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Insider-Tipps für deine (erste) Reise – Teil 3: Übernachten in Norwegen

Insider-Tipps für deine (erste) Reise - Teil 3: Übernachten in Norwegen - Perfekte Reise, Hüttentour, Hotel, Hostel, Freicampen, Ferienhaus, DNT, Bauernhof - reiseplanung, norwegen -

Übernachten in Norwegen?

So einfach wie kompliziert zugleich, denn unzählige Möglichkeiten, ein grundsätzliches anderes Verständnis oder besser gesagt, gänzlich andere Erwartungen der Norweger sowie eine extrem große Preisspanne der einzelnen Angebote gestalten die Auswahl nicht gerade einfach.

Dazu kommt noch, dass in vielen Regionen die Angebote sehr stark von der (meist sehr kurzen) Saison abhängen und selbst große Hotels mit Abschluss eben dieser einfach ihre Türen oder zumindest ihre Restaurants schließen…..
Da wir zwischenzeitlich selbst alle Varianten von Zelten bis zum sensationellen Traumhotel erleben durften, möchten wir nachfolgend einige Tipps, Erfahrungen und Informationen mit euch teilen. In den nächsten Abschnitten stellen wir euch die Besonderheiten sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten vor:

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Hütten wie diese sind in Skandinavien weit verbreitet

Übernachten in Ferienhäusern und DNT-Hütten

Übernachten in einer Hütte: Damit wollen wir beginnen, denn die Norweger lieben Hütten in jedweder Form. Fast jeder hat eine eigene Hütte, kennt jemanden der eine besitzt oder hat zumindest die Möglichkeit, in der „Firmenhütte“ seine freie Zeit zu verbringen. Es verwundert daher nicht, dass es eine unendliche Vielzahl an Angeboten zur Nutzung einer Hütte gibt – von der einfachen Berghütte des DNT bis hin zum Luxusblockhaus privater Anbieter. Darüber hinaus bietet fast jeder Campingplatz Hütten in verschiedener Qualität und Ausstattung, die von Reisenden meist nur für ein oder zwei Nächte genutzt werden. Dazu aber mehr in unserem Beitrag zum Thema Camping in Norwegen.

Ferienhäuser und -hütten

Wenn man für längere Zeit an einem Ort bleiben möchte, empfiehlt es sich, für zumeist eine Woche oder länger eine Hütte direkt beim Eigentümer oder über einen der renommierten Vermittler zu mieten. Wir haben sehr gern in zweiwöchigen Urlauben für eine Woche eine Hütte am Meer und für die restliche Zeit etwas Entsprechendes im Gebirge oder einer anderen Region gemietet. So musste man nicht ständig umziehen, hatte ein festes Basislager und konnte von dort aus auf Tagestouren ständig neue Dinge entdecken, ohne das es langweilig wird. Eine aus unserer Sicht perfekte Alternative zur klassischen Rundreise.

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Hütte in Südnorwegen mit allem Komfort

Die Hütten sind in der Regel komplett ausgestattet und je nach Preisklasse ganz einfach oder aber teilweise sogar luxuriös eingerichtet. Es ist in abgelegenen Regionen nicht unüblich, dass es mitunter keinen Strom, kein Wasser oder auch nur eine Außentoilette gibt. Oft hat man dafür aber einen Kaminofen und teilweise sogar eine Sauna (auf norwegisch „Badstue“) im Haus. Ihr solltet schauen, ob Bettwäsche und / oder Handtücher mitzubringen sind, was meistens der Fall ist.

Generell sollte man ebenfalls vorab klären oder schauen, ob die Endreinigung der Hütte beim Verlassen im Gesamtpreis enthalten ist und ob der gewünschte Komfort auch geboten wird. Wie bereits angemerkt: Fließendes Wasser, Strom oder auch ein Fernseher sind nicht immer selbstverständlich, denn der Wert einer Hütte ergibt sich in Norwegen oft mehr aus der exklusiven Lage in einer atemberaubenden Natur, als aus der Ausstattung.
Als Angler sollte man zusätzlich noch klären, ob ein Boot zur Hütte gehört, oder dieses zusätzlich gemietet und auch reserviert (!!) werden muss.

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Eines unser Ferienhäuschen – hier läßt es sich aushalten 🙂

Man sollte sich nicht wundern, dass die Übergabe einer Hütte in Norwegen sehr locker und durchaus oft auf Vertrauensbasis abläuft. So haben wir die Vermieter meistens während unseres Aufenthaltes nicht einmal getroffen und den Schlüssel über Verstecke an der Hütte übernommen als auch wieder übergeben.

In der Regel werden diese Hütten weit im Voraus reserviert und gebucht. Gerade in der Hauptsaison ist die Nachfrage hier entsprechend hoch, zumal die Norweger in dieser Zeit oft selbst Ferien machen. Für Rundreisen mit spontanen Übernachtungen oder einer flexiblen Strecke sind diese Hütten eher nicht geeignet und eben auch nicht zu empfehlen. Für die Buchung nutzt man entweder einen der großen Vermittler oder, wenn man etwas norwegisch kann, die Möglichkeit, direkt bei einem privaten Anbieter über die führende norwegische Kleinanzeigen-Plattform finn.no zu buchen. Dort sind derzeit über 5000 Hütten zur Vermietung in ganz Norwegen im Angebot.

DNT-Hütten

Wenn man als Wanderer im Gebirge oder überhaupt als Backpacker mit Rucksack im Land unterwegs ist, kann man zusätzlich das gut ausgebaute Netz an Schutzhütten oder eine der fast 500 Hütten des norwegischen Wandervereins DNT nutzen. Diese Hütten werden in drei Kategorien unterteilt:

  • „UBETJENT“ – Hütten nicht bedient (einfache Schutzhütten mit Feuer- und Schlafmöglichkeiten aber ohne Proviantlager / entweder nicht verschlossen oder mit DNT Universalschlüssel zu öffnen)
  • „SELVBETJENT“ – Hütten selbst bedient (Hütten die auf Vertrauensbasis genutzt bzw. bezahlt werden und neben den Feuer- und Schlafmöglichkeiten auch eine Küche sowie ein Lager mit Proviant bieten / mit DNT Universalschlüssel zu öffnen oder in der Saison manchmal mit einem Hüttenwirt als Aufsicht besetzt)
  • „BETJENT“ – Hütten bedient (analog zu Bergbauden oder Berghotels, mit Bewirtung und Vergabe der Schlafplätze durch die Betreiber vor Ort / Übernachtung in 2-, 4- oder Mehrbettzimmern / Einfache, jedoch gute Ausstattung mit Strom, Dusche und Trockenraum für die Wanderkleidung / Toiletten sind meist im Freien oder auf dem Gang. )
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Die höchstgelegene und bewirtschaftete Hütte des DNT auf dem Gipfel des Fanaråken

Grundsätzlich kann man diese Hütten auch nutzen, wenn man nicht im DNT Mitglied ist. Allerdings bezahlt man dann in jedem Fall höhere Preise und hat keinen DNT Universalschlüssel für die unbewirtschafteten Hütten. In diese kommt man dann nur, wenn dort andere DNT Mitglieder ebenfalls übernachten wollen und die Hütte dafür öffnen. Aus unseren Erfahrungen als auch Überlegungen können wir sagen, dass sich eine Mitgliedschaft im DNT bereits ab drei Übernachtungen lohnt und die Jahresgebühr für die Mitgliedschaft (siehe Tabelle) durch die dabei gewährten Preisnachlässe ausgeglichen wird.

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Hütte des DNT auf dem Gipfel des Skåla am Nordfjord

Mitglied zu werden ist auch für Deutsche möglich und ganz einfach: Zum einen gibt es die Möglichkeit, dass du direkt über die Internetseite des DNT Mitglied wirst. Du bekommst dann den Ausweis entweder per Post zugesendet, was ungefähr 2 Wochen dauern kann oder du lässt dir deine Mitgliedsnummer per E-Mail zusenden. Alternativ kann man seit 2018 seine Mitgliedschaft auch elektronisch über die DNT App pflegen und nachweisen, wie wir es inzwischen tun.

Eine Übersicht aller Hütten inklusive einer tollen Landkarte findest du auf der norwegischen Webseite ut.no.

In diesem deutschsprachigen Video erfahrt ihr mehr über die DNT-Hütten und deren Nutzung:

Übernachten im Hotel

Gjestegård, Bed and Breakfast, Vandrehjem, Fjellstue, Betjent Hytte, Hotell – und sicher noch viele Angebote und Möglichkeiten mehr…. Die Grenzen sind oft fließend und selbst die Anzahl irgendwelcher Sterne wird in Norwegen schlussendlich vorab nur wenig Sicherheit in Bezug auf Qualität, Lage und das Preis-Leistungsverhältnis geben können.

Die Norweger sind einfach pragmatisch, haben andere Prioritäten und andere Erwartungen. Ein Gemeinschaftsbad in einem ansonsten tollen und fast mondänen Hotel ist für sie kein Problem, wenn Service, Lage und / oder Frühstücksbuffet gut sind. Wir haben zwischenzeitlich eine Vielzahl toller Hotels in Norwegen kennen- und schätzen lernen dürfen.

Dabei bleiben uns eine Vielzahl schöner Begebenheiten und Erlebnisse in Erinnerung: Der nette Inhaber vom Fjordhotel in Evenes (unsere Zwischenübernachtung bei Rundreisen im Norden), der uns in der Nacht noch ein leckeres Essen zubereitet hat, der grandiose Blick über die unter einem liegende Stadt Oslo vom Scandic Holmenkollen Hotel, der verdammt leckere und individuell zubereitete frische Fisch auf der Insel Vega und unzählige weitere Erfahrungen, die wir nicht missen möchten.

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Hotel auf der UNESCO Weltkulturerbe-Insel Vega

Irgendwie findet sich immer ein Platz für die Nacht

Fast immer erlebten wir eine unglaubliche Freundlichkeit und Gästeorientierung als auch den schon erwähnten Pragmatismus, der tief und historisch in den Norwegern verwurzelt ist: Einem Gast, der an die Tür klopft, dem muss geholfen werden. So findet sich immer ein Bett und / oder ein Nachtlager und meist auch noch etwas zu essen. Man darf und kann in Norwegen also schon recht spontan unterwegs sein, wenn es sich nicht gerade um die angesagtesten Hotspots in der Hauptsaison handelt.

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Wanderheim Gjendebu im Nationalpark Jotunheimen

In diesem Zusammenhang möchten wir hier gern von dem Wanderheim Gjendebu berichten. Dieses liegt nur zu Fuß erreichbar am Ufer des Gjende und wird gern von Wanderern an diesem See und im Jotunheimen als Quartier für eine Nacht genutzt. Wir durften die tolle Atmosphäre und die Gastfreundschaft dort während unserer Hüttentour durch das Jotunheimen 2013 kennenlernen. Auf der Homepage dieser Location ließt man, auf die Frage, was passiert, wenn man dort spät ankommt und alle Schlafplätze schon vergeben sind, die bezeichnende, charmante und typisch norwegische Antwort:

Gjendebu liegt 4 bis 5 Wanderstunden von der nächsten Unterkunft entfernt. Da können wir natürlich niemanden abweisen. Ganz gleich, wie voll es ist. Also heißt das: An einigen Tagen haben wir mehr Gäste als Betten. Dann suchen wir Plätze für zusätzliche Matratzen auf denen Gäste schlafen können, und die Küche bereitet einige Mahlzeiten mehr zu.
2006 ist das an 23 Tagen der Fall gewesen. Unsere Gäste hatten dafür Verständnis und packten tatkräftig mit an. Schön zu sehen, dass in so einer Situation auch neue Freundschaften entstehen, weil einfach alle etwas enger zusammen rücken.

Für die Bettenverteilung haben wir natürlich klare Regeln: Zuerst Familien mit Kindern. Diesen versuchen wir immer einen eigenen Raum zu geben. Eine Familie mit zwei Kindern findet dann auch schon mal in einem 2-Bett-Zimmer Platz – natürlich mit zusätzlichen Matratzen. Dann kommen alle, die älter sind als 60. Sie bekommen meist einen Platz in einem 2- bis 4-Bett-Zimmer.

Gruppen, die sich kennen, bringen wir gerne zum Beispiel zu sechst in einem 4-Bett-Zimmer unter oder wir bieten ihnen eines unserer großen Lavvo-Zelte an.
Wenn wir auf diese Weise alle Betten, Schlafsäle und Lavvos gefüllt haben, starten wir neu und legen zum Beispiel eine 6. oder 7. Matratze in ein 4-Bett-Zimmer und nutzen jeden Winkel aus. Und zum Schluss funktionieren wir die großen Aufenthaltsräume und Kaminzimmer zu Schlafsälen mit Matratzen um.
Unser einziges Ziel, wenn es überfüllt ist: Jeder unserer Gäste soll sich willkommen und gut behandelt fühlen.

Die historischen Hotels in Norwegen

Ein eigenes Kapitel haben die vielen historischen Hotels in Norwegen verdient, in denen oft der Besuch wie eine Reise in eine andere Zeit oder eine andere Welt anmutet. Diese Anbieter haben sich in einem Verband zur Pflege der Traditionen und der eigenen Vermarktung zusammengeschlossen. Eine Übernachtung in einem dieser Hotels, die sehr oft noch einen ganz eigenen unverwechselbaren Charme und eine Seele (wie die Norweger sagen) besitzen, ist ein unvergessliches Erlebnis. Besonders romantische Wintertage zu zweit, die Flitterwochen oder andere, ganz besondere Anlässe bieten sich für eine Buchung in einem historischen Hotel an.

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Das traumhafte Hotel Ullensvang am Hardangerfjord

Bed and Breakfast

In Skandinavien sind die B&B`s ähnlich weit verbreitet wie auf den britischen Inseln. Da viele Touristen das Land auf Rundreisen erkunden, besteht ein großes Bed and Breakfast Angebot in allen Preisklassen, wobei der Übergang zu klassischen Hotels oder Bauernhöfen meist fließend ist. Viele Inhaber von ländlichen Anwesen bessern sich mit der Vermietung von kleinen Hütten, Wohnungen oder Zimmern etwas dazu. Wir haben dabei durchweg gute Erfahrungen gemacht, ob am Sognefjord auf dem tollen Anwesen Nes Gard oder auch im Oldendal am Nordfjord in den Hütten vom Bauernhof Aabrekk Gard.

Ein wunderschönes Foto von unseren Bauernhof und Ausgangspunkt für unsere Touren.
Nes Gard – ein tolles Anwesen und zugleich B&B am Sognefjord

Meist wohnt man sehr ursprünglich, taucht in das norwegische Leben ein und hat teilweise sogar Zugang zur Familie. In der Hauptsaison (Mitte Juli bis Mitte August) empfiehlt es sich, in den populären Regionen (an den Fjorden und auf den Lofoten) vorab online zu reservieren. Wenn man spontan und flexibel unterwegs sein möchte, dann sollte man zeitig am Nachmittag eintreffen und nach freien Zimmern fragen, da diese meist bis zum Abend ausgebucht sind.

Buchen kann man vorab unter anderem über das folgende Bestellfenster von Booking.com oder auch auf der Homepage von BBNorway.com. Eine weitere Option findet ihr weiter unten im Abschnitt Übernachten auf dem Bauernhof.

Wir buchen unsere Hotelübernachtungen oder Aufenthalte im Bed and Breakfast meist im Voraus und am Liebsten über Booking.com* (Affiliate Link / mehr dazu im Impressum):


Booking.com

Eine spezielle Variante im Norden von Norwegen: Rorbuer – die alten Fischerhütten

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Rorbuer Anlage auf den Lofoten

Im Norden Norwegens, oberhalb von Trondheim findet man häufig Anlagen mit den bekannten alten Fischerhütten, den sogenannten Rorbuern. Diese malerischen und wunderschön anzusehenden, meist rot gestrichenen Holzhäuser direkt am Meer, laden in den unterschiedlichsten Varianten zu unvergesslichen Übernachtungen ein. Ob neu gebaut oder liebevoll restauriert – ein Aufenthalt in diesen Hütten, die zumeist Teil eines Hotelbetriebes sind, ist unglaublich beeindruckend und bietet sich zum Beispiel für Flitterwochen oder andere Highlights an.

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Ein bekanntes Motiv: Die Rorbuer von Hamnøy (Insel Hamnøy / Lofoten)

Übernachten auf einem Bauernhof oder Work and Travel in Norwegen

In Norwegen legt man viel Wert auf gute Rohstoffe für das Essen, die Erhaltung der Natur und die Pflege historischer Traditionen sowie einer gewissen Ursprünglichkeit. So verwundert es auch nicht, dass es viele Selbstversorger, Farmen mit herkömmlichen Methoden und überhaupt viele Betriebe gibt, die mit viel Idealismus betrieben werden. Diese freuen sich immer wieder über Kunden in ihren Hofläden oder auch über Übernachtungsgäste sowie tatkräftige Helfer im Alltag.

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Ursprüngliche Farm im Aurlandsdalen Norwegen

Wenn euer Budget knapp ist oder ihr für lange Zeit in Norwegen reisen wollt, lässt sich diese Tour meistens gut und unkompliziert mit diesen Aufenthalten kombinieren. Oft hilft man im Haushalt oder bei der Betreuung der Gäste und erhält im Gegenzug ein kleines Taschengeld oder freie Kost und Logis für die Zeit. Einer der größten Vermittler für diese Aufenthalte ist Workaway, der in seinem Portal Workaway.info aktuell 391 Möglichkeiten in Norwegen anbietet.

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Das markante Logo der norwegischen Organisation Hanen

Vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp und inzwischen immer populärer, aber in Deutschland noch nicht so bekannt, bietet die norwegische Vereinigung Hanen, Aufenthalte und Urlaube in ursprünglicher Umgebung und meist fernab der Touristenströme. Schaut dazu gern einmal auf der deutschsprachigen Homepage Hanen.no, wo man auf einer Landkarte eine tolle Übersicht der Übernachtungsangebote als auch von Obstläden sowie Reiterhöfen und vielem mehr erhält. Auch für einen spontanen Aufenthalt bei einer Rundreise durch das Land bieten sich diese Quartiere oft an, da sie in der Regel irgendwie immer noch ein Zimmer frei haben….

Übernachten im norwegischen Hostel

Auch hier gibt es einen fließenden Übergang zwischen den klassischen Jugendherbergen, Hotels und dem in Norwegen sehr populären Vandrehjem (Wanderheim). Diese werden oft und gerne für eine preiswerte Übernachtung auf der Durchreise genutzt und bieten neben größeren Schlafräumen durchaus auch 2 bis 4-Bett-Zimmer an. Meist sind die Bäder und Toiletten entweder auf dem Flur oder auch außerhalb des Schlafgebäudes zu finden. Dennoch stimmt meist das Preis- Leistungsverhältnis und so kannst du diese Angebote durchaus als günstige Alternative auf deinem Trip in Norwegen einplanen.

Auch hierfür gibt es ein Portal, auf dem man sich einen Überblick verschaffen und eventuell auch gleich buchen kann. Auf der norwegischen Seite (englischsprachig) hihostels.no findet ihr unglaublich viele Hostels in Norwegen und weitere Informationen dazu.

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DNT Hütte „Leuchtturm“ auf der Insel Runde

Damit haben wir euch hoffentlich einen umfassenden Überblick über alle Übernachtungsoptionen in Norwegen gegeben und mit unseren Erfahrungen aus erster Hand unterlegt. Fehlt noch etwas? Habt ihr spezielle Fragen? Dann freuen wir uns auf eure Kommentare unter diesem Artikel.

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Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

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