Norwegen Ratgeber

Insider-Tipps für deine (erste) Reise – Alles Wissenswerte zu den Fähren in Norwegen

Titelbild Nordlanbdlog Ratgeber Beitrag Fähren in Norwegen (Kastenwagen vor einer Fähre)

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Auf die Fähre, fertig, los…

Fähren in Norwegen sind ein ganz eigenes Thema, denn bei einer Küstenlinie von über 80.000 Kilometern und etwa 150.000 vorgelagerten Inseln geht im Königreich am Polarkreis einfach nichts ohne dieses Verkehrsmittel… Für uns ist es immer wieder ein Highlight, in Norwegen mit einer Fähre überzusetzen. Es hat etwas von zusätzlicher Entschleunigung, denn gerade auf einem Roadtrip ist eine Überfahrt zur anderen Fjordseite oder auf eine Insel oft eine willkommene Pause. Ist man in Fjordnorwegen oder generell an der Küste unterwegs, endet eine Strasse oftmals an einem Fährhafen. Bei einem Kaffee warten wir dann oft auf die nächste Möglichkeit zum Übersetzen…

Eine Vielzahl der Fähren in Norwegen, wurde in den letzten Jahren allerdings bereits durch Tunnel oder Brücken ersetzt, um die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit im Land zu erhöhen. Dabei spielt auch das Thema Umweltschutz eine zunehmend größere Rolle.
Man möchte in Zukunft so umweltfreundlich wie möglich Fahrzeuge und Personen befördern. So wurde bereits im Jahre 2015 am Sognefjord die erste vollelektrische Fähre eingesetzt. Im Januar 2019 wurden von der Reederei “Fjord 1” inzwischen fünf weitere elektrische Fähren in Auftrag gegeben.

Fähren in Norwegen auf dem Sognefjord
Eine der typischen Fähren in Norwegen

Wer bisher noch nicht in Norwegen unterwegs war, hat ganz sicher und berechtigt einige grundsätzliche Fragen zu den Fährüberfahrten im Land. Aus unserer eigenen Erfahrung, als auch aus den Anfragen die uns erreichen, haben wir nachfolgend mal die TOP 5 FAQ zu diesem Thema zusammengetragen:

Kann oder muss ich eine Fährüberfahrt im Land reservieren?

Nicht bei allen Fährüberfahrten ist eine Reservierung möglich oder nötig. Auf den meisten Routen, den sogenannten Kurzstrecken, reiht man sich einfach in die Warteschlange am Kai ein. In der Hochsaison muss man sich dabei unter Umständen auf längere Wartezeiten einstellen. Es kann durchaus vorkommen, dass man nicht direkt auf der nächsten Fähre mitfahren kann und so auf die nächste Gelegenheit warten muss. In der Hauptferienzeit wird der Fahrplan deshalb meist angepasst. Dann pendeln zusätzliche Fähren auf den Fjorden, um das Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Es ist daher sinnvoll, bei populären Überfahrten entweder sehr früh oder erst zum Abend die Fähre zu benutzen. Um die Wartezeit zu versüßen, gibt es an vielen Fähranlegern einen Imbiss mit leckeren Softeis 🙂 oder einen Kaufmannsladen. Gerade für längere Fährüberfahrten (wie zum Beispiel die Überfahrt von Bodø nach Moskenes auf den Lofoten) sollte in der Saison aber über eine vorherige Reservierung nachgedacht werden. Da man im Urlaub meist nur begrenzt Zeit hat, kann eine längere Warteperiode sehr ärgerlich sein. Bitte beachte dabei, dass nur 40 % der verfügbaren Kapazität vorab gebucht werden kann. Die restlichen 60 % bleiben frei verfügbar für diejenigen, die am Kai ohne Reservierung eintreffen. Man sollte also auch hier, gerade in der Hauptsaison, schnell sein. Alternativ könnte man in diesem Fall allerdings auch auf den (längeren) Landweg ausweichen…

Gibt es die Fährverbindungen auch in der Nebensaison?

In der Nebensaison ändern sich meist auch die Fahrpläne. Da es zu dieser Zeit deutlich ruhiger im Land ist, werden auch die Fährzeiten dementsprechend angepasst. Es gibt aber auch Fähren, die aus Sicherheitsgründen nur im Sommer fahren, wie zum Beispiel folgende Fähren: Andenes (Vesterålen) – Gryllefjord (Senja) oder von Bodø (Festland) – Moskenes (Lofoten)
Du solltest dich in der Nebensaison in jedem Fall vorab über die Fahrpläne informieren, wenn du längere oder viel Passagen planst. Sonst kann es gut sein, dass du vergebens auf eine Fähre wartest, oder aber mehrere Stunden nicht weiterkommst. Stand heute gibt’s leider noch keine einheitliche Übersicht für alle Fähren im Land. Daran arbeiten die Norweger aktuell noch. So gibst du einfach den Namen der beiden Fährhäfen und das Wort “ferge” ein. Zumeist findest du dann einen Fahrplan und die Tarife als PDF im Internet. 

Kann ich auch in der Nacht mit der Fähre übersetzen?

Generell ist das möglich. Aber in der Nacht sind die Fahrzeiten ebenfalls oft eingeschränkt und kleinere Fähren fahren unter Umständen gar nicht. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, auch hier vorab einen Blick auf die Fahrzeiten zu werfen.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Auf unseren unzähligen Überfahrten hatten wir nur einmal ein etwas mulmiges Gefühl, als die nicht gerade vertrauenswürdige Fähre auf hoher See auch noch streikte. Mit etwa 3 Stunden Verspätung erreichten wir dann trotzdem sicher unser Ziel. Alle nachfolgenden Fahrten für diesen Tag wurden allerdings gestrichen…. Auch auf diese Eventualität sollte man vorbereitet sein. Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen der Fährgesellschaften, um auf die Sicherheitshinweise aufmerksam zu machen. Manche Reedereien geben Sicherheitskarten aus, auf denen genau erklärt wird, was im Notfall zu tun ist. Beim Verlassen der Fähre werden diese Karten wieder eingesammelt. Andere Gesellschaften wiederum setzen auf kurze Videoclips, die meist im Bistro der Fähre ausgestrahlt werden. Auf die Sicherheitshinweise wird zusätzlich durch große Poster hinweisen, die an verschiedenen Stellen an Bord angebracht sind. Rettungswesten und Rettungsringe sind auf jeder Fähre vorhanden. Auf einigen längeren Fährstrecken muss man aus Sicherheitsgründen sogar das Fahrzeug verlassen. Alle Wohnmobilisten müssen außerdem den Gashahn in ihrem Fahrzeug schließen. Damit das nicht vergessen wird, findet man im Fährhafen ein Hinweisschild.

Mit welchem Wellengang ist zu rechnen?

Ist man die Überfahrt über die Nord- oder Ostsee von Kiel oder Dänemark gewöhnt, wird man auf einer inländischen Fähren kaum Probleme haben. Wir hatten bei unseren unzähligen Fährfahrten im Land immer Glück. Selbst bei rauher See spürten wir auf den größeren Fähren kaum einen Wellengang. Uns wurde aber schon von dramatischen Überfahrten mit sehr hohen Wellen, insbesondere auf die Lofoten, berichtet. Wir haben für solche Fälle immer Reisetabletten dabei und hoffen, daß es doch nicht so schlimm wird 🙂

Fähren in Norwegen verbinden die Fjordufer in vielen Regionen des Landes
Die kleine Fähre von Solvorn nach Urnes auf dem Sognefjord

Die Fährüberfahrt auf eine Insel oder über den Fjord

Vor unserer ersten Überfahrt im Inland waren wir ehrlicherweise mächtig aufgeregt. Wir hatten keine Vorstellungen, wie groß so eine Fähre ist und wie man überhaupt auffährt. Doch die pragmatischen Norweger machen es einem wirklich leicht. Bereits wenn man auf den Fähranleger zufährt, sieht man die Fahrbahnen, die durch Nummern gekennzeichnet sind. Bist du der Erste am Kai, stellst du dich in die Spur “1”. Erst wenn eine Spur komplett gefüllt ist, wird eine Weitere aufgemacht.

Dann beginnt das Warten…. Falls du nicht weißt, wann die nächste Fähre ablegt, kannst du dich am ausgehängten Fahrplan (Norwegisch “Rutetider”) informieren. Es kann gut sein, daß ein Mitarbeiter der Fährgesellschaft direkt am Fähranleger den Fahrpreis kassiert. Es ist aber auch oft üblich, gleich nach dem Auffahren auf die Fähre bei einem Kassierer zu bezahlen. Man wartet dafür einfach im Auto, bis ein Mitarbeiter zum Kassieren kommt. Nur auf sehr wenigen Fähren wird direkt im Kontor oder im Bistro bezahlt. Allerdings wird seit dem Beginn des Jahres 2020 intensiv auf automatische Kassierung mit dem AutoPass Chip / Brikke oder andere Transponder (wie zum Beispiel den BroBizz) umgestellt. Wenn man diesen nicht besitzt, ist man auf Automaten oder andere Optionen angewiesen. Dazu aber später mehr.

An einem Fährhafen in Nordnorwegen - Bild im Beitrag Fähren in Norwegen
Die nummerierten Fahrspuren in einem Hafen, die der Reihe nach von den wartenden Fahrzeugen gefüllt werden

Bezahlen kannst du ganz bequem mit Bargeld, Kreditkarte oder der Ferjekort (zu dieser Variante später mehr). Im Fährpreis vom Auto sind die Passagiere seit den Neuregelungen 2020 in der Regel inkludiert. Sie müssen also nicht, wie in der Vergangenheit die Überfahrt zusätzlich als Passagier bezahlen.

Da unser Kastenwagen weniger als 6 Meter lang ist, zahlen wir dafür den gleichen Preis wie für einen PKW. Um die Frage vorwegzunehmen: Rein formal ergibt sich der Tarif / Preis aus der tatsächlichen Länge des Autos, also im Zweifel auch mit einem Fahrradträger. Allerdings haben wir es sehr oft erlebt, dass uns der Kassierer zuzwinkert und eben nur die “6 Meter” ohne Anbauten abkassiert…

Fähren in Norwegen bieten auf den Überfahrten auch immer wieder tolle Aussichten
Eine Fährüberfahrt ist auch immer ein tolles Erlebnis

Beim Auffahren auf die Fähre gibt es zumeist Einweiser, die dir genau zeigen, in welcher Spur du dein Auto abstellen sollst. Mit ganz wenigen Ausnahmen fährt man in der Regel vorwärts auf die Fähre auf und ohne zu Rangieren, verläßt man diese am Ziel in der gleichen Weise (man fährt quasi durch die Fähre). Es gibt nur wenige Ausnahmen von dieser Regel, wie zum Beispiel auf der Fähre von Solvorn über den Sognefjord nach Urnes.

Kurz vor Ende der Überfahrt wird über die Lautsprecher der Fähre darauf hingewiesen, das der Zielhafen bald erreicht wird und man sich zu seinem Fahrzeug begeben soll. Dann geht es meist recht flott. Sobald das Schiff angelegt hat, öffnet sich die vordere Luke und ein Fährmitarbeiter regelt die Ausfahrt. Im Hafen gibt es oft Parkplätze, die wir gerne nutzen um schnellere Fahrzeuge erst einmal vorbeizulassen. Damit ist eine entspannte und “chillige” Weiterfahrt für uns garantiert.

Fährhafen am Fjord - perfekt für die Nutzung der Fähren in Norwegen
Ein Fährhafen an der Helgelandskysten im Norden Norwegens

Auf der Fähre in Norwegen

Wie bereits erwähnt, gibt es viele kurze Überfahrten von circa 10 Minuten. Einige Passagen können aber auch bis zu 4 Stunden andauern. Neben den offenen Fähren (wo man im Fahrzeug bleiben darf) für die Kurzstrecke gibt es auch größere Schiffe, die geschlossen sind und wo man teilweise unter Deck parkt. Auf diesen Fähren MUSS man in der Regel sein Auto verlassen.

Fast alle Fähren haben eine Toilette an Bord. Die größeren Fähren sind zusätzlich mit einer Cafeteria und einem Salon ausgestattet. Hier kann man sich neben Kaffee und Tee mit Waffeln, gegrillten Würstchen, Lefser und vielen mehr stärken. Im Salon gibt es bequeme Sessel und Tische um die Überfahrt so bequem wie möglich zu gestalten. Dort kann man auch das Handy oder Notebook auf seinem Roadtrip aufladen. Die norwegischen Frauen nutzen diese Auszeit oftmals zum Stricken oder Häkeln. Uns findet man hingegen meistens mit unserer Kamera an Deck, denn die wunderschönen Landschaften müssen festgehalten werden 🙂

Fähren in Norwegen - wie hier am Nordfjord
Ohne die Fähren ginge im Land der Fjorde nichts (mehr)…

Preise und Konditionen sowie einige wertvolle Tipps, um Geld zu sparen

Die Kosten für eine Überfahrt sind sehr unterschiedlich. In Norwegen legen die regionalen Fährgesellschaften die Tarife selbständig fest, wodurch es auch regional Unterschiede geben kann. Unabhängig davon steigt der Preis einerseits durch die Länge der Überfahrt und zum anderen spielt die Größe / Länge des Fahrzeuges eine erhebliche Rolle. Daher kann unsere nachfolgende Übersicht nur eine grobe Orientierung sein:

Übersicht der Zonen nach Streckenlänge

 

Strekning (Länge der Strecke)

0 – 2,9 km
3,0 – 5,9 km
6,0 – 8,9 km
9,0 – 11,9 km
12,0 – 14,9 km
15,0 – 17,9 km

 

Sone (Tarifzone)

1-3
4-6
7-9
10 – 12
13 – 15
16 – 18


Nur als Beispiel: Die Preise für die Fahrzeuge mit den verschiedenen Längen in den einzelnen Zonen einer Fährgesellschaft (Preise in NOK / Stand 2019):

Unser Kastenwagen wird wegen seiner Länge unter 6 Metern (ohne Fahrradträger) zumeist wie ein PKW berechnet. Ansonsten steigt der Preis in der Regel mit jedem Meter Fahrzeuglänge. So liegt der Preisunterschied zwischen einem PKW und einem Wohnmobil mit einer Länge von mehr als 7 Metern oft bei über 10 Euro. Beim Ticketkauf bzw. beim Bezahlen muss man daher die Länge seines Wohnmobils oder Gespanns angeben.

Fährüberfahrt in Norge / Norway - Illustration in unserem Ratgeber Fähren in Norwegen
Eines der modernen Fährschiffe im Norden des Landes

Richtig Sparen bei der Fährüberfahrt mit der Ferjekort / Fergekort in Norwegen

Was ist die Ferjekort – auch Fergekort genannt? Wie funktioniert das System? Was muss ich bezahlen und was kann ich sparen? Muss ich etwas beachten?

Da die Fährüberfahrten bei einem Roadtrip entlang der Küste die Urlaubskasse erheblich schmälern können, sollte man über die Sparmöglichkeiten mit der Ferjekort nachdenken. Das System der norwegischen “Ferjekort” wurde aktuell komplett neu strukturiert und gilt seit dem 01.01.2019. Den Anbieter, die norwegische Firma AutoPass, sowie einige weitere Informationen zu den Themen AutoPass, EPC, BroBizz und Ferjekort haben wir bereits in diesem Beitrag über die Maut in Norwegen ausführlich dargstellt. Daher hier nur ein kompakter Überblick zu diesem Thema:

  • Die Ferjekort von AutoPass ist ein Prepaidkarte mit der man auf den meisten Inlandfähren einen hohen Rabatt erhält. Eine Auflistung aller Routen, die an diesem System teilnehmen, sowie eine Auflistung, welche Bezahlung auf der jeweiligen Linie (AutoPass Brikke oder klassische Ferjekort) in Verbindung mit den Rabatten akzeptiert wird, findet ihr in dieser Übersicht auf der norwegischen Seite des Anbieters AutoPass (der im Übrigen auch die Maut in Norwegen automatisiert abrechnet): AutoPASS-ferjekort
  • Im Internet kann man auf der Seite autopassferje.no bequem seine Karte bestellen. Die Webseite ist auf norwegisch und in englisch verfügbar. Zuerst wählt man aus, ob die Karte privat oder gewerblich genutzt werden soll. Dann bestätigt man die Vertragsbedingungen. Anschließend gibt man seine Mobilfunknummer an und erhält daraufhin eine PIN auf das angegebene Handy geschickt. Danach trägt man seine persönlichen sowie die Fahrzeugdaten ein, schließt den Vorgang ab und ist fertig. Man erhält nach kurzer Zeit seine Rechnung per E-Mail. Aufgrund der großen Nachfrage und dem riesigen Interesse an der Thematik haben wir hier eine detaillierte Anleitung mit allen Monitorbildern und den einzelnen Schritten veröffentlicht, um euch bei der Bestellung perfekt zu helfen.
  • Die Ferjekort kostet einmalig nur 50 NOK (etwas über 5 Euro / Stand 01.20) Verwaltungsaufwand, die später nicht zurückerstattet werden. Die Vorauszahlungen, die man wie bei einer Prepaid-Karte vorab auf sein Kundenkonto als Vorschuss einzahlt, wurden am 01.01.2020 angepasst. Diese Vorauszahlungen sind die Gegenleistungen für die hohen Rabatte, die man als Ferjekort-Besitzer dann wiederum erhält.
    Es gibt drei Fahrzeugkategorien, die nach der Länge des Fahrzeugs bestimmt werden:
    – 0 bis 8,00 Meter ( 3600 NOK  Vorauszahlung )
    – 8,01 bis 17,50 Meter ( 14.300 NOK Vorauszahlung )
    – über 17,51 Meter ( 27.100 NOK Vorauszahlung )
  • Der Inhaber der Ferjekort erhält, wenn er die Karte privat nutzt, einen Rabatt auf seine Fährüberfahrt (Fahrer inklusive) von 50 Prozent!! Bei einem gewerblichen Nutzer sind es immerhin noch 40 Prozent. So lassen sich auf einer längeren Rundreise mit vielen Fährüberfahrten und einem größeren Wohnmobil schnell einige hundert Euro sparen.
  • Habt ihr nur noch 25 % des vorab eingezahlten Guthabens auf der Karte, bekommt ihr automatisch eine E -Mail mit der Erinnerung für eine erneute Vorauszahlung zugesandt. Ignoriert ihr diese und euer ursprüngliches Guthaben ist dann irgendwann aufgebraucht, bezahlt ihr den vollen Preis ab der nächsten Überfahrt.
  • Nach seiner Reise kann man die Ferjekort auch zurückgeben und erhält sein noch vorhandenes Guthaben innerhalb von etwa 6 Wochen zurückgezahlt.

Seit 2020 gibt es, ähnlich wie bereits bei der norwegischen Maut, zunehmend eine automatische Erfassung der Fährgebühren. Einige Fährstrecken in Norwegen kann man schon jetzt mit dem AutoPass Chip automatisch bei der Auffahrt auf die Fähre bezahlen und dementsprechende Rabatte erhalten. Insofern nützt dir ab dem Jahr 2020 die Ferjekort als Rabattkarte nur noch wirklich etwas, wenn du sie mit einem AutoPass Chip / Brikke oder einem anderen Transponder (zum Beispiel BroBizz) für die Bezahlung verknüpft hast. Insofern empfehlen wir euch, zunächst den AutoPass Chip / Brikke oder eben einen BroBizz zu bestellen und euch anschließend die Ferjekort zu besorgen.

Auch für die Bestellung des AutoPass Chips / Brikke für die Maut in Norwegen oder die Bezahlung auf den Fähren haben wir diese detaillierte Schritt für Schritt Anleitung erstellt.

Wenn du eine schnelle Übersicht über die zu erwartenden Fährverbindungen auf deiner Strecke sowie einen Blick auf die meisten Fahrpläne erhalten möchtest, dann empfehlen wir dir dieses neue Online-Tool von Statens Vegvesen, welches wir in dem verlinkten Beitrag näher vorstellen.

Fähren in Norwegen befördern Passagiere und Güter über das Meer und die Fjorde
In der Nebensaison ist viel Platz auf den Fähren

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel einige eurer Fragen zum Thema Fährüberfahrten in Norwegen beantworten konnten. Hast du noch Anmerkungen, Fragen oder haben wir gar wichtige Informationen vergessen? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.

Ansonsten bleibt uns nur zu sagen: “Ahoi” und jederzeit eine sichere Überfahrt 🙂

Literaturempfehlung*

Norwegen, Autoatlas

Neben der übersichtlichen Gestaltung verfügt der Straßenatlas Norwegen 1:250.00 – 1:400.000 über zahlreiche Zusatzinformationen wie z.B. Straßenbeschaffenheit, Sehenswürdigkeiten, Campingplätze und diverse Innenstadtpläne.

ADAC Campingführer

Der ADAC Campingführer für Deutschland und Nordeuropa beschreibt die 2.900 attraktivsten Campingplätze in 18 Ländern mit einem umfassenden Überblick über Ausstattung und Angebot.

Norwegen Reiseführer

Norwegen ist vielleicht das europäische Individualreiseziel schlechthin und wie geschaffen für traumhafte Überlandfahrten. Vom sonnigen Südküste bis zum wilden Nordkap, zwischen der zerklüfteten Fjordlandschaft und den einsamen Wäldern…

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren inzwischen über dreißig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Unseren Reiseblog Nordlandblog entwickeln und schreiben wir mit viel Liebe und Herzblut, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich ebenfalls dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

82 Kommentare

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  • Hilferuf…. ich tu mich schwer mit der Auswahl der Transponder für die Maut in Norwegen…am 22.8. gehts los erstmal nach Oslo und dann Richtung Trondheim und runter nach Kristiansand… die ferjekort hab ich bestellt und will jetzt das Guthaben aufladen. Meine 1. Frage: brauche ich auch den Auto pass Chip und gilt der nur für Fähren oder auch für die Maut an Land … oder ist es besser einen anderen Transponder zu bestellen und muss der auch mit der ferjekort verknüpft werden… danke für eure Hilfe

    • Hallo Heike,

      zunächst vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die damit verbundene Anfrage. Zugleich möchten wir die etwas verzögerte Antwort entschuldigen, da wir die letzten Tage selbst auf der längeren Anreise nach Helsinki unterwegs waren. Nunmehr sind wir in Finnland angekommen und wollen / werden wohl erst einmal den ganzen Vormittag Kommentare in unserem Blog beantworten… 😉

      Also, seit diesem Jahr benötigst du ebenfalls einen Chip / Transponder für die meisten Fähren in Norwegen, WENN du mit deinem Ferienort-Konto auch dort den entsprechenden Rabatt bekommen möchtest. Die möglichen Transponder (AutoPass Birke oder BroBizz) sind in jedem Fall für die Erfassung und Abrechnung der Maut gedacht und du bekommst dort bei Verwendung dieser Geräte ebenfalls zwischen 10 und 20 % Rabatt auf die Maut. Inzwischen werden aber ZUSÄTZLICH auch viele der Fähren in Norwegen mit diesen Chips bezahlt und die Überfahrten darüber abgerechnet. Wenn du nun einen der Chips hast und ihn mit deinem Ferjekort Konto verbindest, bekommst du auf diesen Überfahrten eben auch die 50 % Rabatt der Ferjekort.

      Wir haben das alles auch noch einmal etwas ausführlicher in diesem Beitrag über die Ferjekort, AutoPass, EPC und BroBizz (LINK) erklärt. In jedem Fall nützt dir eben seit 2020 die Ferjekort alleine nur noch auf relativ wenigen Fähren etwas. Komplett und perfekt ausgestattet bist du eigentlich nur, wenn du nun auch noch einen der Chips orderst.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und falls noch weitere, andere Fragen sind, dann melde dich gern jederzeit noch einmal.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo noch mal,
    vielen Dank euch drei für die Antworten. Die helfen weiter. Ich werde einfach mal grob kalkulieren und großzügig aufgerundet einzahlen, dann wird es wohl klappen, wenn das dieses Jahr überhaupt noch was wird.
    Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.
    Viele Grüße Renate

    • Hallo Renate,

      vielen Dank für deine Antwort. In der Tat solltest du die Hoffnung nicht aufgeben… Wir haben viele Indizien und Hinweise von unseren Ansprechpartnern im Norwegischen Tourismusverband (Visit Norway), dass aktuell mit einer Öffnung zum 20.07.2020 zu rechnen ist. Das ist nich offiziell und auch noch nicht bestätigt – aber wir sind da guter Dinge und haben unseren Kastenwagen gestern schon mal poliert… 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden!

    Jetzt bin ich es nochmals mit einer Frage:

    Wir haben uns für den BroBizz entschieden um diesen ggf. irgendwann auch für Österreich upzugraden (EasyGo+ BroBizz). Nachdem wir diesen erhalten haben, habe ich die AutoPASS Ferjekort beantragt, wobei gleich bei Eingabe des Kennzeichens automatisch auch die Seriennummer des erhaltenen BroBizz eingtragen wurde. Die Treibstoffart konnte ich auswählen, aber keine Emissionsklasse, weshalb ich bei BroBizz nachgefragt und auch umgehend eine Antwort erhalten habe. Laut BroBizz kann man bei Fahrzeugen wie PKW oder auch Wohnmobilen keine Schadstoffklasse auswählen, was auch nicht erforderlich wäre. Die Emissionsklasse ist laut BroBizz auch in Norwegen nur für LKW erforderlich, da für andere Fahrzeuge keine Unterschiede gemacht werden (auch nicht in den größeren norwegischen Städten). Warum die Angabe bei EPC (auch in Verbindung mit dem AutoPASS Brikke) erforderlich ist, konnte mir der BroBizz-Mitarbeiter aber auch nicht sagen. Jetzt sind wir natürlich etwas verunsichert, ob der BroBizz wirklich die für uns beste Wahl war.

    Da wir keine eigenes Wohnmobil haben, sondern wieder eines angemietet haben, sind wir natürlich nicht selbst bei EPC registriert, sondern der Vermieter. Durch den BroBizz sollte der Vermieter dann für unseren Mietzeitraum keine Abrechnung von EPC erhalten, sondern nur wir über BroBizz. Von daher würde eine für das Fahrzeig bei EPC hinterlegte Schadstoffklasse keinerlei effekt für uns haben.

    Gruß
    Matthias

    • Hallo Matthias,
      so – nun wollen wir wie angekündigt auch noch diese tatsächlich etwas komplizierte Frage von dir / euch beantworten… Wo fangen wir an? Auf der einen Seite ist das nicht ganz richtig, was BroBizz dort sagt und auf der anderen Seite ist für euch aber dennoch alles in Ordnung. Auffallend ist in diesem Zusammenhang übrigens, dass fast alle Suchergebnisse bei Google unter “BroBizz Umweltzone” nicht mehr erreichbar sind und man da wohl massiv etwas verändert hat – in der Kommunikation, Vorgehensweise als auch im Angebot von BroBizz…

      Tatsächlich wird bei PKW nur zwischen den Antrieben Diesel (höchster Preis), Benzin (zweithöchster Preis) und Elektro unterschieden. Ist man dann nicht registriert bzw. richtig eingestuft, zahlt man immer den höchsten Preis – nämlich den für Diesel. Soweit ist alles klar. Da ihr wahrscheinlich ohnehin einen Diesel fahrt, ist euere Welt damit auch in Ordnung und ihr müsst ab diesem Punkt tatsächlich nicht wieder differenzieren. Das wäre nur für die Nutzung von PKWs sinnvoll bzw. notwendig.
      Fährst du aber ein Wohnmobil ohne Registrierung (AutoPass) bzw. einen Bizz, wird unterstellt bzw. muss unterstellt werden, dass ihr als LKW (bzw. korrekt als “schweres” Fahrzeug) einzustufen seid. Dann greifen für euch ohnehin noch höhere Preise und Tarife sowie die Differenzierung über die Emissionsklassen. Da ihr aber den BroBizz bestellt und euch dort registriert habt, seid ihr in der norwegischen Klasse M1 unterwegs und somit in den Tarifen und Betrachtungen den PKW gleichgesetzt – weshalb wir auch immer dafür werben, denn man spart einfach schon dadurch viel Geld. Damit greift wieder der zuerst genannte Punkt: Ihr seid quasi als Diesel PKW unterwegs und damit bereits auf dem günstigsten Level, der für euer Wohnmobil möglich ist.
      Somit könnt ihr euch entspannt zurücklehnen und habt alles richtig gemacht. Mehr geht fast nicht… Solltet ihr hingegen ein Wohnmobil oder PKW mit Benzinmotor nutzen, wäre echt die spannende Frage, wie BroBizz das in Zukunft handhaben wird bzw. möchte. Andererseits ist die Ersparnis hier eher zu vernachlässigen und lohnt bei einem kurzen Aufenthalt in und um Oslo, Bergen und Trondheim den ganzen Aufwand nicht 🙂

      Wir wünschen euch bereits jetzt, im Voraus, eine gute Reise und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny,
    hallo Sirko,

    vielen Dank für Eure schnelle Rückmeldung!

    Eine Frage habe ich dann aber doch noch:
    Gibt es wirklich keine Problem, wenn man die Vorauszahlung für die Ferjekort in EUR statt in NOK leistet? Wir befürchten, dass bei einer Überweisung in EUR zwar unsere Hausbank keine Gebühren verlangt, uns aber seitens AutoPASS for ferje unserem Ferjekort-Konto nur der Zahlbetrag abzüglich der Bank- und Umrechnungsgebühren der Empfängerbank gutgeschrieben wird, weshalb es vielleicht sogar günstiger wäre direkt in NOK zu überweisen. Wie ist Eure Erfahrung und Empfehlung dazu?

    Liebe Grüße

    Matthias

    • Hei Matthias,
      aus langjähriger Erfahrung überweisen wir grundsätzlich alle Beträge nach Norwegen als SEPA-Überweisung in Euro und sind bisher damit sehr gut bzw. immer besser gefahren. Lediglich einmal, bei einem Einkauf wurden in Norwegen saftige Gebühren abgezogen. Bei AutoPass und / oder Ferjekort ist dieser Weg für uns und im bisherigen Vergleich immer noch der Beste. Da aktuell die Norwegische Krone extrem unter Druck ist, kommt man da aktuell ohnehin recht günstig weg 🙂

      PS: Deine andere Frage beantworten wir separat und etwas später, da wir das selbst erst noch einmal recherchieren wollen und müssen. Aus unserer Sicht ist die Aussage der Dame nicht richtig – aber das müssen wir eben noch einmal nachvollziehen, damit wir euch da keinen Mist erzählen…

      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo Zusammen!

    Erstmal danke für die vielen tollen und nützlichen Infos!

    Ich habe nun auch noch eine Frage bzgl. der Rabatte der AutoPASS ferjekort bei den Fähren. Ihr Schreibt, dass es hier 50% Rabatt gibt. So hatte ich das auch verstanden. Auf der Seite https://bompengekalkulator.no/ haben wir versucht die anfallenden Maut und Fährkosten zu ermitteln, was uns aber recht unübersichtlich erscheint. Zudem wird dort bei den Fährkosten nur der normale Preis und anscheinend der Preis mit AutoPASS-Chip nicht aber der für die AutoPASS ferjekort angezeigt. Zudem scheint das auch immer nur der Preis für einen PKW zu sein. Haben wir hier etwas übersehen? Kann man hier noch mehr einstellen? Oder gibt es tatsächlich nicht mehr? Und bei https://www.vegvesen.no/ werden zwar die Mautstationen und Fähren detailliert angezeigt, aber leider ohne jegliche Kosten.

    Gruß
    Matthias

    • Hallo Matthias,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das schöne Feedback zu unserem Reiseblog.

      Wir haben uns aufgrund deiner Nachfrage heute noch einmal auf den entsprechenden Seiten umgeschaut, da diese ständig weiterentwickelt werden und sich dadurch immer wieder mal etwas verändert… Allerdings müssen wir dich enttäuschen, denn tatsächlich lassen sich keine weiteren Informationen abrufen. Bei der Kalkulation gehen die Norwegen immer erst einmal davon aus, dass man entweder mit PKW oder LKW und ohne Ferjekort unterwegs ist. Lediglich der AutoPass Vertrag lässt sich zuschalten, so dass diese Rabatte – auch bei der Maut – mit berücksichtigt werden. Mehr geht leider nicht und wir kennen auch kein Portal oder eine Webseite, wo man weitere Informationen abrufen könnte. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass es für Norwegen schon ein Quantensprung ist, denn bis vor Kurzem gab es dazu überhaupt keine Übersichten. Durch die dezentrale Struktur gibt es immer noch viele Fährgesellschaften mit eigenen Regeln und vielen individuellen Bedingungen. Deshalb machen zum Beispiel auch bis heute noch nicht alle Reedereien bei der Ferjekort mit…

      Insofern könnt ihr nur bzw. zumindest grob kalkulieren. Generell gilt – je weniger Europastraßen und Stadtumfahrungen der großen Städte – umso günstiger wird es in Norwegen. Bei den Fähren hilft tatsächlich nur die Ferjekort oder eben auch das Umfahren der Verbindungen bzw. eventuell der Verzicht auf Anbauten am Wohnmobil, da es hier entscheidend auf die Länge ankommt.

      Wir hoffen, dir trotzdem geholfen zu haben und wünschen bereits jetzt eine schöne Tour in und durch Norwegen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,
    ich habe da noch einmal ein Frage. Ihr schreibt zu den Vorauszahlungen:
    – 0 bis 8,00 Meter ( 3600 NOK Vorauszahlung )
    – 8,01 bis 17,50 Meter ( 14.300 NOK Vorauszahlung )
    – über 17,51 Meter ( 27.100 NOK Vorauszahlung )

    Ich habe mich letzte Woche für die Ferjekort angemeldet und in der Rechnung steht nur ein Betrag von 1.200 NOK, für ein Auto unter 6m.
    Ich hatte zuerst das ganze Gespann mit einer Länge von 12 m angegeben, da waren es 4.800 NOK, habe das aber noch geändert.
    Jetzt bin ich ein wenig irritiert, das die Beträge so gar nicht zu dem passen, was ihr geschrieben habt. Habe ich da etwas falsch gemacht? Habt ihr eine Erklärung?
    Und noch eine kleine Frage, wenn ich die Fährpreise nachschaue, um etwas zu kalkulieren, sind immer nur die Autolängen angegeben. Die Autos sind ja plus Fahrer, aber wie komme ich an den Preis für die 2. Person?
    Vielen Dank für eine Rückmeldung und viele Grüße aus dem Bergischen
    Renate

    • Hallo Renate!

      Auch ich habe gestern, nachdem ich für uns schon den BroBizz bestellt und erhalten habe, die AutoPASS ferjekort bestellt. Angegeben habe ich erstmal das Kennzeichen unseres PKW und eine Länge von 0-8 Meter ausgewählt, da diese auch für das für den Sommer angemietete Wohnmobil (Länge 6,99m) ausreicht. Auch ich habe eine Rechnung für eine Vorauszahlung von nur 1200 NOK erhalten. Mal abgesehen davon, dass ich voraussichtlich mehr einzahlen werde, weil das sonst zu gering für die ganze Reise sein wird, bin ich natürlich schon verwundert, dass das nur ein Drittel der erwarteten Vorauszahlung ist.

      Zu Deiner Frage bzgl. dem Preis für die 2. Person kann ich Dir vielleicht weiterhelfen. Ich habe – ich glaube auch im NORDLANDBLOG – gelesen, dass seit Anfang 2020 mit der weitestgehend automatisierten Bezahlung die Preise etwas gestiegen sind, aber dafür alle Mitfahrer bereits im Preis enthalten sind.

      Ihr habt meinen großen Respekt, wenn Ihr mit einem 12m-Gespann nach Norwegen fahren wollt. Wir hatten schon letztes Jahr mit einem 7m-Wohnmobil einige sehr heikle Situationen auf den oft sehr engen Straßenabschnitten zu überstehen. Auch mit dem Wohnmobil mussten wir mehrfach ziemliche Stücke zurücksetzen, obwohl auch mehrere Fahrzeuge hinter uns waren, da uns noch deutlich größere (LKW, Sattelschlepper, Busse) entgegenkamen. Vielfach hatten wir auch Glück, dass wir früh genug waren und anderen schwierigen Situationen vermeiden konnten. Nichts desto trotz hat uns dann trotzdem ein anderes Wohnmobil den linken Seitenspiegel abgefahren, weil der Fahrer meinte, dass er zum Straßenrand einen halben Meter Platz lassen müsste- Die Straße war eigentlich breit genug für uns beide. 🙁

      Gruß
      Matthias

    • Hallo miteinander,

      nachdem Matthias so nett war und schon einmal einen Teil der Fragen beantwortet hat, möchten wir uns nunmehr auch noch einmal zu dem Thema melden, um hier keine Fragen offen zu lassen…

      Zunächst zur geringeren Vorauszahlung für die Ferjekort, die derzeit viele Reisende irritiert. Das ist ganz simpel: Anfang April wurde entschieden, aufgrund der Corona Epidemie vorübergehend die Vorauszahlungen deutlich zu reduzieren. Einerseits wollte man den Fahrgästen ihre private Liquidität lassen und andererseits mehr Leute animieren, an dem System AutoPass / Ferjekort teilzunehmen, da man aufgrund der Infektionsgefahr das manuelle Kassieren auf den Fähren soweit als möglich eingestellt hat bzw. hatte. Insofern ist das also in Ordnung. Dennoch würden wir dazu raten, derzeit lieber mehr Guthaben einzuzahlen, denn ihr werdet das Budget benötigen und derzeit ist der Kurs der Norwegischen Krone einfach sensationell. Wir haben daher letzte Woche auch gleich mal ein paar hundert Euro auf unser Ferjekort-Konto überwiesen – zumal wir auch mehr an die Norwegische Krone als an den Euro glauben. Aber das ist ein anderes Thema…

      Die zweite Person spielt seit diesem Jahr auf den umgestellten Fähren keine Rolle mehr. Wie Matthias schreibt, hat man dafür die Preise erhöht und verzichtet auf das Kassieren für weitere Mitfahrende. Auf den umgestellten Fähren mit automatischer Kassierung ließe sich die Anzahl der Fahrgäste in einem Auto ohnehin nicht ermitteln und daher hat man das Tarifsystem umgestellt. Deshalb ist ja die Ferjekort inzwischen so wichtig bzw. noch wichtiger, da man nur so den Rabatt auf die inzwischen recht hohen Preise erhält.

      Wir hoffen, euch allen damit ein wenig geholfen zu haben. Sollten noch weitere Fragen sein oder auftauchen, dann meldet euch jederzeit gern.

      Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hei Renate,

      nur der Vollständigkeit halber: Wir haben deinen netten Kommentar mit deinen Fragen direkt unter der bereits von Matthias veröffentlichten Rückmeldung beantwortet 🙂

      Liebe Grüße zurück ins Bergische,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr 2,

    Also um das jetzt alles richtig verstanden zu haben.
    1. Autopass anmelden und ordern
    2. Ferjekort anmelden und ordern
    3. EPC anmelden mit bilddatei der grauen karte

    ist das soweit richtig?

    und kann ich die Ferjekort erst anmelden und ordern sobald ich den autopasschip erhalten habe?

    LG

    • Hallo Olaf,

      das ist schon fast richtig… Einfacher wäre die nachfolgende Reihenfolge:
      1. EPC Anmeldung und Übermittlung der Fahrzeugdaten
      2. AutoPass Anmeldung und Bestellung mit Übernahme der Details vom Fahrzeug für die Umweltzonen in Norwegen von EPC (deshalb EPC zuerst)
      3. etwa 3 – 4 Tage später bei der Ferjekort anmelden und diese bestellen mit Eingabe der Seriennummer vom AutoPass Chip (ist nach etwa 3 – 4 Tagen in deinem AutoPass Konto sichtbar und deshalb der leichte Zeitversatz)

      Damit sollten deine Fragen beantwortet sein…? Falls noch etwas ist – bitte melde dich gerne jederzeit.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    zunächst vielen Dank für die wirklich sehr nützlichen Informationen, die ihr über euren Blog weitergebt.
    Frage: Ich habe eine Ferjekort mit noch ca. 350€ Guthaben. Nun möchte ich mir noch den Autopass Chip bestellen. Wird die Ferjekort dann automatisch damit verknüpft oder muss ich das anders regeln?
    Weitere Frage: Ich bin bei EPC registriert und im letzten Jahr wurde die Maut darüber abgerechnet. Von EPC müsste ich mich dann abmelden, oder? Wenn ja, ist dann ja auch die Umwelteinstufung des Autos futsch, oder?

    Herzliche Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      wir danken dir für dein nettes Feedback und die entsprechende Anfrage. Sehr gern möchten wir dir deine legitimen Fragen beantworten und dir damit bei den Vorbereitungen für die perfekte Reise nach Norwegen behilflich sein.
      Zur Verknüpfung von AutoPass Brikke / Chip und Ferjekort: Sobald du den AutoPass Chip / Brikke erhältst oder die Seriennummer nach der Registrierung in deinem AutoPass Konto sichtbar wird (dauert etwa 3 – 5 Tage), musst du eben genau diese Seriennummer noch in deinem Ferjekort Konto eintragen. Dort ist dafür auf den Stift bei den entsprechenden Angaben zu klicken und schon kannst du die Nummer von einem AutoPass Chip eintragen. Damit sind die Konten verbunden.
      Zu EPC: Bei EPC musst und solltest du dich nicht abmelden, da darüber wiederum AutoPass deine Details für die Einstufung in den norwegischen Umweltzonen bezieht. Im Gegenteil – du hast dann die perfekte Package, die wir seit diesem Jahr auch immer empfehlen: EPC + AutoPass Chip / Brikke + Ferjekort. So reist du günstig und immer ohne Stress durch das schöne Norwegen…

      Wir wünschen dir weiterhin eine gute Reisevorbereitung und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Moin ihr beiden!
    Wenn einer eine Reise tut… Wir wollen 2021 mit Motorrädern nach Norge. Der Plan besteht schon seit 3 Jahren. Nur muss dann auch irgendwer mal damit anfangen… Es hat mich getroffen.
    Und bei diesen Vorbereitungen bin ich über Euren schönen und umfangreichen Blog “gestolpert”. Ich bin nun nicht mehr nur von der Landschaft begeistert- auch Eure Beschreibungen habe ich inzwischen mehrfach gelesen.
    Ich komme zwar nicht aus dem “Ländle”, bin aber trotzdem stets bemüht zu sparen. Da mein Norwegisch leider mehr als dürftig ist, musste ich den “großen Übersetzer” im Netz bemühen. Der ist ja besser als ich, aber das Kauderwelsch hat mich eher verwirrt als aufgeklärt.
    Es scheint so zu sein, dass man als Motorradfahrer keinen Rabatt auf eine Ferjekort erhalten kann. Oder vielleicht doch…? Einerseits las ich, dass Motorräder in der Klasse MC eingeordnet werden. Diese erhalten dann einen geringeren Preis, der nicht rabattfähig ist. Andererseits schreibt AutoPass, das man Motorräder in der Klasse 1 (0-8 m) anmelden soll… Diese Klasse kann aber rabattiert werden.

    Vielleicht könntet Ihr für meine Aufklärung sorgen. Es geht ja bei Euch hauptsächlich um WoMo`s. Vielleicht könntet ihr mir aber trotzdem helfen…

    Mit lieben Grüßen
    der weiter lesende Ralf

    • Hei Ralf,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dein tolles Feedback zu unserem Blog. Offensichtlich haben wir dann viel richtig gemacht… 😉

      Was die Vorbereitungen und Planungen für deine / eure Reise anbelangt gibt es sicher schlimmere Beschäftigungen – insofern beneiden wir dich dafür eigentlich… Aber nun zu deinen eigentlichen Fragen. In der Tat ist es nicht vorgesehen, dass Motorradfahrer einen AutoPass Chip / Brikke für die Maut nutzen (da sie nichts bezahlen müssen, außer am Atlanterhasveien-Tunnelen, wo aber ohnehin noch manuell kassiert wird). Somit ist aber eben auch keine Verbindung oder Möglichkeit für die Nutzung der Ferjekort vorgesehen, die ja seit diesem Jahr noch stärker an den AutoPass Chip / Brikke gebunden ist. Jetzt aber die gute Nachricht: Dafür hat man die Tarife / Kosten auf den Fähren für Motorradfahrer seit diesem Jahr deutlich reduziert, um das auszugleichen. Also – lange Rede, kurzer Sinn: Ihr müsst und könnt gar nichts machen, spart aber dennoch auf den Fähren Einiges gegenüber früheren Jahre ein…

      Wir hoffen, dass wir dir damit helfen konnten und sollten noch weitere Fragen auftauchen, dann melde dich gern jederzeit über diesen Weg.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen
    Super Blog, ich bin Begeisteter Leser! Sehr viele Tipps die wirklich brauchbar sind.
    Danke dafür!
    Wir haben vor, anfangs April 2020 mit unserem WoMo die Fähre via Rostock nach Trelleborg zu nehmen, dann durch Schweden Richtung Oslo fahren. Danach ganz Norwegen,Schweden und Finnland. Oder wäre es besser via Dänemark über die Brücke nach Schweden zu fahren? Wenn ich alles richtig verstanden habe, brauche ich zuerst den Autopass Cip zu beantragen, danach Registrierung bei EPC und dann noch die Ferrjekart. Richtig so?
    Besten Dank für eine Antwort.
    Liebe Grüsse René

    • Hei René,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und die freundliche Anfrage zur Planung euerer Reise in den Norden. Wir können dir deine Frage leider nicht ganz korrekt beantworten, da eine richtige Empfehlung im hohen Maße davon abhängt, wie ihr tatsächlich in den Norden fahrt und wie ihr zurückkommt. Das ist ein genaues Rechenexempel, dass wir euch leider nicht abnehmen können. Um es kurz zu erklären: Die Fähre kostet für euch mit dem WoMo Summe X. Solltet ihr über die Brücken fahren, habt ihr in der Regel mehr Kilometer mit eurem WoMo zu fahren und auf den Brücken jeweils relativ viel Maut zu zahlen. Die genauen Summen findet ihr auf den jeweiligen Webseiten von der Öresundbrücke und von der Storebeltbrücke. Jetzt könnte man sich den BroPas Brücken-Rabatt holen und dann damit etwa 50% auf der Öresundbrücke sparen. Der kostet aber dieses Jahr etwas um die 45 Euro – was sich dann eigentlich nur für wenigstens eine Hin- und eine Rückfahrt über die Brücken lohnt, denn sonst spart man ja selbst mit 50% Rabatt kaum die Kosten dieses Vertrages. Im Gegenzug muss man dann schauen, was euch also die Variante “Brücken” im Vergleich zur Variante “Fähren” kostet und worauf ihr auch einfach mehr Lust habt…

      Jetzt zu den Bestellungen und der Reihenfolge:
      Variante Fähre in den Norden – 1. EPC registrieren und Fahrzeugdaten hinterlegen 2. AutoPass Chip / Brikke bestellen und sich dort registrieren 3. Sobald die Nummer vom AutoPass Chip / Brikke bekannt ist, dann bei der Ferjekort registrieren und diese bestellen
      Variante über die Brücken – 1. Für BroPas anmelden und den BroBizz bestellen 2. Sobald die BroBizz Nummer bekannt ist, dann 3. Ferjekort Konto anlegen und den Bizz mit diesem Konto verbinden.

      Wir hoffen, dass wir euch in diesem komplexen Thema etwas helfen konnten. Kurz zur Info: Da das Interesse an diesem Thema so groß ist und uns ständig Fragen dazu erreichen wollen / werden wir einen komplett neuen Beitrag dazu in den nächsten Tagen veröffentlichen. Schaut also gern noch einmal rein 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hi,
    wir fahren im Mai nach Norwegen und lesen eifrig euren tollen Blog!
    2 Fragen haben wir:
    Wir haben ein WoMo gemietet, wissen nicht welches Kennzeichen wir bei Abreise bekommen. Folglich können wir den Autopass Chip nicht bestellen. Gibt es dafür eine Lösung?
    Wir wollen 2 Fähren benutzen (Stavanger nach Bergen) die wohl zusammen 50€ kosten. Ich habe gelesen, dass man de Ferjekort auch ohne die Plastikkarte die 5€ kostet verwenden kann. Also nur eine Registrierung. Bekommt man dann sein Restguthaben am Ende auch ausbezahlt? 350€ im Vorraus ist ganz schön happig, wenn man nur mit 50€ Fähren plant und dann 25€ spart.

    • Hei Daniel,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und deine Fragen zu unseren Inhalten. Nachfolgend möchten wir nun auch deine Fragen beantworten:

      1. Ihr könnt den AutoPass Chip bestellen, setzt dort zunächst euer privates Kennzeichen ein und ändert am Tag der Übernahme eueres Wohnmobils die relevanten Daten als auch das Kennzeichen in euerem AutoPass Account auf das gemietete Wohnmobil. Aber nicht vergessen: Sofort bei der Rückkehr zunächst schnell wieder ändern und später in Ruhe eventuell ganz abmelden. Sonst fährt vielleicht ein eventueller Nachmieter auf eure Kosten durch Norwegen… 🙂 Ach und bitte noch klären, dass euer Vermieter nicht vielleicht ohnehin einen AutoPass Chip / Brikke für seine Mietfahrzeuge hat…? Das bieten einige Vermieter an.
      2. Sorry – das ist absoluter Blödsinn und es ärgert uns inzwischen, wie viele falsche Aussagen durch das Internet geistern… Das System beruht ja darauf, dass du vorab Geld hinterlegst und im Gegenzug DAFÜR die Rabatte auf den Fähren bekommst. Egal, was du nutzt, um die Fähre zu bezahlen – die Plastikkarte und / oder den AutoPass Chip. Das entscheidest übrigens auch nicht du, sondern das ist eben aktuell festgelegt. Einige Fähren nehmen nur den AutoPass Chip / Brikke als Zahlmittel und andere Fähren nehmen nur die Ferjekort Plastikkarte als Zahlmittel – und nur wenn du die richtige Variante auch nutzt, gibt es die 50 % Rabatt. Ob sich das für euch lohnt, und was die Fähren auf eurer Tour akzeptieren, siehst du über diesen LINK. Die 360 Euro einzahlen musst du aber so oder so – sonst eben keine Rabatt 🙂

      Wir hoffen, dir mit dieser klaren Aussage geholfen zu haben.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Beiden!
    Erstmal möchte ich berichten, dass die Registrierung der Ferjekort geklappt hat. Wir besitzen einen Brobizz und die Nummer wurde bei der Bestellung der Ferjekort automatisch übernommen. Vielen Dank für eure Informationen!
    Jetzt meine Frage:
    Bisher haben wir die Inlandfähren nie vorgebucht und in bar oder mit Kreditkarte bezahlt. Dabei mussten wir immer darauf hinweisen, dass unser Wohnmobil <6m ist (CS Corona, 3,15m hoch). Sonst wäre unsere Überfahrt immer mit der höheren Preisstufe berechnet worden.
    Was passiert jetzt bei einer automaischen Scannung? Bei Brobizz wird nur registriert, dass wir unter 3,5t liegen und bei der Ferjekort <8m. Werden wir vor dem Scannen gefragt? Bei der Størebeltbrücke muss man sich ab 2,70 m Höhe auch bei der manuellen Bezahlung einreihen. Sonst wird die Kreditkarte (bei Brobizz hinterlegt ist) falsch belastet. Darauf weist die Homepage der Brücke hin! Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Da wir gerne und viel auf den Fähren in Norwegen unterwegs sind, freuen wir uns dass wir das Problem hoffentlich vorweg klären können. Unsere Reise beginnt erst im Mai… Lg Birgit

    • Liebe Birgit,

      vielen Dank zunächst für euren netten Kommentar und das liebe Feedback. Wir freuen uns, dass es bei euch bereits alles soweit geklappt hat und ihr somit ziemlich perfekt auf diese Tour vorbereitet seid. Was deine Frage anbelangt, können wir diese leider nicht seriös beantworten, da wir in diesem Jahr noch nicht oben waren. Wir wissen daher nicht, wie man ohne Kassierer nunmehr die Länge erfassen oder ermitteln möchte bzw. wird. Das gilt übrigens auch für Gespanne, wenn diese mal mit oder mal ohne Hänger unterwegs sind. Für einen Kastenwagen vermuten wir (!!), dass man sich aus den Angaben zum Fahrzeug beim AutoPass oder eben beim BroBizz die Daten heranzieht und somit die richtige Länge berechnet.
      Wir hatten bisher nur einmal – im letzten Herbst – die Situation, dass unser Chip bereits abgescannt (Bild im Beitrag) wurde und dann der Betrag von der Ferjekort abgebucht wurde. Dabei wurden – ohne mit uns zu sprechen – korrekte 6 Meter angenommen und berechnet. Also – in Summe wird und sollte es passen. Und falls es irgendwo doch einmal ein Problem oder eine falsche Berechnung gibt, kann man diese nach der Rückkehr ohne Probleme reklamieren, denn da sind die Norweger ziemlich entspannt 🙂

      Eine gute Reise und liebe Grüße im CS,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden, super Blog, tausend Dank dafür. Dank euch kann ich es jetzt noch weniger erwarten endlich nach Norwegen zu kommen ?, nächstes Jahr ist es soweit, stecke voll in der Planung drin ?

    Meine Frage ist, gibt es auf den (kleinen) Fähren eventuell Höhenbeschränkungen/-Probleme. Ich bin mir unsicher ob ich die Dachbox auf meinen T5 draufpacken soll, dann liegt die Höhe bei ca. 250-260cm. Ein Kollege erwähnte das es je nach Waserstand “oben” mal eng werden kann. Wie ist da eure Erfahrung?

    Grüße aus FR
    Rudi

    • Hei Rudi,

      vielen Dank für dein nettes und tolles Feedback. Die Planung und Vorfreude auf die Reise ist ja zumeist bereits ein spannender Bestandteil 🙂 🙂 Wir wünschen dir dabei viel Spaß und stehen natürlich gern mit Rat und Tat zur Seite.
      Zu deiner aktuellen Frage: Das ist absolut kein Problem und wir haben bereits jede Menge Fähren – auch ungewöhnlichere Modelle sowie Verbindungen – genutzt. Letzten Endes müssen auch die Lieferfahrzeuge und LKWs auf den Strecken transportiert werden, also wirst du mit deiner Höhe keine Probleme haben. Wir sind zum Beispiel ja auch mit knapp 3 Metern Höhe auf Tour und hatten damit noch kein Problem. Außerdem sind die meisten Fähren nach oben offen und damit ohnehin nicht reglementiert. Also alles gut – pack drauf was geht. Auf den Inlandsfähren hilft dir das übrigens auch beim Fahrpreis, denn der geht nach der Länge des Fahrzeuges und nicht nach der Höhe 😉
      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr zwei,
    auf Euren heißen Tipp hin haben wir uns die Ferjekort schicken lassen. Wir wollen morgen los in Richtung Norwegen und am 14.09. von Kristiansand übersetzen. Nun bekommen wir heute eine Mail, dass die Ferjekort ab 15.09.19 nur noch in Zusammenhang mit der Chipzahlung akzeptiert wird.
    Kunden ohne gültigen Chip müssen den vollen Fahrpreis entweder in Bar oder mit Kreditkarte zahlen.
    Was nun? Für die Bestellung eines Chips ist es natürlich zu spät. Weiterhin ist in der Mail zu lesen, dass ab dem 01.01.2020 auf vielen Verbindungen die Chipzahlung eingeführt wird, die heute mit der Ferjekort bezahlt werden. Kunden, die noch keinen Chip besitzen, sollten sich einen bestellen. Wir sind verunsichert und werden nicht ganz schlau. Haben wir jetzt umsonst die 3500 Kronen überwiesen und müssen vor Ort bezahlen. Habt Ihr davon schon etwas gehört? Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar. Liebe Grüße

    • Hei Roland, nach unseren Informationen beginnt ab Mitte September lediglich die sukzessive Umstellung auf die automatische Bezahlung mit dem AutoPass Brikke (Chip), die ohnehin geplant war und 2020 abgeschlossen sein soll. Auf der Ferjekort Homepage sieht man nach wie vor eine Übersicht, welche Fähren die Ferjekort und welche nur den Chip akzeptieren. Das wird und sollte sich jetzt weiter zu Gunsten der Bezahlung mit Chip verschieben. Da wir keine Mail dazu erhalten haben wäre es toll – um ganz sicher zu gehen – wenn du uns deine Mail auf kontakt@nordlandblog.de weiterleiten könntest. Wir melden uns dann gern noch einmal dazu.
      Sollte eine Verbindung zu einem AutoPass Chip / Tag tatsächlich notwendig werden, ließe sich das aber auch noch klären. Denn anders als die Ferjekort kann man den AutoPass Chip auch bei der Einreise nach Norwegen an verschiedenen Punkten, wie zum Beispiel den Zollstationen erwerben. Wir warten jetzt mal deine Mail ab und schauen dann genauer, was die beste oder eine mögliche Lösung sein kann ??
      Liebe Grüße aus Norwegen, Conny und Sirko

  • Hallo allerseits!
    Sehr hilfreiche Info!
    Wenn ich richtig verstanden habe, handelt sich bei dieser Ferry Card um eine echte Karte, die nur per Post zu der angegebenen Postadresse des Antragstellers geschickt wird, und es dauert in der Regel eine Woche!
    Da ich in 4 Tagen nach Norwegen fliegen werde, macht das Ganze für mich wohl keinen Sinn, fürchte ich.
    Im digitalen Zeitalter habe ich anfangs mit einer digitalen Lösung (z.B. 2D-Code o.ä.) gerechnet. Schade!
    Ich spiele gerade noch mit den Gedanken, die Ferry Card zu unserem Hotel in Norwegen schicken zu lassen. Aber dies ist auf der Website scheinbar nicht vorgesehen.
    vG,
    Yang

    • Hei Yang,

      in der Tat erhält man die Karte nur in herkömmlicher Form – wie eine Prepaid Kreditkarte. Nach unseren Informationen kannst du sie aber tatsächlich an eine andere Adresse senden lassen. Dazu reicht eine E-Mail bzw. eine Nachricht über das Kontaktformular an den Servicebereich. Allerdings lohnt sich die Karte und wohl auch dieser Aufwand nur / erst, wenn man tatsächlich einige Fährpassagen nutzen wird.
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Achso, eine Frage fällt mir noch ein
    Es heißt Karte, ist aber keine richtige Karte oder?
    Wenn ich es richtig verstehe, bekommt man einen PIN den man vorzeigt?

    Gruß

    Andreas

    • Hei Andreas,
      doch – es ist eine richtige Karte, genau wie die Prepaidkarten für Handys oder eben eine Kreditkarte. Du bezahlst dann mit ihr die Fähren und die Beträge werden von deinem Guthaben abgebucht.
      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden.
    Toller Artikel.
    Wie beurteile ich denn ob sich die Ferjekort lohnt? Ich will nur Südnorwegen bereisen und eventuell über die Brücke oder mit der Fähre von Rostoch nach Schweden und von dort nach Norwegen. Vielleicht Oslo, Richtung Bergen, Antlantikstraße und a der Küste zurück.
    Und bekommt man Geld wieder wenn noch was auf der Karte ist?

    Danke schon mal
    Andreas

    • Hallo Andreas, zuerst vielen Dank für deinen Kommentar und die Fragestellung. In der Regel lohnt sich die Ferjekort tatsächlich nur, wenn du mit einem entsprechend großen Wohnmobil / Gespann unterwegs bist und davon ausgehen kannst, dass du wenigstens 2 oder 3 Fähren auf deiner Strecke haben wirst. Du bekommst auf das Fahrzeug und den Fahrer 50% Nachlass sowie auf alle weiteren mitfahrenden Passagiere 17% Rabatt. Aus unserer Erfahrung wird / würde sich die Karte für dich lohnen, wenn du an der Küste entlang fährst, da es dort viele Fährverbindungen gibt. Wenn du die Strecke Oslo – Bergen im Binnenland fährst, fallen schon einmal einige Fähren weg. Die Details bzw. die Summe aller Mautgebühren und was an Fährüberfahrten auf deiner Strecke liegt, kannst du sehr gut in diesem Tool erkennen, welches wir HIER vorstellen und erklären. Schau da bitte noch einmal nach, damit du dir selbst sicher sein kannst, ob sich die Ferjekort auf deiner Strecke lohnen kann.

      Das Guthaben, was du nicht verbrauchst, bekommst du selbstverständlich wieder, wenn du die Karte nach eurer Reise deaktivierst oder dein Konto bei AutoPass auflöst. Wir hoffen, dir damit erst einmal geholfen zu haben und senden beste Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo,
    wir fahren im September mit unserem WoMo nach Norwegen und haben einige Fährstrecken in der Planung. Bei 4 Fährstrecken funktioniert die neue Ferjekort, die ich gerade mit Eurer Anleitung bestellt habe. DANKE DAFÜR 😉
    Bei 2 Fährstrecken (Mortavika–Arsvågen ca. 500 NOK & Halhjem–Sandvikvåg ca. 700 NOK) steht, dass die Verbindung über den AutoPASS tag abgerechnet wird.
    Das WoMo ist für die reguläre Maut bei EPC registriert; damit sind wir sehr zufrieden. Daher frage ich mich, ob es sich lohnt, nur für diese beiden Fährstrecken noch zusätzlich den AutoPASS tag anzuschaffen. Wie hoch wäre die Ersparnis für diese beiden Fährstrecken, wenn man statt “Barzahlung” über den AutoPASS tag abrechnet?

    Vielen Dank & schöne Grüße
    Peter

    • Hei Peter,
      vielen Dank für deinen Kommentar und das Feedback zu unserem Beitrag. Aber nun zu deiner Frage: Auf den Strecken, die bereits mit dem AutoPass Chip zu bezahlen sind, bekommst du 10 % Rabatt auf den Fährpreis. Das entspricht übrigens auch zumeist dem Rabatt, den du mit AutoPass Chip auf den meisten kostenpflichtigen Strecken in Norwegen bekommst. Lediglich auf einigen Strecken gibt es sogar 20 % – das mal nur zur Info und als Basis für deine Kalkulation bzw. Überlegungen, ob sich der Chip für euch lohnt. Er selbst ist kostenlos und nur mit einer Kaution belegt.
      Unsere persönliche Meinung: Wenn ihr (noch) öfter nach Norwegen reist, lohnt sich durchaus die Bestellung des Chips. Zumal immer mehr Fähren auf die Bezahlung mit Chip umgestellt werden.
      Wir hoffen, dass wir damit erst einmal weiterhelfen konnten. Eine gute Reise und liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,
    bei uns geht es jetzt in zwei Wochen mit dem eigenen PKW los und ich glaube wir haben soweit, auch Dank eurer Hilfe, alles zusammen. Jetzt ist aber vielleicht doch noch ein Problem aufgetreten – wir wollten einen Auto Chip bestellen (was ich ziemlich kompliziert fand). Letztendlich habe ich dann aber über irgendeine (Zufallsprinzip) Mautstation einen Chip bestellt, dachte ich jedenfalls. Über zwei Wochen nichts gehört u. auch keinen Chip bekommen. Also haben wir uns bei EPC registriert, das hat alles super geklappt. Heute kommt dann, zu meiner Überraschung, ein Päckchen mit dem Auto Chip….. und nu???? Ist das jetzt ein Problem? Muss ich eins von beiden wieder stornieren?
    Ich hoffe nochmal auf eure Hilfe :-)))
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Tamara

    • Hei Tamara,
      jaaaa, die Bestellung vom AutoChip ist tatsächlich eine Wissenschaft und ihr seid mit euren Fragen und Problemen nicht alleine…. Die vielen Fragen zur Bestellung waren schließlich der ausschlaggebende Punkt für unseren neuen Beitrag, in dem wir die Bestellung Schritt für Schritt sehr detailliert erklären. Allerdings kommt das ja tatsächlich in eurem Fall jetzt erst einmal zu spät. Aber nun zu eurer Frage: Es ist inzwischen kein Problem mehr, wenn man mit dem Chip von AutoPass UND zusätzlich einer EPC Registrierung unterwegs ist. Früher gab es da mitunter Probleme, aber inzwischen sind die beiden Systeme miteinander vernetzt und es gibt sogar Konstellationen, wo es besser bzw. sinnvoll ist, beide Systeme parallel zu nutzen. So könntest du als ausländischer Fahrer bei EPC deine Fahrzeugdaten / Details hinterlegen, um auf Basis dieser Werte mit dem AutoPass Chip in den Umweltzonen auch die richtigen Beträge zu bezahlen. Lange Rede – kurzer Sinn: Du musst nichts stornieren, montierst den Chip und genießt die Fahrt durch Norwegen.
      Wenn ihr zurückkommt, dann geht der Chip zurück (es sei denn, ihr fahrt bald wieder nach Norwegen) und du bekommst die Kaution zurück. Bei EPC musst du gar nichts machen – den Account kannst du einfach inaktiv liegen lassen.
      Jetzt wünschen wir euch eine tolle und erlebnisreiche Reise. GOD TUR !!
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Ihr seit echt klasse !!!
      Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort 🙂
      Prima, dann lasse ich alles so wie es ist. Ich bekomme dann ja wahrscheinlich von irgend jemandem eine Rechnung zum bezahlen.
      Hätte da aber doch noch eine kurze Frage – wie sieht das denn mit dem telefonieren bzw. WLAN aus? Norwegen gehört ja nicht zur EU, sollte ich mir vor Ort eine Prepaid Karte kaufen oder wie wäre euer Tipp?
      Ich sag schon mal “DANKE” :-)))
      LG Tamara

    • Hei Tamara,

      alles gut und sehr gern… 😉 Was das Thema Mobilfunk in Norwegen anbelangt, muss man sagen, dass wir im Vergleich dazu wirklich ein Entwicklungsland sind. Generell hast du erst einmal fast flächendeckend, selbst in entlegenen Regionen, einen ziemlich perfekten Empfang und noch dazu sehr, sehr viele freie und kostenlose WLAN Netze, besonders in der Nähe kommunaler Gebäude (Bibliothek, Kulturhaus etc.) und auch in der Nähe vieler Supermärkte und anderer Anbieter, die damit Kunden gewinnen oder binden wollen. Wir telefonieren und surfen (wegen unserem Blog sehr viel) ohne Aufpreis in Norwegen, da unser Anbieter Vodafone Norwegen mit zum “Erweiterten Europäischen Wirtschaftsraum” zählt (genau wie Island und die Schweiz). Das ist bei den meisten Anbietern so, aber wohl nicht bei allen. Schaue dazu noch einmal in deine Unterlagen oder die Details zu deinem Tarif im Internet. Dort wirst du die Antwort finden.
      WICHTIG: Das Handy unbedingt auf der Fähre in den Flugmodus schalten oder mobile Daten deaktivieren. Auf See gibt es nur das “sauteure” maritime Netz und wenn sich dein Handy dort einloggt und die APPs ein paar Daten ziehen, kann es schnell sehr, sehr teuer werden.
      Soooo – jetzt warten wir auf die nächste Frage 😉 und senden bis dahin erst einmal liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Wir fahren mit einem neuen Carabus in diesem Jahr nach Norwegen. Danke für Eure Arbeit und die vielen hilfreichen Beschreibungen und Berichte.
    Josef und Doris aus dem schönen Augsburg.

    • Hallo ihr Beiden,

      wir bedanken uns für dieses nette Feedback und eure lieben Zeilen. Das sind die Kommentare und damit die Momente, die uns immer wieder motivieren, hier so viele Liebe, Arbeit und Energie zu investieren… Schön, wenn es euch gefällt und noch mehr, wenn es bei den Vorbereitungen der Reise geholfen hat.
      Dann wünschen wir euch einen traumhaften Aufenthalt in Norwegen, eine tolle Reise und viele schöne Erlebnisse.
      Liebe Grüße nach Augsburg,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    meine Fragen zur ferekjort haben sich erledigt – habe die andere Fragen und Eure Antworten dazu gelesen.

    Viele Grüße
    Heinz Hauer

    • Hallo Heinz,

      vielen Dank für deine Rückmeldung und schön, dass sich die Frage damit erledigt hat.

      Wir wünschen eine gute Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo grüße Euch,

    zu der Ferekjort habe ich noch Fragen:
    1. wenn ich die Karte übers Net bestelle und die Daten dann aufs Handy bekomme, wie wird dann auf der Fähre erkannt, daß ich diese Karte habe, wird diese dann noch zugestellt?
    Ich fahre am 30.6. ab, bleibt dann noch Zeit zum bezahlen?

    2. Oder kann ich die Karte in Norwegen nach Ankunft kaufen?

    Vielen Dank für Eure Antwort..
    Heinz und Astrid Hauer

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für euren Kommentar und die damit verbundene Anfrage. Da wir ohnehin gerade an unserer Webseite arbeiten, können und möchten wir diese auch gleich ganz schnell beantworten. Leider haben wir keine guten Nachrichten, denn ihr seid leider zu spät dran. Da die Ferjekort eine Prepaid-Karte ist, muss man sich dafür registrieren, also ein Kundenkonto einrichten, dann den entsprechenden Betrag – meist 3500 NOK – auf den Account überweisen und bekommt erst nach Gutschrift der Summe die Karte zugeschickt. Dafür vergehen in Summe nach unseren Erfahrungen und aus den Feedbacks unserer Leser etwa 14 Tage. Damit wir des für euch zu knapp.
      Die alte Variante, dass man die Karte in Norwegen auf einer der Fähren kaufen kann, gibt es seit Anfang diesen Jahres leider nicht mehr. Es geht nur noch online…
      Tut uns leid, dass wir keine besseren Nachrichten haben. Aber in jedem Fall habt ihr eine tolle Reise in ein wunderschönes Land vor euch. Genießt die Zeit. Wir wünschen euch GOD TUR und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hei Irmela,

      hab vielen Dank für das nette Feedback und die lieben Zeilen. Wir freuen uns sehr darüber und das umso mehr, als das wir gerade wieder über einem neuen Artikel sitzen… 😉 🙂
      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,
    sind den ganzen August in Nordnorwegen unterwegs. Wollte jetzt die Ferjekort bestellen, ABER gebe ich bei der Registrierung nur die Länge des PKW (<8m) an, oder die Gesämtlänge PKW+WOHNWAGEN???
    Dann sind wir natürlich über 8m und würden in der Klasse 2 eingestuft. Habe ich leider nichts zu finden können.
    VIELEN DANK — für all die tollen Infos und Empfehlungen!!!

  • Hallo zusammen,
    wir planen unsere erste Norwegentour u. daher sitze ich gerade vorm Computer wegen dem Autopass und der Ferjekort u. bin kurz vorm verzweifeln….
    Bitte nochmal um Hilfe bezügl. der Vorgehensweise:
    * muss ich mein Auto zuerst bei EPC anmelden bezügl. Schadstoffklasse und Kraftstoffart?
    * danach anmelden bei Autopass bezügl. des Chips? (über eine Mautstation)
    * und zum Schluss noch die Ferjekort beantragen?
    Ich habe soviel gelesen, daß ich schon nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. Ich finde das, um ehrlich zu sein, alles ziemlich kompliziert.
    Sage schon mal im voraus vielen lieben Dank für die Antwort :-)))

    • Hei Tamara,
      kein Problem und keine Angst wegen der Thematik. Klingt komplizierter als es ist und sobald man das System verstanden hat, ist es ganz easy… 😉
      Wir gehen davon aus, dass ihr mit dem eigenen Auto fahrt und nicht mit einem gemieteten Wohnmobil…? Das macht nämlich einen Unterschied und verwirrt viele schon das erste Mal. Mit dem eigenen Auto muss man sich nicht unbedingt anmelden. Es hat nur einige Vorteile und man spart gerade in Oslo und teilweise auch in anderen Regionen (abhängig davon WO man sich anmeldet) etwas Geld. Wenn ihr aber nicht gerade wochenlang tausende Kilometer durch Norwegen fahrt, müsst ihr den Aufwand gar nicht betreiben. Wenn ihr aber die einfachste Variante mit der Ersparnis in Oslo nutzen wollt, dann meldet ihr euch bei EPC an. Bei AutoPass muss man sich dann nicht auch noch anmelden, denn die treiben nur das Geld für die gleichen Mautstationen ein und das habt ihr mit EPC ja bereits erledigt. Aktuell (!!) ist es noch so, dass man für die Ferjekort nicht zwangsläufig einen Chip von AutoPass braucht. Das soll und wird so kommen, ist aber derzeit eben noch keine Verpflichtung, da das System recht neu ist (seit Januar 2019). Also bestellt ihr euch noch ganz einfach so die Ferjekort, ladet die mit dem entsprechenden Geldbetrag für euer Auto auf und bekommt diese Karte dann zugeschickt, mit der ihr die Fähren in Norwegen bezahlt… 🙂
      Wir hoffen, das hilft dir / euch und insofern wünschen wir gutes Gelingen. Sollte noch eine Frage auftauchen, dann melde dich gern noch einmal.
      Liebe Grüße aus Dänemark,
      Conny und Sirko

    • Hallo zusammen,
      vielen lieben Dank für die schnelle Antwort 🙂 und grüße nach Dänemark
      nochmal zum Verständnis (weiblich, blond = braucht immer etwas länger ;-))
      Wir fahre mit dem eigenen PKW, wir bleiben drei Wochen und fahren in der Zeit hoch bis Tromso und wieder runter bis Langesund – und natürlich wollen wir sparen 🙂 also wäre es doch sinnvoller sich einen Autopass Chip (da spare ich doch etwas an den Mautgebühren) zu besorgen und die Ferjecort. Die Registrierung bei ECP fällt doch dann weg ?!? Habe ich das richtig verstanden?
      Die Registrierung für den Autopass Chip ist aber nur bei den jeweiligen Mautgesellschaften möglich und das auch nur in englisch ?!?
      Ich glaube mehr Fragen habe ich z.Zt. nicht. Wenn ich das mit dem Autopass und mit der Ferjecort erledigt habe lass ich alles andere auf mich zukommen ;-)))
      Vielen vielen lieben Dank nochmal
      Gruß Tamara

    • Hei Tamara,
      das ist (leider) kein Thema für “weiblich, blond…” sondern könnte tatsächlich als Studiengang angeboten werden, da aus skandinavischer Sicht einfach und pragmatisch aber aus Sicht der Mitteleuropäer wirklich schwer zu verstehen… 😉 🙂
      Also faktisch nähern wir uns dem Thema perfekt: ENTWEDER AutoPass oder EPC – das ist schon mal Fakt. Wir raten eigentlich für eine Tour wie bei euch, vom hohen Aufwand und dem umständlicheren Procedere bei AutoPass ab, da du wirklich nur marginal sparst. Die regionalen Gesellschaften geben dir für ihre Region höhere Rabatte, die du als Tourist auf der Durchreise kaum oder nur selten nutzt. Das ist für die Einheimischen gedacht: Wohnst du in Bergen, hast du deinen AutoPass Vertrag mit der Gesellschaft für Bergen und die Region und bekommst dort dann entsprechende Rabatte, die sich lohnen, da du dort viel unterwegs bist. Außerdem gibt es die meisten Mautstrecken ohnehin nur im Süden Norwegens. Einen guten Überblick, was eure Reise kosten wird, findest du über diese Homepage: https://bompengekalkulator.no
      Also – unsere Empfehlung: Wenn, dann überhaupt Registrierung bei EPC und dann nur noch die Ferjekort geholt – denn die lohnt sich bereits ab der zweiten Fähre in Norwegen 🙂
      Wenn noch weitere Fragen auftauchen, dann melde dich gern jederzeit.
      Bis dahin liebe Grüße und schon mal ein schönes Wochenende,
      Conny und Sirko

  • Hallo.
    Eure Erfahrungen und Tipps sind einfach genial 🙂
    Ich habe eine Frage zur Ferjekort.
    Lohnt es sich die Karte zu bestellen, da wir schon in einer Woche (15.6.)nach Norwegen fahren .
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter

    • Hallo Peter,
      leider wird es sich nicht mehr lohnen, da die Karte nach vielfältigen Erfahrungen nach etwa zwei Wochen im Briefkasten ist. Zuerst wird der Account mit deiner anmeldung eingerichtet und du zahlst dann das Guthaben auf dein Kundenkonto ein, was etwa eine Woche bis zur Gutschrift dort dauert. Erst dann wird deine Karte auf den Weg gebracht, so dass sie dich in deinem Fall leider nicht mehr erreichen wird. Es gibt leider auch nicht mehr die alte Variante (bis Ende 2018), dass man die Ferjekort auf der ersten Fähre im Land direkt erwerben konnte, seitdem man es auf die Abrechnung und das Handling über AutoPass umgestellt hat.
      Wir wünschen dir / euch dennoch eine gute und schöne Reise. Liebe Grüße aus Island, Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden,

    wir werden ein gemietetes Wohnmobil fahren. Da ich das Kennzeichen erst 2 Tage vor Fahrtbeginn habe, wie kann ich das dann mit der Ferjecord machen, denn ich muss ja sicherlich das Kennzeichen angeben und wenn die die Karte dann erst zusenden, bin ich ja schon unterwegs. Habt ihr einen Tipp?

    • Hei Cornelia,
      vielen Dank für deinen Kommentar bzw. die Frage. In der Tat ist das kein Problem, da du für die Ferje-Kort kein Kennzeichen benötigst. Das ist wie eine aufgeladene Handy-Prepaidkarte. Du bestellst diese, zahlst das notwendige Guthaben ein, um die Karte aufzuladen und bezahlt dann deine Fährüberfahrten mit dieser Karte, als hättest du eine Kreditkarte. Dafür bekommst du dann auf diese Weise den Rabatt von etwa 50 Prozent auf die Fährüberfahrten.
      Wir hoffen, dass es so für dich eindeutig wird und ist. Falls noch Fragen auftauchen – melde dich gern jederzeit.
      Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hallo,

      wir sind völlige Neulinge mit einem Wohnmobil.
      Gerne würden wir uns für in 4 Wochen auch die Ferje-Kort online bestellen. Das Kennzeichen haben wir noch nicht. In Eurer obigen Antwort habt Ihr geschrieben das man kein Kennzeichen benötigt. Wir werden aber auf der Website (Ferje Kort) nach gefragt. Oder verstehen mein Mann und ich jetzt etwas falsch? für eine Antwort wären wir sehr dankbar.

    • Wenn ich das bei Autopass bestellen will, verlangen die aber das kennzeichen. Kann ich das noch woanders bestellen?

      Danke für Eure Antwort.

    • Hei Cornelia,

      du kannst dort erst einmal – für die Beantragung – das Kennzeichen eures privaten PKW eintragen und das später jederzeit ändern, indem du auf dein Kundenkonto zugreifst.

      Beste Grüße, Conny und Sirko

  • Super Blog! Ich bin begeistert. Fahre Ende Mai los nach Norwegen mit Hund und VW Bus 🙂 habe 2-3 Monate Zeit. Ich habe mich schon entschieden die Ferjekort zu bestellen, da ich viele Fähren fahren werde. Habe ich das richtig verstanden, die Registrierung bei EPC wäre gut, da man dort die richtige Größe usw. des Autos angibt und kein falscher Betrag am Ende berechnet wird. Rabatte gibt es aber über das EPC nicht oder? Nur wenn man den Autochip bestellt? Und kann man die Ferjekort auch ohne Autochip machen?
    Blöde Frage, weiß jemand, ob der Hund auf Fähren etwas kostet?
    Viele Grüße
    Julia aus Bayern

    • Liebe Julia,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und vorab erst einmal eine große Entschuldigung für die verzögerte Antwort. In der Regel versuchen wir immer, alle Kommentare hier, per Mail und auf Facebook innerhalb von einer Woche zu beantworten. Aber aufgrund unserer eigenen Vorbereitungen sowie der langen Anreise zum aktuellen Roadtrip rund um Island, ist das etwas ins Hintertreffen geraten. Jetzt sind wir also dabei, endlich einmal alles aufzuarbeiten… 🙂
      Du hast das Ganze richtig verstanden. Es gibt keinen Rabatt über / bei EPC. Du kannst auf diesem Weg nur sicher sein, dass fahrzeugabhängige Gebühren wie die Maut in und um Oslo richtig berechnet wird. Mit dem Chip von AutoPass bekommst du einige Rabatte und im Gebiet des regionalen Anbieters, mit dem du deinen eigentlichen Vertrag machst noch einmal deutlich höhere Rabatte. Der Aufwand dafür macht in der Regel aber nur Sinn, wenn man wirklich sehr viel und lange in Norwegen unterwegs ist. Wir haben bisher immer oft und gern EPC oder wenn wir über die Öresundbrücke gefahren sind, den BroBizz von BroPas genutzt. Die Ferjekort kannst du derzeit (!!) wohl noch ohne AutoPass Vertrag machen. Das soll und wird sich aber ändern, da beide Angebote verschmelzt werden sollen. Es muss aber wohl derzeit noch gehen, in dem man die gefragte AutoPass Nummer bei der Ferjekort Registrierung einfach freilässt.
      Sooo – wir hoffen, dir damit erst einmal geholfen zu haben. Leider können wir dir zum Thema Hunde nicht viel sagen. Wir haben aber in unserem Artikel zur Anreise nach Norwegen die Links zu den Bestimmungen in dieser Beziehung bei den Fährgesellschaften gesetzt. Vielleicht hilft dir das…?

      Liebe Grüße aus Island, Conny und Sirko

    • Liebe Julia,
      wir haben noch nie auf den Fähren in Norwegen etwas für unseren Hund bezahlen müssen. Hunde müssen im Auto bleiben, gelten also in etwa als Gepäck.
      Vielleicht treffen wir uns, wir sind den kompletten Juni in Norwegen, mit Dalmatiner und einem CS-Sprinter.
      Eine gute Urlaubsvorbereitung und eine wunderschöne Reise!
      Gudrun

  • Danke für Euren ausführlichen Blog – einer der wenigen, die wirklich Sinnvolles schreiben für uns Nachreisende. Für unsere ersten Skandinavien Trip mit Hund und gemietetem WOMO aus Österreich versuche ich gerade, so gut wie möglich alles zu verstehen und vorauszuplanen. Es ist also sinnvoll, den AUTOPASS Chip für Maut und die AUTOPASS Ferjekort für die Fähren vorab zu bestellen – per POST, ist das korrekt? Ersterer wird im nachhinein per Rechnung oder per Credit Card bezahlt, zweitere wird vom Guthaben abgebucht? Ist das richtig? Soll ich jetzt eine nach der anderen bestellen oder geht das auch gemeinsam? Maut und Fähre in Norwegen hängt ja zusammen. Danke, lg von den Kollegen

    • Hei Angelika,
      oh manno – du machst uns ja richtig verlegen… 😉 Wir danken dir sehr für das nette Feedback und deinen Kommentar. Sehr gern wollen wir deine / eure Fragen beantworten, zumal ihr euch auch schon selbst mit den Themen auseinandergesetzt habt. Von der Sache her habt ihr in allen Punkten und mit allen Überlegungen Recht – es sei denn, ihr wollt über die Brücken, also den Landweg nach Norwegen fahren. Dann wäre die Kombination mit dem dänischen Systeme (BroBizz und BroPas) besser, da es extrem Rabatte auf den Brücken damit gibt. Sollte das nicht der Fall sein, dann sucht ihr euch auf der AutoPass Seite eine der regionalen Mautgesellschaften aus Norwegen und macht mit denen einen Vertrag online. Nehmt die, wo ihr viel unterwegs sein werdet oder wo es viele Mautstrecken gibt, da die regionalen Gesellschaften in diesem Gebiet hohe Rabatte geben (eigentlich für die Einheimischen gedacht). Sollte das in eurem Fall keine Rolle spielen, dann nehmt eine Gesellschaft aus dem Großraum Oslo und wickelt alles zur Maut ab. Sobald alles klar und erledigt ist, bestellt ihr noch die Ferjekort und zahlt dort das PrePaid Guthaben ein. Diese könnt (müsst ihr aber nicht) mit eurem AutoPass Chip / Konto verknüpfen. Das vereinfacht lediglich die Bezahlvorgänge.
      Wir hoffen, dass wir euch damit weitergeholfen haben…??!! Falls sonst noch Fragen sind oder entstehen, dann meldet euch jederzeit gern. Bis dahin liebe Grüße und vorab schon mal GOD TUR 🙂
      Conny und Sirko

    • danke. einmal noch. da wir mit hund reisen, werden wir bei der hinreise eher die brücken nutzen, bzw. fähren mit max 4h. route is noch nicht fix. mir ging es eher um die vielen kurzen fähren in fjordnorwegen. lohnt dafür der autopass dings auch? angelika.

    • Hei Angelika,

      für die vielen kurzen Fähren lohnt sich in jedem Fall die Ferjekort, da ihr damit um die 50 % je Überfahrt spart. Also unbedingt die Ferjekort holen, da sich diese (kostet ja nur etwa 5 Euro) meist bereits nach einer Fährüberfahrt rentiert. Sobald ihr wisst, ob ihr die Brücken fahrt oder mit der 4 Stunden Fähre, entscheidet ihr euch noch für das richtige Mautsystem. Falls da noch einmal Fragen sind, meldet euch gern wieder. Bis dahin liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo ihr Beiden,
    wir starten unser Abenteuer Norwegen in diesem Jahr das erste mal und sind von eurer Seite begeistert.
    Wir haben für euch eine Info zur Ferjekort.

    Das überweisen in ein Nicht EU Land (EWR) in Landeswährung (NOK) kann sehr teuer sein.
    Die Preise schwanken zwischen 35- 65€ für eine Überweisung.
    Die Überweisung per IBAN ist kostenlos.
    Eine Überweisung in € per IBAN kostet nach Norwegen ca. 5 €.
    Die ca. 5€ kommen in Norwegen durch Kursumrechnung zustande.

    Es gibt noch einen Anbieter der es noch billiger machen kann.
    Aber da wir diesen nicht nutzen wollen erwähne ich ihn auch nur so.

    So das nur zur Info.
    Wir müssen jetzt erstmal weiter lesen.

    Gruß
    Wolfram

    • Hei Wolfram,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und den guten Hinweis, von dem somit hoffentlich viele Leser hier profitieren können. Eigentlich hätten wir auch im Text bereits selbst darauf hinweisen können… Das holen wir aber gern beim nächsten Update nach. In jedem Fall sind die Kosten tatsächlich sehr unterschiedlich und wir nutzen meist nur Connys Konto für Überweisungen nach Norwegen, da wir dort in der Regel kaum Gebühren oder Aufschläge haben. Nochmals besten Dank und liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hallo Wolfram,
      wie berechnet ihr die € Summe für Iban? Wir haben jetzt für die Ferjekort 360€ überwiesen. Reicht das? Bei 3500 nok mit Auslandsüberweisung wurden uns 380€ abgezogen.

  • Hallo Sirko und Conny, vor unserer ersten Reise nach Norwegen beschäftigen wir uns intensiv mit den Vorbeitungen. Die Informationen über Euren Blog sind dabei sehr hilfreich. Danke dafür! Wenn es noch Fragen geben sollte, würde ich mich noch mal persönlich bei Euch melden.
    Viele Grüße
    Gerd (Schlüsselservice Zeithain)

    • Hallo Gerd, wir freuen uns sehr, von dir zu lesen und auch, dass die Norwegen-Träume jetzt wohl realisiert werden… 😉 🙂 Tatsächlich haben wir uns leider lange nicht gesehen, da wir auch viel unterwegs waren. Derzeit sind wir noch im deutschen “Basislager”, bevor es dann bald nach Island geht. Wenn es Fragen zur Reise bzw. zu Norwegen gibt, dann melde dich gern jederzeit – wir helfen dir sehr gern. Eventuell kommen wir auch einfach mal eben schnell im Geschäft vorbei, wenn es noch einige Dinge zu besprechen gibt. Jetzt erst einmal liebe Grüße in die Nachbarschaft, Conny und Sirko

  • Vielen Dank für die Informationen. Wie aber bekomme ich das nicht genutzte Restguthaben der Fährenkarte zurück?
    Gruß aus Hamburg
    Jürgen

    • Hallo Jürgen, vielen Dank für deinen netten Kommentar. Das Guthaben bleibt auf der Karte – also quasi auf deinem Konto bei AutoPass – solange erhalten, wie du den Vertrag führst (falls du zum Beispiel öfter nach Norwegen fährst). Sobald du kündigst, bekommst du das restliche Guthaben auf dem Weg zurückgezahlt, auf dem du es auch einbezahlt hast. Aus unserer Erfahrung funktioniert so etwas in Skandinavien hervorragend und ohne Probleme. Wir hoffen, deine Frage damit beantwortet zu haben…? Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,

    Wir fahren seit 1982 nach Norwegen und waren über 30 mal an verschienen Orten und freuen uns auf Euren Newsletter.

    Viele Grüße
    Uwe und Michaela

  • Danke,
    Super viele tolle Infos für uns ErstNorweger.
    Frage:
    Wird ein Restguthaben der Ferjekort auch wieder zurück bezahlt.
    Ggf. Habe ich da was verpasst.
    Gruß
    Ralf

    • Hallo Ralf, vielen Dank für deinen Kommentar und die darin enthaltene Frage. Es tut uns leid, wenn das im Beitrag nicht deutlich genug herauszulesen ist. Du bekommst in jedem Fall ein Restguthaben von der Ferjekort erstattet, wenn du sie nicht mehr nutzt oder nutzen möchtest. Insofern geht man kein Risiko ein. Wir hoffen, dass dir diese Info / Aussage so erst einmal weiterhilft. Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hallo Thomas, vielen Dank für deine Anfrage. Das Guthaben bleibt, wie bei der alten Ferjekort auch, erhalten und verfällt nicht. Wir wünschen dir allzeit gute Fahrt und tolle Reisen in den Norden. Liebe Grüße, Conny und Sirko

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