NORDLANDBLOG

Insider-Tipps für deine (erste) Reise – Fähren in Norwegen

Insider-Tipps für deine (erste) Reise - Fähren in Norwegen - Perfekte Reise, Fährverbindung, Fähre - norwegen-ratgeber - Wie du mit der neuen AutoPass Ferjekort in Norwegen auf den Fähren richtig sparen kannst und was es sonst noch Wissenswertes zu dem Thema Fährüberfahrten gibt, verraten wir dir in diesem Artikel.

Wie du mit der neuen AutoPass Ferjekort in Norwegen auf den Fähren richtig sparen kannst und was es sonst noch Wissenswertes zu dem Thema Fährüberfahrten gibt, verraten wir dir in diesem Artikel.

Auf die Fähre, fertig, los…

Bei einer Küstenlinie von über 80.000 Kilometern und etwa 150.000 vorgelagerten Inseln geht im Königreich am Polarkreis einfach nichts ohne Fähren… Für uns ist es immer wieder ein Highlight, in Norwegen mit einer Fähre überzusetzen. Es hat etwas von zusätzlicher Entschleunigung, denn gerade auf einem Roadtrip ist eine Überfahrt zur anderen Fjordseite oder auf eine Insel oft eine willkommene Pause. Ist man in Fjordnorwegen oder generell an der Küste unterwegs, endet eine Strasse oftmals an einem Fährhafen. Bei einem Kaffee warten wir dann oft auf die nächste Möglichkeit zum Übersetzen…

Eine Vielzahl der Fährstrecken wurde in den letzten Jahren allerdings bereits durch Tunnel oder Brücken ersetzt, um die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit im Land zu erhöhen. Dabei spielt auch das Thema Umwelt eine zunehmend größere Rolle.
Man möchte in Zukunft so umweltfreundlich wie möglich Fahrzeuge und Personen befördern. So wurde bereits im Jahre 2015 am Sognefjord die erste vollelektrische Fähre eingesetzt. Im Januar 2019 wurden von der Reederei „Fjord 1“ inzwischen fünf weitere vollelektronischen Fähren in Auftrag gegeben.

Insider-Tipps für deine (erste) Reise - Fähren in Norwegen - Perfekte Reise, Fährverbindung, Fähre - norwegen-ratgeber - Wie du mit der neuen AutoPass Ferjekort in Norwegen auf den Fähren richtig sparen kannst und was es sonst noch Wissenswertes zu dem Thema Fährüberfahrten gibt, verraten wir dir in diesem Artikel.
Eine der typischen Fähren in Norwegen

Wer bisher noch nicht in Norwegen unterwegs war, hat ganz sicher und berechtigt einige grundsätzliche Fragen zu den Fährüberfahrten im Land. Aus unserer eigenen Erfahrung, als auch aus den Anfragen die uns erreichen, haben wir nachfolgend mal die Top 5 FAQ zu diesem Thema zusammengefasst:

  • Kann oder muss ich eine Fährüberfahrt im Land reservieren?
    Nicht bei allen Fährüberfahrten ist eine Reservierung möglich und nötig. Auf den sogenannten Kurzstrecken reiht man sich einfach in die Warteschlange am Kai ein. In der Hochsaison muss man sich dabei unter Umständen auf längere Wartezeiten einstellen. Es kann durchaus vorkommen, dass man nicht direkt auf der nächsten Fähre mitfahren kann und so auf die nächste Gelegenheit warten muss. In der Hauptferienzeit wird der Fahrplan deshalb meist angepasst. Dann pendeln zusätzliche Fähren auf den Fjorden, um das Verkehrsaufkommen zu bewältigen.Es ist daher sinnvoll, bei populären Überfahrten entweder sehr früh oder erst zum Abend die Fähre zu benutzen. Um die Wartezeit zu versüßen, gibt es an vielen Fähranlegern einen einen Imbiss mit leckeren Softeis 🙂 oder einen Kaufmannsladen. Gerade für längere Fährüberfahrten (wie zum Beispiel die Überfahrt von Bodø nach Moskenes auf den Lofoten) sollte in der Saison über eine vorherige Reservierung nachgedacht werden. Da man im Urlaub meist nur begrenzt Zeit hat, kann eine längere Warteperiode sehr ärgerlich sein. Bitte beachte dabei, dass nur 40 % der verfügbaren Kapazität vorab gebucht werden kann. Die restlichen 60 % bleiben frei verfügbar für diejenigen, die am Kai ohne Reservierung warten. Man sollte also auch hier, gerade in der Saison, schnell sein. Alternativ könnte man in diesem Fall allerdings auch auf den Landweg ausweichen…
  • Gibt es die Fährverbindungen auch in der Nebensaison? 
    In der Nebensaison ändern sich meist auch die Fahrpläne. Da es zu dieser Zeit deutlich ruhiger im Land ist, werden auch die Fährzeiten dementsprechend angepasst. Es gibt aber auch Fähren, die aus Sicherheitsgründen nur im Sommer fahren, wie zum Beispiel folgende Fähren: Andenes (Vesterålen) – Gryllefjord (Senja) oder von Bodø (Festland) – Moskenes (Lofoten)
    Du solltest dich in der Nebensaison in jedem Fall vorab über die Fahrpläne informieren, wenn du längere oder viel Passagen planst. Sonst kann es gut sein, dass du vergebens auf eine Fähre wartest, oder aber mehrere Stunden nicht weiterkommst.
  • Kann ich auch in der Nacht mit der Fähre übersetzen? 
    Generell ist das möglich. Aber in der Nacht sind die Fahrzeiten ebenfalls oft eingeschränkt und kleinere Fähren fahren unter Umständen gar nicht. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, auch hier vorab einen Blick auf die Fahrzeiten zu werfen.
  • Wie sieht es mit der Sicherheit aus?
    Auf unseren unzähligen Überfahrten hatten wir nur einmal ein etwas mulmiges Gefühl, als die nicht gerade vertrauenswürdige Fähre auf hoher See auch noch streikte. Mit etwa 3 Stunden Verspätung erreichten wir dann trotzdem sicher unser Ziel. Alle nachfolgenden Fahrten für diesen Tag wurden allerdings gestrichen…. Auch auf diese Eventualität sollte man vorbereitet sein.Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen der Fährgesellschaften, um auf die Sicherheitshinweise aufmerksam zu machen. Manche Reedereien geben Sicherheitskarten aus, auf denen genau erklärt wird, was im Notfall zu tun ist. Beim Verlassen der Fähre werden diese Karten wieder eingesammelt. Andere Gesellschaften wiederum setzen auf kurze Videoclips, die meist im Bistro der Fähre ausgestrahlt werden. Auf die Sicherheitshinweise wird zusätzlich durch große Poster hinweisen, die an verschiedenen Stellen an Bord angebracht sind. Rettungswesten und Rettungsringe sind auf jeder Fähre vorhanden. Auf einigen längeren Fährstrecken muss man aus Sicherheitsgründen sogar das Fahrzeug verlassen. Alle Wohnmobilisten müssen außerdem den Gashahn in ihrem Fahrzeug schließen. Damit das nicht vergessen wird, findet man im Fährhafen ein Hinweisschild.
  • Mit welchem Wellengang ist zu rechnen?
    Ist man die Überfahrt über die Nord- oder Ostsee von Kiel oder Dänemark gewöhnt, wird man auf einer inländischen Fähren kaum Probleme haben. Wir hatten bei unseren unzähligen Fährfahrten im Land immer Glück. Selbst bei rauher See spürten wir auf den größeren Fähren kaum einen Wellengang. Uns wurde aber schon von dramatischen Überfahrten mit sehr hohen Wellen, insbesondere auf die Lofoten, berichtet. Wir haben für solche Fälle immer Reisetabletten dabei und hoffen, daß es doch nicht so schlimm wird 🙂
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Die kleine Fähre von Solvorn nach Urnes auf dem Sognefjord

Die Fährüberfahrt auf eine Insel oder über den Fjord

Vor unserer ersten Überfahrt im Inland waren wir ehrlicherweise mächtig aufgeregt. Wir hatten keine Vorstellungen, wie groß so eine Fähre ist und wie man überhaupt auffährt. Doch die pragmatischen Norweger machen es einem wirklich leicht. Bereits wenn man auf den Fähranleger zufährt, sieht man die Fahrbahnen, die durch Nummern gekennzeichnet sind. Bist du der Erste am Kai, stellst du dich in die Spur „1“. Erst wenn eine Spur komplett gefüllt ist, wird eine Weitere aufgemacht.

Dann beginnt das Warten…. Falls du nicht weißt, wann die nächste Fähre ablegt, kannst du dich am ausgehängten Fahrplan (Norwegisch „Rutetider“) informieren. Es kann gut sein, daß ein Mitarbeiter der Fährgesellschaft direkt am Fähranleger den Fahrpreis kassiert. Es ist aber auch oft üblich, gleich nach dem Auffahren auf die Fähre bei einem Kassierer zu bezahlen. Man wartet dafür einfach im Auto, bis ein Mitarbeiter zum Kassieren kommt. Nur auf sehr wenigen Fähren wird direkt im Kontor oder im Bistro bezahlt.

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Die nummerierten Fahrspuren in einem Hafen, die der Reihe nach von den wartenden Fahrzeugen gefüllt werden

Bezahlen kannst du ganz bequem mit Bargeld, Kreditkarte oder der Ferjekort (zu dieser Variante später mehr). Im Fährpreis vom Auto ist immer der Fahrer inkludiert, nur für die mitreisenden Personen muss extra gezahlt werden. Die Ticketbestellung für uns zwei Nordlandblogger lautet also: „En bil og en voksen, takk“ (Ein Auto und ein Erwachsener, bitte). Da unser Kastenwagen weniger als 6 Meter lang ist, zahlen wir dafür den gleichen Preis wie für einen PKW.

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Eine Fährüberfahrt ist auch immer ein tolles Erlebnis

Beim Auffahren auf die Fähre gibt es Einweiser, die dir genau zeigen, in welcher Spur du dein Auto abstellen sollst. Mit ganz wenigen Ausnahmen fährt man in der Regel vorwärts auf die Fähre auf und ohne zu Rangieren, verläßt man diese am Ziel in der gleichen Weise (man fährt quasi durch die Fähre). Es gibt nur wenige Ausnahmen von dieser Regel, wie zum Beispiel auf der Fähre von Solvorn über den Sognefjord.

Kurz vor Ende der Überfahrt wird über die Lautsprecher der Fähre darauf hingewiesen, das der Zielhafen bald erreicht wird und man sich zu seinem Fahrzeug begeben soll. Dann geht es meist recht flott. Sobald das Schiff angelegt hat, öffnet sich die vordere Luke und ein Fährmitarbeiter regelt die Ausfahrt. Im Hafen gibt es oft Parkplätze, die wir gerne nutzen um schnellere Fahrzeuge erst einmal vorbeizulassen. Damit ist eine entspannte und „chillige“ Weiterfahrt für uns garantiert.

Fährhafen am Fjord in Norwegen
Ein Fährhafen an der Helgelandskysten im Norden Norwegens

Auf der Fähre

Wie bereits erwähnt, gibt es viele kurze Überfahrten von circa 10 Minuten. Einige Passagen können aber auch bis zu 4 Stunden andauern. Neben den offenen Fähren (wo man im Fahrzeug bleiben darf) für die Kurzstrecke gibt es auch größere Schiffe, die geschlossen sind und wo man teilweise unter Deck parkt. Auf diesen Fähren muss man in der Regel sein Auto verlassen.

Fast alle Fähren haben eine Toilette an Bord. Die größeren Fähren sind zusätzlich mit einer Cafeteria und einem Salon ausgestattet. Hier kann man sich neben Kaffee und Tee mit Waffeln, gegrillten Würstchen, Lefser und vielen mehr stärken. Im Salon gibt es bequeme Sessel und Tische um die Überfahrt so bequem wie möglich zu gestalten. Dort kann man auch Handy oder Notebook auf seinem Roadtrip aufladen. Die norwegischen Frauen nutzen diese Auszeit oftmals zum Stricken oder Häkeln. Uns findet man hingegen meistens mit unserer Kamera an Deck, denn die wunderschönen Landschaften müssen festgehalten werden 🙂

Fähren in Norwegen
Ohne die Fähren ginge im Land der Fjorde nichts (mehr)…

Preise und Konditionen sowie einige Tipps, um zu sparen

Die Kosten für eine Überfahrt sind sehr unterschiedlich. In Norwegen legen die regionalen Fährgesellschaften die Tarife selbständig fest, wodurch es auch regional Unterschiede geben kann. Unabhängig davon steigt der Preis einerseits durch die Länge der Überfahrt und zum anderen spielt die Größe des Fahrzeuges eine erhebliche Rolle. Daher kann unsere nachfolgende Übersicht nur eine grobe Orientierung sein:

Übersicht der Zonen nach Streckenlänge

Strekning (Länge der Strecke)

0 – 2,9 km
3,0 – 5,9 km
6,0 – 8,9 km
9,0 – 11,9 km
12,0 – 14,9 km
15,0 – 17,9 km

Sone (Tarifzone)

1-3
4-6
7-9
10 – 12
13 – 15
16 – 18

 

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Nur als Beispiel: Die Preise für die Fahrzeuge mit den verschiedenen Längen in den einzelnen Zonen einer Fährgesellschaft (Preise in NOK / Stand 2019)

Unser Kastenwagen wird wegen seiner Länge unter 6 Metern wie ein PKW berechnet. Ansonsten steigt der Preis in der Regel mit jedem Meter Fahrzeuglänge. So liegt der Preisunterschied zwischen einem PKW und einem Wohnmobil mit einer Länge von mehr als 7 Metern oft über 10 Euro. Beim Ticketkauf bzw. beim Bezahlen muss man daher die Länge seines Wohnmobils angeben.

Kinder unter 4 Jahren fahren im Normalfall kostenlos.

Fährüberfahrt in Norge
Eines der modernen Fährschiffe im Norden des Landes

Richtig Sparen mit der Ferjekort

Was ist die Ferjekort? Wie funktioniert das System? Was muss ich bezahlen und was kann ich sparen? Muss ich etwas beachten?

Da die Fährüberfahrten bei einem Roadtrip entlang der Küste die Urlaubskasse erheblich schmälern können, sollte man über die Sparmöglichkeiten mit der Ferjekort nachdenken. Das System der norwegischen „Ferjekort“ wurde aktuell komplett neu strukturiert und gilt seit dem 01.01.2019. Den Anbieter, die norwegische Firma AutoPass, haben wir bereits in diesem Artikel von uns über die Maut in Norwegen erwähnt.

  • Die Ferjekort von AutoPass ist ein Prepaidkarte mit der man auf den meisten Inlandfähren einen Rabatt erhält. Eine Auflistung aller Routen, die an diesem System teilnehmen, findet ihr in dieser Übersicht auf der norwegischen Seite des Anbieters AutoPass (der im Übrigen auch die Maut in Norwegen automatisiert abrechnet): AutoPASS-ferjekort
  • Im Internet kann man auf der Seite autopassferje.no bequem seine Karte bestellen. Die Webseite ist auf norwegisch und in englisch verfügbar. Zuerst wählt man aus, ob die Karte privat oder gewerblich genutzt werden soll. Dann bestätigt man die Vertragsbedingungen. Anschließend gibt man seine Mobilfunknummer an und erhält daraufhin eine PIN auf das angegebene Handy geschickt. Danach trägt man seine persönlichen sowie die Fahrzeugdaten ein, schließt den Vorgang ab und ist fertig. Man erhält nach kurzer Zeit seine Rechnung per E-Mail.
  • Die Ferjekort kostet 50 NOK (etwas über 5 Euro / Stand 01.19) Verwaltungsaufwand, die später nicht zurückerstattet werden. Die Vorauszahlungen, die man wie bei einer Prepaid-Karte vorab auf sein Kundenkonto als Vorschuss einzahlt,  wurden am 01.01.2019 angepasst.
    Es gibt drei Fahrzeugkategorien, die nach der Länge des Fahrzeugs bestimmt werden:
    – 0 bis 8,00 Meter ( 3500 NOK  Vorauszahlung )
    – 8,01 bis 17,50 Meter ( 13.900 NOK Vorauszahlung )
    – über 17,51 Meter ( 26.300 NOK Vorauszahlung )
  • Der Inhaber der Ferjekort erhält, wenn er die Karte privat nutzt, einen Rabatt auf seine Fährüberfahrt (Fahrer inklusive) von 50 Prozent!! Bei einem gewerblichen Nutzer sind es immerhin noch 40 Prozent. Für alle mitreisenden Personen erhält man 17 Prozent Nachlass. So lassen sich auf einer längeren Rundreise mit vielen Fährüberfahrten und einem größeren Wohnmobil schnell einige hundert Euro sparen.
  • Habt ihr nur noch 25 % des vorab eingezahlten Guthabens auf der Karte, bekommt ihr automatisch eine E -Mail mit der Erinnerung für eine erneute Vorauszahlung zugesandt. Ignoriert ihr diese und euer ursprüngliches Guthaben ist dann irgendwann aufgebraucht, bezahlt ihr den vollen Preis ab der nächsten Überfahrt.

In naher Zukunft soll es, ähnlich wie bereits bei der norwegischen Maut, eine automatische Erfassung der Fährgebühren geben. Daran wird intensiv gearbeitet und das wird dieses System deutlich vereinfachen. Einige Fährstrecken kann man schon jetzt mit dem AutoPass Chip automatisch bei der Auffahrt auf die Fähre bezahlen und Rabatte erhalten.

Fähre in Norwegen
In der Nebensaison ist viel Platz auf den Fähren

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel einige eurer Fragen zum Thema Fährüberfahrten in Norwegen beantworten konnten. Hast du noch Anmerkungen, Fragen oder haben wir gar wichtige Informationen vergessen? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.

Ansonsten bleibt uns nur zu sagen: „Ahoi“ und jederzeit eine sichere Überfahrt 🙂

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

16 Kommentare

  • Super Blog! Ich bin begeistert. Fahre Ende Mai los nach Norwegen mit Hund und VW Bus 🙂 habe 2-3 Monate Zeit. Ich habe mich schon entschieden die Ferjekort zu bestellen, da ich viele Fähren fahren werde. Habe ich das richtig verstanden, die Registrierung bei EPC wäre gut, da man dort die richtige Größe usw. des Autos angibt und kein falscher Betrag am Ende berechnet wird. Rabatte gibt es aber über das EPC nicht oder? Nur wenn man den Autochip bestellt? Und kann man die Ferjekort auch ohne Autochip machen?
    Blöde Frage, weiß jemand, ob der Hund auf Fähren etwas kostet?
    Viele Grüße
    Julia aus Bayern

  • Danke für Euren ausführlichen Blog – einer der wenigen, die wirklich Sinnvolles schreiben für uns Nachreisende. Für unsere ersten Skandinavien Trip mit Hund und gemietetem WOMO aus Österreich versuche ich gerade, so gut wie möglich alles zu verstehen und vorauszuplanen. Es ist also sinnvoll, den AUTOPASS Chip für Maut und die AUTOPASS Ferjekort für die Fähren vorab zu bestellen – per POST, ist das korrekt? Ersterer wird im nachhinein per Rechnung oder per Credit Card bezahlt, zweitere wird vom Guthaben abgebucht? Ist das richtig? Soll ich jetzt eine nach der anderen bestellen oder geht das auch gemeinsam? Maut und Fähre in Norwegen hängt ja zusammen. Danke, lg von den Kollegen

    • Hei Angelika,
      oh manno – du machst uns ja richtig verlegen… 😉 Wir danken dir sehr für das nette Feedback und deinen Kommentar. Sehr gern wollen wir deine / eure Fragen beantworten, zumal ihr euch auch schon selbst mit den Themen auseinandergesetzt habt. Von der Sache her habt ihr in allen Punkten und mit allen Überlegungen Recht – es sei denn, ihr wollt über die Brücken, also den Landweg nach Norwegen fahren. Dann wäre die Kombination mit dem dänischen Systeme (BroBizz und BroPas) besser, da es extrem Rabatte auf den Brücken damit gibt. Sollte das nicht der Fall sein, dann sucht ihr euch auf der AutoPass Seite eine der regionalen Mautgesellschaften aus Norwegen und macht mit denen einen Vertrag online. Nehmt die, wo ihr viel unterwegs sein werdet oder wo es viele Mautstrecken gibt, da die regionalen Gesellschaften in diesem Gebiet hohe Rabatte geben (eigentlich für die Einheimischen gedacht). Sollte das in eurem Fall keine Rolle spielen, dann nehmt eine Gesellschaft aus dem Großraum Oslo und wickelt alles zur Maut ab. Sobald alles klar und erledigt ist, bestellt ihr noch die Ferjekort und zahlt dort das PrePaid Guthaben ein. Diese könnt (müsst ihr aber nicht) mit eurem AutoPass Chip / Konto verknüpfen. Das vereinfacht lediglich die Bezahlvorgänge.
      Wir hoffen, dass wir euch damit weitergeholfen haben…??!! Falls sonst noch Fragen sind oder entstehen, dann meldet euch jederzeit gern. Bis dahin liebe Grüße und vorab schon mal GOD TUR 🙂
      Conny und Sirko

      • danke. einmal noch. da wir mit hund reisen, werden wir bei der hinreise eher die brücken nutzen, bzw. fähren mit max 4h. route is noch nicht fix. mir ging es eher um die vielen kurzen fähren in fjordnorwegen. lohnt dafür der autopass dings auch? angelika.

      • Hei Angelika,

        für die vielen kurzen Fähren lohnt sich in jedem Fall die Ferjekort, da ihr damit um die 50 % je Überfahrt spart. Also unbedingt die Ferjekort holen, da sich diese (kostet ja nur etwa 5 Euro) meist bereits nach einer Fährüberfahrt rentiert. Sobald ihr wisst, ob ihr die Brücken fahrt oder mit der 4 Stunden Fähre, entscheidet ihr euch noch für das richtige Mautsystem. Falls da noch einmal Fragen sind, meldet euch gern wieder. Bis dahin liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo ihr Beiden,
    wir starten unser Abenteuer Norwegen in diesem Jahr das erste mal und sind von eurer Seite begeistert.
    Wir haben für euch eine Info zur Ferjekort.

    Das überweisen in ein Nicht EU Land (EWR) in Landeswährung (NOK) kann sehr teuer sein.
    Die Preise schwanken zwischen 35- 65€ für eine Überweisung.
    Die Überweisung per IBAN ist kostenlos.
    Eine Überweisung in € per IBAN kostet nach Norwegen ca. 5 €.
    Die ca. 5€ kommen in Norwegen durch Kursumrechnung zustande.

    Es gibt noch einen Anbieter der es noch billiger machen kann.
    Aber da wir diesen nicht nutzen wollen erwähne ich ihn auch nur so.

    So das nur zur Info.
    Wir müssen jetzt erstmal weiter lesen.

    Gruß
    Wolfram

    • Hei Wolfram,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und den guten Hinweis, von dem somit hoffentlich viele Leser hier profitieren können. Eigentlich hätten wir auch im Text bereits selbst darauf hinweisen können… Das holen wir aber gern beim nächsten Update nach. In jedem Fall sind die Kosten tatsächlich sehr unterschiedlich und wir nutzen meist nur Connys Konto für Überweisungen nach Norwegen, da wir dort in der Regel kaum Gebühren oder Aufschläge haben. Nochmals besten Dank und liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo Sirko und Conny, vor unserer ersten Reise nach Norwegen beschäftigen wir uns intensiv mit den Vorbeitungen. Die Informationen über Euren Blog sind dabei sehr hilfreich. Danke dafür! Wenn es noch Fragen geben sollte, würde ich mich noch mal persönlich bei Euch melden.
    Viele Grüße
    Gerd (Schlüsselservice Zeithain)

    • Hallo Gerd, wir freuen uns sehr, von dir zu lesen und auch, dass die Norwegen-Träume jetzt wohl realisiert werden… 😉 🙂 Tatsächlich haben wir uns leider lange nicht gesehen, da wir auch viel unterwegs waren. Derzeit sind wir noch im deutschen „Basislager“, bevor es dann bald nach Island geht. Wenn es Fragen zur Reise bzw. zu Norwegen gibt, dann melde dich gern jederzeit – wir helfen dir sehr gern. Eventuell kommen wir auch einfach mal eben schnell im Geschäft vorbei, wenn es noch einige Dinge zu besprechen gibt. Jetzt erst einmal liebe Grüße in die Nachbarschaft, Conny und Sirko

    • Hallo Jürgen, vielen Dank für deinen netten Kommentar. Das Guthaben bleibt auf der Karte – also quasi auf deinem Konto bei AutoPass – solange erhalten, wie du den Vertrag führst (falls du zum Beispiel öfter nach Norwegen fährst). Sobald du kündigst, bekommst du das restliche Guthaben auf dem Weg zurückgezahlt, auf dem du es auch einbezahlt hast. Aus unserer Erfahrung funktioniert so etwas in Skandinavien hervorragend und ohne Probleme. Wir hoffen, deine Frage damit beantwortet zu haben…? Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,

    Wir fahren seit 1982 nach Norwegen und waren über 30 mal an verschienen Orten und freuen uns auf Euren Newsletter.

    Viele Grüße
    Uwe und Michaela

  • Danke,
    Super viele tolle Infos für uns ErstNorweger.
    Frage:
    Wird ein Restguthaben der Ferjekort auch wieder zurück bezahlt.
    Ggf. Habe ich da was verpasst.
    Gruß
    Ralf

    • Hallo Ralf, vielen Dank für deinen Kommentar und die darin enthaltene Frage. Es tut uns leid, wenn das im Beitrag nicht deutlich genug herauszulesen ist. Du bekommst in jedem Fall ein Restguthaben von der Ferjekort erstattet, wenn du sie nicht mehr nutzt oder nutzen möchtest. Insofern geht man kein Risiko ein. Wir hoffen, dass dir diese Info / Aussage so erst einmal weiterhilft. Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hallo Thomas, vielen Dank für deine Anfrage. Das Guthaben bleibt, wie bei der alten Ferjekort auch, erhalten und verfällt nicht. Wir wünschen dir allzeit gute Fahrt und tolle Reisen in den Norden. Liebe Grüße, Conny und Sirko

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