Norwegen Ratgeber

Insider-Tipps für deine (erste) Reise – Mit dem Auto durch Norwegen: Regeln, Maut und Besonderheiten

Titelbild Beitrag Norwegen Ratgeber Auto durch Norwegen

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Zur Planung einer Reise nach Norwegen gehören natürlich auch die Fragen: Was gibt es im Land zu beachten, wenn ich mit dem Auto, meinem Van, dem Wohnmobil oder mit einem Gespann unterwegs bin? Welche besonderen Vorschriften gelten im Verkehr in Norwegen? Wie sind in der Regel die Straßenverhältnisse? Die Antworten darauf und viele weitere Informationen findet ihr in diesem Beitrag, den wir für eine bessere Übersichtlichkeit in diese drei Abschnitte unterteilt haben:

Auf den Straßen in Norwegen unterwegs

Die Besonderheiten im Verkehr in Norwegen

Fernab der Europastraßen, gerade an der Küsten und an den Fjorden, können die norwegischen Straßen recht schmal und kurvenreich sein. Wenn dann zwei größere Fahrzeuge aufeinander treffen, kann es schon einmal sehr eng werden (wie auf unserem nachfolgenden Bild vom berühmt berüchtigten Trollstigen zu sehen).
In diesen Situationen kann es schon einmal die eine oder andere Schweißperle auf der Stirn geben. Zum Glück gibt es auf den engen Straßen immer wieder Haltebuchten, die meistens mit einem weißen “M” auf einem blauen Verkehrsschild gekennzeichnet sind. Das “M” steht dabei für das norwegische Wort “Møteplassen” (“Platz zum Treffen” – sinngemäße deutsche Übersetzung).

Fahrzeiten und Durchschnittsgeschwindigkeiten im Verkehr in Norwegen

Grundsätzlich ist man auf Norwegens Straßen wesentlich langsamer unterwegs als zum Beispiel in Deutschland. Die Höchstgeschwindigkeiten, die kurvenreichen Strecken und auch die oftmals gegebenen Bedingungen lassen schnellere Fahrten meist nicht zu. Eine Entschleunigung beginnt dadurch zwangsläufig schon auf den ersten Metern im Land… Berücksichtigt bei eurer realistischen Planung daher, dass man in Norwegen für 100 Kilometer Fahrstrecke etwa zwei Stunden kalkulieren sollte.

Aus eigener Erfahrung möchten wir euch darauf hinweisen, dass bei längeren Strecken an der Küste mit vielen Fährverbindungen sehr viel zusätzliche Zeit einzuplanen ist. Gerade wenn man eine der Fähren zurück nach Dänemark oder Deutschland zu einer festen Zeit erreichen muss, sollte man immer einen ausreichenden Zeitpuffer auf dieser Tour haben. Google Maps als auch eure Navigation können nicht mit den Abfahrtzeiten der Fähren im Inland kalkulieren. Das bedeutet, dass die dort angezeigte Ankunftszeit sehr oft nicht stimmt. Auf diese Weise durften wir bereits einmal einer gebuchten Fjord Line-Fähre in Stavanger nur noch hinterher winken. Passiert uns garantiert nicht noch einmal… 🙂

Informationen und Tipps zum Verkehr in Norwegen
Ein Bus und ein Wohnmobil auf dem Trollstigen – schon geht nichts mehr

Tunnel unter dem Meer und durch ganze Gebirgszüge

Norwegen ist aufgrund seiner Landschaft schlechthin das Land der Tunnel. Über 900 Verkehrstunnel, darunter der längste Straßentunnel der Welt, verbinden die Orte im Land. Dabei findet man vom unglaublichen Hightech-Tunnel unter dem Meer bis zum einfachen Felstunnel alle Varianten. Die älteren, ganz einfachen Tunnel sind dabei teilweise noch ohne Beleuchtung und einspurig.

Tunnel findet man oft im Verkehr in Norwegen
Spannender Tunnel in Fjordnorwegen

Mitunter findet man in den Tunneln aber sogar Kreisverkehre oder unterirdische Parkhäuser. Vor jedem Tunnel befindet sich ein Hinweisschild, wie lang dieser ist. Über eine Ampel wird meist signalisiert, ob man in den Tunnel hineinfahren darf, oder ob dieser gerade gesperrt ist. Das passiert aus unserer Erfahrung aufgrund von Bau- und Instandhaltungsarbeiten häufiger als gedacht.

Kreisverkehr mitten im Tunnel in Norwegen
Kreisverkehr mitten im Tunnel in Norwegen

Brücken über Fjorde und imposante Täler

Dort, wo weder Tunnel noch Fähre vorhanden sind, verbinden oft riesige, beeindruckende Brücken die Orte in Norwegen. Diese überqueren teilweise ganze Meeresarme oder Fjorde und werden bei starkem Sturm auch schon mal gesperrt. Über eine Ampel wird angezeigt, ob das Befahren derzeit möglich bzw. erlaubt ist. Wir standen aber auch bereits vor geschlossenen Brücken, die in der Nacht einfach nur aufgrund von Bauarbeiten gesperrt waren.

Brücken sind ein Highlight im Verkehr in Norwegen
Imposante Brücken findet man im ganzen Land

Bergpässe – ein Highlight in Norwegen

Steile Gebirgspässe stellen in Norwegen sowohl für die Fahrer als auch die Fahrzeuge oftmals eine besondere Herausforderung dar, da diese Passagen sehr häufig ein starkes Gefälle haben und dazu sehr kurvenreich sind. Bergpässe können aufgrund der Wetterverhältnisse sporadisch geschlossen werden, vor allem bei starkem Schneefall oder Wind. Informationen dazu findest du hier: Verkehrsmeldungen – übersichtlich in einer Karte. Bitte beachte dabei, dass Schnee und Frost in höheren Lagen selbst dann auftreten, wenn im Tiefland sommerliche Temperaturen herrschen – das gilt vor allem für die Monate April und Mai sowie für September bis Oktober.

In unserem Beitrag zum Wintercamping in Norwegen, findest du dazu weiterführende Informationen, wenn es um die speziellen Bedingungen sowie saisonale Einschränkungen im Winter geht.

Trollstigen - ein Highlight, wenn man mit dem Auto in Norwegen unterwegs ist
Eine der bekanntesten Straßen in Norwegen – der Trollstigen

Bei langen Abfahrten auf den Pässen können deine Bremsen leicht überhitzen. Wähle daher immer einen niedrigen Gang. In der Regel nutzt man denselben Gang, den man bei der Fahrt bergauf verwenden würde. Dadurch musst du seltener und nicht so hart bremsen.

Wundert euch im Übrigen nicht, wenn ihr im Winter mithilfe von Google Maps die Strecke für eure Sommertour planen möchtet. Oft werdet ihr offensichtlich über Umwege geschickt. Das liegt daran, dass Google Maps im Winter die zu dieser Zeit gesperrten Pässe berücksichtigt und nicht wissen kann, dass ihr bereits für den nächsten Sommer schaut… Allerdings könnt ihr dann das tatsächliche Datum bei Google Maps auf die Zeit eurer geplanten Reise anpassen und damit alle Straßen und Pässe mit in die Planung einbeziehen. (Vielen Dank für den Kommentar / Hinweis dazu an Roland aus der Schweiz.)

Baustellen in Norwegen

In Norwegen wird viel und oft gebaut. Bestehende Straßen, Tunnel und Brücken werden instand gehalten oder neue Verbindungen geschaffen. Daher solltest du immer und jederzeit mit Einschränkungen oder gerade auch in der Nacht mit Vollsperrungen rechnen. Diese werden meist auf großen neongelben Schildern am Straßenrand oder vor den Bauwerken angekündigt. Die Angabe von Datum und Uhrzeit sowie das norwegische Wort “stengt” (sinngemäß “geschlossen”) lassen drauf schließen, dass hier zur angegebenen Zeit gesperrt sein wird. Das ist besonders wichtig, wenn du durch Tunnel oder Brücken auf entlegene Inseln fährst oder eine Fähre bzw. deinen Flieger erreichen musst. Im Zweifelsfall gibt es dann beim besten Willen kein Durchkommen.

Auto durch Norwegen
“Stop – warte auf das Leitfahrzeug” vor einem Tunnel im Gebirge

Eine weitere Besonderheit ist das Management der Baustellen in Norwegen. Es gibt dabei die entweder die durchaus bekannte Ampelregulierung, mit der man den Verkehr einspurig durch die Baustelle leitet. Eine weitere, weniger bekannte Variante ist das reguläre Baustellenschild mit dem Zusatz: “Manuell trafikk-dirigering”. In diesem Fall wird der Verkehr manuell geregelt und man tut gut daran zu warten, bis man aufgefordert wird weiterzufahren.

Diesem Leitfahrzeug folgen wir nunmehr in einer Kolonne durch den Tunnel

Sehr oft trifft man auf eine weitere, spezielle norwegische Variante: Die Fahrt in Kolonne mit einem “Ledebil” (“Leitauto” zu gut deutsch). Diese wird nicht nur für Baustellen, sondern auch im Winter für verschneite Pässe und gefährliche Straßen genutzt. Die Straße ist in der Regel vorerst gesperrt (durch Schild, Ampel oder einen Mitarbeiter vom Straßendienst) und ein Schild “STOPP Vet på ledebil” weißt daraufhin, dass man auf das “Ledebil” warten muss. Dieses “Ledebil” wird dann die Kolonne als erstes Fahrzeug anführen und alle sicher durch den entsprechenden Abschnitt bringen.

Wildtiere und Nutztiere im Verkehr

Auf Tiere sollte man auf Norwegens Straßen besonders achten und auch jederzeit damit rechnen. Rentiere und auch einige Elche kreuzen oft unerwartet die Straße. Die Schafe, Ziegen und Kühe stehen hingegen auch oftmals so hinter eine Kurve in Norwegen. So schön das für die Touristen meistens ist, so kann es doch zu der einen oder anderen Schrecksekunde führen. Insbesondere in der Dämmerung am Abend oder am Morgen ist daher besondere Vorsicht geboten, da zu dieser Zeit die meisten Wildtiere die Straßen kreuzen.

Ziegen auf einer Straße in Norwegen
Selbst auf der Europastraße trifft man auf Ziegenherden

Sehenswürdigkeiten am Straßenrand

Norwegen ist zweifelsohne wunderschön und daher ist der Weg oft auch das Ziel. Hinter jeder Kurve bieten sich neue Ausblicke, Überraschungen und Fotomotive. Ein weiterer Grund, warum man in Norwegen so langsam vorankommt. Dennoch gibt es darüber hinaus noch besondere Routen und Strecken durch einzigartige Landschaften sowie Schilder, die auf besondere Attraktionen hinweisen.

Ein besonderes Highlight sind dabei die 18 wunderschönen Landschaftsrouten in Norwegen. Das sind besonders ausgebaute Straßen mit guten Rastplätzen, Aussichtspunkten und Attraktionen, die durch atemberaubende Landschaften führen. Bei einer Rundreise durch das Land, solltest du daher unbedingt versuchen, einige Abschnitte auf diesen besonders schönen Routen einzuplanen. Es lohnt sich in jedem Fall. Auf der deutschsprachigen Homepage dieses Projektes findest du alle weiteren Details und Sehenswürdigkeiten entlang dieser Strecken.

Unabhängig davon gibt es auch auf fast allen anderen Wegen und Straßen jede Menge zu entdecken. Immer wenn ihr dieses Symbol am Straßenrand seht, ist die nächste Sehenswürdigkeit nicht mehr weit. Alle Highlights, Attraktionen und Hotspots in Norwegen findet ihr in unserer entsprechenden Kategorie mit einer Übersichtskarte.

Es lohnt sich oftmals, dem markanten Schild zu folgen und zu schauen, was sich genau hier hinter diesem Symbol verbirgt. Das kann ein Wasserfall, eine alte Farm oder eine Stabkirche sein. Wir haben auf diesem Weg schon viele Sehenswürdigkeiten entdeckt, die nicht in jedem Reiseführer stehen oder an denen wir sonst vorbeigefahren wären.

Die Norweger sind eigentlich ganz entspannte Autofahrer und damit das auch so bleibt, sollten wir Touristen uns so rücksichtsvoll wie möglich im Land fortbewegen. Auf Norwegens Straßen wird in der Regel nach dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme gefahren. Bin ich selbst langsamer als die Anderen unterwegs, lasse ich also den oder die Schnelleren vorbei, da es oft nur wenige Überholmöglichkeiten gibt. Zum Fotografieren sollte man sich daher auch eine geeignete Haltebucht suchen, um niemanden unnötig zu behindern.

Parken in Norwegen

Besonders das Parken in den Städten kann mittlerweile zur echten Herausforderung werden. Vor allem für größere Wohnmobile sind die Möglichkeiten und Angebote oft überschaubar oder zumeist schon belegt. Auch in Norwegen fallen inzwischen auf den meisten Parkplätzen, besonders in den Städten, happige Parkgebühren an. Grundsätzlich gilt: Je näher man am Zentrum parkt, umso teurer wird der Platz. Mit großen Fahrzeugen sollte man in Hafenstädten am besten in Hafennähe nach einer Parkmöglichkeit suchen. Oftmals steht dort ein größerer Parkplatz zur Verfügung. Gerade am Kai der Hurtigruten gibt es zumeist einige Angebote, da dort auch die Einheimischen oft ihr Fahrzeug stehen lassen.

Auf vielen Parkplätzen findet man ein Hinweisschild: “Max. 2 times”. Das bedeutet, dass die maximale Parkdauer hier auf zwei Stunden beschränkt ist.

In jedem Fall solltest du es vermeiden falsch oder unerlaubt zu parken, da dafür ebenfalls hohe Bußgelder fällig werden und das Auto mitunter sogar kostenpflichtig abgeschleppt wird. Insbesondere auf Kundenparkplätzen von Einkaufscentern oder Supermärkten ist Vorsicht geboten. Die zumeist gewährte Vergünstigung für Kunden, die tatsächlich einkaufen, gibt es meist nur gegen einen Coupon oder Gutschein. Der Parkschein-Automat ist dann dennoch zu nutzen und der Coupon oder Code nach dem Einkauf einzugeben.

Auch in Norwegen sollten Wertgegenstände inzwischen nicht mehr offen sichtbar im Auto oder Wohnmobil herum liegen lassen. Gerade in den großen Städten und in derem Umfeld hat sich in dieser Beziehung in den letzten Jahren Einiges geändert.

SPARTIPP: Mit einer der in Norwegen weit verbreiteten Park-Apps lässt sich minutengenau die Parkzeit bestimmen bzw. nutzen und so bares Geld sparen. Mehr Infos dazu und einen Download-Link gibt es in unserem separaten Beitrag mit vielen wertvollen Spartipps für Norwegen.

Camping und Autogas / LPG

Zu diesen und weiteren Punkten haben wir aufgrund der umfangreichen Informationen einen separaten Beitrag verfasst, den du hier findest: Wohnmobil / Camping in Norwegen


Grundsätzliches zur Maut in Norwegen

Das Mautsystem in Norwegen (Stand Anfang 2020)

Wie läuft das mit der Maut in Norwegen? Wer muss sie zahlen? Was muss man beachten?  Fragen mit denen wir uns zwangsläufig schon oft beschäftigt haben, da wir oft und viel im Land unterwegs sind und das System ziemlich komplex  ist.

Generell wird die Maut in Norwegen auf verschiedenen Straßenabschnitten, an einigen Tunneln und Brücken sowie für die Umweltzonen ausgewählter Städte erhoben. Diese Maut müssen grundsätzliche alle Nutzer unabhängig von ihrer Nationalität bezahlen. Das betrifft somit auch alle Touristen und Ausländer, die in Norwegen unterwegs sind.

Die fällige Maut wird wiederum nach den jeweiligen Objekten und der Anzahl der Passagen durch den jeweiligen Nutzer erfasst und abgerechnet. Dafür wird das Fahrzeugkennzeichen fotografiert und gespeichert. Als ausländischer Besucher erhält man dann, einige Monate nach seiner Reise, eine Rechnung mit den aufgelisteten Mautgebühren von dem britischen Unternehmen EPC PLC. Diese Firma rechnet für den norwegischen Staat die Maut bei allen Ausländern ab. Den ausgewiesenen Betrag überweist man anschließend von seinem Konto und der Vorgang ist erledigt. Eine Vignette oder etwas Vergleichbares gibt es hingegen in Norwegen nicht und muss daher auch nicht erworben werden.

Auf einigen wenigen, meist privaten Straßen und am Atlanterhavstunnelen wird hingegen die Maut direkt vor Ort gezahlt, wofür man in der Regel seine Kreditkarte verwenden kann. Allerdings gibt es einige private oder kommunale Wege (meist ausgewiesen als “Bomveg” oder “Bomvei”), auf denen man die Gebühren an einer Kasse des Vertrauens bar bezahlt. Daher solltest du in der Regel in Norwegen immer einige Norwegische Kronen in bar dabei haben – auch wenn sonst fast alles Andere mit Kreditkarte im Land bezahlt wird.

Fazit

Um es somit kurz zu machen und zusammenzufassen: Im Prinzip musst du also rein formal gar nichts unternehmen und kannst mit einem EIGENEN Fahrzeug einfach aufbrechen und durch Norwegen fahren.

AUSNAHME: Bist du jedoch mit einem gewerblich genutzten Fahrzeug oder einem auf ein Unternehmen zugelassenen Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen unterwegs – dazu gehören auch kommerziell gemietete Wohnmobile – MUSST du eines der elektronischen Erfassungssysteme für die Maut nutzen, die wir im folgenden Abschnitt vorstellen.

Extrem Sparen bei der Maut mit einem Transponder / OBE / Bizz / AutoPass

Wenn man sich mit den verschiedenen Möglichkeiten dieser Systeme beschäftigt, lassen sich auf der Norwegen-Reise beachtliche Beträge sparen. In der richtigen Kombination und bei einer entsprechenden Vorbereitung sind, gerade bei der Nutzung der einheimischen Fähren in Norwegen, so Einsparungen von mehr als hundert Euro möglich. So lassen sich folgende Beträge und Kosten sparen:

  • 50 % auf vielen Fähren in Norwegen (durch Einrichtung / Nutzung eines Ferjekort Guthabenkontos)
  • 20 % auf die meisten Mautkosten in Norwegen (durch Verwendung eines Transponders / OBE)
  • bis zu 50 % auf die Tarife / Kosten für die Nutzung der Öresundbrücke (durch Verwendung BroPas + einen Bizz)
  • bis zu 20 % auf die Tarife / Kosten für die Nutzung  der Storebaeltbrücke (durch Verwendung BroBizz)
  • Abrechnung zum richtigen und nicht dem höchsten Tarif des Fahrzeuges in den Umweltzonen (durch Registrierung bei EPC PLC oder Verwendung des BroBizz)
  • Abrechnung von Wohnmobilen als PKW auf den Mautstrecken in Norwegen (durch Verwendung eines Transponders / OBE)

Unabhängig davon sind die elektronischen Systeme (Transponder / OBE / Bizz) ohnehin bei der vorab beschriebenen Nutzung gewerblicher Fahrzeuge und damit auch für die meisten gemieteten Fahrzeuge vorgeschrieben.

Der Weg ist in Norwegen das Ziel

Da das System der automatischen Erfassung und Abrechnung der Maut in Norwegen immer weiter entwickelt wird und gerade im Jahr 2020 massive Veränderungen vorgenommen wurden, haben wir inzwischen diesen sehr ausführlichen separaten Artikel zu den Themen EPC, AutoPass, Maut und Ferjekort verfasst. In diesem Beitrag stellen wir dir die Vielzahl möglicher Konstellationen aus der Verwendung der verschiedenen Transponder (BroBizz, AutoPass Brikke, ÖresundBizz), der richtigen Einstufung für die Umweltzonen sowie den Rabattverträgen BroPas und Ferjekort vor. Natürlich findest du dort ebenfalls einige Kniffe sowie unsere Empfehlungen für die beste Konstellation. Diese ist maßgeblich für die maximale Ersparnis.

Weitere Informationen zum Thema Auto und Verkehr in Norwegen

Der Atlanterhavsveien (Atlantikstraße) – eine der schönsten Straßen in Norwegen

Insider-Tipp zu einer weiteren Sparmöglichkeit bei der Maut:

Vor Reiseantritt nach Norwegen solltest du unbedingt das Kartenmaterial deines Navigationsgerätes aktualisieren. Wenn du dann bei den Routenkriterien “Mautstrassen umfahren” aktivierst, lassen sich so unter Umständen ebenfalls einige Norwegische Kronen sparen. Vielleicht ist aber auch ein Straßenbau-Projekt bereits refinanziert und die Maut wurde abgeschafft. So sparst du dir mit aktuellem Kartenmaterial den Umweg. Doch manchmal gibt es aber leider keine sinnvolle Alternative, oder der Umweg ist so groß, dass es sich einfach nicht lohnt.

Motorradfahrer:

Für Motorräder besteht im Grunde genommen keine Mautpflicht in Norwegen. Ausnahmen davon: Die Durchfahrt durch den Atlanterhavstunnel bei Kristiansund und natürlich die Gebühren für die Nutzung einiger privater oder kommunaler Strecken. Ebenso sind natürlich die entsprechenden Preise auf den Fähren im Land zu bezahlen, die übrigens auf vielen Verbindungen 2020 reduziert wurden.

Mietwagen:

Man kann Norwegen natürlich auch mit einem Leihwagen erkunden. Gerade wenn man im “Hohen Norden” unterwegs ist, kann das eine lohnenswerte Alternative gegenüber der Anreise mit dem eigenen Auto sein. Man spart die lange Anreise und damit viel Geld und vor allem Zeit. Autovermietungen findest du hauptsächlich in Flughafennähe. Hier gilt einmal mehr: Lieber früher als zu spät buchen. Gerade in der Hauptsaison sind oft nur noch sehr große und teure Modelle vorhanden. Ebenso solltest du darauf achten, den Leihwagen an derselben Station zurückzugeben. Die Einweg-Miete ist in Norwegen sehr, sehr kostenintensiv (wie wir am eigenen Leib erfahren durften).

Tipp: Alle Mietwagen haben einen Chip von AutoPass im Leihwagen. Damit solltest du lediglich nur noch klären, ob die Mautkosten im Preis inkludiert sind. Mietwagen findest du zum Beispiel hier.* 

Was wird meine Reise kosten? Der Bompenger Kalkulator:

Falls du dir im Vorfeld einen Überblick über die Mautkosten und Preise für die Fähren auf der geplanten Strecke verschaffen möchtest, kann dir dieses Tool von vegvesen.no dabei extrem behilflich sein. Du gibst einfach deine Route ein und kannst alle Gebühren bzw. die Maut dafür berechnen lassen. Die Seite ist in Norwegisch und Englisch verfügbar. Wie du dieses Online-Tool perfekt nutzen kannst und ohne Fremdsprachenkenntnisse bedienst, zeigen wir dir in dieser ausführlichen Anleitung zu dem neuen Online-Tool von Statens Vegvesen, welches wir im verlinkten Beitrag näher vorstellen.

Bomveg:

Wie bereits beschrieben, wird in Norwegen auch für einige private und kommunale Straßen eine Maut erhoben. Dort wo der Mautweg (“Bomveg” oder “Bomvei”) beginnt, findet man meist einen kleinen Unterstand. Manchmal gibt es aber auch nur einen Metallkasten oder Schüler kassieren in der Hochsaison. In jedem Fall kann man sich vorab über die Nutzungskosten informieren. Möchte man den Weg benutzen, füllt man ein Formular mit Namen, KFZ-Kennzeichen und Datum aus. Der Durchschlag wird gut sichtbar auf das Armaturenbrett platziert. Das Geld mit dem Formular wirft man in einem Briefumschlag in die dafür vorgesehene Kassette.

In gleicher Weise wird übrigens auch auf einigen abgelegenen Campingplätzen außerhalb der Saison kassiert. Auch daher sollte man immer etwas Bargeld bei sich haben.


Vorschriften in Norwegen

Reifen

Nicht nur bei Kälte oder auf glatten Straßen: Abgefahrene Reifen stellen immer ein Sicherheitsrisiko dar, selbst auf trockenen Straßen. Im Sommer muss das Reifenprofil mindestens 1,6 Millimeter betragen, im Winter mindestens 3 Millimeter. Die Nutzung von Spikereifen ist in Norwegen zwischen dem 1. November und dem ersten Sonntag nach dem Ostersonntag erlaubt. In den Regionen Nordland, Troms und Finnmark im Norden des Landes sind Spikereifen noch länger, nämlich im Zeitraum vom 15. Oktober bis 1. Mai zugelassen. Spikereifen dürfen auch außerhalb dieser Fristen genutzt werden, wenn die Wetter- und Straßenbedingungen es erfordern.

Wenn du für ein Auto unter 3,5 Tonnen Spikereifen verwendest, müssen diese auf allen Rädern angebracht werden. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen oder mehr, müssen bei erwarteter Eisbildung oder Schneefall zumindest mit Schneeketten ausgestattet sein. Die Schneeketten müssen den Reifen entsprechend angepasst sein. Spikereifen können in Skandinavien auch gemietet werden.

Zur Information: In Oslo und Trondheim wird für das Fahren mit Spikes (Piggdekk) im Stadtgebiet eine Gebühr verlangt.

Geschwindigkeit

Das Tempolimit liegt außerorts bei 80 Kilometer pro Stunde. Innerorts sind wie in Deutschland 50 km/h erlaubt (solange keine andere Geschwindigkeit angegeben ist). Auf einigen Schnellstraßen und Autobahnen kann auch schon mal eine Geschwindigkeit von 110 km/h erlaubt sein. Schwere Fahrzeuge und Autos mit Wohnwagen oder Anhängern dürfen eine Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten, unabhängig vom jeweils geltenden Tempolimit. Hat der Wohnwagen oder Anhänger keine Bremsen, reduziert sich die zulässige Höchstgeschwindigkeit sogar auf 60 km/h.

Lichtpflicht

Das Fahren mit Abblendlicht – auch am Tag – ist für alle Verkehrsteilnehmer gesetzlich vorgeschrieben.

Warnwesten

Anders als in Deutschland gibt es in Norwegen eine Warnwestenpflicht. Wenn du nach einem Unfall oder einer Panne dein Auto verlässt, musst du eine Warnweste tragen.

Alkohol

In Norwegen liegt die Grenze bei 0,2 Promille. Ab 0,4 Promille drohen eine drastische Geldstrafe und ein Fahrverbot. Bei mehr als 0,5 Promille kann es sogar zu einer Haftstrafe kommen.

Verkehrskontrollen

Blitzer Hinweisschild Verkehrszeichen in Norwegen

Die gute Nachricht: Blitzer in Norwegen werden vorher angekündigt, ebenso wie Abschnittskontrollen (Ermittlung der Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer längeren Strecke).

Genau wie in Deutschland wird aber auch im Königreich gelasert. Bei unseren Reisen ist uns aufgefallen, dass diese mobilen und sporadischen Geschwindigkeitskontrollen zunehmen. Vorsicht! Auf manchen Strecken hält man es nicht für möglich, dass hier eine Geschwindigkeitskontrolle stattfindet. Auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt halten die hartgesottenen norwegischen Polizisten nicht davon ab, sich mit der Laserpistole hinter einem Schneehaufen zu verstecken.

Wir haben es uns daher angewöhnt, die Geschwindigkeiten peinlich genau einzuhalten. Warum seht ihr hier:

Auszug aus dem norwegischen Bußgeldkatalog

Vergehen Bußgelder in Euro (Umrechnungskurs 1:9)

Verkehrsregeln in Norwegen – Der Bußgeldkatalog zu Licht, Maut und Co.

  • 20 km /h zu schnell ab 375 Euro
  • Über 50 km/h zu schnell ab 900 Euro
  • Handy am Steuer 135 Euro
  • Promillegrenze von 0,2 am Steuer überschritten ab 520 Euro
  • Ohne Abblendlicht gefahren ab 250 Euro
  • Rotlichtverstoß 570 Euro
  • Vorfahrt missachtet ab 600 Euro

Quelle: Bußgeldkatalog 2019

Wir hoffen, euch damit einen vollständigen und verständlichen Überblick über die länderspezifischen Punkte zum Verkehr in Norwegen gegeben zu haben. Haben wir etwas vergessen? Hast du spezielle Fragen zu diesem Thema? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar sowie auf deine Fragen unter diesem Beitrag.

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren inzwischen über dreißig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Unseren Reiseblog Nordlandblog entwickeln und schreiben wir mit viel Liebe und Herzblut, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich ebenfalls dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

85 Kommentare

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  • Ich lese hier immer von größeren Fahrzeugen, Womos usw. Ich (1 Person) reise mit einem PKW Diesel, keine Campingplätze aber recht viele Fähren in 6 Wochen Küstenwege bis in den Norden und tendiere zu “zahl ich halt bisschen mehr, aber so viel macht es nicht aus”. Das ganze Brobizz/Ferjekort-Thema: lohnt sich das in diesem Fall? Ich fahre in einer Woche los…

    • Hallo GS,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Um es kurz zu machen: Leider stellt sich die Frage in deinem Fall so kurzfristig nicht mehr, denn die Ferjekort muss vorher bestellt und mit einem Guthaben aufgeladen werden, was in der Hochsaison wenigstens 14 Tage – eher noch länger – dauert, bevor du sie im Briefkasten hast. Insofern kannst du tatsächlich dieses Jahr nur so losfahren und für die nächste Tour die Ferjekort bestellen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,

    ihr seid echt die Besten. Danke für die Hilfe und die schnelle Antwort.

    Also, ich hab natürlich alles so gemacht, wie es in eurer Anleitung steht (die Zeilen in den Kommentaren zur IBAN hab ich dann wohl übersehen) und auch von Ferjekort eine Email mit Fakturarechnung bekommen. Nur leider eben ohne die IBAN etc.
    Werde jetzt gleich die Überweisung mit den Bankdaten lt. euer Email vornehmen.
    Danke nochmals und vielleicht sehen wir und in Norge.
    Martin

  • Hallo Conny und Sirko,

    erstmal vielen Dank für die Erstellung dieses genialen Infoblogs über Norwegen.
    Eure Begeisterung für das Land teile ich und werde mich, zum ersten Mal mit WoMo, am 8.8. auf den Weg machen.

    Ich habe noch eine Frage bevor ihr auf Reise geht:
    Irgendwie kapier ich das nicht mit der SEPA-Überweisung an AutoPASS.
    Ich habe eine Fakturanummer, eine KID und eine Kontonummer, aber auch auf Anfrage bei AutoPASS wurde mir keine Bankverbindung mit IBAN mitgeteilt.
    Wo zahl ich denn nun mein Beløp ein?
    Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank und Gute Reise

    Martin

    • Hallo Martin,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie das tolle Feedback zu unserem Reiseblog. Wir freuen uns sehr, wenn wir mit dir einige Inspirationen als auch Informationen für deine Norwegen-Reise teilen konnten bzw. können.

      Allerdings macht uns deine Frage tatsächlich stutzig, denn wir hatten das Thema erst vor Kurzem in den Kommentaren unter dem Beitrag zur Bestellung der Ferjekort. Da ging es aber eben darauf, welche IBAN nun die Richtige ist, da offensichtlich verschiedene IBAN genutzt werden (können). Also muss entweder AutoPass for Ferje hier eventuell noch einmal kurzfristig etwas umgestellt haben oder es liegt in anderer Form ein Missverständnis vor. Wir haben damals zur Begrüßung eine E-Mail von AutoPass for Ferje mit der Faktura (Rechnung) als PDF Anhang bekommen. Dort steht bzw. stand neben der KID und einigen anderen Daten auch die IBAN: NO9815060679220 und Swift: DNBANOKKXXX. In jedem Fall musst du ja für die Überweisung so oder so die Kontonummer UND die Swift / BIC haben. Aus denen kann man zur Not auch mit einem der IBAN Rechner im Netz (zum Beispiel bei der Sparkasse) die entsprechende IBAN ermitteln und dann eine SEPA Überweisung machen.

      In dieser Weise muss und sollte die Überweisung zu realisieren sein. Alternativ könntest du natürlich noch mit deiner Bank sprechen, was eine Auslandsüberweisung kostet. Nur in der Regel sind diese eben extrem teuer und eine Ausnahme eher ein Zufall.

      Wir hoffen, wir konnten dir dennoch helfen und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo,
    vielen Dank für die tollen Beiträge und Tips. Ohne die hätte ich schon längst das Handtuch geschmissen. Eure Anleitungen für den AutoPass und die Ferjekorte ist super. Eine Frage habe ich aber noch: ich mußte keine Fahrzeugdaten hochladen. Nur das Kennzeichen eingeben. Wenn die Daten doch noch hochgeladen werden müssen, wäre es toll, wenn ihr mir angebt, wo ich das machen kann.
    Wir wollen am 28. Juli über Dänemark mit der Fähre einreisen, geplant sind 5-6 Wochen.

    LG
    Anneliese

    • Hei Anneliese,

      vielen Dank zunächst für deinen netten Kommentar sowie das tolle Feedback. Wir freuen uns sehr, wenn wir bei diesen etwas komplexen Themen unterstützen können bzw. konnten.
      Was die Fahrzeugdaten anbelangt, ist das einerseits offensichtlich etwas missverständlich formuliert und andererseits nur bedingt relevant: In dem Moment, wo du dich für den AutoPass registriert hast, wirst du ohnehin – auch als Wohnmobil – wie ein PKW behandelt, bewertet und abgerechnet. Damit erübrigen sich quasi die weiteren Details und Angaben, die für ausländische Nutzer ja relativ umständlich über EPC einzureichen wären, da bei PKW in der Umweltdifferenzierung nur noch zwischen Diesel und Benziner – unabhängig von der EURO Norm – unterschieden wird. Hier geht es also um geringe, vernachlässigbare Beträge und du solltest / musst dir da keinen Kopf machen. Mit AutoPass und Ferjekort seid ihr bestens und perfekt vorbereitet !!

      Wir wünschen euch eine schöne und erlebnisreiche Reise in, nach und durch Norwegen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    da ich nicht wusste ob Norge im Sommer aufmacht bin ich spät dran wg Autopass und Ferjekort.
    Den AutoPass habe ich heute bestellt. Die Ferjekort will ich auch gleich bestellen, da ich aber die Autopassnummer die ich dort eintragen kann noch nicht habe meine Frage: Wie kann ich die Nr. nachträglich bei der Ferjekort Formular eintragen?
    (Wir wollen am 18.07.20 nach Norge)

    LG
    Frank

    • Hei Frank,

      vielen Dank für deinen Kommentar bzw. die damit verbundene, berechtigte Frage. Tatsächlich kannst du heute bereits deine Ferjekort bestellen und mit etwas Glück ist es inzwischen wohl so, dass dort bereits aufgrund der Zuordnung durch dein KfZ-Kennzeichen die entsprechende AutoPass Nummer automatisch hinterlegt ist. Dann ist das Thema ohnehin erledigt und nach den Feedbacks, die wir erhalten, ist das inzwischen oft der Fall, da die beiden IT Systeme von AutoPass und Ferjekort wohl immer enger verknüpft sind bzw. werden.

      Wenn das hingegen bei dir noch zu früh ist oder aus anderen Gründen auf diesem Weg nicht funktioniert, kannst du dich später – natürlich auf auf der Reise (dein Handy nicht vergessen – wegen dem Zugangscode) – in dein Ferjekort-Konto einloggen und dort bei den “Fakten” für das Auto diese jederzeit ändern bzw. ergänzen. Dort lässt sich auch die AutoPass Brikke Nummer ändern bzw. eintragen.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und dass mit eurer Reise am 18.07.2020 alles klappt. Nicht, dass uns noch einige Hotspots in Deutschland einen Strich durch die Rechnung machen…

      Gute Reise und liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Habe heute, dank Eurer Hilfe, meinen Chip bekommen. Jetzt habe ich direkt die ferjekort bestellt. Ich freu mich schon riesig auf die Tour.
    Liebe Grüße Edgar

    • Hallo Edgar,

      wir danken dir sehr für diese positive Rückmeldung, über die wir uns gleichermaßen mit dir freuen. Damit sollte deiner wunderschönen Reise nichts mehr im Wege stehen. Hoffen wir mal, dass ich der ganze Trubel um die Krisen in dieser verrückten Welt noch beruhigt und dann kannst du ganz entspannt das herrliche Norwegen genießen. Wir wünschen dir dafür nur das Beste.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,

    ich fahre nun seit 40 Jahren nach Norwegen.
    Da kommt schon manchmal das Gefühl auf, man weiß schon alles?
    Dann bin ich auf diesen Blog gestoßen und muß sagen, man lernt immer noch dazu!
    Bei euch ist alles sehr konkret beschrieben und bebildert!!
    Wirklich toll gemacht!
    Dafür erst einmal Danke!!

    Wir reisen mit dem Wohnwagengespann dieses Jahr für 3 bis 4 Monate nach Norwegen.
    Bei EPC bin ich schon Jahre registriert. Jetzt möchte ich mich auch bei AutoPass und ferjecort registrieren!
    Neben den finanziellen Vorteilen schleichen sich aber auch Nachteile ein:
    1. EPC schickt dir Rechnung in Euro, diese kann ohne Bankgebühren bezahlt werden.
    2. AutoPass verlangt Bezahlung für Brikke in NKR, das kostet 12,5 Euro Bankgebühr
    3. AutoPass schickt für meine Reisezeit ca. 4 Rechnungen, das kostet in Summe 50 Euro Bankgebühr
    4. Ferjecort verlangt prepaid auch in NKR, wieder 12,5 Euro Gebühr
    In Summe bin ich also 75 Euro los?

    Meine Fragen wären:

    1. Kann man das Konto bei der Mautgesellschaft auch als prepaid führen?
    2. Kann man einer Mautgesellschaft auch erklären, dass man über EPC bezahlen möchte?
    3.Wie hoch sind dir Gebühren, wenn man in Norwegen in bar (bei Post oder Bank) die Rechnungen bezahlt.

    ….was ein Roman für 75 Euro???

    Danke für dud Antwort

    Mirik

    • Lieber Mirk,

      zunächst vielen Dank für dein nettes Feedback und den tollen Kommentar, den wir auch gleich gern nachfolgend beantworten wollen bzw. werden. Generell ist es eine gute und inzwischen auch wichtige Entscheidung, sich gerade für längere Aufenthalte in Norwegen bei AutoPass und Ferjekort zu registrieren und diese Instrumente auch zu nutzen. Die Fähren sind inzwischen extrem teuer geworden und auch die Mautstationen werden immer weiter ausgebaut. Nun aber zu deinen Sorgen bzw. den groben Rechnungen:

      Um es vorwegzunehmen, sind deine Befürchtungen absolut unbegründet: Du machst einfach eine SEPA Überweisung in Euro, nachdem du die entsprechenden Beträge in einem Währungsrechner umgerechnet hast. Somit zahlst du nicht mehr als notwendig und auch keine Bankgebühr. Wir überweisen übrigens sogar meist deutlich mehr und haben dann ein Guthaben auf unserem AutoPass Konto, da wir das Geld lieber dort als im Euroraum liegen haben. Aber das ist ein anderes Thema… Du bist also keine 75 Euro los und von dem Geld können / sollten wir Leiber mal etwas zusammen trinken, wenn wir uns vielleicht mal im Norden treffen… 🙂

      Die eigentlichen Fragen haben sich damit sicher erledigt und sind auch formal alle mit “Nein” zu beantworten, auch wenn man wie gerade angemerkt, durchaus ein Guthaben nach seiner ersten Überweisung an AutoPass dort mit sich “rumschleppen” kann. die dritte Frage können wir leider nicht beantworten, unterstellen aber, dass es schwer und teuer ist, da die Norweger auf ganz andere und bessere Systeme setzen, die es für uns Ausländer leider nicht gibt. Das sind unter anderem VIPPS, eFaktura und andere Varianten.

      Wir hoffen, dass wir damit deine Fragen beantworten konnten und du dich nun wieder richtig auf euere Reise freuen kannst.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Liebe Conny, lieber Sirko,

    vielen Dank für die schnelle Antwort auf Euerm grandiosen Blog!!!
    Dank Eurer Hilfe können wir uns jetzt weiter mit unseren Reisevorbereitungen für Norwegen beschäftigen.

    Liebe Grüße von der Nordsee
    Ruth und Gaby

    • Ihr beiden Lieben,

      wir danken euch wiederum für das nette Feedback und wünschen euch nunmehr weiterhin viel Spaß bei den Reiseplanungen, die ja oft bereist so eine Art Reise sind…
      Sollten dabei noch weitere Fragen und / oder Punkte auftauchen, dann meldet euch gern jederzeit.

      Liebe Grüße von Bornholm an die Nordsee,
      Conny und Sirko

  • Servus Conny servus Sirko,

    erstmal viele viele Danke für diesen Blog. Es gibt im ganzen Web keine bessere Anleitung zum Bestellen des Autopasschip und der Ferry Card. Kurzer Tipp von mir, man soll die Überweisungsgebühren seiner Bank beachten :-)) Habe 3600 NOK überwiesen und gutgeschreiben wurden mir nur 3550 NOK.

    Viele Grüße

    Sepp

    • Hallo Sepp,

      vielen Dank für deine gut gemeinte Rückmeldung und die Information für die anderen Leser. Leider müssen wir dich allerdings insofern korrigieren, da es sich hier nicht um die Gebühren deiner Bank handelt. Die Differenz bei deiner Überweisung rührt daher, weil AutoPass / Ferjekort die Kosten für die Ferjekort in Höhe von 50.- NOK gleich von deiner ersten Einzahlung quasi einbehält oder eben einzieht. Damit ist dein Saldo / Kontostand nunmehr akkurat 3550 NOK, die du nun für die Fährüberfahrten aufbrauchen kannst.

      Vielen Dank noch einmal – auch für dein nettes Feedback und jederzeit tolle Reisen in den Norden,

      Conny und Sirko

  • Wir fahren mit einem Sprinter, 6m lang, 3,85 to über DK, S, F nach Norwegen.
    Wenn wir uns bei EPC und Auto Pass registrieren und weiterhin einen Chip kaufen
    und bei Auto Pass for ferje anmelden, ist unsere 1. Frage: Ob wir auch zusätzlich
    eine Ferjekort kaufen müssen??!!! 2. Frage: Von welcher Firma erhalten wir dann
    eine Rechnung – von EPC? oder AutoPass? oder Mautgesellschaft? Wir möchten
    den Rechnungsbetrag/die Rechnungsbeträge gerne von unserer Kreditkarte ab-
    buchen lassen. Was müssen wir tun?

    • Hallo Ruth,

      vielen Dank für deinen Kommentar sowie die damit verbundenen Anfragen, die wir nachfolgend gern beantworten wollen. Um es eindeutiger und klarer zu machen, müssen wir mit einigen Missverständnissen bzw. falschen Annahmen anfangen… Den AutoPass Chip / Brikke kauft man nicht, sondern erhält ihn im Rahmen seiner Registrierung dort. Er kostet lediglich eine geringe Kaution, die man aber nach der Rückgabe des Chips zurückbekommt. Von der Sache her ist der Vorgang auch in euerem Fall wie folgt:
      1. Registrierung bei EPC PLC mit euren Fahrzeugdaten, um in den Umweltzonen (Oslo) auch im richtigen Tarif abgerechnet zu werden
      2. Registrierung bei AutoPass Norge, um dann anschließend den Chip / Brikke zu erhalten und bei der Maut in Norwegen entsprechend zu sparen. Eure Rechnungen bekommt ihr dann in Zukunft in etwa monatlich von der norwegischen Mautgesellschaft, die ihr hier bei der ersten Registrierung auswählt. Welche das ist, macht für uns Ausländer eigentlich keinen Unterschied – ist also insofern fast egal. Wir haben “Bergen” genommen. Alle Strecken die ihr gefahren seid mit den Mautsstationen und eure Rechnungen seht ihr in Zukunft hier in eurem Kundenkonto. Die Rechnungen bezahlt ihr per Überweisung. Unseres Wissens nach gibt es inzwischen keine Mautgesellschaft mehr, die noch Kreditkarte akzeptiert. Die Norweger haben da modernere Systeme, die wir als Ausländer aber leider nicht nutzen dürfen / können.
      3. Wenn ihr dann noch wollt und einige Fähren in Norwegen benutzt, registriert ihr euch noch für die Ferjekort, um auf den Fähren 50% Rabatt zu bekommen. Hier gibt es keine Wahl: Ferjekort bestellen (kostet 5.- Euro) und zugleich das Ferjekort-Konto mit eurem AutoPass Konto verbinden (das haben wir in unserer Anleitung ausführlich erklärt). Dann könnt ihr auf den Fähren beide Varianten nutzen, die seit diesem Jahr gelten: Entweder direkt die Ferjekort für die Bezahlung nutzen oder mit dem AutoPass Chip bezahlen. Welche Fährverbindungen welche Variante akzeptieren, kann man auf der Homepage von AutoPass for Ferje nachlesen.
      Somit kommt ihr gut und auf diese Weise auch viel günstiger durch Norwegen 🙂

      Wir hoffen, euch geholfen zu haben…?

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo, erstmal vielen Dank für den tollen Blog.

    Wir möchten uns bei Autopass anmelden inkl. der Ferjekort.
    Unser Kastenwagen hat 3,3t Gesamtgewicht. Sollten wir nun die Fahrzeugklasse “Light”, weil < 3500, oder M1 auswählen?
    Das ist uns nicht klar.

    Viele Grüße,
    Sigrid @ Peter

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für euer nettes Feedback und euren Kommentar. In der Tat ist das etwas verwirrend und selbst auf der norwegischen Seite von AutoPass doppeldeutig bzw. teilweise auch etwas widersprüchlich formuliert. Auf der anderen Seite eigentlich auch wieder ohne Probleme zu handhaben, da man ja mit einer Einstufung in M1 und eben mit Vertrag und Chip (die ihr dann ja logischerweise habt) ohnehin in der Tarifgruppe Light abgerechnet werdet. Auf der AutoPass Seite stehen dazu folgende Passagen:
      Fahrzeugklasse M1

      Zur Klasse M1 gehören Kraftwagen für Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz. Die meisten Wohnmobile, Wohnwagen und einzelne andere, größere Personenkraftwagen gehören dieser Fahrzeugklasse an.

      Fahrzeuge der Klasse M1 mit über 3501 kg werden der Tarifgruppe 1 zugeordnet, sofern sie mit einem elektronischen Chip und einem gültigen Vertrag ausgestattet sind.

      Diese Regelung gilt für alle Mautstationen außer den auf Fähren.

      Fahrzeuge mit ausländischer Zulassung und AutoPASS-Chip
      Fahrzeughalter eines Fahrzeugs der Klasse M1 mit ausländischer Zulassung, die im Besitz eines AutoPASS-Chips und gültigen Vertrags sind, müssen sich bei ihrer Mautgesellschaft versichern, dass sie in der Tarifgruppe 1 belastet werden.

      Insofern unsere Empfehlung bei Unsicherheiten: Lieber und ganz klar die M1 auswählen und gegebenenfalls nach der ersten Durchfahrt in Norwegen im Kundenkonto schauen, dass bzw. ob richtig in der Tarifklasse abgebucht wird.
      Wir hatten bei der Registrierung die M1 gewählt und für die Umweltzone Oslo unsere Fahrzeugdaten bei EPC PLC hinterlegt bzw. uns eben dort mit einer Kopie unserer Zulassung registriert. Nachdem sich AutoPass unsere Daten automatisch von EPC PLC geholt hatte, wurden wir gleich in “LIGHT Tarifklasse 1” eingestuft. Für diesen Fall also nicht wundern…

      Wir hoffen, dass euch diese Infos in der Form so helfen. Ansonsten meldet euch gern jederzeit noch einmal, da das Thema tatsächlich etwas komplex ist…

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny, hallo Sirko,

    wir sind per Zufall auf euren Blogg gestoßen, da wir für unseren Roadtrip entlang der Küste bis zum Nordkapp (via Dänemark und Fähre Hirtshals) und Rückweg per Landweg Schweden – Dänemark, die Maut grob berechnen wollten. AutoPass ist recht schwierig zu verstehen. Ist bei einer Anmeldung bei EPC und einer Anmeldung bei AutoPass eine Doppelberechnung möglich? Wenn ich mit Vegamot einen Vertrag mache, weil ich dort 6 Mautstationen passiere und die wiederrum die höchsten Discounts auch für andere Mautstationen/Brücken bieten, schicken die mir den AutoPass Chip?! Muss ich dann mit AutoPass selbst noch einen Vertrag machen oder langt der mit EPC? Wir werden zwei Monate vor Start noch den AutoPassFerje mit Fjord 1 ASA oder Torghatten Nord AS abschließen. Brauch ich dafür ein AutoPass Konto oder langt auch da EPC? Viele Fragen für die erste NordlandTour. Aber der Weg ist das Ziel und der FordBus mit Matratze hinten drin wird unser Hotel. Wir freuen uns schon riesig, da ich die Landschaft bis Spitzbergen nur von der Seeseite kenne und dieses Erlebnis inzwischen ein viertel Jahrhundert hinter mir liegt…
    Schreibt weiter so informativ und kurzweilig und die Kulisse gibt bei jedem Wetter atemberaubende Bilder her!
    Liebe Grüße aus dem wunderschönen Harz
    Friederike und Christian

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für euren netten Kommentar und die Anfrage zu den sicherlich berechtigen Fragen, die wir natürlich gern beantworten wollen. Ihr habt auch großes Glück, dass wir gerade ohnehin an einem neuen Beitrag arbeiten, damit online sind und daher so schnell antworten können… 🙂

      Um ein Grundverständnis in das norwegische / skandinavische Mautsystems zu bekommen, möchten wir etwas ausholen, da sich dadurch einige Details besser erklären als auch verstehen lassen: Es gibt Diensleistungsunternehmen, die sich um die Erfassung und Abrechnung der entsprechenden Fahrten, Mautgebühren und anderer Vorgänge kümmern. Dazu gehören AutoPass Norge, EPC PLC oder BroBizz in Dänemark. Das ist die eine Säule des Systems. Dazu geht man dann sogenannte “Avtale” (Absprachen / Verträge) mit den entsprechenden Gesellschaften ein, die das Geld erhalten, verwalten und Rabatte sowie Konditionen einräumen. Das sind unter anderem die verschiedenen (meist regionalen) Mautgesellschaften, der Verbund Ferjekort für die Fährlinien im Land, das Brückenkonsortium in Dänemark (BroPas) und viele Weitere. Du brauchst also in der Regel immer einen CHIP / BRIKKE / TRANSPONDER um deine Fahrten zu erfassen und zu registrieren und eine entsprechende Avtale.

      Unter diesem Aspekt wollen wir jetzt auf deine Fragen eingehen:
      Du näherst dich dem Thema im Moment noch auf dem falschen Weg. Dazu haben wir auch noch mehr in unseren Beiträgen mit den Bestellanleitungen für den AutoPass Chip und die Ferjekort geschrieben: Die normale und beste Vorgehensweise für eine einfache als auch preiswerte Reise ist seit diesem Jahr relativ simpel:
      1. Anmeldung / Registrierung bei EPC PLC und dort Hinterlegung der Fahrzeugdaten (Einsendung eines Bildes der Zulassung), um in der Umweltzone Oslo nach den richtigen Parametern und nicht nach Höchstpreisen abgerechnet zu werden. Wenn das nicht relevant ist, kannst du dir EPC PLC sparen.
      2. Anmeldung und Registrierung für den AutoPass Chip / Brikke (ANLEITUNG DAZU HIER). Dort wählst du, wenn du magst, Vegamot oder eine andere Mautgesellschaft als Vertragspartner aus und hast die Anmeldung dort gleich mit erledigt. Dann bekommst du deinen Chip / Brikke zugesendet und erhältst wiederum eine Brikke-Nummer, die du gleich noch brauchst. Sollest du dich bei EPC PLC wie in Punkt 1 registriert haben. holt sich AutoPass Norge deine Fahrzeugdaten von dort automatisch. Eine Doppelabrechnung wird es in der Regel nicht geben.
      3. Anmeldung und Registrierung für die Ferjekort (ANLEITUNG DAZU HIER). Dort gibst du im Bestellverlauf deine Brikke-Nummer ein und schon ist dein Ferjekort Rabatt-Konto mit dem AutoPass Chip / Brikke verbunden. Dann die geforderte Vorauszahlung dort einzahlen und schon bekommst du auch noch die Ferjekort zugesendet. Dann kann die Reise starten – mehr ist nicht zu tun 🙂

      Wir hoffen, dass euch diese Informationen so weiterhelfen und etwas Licht ins Dunkel bringen. Falls noch Fragen sind oder auftauchen, dann meldet euch gern jederzeit.

      Liebe Grüße aus Sachsen in den Harz,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    vielen Dank für Eure hilfreichen Tipps. Diese haben uns sehr geholfen für unseren
    geplanten 4wöchigen Norwegentrip im Juni 2020. Wir haben uns für unser Rentendasein einen kleinen Wohnwagen zugelegt. Was ich allgemein vermisse sind Tipps für Gespanne. Könnt Ihr nicht auch für diese Tipps in Euren schönen Nordlandblog aufnehmen?

    Schöne Grüsse von Moni und Olaf

    • Hallo Moni und Olaf,

      vielen, vielen Dank für euren lieben Kommentar und auch für euren Einkauf in unserem Nordlandblog-Shop 🙂

      In der Tat versuchen wir dort, wo wir es seriös einschätzen und bewerten können, auch eine Aussage zu Wohnwagen zu treffen. So sind wir im neuen Artikel zur Ferjekort in Norwegen auch speziell auf die Frage Zugfahrzeug mit Hänger eingegangen oder schreiben bei fast allen Stellplätzen dazu, ob diese auch mit einem Gespann genutzt werden können. Das wollen und werden wir weiterhin gern ausbauen. Leider können wir aber einige Dinge nicht einschätzen oder Ratschläge dazu geben, da wir eben selbst nicht mit Wohnanhänger unterwegs sind. Gibt es denn spezielle Themen oder Fragen die euch in diesem Zusammenhang beschäftigen, und wo wir euch gegebenenfalls weiterhelfen können…?

      In jedem Fall wünschen wir euch jederzeit und immer eine gute Fahrt sowie tolle Reisen im schönen Norden. Wir freuen uns sehr, wieder von euch zu lesen oder zu hören und senden bis dahin ganz liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo, danke für die tollen Infos.

    Wie wird den so ein Autopass/EPC eingebaut/im Fahrzeug angebracht?

    Wir wollen mit gemietetem Wohnmobil, welches nur bis 3,5 t zugelassen ist, aber 7m lang, einen Rundtrip durch Südnorwegen machen. Das Kennzeichen oder Fahrzeugpapiere bekomme ich erst am Tag der Abholung.
    Auf dem Rückweg fahren wir durch Schweden (Göteborg, Mautstraße).

    Kann ich da was kombinieren NO & SE? Macht es Sinn etwas im Vorfeld einzubauen? Ich bin mir da trotz diesem Artikel noch ziemlich unsicher.

    Danke schonmal für eine Antwort.

    • Hallo Tine,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Fragen zu diesem wichtigen Thema.

      Der AutoPass Chip / Brikke wird mit einem mitgelieferten doppelseitigem Klebepad an der Frontscheibe des Fahrzeuges angebracht. In Norwegen wirst du es sehen, dass alle Einheimischen neben ihrem Rückspiegel einen kleinen grauen Kasten angebracht haben, der in etwa so groß wie eine Streichholzschachtel ist. Das Teil klebt wirklich gut und lässt sich dennoch ohne Probleme oder Rückstände wieder entfernen, wenn ihr zurück seid.

      Eine Kombination der Maut in Göteborg mit der in Norwegen ist uns nicht bekannt. Zumindest lässt sich da nichts sparen. Wir haben aus Göteborg immer einen Brief mit der Zahlungsaufforderung erhalten und im Nachhinein überwiesen.

      Ob das ganze Prozedere für euch Sinn macht ist schwer zu sagen. In jedem Fall spart ihr einiges an Geld und wenn ihr an der Küste Norwegens die Fähren nutzt, dann könnt ihr mit der Kombination aus AutoPass Chip / Brikke und der Ferjekort noch einmal richtig sparen, denn ihr habt dann auf den Fähren in der Regel um die 50 % Rabatt. Die Frage ist eben, ob ihr Lust und Zeit habt, euch entsprechend darauf vorzubereiten und die notwendigen Dinge zu veranlassen bzw. zu unternehmen. Ein weiterer Aspekt ist aber auch noch zu beachten: Für gemietete Fahrzeuge über 3,5 Tonnen müsst ihr sogar den AutoPass Chip / Brikke für die Maut haben und mit euch führen. Bei Fahrzeugen unter 3,5 Tonnen ist die Aussage auf der norwegischen Homepage widersprüchlich und für uns nicht ganz eindeutig. Wir können und wollen hier keine Rechtsberatung geben, würden aber im Zweifelsfall für uns persönlich immer auf Nummer sicher gehen und schauen, dass wir bei einem gemieteten Fahrzeug den Chip dabei haben – zumal man dann ohnehin eben auch noch spart.

      Wir hoffen, dass dir diese Aussagen und Überlegungen ein Stück weit helfen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,

    ich habe mit Ineresse eure Informationen gelesen.
    Die Informationen sind sehr hilfreich.
    Nur hoffe ich das Ihr mir mal eine helfen könnt.
    Überall wird nur über Wohnmobile geschrieben.
    Wir wollen mit dem Wohnwagen von Fehmarn über Schweden nach Oslo, weiter nach Trondheim und über die Atlantikroute zurück nach Oslo und über Fehmarn wieder zurück.
    Nun meine Frage könnt Ihr mir beantworten wie sich das mit den Kosten für Maut verhält? Lohnt sich ein Autopass Registrierung. Auto wäre ein Passat und Wohnwagen ein Hobby Zulässiges Gesamtgewicht 1900t. DEr Passat hätte 2100t.
    Ich hoffe Ihr könnt mir da weiterhelfen.
    Vielen Dank im Voraus
    S. Walther

    • Hallo S. Walther,

      vielen Dank für deine Nachricht und dein Feedback zu unserem Nordlandblog. Sehr gern können und wollen wir dir bei deiner Fragestellung helfen. Von der Sache her wäre allein für die Maut (!!) der Aufwand der Registrierung und der damit verbundenen Bestellung eines Chips nicht wirklich gerechtfertigt. Du bekommst in etwa 20 % Rabatt auf die Mautgebühren und zahlst ohnehin bei der Maut (!!) nur für das Zugfahrzeug, also den günstigen PKW Tarif Tarifgruppe 1. Insofern könntest du auch einfach nur durch das Land fahren und warten, bis du irgendwann die Rechnung von EPC PLC bekommst…. ABER !! Auf den Fähren bezahlt du in der Regel nach der Länge deines Gespanns, da du dort ja entsprechend Platz auf der Fähre wegnimmst. Das kann auf deiner Route an der Küste (viele Fähren) und deiner Gesamtlänge sehr teuer werden. Daher solltest du alleine deshalb den AutoPass Chip / Brikke bestellen, denn er ist seit diesem Jahr zugleich ein wichtiges Instrument, um auf den Fähren zu bezahlen und IN KOMBINATION MIT EINER FERJEKORT etwa 50 % (!!!) Rabatt auf den Fähren zu erhalten. Damit bist du auf der sicheren Seite und sparst wahrscheinlich einen dreistelligen Euro-Betrag. Unser klarer Tipp daher: Jetzt für den AutoPass Chip / Brikke registrieren (nach unserer Anleitung, die es hier unter diesem Link gibt) und etwa 8 Wochen vor der Reise noch ein Ferjekort-Konto anlegen bzw. einrichten. Dieses dann bei der Bestellung mit dem AutoPass Konto verbinden – und schon kann fast nichts mehr schief gehen…. In jedem Fall viel Geld gespart und vor allen Dingen keinen Stress an den meisten Fähren mit dem Ticketkauf. Wie du die Ferjekort bestellst, haben wir in diesem Beitrag zum Bestellvorgang in Norwegen erklärt.
      Wir hoffen sehr, dass dir / euch unsere Informationen so helfen. Wenn noch Fragen offen sind oder neu auftauchen – nur her damit 🙂

      Liebe Grüße und bereits vorab eine gute Reise für euch,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    Vielen Dank für die reichlichen Infos die ihr allen zur Verfügung stellt. Wir haben uns jetzt dazu entschlossen uns bei AutoPass Chip, Ferjekort und EPC registrieren zu lassen weil wir einfach davon ausgehen das dadurch vieles leichter wird. Unsere Reise startet in der ersten August Woche 2020.
    Was würdet ihr uns empfehlen, wann wir uns dort registrieren lassen sollen? Und welchen Wert sollte man auf die Ferjekort aufladen? Wir wollen bis nach Halsa hoch und es wären 4-6 Fähren die wir nutzen müssten. Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Daniel und Peggy

    • Liebe Peggy und lieber Daniel,

      vielen Dank für eueren lieben Kommentar und das schöne Feedback zu unserem Blog. Ihr macht inzwischen mit der kompletten Anmeldung alles richtig und werdet auf diese Weise problemlos und auch in der günstigsten Variante durch bzw. in Norwegen reisen. Zu eurer Frage können und möchten wir euch folgende Vorgehensweise empfehlen:
      1. Zeitnahe Anmeldung bei EPC und dort die Fahrzeugdaten in Form einer Kopie der Fahrzeugzulassung hinterlegen (kann und sollte man eigentlich jetzt schon machen)
      2. Ebenfalls zeitnah bei AutoPass Norge anmelden, registrieren und den Chip / Brikke für die Maut zusenden lassen. AutoPass Norge holt sich wiederum die weiteren Daten und Informationen zum Fahrzeug von EPC – daher diese Reihenfolge. Auch diesen Vorgang würden wir jetzt noch im Winter machen, wenn für so etwas mehr Zeit ist.
      3. Etwa 5 – 6 Wochen vor der Reise für die Ferjekort anmelden und dort registrieren. Dann den vorgegebenen Betrag wie in unserem Beitrag beschrieben als SEPA Überweisung dort hin überweisen. Das könnt ihr leider nicht aussuchen, sondern ist für alle – je nach Fahrzeugklasse – vorgegeben. Bei euch sollten und müssten das 2020 wohl 3600.- NOK (etwa 360.- Euro) sein. Bei eurer Anmeldung für die Ferjekort wird dieses Konto automatisch mit dem dem bereits bestehenden AutoPass Konto verbunden. Daher auch hier diese Reihenfolge. Da hier aber Geld einzuzahlen ist, sollte man eben bis etwa 6 Wochen vor der Reise warten – aber nicht länger, da man euch ja die Ferjekort Karte auch noch produziert und nachhause schickt.

      Wir hoffen, dass euch diese Infos in der Form so helfen. Ansonsten meldet euch gern jederzeit noch einmal.
      Liebe Grüße und eine gute Reise,
      Conny und Sirko

    • Hallo Daniel und Peggy,
      liebe Conny, lieber Sirko,

      auch wir haben uns für die bevorstehende Tour für eine Registrierung bei AutoPASS, EPC und Ferjekort entschieden. Nur 7 Werktage nach der Bestellung sind wir seit heute im Besitz des AutoPASS-Chip. Nun habe ich das Wohnmobil, welches wir für unsere Norwegentouren immer mieten bei EPC registriert, vor allem wegen der Umweltdifferenzierung, um nicht mit dem Höchstbetrag abgerechnet zu werden. Extra dafür habe ich mir vom Vermieter eine Kopie der Zulassung geholt um diese bei EPC hochzuladen. Nur folgte bei der Registrierung des Mietfahrzeuges bei EPC bedauerlicher Weise folgende Nachricht: „Bitte beachten Sie, dass, wenn Sie Fahrzeuge nur gemietet haben, es Ihnen nicht möglich ist, Umweltdaten einzureichen, Sie sollten stattdessen den Vermieter bitten, dies zu tun.“ Mit registrieren im Ausland und mit Internet überhaupt, hat der Vermieter jedoch leider „nichts am Hut“ und wird in der Richtung nicht tätig.
      Fazit: Wer für den Urlaub ein Wohnmobil mietet (und das sind sicherlich nicht wenige) sollte den Vermieter bewegen seine Fahrzeuge bei EPC zu registrieren, denn ansonsten kassiert der Mieter den Höchstbetrag bei der Umweltdifferenzierung, wenn dieses z.B. in Oslo erfasst wird.
      Leider ist für mich damit die zusätzliche Registrierung bei EPC gegenstandslos geworden.

      Viele liebe Grüße und allzeit gute Fahrt!

      Conny und Sirko tausend DANK für Eure vielen wertvollen Informationen, welche Ihr mit allen teilt ☺

      Joachim von http://www.norwegenerlebnisse.de

    • Lieber Joachim,

      vielen Dank für dein Feedback und die wertvolle Schilderung eurer Erfahrung bzw. eben den wichtigen Hinweis auf das Problem mit EPC bei Mietfahrzeugen. In der Tat wird ja bei EPC PLC spätestens aber auch an der einzigen Stelle klar und offensichtlich, dass das jeweilige Fahrzeug auf einen Vermieter oder eben ein Unternehmen und nicht auf den Inhaber des EPC PLC Kontos zugelassen ist. Um dort späterem Chaos und Unklarheiten vorzubeugen, wird sich EPC PLC (ein Stück weit berechtigt) weigern, den Vorgang zu akzeptieren. Auf der anderen Seite betrifft es aktuell nur die Umweltzone Oslo und dort auch nur die Differenz zwischen den verschiedenen Stufen. Geschätzt (!!) reden wir hier über wahrscheinlich 5 Euro, wenn man Oslo passiert. Insofern zu verschmerzen, wenn man dann zumindest bei der Maut und auf den Fähren entsprechend sparen kann, da dort der Hebel natürlich viel größer ist… 🙂

      @Joachim: Antwort auf deine Mail folgt noch, aktuell haben wir am Tag etwa 10 – 20 Farben, Nachrichten, Kommentare und Mails zum Thema und damit einen Nachlauf von etwa 14 Tagen… 🙁

      Liebe Grüße nach Dresden,
      Conny und Sirko

    • Hei ihr Beiden,
      ja – in der Tat ist der letzte Kommentar bei der inzwischen gigantischen Anzahl an Nachrichten, Anfragen und Kommentaren sowie unserem Kalender-Verkauf in der Herbstzeit untergegangen, zumal wir selbst die letzten drei Monate in Skandinavien unterwegs waren. Was eure Frage anbelangt, haben wir diese Punkte rund um die Fähren im Land ausführlich in diesem Beitrag (LINK) dargestellt und somit sicher alle Fragen von euch dort beantwortet. Schaut gern mal dort rein.
      Zu den einzelnen Preisen können wir so pauschal nichts sagen. Allerdings gibt es ein Online-Tool, um die Strecke und die Kosten (Maut und Fähren) in Norwegen ziemlich perfekt zu planen. Dieses haben wir ebenfalls inzwischen in einem eigenen Beitrag (LINK) vorgestellt und erklärt. Schaut dazu bitte mal in den Artikel und dort gibt es auch den Link zum Tool. Somit könnt ihr ziemlich genau abschätzen, was an Maut und Fahrkosten auf euch zukommt.

      Wir hoffen, euch damit weitergeholfen zu haben und senden euch liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Wir planen im kommenden Winter eine Reise mit Sprinter 4×4 Wohnmobil zu den Lofoten. Bisher sind wir unsicher ob wir Spikesreifen nutzen sollten oder nordische Winterreifen ausreichend sind. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?

    • Hei Bernd,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Wir sind bisher im Winter im Norden immer mit unseren regulären BF Goodrich AT Reifen unterwegs gewesen und hatten für den Extremfall Schneeketten an Bord. Tatsächlich hat das bisher ausgereicht und wir sind gut zurechtgekommen. Dennoch würden wir dazu raten, wenn man für etwas längere Zeit und besonders im Norden Norwegens an der Küste unterwegs ist, auf Reifen mit Spikes zu setzen. Durch das wechselhafte Wetter dort, bedingt durch den Golfstrom, kommt es oft zu Eisregen, überfrierender Nässe und eben ganz unterschiedlichen, teilweise extremen Straßenbedingungen, die eigentlich nur mit Spikes-Reifen gut zu meistern sind. Diese kann man sich im Süden von Norwegen oder Schweden aufziehen lassen, bei der Rückkehr demontieren und einlagern lassen. Da wir meist im eher schneebedeckten Inland unterwegs waren, haben wir bisher (!!) aber darauf verzichtet.
      Wir hoffen, dass euch diese Aussage zur Orientierung hilft.
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,

    noch eine Frage 😉

    Ich bin mir unsicher ob ich ein Fahrrad mitnehmen soll?!
    Ich habe schon in einem anderen Blog gelesen, es ist nicht optimal mit dem Rad auf den engen Strassen los zu ziehen. Ich habe das Rad meist zum Brötchenholen und schnell mal zum Angeln gehen dabei, ist dafür praktisch und schnell.

    Was ist da eure Erfahrung?

    Gruß
    Rudi

    • Hallo Rudi,

      das ist eine gute und nicht so leicht zu beantwortende Frage… Wir “schleppen” unsere Räder immer mit und haben fast immer auch die Möglichkeit, den Wunsch oder sogar die Notwendigkeit, damit auch zu fahren. Norwegen ist nicht das perfekte Land zum klassischen Radfahren, das ist klar. Aber gerade an der Küste gibt es immer wieder Situationen und Gebiete, wo es gut ist, wenn du ein Rad dabei hast. Allerdings musst du gerade auf dem Weg nach und auch in Norwegen auf den Fähren mit höheren Preisen rechnen, wenn du durch das Rad am Heck vielleicht eine andere Fahrzeuglänge hast. Die Frage ist vielleicht auch, wann du fährst, wohin und für welchen Zeitraum…? Dann könnten wir dir eventuell noch einen verbindlicheren Rat geben 😉 🙂

      Jetzt senden wir dir aber zunächst liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Danke fürs Feedback.

      Da ich mit meinem Radträger und der AHK-Box bei 5.8m liege, sollte die Länge gerade so noch passen, habe nur einen T5 ;-).

      Ich überlege auf ein Klapprad zu gehen, das kann ich hinten auf die Alubox legen und habe dadurch zusätzlich Stauraum, um die Dachbox leichter packen zu können, zwecks Aufstelldach.

      Gruß
      Rudi
      P.S. ich fahren von Oslo nach Trondheim und dann Westküste zurück, nach Kristiansand. Da sind ja einige Fähren dabei. Es geht am 10.6.-8.7.2020 auf die Reise.

  • Hallo Ihr beiden,

    auch diese Infos sind mal wieder Gold wert!
    Wie steht ihr, aufgrund “es kann auch mal die Strecke komplett gesperrt sein, und dann gehts den gleichen Weg zurück” zu dem Thema Ersatzkansiter mit min. 20Liter Diesel?

    Grüßies nach FIN aus FR
    Rudi

  • Vielen Dank für eure schnelle Antwort. Damit habt ihr uns beruhigen können?
    Wir haben auch gesehen das wir auf der Strecke kleine Fähren nehmen müssten um zb. Bei Bergen um auf andere kleine Inseln zu kommen. Muss man die vorher buchen wie zb. Bei der überfahrt von Dänemark nach Norwegen oder fahren wir einfach dahin warten bis die Fähre da ist und dann nehmen wir die?! Wisst ihr was das dann kostet? Zb. von Rennesoy nach Vestre Bokn. Da wird uns auf der Strecke eine Fähre angezeigt. Vielen Dank!
    Liebe Grüße Daniel und Peggy

  • Hallo. Wir haben vor mit unserem Pkw unter 3.5 Tonnen nächstes Jahr im Sommer nach Norwegen zu fahren und eine kleine “Rundreise” zu machen. Von Hirtshals, Stavanger, Bergen und noch etwas höher. Da wir noch nie mit dem Thema Maut ” Kontakt” hatten sind wir jetzt sehr verwirrt. Wir haben mal grob bei Google Maps die Routen zusammen gestellt und bei manchen Strecken zb.von Stavanger nach Bergen wurden uns 5 Hinweise hier muss Maut bezahlt werden. Ist das so Korrekt ? Unsere Angst ist das wir nach ein paar Monaten eine Rechnung bekommen und dann tausende von Euro bezahlen müssen. Wir hatten auch versucht eurem Link zu folgen mit dem Mautrechner nur das hat nicht so wirklich funktioniert. Wir hoffen ihr könnt uns helfen. Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Familie Siegel

    • Liebe Familie Siegel,

      vielen Dank für euren Kommentar und die damit verbundene Anfrage. Hier können wir ganz schnell und sicher alle Bedenken ausräumen: Selbst im ungünstigsten Fall und wirklich vielen Fahrten in der genannten Region dürften sich die Mautgebühren in etwa zwischen 20 und maximal 40 Euro einpendeln. Tatsächlich lohnt sich auch der Aufwand nicht, sich hier zu registrieren und einen AutoPass Chip zu bestellen, denn die möglichen Rabatte und Einsparungen würden in euren Fall zwischen etwa 3 und maximal 8 Euro liegen. Solltet ihr aber ohnehin vorhaben in Zukunft öfter nach Norwegen zu fahren, ist das etwas Anderes und dann kann es durchaus Sinn machen, sich diesen AutoPass Chip auch zuzulegen. Aber für eine PKW Fahrt, wie von euch offensichtlich geplant, gilt immer noch der Grundsatz: “Hoch fahren, genießen und auf die Rechnung von EPC PLC warten….” Die Rechnung kommt etwa 3 – 4 Monate nach der Reise und wird dann ganz normal per Überweisung auf ein deutsches Bankkonto bezahlt.
      Wir hoffen, dass wir damit erst einmal eure Frage beantworten und eure Ängste zerstreuen konnten. Ansonsten meldet euch gern jederzeit 🙂
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    vielen Dank für die tollen Berichte und interresanten Infos auf eurer Site.
    Trotzdem habe auch ich Fragen zu Maut und Fähren:
    Wir fahren im August mit einem Mietcamper (3,5t, 5,99m) via den Brücken und Schweden nach Norwegen.
    d.h. BroBizz mit BroPass wird am sinnvollsten sein, oder?
    Ist es möglich das Fahrzeug erst am Samstag nachmittags zu registrieren und gleich über die Brücken zu fahren, oder dauert dies?
    zu den Fähren/Ferjekort:
    Falls am Camper ein unbenutzter Fahrradträger montiert ist (also länger als 6.01m), wie wird in Norwegen damit umgegangen?
    Bekomme ich eine Ferjekort ohne vorher die Autonummer zu wissen?

    • Hei Arno,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das tolle Feedback zu unserem Nordlandblog. Nun aber zu deinen Fragen , die wir gern beantworten wollen. Wenn ihr über die Brücken fahrt, ist eine Kombination aus BroPas und BroBizz für alle Mautabrechnungen (auch in Norwegen) am Sinnvollsten. Allerdings musst du dich deutlich vorher anmelden und registrieren, da du den BroBizz ja zugesendet bekommst und dann als elektronischen Schlüssel auf der Reise mitführen musst. Für die frühzeitige Registrierung verwendest du dein privates Autokennzeichen und änderst kurz vor der Fahrt dieses in deinem BroPas Kundenkonto auf das Kennzeichen vom Mietwagen, sobald du dieses hast. Bei der Ferjekort verhält es sich ähnlich und hier hast du auch nur eine Chance, die Karte vor der Reise im Briefkasten zu haben, wenn du wenigstens (!!) 14 Tage vorher beantragst, denn hier musst du ja auch noch vorab die 3500 NOK zum Aufladen der Karte überweisen. Auch hier hast du dann einen Kundenaccount, in dem du deine Daten und das Profil pflegen und bearbeiten kannst.
      Die Länge vom Wohnmobil sollte und wird in Norwegen kein Problem sein. Die Jungs sind dort entspannt und wir haben mit genutztem Fahrradträger bisher lediglich bei etwa 20 Fähren einmal Überlängen-Aufschlag gezahlt. Also insofern ist alles gut. Wo du aufpassen musst, sind die Brücken, da dort für die Maut automatisch / elektronisch gemessen wird und diese Messungen ohnehin oft nicht ganz stimmen. Wir kenne viele, die sich das Geld dann wiederholen mussten und konnten. Dazu schaust du dann aber in dein BroPas Konto und siehst dort, was berechnet wurde 😉
      Wir hoffen, das hilft fürs Erste…
      Liebe Grüße aus (derzeit) Dänemark,
      Conny und Sirko

  • Hallo in die Runde,
    wir haben uns vorhin bei dem AutoPass regestriert. Wir haben ein Wohnmobil, welches leichter als 3,5t ist. Dementsprechend haben wir bei der Registrierung M1 ausgewählt. Auf der AutoPass My Page ist nun unter Vehicle weight class “Light Vehicle” eingetragen!? Kann das sein oder ist das ein Fehler? Muss das geändert werden?
    Schonmal danke im Voraus…

    LG Nadine & Johnny

    • Hei ihr Beiden,

      bei der Beantwortung der Kommentare sehen wir gerade, dass ihr ja quasi schon vollendete Tatsachen geschaffen habt… 🙂 In jedem Fall ist “Light Vehicle” richtig, denn es ist ja M1 und erfüllt damit genau den Zweck – nämlich nicht mehr als nötig zu bezahlen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    zunächst einmal vielen Dank für die ausführliche Berichterstattung…
    Wir haben nun Einiges gelesen und auch die Kommentare studiert
    und würden gerne wissen wollen,
    ob wir es richtig verstanden haben, bevor wir uns bei den verschiedenen Gesellschaften anmelden.

    Wir möchten ca. 2 – 3 Monate mit unserem WoMo (5,99 Meter und unter 3,5 Tonnen) in Dänemark, Schweden, Finnland und vor allem Norwegen unterwegs sein.
    Über die Anreise haben wir noch nicht final entschieden,
    aber aufgrund der langen Reisezeit würde es sich aus unserer Sicht schon anbieten,
    die Brückenkombi zu nehmen.

    Ist es alos richtig, sich hierzu am Besten über Brobizz mit Kombivertrag für die Brücken anzumelden, da

    Vorteil Brobizz:
    – Chibabrechung der Maut in allen Ländern möglich
    – Kreditkarten einzug möglicg

    Vorteil Brückenkombi:
    – höchst möglicher Rabatt für die Brückenüberquerung, jedoch keine regionale Rabattierung der Mautstrassen in Norwegen

    Hier aber unsere Frage, deren Antwort wir bis dato nicht finden konnten:
    Ist eine Anmeldung bei der AutoPassferjekort dann überhaupt möglich, wenn man über Brobizz registriert ist.
    Wir lesen immer, dass man für die Anmeldung bei Autopassferjekort einen Tag braucht … bekommen wir den dann auch bei Brobizz?
    Wenn ja, kann man beide Dinge zeitgleich (also unter Nachtrag der Tag) beantragen? Wir sind nämlich iemlich spät dran … wollen in der kommenden Woche eigentlich los…
    Eine andere Möglichkeit – also Chip und Karte vor Ort beantragen und bekommen – gibt es nicht? Wäre echt ärgerlich, wenn wir noch 14 Tage auf die Sachen warten müssten …

    Über eine kurze Rückmeldung freuen wir uns.
    Viele Grüße
    Nadine und Johnny

    PS: Sorry für die Rechtschreibfehler … merke beim Überfliegen des Textes jetzt erst, dass es keine Korrekturmöglichkeit gibt ohne alles neu schreiben zu müssen 😉

    • Hei ihr Beiden,

      dann wollen und müssen wir mal schnell auf euren Kommentar antworten, was hier in Island gar nicht immer so einfach ist… 😉 🙂
      Um es kurz zu machen: In der Tat könnte man derzeit noch (!!!) – eben in der Anfangsphase – die Ferjekort losgelöst vom eigentlichen AutoPass Chip ordern und somit für die Maut den BroBizz oder andere Systeme, wie die Abrechnung über EPC PLC, nutzen. In eurem Fall macht der BroBizz auf alle Fälle Sinn und der sollte euch auch noch bei schneller Bestellung erreichen… Aber leider wird das mit der Ferjekort wohl nichts mehr. Nach den uns vorliegenden Rückmeldungen anderer Leser, Freunde und Bekannter dauert es derzeit mindestens 14 Tage, bevor die Karte im Kasten in Deutschland ist. Im Gegensatz zu früher (bis Ende 2018) lässt die neue Ferjekort sich aber auch nicht mehr auf der Fähre in Norwegen kaufen, so dass ihr auf diese Vergünstigungen leider verzichten müsst. Zumindest fällt uns dazu keine andere, bessere oder schnellere Lösung ein. Wenn ihr in Norwegen jemanden kennt, könntet ihr sie maximal dorthin senden lassen – das wäre noch ein Plan… 🙂
      Wir hoffen, dass wir euch damit trotzdem helfen konnten und senden erst einmal beste Grüße aus Island – verbunden mit den Wünschen für eine tolle Reise, Conny und Sirko

  • kleiner Nachtrag: Ich hab eben noch eine E-Mail von EPC bekommen:
    “Sehr geehrte Damen und Herren,
    Bitte beachten Sie, dass das Hinzufügen eines Fahrzeugs hier nicht bedeutet, dass es Ihrem AutoPASS-Konto hinzugefügt wird. Um dies zu tun, wenden Sie sich bitte an Ihren Mautchip Aussteller.
    Hochachtungsvoll,
    Euro Parking Collection plc”
    Jetzt ist die Verwirrung komplett X(

    • Hallo Andreas, um ehrlich zu sein, verwirrt uns das Ganze auch. Da muss an irgendeiner Stelle etwas schief gelaufen oder missverständlich gewesen sein…? Sicher arbeiten alle Anbieter gut und zwangsläufig miteinander, aber dennoch auf unterschiedlicher Basis und bisher nach unseren Erfahrungen nicht miteinander vernetzt. Wir würden das Thema – wenn für dich in Ordnung und zeitlich noch ausreichend – einmal an einen Freund in Norwegen geben, der sich damit sehr gut auskennt. Letzten Endes gilt nämlich immer noch: Entweder AutoPass (Chip und Vertrag mit einer der regionalen Gesellschaften) ODER EPC PLC mit Anlage eines Benutzerkontos und der Eingabe fahrzeugspezifischer Daten in diesem / deinem Benutzerkonto nach Erstellung. Alles Andere ist uns so noch nicht untergekommen. Wir würden jetzt in deinem Sinn noch einmal recherchieren und melden uns wieder dazu ( dieses Mal auch etwas schneller… Waren nur eben selbst auf der Anreise nach Island).

      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Moin zusammen,
    ich bin gerade etwas verwundert. Wir wollen dieses Jahr mit unserem Kastenwagen (zGG 4,25t) nach Helgeland und habe mich nun bei Autopass über einen der regionalen Anbieter angemeldet und das Kennzeichen registriert.
    Bei der Registrierung des Fahrzeugs stand: “To register environmental data please use the following link: http://www.autopass.no/ed“. Unter diesem LINK ist dann aber EPCplc.
    Nach euren Informationen soll ich mich für einen entscheiden (Autopass oder EPCplc). Ich hab das Fahrzeug nun auch bei EPCplc unter Angabe meiner Autopass-Kundennummer registriert und konnte dort unseren Fahrzeugschein hochladen.
    Was ist nun richtig? Bin gerade etwas verunsichert.

  • Hallo nochmal aus Österreich von wiederunterwegs.com – wir haben jetzt alle optionen durch und werden wohl – da mit hund unterwegs, bei hin – und rückfahrt die öresundbrücke benutzen, ev. auf einer route die kurze helsingör/helsingborg variante. wir wollen weder über nacht fähre fahren noch den hund im WOMO lassen auf der fähre.
    also landweg. mir ist der autopass NO irgendwie sympathischer – doch die reduktion für die öresund die gibts nur bei der brobizz/bropass variante, ist das korrekt? für autopass gibts keine reduction auf der öresund? hab nix gefunden.
    danke
    angelika,

    • Hei Angelika,

      sorry erst einmal für die verzögerte Antwort… Wir hatten in der letzten Zeit mit der Vorbereitung und der Anreise zu unserem Island-Roadtrip richtig Stress. Nun sitzen wir gerade auf einem Campingplatz an der Südküste von Island und haben damit die gute Chance, endlich alle Kommentare zu beantworten 😉 🙂
      Wenn ihr auf beiden Strecken über die Öresundbrücke fahrt, lohnt sich der BroBizz mit dem BroPas der Öresundbrücke in jedem Fall mehr. Die Nachlässe in Norwegen mit dem AutoPass können das kaum aufwiegen – es sei denn, ihr würdet nur um und in Oslo oder Bergen herumfahren… 🙂 Abgesehen davon haben wir das Handling mit dem BroBizz bisher auch als deutlich einfacher und entspannter empfunden. In Norwegen macht es dann übrigens keinen Unterschied: Ihr bewegt euch frei im Land und seht diese Fahrten mit auf der Abrechnung in eurem Kundenkonto beim BroBizz.

      Wir hoffen, unsere Antwort hilft so fürs Erste…? Liebe Grüße aus Island, Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    zuerst Gratulation zu eurem Blog. Sehr informativ, sehr gut gegliedert und sehr lesbar. Eine Frage hätten wir: Welchen Wagentyp würdet ihr empfehlen, wenn man in der Art wie in Irland oder Schottland reisen möchte: normales Fahrzeug (Kleinwagen, Kompaktklasse) oder SUV oder Geländewagen? Ist diese Art von “freien” Reisen in Norwegen überhaupt möglich, sprich Übernahme eines Mietwagens und dann einfach drauf los? Gibt es so was ähnliches wie B&Bs in “allen” Orten – oder muss man Unterkünfte vorbuchen?
    Herzliche Grüße
    Karin & Ingo

    • Hallo Karin und Ingo,

      vielen Dank für euren netten Kommentar und das tolle Feedback sowie zugleich sorry für die etwas verzögerte Antwort. Wir haben die letzten Tage intensiv genutzt und nutzen müssen, um bei der Vielzahl an Themen und allen zukünftigen Beiträgen die Übersicht zu optimieren und einfach mal einen “Frühjahrsputz” zu machen. Wir hoffen, das ist gelungen und man findet sicher weiterhin gut oder vielleicht noch besser zurecht… 😉 🙂 Nun aber zu euren Fragen: Ihr könnt und solltet in Norwegen im Sommerhalbjahr mit einem ganz regulären Fahrzeug (Kleinwagen oder Kompaktklasse) reisen. Lediglich im Winter und dann vor allen Dingen im Norden oder bei Gebirgspassagen empfiehlt sich ein 4×4 Fahrzeug, da die Straßen nicht wie in Deutschland geräumt werden. Von der Sache her könnt ihr – gerade wenn ihr selbst flexibel und nicht so festgelegt seid – frei reisen und müsst nicht vorab reservieren. Lediglich an den ganz bekannten Hotspots und da in der Hauptsaison (Mitte Juli – Mitte August haben die Norweger zum Großteil Betriebsferien und damit Urlaub !!) bzw. bei einer späten Anreise kann es mal knapp werden. Allerdings sind B & B nicht ganz so weit verbreitet wie in Schottland oder Irland. Dafür werden mehr Hütten auf Campingplätzen genutzt und angeboten – die es damit in fast jedem Dorf gibt und die von Einheimischen gleichermaßen wie von Gästen aus dem Ausland genutzt werden. Dazu haben wir noch weitere Details und Tipps in diesem Artikel veröffentlicht.
      Wir hoffen sehr, dass wir euch mit diesen Informationen hier erst einmal weiter geholfen haben. Sollten noch Fragen bestehen oder auftauchen – dann meldet euch jederzeit gern. Sollten wir nicht mehr von euch lesen / hören, wünschen wir in jedem Fall GOD TUR für euch.
      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo Ihr Zwei,
    ich hätte da noch eine Frage zum Thema AutoPass.
    Der ist ja nicht Pflicht, aber wenn ich das richtig verstehe vergünstigt er es ein wenig und man kann es so machen, dass die Gebühren direkt abgebucht werden, oder? (Ob ich das vorher als Prepaid aufladen muss oder ob es direkt von der Kreditkarte abgezogen wird ist mir eigtl egal..) Geht halt darum, dass wir bei unserem 6-monatigen Trip (wir wissen unsere Strecke noch nicht) natürlich Geld sparen wollen, aber eigentlich eher das Problem haben, dass keiner unsere Post liest, sollten die Rechnungen kommen und wir dann eben erst nach X Monaten zahlen könnten und das wollen wir natürlich gern vermeiden.
    Ich habe gestern mal versucht mich für den AutoPass zu registrieren. Ich muss da einen Toll Service Provider auswählen, mir werden 27 verschiedene angezeigt – und seitdem bin ich überfordert. Was sollte ich da am Besten nehmen? Was hat das für Auswirkungen? Warum muss ich mich da überhaupt entscheiden?
    Vielen Dank nochmal für eure Hilfe!
    Liebe Grüße Nora und Matthijs

    • Hei ihr Beiden,
      ja – das ist in der Tat verwirrend und im ersten Moment schwer nachzuvollziehen. In jedem Fall solltet ihr euch wirklich unbedingt aufgrund der langen Reisedauer registrieren. Die Mahngebühren für nicht bezahlt Rechnungen sind extrem!! Wir haben das bereits durch: Mautsumme 1,80 Euro und Mahnkosten über 60,00 Euro…
      Zu den einzelnen Gesellschaften: Norwegen ist in dem Bereich, auch bei den Fährgesellschaften, regional organisiert und die Einwohner einer Region “X” bekommen somit spezielle Rabatte oder eben Sonderpreise bei “ihrer” regionalen Mautgesellschaft “X”. Damit man sich aber eben mit dem gleichen Chip und einer Registrierung in ganz Norwegen bewegen kannst, haben sich die Anbieter im System AutoPass zusammengeschlossen. Der Einwohner aus “X” kann somit im ganzen Land frei fahren und erhält die Mautgebühren automatisch von seinem Konto abgezogen. Seine speziellen Rabatte bekommt er aber nur, wenn er im Gebiet seiner regionalen Gesellschaft “X” unterwegs ist. Wir hoffen, es wird damit soweit etwas klarer…?
      Das heißt für euch, dass es fast egal ist, welche Gesellschaft ihr wählt. Wir würden immer einen Provider nehmen, der entweder ein großes Straßennetz hat oder eine Region verantwortet, wo es viele Mautstationen gibt oder ihr viel unterwegs seid. Das ist in der Regel im Süden der Fall – dort ist viel neu gebaut und damit mautpflichtig. Wählt also am Besten eine Gesellschaft um Oslo oder eben im Süden an der E 18 aus… Der Rest ist dann damit auch geklärt.
      Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hei,
      vielen Dank! Die Antwort hat Licht ins Dunkle gebracht! 🙂

      Habe jetzt einen AutoPass bestellt (oder wie auch immer man das ausdrückt, haha) und wollte direkt die Ferjekort hinterherschießen. Um die zu bekommen brauche ich aber erst die Chipnummer vom AutoPass, oder? Oder kann ich die auch nachträglich noch angeben? Wird zumindest direkt am Anfang gefragt ob man schon eine hat….
      Danke nochmals!
      LG Nora und Matthijs

    • Hei Nora,

      super – dieses Thema hat(te) sich ja bereits von selbst geklärt… 🙂 Dann machen wir uns mal an den neuen Fragenblock, der allerdings aufgrund seiner Vielzahl an Themen und Fragen noch bis Ende dieser Woche warten muss, okay ?
      Jetzt erst einmal liebe Grüße und bis später, Conny und Sirko

    • Hey,
      ich habe es heute nochmal versucht mit der FerjeKort und heute hat das Programm erkannt, dass ich schon bei AutoPass registriert bin. Also manchmal ist warten von Vorteil 😉
      Danke nochmals für eure Antwort und eure bisherige Hilfe 🙂
      LG Nora und Matthijs

    • Hallo ihr beiden,
      ein paar Fragen haben sich dann doch noch aufgetan bei uns:
      Haben den AutoPass Chip heute bekommen und werden morgen das Geld für die FerjeKort überweisen, sodass diese dann hoffentlich auch bald ankommt. Für die FerjeKort ist damit jetzt soweit alles geklärt (zumindest für den Moment)

      Aber: Was muss ich tun, damit vom AutoPass Chip das direkt abgebucht wird? Bei EPC hab ich mich auch registriert, allerdings habe ich glaub nirgendwo bisher angeben müssen, was wir überhaupt fahren für ein Womo….. (oder muss das gar nicht?)
      Habe ich das richtig verstanden, dass ich beim AutoPass auch ein PrePaid einrichten kann? Dafür muss ich einen Supplementary Vertrag machen, oder? Und da dann auch wieder Gesellschaft vmtl quasi egal bei uns… und mit der Rabattprozentzahl, kann ich das einfach entscheiden was ich haben will – wenn ich das richtig im Kopf habe, dann richtig sich ja nur die Höhe des PrePaid Betrages danach, oder? (also je mehr ich vorab überweise, desto mehr Rabatt bekomme ich beim Durchfahren)?
      Und, ist es da auch wieder so, dass ich nur auf der Strecke, welche Gesellschaft ich gewählt habe, diese 50% Rabatt bekomme? Oder bekomme ich die dann auf allen Mautstrecken? Reicht ein Supplementary Vertrag? Oder sollte ich mehrere abschließen um an mehr Stellen Rabatte zu bekommen?
      Wird dann alles mit der PrePaid Version gezahlt oder bekomme ich trotzdem von einigen Mautstationen noch Rechnungen, welche ich dann von daheim aus überweisen muss? (Also angenommen ich habe mich für Gesellschaft X entschieden, aber fahre bei Gesellschaft Y und Z durch. Buchen die dann automatisch ab oder bekomme ich ne Rechnung von denen zugeschickt?)
      Fragen über Fragen… sorry, dass ich damit immer zu euch komme, aber ich blicks grad nicht so richtig und die FAQ’s von den Seiten helfen mir gefühlt auch nicht so richtig.

      Vielen vielen Dank euch im Voraus schonmal (wieder)
      Liebe Grüße,
      Nora und Matthijs

    • Hei ihr Beiden, sooooo, nun nehmen wir uns gern die Zeit die vielen neuen Fragen im Detail zu beantworten… 😉 🙂 Da sich viele Fragen erledigen oder besser beantworten, wenn man die komplexe Welt der Mautsystems durchschaut, vorab noch einmal die grundlegende Darstellung: Der Grundsatz ist, dass die Maut in Norwegen elektronisch erfasst und abgerechnet wird. Die Mautststellen in einer Region gehören einer Gesellschaft aus dieser Region. Die bekommen ihr Geld von den erfassten Durchfahrten von Dienstleistern wie EPC ODER (!!) AutoPass ODER (!!) BroBizz mit dem BroPass oder auch noch anderen nicht so relevanten Anbietern. Allerdings kannst du nur mit einer oder verschiedenen regionalen Gesellschaften deinen Vertrag machen, wenn du AutoPass – das norwegische Dienstleistungssystem nutzt. Die Regionalität ist für die Einheimischen gedacht, die auf den Strecken ihrer Region oft fahren und daher dort entsprechende hohe Rabatte bekommen sollen. Im Rest des Landes zahlen die dann auch mit dem AutoPass, aber eben die normalen Preise, da sie quasi in “fremden” Mautgesellschaften unterwegs sind.

      Insofern braucht ihr EPC nicht wirklich – da dort ja auch nur das abgrechnet werden würde, was AutoPass ohnehin schon mit dir abrechnet…

      Ihr solltet euch EINE Mautgesellschaft aussuchen, wo ihr viel unterwegs seid, oder wir es viele Mautstationen gibt (meist Umfeld der großen Städte) UND die Vorauszahlungen akzeptiert, da ihr ja so lange Zeit unterwegs seid. Nicht das es Ärger mit unbezahlten Rechnungen in der Heimat gibt. Ich würde also nur den Supplementär Vertrag mit eben dieser einen Gesellschaft machen, die den gerade beschriebenen Kriterien entspricht. Eine Abbuchung über Kreditkarte bietet bei AutoPass niemand an. Das ist dort nicht vorgesehen (nur wiederum bei EPC und BroBizz möglich – aber die lohnen sich ja nicht für euch). Hast du ein Guthaben bei denen dann eingezahlt, werden die Durchfahrten dort abgebucht und du kannst regelmäßig in deinem Kundenkonto sehen, wie der Stand ist. Letzten Endes fast wie beim Online-Banking 🙂 Wir hoffen, dass die die Fragen gut (er)klärt. Falls noch andere Fragen auftauchen, dann meldet euch gern wieder. Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo,

    vielleicht könnt Ihr uns gezielt weiterhelfen. Wir wollen im Mai/Juni zum ersten mal nach Scandinavien. Die Reise soll mit unserem Kastenwagen über Land

    gehen. Das heißt wir wollen keine Fähre für Schweden und auch keine Fähre von Norwegen zurück nach Dänemark. Also die 2 Brücken über den Belt.

    Nun hat unser Kastenwagen ein zGG von 4,25 Tonnen und ist somit ein schweres Mädchen. Ich hab jetzt eure Web – Site durchgearbeitet, bin mir aber immer

    noch nicht ganz schlüssig wegen dem Prozedere bezüglich Bizz (Transponder) oder nur Anmelden in England beim Gebührenabrechner….? Eigentlich wollte ich mir

    den BroBizz besorgen und ein Abo (BroPas) bei der Öresundbrücke abschließen. Diese beiden Verträge lassen sich koppeln. Über den Vertrag bei BroBizz wäre

    ich auch Mitglied im Störtebeck Club und bekäme auch da 15 % Nachlass bei den Überquerungen.

    Jetzt wollte ich bei BroBizz auf der Seite den Vertrag abschließen und den Transponder (Bizz) bestellen. Die haben für “Privatkunden” zwei Möglichkeiten.

    Erstens den BroBizz Privat und dann noch den EasyGo+ Privat. Mir würde der BroBizz Privat reichen, da ich für Österreich kein Gerät und auch keine zusätzlichen

    Verträge bräuchte. Wenn ich jetzt auf den BroBizz Privat Link drücke, geht nur ein einfaches Formular auf, wo ich weder die Möglichkeit habe mein Gewicht des

    Kastenwagens über 3500kg noch die Schadstoffklasse zu registrieren. Beim durchblättern der Web – Site von BroBizz werde ich auf einen Link geführt mit der

    Bezeichnung “Besonderheiten bei schweren Wohnmobilen”. Da bekomme ich dann aufgezeigt, wo ich alles nicht mit dem Transponder unterwegs sein kann.

    Ich bin jetzt unsicher ob ich den BroBizz Privat abschließen kann, nicht dass ich dann den falschen Transponder in die Scheibe klebe der eigentlich nur für

    PKW und Wohnmobile bis 3500 kg zulässig ist. Bei AutoPass.no sind die Seiten für die Verträge in Englisch oder Norwegisch. Beides Sprachen deren ich nicht wirklich

    mächtig bin.

    Am Ende doch nur über EPC – PLC in England mit den Fahrzeugdaten registrieren und hoffen das die Abrechnung der Maut dann nach M1 erfolgt? Eigentlich müsste ja

    auch noch eine Registrierung der Schadstoffklasse erfolgen. Unser Kastenwagen hat Euro 6.

    Fragen über Fragen..

    Ich hoffe, zumindest bei euch “Nordland Erfahrenden” ein paar Lösungsansätze zu finden.

    Liebe Grüße

    Jürgen und Heike

    • Hallo Heike und Jürgen,

      vielen Dank für eure Kommentar und die Anfrage. In der Tat ist das Mautsystems mit den verschiedenen Anbietern und Regelungen etwas undurchsichtig und man kann nur hoffen, dass die Systeme bald vereinfacht bzw. vereinheitlicht werden. Nun aber zu eurer konkreten Frage: In Norwegen benötigen laut Gesetz nur gewerblich genutzte oder zugelassene Wohnmobile einen Transponder. Wie Ihr richtig schreibt und es auch vorhabt, sollte man sich dennoch überlegen einen Vertrag abzuschließen, gerade wenn man die Öresund- und / oder die Belt Brücke nutzen will – die Sparmöglichkeiten sind schon nicht ohne. Darüber hinaus ist es richtig und hilft ebenfalls beim Sparen, dass in Norwegen auch schwerere ausländische Wohnmobile einen günstigeren Tarif erhalten, wenn sie einen Chip mitführen und bei der Gesellschaft richtig registriert sind. Das gleiche gilt ebenfalls für die Differenzierung in der Umweltzone Oslo. Ihr solltet für die günstigste Variante eurer geplanten Tour tatsächlich den BroBizz bestellen, diesen mit einem Vertrag der Öresundbrücke (BroPas) verbinden und wie auf der Seite angegeben, unbedingt noch eine Mail mit den zusätzlichen Daten und einer Kopie eurer Zulassung an die angegebene Adresse (siehe den gleich folgenden Link – dort ist die Adresse angegeben) senden. Dann ist sichergestellt, dass eure Touren immer günstig abgerechnet werden. Sollte es dennoch Probleme geben, kann man diese auch noch im Nachhinein korrigieren lassen, da ihr jeder Zeit Zugriff auf eine Übersicht aller Fahrten und Abrechnungen habt / bekommt. Über diesen Link ist das Prozedere eigentlich ganz gut erklärt (das Fenster “Norwegen” öffnen). Alle grundsätzlichen Daten zu eurem Fahrzeug pflegt ihr in eurem Benutzerkonto, sobald es erstellt wurde.
      Die Einschränkungen für Wohnmobile schwerer als 3,5 Tonnen im Zusammenhang gelten nur auf Fähren und in Parkhäusern, da es dort oft noch um andere Maße geht und daher dort NUR NICHT elektronisch mit dem Chip bezahlt werden kann. Das sollte und dürfte euch auf der geplanten Tour ohnehin nicht betreffen und wenn, ist es kein Problem. Diese Angebote werden dann eben manuell bezahlt.

      Habt ihr dann euren BroBizz könnte ihr bei BroPas den Vertrag für die Brücken abschließen und mit dem BroBizz verbinden. Wir hoffen, wir haben es einigermaßen verständlich erklären können, ansonsten gern nochmal anfragen.

      Seid lieb gegrüßt, eine gute Reise und viel Glück
      Conny und Sirko

    • Hallo Conny, Hallo Sirko
      Diese Information hilft doch schon einmal weiter. Zwei Fragen noch: 1. Der BroBizz wird reichen und ich brauch den EasyGo+ nicht abschließen? (Da ja das Wohnmobil über 3,5t wiegt) 2. Ist eine zusätzliche Registrierung EPC/LPC in London dann trotzdem noch notwendig oder reicht es die Fahrzeugdaten an den Betreiber von BroBizz per Mail zu senden? Vielen Dank für euere Mühe und
      Liebe Grüße von Heike und Jürgen

    • Hallo ihr Beiden,

      den EasyGo+ benötigt ihr tatsächlich nicht. Ebenso müsst ihr euch nicht bei EPC PLC in Großbritannien registrieren, da ihr alles über eure Registrierung und die Hinterlegung der Daten bei BroBizz erledigt / “erschlagen” habt. Das wäre quasi zu viel des Guten oder eben eine weitere unnötige Registrierung.

      Liebe Grüße und GOD TUR,

      Conny und Sirko

    • Hallo Conny und Sirko, ich danke euch für eure Auskunft. Bin jetzt restlos im „Bild“.. Vielleicht sieht man sich ja einmal unterwegs, dann geht der Kaffee auf jeden Fall auf unsere Rechnung. ??. Ganz liebe Grüße Heike und Jürgen

    • Hallo ihr Beiden,

      alles gut… 🙂 Wir freuen uns, wenn wir ihr euch bei der Vorbereitung der Norwegen-Tour helfen können / konnten. Wenn noch weitere Fragen auftauchen, dann meldet euch gern jederzeit wieder auf diesem Weg. Jetzt notieren wir uns den Kaffee, den wir gut haben 😉 und wünschen euch eine tolle erlebnisreiche Reise. Wäre schön, wenn man sich tatsächlich mal im Norden trifft. Bis dahin liebe Grüße,
      Conny und Sirko
      PS: Vielleicht wollt ihr euch noch für unseren Newsletter anmelden? Dann verpasst ihr keinen der nächsten Beiträge mit weiteren Tipps 🙂

  • Hallo,wollte euch nur mitteilen ,das mein Restguthaben vonmeinemBropassund Bizz nach ca. 4 Wochen auf meinem Konto war.Vielleicht für einige interessant die davor zurückschrecken soviel Geld zu bezahlen!

    • Hallo Anne, vielen Dank für die nette Rückmeldung und die nützliche Information. Auch aus unserer Erfahrung gibt es in der Regel nie Probleme mit diesen Prepaid-Systemen im Norden, wo man vorab ein Guthaben hinterlegt. Die daraus erhältlichen Rabatte sind außerdem meist sehr attraktiv und nicht zu vernachlässigen…. 😉 🙂
      Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt, Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei
    vielen Dank für diesen sehr aufschlussreichen Artikel, habe aber eine Frage ihr schreibt Abblendlicht ist Pflicht, darunter aber schreibt ihr : “Ohne Tagfahrlicht gefahren ab 250 Euro”
    Ich nehme an Tagfahrlicht reicht ?

    Dann noch zu Google Maps, das im Winter für die Sommerplanung nicht alle Strassen frei hat “Wundert euch im Übrigen nicht, wenn ihr im Winter mithilfe von Google Maps eure Sommertour planen möchtet. Oft werdet ihr offensichtlich über Umwege geschickt. Das liegt daran, dass Google Maps im Winter die zu dieser Zeit gesperrten Pässe berücksichtig und nicht wissen kann, dass ihr bereits für den nächsten Sommer schaut…” Dazu möchte ich sagen, wenn man auch im Winter, also zb. heute für den Sommer plant, kann man die Route in Google Maps eingeben und dann steht darunter “Jetzt starten” genau dort kann man ein Datum eingeben und schon funktioniert die Planung im Winter auch für den Sommer.

    Ja und sonst einfach vielen Dank Eure Seite ist für micht der hauptanflaufs Punkt bei unserer Planung 4 Wochen Lofoten ab Tromsø
    Vielen Herzlichen Dank
    Gruss Roland

    • Hallo Roland, ganz herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die nette Ergänzung zum Thema Reiseplanung mit Google Maps. Diesen Hinweis haben wir gleich noch im Beitrag eingefügt… 😉 Das Thema Tagfahrlicht wurde hier bereits schon einmal angefragt und ist leider aufgrund widersprüchlicher Aussagen und nicht belastbarer Informationen nur vage zu beantworten.Unsere norwegischen Freunde sagen, dass es das Abblendlicht sein muss und das Tagfahrlicht in Norwegen NICHT ausreicht. Wir halten uns (lieber) daran, ebenso wie an diese aktuelle und offensichtlich seriöse Aussage, die es dazu an vielen Stellen – auch bei Automobilclubs – im Internet gibt: „In Skandinavien, mit Ausnahme Norwegens, in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Tschechien, darf tagsüber das Tagfahrlicht verwendet werden. Nur in Estland, Litauen, Norwegen und Ungarn muss grundsätzlich das Abblendlicht eingeschaltet werden.“ Wir hoffen, dass dies zu deiner Orientierung hilft….?! Liebe Grüße in die schöne Schweiz und bis demnächst hier oder irgendwo mal in Europa, Conny und Sirko

    • Hoi zämme

      vielen Dank für die Antwort, ich werde mir das mit dem Licht hinter die Ohren schreiben, bin sowieso nicht so absolut überzeugt vom Tagfahrlicht, ich wäre dafür das man auch hinten am Tag Licht braucht, dann passiert das leidige am “hellen” Tag im Herbst mit Nebel als blinde Kuh unterwegs zu sein nicht.. Jeder denkt ich habe ja Licht und viele wissen gar nicht das es hinten einfach dunkel ist und man im Nebel dann nichts vom Auto sieht… Ich werde Euer Rat bestimmt befolgen und mit Abblendlicht fahren. Danke Euch für all die Infos die ihr hier zusammen trägt, ich bin so froh Eure Seite gefunden zu haben, denn für uns geht es eben das erste mal nach Norwegen im September und ich plane alles selber, da ist so eine Seite Gold wert

      Vielen herzlichen Dank
      Gruss Roland

  • Hallo,
    vielen Dank für den aufschlussreichen und informativen Artikel. Eine Frage hierzu:
    Ihr schreibt, dass das Fahren mit Abblendlicht Pflicht ist. Ist auch das Fahren nur mit Tagesfahrlicht (ohne Rückleuchten) erlaubt?

    Manfred

    • Hallo Manfred, vielen Dank für das nette Feedback. Zu deiner Frage: Dieses Thema ist bis heute sehr schwammig und in Bezug auf Norwegen auch nicht ganz sicher / seriös zu beantworten, Unsere norwegischen Freunde sagen, dass es das Abblendlicht sein muss und das Tatfahrlicht in Norwegen NICHT ausreicht. Wir halten uns daran, ebenso wie an diese aktuelle Aussage, die es dazu an vielen Stellen im Internet gibt: “In Skandinavien, mit Ausnahme Norwegens, in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Tschechien, darf tagsüber das Tagfahrlicht verwendet werden. Nur in Estland, Litauen, Norwegen und Ungarn muss grundsätzlich das Abblendlicht eingeschaltet werden.” Wir hoffen, dass dies zu deiner Orientierung hilft….?! Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hallo Ihr Beiden,
      vielen Dank für eure schnelle und ausführliche Antwort. Natürlich werden wir uns an die geltenden Regeln halten und das Abblendlicht einschalten. Schließlich wollen wir unsere Reise ohne Stress und Ärger genießen.
      Habt nochmals vielen Dank für alle eure Beiträge über Norge. Für uns sehr hilfreich!
      Med vennlig hilsen
      Manfred

  • Schöner Artikel zum Strassenverkehr in Norwegen.
    Ich hätte da noch etwas anzufügen was den einen oder anderen Reisenden ev. noch interessieren könnte.

    Baustellen in weniger stark befahrenen Regionen werden oft mit einem Sicherungsfahrzeug “Ledebil” durchfahren. In der Regel sind das Baustellen die nur eine Spur haben. Da steht dann am Anfang zur Baustelle ein Hinweisschild “Stop Ledebil” oder “Stop vent pa ledebil”. Was soviel bedeutet dass man auf das Sicherungsfahrzeug warten soll.
    Diese Art der Verkehrsführung kann es aber auch noch an anderen Stellen geben. z.B. im Winter bei Abschnitten die durch Lawinen gefärdet sind.

    Parkhäuser haben oft eine Schranke die nur eine halbe Fahrbahn abdecken. Somit kann man mit dem Motorrad daran vorbei fahren und gratis parken. Meistens gibt es eigene Bereiche für 2-Rad Fahrzeuge. In Oslo hab ich schon Tiefgaragen gesehen, da sind ganze Parkebenen für Motorräder vorbehalten.

    • Hallo Marco, vielen, vielen Dank für den netten Kommentar und die hilfreiche Ergänzung. Da hätten wir auch wirklich selbst noch mit dran denken können…. 😉 🙂 Zumal wir tatsächlich einigermaßen brauchbare Bilder davon haben. Dank deiner Anregung haben wir den Beitrag gleich noch um diesen Punkt erweitert und aktualisiert. Das Motorrad-Thema würden wir etwas später generell noch erweitern und ausbauen. Sehr wahrscheinlich gibt es dazu noch viele andere / weitere Punkte. Hab vielen Dank und sei herzlich gegrüßt, Conny und Sirko

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