insel zusammenhalten muss.
Ein ungewöhnliches Highlight auf Fedje ist die Feddie Ocean Distillery. Hier wird tatsächlich eigener Whisky, Gin und Aquavit produziert, und wer möchte, kann Führungen mit Verkostung buchen. In der alten Sardinenfabrik sind zudem Ferienwohnungen entstanden, sodass man den Aufenthalt auf der Insel auch unkompliziert verlängern kann.
Das bekannteste Wahrzeichen von Fedje ist Hellisøy fyr im Süden der Insel. Der rot-weiß gestreifte Leuchtturm wurde 1855 in Betrieb genommen und steht auf einer kleinen Felseninsel am Eingang zum Fedjeosen. Gerade diese exponierte Lage macht ihn zu einem der markantesten Fotomotive der Insel.
Schön wandern kann man auf Fedje durch Küstenheide und Moorflächen. Die Nordsjøløypa und der Kulturpfad führen über die Insel, vorbei an kleinen Seen, Felsen und Spuren der Küstengeschichte. Dazu gehören auch Befestigungsreste aus dem Zweiten Weltkrieg bei Vidnappen.
Fedje lässt sich als kurzer Abstecher einbauen, eignet sich aber auch für eine Übernachtung. Für unseren kurzen Aufenthalt haben wir das Wohnmobil am Fährkai in Sævrøy stehen lassen und sind als Fußgänger übergesetzt. Falls man das Küstenleben auf Fedje intensiver erleben möchte, kann man auch sein Wohnmobil mitnehmen. Es gibt im Gästehafen auch einige Wohnmobilstellplätze.
Wer noch intensiver in die Umgebung von Bergen eintauchen möchte, findet in unserem separaten Beitrag weitere Ausflüge, Inseln und Highlights rund um die Stadt.
Im Detail
Bergen und Umgebung: Weitere Ausflüge, Inseln und Highlights rund um Bergen.
Etappe 3: Von Sotra nach Bremanger und auf die Insel Vågsøy
Fahrzeit
ca. 6 Stunden ohne Pausen
Distanz
etwa 315 Kilometer inklusive Abstecher
Strecke
E39 + Nebenstrecken & Fähren
Top Highlights
Grotlesanden, Veten, Kråkenes Fyr

Auf dieser Etappe heißt es zunächst Strecke machen. Von Sotra beziehungsweise Fedje führt die Route weiter nach Norden, über die E39, mit Fähren, Fjorden und einigen längeren Abschnitten auf der Straße. Hier ist der Weg das Ziel, und man sollte sich Zeit nehmen, denn mit Bremangerlandet wartet einer der eindrucksvollsten Küstenabschnitte dieser Route.
Die Landschaft rund um Bremanger wird oft als „kleine Lofoten“ des Westlands bezeichnet. Der Grund liegt auf der Hand, denn weiße Sandstrände, schroffe Berge, kleine Fischerorte und die höchste Meeresklippe Europas prägen hier eine Küste, die überraschend stark an die populären Inseln im Norden erinnert.
14. Grotlesanden – ein Strand wie aus dem Bilderbuch

Koordinaten vom Parkplatz am Strand: 61.841679, 4.897091
Grotlesanden liegt am Ende der Straße bei Grotle auf Bremangerlandet und gehört zu den bekanntesten Stränden dieser Küstenregion. Der breite, feinsandige Strand zieht sich über mehrere hundert Meter am offenen Meer entlang. Genau dieser Kontrast macht Grotlesanden so besonders – auf der einen Seite der helle Sand und das klare Wasser, auf der anderen Seite die Felsen, Wiesen und Berge von Bremangerlandet. Hier kann man einen herrlichen Sommertag verbringen, von den Felsen am Ufer angeln oder zu Wanderungen in der Umgebung aufbrechen.
Es gibt einen kleinen Parkplatz mit Sanitäranlage, der in den Sommermonaten zeitweise kostenpflichtig ist. Nicht weit entfernt liegt Iglandsvik mit einem kleinen Joker-Supermarkt sowie dem Bremanger Bobilhavn mit Entsorgung, Duschen und Toiletten. Bezahlt haben wir den Stellplatz ganz unkompliziert im Supermarkt.
15. Veten – Blick über Grotlesanden und Bremangerlandet

Direkt am Grotlesanden beginnt die Wanderung hinauf zum Veten und schon nach den ersten Höhenmetern zeigt sich, warum sich die Tour lohnt. Ein gewaltiges Panorama aus Strand, Küstenlandschaft und Atlantik entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg.
Die Wanderung ist insgesamt etwa 8,6 Kilometer lang und führt vom Meer bis auf rund 520 Meter Höhe. Am Ziel steht die Vetehytta, eine der norwegischen Dagsturhytter. In der kleinen Tageshütte kann man sich aufwärmen und geschützt eine Pause einlegen, bevor man den Rückweg antritt.
Wer allerdings noch Lust hat, kann auf dem Veten-Plateau weiter zu einem besonderen Aussichtspunkt wandern. Dort kann man hinunter in die wildromantische Bucht Vetvika blickt. Die Wanderung in die Vetvika selbst haben wir als separate Tagestour unternommen und sind dafür von Svarstad gestartet. Alle Details zu dieser anspruchsvollen Tour findet ihr in unserem Beitrag: Wanderung in die atemberaubende Bucht Vetvika
Im Detail
Veten auf Bremangerlandet: Alle Infos zur aussichtsreichen Wanderung oberhalb von Grotlesanden.
16. Kalvåg – ein romantisches Dorf am Meer

Kalvåg liegt weit draußen auf Frøya in der Kommune Bremanger und gehört zu den schönsten Fischerdörfern an der norwegischen Westküste. Zwischen alten Bootshäusern, kleinen Gassen und dem geschützten Hafen spürt man noch viel von der Küstenkultur, die diesen Ort über Generationen geprägt hat. Gleichzeitig ist Kalvåg ohne Fähre gut mit dem Auto zu erreichen und lässt sich deshalb wunderbar mit Grotlesanden, Veten oder dem Hornelen verbinden.
Mindestens genauso lohnt ein Abend im Restaurant Knutholmen direkt am Hafen. Das Restaurant befindet sich in einem alten, liebevoll restaurierten Bootshaus. Die Karte führt zwar nur wenige Gerichte, setzt dafür aber konsequent auf Qualität. Im Mittelpunkt stehen fangfrischer Fisch, Krabben, Meeresfrüchte und regionale Zutaten aus der Umgebung und je nach Saison gibt es auch ausgewählte Fleisch- und Wildgerichte. Für uns war das Essen im Knutholmen ein kulinarisches Highlight, das wir unbedingt weiterempfehlen möchten.
In den restaurierten Gebäuden von Knutholmen werden auch Übernachtungen angeboten – vom Hotelzimmer über Apartments bis zu traditionellen Rorbuer direkt am Wasser. Wohnmobilreisende finden unweit des Hafens Stellplätze. So lässt sich der Abend im Restaurant wunderbar mit einer Nacht im historischen Fischerdorf verbinden.
17. Hornelen – Wanderung auf Europas höchste Meeresklippe

Kaum ein Gipfel an der norwegischen Westküste hat uns so nachhaltig beeindruckt wie der Hornelen. 860 Meter fällt die mächtige Felswand fast senkrecht zum Meer ab und vom Gipfel öffnet sich ein überwältigendes Panorama über den Nordfjord, Bremangerlandet und die Inselwelt draußen im Atlantik. Für uns war dieser Ausblick sogar noch eindrucksvoller als der vom berühmten Preikestolen.
Zum Gipfel führen zwei markierte Wege. Wir sind damals von Lisete auf Berleneset gestartet und würden diese Variante auch heute wieder wählen. Sie ist zwar etwas länger als die inzwischen häufiger empfohlene Tour von Hunskår, steigt aber weniger steil an und lässt sich daher aus unserer Sicht angenehmer gehen.
Technisch stellt die Wanderung keine außergewöhnlichen Anforderungen. Doch die lange Strecke, rund 900 Höhenmeter und mehrere ausgedehnte Geröllfelder machen sie zu einer kräftezehrenden und sehr anspruchsvollen Ganztagestour. Umso überwältigender ist der Moment, in dem man nach dem langen Aufstieg endlich oben steht. Die müden Beine sind plötzlich vergessen, wenn der Blick über Fjorde, Berge und die unzähligen Inseln vor der Küste schweift.

Unweit des Gipfels steht die kleine Schutzhütte Olavsbu. Darin liegt eine norwegische Fahne bereit, die viele Wanderer – und natürlich auch wir – für das obligatorische Gipfelfoto nutzen.
Im Detail
Hornelen: Unsere Erfahrungen und alle wichtigen Infos zur Tour auf Europas höchste Meeresklippe.
18. Veten – ein Logenplatz über Måløy

Direkt über Måløy erhebt sich der 613 Meter hohe Veten, der höchste Gipfel der Insel Vågsøy. Die Wanderung wurde uns damals von Einheimischen empfohlen und bereits während des Aufstiegs zeigt sich, weshalb sie hier so beliebt ist. Zudem ist die Tour überraschend kurz und technisch unkompliziert.
Wir starteten oberhalb von Måløy am Skramsvatnet beim Stadion und erreichten den Gipfel nach kaum mehr als einer Stunde. Der gut markierte Aufstieg war für uns deutlich weniger anstrengend als viele andere Wanderungen an der norwegischen Westküste.
Umso erstaunlicher ist das Panorama, das sich schon beim Aufstieg öffnet. Tief unterhalb liegen Måløy und die markante Måløybrücke, während der Blick über den Nordfjord, Bremangerlandet und die unzähligen Inseln bis hinaus auf den Atlantik schweift. Eine vergleichsweise entspannte Wanderung mit einer Aussicht, die sich vor den großen Gipfeltouren der Region keineswegs verstecken muss.
19. Der populärste Stein an Norwegens Küste – der Kannesteinen

Der Kannesteinen gilt als das meistfotografierte Motiv auf Vågsøy und sobald man die ungewöhnliche Felsformation an der Kvalheimsvika vor sich sieht, versteht man auch warum. Seit Jahrtausenden haben Wellen, Eis und lose Steine den rund drei Meter hohen Felsen geformt, der je nach Blickwinkel an einen Pilz, einen Kelch oder einen Stuhl auf einem schmalen Bein erinnert.
Besonders eindrucksvoll wirkt diese natürliche Skulptur bei höherem Wasserstand, wenn die Brandung ihren schmalen Fuß umspült. Bei Ebbe kann man dagegen näher herangehen und die ungewöhnlich glatt geschliffene Form aus unterschiedlichen Perspektiven fotografieren.
Unser Tipp: Am besten fotografiert man den Kannesteinen am späten Nachmittag oder am Abend, wenn warmes, weiches Licht seine ungewöhnliche Form besonders zur Geltung bringt.
20. Der Leuchtturm Kråkenes fyr – Wind, Wellen und Weite

An der nordwestlichen Spitze von Vågsøy steht der Leuchtturm Kråkenes fyr auf einem Felsvorsprung hoch über dem offenen Atlantik. Bei ruhigem Wetter wirkt dieser abgelegene Ort beinahe friedlich und entrückt. Sobald es stürmt, zeigt sich jedoch, weshalb Kråkenes zu den wetterexponiertesten Leuchtturmstationen Norwegens zählt. Dann bricht sich die Brandung an den dunklen Klippen und die Gischt wird bis hinauf zum weißen Leuchtturmhaus getragen.
Die erste Leuchtturmstation entstand hier 1906. Nachdem das damalige Leuchtturmhaus 1945 bei einem alliierten Luftangriff zerstört worden war, wurde 1949 das heutige Gebäude errichtet. Für uns gehört Kråkenes fyr zu den eindrucksvollsten Orten auf Vågsøy – nicht nur wegen seiner dramatischen Lage, sondern auch wegen der besonderen Stimmung über dem Meer und der grandiosen Möglichkeiten, hier den Sonnenuntergang zu fotografieren.
Der Abstecher lässt sich hervorragend mit dem Kannesteinen und der Wanderung auf den Veten verbinden. So erlebt man an einem Tag drei ganz unterschiedliche Seiten von Vågsøy.
Heute betreibt der Ytre Nordfjord Turlag die Anlage als Selbstversorgerunterkunft mit insgesamt 15 Schlafplätzen im Leuchtturmhaus und im benachbarten Assistentenhaus. Übernachtungen muss vorab gebucht werden und sind auch für Nichtmitglieder des DNT möglich. Einen gewöhnlichen DNT-Schlüssel benötigt man nicht, denn den Zugangscode für die Schlüsselbox erhält man mit der Buchung.
Unser Tipp: Im oberen Geschoss des Leuchtturmhauses kann man die Stormsuite buchen, die einst als Hochzeitssuite bekannt war. Dabei steht einem die komplette Etage mit Schlafzimmer, Wohnbereich, Küche und Bad zur Verfügung. Näher kann man den Stürmen, den Wellen und dem offenen Atlantik kaum sein – und mit etwas Glück erlebt man hier einen spektakulären Sonnenauf- oder Sonnenuntergang.
21. Die Strände im Dorf Refviksanden

Am nördlichen Ende von Vågsøy liegt mit dem Refviksanden einer der schönsten Strände an der norwegischen Westküste. Heller, feiner Sand zieht sich entlang der geschützten Bucht, während sich die Häuser von Refvik auf der grünen Wiesen verteilen. Bei Sonnenschein leuchtet das Wasser türkisblau und die Szenerie erinnert beinahe mehr an eine Insel in der Südsee als an die raue Küste Westnorwegens.
Besonders eindrucksvoll ist der Blick von der Straße oberhalb des Dorfes, wenn man vom Kråkenes fyr nach Refvik hinunterfährt. Von dort erkennt man, wie schmal der bewohnte Landstreifen zwischen dem Refvikvatnet und dem offenen Meer tatsächlich ist – ein außergewöhnliches Panorama, für das sich ein kurzer Fotostopp lohnt.
Direkt hinter dem Strand liegt Refvik Camping mit Stellplätzen für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte. Ein besonderer Platz nur wenige Meter vom Meer entfernt.
22. Küstenwanderung zum Leuchtturm Skongenes Fyr

Koordinaten vom Parkplatz am Ausgangspunkt der Wanderung: 62.012166, 5.128463
Die einstündige Wanderung (eine Strecke) durch die abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit Wäldern, Wiesen und Felsen ist ein absolutes Highlight und daher auch besonders für Familien zu empfehlen. Das alte Haus des Leuchtturm-Wärters ist heute eine Hütte des DNT und mit dem Universalschlüssel des DNT zu öffnen. Man kann daher dort auch eine Nacht inmitten dieser fast unberührten Natur am Meer verbringen (für Besucher die NICHT Mitglied im DNT sind, kostet das etwa 40 Euro die Nacht). Wenn man nicht im DNT ist und den Schlüssel für eine Tour nutzen möchte bzw. braucht, kann man Britt Småvik vom Ytre Nordfjord Turlag (Handynummer: +47 93 85 43 98) kontaktieren. Es stehen 18 Betten im Haus zur Verfügung.
Wir haben uns dort aber nur einen Kaffee gekocht und den Bauch mit Johannisbeeren vollgeschlagen, die dort in Unmengen zu finden sind.
Etappe 4: Von der Insel Vågsøy über Runde nach Ålesund
Fahrzeit
ca. 5,5 Stunden ohne Pausen
Distanz
etwa 270 Kilometer inklusive Abstecher
Strecke
Rv15 + E39 + Fv61 & eine Fährverbindung
Top Highlights
Vogelinsel Runde, Ålesund, Alnes
Auf dieser vierten Etappe unserer Rundreise entlang der norwegischen Westküste gibt es unglaublich viel zu entdecken. Von der Insel Vågsøy führt uns die Route weiter nach Norden in die Küstenlandschaft von Sunnmøre – eine Region, in der sich Norwegen noch einmal von seiner besonders maritimen Seite zeigt.
Zwischen Nordfjord und Ålesund wechseln sich Inseln, Brücken, Fähren, kleine Küstenorte und weite Ausblicke über das Meer ab. Oft ist man hier gar nicht so weit unterwegs, braucht aber trotzdem Zeit, weil hinter der nächsten Kurve schon wieder ein Aussichtspunkt, ein Leuchtturm, ein Hafen oder ein Abstecher ans Meer lockt. Genau das macht diesen Abschnitt für uns so reizvoll.
Mit Runde, Ålesund und der Inselwelt westlich der Stadt liegen auf dieser Etappe gleich mehrere sehr unterschiedliche Höhepunkte nah beieinander.
23. Papageitaucher am Vogelfelsen auf der Insel Runde

Koordinaten vom besten Aussichtspunkt am Vogelfelsen Lundeura auf der Insel Runde: 62.400982, 5.601300
Das Highlight auf der Insel Runde sind ganz sicher die niedlichen Papageitaucher, die hier in der Paarungszeit viele Nester an den steilen Klippen bauen. Aber auch mächtige Seeadler, Raubmöwen und unzählige andere Seevögel sind auf der einmalig schönen Insel zu bestaunen.
Bitte beachtet, dass die Papageitaucher in der Regel nur zwischen Mai und Juli und dann auch nur in den Abendstunden – wenn sie von der Nahrungssuche im Meer zurückkehren, zu bestaunen sind. Es gibt einen unscheinbaren und etwas befestigten Aussichtspunkt neben unseren Koordinaten (siehe etwas weiter oben) mit dem Namen Lundeura, wo man am Abend von ca. 21.00 Uhr bis 23.00 Uhr die Tiere aus nächster Nähe beobachten und fotografieren kann. Ihr solltet daher eine Nacht auf der Insel einplanen, um im Anschluss nicht noch weiterfahren zu müssen. Der Campingplatz auf Runde hat Hütten, Zeltplätze, Stellplätze und auch einfache Apartments.
24. Der Leuchtturm und die DNT Hütte Runde Fyr am Westkap der Insel

Koordinaten vom Parkplatz, dem Ausgangspunkt der Wanderung: 62.403002, 5.631150
Eine weitere und ganz spannende Alternative, um auf Runde zu übernachten, ist eine Nacht im Haus des Leuchtturm-Wärters von “Runde Fyr”. Dieser Leuchtturm weisst seit 1767 den Seefahrern an dieser gefährlichen Küste den Weg. Das kleine Holzhaus am Meer (siehe Bild) wird heute als DNT Hütte genutzt, bietet 24 Schlafplätze und kann mit dem Universalschlüssel des DNT geöffnet werden. Wer nicht Mitglied im DNT ist und damit nicht über den Schlüssel verfügt, kann sich diesen dennoch vor Ort ausleihen und kontaktiert dazu Anne Marie Vadset (Telefon: 480 46 894) oder Oddmar Remøy (Telefon: 976 74 104).
Unabhängig davon, ob man hier übernachten möchte, lohnt sich die Wanderung vom Parkplatz im Dorf hier raus ans Meer in jedem Fall. Die Landschaft, die Flora und Fauna auf der Insel sind einmalig schön und so kann man in der salzigen Luft des Atlantiks eine schöne Tour auf den steilen Klippen der Insel machen (unbedingt auf kleinere Kinder gut aufpassen).
25. Ausblick vom Stadtberg Aksla auf die Stadt Ålesund

Koordinaten vom Parkplatz / Aussichtspunkt Aksla: 62.474467, 6.165103
Nach sooooo viel Natur und Erlebnissen an der Küste kann und sollte man sich einen Tag in der wirklich sehr schönen Stadt Ålesund gönnen, die aufgrund ihrer Lage und Anordnung auch zurecht das Venedig des Nordens genannt wird. Neben einem Bummel durch die Gassen und den Hafen der Stadt und dem unbedingt zu empfehlenden Genuss eines norwegischen Softeis geht es auf den Stadtberg Aksla. Man kann diesen zu Fuß über verdammt viele Treppen erreichen oder auch mit dem Auto zum Parkplatz hinauf fahren. In jedem Fall ist der bekannte und oft fotografierte Blick über die Stadt sehr beeindruckend und gerade in den Abendstunden sehr schön.
Im Detail
Aksla in Ålesund: Alle Infos zum bekanntesten Aussichtspunkt über der Jugendstilstadt.
26. Leuchtturm und Fischerdorf Alnes (Insel Godøya)

Koordinaten vom Parkplatz an den Stränden und dem Leuchtturm von Alnes: 62.490436, 5.964856
Wer die Strände, die Klippen und die Leuchttürme der Küstenlandschaft im Westen von Norwegen liebt, sollte unbedingt auch die vorgelagerten Inseln besuchen. Durch einige Tunnel kommt man schnell von Ålesund auf die Insel Godøya, wo unter anderem der Leuchtturm und / oder das Dorf Alnes zu empfehlen sind. Nach einem Spaziergang am Meer kann man sich im kleinen Café am Leuchtturm ausruhen und bei einem Kaffee aufwärmen. Traumhaft.
27. Høgsteinen Fyr – Leuchtturm und alte Handelssted auf der Insel Godøya

Koordinaten von diesem Leuchtturm: 62.463083, 6.031204
Ebenfalls auf der Insel Godøya findet man die bunten Holzhäuser der alten Ansiedlung am Leuchtturm Høgsteinen Fyr. Hier kann man in einer dramatischen Kulisse am Meer die nach Ålesund fahrenden Schiffe beobachten und einige tolle Bilder machen.

Etappe 5: Von Ålesund über Molde und Bud nach Kristiansund
Fahrzeit
ca. 5 Stunden ohne Pausen
Distanz
etwa 180 Kilometer inklusive Abstecher
Strecke
E39 mit Fähre & Fv663 sowie Fv64
Top Highlights
Trollkirka, Bud, Atlantikstraße
Auf der fünften und letzten Etappe unserer Rundreise verlassen wir Ålesund und folgen der Route weiter in Richtung Molde, Hustadvika und Kristiansund. Die Küste wird nun offener, rauer und weiter, während sich die Straße immer stärker dem Atlantik nähert.
Dieser Abschnitt ist aber viel mehr als nur die Fahrt über die berühmte Atlantikstraße. Rund um Molde, Bud und Farstad warten lohnende Wanderungen, kleine Fischerdörfer, Strände, Küstenwege und Aussichtspunkte, die man vielleicht übersieht, wenn man nur der populären Atlantikstraße entgegenfährt.
Am Ende erreicht ihr Kristiansund – den nördlichsten Punkt unseres Roadtrips entlang der norwegischen Westküste. Im nächsten Beitrag dieser Reihe werden wir durch die Regionen des Geirangerfjords, des Nordfjords und des Sognefjords wieder in südlicher Richtung fahren. Alternativ kann man aber auch von Kristianssund in Richtung Osten nach Oppdal fahren und dort durch das Gebirge Dovrefjell und dann über Lillehammer zurückkehren. Diese Route stellen wir hier nicht so ausführlich vor, berichten aber in diesem Roadtrip von unseren Erlebnissen auf dieser Tour, falls ihr mehr darüber erfahren möchtet.
28. Jendemsfjellet – Aussicht aus 633 Meter Höhe über die Küstenlandschaft bei Molde

Koordinaten vom Wanderparkplatz im Wald – dem Ausgangspunkt für diese Tour: 62.794717, 7.001215
Unweit der Stadt Molde überwindet man auf einer Länge von knapp drei Kilometern einen Höhenunterschied von etwas mehr als 600 Metern, bevor sich am Ende des gut markierten Weges ein weiteres tolles Panorama über die Berge, Fjorde, Inseln und Buchten im westlichen Norwegen öffnet. Der Weg ist generell gut zu gehen und lediglich an wenigen Abschnitten etwas steiler / anspruchsvoller.
29. Wanderung zu den Höhlen der Trollkirche “Trollkirka”

Koordinaten vom Parkplatz / Ausgangspunkt der Wanderung in die Trollkirchen-Grotten: 62.867088, 7.275071
Diese Tour ist ein Muss und ein absolutes Highlight in der Region. Nachdem man vom Parkplatz an der Straße in knapp 1,5 Stunden etwa 400 Meter aufgestiegen ist, erreicht man die Grotten der “Trollkirche”. Der Name ist Programm: Man fühlt sich wie in einer Märchenwelt. Wasser rinnt durch die Grotten aus Marmor, das Zwielicht lässt die Wände in vielen Farben funkeln und man kann die Höhlen für sich und auf eigene Faust erkunden. Daher unbedingt eine Stirnlampe mitnehmen.
Auch für Kinder ist diese Wanderung und das Entdecken in den Höhlen ein spannendes Abenteuer, auch wenn die 2 x 4 Kilometer Wegstrecke durchaus anspruchsvoll aber ebenso abwechslungsreich sind. Mehr dazu und noch einen tollen Insider-Tipp verraten wir dir in unserem ausführlichen Artikel über die Wanderung in die Trollkirche:
Im Detail
Trollkirka: Wanderung, Höhlen, Wasserfälle und wichtige Tipps für die Trollkirche bei Molde.
30. Insider-Tipp für Käsefans: Der Hofladen auf dem Bauernhof Derinngarden

Koordinaten vom Bauernhof Derinngarden: 62.887739, 7.410162
Die saftigen grünen Wiesen am Meer sind die perfekten Weiden für die Kühe der Bauern und somit ein gute Voraussetzung für gute landwirtschaftliche Produkte in der Region. Daher haben inzwischen verschiedene Käsesorten aus der Region an der Westküste einen Weltmeister-Titel erhalten. Wer leckeren Käse mag, dem sie die kleiner Meierei auf dem Bauernhof Derinngarden (unweit von Eide) empfohlen, wo selbst die Einheimischen aus Molde hinfahren, um diesen leckeren Käse zu kaufen. Der Bauernhof ist übrigens nicht weit entfernt vom Parkplatz an der Trollkirche, so dass man diese beiden Ziele gut verbinden kann.
Sollte mal geschlossen sein, kann man sich bemerkbar machen und ein Mitglied der Inhaberfamilie öffnet gern, lässt den Käse auch kosten und verkauft euch sicher ein leckeres Stück davon. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gern den folgenden Beitrag lesen, in dem wir darüber berichten, wie wir auf “Derinngarden” einen Tag bei der Käseproduktion mithelfen durften:
Im Detail
Derinngarden: Unsere Geschichte vom Bauernhof und der Käseproduktion an der Westküste.
31. Das Fischerdorf Bud

Bud ist ein kleines Fischdorf mit einer bewegten Geschichte und aufgrund seiner vielen bunten, alten und schon eher nordnorwegisch anmutenden Bootshäuser einen Besuch wert. Es gibt in der Umgebung zwei tolle Campingplätze und in dem relativ kleinen Ort ein Fischrestaurant sowie ein Hotel. Was viele nicht wissen, ihr aber berücksichtigen solltet: Die Atlantikstraße (Atlanterhavsveien) beginnt offiziell bereits hier in Bud. Von hier aus führt euch die wirklich traumhaft zu fahrende Straße an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei bis nach Kristiansund. Dazu folgt ihr erst der Straße FV 235, dann der 663 und schließlich der 64 über das Meer.
Tipp: Auf der gerade genannten Strecke kann man auch einen kleinen Schlenker über die Straße FV 242 machen und ist somit der Küstenlandschaft noch näher. Der Blick aus dem Autofenster – gerade in der Abenddämmerung – ist unbezahlbar.
32. Die Festung / das Kystfort Ergan in Bud

Wenn ihr im Fischerdorf Bud seid und euch für diese Themen interessiert, Kinder im entsprechenden Alter dabei habt oder einfach nur das Wetter nicht so gut ist, dann solltet ihr dem Museum der “Festung Ergan” einen Besuch abstatten. Hier hat man mit viel Liebe zum Detail die Zeit der deutschen Besatzung und des Atlantikwalls im Zweiten Weltkrieg anschaulich dargestellt. Man bewegt sich dazu in den Bunkern unter der Erde und bekommt einen fast schon beklemmenden Einblick in dieses Stück deutscher Geschichte.
Wenn ihr mehr über das Museum erfahren wollt, dann findet ihr noch viel mehr Informationen und Bilder in diesem Artikel von uns:
Im Detail
Ergan Kystfort: Weitere Eindrücke und Informationen zum Museum in der Küstenfestung von Bud.
33. Wanderung auf den Melen (768 Meter) mit einer tollen Aussicht auf die Atlantikstraße

Koordinaten vom Parkplatz / Ausgangspunkt der Wanderung auf den Melen: 62.953353, 7.285164
768 Meter Höhenunterschied – und kein Meter wird dir geschenkt… Aber die Entschädigung für diese Anstrengung hat es in sich, denn man wird mit einem 360 Grad Panorama bis über die Atlantikstraße hinweg belohnt. Auch wenn die knapp 9 Kilometer lange Tour durchaus anspruchsvoll ist und stetig bergauf führt, ist sie dennoch gut zu gehen, ohne gefährliche Abschnitte und auch ordentlich markiert. Insofern wäre diese Wanderung durchaus auch ein mögliches Highlight im Familienurlaub…? Auf alle Fälle sollte man etwas Proviant und warme Kleidung einpacken. Nach etwa 2,5 Stunden erreicht man dann vom Parkplatz aus den Gipfel.
Wenn ihr diese Tour plant, dann schaut euch bitte ebenfalls diesen ausführlichen Artikel von uns an:
Im Detail
Melen: Alle Infos zur aussichtsreichen Wanderung oberhalb der Atlantikstraße.
34. Die Strände und der Küstenwanderweg bei Farstad (Atlantikstraße)

Koordinaten vom Parkplatz am Strand: 62.980985, 7.152511
Wenn ihr – wie empfohlen – die Atlantikstraße von Bud aus fahrt, kommt ihr auch in Farstad vorbei (guter COOP Supermarkt). Hier solltet ihr für eine kleine Pause / ein Picknick am Strand halten und wenn ihr Lust habt, den Atlanterhavsti laufen. Dieser befestigte Weg ist perfekt für Alle – von jung bis alt – und führt euch vom Strand aus direkt immer entlang an der Küste, durch Blumenwiesen, vorbei an Leuchtfeuern als auch über kleinere Klippen und Felsen.
Dieser Weg ist so unglaublich fantastisch, dass Conny hier am liebsten wohnen würde, um jeden Tag dort zu joggen… 🙂
35. Ein Fotomotiv zum Verlieben: Kråkholmen – die kleine Insel an der Atlantikstraße

Koordinaten des Parkplatzes am Yachthafen auf der kleinen Insel: 63.002087, 7.218265
Ein Insider-Tipp und etwas abgelegen vom Hauptverkehr auf der Atlantikstraße: Die kleine Insel Kråkholmen bietet wahnsinnig schöne Fotomotive und Aussichten auf die vorgelagerten Inseln. Darüber hinaus gibt es hier, neben dem lokalen Kleinboothafen, einen wunderschönen kommunalen Grill- und Picknickplatz, wo man beim Abendessen den Sonnenuntergang genießen kann. Oder man legt sich einfach auf die Felsen, die nach einem sonnigen Sommertag immer noch angenehm warm sind, hört das Schreien der Möwen sowie die Brandung des Meeres und weiß, dass man irgendwie fast im Paradies ist…
36. Die Atlantikstraße (Atlanterhavsveien) – muss man einmal im Leben gefahren sein…

Der Himmel leuchtet in allen Farben, das Meer liegt jetzt am Abend wie ein Spiegel vor dir, die Luft schmeckt salzig, auf den kleinen Inseln haben einige Reisende die ersten Lagerfeuer angezündet, in das abendliche Konzert der Seevögel mischt sich der Klang einer Gitarre, der von einem der Feuer herüber weht – und du rollst mit offenem Fenster durch diese Kulisse, als wäre sie nicht echt, sondern Teil einer Hollywood-Romanze. Dann fährst du ganz sicher an einem schönen Sommerabend über den spektakulären Teil der Atlantikstraße – und du solltest es genießen, denn du wirst diese Fahrt immer in deinem Gedächtnis haben…
37. Wanderung auf den Gulltanna (Insel Averøy)

Koordinaten des Parkplatzes / vom Ausgangspunkt dieser Wanderung: 62.973323, 7.472050
Der Gulltanna ist der höchste Berg auf der Insel Averøy. Diese liegt zwischen dem spektakulären Teil der Atlantikstraße und dem Atlanterhavstunnelen – einem Unterwassertunnel (mautpflichtig) der euch jetzt noch von Kristiansund trennt. Insofern ist die Wanderung auf den nicht ganz 600 Meter hohen Gulltanna vielleicht eine willkommene Abwechslung? Immerhin werdet ihr auch hier mit einer grandiosen Aussicht bis hinüber zu den Brücken der Atlantikstraße belohnt. Die Tour beginnt entweder am angegeben Parkplatz oder alternativ am Stadion von Folland (längere Strecke). Insgesamt sind im leichten Terrain knapp 5 Kilometer zurückzulegen, um diesen Ausblick genießen zu können.
38. Kristiansund – die alte Kaffeerösterei “Kaffebrenneriet Patrick Volckmar” im Hafen

Koordinaten der Kaffeerösterei in Kristiansund: 63.121882, 7.729617
Neben allen Dingen die es in Kristiansund zu entdecken gibt, ist diese coole Kaffeerösterei ein absoluter Tipp. Unsere norwegischen Vermieter hatten uns dieses kleine urige Café am Hafen damals empfohlen. Man hat eigentlich eher den Eindruck, in einem Museum zu sein und kann in dieser Atmosphäre leckeren Kuchen essen und frischen Kaffee trinken. Empfehlenswert.
39. Die alte Holzboot-Werft in Kristiansund

Koordinaten der alten Werft in Kristiansund: 63.118981, 7.729746
Unweit der Kaffeerösterei, auf einem kleinen Spaziergang perfekt zu verbinden, befindet sich die alte Holzschiff-Werft von Kristiansund. Man glaubt zuerst, dass die Arbeiter eben nur mal eine Pause machen und alles liegen gelassen haben. Die alten Anlagen und Boote vermitteln bereits im Vorbeigehen eine tollen Einblick in längst vergangene Zeiten.
Darüber hinaus hat Kristiansund noch viel mehr zu bieten. Den krönenden Abschluss eines entspannten Tages in der Stadt bildet dann zumeist ein Besuch im Fischrestaurant Smia (Link) wo wir auch bereits leckere Mahlzeiten genießen konnten.
Als E-Book in unserem Shop:
DIE PERFEKTE RUNDREISE
24 Tipps für deine Südnorwegen Rundreise
39 Highlights und Tipps an der Westküste von Norwegen
26 Highlights und Tipps für deine Reise durch die Fjorde von Norwegen
Unsere interaktive Landkarte:
Auf unserer Landkarte siehst du noch einmal die von uns empfohlene und schönste Strecke an der Westküste (Vestkysten) von Norwegen in Richtung Norden – von Stavanger bis nach Kristiansund. Alle im Beitrag genannten Highlights und Sehenswürdigkeiten oder Wanderungen (mit einem Klick öffnest du diese) sind hier nochmals eingetragen, so dass du dir mithilfe unserer Karte perfekt deine eigene Tour zusammenstellen kannst:
Jetzt sind wir auf unserer empfohlenen Rundreise bereits in Kristiansund angekommen… Je nachdem, was ihr euch Alles angeschaut habt, wie oft ihr gewandert seid und wie viel Zeit ihr euch auf diesem Abschnitt gelassen habt, sind nunmehr etwa weitere 7 – 10 Tage vergangen und es wird Zeit, dass wir jetzt – in unserem nächsten Beitrag – durch die atemberaubenden Fjorde von Norwegen wieder zurück in Richtung Süden fahren. Damit schließt sich im nächsten Teil die große, “goldene” Rundreise durch die schönsten Regionen Norwegens südlich von Trondheim.
Wer noch Zeit für einen besonderen Abstecher hat, kann von Kristiansund oder Molde aus eine eindrucksvolle Rundtour über den Aursjøvegen im Eikesdalen fahren. Anschließend könnt ihr entweder weiter in Richtung Fjordnorwegen fahren oder eure Rückreise durch das Landesinnere fortsetzen.
Im Detail
Aursjøvegen: Spektakuläre Gebirgsstraße im Eikesdalen – als lohnender Abstecher ab Kristiansund oder Molde.
Wir danken dem Fotografen Ingo Waechter Images für die Überlassung der beiden Bilder und seine Tipps in diesem Beitrag. (Facebook-Profil)

Haben wir aus eurer Sicht an der Westküste Norwegens etwas vergessen? Habt ihr spezielle Fragen? Dann freuen wir uns wie immer auf eure Kommentare unter diesem Beitrag und wünschen euch erst einmal “God tur”….
Literaturtipps für deine Reise nach Norwegen
Wohnmobil | PKW Vermietung:
- Wohnmobile mieten mit: TUI – CAMPER
- Auto mieten mit: MIETWAGEN CHECK














Hallo Conny und Sirko,
vielen Dank für Euren tollen Blog. Wir sind eine Familie aus Süddeutschland mit 3 Kindern (17,13,9) und möchten das erste Mal nach Norwegen in den ersten 3 Augustwochen fahren.
Unsere Vorstellung ist, mit dem Schiff bis Bergen und uns dann an eure Route 2 und 3 anzulehnen. Zurück über Oslo nach Göteburg. Und nun hängen wir bei der Planung. Vielelicht sehe ich es auch zu kompliziert.
Problem ist, dass wir mit dem Auto fahren werden und natürlich Hauptsaison haben. Somit habe ich bedenken, dass wir bei einem Roadtrip keine Unterkünfte finden und alles tageweise vor zu buchen ist wohl schwer.
Überlegung ist auch, dass wir 2 längere Ferienunterkünfte mieten, von denen wir viele Tagesausflüge machen können: Sognefjord (wo am besten, dass man viele Tagesausflüge machen kann) und nähe Alesund. Ist da die Atlantikstrasse noch als Tagesauflug schaffbar? Oder sind andere Orte viel sinnvoller? Habt ihr Empfehlungen? Und könnt ihr uns einen Tip geben, damit sich der Knoten löst?
Vielen Dank für Eure Rückmeldung.
Viele Grüße Christine
Hallo Conny und Sirko,
Danke für den wunderschöne Reisebericht , echt klasse.
Ich plane im nächsten Jahr für ca. 8 Wochen eine Reise nach Norwegen bis rauf nach Finnland. Meine Anreise ist über Dänemark geplant!
Ich Fahre eine Ford Ranger mit Wohnkabine (3500KG, 650 cm Länge) und such mir immer Strecken die nicht so überlaufen sind und die einen hohen Anteil an Offroad haben.
Ich habe ein paar fragen und würde mich freuen wenn Ihr mir die beantworten könntet.
Ich fahre eigentlich immer über Landstraßen und ich versuche Mautstraßen zu vermeiden, aber das wird in Norwegen glaube ich etwas schwierig werden, deshalb meine frage sollte ich ein Bizz ins Wohnmobil nehmen und welche Abrechnung sollte ich wählen, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten.
Habt Ihr Eure Route aufgezeichnet und wenn ja kann man den Track von Euch bekommen?
Ich bedanke mich im voraus für Eure Bemühungen.
Gruß Herbert Ott
Hallo ihr Lieben,
danke für den hilfreichen BLog, wollte Fragen, ob ihr die Route teilen könnt?
LG
Thomas
Hallo Ihr Lieben,
was für ein fantastischer und hilfreicher Blog! Ganz toll, die Tipps, Karte, Ausflugsziele usw. Wir werden heute von Göteborg aus mit unserem WoMo (7,2m lang, 3,10m hoch) bis nach Oslo fahren und dann voraussichtlich grob eure vorgeschlagenen Touren in Süd- und Westnorwegen machen. Sind die Touren mit einem WoMo unserer Größe machbar oder maximal mit Kastenwagen?
Vielen Dank für euren Blog, das hilft extrem viel!
Hallo Conny & Sirko… ihr seid Schuld 🙂 mit eurem Blog habt ihr uns total fasziniert… wir sind absolute Newbies… sowohl für Norwegen als auch für’s Campen…. Aber wir wollen es wagen: beides: Norwegen ab Ende August, 3 Wochen, mit dem WoMo. Jetzt über Ostern testen wir das mal mit dem WoMo… drei Tage nach Holland . Und dann geht es hoffentlich im Sommer los. Wir werden uns hier an eurer Route mit den 39 Highlights orientieren.
Eine Frage habe ich gerade: ihr sprecht zwar hier von Etappen, aber sind das immer Tagesetappen? Ich finde nicht immer einen Hinweis, wo ihr dann übernachtet habt, ob auf einem Campingplatz oder “frei”. Vielleicht habe ich das aber auch überlesen… Habt ihr da nochmal irgendwie Infos zu?
Mega Blog, mega viel Arbeit reingesteckt, Respekt!!!
LG Kerstin
Das Schiff von Bergen nach Fedje scheint es nicht mehr zu geben? Der Link funktioniert nicht mehr und die Reederei hat die Verbindung auch nirgends auf der Homepage erwähnt.
Hei Markus,
wir danken dir sehr herzlich für deinen wertvollen Hinweis. Tatsächlich scheint man diese Route eingestellt zu haben, sodass nun nur noch die reguläre Fährverbindung zur Insel existiert. Den Punkt haben wir in unserem Update Ordner notiert, sodass wir in den nächsten 2 – 3 Wochen alle entsprechenden Inhalte anpassen / aktualisieren können und werden.
Liebe Grüße, Conny und Sirko
hallo ihr lieben.
ich fahre im september nach norwegen und euer blog ist eine riesenhilfe!! eure tipps sind mega. freu mich schon sehr. danke, dass ihr euch diese schöne arbeit für uns macht. ❤️
Hei Vera,
vielen Dank für dieses tolle und motivierende Feedback, über das wir uns (natürlich) sehr gefreut haben… 🙂
Wir wünschen dir dann eine wundervolle Reise, sobald es soweit ist. Herzliche Grüße aus Norwegen, Conny und Sirko
Hallo ihr Beiden
Vielen Dank für den tollen interessanten Blog.
Wir haben ihn bei unser ersten Reise Schweden und Nordnorwegen (Polarlichter) im Oktober 2022 sehr zu schätzen gelernt, die Tipps sind echt super und sehr hilfreich.
Wir waren von der Reise so überwältigt das wir uns jetzt für einen neuen Reise Süd- und Westnorwegen endschieden haben, wir hatten auch in 4 Wochen nur 2 Regentage was sicher außergewöhnlich war. Diesmal Ende Mai bis Ende Juli als Kontrast zu unseren bisherigen Eindrücken. Unsere Tour verläuft ziemlich ähnlich eurem Blog.
Hallo Bernhard,
wir danken dir sehr herzlich für deinen Eintrag in unserem Nordlandblog, der uns zugleich motiviert, hier noch viele weitere Tipps, Routen und Empfehlungen zu veröffentlichen. In jedem Fall seid ihr zur selben Zeit wie wir unterwegs und aktuell befinden wir uns bereits am Hardangerfjord. Vielleicht fahren wir uns ja hier in Norwegen tatsächlich auch einmal über den Weg….?
In jedem Fall wünschen wir euch eine wundervolle Reise und senden herzliche Grüße, Conny und Sirko
Hallo ihr Beiden,
euer Blog ist toll und hat uns bei der Planung und Inspiration für unsere diesjährige Rundreise durch Norwegen schon viele gute Informationen geliefert :-). Euer E-Book haben wir letztens schon direkt bestellt, damit wir es während unserer Tour auch Offline per PDF immer verfügbar haben 🙂
Wir werden am 22.06. gegen 12:30 mit der Fähre in Bergen ankommen und wollen von dort aus Richtung Refviksanden – Runde – Alesund – Atlantikstraße etc..
Habt ihr einen Tip, wo wir auf der Strecke Bergen – Refviksanden übernachten könnten/sollten? Ganz bis Refviksanden zu fahren, ist bestimmt zu ambitioniert?!
Und wir werden dann zu Midsommer auf Vagsoy sein. Habt ihr da einen Tip, wo wir diesen besonderen Tag/Abend verbringen können? Wir haben im Internet nichts gefunden, ob im Dorf oder am Strand von Refviksanden (oder Maloy) irgendwo gefeiert wird.
Liebe Grüße und: weiter so 🙂
Hallo ihr Beiden, vielen Dank für die Mühe, die ihr euch mit diesem Block macht. Wir waren schon einige Male in Norwegen und es hat uns bisher immer auf die Lofoten gezogen. Doch nun sind wir im Süden geblieben und “nur” bis Molde als höchsten Punkt gefahren. Und eure Interaktive Karte beschert uns immer wieder sehenswerte Orte. Vor allen Dingen hat uns aber auch die Anleitung zum Autopass bzw. Ferjekort geholfen. Nun geht es leider am Donnerstag wieder zurück nach Deutschland. Vielen lieben Dank
Wir danken euch sehr ehrlich für dieses tolle Feedback und eure lieben Zeilen. Es ist sehr schön, wenn wir mit unserem Reiseblog ein klein wenig zu eurer offensichtlich sehr schönen und erlebnisreichen Reise durch Norwegen beitragen konnten. Das freut uns sehr und ist immer der schönste Lohn für unser Engagement.
Nun wünschen wir euch aber erst einmal eine gute Heimfahrt und dass ihr euch solange als möglich die norwegische Gelassenheit im Alltag erhalten könnt. Für die Vorbereitung und Planung der nächsten Reise wünschen wir euch in gleicher Weise viel Spaß und würden uns freuen, wenn ihr spätestens dann wieder hier vorbeischaut. Bis dahin alles Liebe und Gute sowie herzliche Grüße aus Nordnorwegen,
Conny und Sirko
Hey, vielen Dank für eure Inspiration. Wir sind schon so gespannt, denn am 26.08. geht unsere Van-SUP-Tour nach Norwegen los. Das erste Mal für uns, obwohl wir im Norden Deutschlands wohnen.
Eurer Reisebericht hat uns bei der groben Planung sehr geholfen und wir freuen uns nun um so mehr.
Hei Tanja,
wir danken dir sehr für deinen netten Kommentar. Solche Feedbacks sind immer der schönste “Lohn” für unsere Arbeit und das Herzblut, welches wir in unseren Reiseblog stecken.
Nun wünschen wir euch eine wundervolle Reise mit grandiosen Erlebnissen und allzeit gute Fahrt in Norwegen.
Liebe Grüße aus Nordnorwegen,
Conny und Sirko
Hallo ihr zwei,
euer Blog ist wirklich genial und beinhaltet echt viele unserer geplanten Ziele in Norwegen – wenn wir dann auch wirklich fahren können 😉
Ich habe gelesen, dass ihr die Inhalte als PDF auch verfügbar habt.. könnte ich diese wenn möglich auch zugeschickt bekommen? würde mich sehr freuen die Dateien nächste Woche mitnehmen zu können.. 🙂
Vielen Dank im Voraus und macht bitte weiter so!!
Liebe Grüße,
Christina
Hei Christina,
vielen Dank für dein liebes und wunderschönes Feedback zu unserem Blog. In der Tat haben wir inzwischen viele Inhalte in übersichtlicher Form und nach Themen zusammengefasst in eBooks im PDF Format aufbereitet, damit man unsere Tipps und Informationen auch während der Reise offline oder eben in anderer Form, zum Beispiel ausgedruckt, nutzen kann. Um unsere Kosten für die Arbeit mit und an dieser Webseite sowie die ganzen Serviceangebote zu refinanzieren, kosten diese Dateien allerdings einen kleinen Obolus. Nach der Bezahlung kann man die entsprechenden Inhalte dann sofort herunterladen. Einige PDFs der regionalen Anbieter kannst du bei uns ebenfalls und in diesem Fall sogar kostenlos herunterladen. Schau dazu gern einmal hier in unserer Übersicht: SHOP UND SERVICE (Link).
Wir hoffen, dass du dort etwas für dich bzw. deine Reiseplanung findest und natürlich beantworten wir dir darüber hinaus immer und jederzeit gern auch spezielle oder weitere Fragen für deine Reise nach Norwegen.
Liebe Grüße,
Conny und Sirko
Hallo Conny und Sirko,
auch ich bin begeistert von euren tollen Reiseberichten, die richtig Lust auf Norwegen machen. Wir wollen schon lange einmal nach Norwegen und hatten es dieses Jahr im September eigentlich fest vor, dann kam leider Corona dazwischen und man konnte und wollte nicht so richtig fest planen. Vermutlich werden wir die Reise auf nächstes Jahr verschieben. Wir sind zu zweit und wollten im September 3 Wochen nach Norwegen, entweder mit unserem Wohnwagen oder nur mit dem Auto und dann in Campinghütten übernachten, Überfahrt mit der Fähre Hirthals – Kristiansand. Um das Ganze ein bisschen stressfreier zu gestalten, dachten wir an 3 bis 4 Standorte, an denen wir länger bleiben und von wo aus wir dann Tagestouren zu den verschiedenen Spots machen würden. Könnt Ihr uns Standorte empfehlen, von denen aus solche Tagestouren machbar sind? Wir sind sowohl wasser- als auch bergbegeistert, d. h. uns interessieren das Meer, die Fjords und die Berge. Habt ihr Tipps für uns, was für Standorte dann geeignet wären? Vielen lieben Dank und viele Grüße
Liebe Anette,
vielen Dank für dein tolles Feedback sowie den lieben Kommentar zu unserem Beitrag als auch zu unserem Reiseblog. Tatsächlich haben sich dieses Jahr leider viele Reisepläne zerschlagen und wir hoffen umso mehr, dass es dann im kommenden Jahr mit eurer Norwegen Reise klappt. Zumindest möchten wir gern unseren Teil dazu beitragen, dass ihr eine schöne Zeit in dem wundervollen Land verleben könnt. Norwegen ist in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich und bietet sich insofern für eine Rundreise oder eben einige “Basispunkte” an, so wie ihr es plant. Wir empfehlen euch lieber gleich einmal einige Ausgangsorte mehr, aus denen ihr je nach genauerer Interessenlage und eben auch entsprechend eurer dann genauen Route auswählen könnt. In jedem Fall würden wir bei 3 Wochen Aufenthalt auch maximal 3 – 4 mal umziehen.
Südlich von Trondheim bieten sich aus unserer Sicht folgende Regionen an, um diese in Tagesausflügen zu entdecken:
1. Südküste (eher sehr maritim und nicht ganz so spektakulär, aber dennoch auch wunderschön und im Landesinnern sehr ursprünglich. Möglicher Basispunkt hier: Umgebung von Farsund / Flekkefjord)
2. südliche Westküste (hier beginnen die Fjorde und die Felsen, Berge werden imposanter, dennoch maritimes Feeling. Wanderungen im Landesinnern oder eben Aktivitäten an der Küste oder auch einmal in den Städten wie Stavanger. Möglicher Basispunkt hier: Umgebung von Haugesund oder Insel Karmøy – dazu haben wir auch einen Beitrag im Blog)
3. Westküste im Fiordland – dort wo die Fjorde auf das Meer treffen (traumhafte Landschaft mit vielen Highlights wie Vogelinsel Runde, Strände und Berge von Bremanger, Stadt Ålesund, Leuchttürme, Gipfelwanderungen und maritimes Leben. Möglicher Basispunkt hier: Insel Vågsøy oder auch Umgebung von Ålesund)
4. Nördliche Westküste mit der Atlantikstrasse (Region um Molde mit wunderschöner Küste, tollen Wanderungen und vielen Highlights in der Umgebung – schaue auch mal auf unsere Übersichtskarten mit Wanderungen oder Highlights in den einzelnen Norwegen-Rubriken)
5. Inneres Ende Nordfjord (Gletscher, gigantische Berge und eine unglaubliche Natur sowie Kultur, von hier aus auch Ausflüge zum Geirangerfjord o.ä. – Aufenthalt hier bei Loen (traumhafter Campingplatz mit Hütten dort am Seeufer – findest du auch bei uns im Blog unter Stellplätzen Norwegen)
6. Inneres Ende Sognefjord (das Highlight und unbedingt machen – hier ist das südlichere Norwegen am Schönsten. Stabkirchen, Hochgebirge, Gletscher, Fjordidylle, Aussichtspunkte, Wanderungen, Museen und vieles mehr. Schau dazu auch in unseren Beitrag “28 Highlights am Sognefjord” (LINK)
Die Regionen weiter östlich, also “hinter” den Hochgebirgen, die die Küste vom Landesinnern trennen, sind aus unserer Sicht für den Einstieg nicht ganz so spektakulär und daher eher für die Durchreise / An – und Abreise auf den ersten Touren gedacht. Allerdings kann man später hier auch noch so einige Ecken entdecken – dazu aber später einmal mehr 🙂
Wir hoffen, euch mit unseren Tipps Team weitergeholfen zu haben und senden liebe Grüße,
Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko,
durch Zufall bin ich auf eure Seite gestoßen und bin begeistert über eure Vorliebe zu Norwegen und den phantastisch aufgemachten Reiseberichten. Meine Frau und ich teilen diese Begeisterung und möchten, obwohl wir schon etliche Male mit PKW und Caravan dieses tolle Land bereist haben, mit euren Gedanken und Ideen nochmals die „Fast perfekte Rundreise“ in Angriff nehmen. Ich würde mich freuen, wenn ich diese drei Teile der Rundreise als PDF zur Verfügung gestellt bekäme.
Vielen Dank im Voraus. Ich freue mich, wieder von euch zu hören.
Hallo Nothard,
vielen Dank für deinen netten Kommentar und die Anfrage nach den PDF-Versionen. Natürlich wollen wir euch damit gern behilflich sein und senden euch diese am Wochenende zu. Bitte nicht wundern – da die Dateien für eine E-Mail zu groß sind, senden wir diese Dateien immer über den kostenlosen Dienstleister WE-Transfer. Das bedeutet, die Mail mit den Link zum kostenlosen Herunterladen der 3 Dokumente kommt von WE-Transfer. Da wir aktuell selbst in Finnland unterwegs sind, können wir das wie gesagt frühestens am Wochenende realisieren, wenn wir irgendwo ein kostenloses WiFi-Netz finden.
Bis dahin beste Grüße aus Finnland und viel Spaß bei den Reisevorbereitungen für Norwegen,
Conny und Sirko
Hallo Conny hallo Sirko,
wir möchten nächsten Sommer das erste mal nach Norwegen, ca. 3 Wochen. Aus verschiedenen Gründen vermutlich nicht mit dem Wohnmobil. Wir dachten an 2 Standortwohnungen mit je ca. 1 Woche, dazwischen eben Fähre, Fahrt etc.. Haben uns eigentlich Gedanklich (wie die meisten Erstlinge vermutlich) für den Westen entschieden. Idee wäre jetzt hoch in den nördlichen Westen (laut Buch “Reise know-how” und eine Woche etwas mehr gen Süden und dann zurück zur Fähre (Stavanger oder Kristiansand, noch nix gebucht. Wir wandern unheimlich gerne, mögen “Geröll” 😉 , sind aber als Flachlandtiroler aus S/H so auf um und bei 500 HM zu Fuss dann auch in unserem max. Bereich. Wir sind mit 50 und 60 und mit 2 Hunden unterwegs. Frage: habt ihr einen Tipp für die Standorthütten? Ich bin grad ein bisken überfordert. Das wir dann mal 2 Std. wo hin fahren müssen ist uns bewusst, aber das Angebot ist so riesig…. Ich wäre euch für einen Tipp echt dankbar. Lieben Dank, und ich finde euren Block wirklich super und total hilfreich.
Hei Angela,
hab vielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse. Wir kennen deine / eure Gedanken nur zu gut und haben es in den ersten Jahren in Norwegen nicht anders gemacht. Generell können wir euch auch in den Überlegungen, die erste Tour hauptsächlich im Westen bis zur Mitte Norwegens zu unternehmen, nur bestärken. Alles Weitere kommt dann auf den späteren Reisen, die ganz sicher folgen werden… 😉 🙂
Nach unseren Erfahrungen und den Feedbacks vieler Leser sowie von Freunden, die ihr Reisen nach unseren Tipps geplant haben, bietet sich eigentlich folgende Variante an: Eine Hälfte der Reise kann und sollte man im eher maritimen Bereich an der Küste bleiben und dann zur Abwechslung etwas weiter ins Hinterland, wo die Fjorde auf die mächtigen Gebirge treffen. Wir möchten euch hier im ersten Schritt lediglich erste grobe Ideen dafür geben, die wir aber gern noch verfeinern können. Unser Tipp für eine empfehlenswerte Variante: Molde / Eide (Meer) und Luster am Sognefjord (Gebirge / Hinterland). Dazu kannst du auch sehr gern diesen Beitrag über die vielen möglichen Aktivitäten am Sognefjord von uns lesen. In beiden Gebieten kann man alleine drei Wochen ohne Langeweile verbringen. Bei Molde / Eide gibt es tolle Wanderungen, eine grandiose Natur, die Atlantikstraße, das Fischerdorf Bud, die Trollkirche und man ist schnell am Trollstigen, am Geirangerfjord und auch auf der Vogelinsel Runde. Aber wie gesagt – dazu gern mehr, wenn ihr euch festgelegt habt.
Wenn euch das Koffer packen und Umziehen nicht stört, könnte man auch einige Tage in der Kommune Bremanger planen, dann Weiterreise nach Molde / Eide und von dort aus einige Tage später zum Sognefjord. Das wären drei Quartiere und etwas mehr Aufwand – aber absolut erlebnisreich…
So, jetzt ist es an euch, die Gedanken weiter zu entwickeln und euch gern wieder zu melden. Wir bekommen sicher auch für euch einen sehr spannenden Trip in dieses tolle Land zusammengestellt.
Liebe Grüße aus dem kalten Finnland,
Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko…
Wir befinden uns gerade in Elternzeit und touren seit Anfang August durch Skandinavien.
Begonnen haben wir in Schweden und nun sind wir in Risør ??
Eure Tipps sind Gold wert und haben uns schon einige unvergessliche Momente beschert!
Die nächsten Tage wollen wir nach Stavanger-da das Wetter nun leider umschlägt, würde ich mich freuen, wenn ihr uns noch ein paar „Indoor-Tipos“ geben könntet-unsere Kinder sind 11Monate und 5Jahre…
Wir wollen eigentlich durchs Landesinnere über den Byglandsfjord nach Stavanger und dann über die Westküste zurück nach Kristiansand…
Wir danken euch, Glg
Hei ihr Lieben,
vielen Dank für das tolle Feedback. Zum Thema Indoor-Aktivitäten fallen uns aktuell hauptsächlich einige Dinge in Stavanger ein – wovon wir einen Großteil hier auf der Seite in dem Beitrag mit den Highlights in Stavanger (Link) veröffentlicht haben. Darüber hinaus gibt es dort in der Tourismus-Information am Hafen auch eine tolle Broschüre mit dem Namen “Med Barna i Rogaland” (Mit Kindern im Rogaland) wo auch noch viele tolle Tipps enthalten sind. In jedem Fall ist es bei dem Wetter und mit den Kindern besser, relativ schnell nach Stavanger zu fahren, da die Städte doch eher noch einige Möglichkeiten bieten.
Wir drücken die Daumen und senden beste Grüße aus Norwegen nach Norwegen,
Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko,
Mit großem Interesse haben wir Eure Berichte gelesen. Wir sind eine Familie mit zwei Kindern, der Große, Ben 16 Jahre verbringt diesen Sommer mit einer Feriengruppe, sein erster Urlaub ohne Eltern in Schweden. Dann haben wir noch unsere Tochter Tara, 12 Jahre und schwerstbehindert (Lennox- Gastout- Syndrom, schwere Epilepsie, Autismus usw). In drei Wochen beginne wir unseren Urlaub, das erste Mal mit einem gemieteten Wohnmobil und sind schon sehr gespannt wie es Tara gefällt. Wir wollen für 14 Tage nach Norwegen und werden den Süd-westlichen Teil Eurer beschriebenen Route abfahren. Es wäre super wenn Ihr uns auch die beiden Teile als PDF zusenden könntet, mal sehen wie weit wir dann kommen, Wanderungen können wir mit ihr leider keine vornehmen und so sparen wir ja etwas Zeit ein. Unsere Rückreise von Kistiansund wollen wir auch über Trollstigen, Geiranger, Lillehammer, und eventuell noch einen Abstecher nach Schweden bezwingen, mal sehen vielleicht haben wir uns auch zu viel vorgenommen und müssen etwas abkürzen.
Liebe Grüße aus Nidderau (bei Frankfurt)
Bernd
Hei Bernd,
vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Wir freuen uns mit euch auf die bevorstehende Norwegen-Tour und sind ganz sicher, dass es eine erlebnisreiche und wirklich schöne Reise für die ganze Familie wird. Wenn ihr als Familie unterwegs seid, können wir euch noch einige – nachfolgende – Tipps geben: Es gibt im Süden von Norwegen einen Elchpark – falls das von Interesse ist. Einfach mal ELGTUN bei Google eingeben – dann kommen alle Infos… Weiterhin gibt und gäbe es in der Umgebung von Kristiansand, von Stavanger und bei Lillehammer auch Vergnügungsparks. Diese sind nicht so monumental wie hier in Deutschland, sondern eher gediegene Freizeitanlagen für die ganze Familien. Gerade an Lillehammer kommt ihr ohnehin vorbei. Dort ist ein schöner Campingplatz gleich neben dem Park, der wirklich einen Besuch wert ist. Hier einfach mal nach HUNDERFOSSEN schauen…
Die PDFs senden wir nachher als Dateien über den Dienstleister WE-Transfer raus, wo ihr eine Mail für den Download bekommt. Also nicht wundern 🙂
Wenn ihr noch weitere spezielle Fragen oder Interessen habt, dann meldet euch jederzeit gern – wir haben da sicher noch einige Ideen und Tipps. Was wir euch schon prophezeien können und wollen: Ihr werdet tatsächlich langsamer als gedacht vorankommen und damit wird wohl der Schlenker über / durch Schweden nichts werden… Ansonsten passt die Strecke sehr gut. Eine Option zum Abkürzen gibt es noch – ihr fahrt nicht höher als bis zur Insel Runde (oder Umgebung) und dann durch den sagenhaften Sognefjord und seine Umgebung zurück. Aber auch dazu können wir uns auf Wunsch und bei Bedarf gern noch näher austauschen.
Jetzt wünschen wir erst einmal einen guten Start in die neue Woche und senden liebe Grüße in Richtung Frankfurt,
Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko,
wir (2 Erw., 1 Kind) sind Ende Juli für 14 Tage mit dem Wohnmobil in Norwegen. Die Fähre von Hirtshals nach Kristiansand haben wir schon gebucht. Die Route die Westküste hoch hört sich sehr gut an, auch Eure Fotos sind sehr schön.
Was kann man in den zwei Wochen schaffen, welche Highlights würdet Ihr empfehlen? Zurück hatten wir die Route von Trondheim über Lillehammer, Oslo, Göteborg, Kopenhagen nach NRW. geplant.
Für Tips sind wir dankbar, gerne hätten wir auch Eure Reisebescheibung als PDF.
Viele Grüße Christiane
Hei Christiane,
vielen Dank für deinen Kommentar und die Anfrage sowie zugleich ein großes Sorry für die verzögerte Antwort… Wir waren die ganze letzte Woche schachmatt gesetzt, nachdem wir von unserer neunwöchigen Island-Reise zurückgekehrt sind. Daher arbeiten wir jetzt quasi alle Nachrichten und Kommentare Stück für Stück ab. Die gute Nachricht zuerst – die PDFs haben wir soeben mit dem Dienstleister WE-Transfer zum Herunterladen versendet.
Was die Empfehlungen und Highlights anbelangt, müssten wir tatsächlich noch etwas mehr über eure Vorlieben und eventuell auch das Alter des Kindes wissen. In Summe gibt es eigentlich eher zu viel als zu wenig zu sehen und erleben. Gerade auf der Rückfahrt über Lillehammer gibt es noch einen schönen Campingplatz + Hotel direkt neben dem Freizeitpark Hundefossen – eine echt nette Location, falls das Alter vom Kind passt. In den zwei Wochen würden wir uns an eurer Stelle sehr stark darauf konzentrieren, an der Küste um die Insel Runde herum einiges zu sehen und zu erkunden (wie im Beitrag in der Reihenfolge auch beschrieben) und dann am Sognefjord noch die Highlights anschauen (den Beitrag haben wir als PDF mitgeschickt). Melde dich gern noch einmal mit einigen Details oder vielleicht auch den inzwischen weiteren Planungen von euch.
Liebe Grüße,
Conny und Sirko
Hallo Conny u. Sirko! Ich bin
auch ein großer Norwegen Fan.
Leider bin ich gehbehindert und
kann weite Strecken nur mit zu
Hilfenahme eines Rolators
bewältigen.Ich möchte gerne
Norwegen von Bergen bis Kirkenes mit dem Auto entdecken, habe aber keinen Führerschein.Hättet Ihr vielleicht
eine Idee, wie ich meinen Traum
doch noch erfüllen könnte.Für einen Tip wäre ich Euch sehr
dankbar.Im voraus vielen für
Eure Bemühungen und hiermit
verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Achim Höger
Hallo Achim,
vielen Dank für deinen Kommentar und die Anfrage, die wir nur zu gut nachvollziehen können. Tatsächlich ist es aber eine Herausforderung, dafür eine Lösung zu finden. Aus unserer Sicht bleibt eigentlich nur die Option, über die sozialen Netzwerke und speziell die Gruppen dort, jemand zu finden, der vielleicht nicht alleine unterwegs sein möchte und Lust hat, die Reise mit dir gemeinsam zu unternehmen – was heute ja nicht so selten vorkommt und durchaus oft nachgefragt wird… Alternativ fällt uns natürlich sofort eine andere Lösung – aber ohne Auto – ein: Warum fährst du die Strecke nicht mit dem Postschiff ? Bergen – Kirkenes bietet sich doch wirklich dafür an. Lass uns sehr gern weiter teilhaben an deinen Überlegungen und Gedanken – vielleicht finden wir ja eine tolle Lösung für die Verwirklichung deiner Träume.
Liebe Grüße aus Island, Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko,
ein Riesenkompliment für eure faszinierenden Berichte über dieses wunderschöne Land und die tollen Fotos. Ich hatte schon viele Infos von einem norwegischen Freund aber euer Blog hat mir doch noch ganz andere Möglichkeiten aufgezeigt. Wir starten Ende nächster Woche unsere Norwegenreise für gute 5 Wochen. Ich habe eure Berichte gelesen finde aber leider die Seite nicht für unsere geplante Rückreise vom Ende des Geirangerfjordes zurück entlang der Fjorde in den Süden. Gibt es für die drei Routen die für uns in Frage kommen eine pdf Version? Vielen lieben Dank für eure Antwort.
Schöne Grüsse
Gabriele
Hei Gabriele,
vielen Dank für deinen lieben Kommentar und das grandiose Feedback 🙂 Das geht runter wie Öl… Tatsächlich haben wir den dritten Teil mit unseren Routenempfehlungen für die “perfekte Norwegen-Rundreise” noch nicht fertiggestellt. Wir arbeiten aktuell daran und hoffen wirklich auf einige Regentage in Island, damit wir Zeit und Muße haben, den Artikel zu veröffentlichen. Aktuell haben wir das Luxusproblem, bei schönem Wetter unterwegs zu sein – was wir natürlich nutzen wollen und müssen. Generell gibt es derzeit unsere beiden Berichte für die Südküste (Teil I der Serie) und die Westküste (Teil II der Serie) – vollenden werden und wollen wir wie angekündigt mit der Tour durch die Fjorde (Kristiansund – Trollstigen – Geiranger – Nordfjord – Sognefjord – Hardangerfjord – Hardangervidda – Haukelifjell – Telemark – Oslo). Die beiden ersten Teile können wir dir als PDF per WE-Transfer auf deine Mail-Adresse senden, wenn du an diesen ebenfalls Interesse hast ? (Das war / ist nicht ganz eindeutig für uns…?) Ansonsten hoffen wir, dass wir noch rechtzeitig den dritten Teil vor Eurer Rückreise fertig bekommen – dann könnt ihr euch gern live daran orientieren.
Jetzt wünschen wir erst einmal weiterhin viel Vorfreude und eine tolle Zeit der Vorbereitung.
Liebe Grüße aus Island, Conny und Sirko
Guten Morgen nach Island. Vielen Dank für eure schnelle Antwort. Wenn es euch möglich ist mir den 1. und 2. Teil als pdf zu schicken wäre mir schon sehr geholfen. Habt ihr euch bewusst für die Strecke von Stavanger nach Bergen an der Küste entschieden? Und für die Rückfahrt die Fjorde ( Hardanger,…) aufgehoben? Unsre Planung war eigentlich die Fjorde hoch und durch das Landesinnere zurück. Aber euer Bericht von der Küste hat es uns angetan.
Euch noch eine schöne sonnige Zeit in Island.
Gabriele
Hei Gabriele,
na klar – sobald wir wieder etwas besseren Empfang haben (derzeit nur 3 G…) senden wir dir gerne die PDFs als WE-Transfer per Mail. Das sollte in den nächsten 3 – 4 Tagen der Fall sein. Wir waren inzwischen mehr als 30 x in unserer zweiten Heimat Norwegen unterwegs und haben dabei viele Varianten und Optionen der Anreise in die Fjorde kennengelernt und mehr oder weniger freiwillig getestet… Wir lieben und bevorzugen die Variante einen Teil unserer Strecke an der Küste entlang zu fahren und den anderen Teil entsprechend im Hinterland der Fjorde – dort wo sie auf die Gebirge treffen. Ihr werdet sehen, dass die Regionen sich recht stark unterscheiden: Am Meer erlebt ihr eher ein maritimes Norwegen mit Bootshäusern, Stränden, Fischerei, schroffen Küsten und Klippen. Am Ende der Fjorde erlebt ihr wiederum die Gebirge, saftigen Täler, teilweise Obstbau und eben die Fjordlandschaft. Insofern ist das eine gute Kombination, die wir euch nur empfehlen können. Die Fahrten durch das Binnenland (Lillehammer und andere, ähnliche Strecken) fanden wir hingegen und im Vergleich dazu eher wenig spektakulär… 😉
Allerdings braucht ihr an der Küste eben auch etwas mehr Zeit, da es nicht immer geradeaus geht und nicht überall eine Europastraße ist.
Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Planen,
Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko,
vielen lieben Dank für euren traumhaften und sehr ausführlichen und detaillierten Reisebloq über Norwegen. Wir planen unsere Reise mit dem Camper ab August und haben bis dato schon einige Reiseführer gelesen und waren dann sehr froh, dass wir auf eure Berichte gestoßen sind, die wirklich jeden Reiseführer in den Schatten stellen.
Wir haben jetzt hier in den Kommentaren schon gelesen, dass der 3. Teil dieser Reise mit den Fjorden leider noch nicht fertig ist. Wir würden allerdings sehr gerne auch das Ende der Reise zurück in den Süden anhand eurer Erfahrungen planen, da wir noch nie in Norwegen waren.
Könnt ihr es mittlerweile abschätzen, bis wann der 3. Teil hochgeladen wird? Das würde uns wirklich sehr helfen.
Viele liebe Grüße aus Bayern,
Lisa & Nico
Hei Nico,
vielen Dank für dein tolles und nettes Feedback. Wir hören das natürlich sehr gern und in diesem Fall sogar noch lieber, da diese Beitragsreihe mit den vielen Details und Informationen tatsächlich besonders viel Arbeit macht. Daher ist es schön, wenn die Beiträge vielen Lesern bei den Vorbereitungen helfen und damit wunderschöne Reisen möglich sind.
Der dritte Teil “hängt” aktuell noch in der Pipeline, da uns die Island-Tour “dazwischengekommen” ist… Wir haben die Bilder bereits vorbereitet, was auch einen großen Teil der Arbeit ausmacht. Vorsichtig können und wollen wir sagen, dass – wenn nichts Unvorhergesehnes dazwischenkommt – wir in etwa in maximal zwei Wochen mit dem Artikel rauskommen. Um es für euch viellicht schon vorwegzunehmen: Unsere Empfehlung wird in jedem Fall die Strecke so vorsehen: Trollstigen – Geiranger – Stryn – Sognefjord – Aurland – Haukeliseter – Oslo mit allem, was auf dieser Etappe zu sehen gibt – und das ist viel 😉
Jetzt wünschen wir euch noch eine tolle Vorbereitungszeit, eine große Vorfreude und hoffentlich noch viele Inspirationen, Impressionen und Informationen aus unserem Blog.
Liebe Grüße nach Bayern,
Conny und Sirko
Hallo Conny, hallo Sirko,
vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Wir sind schon sehr gespannt auf den letzten Teil :-). Vielen vielen Dank für die ganze Arbeit, die ihr da reinsteckt. Es sind wirklich tolle Trips und einzigartige Inspirationen.
Viele Grüße, Nico und Lisa
Hallo Conny und Sirko,
in Ergänzung meiner bisherigen Fragen hatte ich gesehen und jetzt auch von Euch bestätigt gefunden, dass viele schöne Fotos mit Eurer Drohne aufgenommen wurden. Ich habe mir extra eine neue DJI Mavic 2 Zoom angeschafft, um schöne Aufnahmen zu machen.
Beim Studium habe ich festgestellt, dass die Regelungen in Norwegen ziemlich einfach gehalten sind nach dem Motto: Regeln einhalten. Da wir kaum in die Gelegenheit kommen werden in der Nähe von Flugplätzen oder Menschenansammlungen und Wohngebieten fliegen zu wollen (sollen ja Naturaufnahmen werden), scheint das ziemlich locker zu sein. Könnt Ihr eine Einschätzung liefern, wie Urlauber und Einheimische mit dem Thema umgehen ?
Mal um die Trollzunge zu fliegen usw. wäre schon der Hammer…
Wie immer, liebe Grüße von Haus zu Haus
Eva und Holger
Hallo Holger,
vielen Dank für deinen netten Kommentar und vorab erst einmal eine große Entschuldigung für die verzögerte Antwort. In der Regel versuchen wir immer, alle Kommentare hier, per Mail und auf Facebook innerhalb von einer Woche zu beantworten. Aber aufgrund unserer eigenen Vorbereitungen sowie der langen Anreise zum aktuellen Roadtrip rund um Island, ist das etwas ins Hintertreffen geraten. Jetzt sind wir also dabei, endlich einmal alles aufzuarbeiten… 🙂
Die Frage nach der Drohne ist nicht soooooo einfach zu beantworten. Faktisch und formal ist das gut und wie so oft in Norwegen locker geregelt. Aber auch wie beim Thema Wildcamping / Freistehen, wird die freundliche Geduld der Norweger und anderer Reisender in diesem Bereich von zunehmend mehr Idioten (Entschuldigung – ist aber so …) überstrapaziert. Wenn du dich an den Hotspots kaum mehr unterhalten kannst, weil Einige es mit den Drohnen übertreiben, wird man dich zwangsläufig auch schief anschauen, obwohl du dich ordentlich verhältst.
Wir haben gute Erfahrungen gemacht, in dem wir immer weit abseits vom eigentlichen Ziel und den dortigen Besuchern gestartet sind. Außerdem war es immer gut und manchmal auch die einzige Lösung, zu Zeiten zu fliegen, wo ohnehin kaum jemand unterwegs ist – also sehr zeitig oder sehr spät. Dann hast du auch sicher keinen Stress, da es niemanden interessiert… 🙂
Wir sind in jedem Fall schon gespannt auf deine / eure Bilder und senden jetzt erst einmal liebe Grüße aus Island in die Heimat,
Conny und Sirko
Hallo Conny und Sirko,
Danke für Euer Feedback und viel Spaß auf Eurer aktuellen Reise?
Holger
Hallo Conny und Sirko,
gibt es von Euren tollen Reiseberichten und Wandertipps ein Buch o.ä. ?
Liebe Grüße
Brigitte
PS: Ihr schreibt das alles so toll und es sind echt super Tipps und die hätte ich sooo gerne in der Hand und nicht am Computer.
Hallo Brigitte,
vielen Dank für deinen tollen Kommentar und das Interesse an unseren Beiträgen… Das ehrt uns wirklich. Wir haben, nachdem wir deinen Kommentar gelesen haben, noch etwas zusammen gesessen und einfach mal überlegt was wir machen (sollen). Uns erreichen Fragen dieser Art in letzter Zeit öfter und was sollen wir sagen: Deine Nachfrage war / ist der berühmte Tropfen, der das ebenso berühmte Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ja – wir machen das jetzt. Soll heißen, nach unserem nächsten Trip starten wir das Projekt “Buch” – zumal es ohnehin schon länger als Idee in unseren Köpfen herumgeistert… Solltest du vorab einen Beitrag als PDF haben wollen (zum Ausdrucken), dann senden wir dir diesen gerne zu. Ansonsten werden wir dich sehr gern mit dem ersten Buch beglücken, sobald es soweit ist.
Liebe Grüße und vielen Dank nochmals, Conny und Sirko
Hallo ihr beiden,
es ist ein Genuss, eure Reiseberichte zu lesen.
Perfekt aufgebaut, interessant und informativ.
ich plane gerade meine Reise nach Norwegen mit dem WM.
Dabei nehme ich eure Anregungen als Grundlage.
Nun suche ich den Weg von Kristianssund zurück nach Süden über den Geiranger. Habt ihr mir hier Infose
Hallo Herbert,
vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar und die damit verbundene Anfrage. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck am dritten Teil, der genau dann diese Route zurück durch die Fjorde beschreiben wird, nachdem es bisher an der Küste hinauf in den Norden ging. Aktuell hoffen und planen wir, wie wir bereits vorhin hier Nico geantwortet haben, dass dieser Teil jetzt zeitnah veröffentlicht werden kann. Wenn du vorab schon bzw. noch eine spezielle Frage hast, dann möchten wir dich bitten, die Veröffentlichung des dritten Teiles noch etwas abzuwarten.
Wir wünschen dir noch einen schönen Sonntag und senden liebe Grüße,
Conny und Sirko
Hallo Conny und Sirko, nachdem der Plan für die Südroute steht, habe ich mit Begeisterung Eure weitere Reisebeschreibung der Westküste gelesen, um sie, zumindestens planungstechnisch, nach zu fahren. Wieder so viel tolle Details, ich glaube, wir müssen unsere 4-5-Wochen-Tour um 5 Wochen verlängern 🙂
Mit eigenen Google Maps Karten geht die Planung prima.
Bei der Beschreibung im ersten Teil (1. Etappe Stavanger Avaldsnes/Karmoy) habe ich 1. Tungenes Fyr, 2. Utstein Kloster und 3. Akrasanden- Strände gelesen.
Danach beschreibt Ihr die Fahrt durch den Unterwassertunnel zur Insel Ronnesoy- dort sind wir aber schon durch, wenn wir in Akrasanden waren- oder bringe ich da etwas durcheinander.
Liebe Grüße von den- an die Sachsen
Eva und Holger
Hallo ihr Beiden,
vielen Dank für euren Kommentar und die Anfrage auf unseren Artikel. In der Tat liegt da wahrscheinlich ein Missverständnis vor, da wir einen separaten Artikel über die Region um Stavanger und Karmøy geschrieben haben, den du wahrscheinlich meinst. Der eigentliche erste Teil (LINK dorthin) dieser Rundreise-Empfehlung (um die es hier im zweiten Teil auch geht) endet in Stavanger und dieser Beitrag hier beginnt genau dort. Leider haben wir da selbst für etwas Verwirrung gesorgt, da wir die drei Teile noch nicht mit einem klaren Inhaltsverzeichnis zusammengefasst und gekennzeichnet haben. Das machen wir in der Regel immer, wenn alle Teile erschienen sind. Am dritten Teil arbeiten wir derzeit aber noch… Nun aber noch einmal zu eurer Frage: Wenn ihr in Akrasanden seid, dann habt ihr den Tunnel tatsächlich schon hinter euch. Dieser verbindet quasi Stavanger mit den Inseln, wo auch das Utstein Kloster ist. Wo kommt ihr denn eigentlich mit der Fähre an bzw. von wo aus kommt ihr denn in der Region bei Stavanger an? Eventuell haben wir ja noch einige Ideen und Empfehlungen… 😉 🙂
In jedem Fall hoffen wir erst einmal, dass wir etwas Licht ins Dunkel gebracht haben und ihr eine perfekte Reise haben werdet.
Liebe Grüße zurück aus Sachsen nach Sachsen,
Conny und Sirko
Hallo Conny und Sirko,
ja jetzt ist es klar. Nach Stavanger wollen wir vom Preikestolen Camping kommend nach Tau und dort mit der Fähre nach Stavanger. So ist der Plan. Fähre vorher reservieren wäre die Frage, aber wir haben auch Zeit zum Warten…
Liebe Grüße von haus zu Haus.
Eva und Holger
Hallo ihr Beiden,
das klingt nach einem guten Plan… Die Fähre von Tau müsst ihr nicht vorab reservieren. Die Überfahrt ist wirklich sehr schön zu erleben, gerade wenn man sich dann Stavanger nähert. Nehmt die Kamera mit hoch und sucht euch einen schönen Platz ganz oben auf dem Sonnendeck neben der Brücke 😉 🙂
Liebe und nachbarschaftliche Grüße, Conny und Sirko