Norwegen Ratgeber

Hilfe!!?? AutoPass, Ferjekort, EPC, BroBizz, BroPas und die Maut in Norwegen / Skandinavien

Titelbild Ratgeber Beitrag EPC BroBizz AutoPass Ferjekort Fergekort Norwegen (Nordlandblog)

Da uns nach wie vor und immer wieder berechtigte Fragen zu dem komplexen Themen der Maut und zu den Begriffen EPC, AutoPass, BroBizz sowie Fergekort / Ferjekort erreichen, haben wir diesen umfassenden Beitrag neu verfasst. Wir möchten euch nachfolgend eine komplette Übersicht zu diesem Thema ermöglichen sowie unsere persönlichen Empfehlungen zu den jeweils günstigsten Kombinationen geben. Da es gerade in Norwegen ständig Veränderungen im System von Maut und Ferjekort / Fergekort gibt, werden wir diesen Beitrag natürlich immer wieder für euch aktualisieren.

Die gute Nachricht vorab: Wenn du lediglich nur einmal oder für einen kurzen Trip in den Norden reist oder generell kein Problem damit hast, immer die höchsten Tarife / Preise auf deinen Touren zu bezahlen, kannst du hier aufhören zu lesen. Denn im Prinzip kannst du mit einem EIGENEN Fahrzeug einfach losfahren und musst dich um nichts weiter kümmern. Leihst du dir hingegen ein Wohnmobil aus, sieht es schon anders aus. Denn hier gibt es gewisse Vorschriften, auf die wir im Abschnitt “Maut in Norwegen” gleich noch eingehen.

Hinweis für die Begriffe in diesem Artikel: Wir nutzen bei einigen Bezeichnungen bewusst die unterschiedlichen Begriffe, die dazu immer wieder im Netz auftauchen, aber letzen Endes immer das Gleiche meinen. Beispiel: AutoPass Brikke / Chip / Transponder / OBE – meint immer das kleine Gerät von AutoPass, welches man nach einer Registrierung erhält

Springe schnell zu dem Bereich, der dich interessiert:

Grundsätzliches zur Maut in Skandinavien
(Maut in Norwegen, Island, Schweden, Finnland, Dänemark)
EPC PLC
(Registrierung bei EPC PLC, Vorteile, Empfehlungen)
OBE / Transponder
(BroBizz, AutoPass Brikke, ÖresundBizz)
Rabattverträge / Avtale
(BroPas, Ferjekort / Fergekort, Mautgesellschaften in Norwegen)

Grundsätzliches zur Maut in Skandinavien / Nordeuropa

1.0 Maut in Skandinavien / Nordeuropa

Zum besseren Verständnis für alle folgenden Punkte wollen wir hier noch einmal einige Grundsätze zu den nordeuropäischen Systemen der Erfassung und Abrechnung von Mautgebühren erläutern.

  1. Es gibt in keinem Land eine generelle Vignette oder ein grundsätzlich einheitliches System der Mautabrechnung über das ganze Land oder Straßennetz. Es wird lediglich für einzelne Abschnitte, Objekte, Städte, Regionen oder zu bestimmten Zeiten eine Maut erhoben.
  2. Das System der Erfassung und Abrechnung ist in erster Linie für die Einheimischen ausgelegt und bietet diesen eben gewisse Vorteile in ihrer Heimatregion oder wenn sie als Pendler öfter eine Brücke oder eine bestimmte Fähre nutzen müssen. Daher lassen sich in ganz Skandinavien und Nordeuropa die zumeist einheitlichen technischen Systeme der Erfassung und Abrechnung (OBE, Transponder, Brikke, Bizz, Chip) generell mit verschiedenen, sogenannten “Avtale” (Rabattverträgen, Rabattkarten oder anderen Vergünstigungen) koppeln. Genau dieser Punkt verwirrt viele Reisende – da es diese Varianten in dieser Form nur im Norden Europas gibt.
  3. Weiterhin muss und sollte man vorab berücksichtigen, dass die Gebühren für die Nutzung von Straßen, also die klassische Maut, grundsätzlich nach Gewichtsklassen sowie teilweise nach Umweltkriterien (EURO Norm, Diesel, Uhrzeit etc.) der Fahrzeuge abgerechnet werden. Die Nutzung von Fähren wird hingegen nach der Größe als auch dem Platzbedarf abgerechnet und daher spielt hier eben die Länge des Fahrzeugs / Gespanns genauso eine Rolle, wie die Frage, ob man einen Hänger mitführt oder nicht. Eine Ausnahme bildet hier nur der Atlanterhavstunnelen (Atlantikstraße – Kristiansund), bei dessen Nutzung Gespanne über 6 Meter ebenfalls eine höhere Maut entrichten müssen.

1.1.0 Maut in Finnland, Schweden, Island und Dänemark

Finnland:

In Finnland werden generell keine Mautgebühren erhoben. Somit kann man die Autobahnen sowie die weitere Verkehrsinfrastruktur (Tunnel und Brücken) kostenfrei nutzen. Übrigens gilt das auch für die als “Lossi” bezeichneten Kurzfähren im Land. Sie gelten in Finnland als Teil des Straßennetzes und werden vom Staat bezahlt.

Schweden:

Schweden erhebt keine grundsätzliche Maut für die Nutzung des Straßennetzes im Land. Allerdings werden objektbezogene Gebühren (Infrastrukturabgaben) für die Nutzung der großen Brücken in Sundsvall und Motala erhoben. Diese liegen für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen unter 10 SEK und sind damit fast zu vernachlässigen. Motorräder sind hiervon ausgenommen. Ebenso fällt zu einigen Zeiten für alle Fahrzeuge außer Motorrädern eine Citymaut für Göteborg und Stockholm an. Alle hier genannten Abgaben / Citymautgebühren werden automatisch erfasst, ermittelt und per Rechnung (kommt einige Wochen später per Post) an den Fahrzeughalter über den Dienstleister EPASS 24 abgerechnet. Weitere Details dazu findet ihr bei Interesse auf der Webseite des ADAC.

Island:

Grundsätzlich muss in Island keine Maut für die Nutzung der Straßen entrichtet werden. Allerdings ist der neue Vaðlaheiðargöng Tunnel (Nordisland) seit seiner Eröffnung 2018 mautpflichtig. Alle Fahrzeuge (ausgenommen Motorräder) müssen abhängig vom Gewicht vor Ort vor oder kurz nach der Nutzung eine entsprechende Gebühr online entrichten. Die Tarife und weitere Details dazu findet ihr ebenfalls auf dieser Seite des ADAC.

Maut Tunnel Island Ringstraße 1 (Nordlandblog)
Hinweis auf einen mautpflichtigen Tunnel im Norden von Island

Dänemark:

Auch in Dänemark ist die Nutzung des Straßennetzes grundsätzlich ohne weitere Kosten, Gebühren oder eine Maut möglich. Lediglich die Passage über die beiden größten Brücken des Landes, die Storebaeltbrücke sowie die Öresundbrücke ist in jedem Fall kostenpflichtig und auch recht teuer. Darauf und auf einige Sparmöglichkeiten gehen wir etwas später genauer ein.

1.2.0 Maut in Norwegen

In Norwegen gibt es eine Vielzahl verschiedener Mauterhebungen und daher sind folgende Punkte / Nutzungen grundsätzlich kostenpflichtig:

  • Verschiedene Streckenabschnitte des Straßennetzes (derzeit etwa 200 Mautstationen, besonders an Europastraßen)
  • Umweltzonen in den größeren Städten und deren Umgebung (Oslo, Bergen, Trondheim)
  • einige spezielle Bauwerke wie Brücken oder Tunnel
  • Private Wege mit der Bezeichnung “Bomvei” oder “Bomveg” (Bezahlung erfolgt vor Ort zumeist bar an einer Kasse des Vertrauens)

Grundsätzlich gilt: Alle Verkehrsteilnehmer in Norwegen müssen unabhängig ihrer Nationalität, eine Straßenmaut entrichten. Halter und Fahrzeugführer sind gleichermaßen in der Verantwortung. Das Fahrzeugkennzeichen und / oder die gültigen Mautchips / Transponder / Bizz / Brikke / OBE werden daher an den einzelnen Mautstationen über eine Kamera erfasst und die entsprechende Maut wird im Nachhinein auf unterschiedlichen Wegen in Rechnung gestellt.

Um es noch einmal vorwegzunehmen: Wenn du mit deinem PRIVATEN Fahrzeug nach Norwegen fährst, musst du rein formal eigentlich gar nichts unternehmen. Die automatischen Mautstationen können einfach durchfahren werden und man muss keine Angst haben, eine Strafe oder zusätzliche Gebühren zu kassieren. Hat man eine Mautstation passiert, bekommt man nach einiger Zeit (kann bis zu sechs Monate dauern) eine Rechnung vom britischen Dienstleister EPC PLC nach Hause geschickt. Allerdings sollte man die Rechnung dann schnellstmöglich überweisen, da nach Ablauf der Fälligkeit hohe Mahngebühren zu zahlen sind.

FAZIT: Reise ich also mit meinem EIGENEN Fahrzeug durch Norwegen, bin ich nicht gezwungen mich irgendwo zu registrieren – man kann einfach drauflosfahren. Die Rechnung wird nach einiger Zeit an die Heimatadresse zugestellt.

NACHTEIL: Ich zahle immer den höchsten Mautpreis und bekomme keine Vergünstigungen wie zum Beispiel bei der Umweltmaut in den Städten. Darüber hinaus ist seit dem Jahr 2020 auch kaum noch eine Vergünstigung auf den Fähren im Land möglich, da seit diesem Zeitpunkt die hohen Rabatte der Ferjekort / Fergekort auf vielen Linien nur noch in Verbindung mit einem entsprechenden Chip / OBE / Transponder / Brikke / Bizz möglich ist.

SERVICE: Wenn du eine schnelle Übersicht über die zu erwartenden Mautkosten auf deiner Strecke sowie die Mautstationen in Norwegen erhalten möchtest, dann empfehlen wir dir diese neue Online-Tool von Statens Vegvesen, welches wir hier näher vorstellen.

1.2.1 Maut für Motoradfahrer

Für Motorräder ist und bleibt Norwegen ein Eldorado, denn sie sind weiterhin von der Mautpflicht befreit. Ausnahme: Die Durchfahrt durch den Atlanterhavstunnel ist auch für Motorradfahrer kostenpflichtig.

1.2.2 Gewerblich genutzte Fahrzeuge über 3,5t

Gewerblich genutzte und / oder auf einen gewerblichen Anbieter registrierte Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen müssen mit einem elektronischen System (Bizz / Brikke / Chip / Transponder / OBE) zur automatischen Erfassung der Maut ausgestattet sein. Große Überraschung: Die Regelung trifft leider auch auf Wohnmobile über 3,5 Tonnen zu, die man von einem gewerblichen Anbieter gemietet hat. Ob man dabei das norwegische System Autopass mit dem entsprechenden Transponder (Brikke) oder auf den dänischen Anbieter BroBizz setzt, bleibt Jedem selbst überlassen. Die Vor- und Nachteile haben wir nachfolgend in diesem Beitrag beim jeweiligen Anbieter aufgeschlüsselt. Bei Nichtbeachtung wird eine Strafe von 8000 NOK fällig. Hast du das Fahrzeug / Wohnmobil von einer Privatperson gemietet, oder gehört es dir, so gilt diese Vorschrift also nicht – zumindest solange du es nicht für gewerbliche Zwecke nutzt.


Alle Möglichkeiten der Registrierung und zum Sparen im Überblick

2.0 EPC PLC

Hierbei gibt es immer wieder die meisten Irritationen, da die britische Firma EPC PLC ohnehin der Dienstleister für den norwegischen Staat ist, um angefallene Mautkosten bei ausländischen Fahrzeughaltern “einzutreiben”. Registrierst du dich also nicht bei EPC PLC oder anderweitig für eines der elektronischen Abrechnungssysteme, auf die wir unter dem Punkt 3.0 OBE noch näher eingehen, bekommst du als Fahrzeughalter ohnehin deine Rechnung für die Nutzung mautpflichtiger Straßenabschnitte von EPC PLC. Du musst den Betrag nur überweisen und alles ist erledigt.

Man kann (!!) sich aber auch bei EPC PLC registrieren und dort ein Kundenkonto anlegen. Das ist die erste Stufe bzw. die einfachste Form, um zumindest schon einmal einige Vorteile zu haben. In jedem Fall reduziert diese Registrierung die Gefahr sehr teurer Mahnungen, von denen Leser immer wieder berichten, da sie die ursprüngliche Rechnung von EPC PLC wohl nie erreicht hat.

Auf diese Registrierung gehen wir nun näher ein:

2.1.0 Registrierung bei EPC (Euro Parking Collection)

Wann sollte man sich bei EPC registrieren? Wir empfehlen eine Registrierung und somit die Anlage eines persönlichen Kontos, wenn du

  1. längere Zeit in Norwegen unterwegs bist oder häufiger in Norwegen Urlaub machst
  2. eine automatische Abbuchung deiner Mautkosten von deiner hinterlegten Kreditkarte wünschst
  3. viel bzw. öfter in den norwegischen Städten mit einer Umweltmaut unterwegs bist / Ausnahme: Für Mietfahrzeuge ist die Registrierung durch den Fahrer nicht möglich
  4. ohnehin vorhast, dich auch noch für den elektronischen, norwegischen AutoPass Brikke / Chip / Transponder zu registrieren und dir diesen zu bestellen

Vorteile


  • Rechnungen können automatisch von hinterlegter Kreditkarte abgebucht werden
  • alle Daten, Details sowie Lichtbilder der Passagen einzelner Mautstationen sind im Kundenkonto einsehbar (somit sind auch Reklamationen möglich)
  • einfache Übermittlung der Fahrzeugdetails (Euro Norm etc.) für die richtige Abrechnung der Umweltmaut in den Umweltzonen (Nachweis durch Hochladen einer Bilddatei vom Fahrzeugschein)
  • lässt sich automatisch und ohne Probleme mit AutoPass Vertrag koppeln, so dass dort ebenfalls die Fahrzeugdetails für die Umweltzonen übernommen werden
  • ist bei Dienstwagen geeignet, um die Abrechnungen persönlich zu erhalten und nicht an den Arbeitgeber gehen zu lassen
  • Kundenkonto, Webseite und auch Kommunikation auf deutsch möglich

Nachteile


  • kein Rabatt an den Mautstationen in Norwegen (außer Umweltmaut) – man bezahlt überall den regulären Tarif
  • keine Verknüpfung mit der Ferjekort oder dem Rabattvertrag BroPas für die Öresundbrücke möglich
  • nicht geeignet, um bei gemieteten Fahrzeugen die Mautabrechnungen persönlich zu erhalten und damit die Abrechnung über den Vermieter zu umgehen

Wen also die Überweisungen der Mautgebühren nerven, der registriert sich einfach bei EPC PLC und hinterlegt seine Kreditkarte dort. Bei diesem System werden alle durchfahrenen Mautstationen erfasst und es wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Sammelrechnung per E-Mail verschickt. Die Abbuchung erfolgt problemlos über die hinterlegte Kreditkarte, so dass man keine Abrechnungen mehr verpassen kann und das Risiko hoher Mahngebühren fast ausschliesst.

2.2.0 Sparen mit EPC PLC in den Umweltzonen von Norwegen

Die Registrierung bei EPC PLC ist ebenfalls sinnvoll, um auf diese Weise schon einmal in den Umweltzonen der norwegischen Städte zu sparen. Macht man das nicht, gehen die Norweger als auch EPC PLC berechtigterweise immer vom schlechtesten Umweltwert und damit vom höchsten Preis aus. Woher sollen sie sonst auch wissen, was ihr für einen Motor im Fahrzeug habt und welche Norm euer Auto erfüllt.

In den Städten Bergen, Trondheim und Oslo wird bereits eine Umweltmaut erhoben und es ist anzunehmen, dass dieses System in Norwegen noch weiter ausgebaut wird. Um hier den jeweils richtigen Tarif für euer Fahrzeug zu bezahlen, müsst ihr die Daten für die “Umweltdifferenzierung” (der Begriff bei EPC PLC) nach erfolgter Registrierung bei EPC PLC in euerem Kundenkonto hinterlegen. Dort soll die Euroklasse angegeben und dafür ein Nachweis erbracht werden. Dazu muss ein Bild vom Fahrzeugschein erfasst / hochgeladen werden. Nach der Prüfung erfolgt die korrekte Einstufung der Schadstoffklasse für die norwegischen Umweltzonen.

Wenn du sehen möchtest, ob sich das für dich lohnt bzw. um welche Preise / Tarife es dabei geht, dann klappe gern die nachfolgenden Felder für dich auf:

Aufklappen für ein Beispiel zur Preisgestaltung der Umweltmaut in Oslo

Tarifgruppe 1 

Diese Tarifgruppe beinhaltet Fahrzeuge bis zu einem Gewicht von 3.500 kg, und Kategorie M1 Fahrzeuge (Wohnmobile) mit einem AutoPASS Konto. Bitte bedenke, dass du ohne Registrierung immer den höchsten Preis bezahlst.

Innerer Ring Oslo

Zwei-Wege-
Berechnung
Benzin / HybridDieselE -Auto
Außerhalb der HVZ* 17 kr19 kr4 kr
Innerhalb der HVZ* 21 kr23 kr8 kr

Osloringen

Zwei-Wege-
Berechnung
Benzin / HybridDieselE-Auto
Außerhalb der HVZ* 21 kr25 kr5 kr
Innerhalb der HVZ*28 kr31 kr10 kr

   * =  Hauptverkehrszeit

Tarifgruppe 2 

Diese Tarifgruppe beinhaltet Fahrzeuge ab ein Gewicht von 3.501 kg, ausgenommen Fahrzeuge der Kategorie M1 (Wohnmobile) mit einem AutoPASS Konto. Bitte bedenke, dass du ohne Registrierung immer den höchsten Preis bezahlst.

Innerer Ring Oslo

Zwei-Wege-
Berechnung
älter-Euro V Euro-VIEmission
frei
Außerhalb der HVZ*86 kr53 kr0 kr
Innerhalb der HVZ*101kr69 kr0 kr

Osloringen

Zwei-Wege-
Berechnung
älter-Euro V Euro-VlEmission
frei
Außerhalb der HVZ*86 kr53 kr0 kr
Innerhalb der HVZ*101 kr69 kr0 kr

   * =  Hauptverkehrszeit

Die Hauptverkehrszeit in Oslo ist zwischen 06.30 – 09.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr.

ACHTUNG: Leider ist es nicht möglich ein gemietetes Fahrzeug für die Umweltzonen zu registrieren. Das kann nur der Vermieter tun. Alternativ könnt ihr aber einen BroBizz nutzen. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

Abschließend lässt sich zur Registrierung bei EPC/PLC sagen: Die Registrierung bei EPC geht schnell, ist einfach und hat den Vorteil der gebündelten Rechnung sowie der einmaligen Abbuchung aufgelaufener Mautgebühren der einzelnen Stationen von der hinterlegten Kreditkarte. Ist man allerdings nicht oder nur wenig in den norwegischen Städten mit einer Umweltzone unterwegs, ist es fraglich, ob sich der Aufwand einer Registrierung für die Umweltmaut überhaupt lohnt.


3.0 OBE / Transponder / Brikke / Chip / Bizz

© EasyGo

Ein OBE (On-Board Equipment) ist ein elektronisches Erfassungsgerät, welches von einem Vertragsanbieter zur Erfassung deiner Fahrten auf mautpflichtigen Abschnitten zur Verfügung gestellt wird. Wird das Fahrzeug mit dem angebrachten Transponder (OBE) an der Mautstelle registriert, erfolgt die Abrechnung der Mautgebühr gemäß dem Vertrag, der mit dem Serviceanbieter geschlossen wurde. Um ein Erfassungsgerät (OBE) zu erhalten, muss man sich in der Regel bei einem der Anbieter registrieren, ein Kundenkonto einrichten und einen Vertrag mit dem Serviceanbieter abschliessen. Der Transponder (OBE) muss nach Erhalt entsprechend den Montage-Bestimmungen des jeweiligen Serviceanbieters angebracht werden.

Die Bezeichnungen für diese Transponder werden unterschiedlich gebraucht und man trifft auf die Begriffe OBE, Brikke, Chip, Bizz oder eben Transponder, die immer das Gleiche meinen. Das Geräte / Kundenkonto ist an eine natürliche (Privatperson) oder juristische (Firma) Person gebunden und die Fahrzeuge sowie ihre Kennzeichen können beliebig zugeordnet bzw. jederzeit geändert werden.

TIPP: Wenn ihr euch ein Wohnmobil in Deutschland mietet und sich der Vermieter nicht bereits selbst um diese Themen kümmert, dann registriert euch bei den nachfolgenden Anbietern vorerst mit den Daten eures privaten Fahrzeuges und ändert dann kurzfristig vor der Reise die Angaben auf das gemietete Wohnmobil, sobald euch diese Fakten dann bekannt sind. Wichtig: Gleich nach der Rückreise das Zurückwechseln nicht vergessen, da ihr sonst Gefahr lauft, für einen eventuellen Nachmieter auch gleich die Maut zu bezahlen.

Die folgende Transponder (OBE) können derzeit in Norwegen bzw. Dänemark (Brückenüberfahrten) genutzt werden:

3.1.0 BroBizz – das dänische Abrechnungssystem

Wann lohnt sich der dänische BroBizz? Wenn du

© BroBizz
  1. einen längeren Trip durch Norwegen planst und damit zwangsläufig viele Mautstationen in Anspruch nehmen wirst
  2. dich in den Städten aufhältst (Umweltmaut)
  3. die Ferjekort (50% auf Fährüberfahrten der teilnehmenden Fähren) verwenden möchtest, weil du einen Roadtrip an der Küste Norwegens oder in Fjordnorwegen planst
  4. über den Landweg (Dänemark / Schweden) nach Norwegen fahren möchstest (BroPas Vertrag für die Öresundbrücke)
  5. neben Skandinavien auch viel in Österreich unterwegs bist (dann kannst du die Sondervariante BroBizz Easy Go + nutzen)

Vorteile


  • Umweltmaut für Norwegen wird direkt über dein BroBizz Kundenkonto geklärt und berücksichtigt. Somit entfällt eine zusätzliche Registrierung bei EPC PLC
  • Kreditkartenzahlung / Hinterlegung einer Kreditkarte ist möglich
  • Verbindung mit der norwegischen Rabattkarte Ferjekort / Fergekort ist möglich
  • Verbindung zum Rabattvertrag BroPas (Öresundbrücke) ist möglich
  • deutschsprachige Homepage
  • Wohnmobil über 3,5 Tonnen fahren zum PKW-Preis
  • Vergünstigungen auf einigen Fährpassagen in Dänemark und bei Scandlines (Rødby-Puttgarden und Gedser-Rostock)
  • Ermäßigungen an fast allen Mautstationen in Norwegen
  • Erweiterbar auf den BroBizz Easy Go + (gilt zusätzlich auch gleich in Österreich)
  • keine Gebühren (außer einer geringen Kaution, die man zurückerhält, wenn man den Bizz zurücksendet)

Nachteile


  • derzeit keine genaue Auflistung der Rabatte an den norwegischen Mautstationen erhältlich
  • bei eventuellen Reklamationen einzelner Postionen von Fahrten in / durch Norwegen unklare Zuständigkeit
© BroBizz

BroBizz ist ein weit verbreiteter Transponder / OBE / Chip / Bizz aus Dänemark. Man richtet sich ein Kundenkonto bei BroBizz ein, in dem man sich registriert und somit einen Vertrag mit BroBizz eingeht. Den Transponder bekommt man zugeschickt und bezahlt lediglich eine einmalige Kaution von 200 DKK (etwa 27 Euro). Den BroBizz bringt man nach Erhalt gemäß der beiliegenden Anleitung im Auto an. Durch den angebrachten BroBizz wird die Durchfahrt der Mautstationen und der neuen Erfassungsstellen an einigen Fährverbindungen in Norwegen erfasst und rabattiert. Die Höhe des Rabattes legt der jeweilige Betreiber fest. Nach Angaben von BroBizz erhält man derzeit immer den besten Preis – also die höchstmöglichen Rabatte – für seine Durchfahrten.

Die Überfahrt auf einigen dänischen Fährstrecken und Brücken ist ebenfalls günstiger. (Übersicht der Fähren bei denen man eine Ermäßigung erhält). Bestellt man den BroBizz ist man automatisch Mitglied im Club Storebælt (ohne Zusatzkosten). Nutzt man die Stroebaeltbrücke, erhält man dadurch automatisch den günstigsten Preis, der möglich ist. Derzeit gibt es auf dieser Strecke immerhin 5 % Bizz-Ermäßigung und 15 % Preisnachlass auf die Gebühren für die Nutzung der Brücke.

Überquert man die Öresundbrücke mit dem BroBizz erhält man ebenso 8 % Ermäßigung. Wesentlich mehr läßt sich dort allerdings sparen, wenn man zusätzlich einen BroPas Vertrag abschließt und diesen mit seinem BroBizz verbindet. Dazu später im Bereich BroPas mehr.

Hat man ein Wohnmobil mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen, sollte man in jedem Fall über die Bestellung eines Transponders nachdenken, denn so zahlt man nur die geringeren Mautgebühren, die auch ein PKW zahlen muß. In diesem Fall ist es notwendig, die Kopie bzw. ein Bild des Fahrzeugscheins per E-Mail an kundeservice@brobizz.com zu schicken. Erst dann wird zukünftig der korrekte Gebührensatz in Abzug gebracht.

3.1.1 BroBizz EasyGo+ Privat

Dieses System ist eine Weiterentwicklung vom normalen BroBizz. Der dazugehörige Chip kann zusätzlich auch in Österreich genutzt werden. Ist man bereits BroBizz Kunde, muss man einen Zusatzvertrag unterzeichnen. Man erhält dann einen neuen Transponder, der auch für Österreich freigeschalten ist. Hat man diesen erhalten, muss im Anschluss noch die hinterlegte Kreditkarte aktualisiert werden. Mehr dazu hier auf der deutschsprachigen Webseite von EASYGO.

3.2.0 AutoPass Brikke – das staatliche norwegische System

Wann lohnt sich der AutoPass? Wenn man….

Logo Autopass Norwegen Maut
©AutoPass
  1. für längere Zeit oder häufiger in Norwegen unterwegs ist
  2. zusätzlich die Ferjekort / Fergekort verwenden möchte (Rabattkarte für teilnehmende Inlandsfähren von 50 %)
  3. viel in den norwegischen Städten umit Umweltzone nterwegs ist (Umweltmaut in Verbindung mit dem EPC PLC Konto)
  4. in der Regel mit der Fähre direkt nach Norwegen reist und nicht den Landweg nutzen wird
  5. man hauptsächlich in Norwegen und zum Beispiel nicht oder nur selten in Österreich oder Dänemark unterwegs ist

Vorteile


  • gute Kombination mit einer Registrierung bei EPC PLC für die richtige / günstige Abrechnung der Umweltmaut
  • Einfache Kopplung mit der Ferjekort / Fergekort (Rabattkarte für Inlandfähren in Norwegen)
  • Verbindung mit dem Rabattvertrag BroPas möglich (Öresundbrücke)
  • Mautrabatt bis zu 20% an den meisten norwegischen Mautstationen
  • Wohnmobile über 3,5 Tonnen fahren zum PKW -Preis
  • der Chip ist in ganz Skandinavien einsetzbar

Nachteile


  • Benutzerfreundlichkeit der Homepage
  • die Vertragsseite ist nicht in deutsch verfügbar
  • um den Bizz nutzen zu können, muss zusätzlich ein weiterer Vertrag mit einer Mautgesellschaft geschlossen werden
  • keine Kreditkartenzahlung möglich
  • Rechnungen müssen manuell überwiesen werden

Um an den AutoPass Chip / Brikke zu kommen, muss man einen Vertrag mit einer norwegischen Mautgesellschaft abschließen. Das geschieht quasi automatisch im Rahmen des Bestellvorgangs bzw. der Registrierung bei AutoPass. Für uns als Ausländer ist es quasi fast egal, für welche Gesellschaft wir uns entscheiden. Die marginalen Unterschiede im Servicelevel und bei möglichen Rabatten an den Mautstationen im ganzen Land sind eher für die Einheimischen relevant, die jeden Tag auf einer Strecke pendeln.

Die kleine AuoPass Box (Brikke / Chip) wird nach einer erfolgreichen Registrierung / Bestellung per Post inklusive einer Anleitung, wie der Chip im Auto angebracht werden muss, zugesandt. Für den Chip wird eine Kaution von 200 NOK (etwa 18 Euro) fällig. Diese Leihgebühr wird erstattet, sobald der Vertrag gekündigt und der Chip zurückgeschickt wurde. Eine genaue Schritt für Schritt Anleitung mit den Bildschirmbildern des Bestellvorgangs findest du in diesem Beitrag von uns.

Die Mautgebühren in Norwegen werden in zwei Tarifgruppen eingeteilt:

Tarifgruppe 1 – Alle Fahrzeuge bis 3,5 t und Fahrzeuge mit der Klasse M1. Wohnmobile und große Pkws gehören auch zur Klasse M1.
Tarifgruppe 2 – Fahrzeuge über 3,5 t, außer sie gehören zur Klasse M1.

Die Gebühren sind regional in ganz Norwegen recht unterschiedlich und können in der Tarifgruppe 1 zwischen 10 NOK und 150 NOK sowie in der Tarifgruppe 2 zwischen 10 NOK und 595 NOK variieren. In der Regel wird aber eine Abgabe zwischen 20 bis 50 NOK fällig (für die Tarifgruppe 1), was in etwa 2,- bis 5,- € entspricht.

Hat man einen Vertrag mit einer der norwegischen Mautgesellschaften geschlossen und den AutoPass Chip ordnungsgemäß angebracht, erhält man teilweise Rabatte von diesen regionalen Mautgesellschaften. Zusätzlich erhält man oft einen Chiprabatt von bis zu 20 % an vielen Stationen: Straßen und Mautgesellschaften – Übersicht über Tarife und Rabatte

Wohnmobilfahrer die einen längeren Trip nach Norwegen planen, sollten über den AutoPass nachdenken. Denn nur so zahlt man trotz eines Gewichtes von über 3,5 Tonnen lediglich die Gebühr, die auch ein PKW zahlt.

3.3.0 ØresundBizz

© ØresundBizz

Dieser Bizz / Transponder / Chip / OBE ist relativ wenig verbreitet und wir möchten ihn nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Er ist ebenfalls in ganz Skandinavien zur Erfassung und Bezahlung einsetzbar und auch akzeptiert. Ob man auch Vergünstigungen bei den Umweltmautstationen erhält ist allerdings unwahrscheinlich, da die Daten den Fahrzeugscheins nicht erfasst werden.

Der Bizz ist ein Chip, den die Brückengesellschaft bzw. das Konsortium der Öresundbrücke ausgibt. Will man auf dem Landweg nach Skandinavien reisen, passiert man unweigerlich die Øresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet. Um für die Überfahrt einen entsprechenden Rabatt zu bekommen, muss ein Bro Pas Vertrag geschlossen werden (siehe BroPas). Besitzt man noch keinen Mautchip und möchte seine Überfahrt aber auf diese Weise bezahlen, bekommt man auf Wunsch den kostenlosen ØresundBizz zugeschickt. Dieser gilt durch den Anschluss an den EasyGo Verbund auch für die anderen Stationen in Dänemark (Storebaeltbrücke) und Norwegen.


4.0 Rabattverträge (Avtale) als Kombination zu den OBE / Transpondern / Bizz / Brikke / Chip

Das besondere an den skandinavischen Systemen sind die eigentlich vielfachen Kombinationsmöglichkeiten aus verschiedenen Rabattsystemen (auch “Avtale” – norwegisch für “Absprache” – genannt) und den soeben behandelten Transpondern / OBE. Diese Transponder / OBE erfassen in der Regel nur die Fahrten und Passagen durch die Mautstationen und übernehmen die Abrechnung. Dafür gibt es zwar in der Regel auch schon Vergünstigungen, wie eben die Abrechnung zu günstigeren Tarifen (zum Beispiel für schwere Wohnmobile) oder den sogenannten Brikke-Rabatt, der zumeist – je nach Anwendung – zwischen 5 % und 20 % ausmacht.

Richtig spannend wird es aber erst, wenn man nun gut überlegt die richtige “Avtale” – also den entsprechenden Rabattvertrag – damit kombiniert. Das geht zumeist ganz einfach, da jeder OBE / Transponder / Chip / Brikke / Bizz eine Seriennummer besitzt, die dem Benutzer zugeordnet ist. Diese kann man in der Regel in ein weiteres Benutzerkonto eines Rabattvertrages eintragen, wie zum Beispiel bei der Ferjekort / Fergekort.

So kann man zum Beispiel mit dem BroPas auf der Öresundrbücke fast 50 % der Maut sparen und auf vielen norwegischen Fähren mit der Fergekort / Ferjekort 50 % Rabatt auf den Preis einer Überfahrt erhalten. Allerdings ist dafür immer eine Gegenleistung notwendig. So muss man entweder ein Guthaben vorab einzahlen oder eine Gebühr für einen Jahresvertrag entrichten. Wie und ob sich das rechnet – dazu kommen wir jetzt:

4.1.0 BroPas

Mit dem Zusatzvertrag BroPas erhält man auf der Öresundbrücke einen recht hohen Rabatt auf die ziemlich teure Maut. Demzufolge ist eine Kombination aus ØresundBizz oder BroBizz oder AutoPass und BroPas besonders sinnvoll, wenn man ohnehin über den Landweg und damit über die Brücken nach Schweden bzw. Norwegen fahren möchte. Der BroPas Vertrag ist ein Jahresabonnement, dass derzeit etwa 43 EUR pro Jahr (Stand 2020) kostet. Allerdings amortisieren sich die Kosten des Abonnements bereits ab der zweiten Überfahrt. Habt ihr also auch die Rückfahrt über den Landweg und somit über die Öresundbrücke geplant, dann macht der BroPas durchaus Sinn.

Ihr könnt die BroPas Rabattvereinbarung mit allen oben aufgeführten Transpondern / OBE / Brikke / Bizz / Chips verbinden und auf diese Weise auch gleich eure Überfahrt damit erfassen und abrechnen. Alternativ kann man aber auch den BroPas ohne diese Verbindung nutzen und auf andere Weise die Überfahrt bezahlen. Den Rabatt bekommt man trotzdem – mehr dazu hier auf der Homepage der Öresundbrücke.

Aufklappen für eine Übersicht der Preisgestaltung der Öresundbrücke
Preis für die Einfache FahrtBroPas*
Pkw (max. 6 m) 23,00
Pkw (max. 6 m) mit Anhänger/max. 15 m
Wohnmobil 6-10 m
Lieferwagen 6-9 m
46,00
Motorrad11,00

Preis ohne gültigen Vertrag

Preis für die Einfache FahrtOnline 
ticket
Bezahl-
station
Pkw (max. 6 m)4954
Pkw (max. 6 m) mit Anhänger/max. 15 m
Wohnmobil 6-10 m
Lieferwagen 6-9 m
98108
Motorrad2729

* Preis mit gültigen Jahresabonnement. Die Preise sind in Euro (EUR) angegeben und schließen die Mehrwertsteuer von 25 % ein. 

4.2.0 Vertrag mit einer Mautgesellschaft für den AutoPass Chip

Um den AutoPass Chip / Brikke / Transponder benutzen zu können, muss man gleichzeitig einen Vertrag mit einer der norwegischen Mautgesellschaften schließen. Für uns Ausländer ist es dabei nebensächlich, welche Gesellschaft wir wählen. Wichtig ist nur zu wissen, dass ohne Vertrag der Mautchip nutzlos ist. Denn die eigentlichen Mautgebühren als auch die Rabatte werden im Grunde genommen über die gewählte Mautgesellschaft abgerechnet – nicht über AutoPass. AutoPass ist eben auch nur ein Dienstleister, führt die Kundenkonten, verschickt die Chips / Brikke / Transponder und erfasst eure Fahrten sowie einige Fährüberfahrten in Norwegen.

Nur mit einem gültigen Vertrag erhält man an den Mautstationen bis zu 20 % Rabatt und Wohnmobile über 3,5 Tonnen fahren zum PKW Preis. Hier geht es zur Liste der möglichen Mautstationen. Wir persönlich haben uns für die Ferde AS – Bomringen Bergen entschieden, da wir oft dort unterwegs sind / waren.

Durch die derzeitigen Veränderungen und Anpassungen im norwegischen Mautsystem, werden nun auch langsam die Webseiten der Mautgesellschaften benutzerfreundlicher und so kann man den Chip / Brikke / Transponder durchaus auch schon direkt bei der ein oder anderen Gesellschaft bestellen.

4.3.0 AutoPASS Ferjekort / Fergekort

Eine weitere und sehr wichtige Sparmöglichkeit ist die Nutzung einer Rabattkarte für die Inlandsfähren. Hierfür muss im Vorfeld ein Vertrag geschlossen bzw. eine entsprechendes Kundenkonto eingerichtet und eine Registrierung durchgeführt werden, um bis zu 50% Rabatt für die Überfahrten zu bekommen. Im Übrigen ergeben sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Ferjekort und Fergekort lediglich aus den beiden norwegischen Sprachvarianten Nynorsk und Bokmål – meinen aber Beide die gleiche Karte.

Was man mit der Nutzung dieser Karte tatsächlich während einer Reise in Norwegen sparen kann, sieht man auf diesem Bildschirmausdruck unseres Kundenkontos, welcher die regulären Preise (Fullpris) und die Preise (Betalt beløp) mit der Ferjekort schön im Vergleich zeigt:

Screenshot Ferjekort AutoPass Norwegen Anleitung Nordlandblog

Die Karte funktioniert wie eine Prepaid Karte, die den folgenden Beträgen vorher “aufgeladen” werden muss bevor man diese zugeschickt bekommt und entsprechende Rabatte erhält. Die Karte selbst kostet derzeit 50 NOK, also gerade einmal knapp 5 Euro.

Vorauszahlungsklassen ab 01.01.2020:

  • Klasse 1 (kjøretøy fra 0 – 8 meter) 3600 NOK entspricht etwa 332 Euro
  • Klasse 2 (kjøretøy fra 8,01 – 17,50 meter) 14300 NOK entspricht etwa 1318 Euro
  • Klasse 3 (kjøretøy over 17,51 meter) 27100 NOK entspricht etwa 2498 Euro

Da nun auch die Bezahlung auf den Inlandfähren in Norwegen automatisiert wird, benötigt man auf einigen Fährverbindungen inzwischen zusätzlich einen der oben erklärten Chips / Transponder / Bizz / Brikke von BroBizz oder AutoPass. Dieser wird auf der Fähre gescannt und der fällige Betrag mit dem entsprechenden Rabatt (in der Regel 50 %) von deinem Guthaben auf deinem Ferjekort / Fergekort Konto abgezogen. Dafür muss allerdings die Seriennummer / Chipnummer von deinem AutoPass oder BroBizz im Vertragkonto der Ferjekort eingetragen werden.

Benutzt du die Fähren, die bereits auf automatische Abrechnung umgestellt sind, nur mit dem Chip / Brikke / Transponder / Bizz / OBE und hast du kein aktives oder verbundenes Ferjekort / Fergekort Konto bekommst du nur 10 % Rabatt. Auf allen Fähren, auf denen die Abrechnung noch nicht automatisiert ist und die die Ferjekort / Fergekort akzeptieren, wird ganz normal mit der Ferjekort bezahlt. Diese bekommst du nach Einzahlung des Guthabens und Gutschrift der Summe in deinem Ferjekort / Fergekort Konto zugesandt.

ACHTUNG: Auf einigen Fährverbindungen wird die Ferjekort leider (noch) nicht akzeptiert. Eine Liste der teilnehmenden Fährgesellschaften findest du hier.

Um dir die Möglichkeit zu geben, mit der Ferjekort / Fergekort viel Geld zu sparen, haben wir hier in unserem Beitrag zur Bestellung der Ferjekort / Fergekort diesen Vorgang mit allen Details und Bildschirmausdrucken erklärt.

4.3.1 Motorradfahrer und die Ferjekort / Fergekort

Motorradfahrer sind von der Strassenmaut befreit, müssen aber für die Nutzung der Fähren in Norwegen ganz regulär bezahlen. Deshalb kann es unter anderem nützlich sein, sich die Ferjekort zuzulegen. Allerdings ist die Zahlung damit eben nur noch auf den Fähren möglich, die noch nicht auf eine automatische Abrechnung umgestellt wurden. Auf allen anderen Fähren zahlen Motorräder den vollen Preis. Momentan werden immer mehr Fähren auf die Abrechnung über AutoPass umgestellt und daher sollte man genau schauen bzw. überlegen, ob sich die Bestellung tatsächlich überhaupt noch lohnt.

4.3.2 PKW mit Hänger und die Ferjekort / Fergekort

PKW unter 6 Metern und 3501 Kilogramm:
Ein Personenkraftwagen unter 6 Metern und 3501 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht wird in der Klasse 1 registriert, auch wenn man dann auf seiner Überfahrt einen Anhänger oder Wohnwagen dabei hat. Fährt man mit einem Anhänger oder Wohnwagen auf eine Fähre, wird die tatsächliche Länge gemessen als auch berechnet und der entsprechende Rabatt abgezogen, wenn man ein aktives Ferjekort / Fergekort Konto besitzt.

Die Klassen staffeln sich wie folgt:

  • Pkw mit Anhänger, Gesamtlänge gerade 6 Meter: Pkw-Tarif X 1
  • Pkw mit Anhänger, Gesamtlänge gerade 10 Meter: Pkw-Tarif X 2
  • Pkw mit Anhänger, Gesamtlänge f.o.m. 10,01 Meter: Pkw-Tarif X 3

Dies gilt auch für Elektroautos. In dem Fall heißen die Tarife Elektroauto X 1, 2 oder 3.

© Atlanterhavstunnelen

4.4.0 Atlanterhavstunnel

Nur der Vollständigkeit halber sei auch diese spezielle Mautstation erwähnt. Hier gibt es keinen der entsprechenden Rabatte und auch Motorradfahrer müssen hier eine Maut entrichten. Entweder man zahlt den vollen Preis oder man schließt einen extra Vertrag für diesen Tunnel ab oder man meidet ihn einfach. Alle Informationen dazu findest du auf der Homepage, die auch in englisch verfügbar ist.

Mit der Ferjekort / Fergekort von AutoPass Norge lassen sich 50 % sparen

Fazit / Unsere Empfehlung

Wie bereits eingangs beschrieben, musst du eigentlich gar nichts unternehmen, wenn du mit dem eigenen Fahrzeug nach Skandinavien reist. Ebenso solltest du gut abwägen, ob es sich lohnt und sinnvoll ist, für eine einmalige oder kurze Reise den möglichen Aufwand für die entsprechenden Registrierungen und Bestellungen zu betreiben.

Planst du allerdings eine längere Reise nach / durch Norwegen, wirst du öfter dort unterwegs sein, fährst du über den Landweg (Dänemark – Schweden) dorthin oder wirst du viele Fähren in Norwegen nutzen, dann solltest du dich damit auseinandersetzen. Schnell sind mit dem Aufwand von nicht mal einer Stunde 200 – 400 Euro gespart. Ein guter Stundensatz, oder…?

UNSERE TIPPS: Ihr fahrt öfter mit eurem Wohnmobil in den Norden, aber auch nach Österreich, wollt noch viel entdecken und euch in Norwegen treiben lassen…? Ihr habt dort auch einige Fähren auf der Route…? Ihr wisst noch nicht, wie ihr in nächster Zeit nach Norwegen reist – über den Landweg oder direkt mit einer der Fährlinien….? Dann solltet ihr Folgendes machen:

  1. Sobald als möglich BroBizz Easy Go + bestellen und abwarten, bis ihr diesen erhaltet bzw. die Seriennummer nach einigen Tagen in eurem Kundenkonto sichtbar ist
  2. Danach – aber spätestens 6 Wochen vor der Reise – die Ferjekort bestellen, entsprechendes Guthaben einzahlen und euren BroBizz mit diesem Ferjekort Konto verbinden

Ihr fahrt öfter und hauptsächlich mit eurem Wohnmobil in den Norden, wollt noch viel entdecken und euch in Norwegen treiben lassen…? Ihr habt dort auch einige Fähren auf der Route…? Ihr wisst noch nicht, wie ihr in nächster Zeit nach Norwegen reist – über den Landweg oder direkt mit einer der Fährlinien….? Dann solltet ihr Folgendes machen:

  1. Sobald als möglich BroBizz bestellen und abwarten, bis ihr diesen erhaltet bzw. die Seriennummer nach einigen Tagen in eurem Kundenkonto sichtbar ist
  2. Danach – aber spätestens 6 Wochen vor der Reise – die Ferjekort bestellen, entsprechendes Guthaben einzahlen und euren BroBizz mit diesem Ferjekort Konto verbinden

Ihr fahrt hauptsächlich und oft nach Norwegen…? Für die Anreise nutzt ihr hauptsächlich eine der bekannten Fährlinien….? Ihr habt dort regelmäßig auch einige Fähren auf der Route…? Dann solltet ihr Folgendes machen:

  1. Sobald als möglich bei EPC PLC registrieren und die Details für die Umweltdifferenzierung ausfüllen (Fahrzeugschein Kopie oder Bild hochladen)
  2. Sobald als möglich für den AutoPass Brikke / Chip registrieren und abwarten, bis ihr diesen erhaltet bzw. die Seriennummer nach einigen Tagen in eurem Kundenkonto sichtbar ist
  3. Danach – aber spätestens 6 Wochen vor der Reise – die Ferjekort bestellen, entsprechendes Guthaben einzahlen und euren BroBizz mit diesem Ferjekort Konto verbinden

So, nun hoffen wir, euch einen kompletten und hilfreichen Überblick über die verschiedenen Systeme und Möglichkeiten für eure perfekte Tour in den Norden Europas gegeben zu haben. Haben wir etwas vergessen? Hat sich etwas verändert? Fehlen euch Informationen? Habt ihr noch individuelle Fragen zu diesem Thema? Wie auch immer – wir freuen uns auf eure Kommentare 🙂

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren inzwischen über dreißig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Unseren Reiseblog Nordlandblog entwickeln und schreiben wir mit viel Liebe und Herzblut, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich ebenfalls dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

87 Kommentare

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  • Hallo Conny und Sirko,

    wir sind nach einem traumhaften Trip bis Kirkenes und zurück(8250km) seit 4 Wochen wieder zu Hause. Jetzt haben wir eine Rechnung über die Mautgebühren von Autopass erhalten. Wir haben ein EPC Konto mit Kreditkarte. Wann wird jetzt EPC tätig, geht das nach eurer Erfahrung schnell? Ich möchte keine Mahngebühren zahlen.

    Viele liebe Grüße
    Anneliese

    • Hei Anneliese,

      vielen Dank für deine beiden netten Kommentare zu diesem Thema, die wir dir gleich an dieser Stelle beantworten möchten. Wenn ihr bei EPC angemeldet seid und zugleich einen AutoPass Chip für die Erfassung und Abrechnung der Maut nutzt, dann ist in Zukunft die Rechnung über die Maut auch bei der ausgewählten Mautgesellschaft zu bezahlen. Das bedeutet in eurem Fall, dass AutoPass quasi EPC sticht – und ihr somit nichts mehr bei bzw. über EPC zahlen müsst. Es sei denn, ihr handelt euch mal ein Strafticket in Norwegen ein… 😉
      Also müsst ihr nunmehr innerhalb von etwa maximal drei Wochen die Mautrechnung per Überweisung bezahlen. Dazu – um Kosten zu sparen – einfach den Betrag in EURO umrechnen, etwas aufrunden und dann als SEPA Überweisung ganz normal bezahlen.

      Wir hoffen, dass wir dir mit unserer Antwort soweit weitergeholfen haben. Ansonsten melde dich gern jederzeit noch einmal – auch wenn unsere Antworten derzeit aufgrund unserer eigenen Reise mitunter etwas länger auf sich warten lassen 🙂

      Liebe Grüße aus dem Norden von Norwegen,
      Conny und Sirko

    • Hei Conny und Sirko,

      vielen lieben Dank für eure Antwort. Nach einigem Überlegen habe ich es tatsächlich so gemacht, wie ihr es jetzt beschreibt. Aber es tut gut, es auch bestätigt zubekommen. Es könnte sein, das ich in Norwegen geblitzt worden bin, bin mir aber nicht sicher. Bis jetzt habe ich noch keinen Brief erhalten. Da wir jetzt Norwegenluft geschnuppert haben, ist die nächste Tour schon in der Planung. Wir wünschen euch noch eine schöne Resttour, bleibt gesund und kommt gut nach Hause.

      Liebe Grüße

      Anneliese

    • Liebe Anneliese,

      hab vielen Dank für deine nette Rückmeldung, die lieben Zeilen und die guten Wünsche. Wir können nur zu gut verstehen, dass euch das Norwegen-Fieber gepackt hat, da es uns 2010 ja ähnlich erging und wir seitdem jedes Jahr mehrmals in Norwegen waren. Insofern freuen wir uns, wenn wir euch für die nächste Reise einige Inspirationen geben dürfen und ihr immer mal wieder in unserem Blog vorbeischaut – zumal wir von unserer derzeitigen Reise demnächst viele Beiträge veröffentlichen können und werden.

      Habt bis dahin eine gute Zeit und seid lieb gegrüßt,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr 2,
    vielen lieben Dank für die ausführlichen Informationen auf eurem Blog.
    Eine Frage tut sich mir dabei noch auf: ihr schreibt, dass sich EPC
    automatisch und ohne Probleme mit dem AutoPass Vertrag koppeln lässt, so dass dort ebenfalls die Fahrzeugdetails für die Umweltzonen übernommen werden. Bedeutet dies, dass man dafür nichts weiter tun muss? Suche gerade auf der Seite EPC etwas in Richtung koppeln mit AutoPass, werde aber nicht fündig (AutoPass/Brikke haben wir schon und liegt von uns).
    Vielen lieben Dank für eine kurze Rückinfo.
    Liebe Grüße in den Norden
    Bianca und Florian

    • Hei ihr Beiden,

      vielen Dank für eure netten Zeilen und das tolle Feedback zu unseren Inhalten im Blog. Sehr gern beantworten wir eure gute und zugleich berechtigte Frage, da dieser Punkt vielleicht nicht ausführlich oder eindeutig genug erklärt ist. Die Übernahme der detaillierten Fahrzeugdaten von EPC zu AutoPass erfolgt bei der ersten Einrichtung eines AutoPass Accounts bzw. eben der Registrierung bei AutoPass WENN BEREITS IM VORFELD ein entsprechendes EPC Konto mit diesen Informationen besteht. Das beutetet, dass sich quasi AutoPass die Informationen anhand deines Kfz-Kennzeichens von EPC holt und zuordnet. Wie das im Nachhinein funktioniert können wir leider nicht genau sagen – denken aber, dass man dazu eher bei AutoPass und / oder euerer ausgewählten Mautgesellschaft tätig werden müsst, damit diese sich dann die Daten holen und für euch genau hinterlegen. Bei den Norwegern ist das kein Problem – da läuft es über die Zulassungsstelle in Norwegen. Bei “uns Ausländern” gibt es eben nur den Weg über EPC. Auf der anderen Seite spart ihr den größten Teil ohnehin eher durch die Nutzung von AutoPass und der Ferjekort. Eine weitere Differenzierung für die Umweltzonen ist zwar empfehlenswert und auch in Ordnung – ist aber nachher nicht der große Hebel um noch viel Geld zu sparen – es sei denn, ihr seid mit dem “falschen” Auto hauptsächlich in den norwegischen Großstädten unterwegs…

      Wir hoffen, euch damit zumindest noch ein Stückweit geholfen zu haben und freuen uns, wenn ihr hier immer mal wieder reinschaut. Bis dahin liebe Grüße aus dem Norden von Norwegen,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Beiden,
    erstmal Danke für euren Blog, mega hilfreich…
    Wir haben jetzt kurzfristigst umgeplant und das Baltikum storniert wegen Polen und der dortigen Infektionsrate welche über 25 / 100.000 liegt…
    Nun soll es schnellstens nach Norwegen über Hirtshals nach Langesund gehen.
    BroBizz ist bestellt und auch schon in der App aktiviert, hoffe der kommt diese Woche.
    Ferjekort haben wir uns angemeldet und 2 x 350€ überwiesen da bei der ersten Überweisung eine Zahl in der Kd.-Nr. gefehlt hat bzw. die Rechnungsnummer.
    Dauert das immer so lange bis das Guthaben im Account erscheint? Danach wird ja erst die Karte versendet.
    Eine Kartennummer scheint im Account zu stehen…
    Müssen wir wirklich warten bis die Karte physisch eingetroffen ist? Muss die in den BroBizz Transponder gesteckt werden?
    Ansonsten könnte uns doch auch ein Foto von Angehörigen reichen sobald Karte zu Hause eingetroffen, oder?
    Die Nr. haben wir auch schon beim BroBizz eingetragen..
    Wir haben halt Angst das Norwegen die Einreise weiter verschärft und wir dann in Quarantäne müssten was wir nicht wollen und werden..
    Unser Pickup Camper steht draußen im Carport und könnte sofort starten…

    Danke und ganz liebe Grüße,
    Thomas und Annette

    • Hei ihr Beiden,

      vielen Dank für euren netten Kommentar und euer nettes Feedback. Um es nunmehr kurz zu machen : Packt das Auto und fahrt los… !! Norwegen wird ziemlich sicher demnächst die Einreisebedingungen verschärfen und auf der anderen Seite benötigt man die physische Ferjekort ohnehin kaum noch und in diesem Jahr mit Corona eigentlich gar nicht mehr. Die meisten Fährüberfahrten werden mit dem BroBizz registriert und dann vom Ferjekort Konto abgezogen oder dort, wo bisher die Plastikkarte zur Abrechnung dem Kassierer gegeben werden musste, wird wegen Corona nunmehr fast überall das Auto-Kennzeichen registriert / fotografiert und später dann die Überfahrt mit Rabatt abgerechnet. Lange Rede – kurzer Sinne: In 90 % der Fälle habt ihr mit einem aktiven Ferjekort-Konto und dem damit verbundenen BroBizz alle Vorteile. Den Rest kann man vernachlässigen. Das Guthaben sollte übrigens nach etwa 3 – 5 Werktagen in eurem Account sichtbar sein / werden.

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben, wünschen nunmehr eine gute Reise und wenn noch Fragen sind, dann meldet euch gern noch einmal.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr lieben fleißigen Aufklärer. Danke für eure tolle Arbeit, trotzdem habe ich noch Bedarf an Info.
    Ich habe seit Jahren einen Öresundbrücken-Pass. Sehr gut genutzt auf dem Weg zu Freunden in Engerdal bzw bei diversen Camping-Urlauben in Schweden.
    Wenn ich eure sehr Umfangreiche Aufklärung verstehe, kann ich den Zransponder zurück geben Und einen BroBizz Easy Go Transponder bestellen. Wir sind nächstes Jahr ca 6 Wochen mit Wohnwagen über Göteborg E 45 Richtung Lofoten und von dort an der Küste Richtung Trondheim unterwegs. Da ist dann der BroBizz-Transponder besser als unser jetziger Öresund-Bizz?

    Den einen zurück und den anderen neu bestellen!!
    Freue mich sehr über eine informative Antwort zu dem Thema!
    Vielen lieben Dank schon jetzt an euch

    Liebe Grüße
    Rolf Theiß
    rolfth22@gmx.de
    33332 Gütersloh

    • Hallo Rolf,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar, die damit gestellte und tatsächlich sehr interessante Frage und zugleich ein großes Sorry für die etwas verzögerte Antwort. Wir sind aktuell selbst gerade im hohen Norden unterwegs und da kommen wir bei den vielen Nachrichten und Kommentaren die uns erreichen, mitunter nicht so schnell hinterher – möchten aber eben nach wie vor Jedem individuell antworten oder eben auch helfen.

      Nun aber zu dem spannenden Thema: Rein formal sind alle Transponder identisch und technisch ohnehin gleich – egal ob BroBizz, Öresundbizz oder AutoPass Brikke. Allerdings unterscheiden sich die von den dahinterstehenden Unternehmen getroffenen Absprachen zu Konditionen und der Akzeptanz der jeweils eigenen Transponder sowie auch der Prozess, wenn es um Abrechnungen (z.B. Akzeptanz der Kreditkarte etc.) und andere Dinge geht. Daher muss und sollte man tatsächlich abwägen, wofür man den Transponder zumeist einsetzen wird und welcher sich dafür anbietet. Nach unseren (!!) Informationen bzw. dem was wir im Internet darüber gefunden haben, lässt sich der Öresundbizz zwar in Norwegen nutzen, aber eben nicht in allen Variationen und auch nicht ganz sicher durchweg mit den besten Konditionen und / oder Rabatten. Im Gegenzug bietet er aber eben in Verbindung mit dem Brückenpass Jahresvertrag tolle Konditionen auf den Brücken und besonders auf der Öresundbrücke.

      Bei der von euch geplanten Reise würden wir allerdings – nur um auf der sicheren Seite zu sein und die beste Konstellation für Norwegen nutzen zu können – dazu raten, den Öresundbizz zurückzugeben und stattdessen den “populäreren” BroBizz zu bestellen. Den könnt ihr sicher mit einem norwegischen AutoPass Ferjekort Konto verbinden und somit die auf eurer Route durchaus beachtlichen 50 % auf den meisten Fähren sparen – was gerade im Gespann einen dreistelligen Euro-Betrag ausmacht. Wie das alles geht und funktioniert haben wir eigentlich hier im Blog erklärt. Solltest du dennoch weitere Fragen dazu haben, dann melde dich gern jederzeit noch einmal dazu.

      Variante 2: Du behältst den Öresundbizz, wenn du soweit zufrieden bist und fragst stattdessen bei AutoPass for Ferje an, ob er sich auch mit einem Ferjekort-Konto verbinden lässt. Genau dieser kritische Punkt ist eben nicht ganz klar und offensichtlich, weil dort immer nur vom BroBizz gesprochen wird, wenn es um dänische Transponder geht… Allerdings musst du wohl auch bei der Straßenmaut davon ausgehen, dass du nicht immer die besten Preise und / oder Rabatte bekommst, da eben die anderen Transponder hier offensichtlich bessere oder andere Absprachen mit den Mautgesellschaften in den einzelnen Regionen von Norwegen haben. Aber da ihr als PKW unterwegs seid und abgerechnet werdet, ist das sicher nicht der ganz große Hebel.

      Sooo – wir hoffen dir / euch soweit geholfen zu haben und freuen uns auf / über alle Feedbacks und gegebenenfalls weitere Fragen.

      Liebe Grüße aus dem hohen Norden in Lappland,
      Conny und Sirko

  • Moin moin auch von mir ganz Dickey Lob für eure Seite!
    Ich hatte ja schon ein paar Fragen, aber jetzt noch mal für Dummis.
    Die Fährenkarte Ferjekort geht nur noch in Verbindung mit den Mautkarten ?
    Also diesen Chip sonst nützt mir die ferjekort als Rabatt nix mehr ?

    Gruß Andreas

    • Hei Andreas,

      wir danken dir und möchten dir auch gleich deine Frage beantworten: Ja, seit Anfang 2020 nutzt dir die Ferjekort alleine, also OHNE einen der Chips, nur noch auf sehr wenigen Fähren etwas. Die meisten anderen Fähren (und das werden immer mehr) sind und werden zügig auf automatische Bezahlung umgestellt. Da nützt dir die Ferjekort nur noch etwas, wenn du einen der Chips nutzt und diesen mit dem Ferjekort-Kundenkonto verbunden hast.

      Nur dann hast du dort auch die entsprechenden Rabatte 🙂

      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo, erst einmal vielen Dank für die tolle webpage! Unglaublich viel Arbeit und so viele Infos.. Toll das Ihr das umsonst zur Verfügung stellt 🙂
    Ich reise spontan am Samstag mit meinem Auto für 2 Monate nach Norwegen. Es ist ein 20 Jahre alter Diesel mit einer roten Plakette. Soweit ich verstanden habe darf ich nicht nach Bergen und Oslo (bzw. je nach Zeit) und bei anderen Städten wird die Umweltzone über die Maut abgerechnet.. Aber woher wissen die was für eine Schadstoffklasse ich habe? Ich melde mich vorher nicht an weil alles zu knapp von der Zeit. Auf einer Seite habe ich nun gelesen, dass bei Nicht Registrierung automatisch der höchste Mauttarif abgerechnet wird.. Kann aber keine Infos dazu finden, ob dies dann meinem Auto entsprechen würde oder ob ich doch durch eine Registrierung noch Geld sparen kann.. Wenn ich eh in die höchste Klasse fallen würde, würde ich mich nicht online registrieren..

    • Hei Marc,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das schöne Feedback zu unserem Reiseblog. Deine Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten, denn aktuell wird eben auch zwischen PKW, Wohnmobilen, LKW, Oldtimern etc. unterschieden. In deinem Fall solltest du dich zur Sicherheit auf dieser offiziellen norwegischen aber deutschsprachigen Webseite (LINK) im Detail informieren und absichern.

      Wir hoffen, dass dir unsere Info bzw. der Link etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo, hier ist Hubertus noch einmal. Ich hatte Bedenken, dass alles noch klappt und habe ca. eine Std. vor Eurer Antwort alles wie folgt abgewickelt: erst habe ich bei BroBizz angemeldet und eine Kd.Nr. bekommen. Abbuchungen über VISA schienen mir unkomplizierter. Jetzt warte ich auf den Transponder !!?? Anschließend habe ich auch gleich die Ferjekort bestellt und noch am 30.07. das Geld (3.600.– Nkr) überwiesen. Eine Kunden-Nr. habe ich auch schon bekommen. Wie verbinde ich jetzt die Ferjekort mit BroBizz. Ich habe ja noch 2,5 Wochen!
    Ich bedanke mich jetzt schon für Eure immer sehr informativen und netten Informationen und wünsche weiterhin eine tolle Reise in Finland.
    LG Hubertus

    • Hallo Hubertus,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie deine Nachfrage, die wir gern beantworten. Wir sind nicht ganz sicher, ob man beim BroBizz ebenso wie beim AutoPass nach einigen Tagen in seinem Kundenkonto die Seriennummer (auch “Tag” gennant) sehen kann. Dann könntest du auch sofort eine Verbindung zum Ferjekort Konto herstellen. Ansonsten wartest du einfach, bis du deinen persönlichen BroBizz erhältst. Dieser hat eine Seriennummer. Diese trägst du dann in deinem Ferjekort Kundenkonto im Bereich “Fahrzeugdaten” im Feld “AutoPass Tag” ein. Damit sind beide Welten miteinander verbunden – also gar nicht sooooo kompliziert…

      Wir danken dir für deine guten Wünsche und möchten dir nun bereits in gleicher Weise eine schöne Reise nach und durch Norwegen wüschen. Sollest du noch Fragen haben oder Probleme auftauchen, dann melde dich jederzeit gern noch einmal.

      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Toller Artikel, da wird einiges klarer. Aber dennoch bleibt eine Frage offen:
    BroBizz soll ja auf deutsch und unkomplizierter sein. Aber https://brobizz.com/ ist nicht lesbar bzw. keine Sprache Wählbar.

    https://easygo.com/de/services/service-anbieter ist zwar auf deutsch. Aber da steht man braucht noch einen Diensteanbieter. und landet dann wieder auf der obigen brobizz Seite.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist easygo nur für die Abrechnungen zuständig. So wie z.B. auch die EPC PLC. Und ich brauche dann aber noch einen Diensteanbieter (Mautverkäufter = brobizz)??

    Vielleicht könnt Ihr die Schritte auflisten um hier erfolgreich durch den Dschungel zu kommen – Danke

    • Hallo Konrad,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Anfrage zum BroBizz. Wenn du auf der von dir verlinkten Webseite von BroBizz ganz nach unten scrollst, kannst du rechts unten die Länder und Sprachen auswählen. Dort dann einfach “Tyskland” für Deutschland auswählen und schon ist die Seite in deutsch und somit selbst erklärend.

      Die einzelnen Schritte können wir zum BroBizz leider nicht erklären, da wir selbst den AutoPass Brikke bestellt und dafür die entsprechende Anleitung hier im Blog veröffentlicht haben. Daher können wir den BroBizz leider nicht auch noch bestellen.

      Wir hoffen, dass wir dir soweit etwas weiterhelfen konnten und senden liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden! Super, Euren informativen Blog gefunden zu haben. Ich hoffe es für uns noch nicht zu spät!! Wir haben einen Plan für Norwegen und ein Ticket von Kiel nach Oslo, Termin 20.08.
    Wir möchten einen AutoPass bzw. BroBizz und eine Ferjekort !! Bei welchem System mit evtl. Vorauszahlung schaff ich das noch? Oder vielleicht über Kreditkarte ?
    LG Hubertus

    • Hei Hubertus,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und deine damit verbundene Nachfrage. Nach den aktuellen Rückmeldungen einiger Leser benötigen derzeit der AutoPass Chip als auch die Ferjekort etwa 10 – 14 Tage Lieferzeit. Insofern könntest du zunächst schnell den AutoPass bestellen bzw. dich dort registrieren und dann die Ferjekort ordern. Deine AutoPass Chip / Brikke Nummer, um beide Konten miteinander zu verbinden, müsstest du dann in einigen Tagen manuell nachtragen, da es jetzt zu lange dauern würde, wenn du auf eine automatische Übertragung wartest. Diese ist nämlich erst 4 Tage später möglich, nachdem du den AutoPass Chip bestellt hast und da könnte es dann schon bald knapp werden.

      Variante B und etwas sicherer, dass es klappt, aber dafür viel aufwändiger: Du orderst erst einmal nur die Ferjekort und holst dir den AutoPass Chip bei der Einreise an einer Zollstation in Norwegen. Anschließend verknüpfst du beide Systeme miteinander und alles wäre gut… Aber – es soll schon Probleme bei der Übernahme der AutoPass Chips an der Grenze gegeben haben – insofern raten wir zum eingangs erwähnten Vorgehen.

      Solltest du dazu dann noch eine Frage haben, dann melde dich gern jederzeit noch einmal. Jetzt würden wir an deiner / eurer Stelle erst einmal nach unserer Anleitung im Blog schnell bestellen, denn zumindest die Ferjekort kannst du ohnehin nur vorab auf diesem Weg erhalten.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    Wir haben uns auch den Autopass Chip und die Ferjekort mit Eurer Anleitung besorgt und sind seit 18.7. in Norwegen unterwegs.
    Auf dem Konto der Ferjekort sind auch schon einige Fährpassagen abgebucht, das erfolgt meist noch am selben Tag.
    Aber auf unserem Nutzerkonto von Autopass ist noch kein Eintrag trotz einiger gefahrer Mautstrecken zu finden.
    Habt Ihr Erfahrung, wie lang das dauert bis man seine genutzten Mautstrecken einsehen kann?

    Viele Grüße aus Norwegen
    Bernd.

    • Hallo Bernd,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie deine damit verbundene Nachfrage. Tatsächlich haben wir zum selben Sachverhalt diese Woche eine E-Mail eines Kollegen erhalten, der das gleiche Phänomen beobachtet. Um ehrlich zu sein, können wir hier nicht zuverlässig bzw. aus eigener Erfahrung antworten. Wir sind uns zwar ziemlich sicher, dass bei uns die Passagen immer innerhalb weniger Stunden im AutoPass Account unter der entsprechenden Rubrik “Passagen” zu sehen waren. Andererseits kann sich da – wie bei so vielen Dingen in diesem System – auch etwas geändert haben. Der Chip scheint ja zu funktionieren, sonst wären die Fährpassagen nicht abgebucht. Insofern würden wir persönlich erst einmal entspannt weiterfahren und anschließend in Ruhe schauen: Sollten die Mautstrecken nicht erfasst geworden sein und damit ohne Rabatt abgerechnet werden, kannst du dann immer noch mit einer E-Mail reklamieren, da du ja nachweislich den Chip besessen und genutzt hast. Nach dem Feedback unserer Leser sind nachträgliche Reklamationen und Korrekturen der Rechnung sowohl beim AutoPass als auch der Ferjekort kein Problem, wenn man eben bei den Systemen vor der Reise registriert bzw. angemeldet war.

      Wir hoffen, dir damit zumindest ein Stück weit geholfen zu haben und wünschen euch / dir weiterhin eine tolle Tour durch das grandiose Norwegen.

      Liebe Grüße von unserer Tour in Finnland,
      Conny und Sirko

    • Habe heute noch Kontakt mit Autopass aufgenommen und prompt Antwort erhalten.
      Mir wurde mitgeteilt, daß es bis zu zwei Wochen dauern kann bis die Passage auf der Seite erscheint.

      VG Bernd.

    • Hei Bernd,

      hab vielen Dank für diese wertvolle Rückmeldung, die unseren Lesern gleichermaßen wie uns auch hilft. Offensichtlich haben die Norweger da etwas im System geändert, denn nach dem Wegfall der Ampeln an den Mautstationen, die früher direkt die Erfassung der Passage angezeigt haben, war nunmehr der eigene Account die einzige und letzte Möglichkeit, die Funktionsweise des Systems und des Chips zu testen. Das bedeutet, dass man nun wohl immer erst einmal ein paar Tage im “Blindflug” unterwegs sein wird…

      Weiterhin eine tolle und erlebnisreiche Reise für dich – verbunden mit lieben Grüßen aus Finnland nach Norwegen,
      Conny und Sirko

    • Hei Matze,

      hab vielen Dank für deinen lieben und wertvollen Hinweis zum Atlanterhavstunnelen. Wir hatten vor Kurzem auf unserem Facebook-Kanal ebenfalls schon darüber berichtet und diesen Punkt für das nächste Update dieses Artikels bereits notiert. Somit kann man ja nunmehr ohne manuelle Bezahlung an einem Kassenhäuschen durch Norwegen fahren – von den privaten Bomvegen mal abgesehen 🙂

      Liebe Grüße und noch einmal besten Dank,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei!
    Eure wunderbare Seite hat uns dazu gebracht, jetzt doch noch kurzentschlossen „nach Corona“ nach Norwegen zu reisen. Eine Frage haben wir zu dem AutoPass Transponder. Ihr habt geschrieben, dass der Transponder/Chip uns zugeschickt würde innerhalb von 6-10 Tagen. Das passt bei uns nicht mehr, da wollen wir schon unterwegs sein. Ist es möglich, diesen Transponder in Norwegen direkt zu kaufen und einzusetzen?

    • Hallo Guido,

      zunächst vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die damit verbundene Anfrage. Zugleich möchten wir die etwas verzögerte Antwort entschuldigen, da wir die letzten Tage selbst auf der längeren Anreise nach Helsinki unterwegs waren. Nunmehr sind wir in Finnland angekommen und wollen / werden wohl erst einmal den ganzen Vormittag Kommentare in unserem Blog beantworten… 😉

      Laut der Webseite von AutoPass Norwegen (Link) gibt es wohl die Möglichkeit, den Vertrag erst an einer Zollstation an der Grenze bei der Einreise auszufüllen. Damit haben wir aber leider keine Erfahrungen. Es scheint eine Möglichkeit zu geben, einen Teil der notwendigen Angaben bereits vor der Abreise in einem Formular einzutragen und dann alles andere beim Zoll zu klären oder eben gleich das ganze Prozedere beim Zoll vor Ort zu realisieren. Ob das auch in jedem Fall für alle privaten Fahrzeuge der Fall ist, wird und ist auf der Webseite leider nicht eindeutig ersichtlich, da es dort hauptsächlich um die vorgeschriebenen Chips für gewerbliche Fahrzeuge geht. Wir wissen aber wiederum von Lesern, dass sie ihren Chip ebenfalls auf diese Weise am Zoll in Norwegen übernehmen konnten bzw. übernommen haben.

      Eine andere bzw. weitere Möglichkeit, an einen der Chips / Transponder zu kommen ist uns darüber hinaus leider nicht bekannt.

      Wir wünschen euch eine wundervolle Reise nach und durch Norwegen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo Guido,
      wir haben das gleiche Problem und werden (unter Einhaltung der Quarantäne) kurzentschlossen nach Norwegen fahren. Gibt es eine Möglichkeit den Transponder beim Zoll zu holen bzw. an anderer Stelle zu kaufen? Im schlimmsten Fall müssten wir uns den Transponder von zu Hause nachschicken lassen und können ihn erst später einsetzen.

    • Hei Kathrin,

      es gibt tatsächlich die Möglichkeit, den Transponder vor Ort, bei der Einreise nach Norwegen, an einer Zollstation abzuholen. Dazu muss man dann dort den Vertrag ausfüllen. Eigentlich ist das hauptsächlich für gewerbliche Zwecke gedacht, wenn der Transponder genutzt werden MUSS. Aber wir wissen von vielen Lesern, dass du ihn dort auch privat abholen kannst. Schau mal bitte in den aktuelleren Kommentaren der letzten drei Wochen unter unseren Blogbeiträgen zu den Themen AutoPass im Bereich Norwegen Ratgeber. Dort hatte ein Leser sehr genau seine Vorgehenswiese und Erfahrungen geschildert, sowie gute und wichtige Tipps für die Abholung bei der Einreise gegeben.

      Wir wünschen euch eine gute Anreise und dann viel Spaß im schönen Norwegen.

      Liebe Grüße aus Nordnorwegen,
      Conny und Sirko

  • Hallo, vielen Dank für diese ausführlichen Informationen.
    Nur zur Sicherheit meine Frage: Wenn ich mit einem gemieteten PKW, der weniger als 3,5t wiegt, nach Norwegen fahre, muss ich mich nicht mit solch einem elektronischen System ausstatten? Wie erhalte ich dann meine Rechnung?
    Viele Grüße Roland

    • Hei Roland,

      wenn du mit einem gemieteten PKW unter 3,5 Tonnen in Norwegen unterwegs bist, musst du dich nicht um die Registrierung bei AutoPass oder BrobBizz bzw. die entsprechenden Chips kümmern. In Norwegen sind sie ohnehin in den Mietwagen enthalten und falls du in Deutschland mietest, musst und solltest du nur klären, dass dein Vermieter im Anschluss die Mautgebühren ohne Aufschlag an dich weiter berechnet, denn er wird dann irgendwann über EPC PLC eine Rechnung für die Maut in Norwegen bekommen.

      Wir hoffen, dass wir damit deine Frage beantwortet haben und dir entsprechend helfen konnten. Sollten dazu noch andere / weitere Fragen auftauchen, dann melde dich jederzeit gern noch einmal.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    Euer Blog ist genial und ich kann mir kaum vorstellen, dass man ohne ihn auf eigene Faust nach Norwegen fahren sollte 😉✌.

    Trotz rauf und runter, oben und unten sowie links und rechts Lesens sind wir unsicher, was wir jetzt am besten und sinnvollsten machen sollen (außer nix zu machen und maximal Gebühren zu bezahlen), da es ja erst seit wenigen Tagen “quasi sicher” ist, dass Touristen aus Deutschland diesen Sommer wieder nach Norwegen ohne Beschränkungen einreisen dürfen. Somit laufen die Planungen relativ kurzfristig. Ich denke, es könnte einigen anderen auch so ähnlich gehen, darum stell ich mal die Fragen konkret:

    1) Wir fahren mit einem Kombi (also kein Wohnmobil) am 13. August für 2,5 Wochen nach Norwegen (Fähre: Hirtshals – Stavanger). Derzeit planen wir nicht, häufiger nach Norwegen zu fahren.
    2) Bei EPC habe ich mich schon registriert. (Unser Auto ist ein Geschäftswagen)
    3) Wir werden über Stavanger hoch über Bergen und Molde wohl maximal bis Trondheim kommen und dann inländisch zurück zur Fähre nach Larvik fahren.
    4) Macht es aufgrund der NUR VERBLEIBENDEN CA. 3 WOCHEN bis Reisebeginn noch Sinn, dass wir uns noch für einen Chip registrieren, weil er höchstwahrscheinlich auch noch ankommt? Wenn ja, eher ProBizz oder AutoPass? Muss ich dann trotzdem noch einen Vertrag mit einer Mautgesellschaft für den AutoPass Chip abschließen?
    5) Und die Ferjekort können wir ja erst nach Erhalt der Seriennummer des Chips beantragen? Klappt das dann normalerweise zeitlich auch noch?

    Herzlichen Dank für Euer Feedback vorab + liebe Grüße
    Gerhard + Caro

    • Hallo Gerhard,

      hab vielen Dank für dein sehr schönes Feedback zu unserem Blog und anstrich auch für deinen Kommentar.

      Wir möchten eure Fragen etwas ordnen und in der dann entsprechenden Reihenfolge beantworten:

      – Vorweg: Ihr würdet es noch schaffen, kurzfristig die Registrierung / Bestellung bei Autopass oder BroBizz und für die Ferjekort vorzunehmen. Nach Bestellung von einem der beiden Chips ist die entsprechende Nummer nach zwei Tagen erzeugt und daraufhin kann dann auch gleich noch die Ferjekort bestellt bzw. das Konto dort eingerichtet werden. In einigen Beiträgen auf unserem Blog zu diesem Thema haben die Leser auch die aktuellen Lieferfristen in den Kommentaren gepostet – schaut da bei Interesse gern och einmal rein.

      – Eine ganz andere Frage ist, ob sich der Aufwand in eurem Fall tatsächlich lohnt: Ihr werdet, je nach genauer Route, etwa 4 – maximal 6 Fähren auf der Strecke haben, für die ihr jeweils den PKW Tarif bezahlt. Grob geschätzt (!!) macht die Ersparnis mit der Ferjekort daher etwas um die 40 – 60 Euro für euch aus. Dazu käme eine ungefähre Ersparnis bei der Maut (Rabatt wegen Nutzung des Chips und je nach Strecke) zwischen 10 – 20 Euro. Nun müsstet ihr selbst entscheiden, ob ihr dafür einen der Chips bestellen und euch bei der Ferjekort anmelden wollt…

      – Wenn ihr den AutoPass Brikke oder den BroBizz bestellt, müsst ihr nicht extra noch einen Vertrag mit einer Mautgesellschaft abschließen. In eurem Fall, wenn ihr euch dafür entscheidet, würden wir für den BroBizz plädieren, da einfacher zu bestellen und eventuelle Nachteile gegenüber dem AutoPass Brikke hauptsächlich Wohnmobilfahrer betreffen.

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben und wünschen euch bereits jetzt eine traumhafte Reise nach und durch Norwegen. Übrigens sind wir sicher, dass es nicht die letzte Tour nach Norwegen gewesen sein wird… 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo, besonders an Klaus Rohn,
    auch wir haben einen recht hohen Datenbedarf auf Reisen. Ich informiere mich jeweils vor Reisebeginn bei https://prepaid-data-sim-card.fandom.com/wiki/Prepaid_SIM_with_data (in englisch). Dort findet man aktuelle Infos zum Thema für jedes Land.
    2017 haben wir nach diesen Infos eine Telia SIM-Karte in einem Narvesen-Kiosk gekauft, dort registrieren und das Passwort ausschalten lassen. Dann hat sie gut funktioniert. Top-ups haben wir in irgend einem Supermarkt gekauft und vom dortigen Personal aktivieren lassen.
    Auf unserer diesjährigen Winterreise haben wir lediglich unsere in Deutschland gekaufte SIM-Karte eines großen Discounters genutzt, der mit A beginnt. Das funktioniert wie in der EU, mit dieser Karte sogar im vollen jeweils gebuchten Datenumfang. Aufladen kann man online mit in Deutschland bei A… gekauften Bons oder per Abbuchung vom Girokonto. Für Letzteres muss man sich etwa eine oder zwei Wochen vorher mit einer Einzugsermächtigung anmelden.
    Wenn das Datenvolumen nicht ausreicht, könnte man z.B. mehr als eine SIM-Karte kaufen.
    Herzliche Grüße von unserer Polen-Baltikum-Rundreise aus Litauen,
    Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      vielen Dank für eure ausführliche Antwort zu dieser Thematik und damit für die Unterstützung in Hinsicht auf die Fragen unserer Leser. Wie bereits angemerkt, haben wir selbst in diesem Segment bisher keine Erfahrungen sammeln können, da wir mit unseren beiden Vodafone RED M Tarifen (in der Aktion damals gab es das doppelte Datenvolumen) und den somit vorhandenen 2 x 32 GB im Monat gut zurechtkommen. Generell muss man noch dazusagen, dass die skandinavischen Länder eine komplett andere Kultur der W-LAN Netzwerke und Nutzung haben. Es gibt in fast jedem Dorf irgendwie und irgendwo eine Möglichkeit, diese Hotspots zumeist kostenlos zu nutzen.

      Also – vielen Dank nochmals und euch weiterhin eine tolle Tour im bzw. durch das Baltikum. Wir hoffen ja immer noch, dass wir uns irgendwann einmal im Norden über den Weg fahren und uns dann auch endlich persönlich kennenlernen. Nun aber erst einmal auf diesem Weg alles Liebe und Gute sowie herzliche Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo Reinhard,

      Vielen Dank für diese Informationen.
      Bei mir ist es jetzt auch die Lösung mit dem großen A geworden.

      Ich weiß nicht ob sich das inzwischen geändert hat, in der Vergangenheit fand ich aber in Norwegen gekauftes Datenvolumen immer sehr teuer. Deshalb haben wir vergangenes Jahr die schwedische Lösung versucht, halt mit nicht so viel Erfolg.

      Viele Grüße ins Baltikum

      Klaus

  • Hallo Ihr,
    erstmal vielen Dank für die vielen tollen Anregungen hier! Der PDF Reiseführer ist ein unverzichtbarer Teil unserer Vorbereitung…Insbesondere mit dem Thema Maut – Autopass usw. wäre ich ohne Eure Anleitung hoffnungslos aufgeschmissen gewesen! Dazu eine Frage: Ich habe meinen Chip bestellt und per Post erhalten, ebenso die Ferjekort, beides ist auch automatisch im gleichen Konto zusammengeführt. Da wir uns ein Wohnmobil mieten, habe ich erstmal meine eigene Autonummer eingetragen, diese will ich dann kurz vor Abreise ändern, damit ich nicht die Maut der Vorgänger zahle…bei dem Dienstleister EPC habe ich mich noch nicht angemeldet, weil man da den Fahrzeugschein hochladen muss…Was meint Ihr, wann ich spätestens A) die Autonummer ändern und B) mich dann bei EPC anmelden muss? Meine Sorge ist, dass, falls es da Wartezeiten bis zur Freischaltung o.ä. gibt, ich zu spät dran sein könnte…DANKE! Klaas

    • Hei Klaas,

      vielen Dank zunächst für den Erwerb und die Nutzung unseres PDF-Guides sowie natürlich auch für deinen netten Kommentar. Sehr gern wollen wir deine damit verbundene Frage nachfolgend beantworten und fangen da gleich einmal von unten beginnend an:
      Bei EPC musst und solltest du dich nicht auch noch anmelden, denn letzten Endes lässt sich aktuell dadurch kaum noch etwas sparen. Durch die Registrierung bei AutoPass bist du quasi ohnehin als PKW unterwegs – und das auch in den Umweltzonen. Hier wird dann nur noch zwischen Diesel und Benziner unterschieden – was in deinem Fall egal sein wird, da du sicher ohnehin mit einem Diesel unterwegs bist. Insofern lässt sich hier nicht sparen und demgegenüber steht ein unnötiger Aufwand der Anmeldung. Diese soll – nach einigen Leser-Feedbacks – für gemietete Fahrzeuge ohnehin nicht (mehr) möglich sein. Also an EPC können wir da schon mal den Haken machen.

      Was die Umstellung deiner Fahrzeugdaten bzw. des KfZ-Kennzeichens anbelangt, kannst du das eigentlich machen, sobald du die Daten hast und sicher sein kannst / bist, dass dieses Fahrzeug nicht noch in Norwegen unterwegs ist. Auf der anderen Seite gibt es aber auch keine Fristen und Vorlaufzeiten für die Änderung. Rein aus der Überlegung, dass da auch mal ein Problem auftreten kann und du eventuell noch eine Mail an AutoPass senden musst / willst, würden wir das etwa 3 – 4 Tage vor der Abfahrt machen. Die Nummer musst du dann übrigens identisch bei AutoPass (Maut) und bei AutoPass for Ferje (Ferjekort) ändern – zumal aktuell wegen Corona selbst bei der Ferjekort oft nur die KfZ Kennzeichen gescannt werden, um persönliche Kontakte zu vermeiden.

      Wir hoffen, dass wir dir damit soweit helfen konnten und falls noch andere, weitere Fragen dazu oder generell auftauchen, dann melde dich gern jederzeit. Ansonsten bleibt uns nur, dir / euch eine schöne Reise zu wünschen und sagen: God tur 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Vorhin habe ich gelesen, dass die Maut für den (recht teuren) Atlanterhavstunnel zm 1. Juli abgeschafft wurde! Quelle: Businessportal Norwegen – https://businessportal-norwegen.com/2020/07/03/mautgebuehren-fuer-atlantik-tunnel-in-norwegen-abgeschafft/

    Ansonsten plagen wir uns gerade noch mit dem Autopass herum – denn da gibt es jetzt offenbar auch noch einen “AutopassFerje” – https://www.autopassferje.no/om-autopass-for-ferje/ und ich frage mich, ob das identisch ist mit der AutoPASS Ferjekort oder was neues/anderes???

    Wir wollen Anfang August wieder los ….

    • Hei Rena,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Wir haben auf unserem Facebook-Kanal bereits über die vorzeitige Beendigung der Kassierung von Mautgebühren am Atlanterhavstunnelen berichtet und werden das im nächsten Update unserer Beiträge zu den Themen Maut und AutoPass zeitnah anpassen.

      Das Thema AutoPass ist eigentlich relativ schnell geklärt und erklärt: AutoPass ist das führende Erfassungs- und Abrechnungssystem für deine Fahren in Norwegen und bisher hauptsächlich nur für das Thema Maut eingesetzt. In diesem Zusammenhang tauchen auch die Begriffe Brikke, Chip, Avtale und andere Dinge auf.

      Neu dazugekommen ist, dass seit letztem Jahr AutoPass auch für die Erfassung und Abrechnung auf den Fähren eingesetzt wird, und daher der gleiche Transponder (Chip / Brikke), den du für die Maut nutzt, eben nun auch für die Fähren nutzen kannst. Um die maximalen Rabatte zu erhalten benötigst du eben ein Konto auf Guthaben-Basis und in einigen Fällen auch noch die dazu ausgegebene Plastikkarte “Ferjekort”. Diese ganzen Dinge, also Ferjekort, Fergekort (Dialekt) und alle Dinge rund um die Fährpassagen laufen unter AutoPass for Ferje (Autopass für die Fähre) zusammen. Dort also registrieren, Konto einrichten, das Mindestguthaben einzahlen, den AutoPass Chip mit dem Konto verbinden und dann habt ihr es perfekt 🙂

      Wir wünschen schon mal GOD TUR und freuen uns über einen Backlink in eurem Norwegen-Bericht, wenn es soweit ist 🙂
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Danke für eure schnelle Antwort – wir haben gestern schon alles beantragt, unser Auto ist ja noch vom letzten Mal bei EPC registriert, das brauchen wir also nicht mehr. Da wir schon älter sind, haben wir bei der letzten Reise auch bei “normaler” Zahlung immer 50% Rabatt bei den Fähren bekommen, aber inzwischen wird ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man wegen Corona die Fähren möglichst berührungsfrei, also mit Transponder, wo möglich, nutzen soll – also haben wir’s gemacht.

      Unsere Planung verläuft im Moment etwas hektisch, weil kurzfristig von Großbritannien nach Norwegen umgeplant – und eurer toller Blog macht es nicht einfacher, denn man möchte am liebsten alles mitnehmen, was ihr das so wunderbar beschreibt und in tollen Fotos darstellt!

      Backlink wird natürlich gesetzt werden – denn schließlich haben wir von euch wirklich eine unglaubliche Fülle von Infos und Einsichten bekommen – danke nochmal dafür!
      Rena

    • Hei Rena,

      hab ebenfalls vielen Dank für deine schnelle und liebe Antwort. Jaaa – dieses Jahr ist alles irgendwie anders und uns geht es da ähnlich wie euch: Wir wären jetzt eigentlich von unserer Skandinavien-Tour gerade zurück und am Vorbereiten bzw. schon am Einpacken für 3 Monate in Schottland. Diese Reise war bereits mit den Kooperationspartnern abgestimmt und geplant. Stattdessen fahren wir nun doch erst einmal nach Skandinavien – auf einer anderen Route und mit einem anderen Zeitplan.

      Wenn wir euch mit einigen Tipps, grundlegenden Gedanken oder anderen Dingen bei der Planung unterstützen können oder sollen, dann meldet euch gern jederzeit – wir finden da sicher immer einen Weg und kennen zur Not auch Jemanden in Norwegen… 🙂

      In jedem Fall wünschen wir euch eine traumhafte und unvergessliche Reise durch das grandiose Norwegen. Vielleicht fährt man sich ja auch mal über den Weg, denn letzten Endes sind wir offensichtlich zu einer ähnlichen Zeit im Norden unterwegs.

      Nun erst einmal liebe Grüße und bis demnächst alles Liebe & Gute,
      Conny und Sirko

  • Hey ihr beiden, vielen Dank für die Ausführliche Anleitung. Ich habe mit dieser Hilfe jetzt den Brobizz und die Ferjecord bestellt. Ich blicke aber noch nicht ganz durch ob ich jetzt noch einen Mautvertrag brauche oder in welchem Falle ich einen brauche? Nur das ich den Bropass nicht brauche weil wir nicht über die Öresundbrücke fahren. Ich wurde bei Brobizz auch nicht nach bestimmten Fahrzeugdaten gefragt. Woher können die mich dann in den Umweltzonen einordnen, oder habe ich das auch was falsch verstanden? Ersetzt Brobizz den Autopass?

    Viele Fragen, aber die sind irgendwie auch nach mehrmaligem Lesen nicht beantwortet oder ich habe es nur nicht verstanden.

    Vielen Dank für eure Mühe

    • Hei Björn,
      in der Tat ist die Thematik echt komplex und für uns “Mitteleuropäer” schwer zu verstehen, da die Skandinavier hier eine ganz andere Denke und Vorgehensweise haben, die sich uns erst nach längerer Zeit erschließt. Um es kurz zu machen: Du hast alles richtig gemacht, bist perfekt vorbereitet und wenn du deine BroBizz Nummer auch im Ferjekort Konto stehen bzw. eingetragen hast, kannst du dich auf den Weg machen und maximal sparen.
      Für die Umweltzonen musst du nichts weiter mehr machen, da du durch deine Registrierung dort auch im günstigsten Tarif fährst: Durch die Registrierung bist du nun quasi in der Betrachtung und Abrechnung in Norwegen einem PKW gleichgestellt – brauchst also keine Euro-Normen, da diese nur bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen benötigt werden. Das bist du nun nicht mehr. Bei dir ginge es jetzt maximal nur noch um die Frage, ob Diesel oder Benziner – und hier bist du ja wahrscheinlich ohnehin eben mit einem Diesel unterwegs. Also alles gut und somit kannst du deinen Roadtrip beginnen…

      Ach so – ja, der BroBizz ist mit dem AutoPass Brikke identisch und ersetzt diesen in Norwegen, wird dort im Rahmen von dem “Easy Go” Verbund auch untereinander vollwertig anerkannt.

      Wir freuen uns über einen Backlink, falls du in deinem Blog auf dieses Thema eingehst und wünschen dir ansonsten einen genialen Trip. Wenn noch eine Frage auftaucht – dann immer her damit.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    ich möchte mal eine Rückmeldung geben. Wenn ihr es gelesen habt, könnt ihr den Beitrag ja wieder löschen:

    Beim BroBizz wurde uns die Lieferung 10 Arbeitstage nach Bestellung angekündigt, lag aber schon kurz vorher in unserem Postkasten.

    Bei der Ferjekort war es etwas komplizierter aber fast genauso schnell:
    Am Dienstag, 30.6. Euros überwiesen,
    am Freitag, 3. 7. war das Geld auf dem Ferjekort-Konto,
    am Montag, 6.7. wurde die Karte versendet,
    am 10.7. ist sie bei uns angekommen.

    Nun steht unserer Norwegenreise nichts mehr im Weg.
    Vielen Dank noch mal für Eure Hilfe.
    Ursula

    • Liebe Ursula,

      wir freuen uns, dass bei dir / euch offensichtlich alles gut geklappt hat, ihr nun somit perfekt vorbereitet seid und inzwischen ja auch die Reise nach Norwegen offiziell wieder möglich ist. Also alles perfekt 🙂
      Wir veröffentlichen deinen Kommentar sehr gern als Orientierung für die anderen Leser, um ihnen ein Gefühl für die aktuellen Fristen und Zeiten zu geben, da das immer wieder ein Grund für viele Nachfragen ist.

      Jetzt wünschen wir euch erst einmal eine tolle Reise mit vielen unvergesslichen Erlebnissen in Norwegen. Sollten noch weitere Fragen entstehen, dann meldet euch jederzeit – wir helfen gerne 🙂

      Liebe Grüße und GOD TUR,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei,

    Dank eurer Hilfe haben wir es geschafft, die Ferijekort und den Chip Anfang Juli zu bestellen. Ohne eure Hilfe hätte das nie geklappt. Ganz, ganz großes Lob für eure hilfreichen Beiträge!!!
    Jetzt warten wir nur noch auf die rechtzeitige Lieferung… und die Öffnung der norwegischen Grenzen für Nicht-Skandinavier und natürlich speziell für Deutschland.

    Ich habe eine Frage, die thematisch nicht ganz passt, vielleicht könnt ihr ja trotzdem helfen.

    Wie kommt ihr eigentlich zu Internet in Norwegen?

    Wir haben über die vergangenen Jahre einiges versucht, so richtig erfolgreich waren wir da aber nicht. Simkarten norwegischer Telefongesellschaften sind sehr teurer, das Datenvolumen ist begrenzt und als Nicht-Norweger eigentlich nicht zu beschaffen.

    Vergangenes Jahr haben wir einen Versuch mit einer schwedischen Karte gestartet (Halebop).
    Der Erfolg war mäßig, da bereits wenige Kilometer nach Übertritt der norwegischen Grenze die Karte, trotz Roaming,
    nicht mehr funktionierte.
    Wir hatten die Karte in einem ICA gekauft (mit freundlicher deutschsprachiger Unterstützung). Anscheinend hätten wir die Karte noch persönlich in einem Telia-Shop registrieren müssen (den müsste man dann aber erst einmal finden), um das Roaming zu aktivieren. Für die Registrierung braucht man dann auch noch eine Adresse in Schweden….
    Diese schwedische Lösung hätten wir dieses Jahr noch einmal versucht, das fällt aber leider aus, da eine Einreise von Schweden nach Norwegen aktuell ja nicht möglich ist.

    Bei deutschen Anbietern kann die “Fair Use Policy” eine Rolle spielen, was dann auch wieder zu nur einem geringen Datenvolumen und diversen Kosten führen kann.

    Ihr habt ja auch einen höheren Datenverbrauch, vermute ich mal.
    Wie versorgt ihr euch in Norwegen mit Internet?

    Liebe Grüße

    Klaus

    • Hallo Klaus,

      zunächst vielen Dank für deinen netten und zugleich interessanten Kommentar. Um ehrlich zu sein, können wir zu dem Thema nur wenig sagen. Tatsächlich haben wir einen großen Verbrauch an Datenvolumen auf unseren Reisen, da wir unterwegs auch viel arbeiten und Aufträge im Internet erledigen sowie Bilder für unsere Kanäle hochladen. Allerdings sind wir da bisher immer gut mit unseren Vodafone-Verträgen hingekommen, die uns monatlich 2 x 30 GB Datenvolumen in der EU und den anderen Ländern Europas ermöglichen. Als wir für unseren Kalender einige GB an die Druckerei zu übermitteln hatten, sind wir dann aber auch einmal zu einer Bibliothek in Norwegen gefahren und haben dort das kostenlose WLAN genutzt, was für diese Zwecke dort überall zur Verfügung steht. Insofern waren und sind wir auf keine PrePaid-Varianten angewiesen, wissen aber, das zumeist die schwedischen Karten in diesem Fall wohl die besten Konditionen und meisten Vorteile bieten, wenn man sie dann auch für Norwegen aktiviert.

      Aber wie gesagt – das sind keine eigenen Erfahrungen und nur aus dem Internet herausgelesen…

      Wir hoffen, dass wir dir dennoch etwas weiterhelfen konnten und wünschen dir in jedem Fall schon einmal eine tolle Reise. Sollte noch eine andere Frage sein oder auftauchen – dann melde dich jederzeit gern.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,

    ich bin noch ein bischen geflasht von dem Umfang eurer Seite(n). Wir haben vor mit einem gemieteten Wohnmobil (4,5t) nach Norwegen zu fahren. Jetzt bin ich noch am rätzeln welchen Mautchip ich bestellen sollte. Von den Bedingungen her sagt mir der Mautchip von BroBizz am meisten zu, vorallem wegen der Kreditkartenzahlung. Ich bin nur nicht ganz schlau aus der Internetseite von BroBizz geworden. Gilt der BroBizz eigentlich für alle Mautstationen in Norwegen? Auf der auf der Internetseite eingeblendeten Karte könnte man meinen, er gilt nur in Südnorwegen.

    Viele Grüße
    Michael

    • Hallo Michael,

      wir danken dir vorab erst einmal für deinen netten Kommentar und das nette Feedback zu unserer Seite. Aber nun zu deiner Frage: Tatsächlich ist aktuell der BroBizz fast der attraktivere und bessere Chip – schon wegen der deutschsprachigen Homepage sowie der Möglichkeit der Kreditkartenzahlung. Er gilt auch in ganz Norwegen und wird als gleichwertiger Chip im Vergleich zum AutoPass überall anerkannt und akzeptiert – selbst bei der Ferjekort. Er hat lediglich einen – aus unserer Sicht – zu vernachlässigenden Nachteil, dass es wohl einige wenige Regionen / Mautgesellschaften in Norwegen gibt, wo man nicht den maximalen “Chip-Rabatt” von 20 % auf die Maut bekommt. Hier scheinen die Mautgesellschaften sich unter dem Dach vom AutoPass System gegenseitig durchweg die höchsten Kooperationsrabatte zu geben. Das bedeutet, du hast zum Beispiel deinen Mautvertrag für den AutoPass Chip mit der Gesellschaft in der Region Bergen und dort den höchsten Rabatt – wichtig für die Norweger die dort wohnen. Jetzt fährst du nach Oslo und bekommst dort ebenfalls die höchsten Rabatte, weil eben die beiden Gesellschaften das auf Gegenseitigkeit für ihre Kunden vereinbart haben… Das wird mit dem BroBizz – nach unseren Informationen – nicht immer so sein, macht aber eben auf die Summe betrachtet kaum etwas aus. Also – hol dir den BroBizz und du hast weniger Stress, bist auf der sicheren Seite und sparst in jedem Fall noch bei der Maut 🙂

      Liebe Grüße und schon einmal eine gute Reise,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Zwei,
    vielen Dank für die umfassende und verständliche Erklärung zur Maut. Jetzt habe auch auch es verstanden 😉 Leider funktioniert der Link unter Ziff. 3.1.1 nicht. Vielleicht könnt ihr den Bug ja bei Gelegenheit beheben.

    LG Ingo

    • Hei Ingo,

      hab vielen Dank für deinen netten Kommentar und den wertvollen Hinweis mit dem defekten Link. Nachdem BroBizz die eigene Webseite aktuell komplett umgebaut hat, ist uns da wohl noch etwas “durchgerutscht”… Wir haben den Bug soeben repariert und danken dir nochmals für dein Feedback dazu.

      Nun wünschen wir dir erst einmal ein schönes Wochenende und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Ich habe den Autopass Chip heute bestellt. Kann ich die Ferjekort auch gleich bestellen oder muss ich warten bis ich den Autopass Chip erhalten habe. Wir wollen die Straße 17 befahren und unsere Fähre geht schon am 22. 7. Ich weiss nicht ob wir das alles noch bekommen . Vielen Dank für eure tolle Seite und Hilfe.

    • Hei Andrea,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die berechtigte Frage. Du kannst und solltest auch nun gleich noch die Ferjekort bestellen, denn sonst wird es zu knapp und auf der 17 ist die Karte mehr als wertvoll…. 🙂 Aber achte ganz darauf, ob bei deiner Bestellung auch schon deine AutoPass Nummer in dem entsprechenden Feld im Ferjekort-Konto automatisch auftaucht und somit dann bereits dort hinterlegt ist. Sollte das noch nicht passieren, da dein AutoPass Chip quasi noch zu frisch bestellt ist, dann musst du diese Nummer dort noch nachtragen, sobald du den AutoPass Chip erhalten hast. Das ist kein Problem – sollte nur nicht vergessen werden 😉

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen Dank für die tollen Erklärungen. Wir möchten, wenn Corona uns lässt, ab Mitte August drei Monate zum Großteil durch Skandinavien reisen bevor unsere Tochter im nächsten Jahr Schulpflichtig wird. Ihr habt uns für unser Vorhaben schon viele Anregungen gegeben. Dafür vielen Dank. Jetzt habe ich jedoch noch zwei Fragen.
    Ich habe gerade den Brobizz mit meiner Kreditkarte bestellt. Danach habe ich die Ferjekort/Fergekort bestellt und die 3600 NOK (Betrag wurde wieder von AutoPASS erhöht) überwiesen. Wir fahren ein Wohnmobil mit über 3,5 t. Jetzt frag ich mich, woher das System weiß, dass unser Fahrzeug ein Wohnmobil ist und wir somit nur PKW- Preise bezahlen müssen /wollen. Es gab dort nur die Möglichkeit bis 3,5 t und über 3,5 t anzugeben. Bei über 3,5 t müsste ich nur noch die Emissionsklasse angeben.
    Zudem hatte ich bei dem Fergekort/ Ferjekort nicht die Möglichkeit unsere Brobizz Kundennummer einzugeben. Wie bekomme ich nun die BroBizz mit der Ferjekort/ Fergekort noch verbunden?

    LG Monique

    • Hei Monique,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und die darin enthaltenen, durchaus berechtigten Fragen in dieser komplizierten / komplexen Thematik. Wir müssen darauf achten, hier nichts durcheinander zu werfen, denn die Betrachtungen in den Systemen sind unterschiedlich. Maut = Tarife abhängig von der Fahrzeugklasse, teilweise Emissionen, Gewicht und Strecke / Ferjekort = Tarife richten sich nach den Fähren und dort geht es nur um die Fahrzeuglänge, deren Tarif / Preis einfach von deinem Ferjekort-Konto abgebucht wird. Daher geht es dort nur um die Vorauszahlung des Guthabens abhängig von der Fahrzeuglänge, damit dieses Guthaben sich nicht zu schnell verbraucht. Der Rest ist der Ferjekort “egal” bzw. um es so zu sagen: Der Deal ist “Vorschuss von Geld” gegen “Rabatt auf den Fährenpreis” (sehr verbreitet in Norwegen). Was bedeutet dass für dich: Wenn du dich beim BroBizz richtig und mit allen relevanten Angaben registriert hast, dann ist es eben genau der Vorteil auch dieser Prozedur, dass du nicht den höchsten Tarif in Norwegen bezahlst, sondern in der günstigeren Klasse wie ein PKW abgerechnet wirst. (Lies dazu auch gern mal die Aussagen auf der Seite des norwegischen Betreibers für das Mautsystem, da das 2016 so angepasst wurde: LINK)
      Wenn du die Seriennummer von eurem BroBizz hast, dann könnt du diese im Ferjekort-Konto unter den Fahrzeug-Details im Bereich / Feld für die “AutoPass Nummer” eingeben, da beide Chips eben inzwischen dort als gleichberechtigt anerkannt sind.

      Wir hoffen, dass wir dir etwas weiterhelfen und etwas Licht ins Dunkel bringen konnten. Da wir uns selbst für den Norwegischen AutoPass Chip / Brikke statt dem BroBizz entschieden haben, können wir die Eingabefelder dort immer nur bedingt nachvollziehen – aber zumindest das System / Prinzip erklären 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Wir haben unseren Chip für die Maut in Norwegen bei tollticket bestellt. Darüber habe ich hier noch gar nichts gelesen. Was könnt Ihr darüber sagen?

    • Hei Sylvia,

      es gibt neben der Möglichkeit, seine Chips / Transponder auf dem direkten Weg zu bestellen, inzwischen noch weitere Anbieter wie eben Tollticket, die in dem Bereich eine entsprechende Dienstleistung anbieten. Hier gilt es natürlich zu vergleichen, was die Kosten, Preise, Konditionen und andere Details anbelangt – wobei man im Gegenzug als Nutzer kaum irgendwelchen Aufwand mit der Bestellung hat… Wie auch immer – wir haben uns immer für den direkten Weg entschieden, auch um direkt und schnell entsprechende Ansprechpartner wie zum Beispiel für die Ferjekort zu erreichen.
      Daher können wir leider keine eigenen Erfahrungen zu Tollticket veröffentlichen, werden aber die generelle Entwicklung zu den Themen im Auge behalten.

      Wir wünschen euch in jedem Fall eine gute Reise, wenn es soweit ist und können euch versichern, dass ihr mit dem Chip – egal wo bestellt – schon mal auf die richtige Weise unterwegs seid.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    Vielen lieben Dank für die tollen Hinweise und Tipps, die Ihr immer habt und ich aufsauge wie ein Schwamm.

    Ich bin nächstes Jahr im Sommer 3 Monate mit dem Auto unterwegs. Und ich habe mir auch über Maut schon viele Gedanken gemacht, die sich jetzt, Dank Euch, erledigt haben. Da ich einmal längs bis zum Nordkapp will, gibt es viele Fähren, die ich nutzen will.

    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, und das die nächste Norwegenreise nicht mehr lange auf sich warten lässt.

    Viele Grüße
    Gislinde

    • Liebe Gislinde,

      wir danken dir sehr herzlich für dein nettes Feedback und freuen uns, dass sich der Aufwand mit diesem umfangreichen Beitrag zu diesem Thema offensichtlich gelohnt hat und es uns wohl gelungen ist, diese komplexen Punkte doch einigermaßen verständlich zu erklären.

      Wir drücken dir von Herzen die Daumen, dass du dir im kommenden Jahr deinen Traum erfüllen und diese sicherlich unglaublich schöne Reise machen kannst. In jedem Fall lohnt sich dafür einer der Chips (AutoPass oder BroBizz) ebenso, wie die Ferjekort. Der Einsatz dieser Dinge dürfte bei dir einen dreistelligen Euro-Betrag einsparen 🙂

      Wenn wir dir noch in irgendeiner Form behilflich sein können oder spezielle Fragen beantworten dürfen, dann melde dich jederzeit sehr gern. Wir sind da gern an deiner Seite.

      Hab vielen Dank für deine guten Wünsche, die wir in gleicher Weise erwidern. Wenn alles gut geht, sind wir demnächst im Norden von Norwegen unterwegs und können dann einige neue Erlebnisse hier mit euch teilen – eventuell auch noch einige Inspirationen für deine eigene Tour…

      Nun erst einmal alles Liebe und Gute sowie herzliche Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen, vielen Dank. Das hilft mir weiter.
    Das ist die gleiche IBAN, die ich mit der Rechnung im vergangenen Jahr bekommen habe.
    Dann hat sich da wohl nichts geändert.
    Keine Ahnung, was der Bank Account für eine Nummer ist.
    Dann werde ich gleich überweisen.

  • Den BroBizz habe ich inzwischen bestellt. Lieferung innerhalb 10 Arbeitstagen.
    Das passt. 🙂

    Nun habe ich aber noch mal eine dumme (?) Frage:
    Ich hatte mein Konto für die Ferjekort schon vergangenes Jahr eingerichtet und damals eine Mail mit der Rechnung bekommen. Dort wurde eine IBAN angegeben, überwiesen habe ich aber nicht, da wir nicht fahren konnten.
    Mein Invoice-overview auf der Homepage der Ferjekort gibt aber einen anderen Bank Account an, der nicht mit der IBAN der alten Rechnung übereinstimmt.
    Hat sich das Konto inzwischen geändert?

    Nochmals liebe Grüße
    Ursula

    • Hei Ursula,

      das ist eine gute und spannende Frage, die wir nicht so einfach beantworten können… Allerdings können wir dir sagen, dass wir erst vor etwa 4 – 6 Wochen unter Angabe unserer Kundennummer (KID) von der “Faktura” ein neues Guthaben bei der AutoPass Ferjekort auf die IBAN NO9815060679220 eingezahlt haben. Hast du diese ebenfalls vorliegen…?

      Wir hoffen, dass du das noch schnell geklärt bekommst bzw. wir dir dabei gegebenenfalls schon helfen konnten oder noch können.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen Dank für die super-schnelle Antwort. Wirklich toller Service!! 🙂

    Dann werde ich sofort mal versuchen, beides zu bestellen.
    Wir fahren über die RV17 und von Bodø auf die Lofoten. Da würde sich die Ferjekort wirklich lohnen.
    Notfalls fahren wir vielleicht eine Woche später.

    Ich wünsche Euch und allen Norwegen-Fans noch viele schöne Tage in Norwegen.

    Liebe Grüße
    Ursula

    • Hei Ursula,

      wir danken dir in gleicher Weise für deine liebe Antwort und die guten Wünsche. In jedem Fall solltet ihr bei der geplanten Strecke alles tun, um zumindest den / einen Chip und eben auch die Ferjekort zu erhalten, denn gerade auf der Rv 17 ist das bares Geld wert… Hast du schon bei uns im Service-Download Bereich gesehen, dass es dort das deutschsprachige Reisehandbuch für den Kystriksveien kostenlos als PDF zum Herunterladen gibt..? Wir hatten diese Broschüre damals immer mit dabei, da sie wirklich gut und informativ ist.

      Ansonsten habt ihr eine traumhafte Tour vor euch und wir überlegen derzeit auch gerade, ob wir auf der bevorstehenden Tour ebenfalls wieder die 17 fahren oder die Zeit lieber für Fjordnorwegen sparen. Ein sehr ernsthafter Konflikt 🙂

      Nun wünschen wir “God tur” und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    vielen herzlichen Dank für diese tollen Anleitungen.
    Leider ist es durch Corona dieses Jahr nicht möglich gewesen, längerfristig zu planen. Deshalb muss ich nun etwas überstürzt bestellen. Ich hoffe, dass die Grenze am 15. Juli für Touristen aus Deutschland geöffnet wird und wir würden dann gleich am 18.7. nach Norwegen aufbrechen.
    Bei der Ferrjekort schreibt ihr, dass 2 Wochen Vorlauf für die Bestellung genügen. Das würde dann ja noch passen.
    Beim AutoPass schreibt ihr dagegen, dass man spätestens 6 Wochen vorher bestellen sollte. Dauert das wirklich so lange? Selbst wenn ich heute (28.6.) sofort bestelle, bleiben mir keine 3 Wochen.
    Dann kann ich das wohl vergessen und muss die vollen Preise zahlen …
    Ich wäre für einen Tipp von Euch wirklich dankbar.
    Viele Grüße
    Ursula

    • Hei Ursula,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das Kompliment zu unseren Anleitungen. Tatsächlich hoffen wir derzeit offensichtlich alle, dass die Grenzen zum 15. Juli geöffnet werden und es endlich wieder nach Norwegen geht. Genau daher und weil dieses Jahr wohl ohnehin so Einiges durcheinander ist, haben sich nach den Feedbacks und Informationen die wir – auch aus Norwegen – erhalten, die Relationen wohl offensichtlich etwas verschoben. Der AutoPass Chip / Brikke geht wohl derzeit relativ schnell und die Ferjekort dauert hingegen wohl etwas länger (aktuell wohl drei Wochen). Wir geben den AutoPass Chip / Brikke auch bewusst immer mit der langen Vorlaufzeit an, damit man die Seriennummer noch in Ruhe in sein Ferjekort-Konto eintragen kann, bevor man diese eben final bestellt. Aktuell ist das aber offensichtlich kein Thema mehr, da man das System ausgebaut hat und sobald ihr einen der Chips / Brikkes bestellt habt (egal ob AutoPass oder BroBizz) taucht wohl die entsprechende Nummer aufgrund des gleichen KfZ-Kennzeichens automatisch in eurem Ferjekort-Konto auf und ist somit auch gleich damit verbunden. Daher würden wir in eurem Fall nun folgende optimale Strategie empfehlen:

      1. Ganz schnell einen der Chips bestellen und in eurem Fall wohl sogar eher den BroBizz, der in Norwegen ja gleichermaßen akzeptiert wird und wohl – so das Feedback einiger Bekannter – schneller geliefert wird. Eventuell könnt ihr ja vorab dort einmal anfragen, wie schnell ihr den BroBizz bekommen würdet. Mit dem Chip spart ihr dann schon mal 10 – 20 % bei Maut und auf den entsprechenden Fähren, die auf die Bezahlung mit Chip umgestellt sind.
      2. Schauen, welche Fährverbindungen auf eurer geplanten Route liegen und ob dieser vordergründig die neue Bezahlung mit Chip akzeptieren oder dort tatsächlich noch die Ferjekort-Plastikkarte benötigt wird. (Link zur Übersicht, welche Fährverbindung welches Zahlungsmittel für den vollen Rabatt akzeptiert). Sollten das hauptsächlich Verbindungen mit dem AutoPass Chip (oder eben dem BroBizz sein, der da genauso aktiviert wird), würden wir das Ferjekort Konto ebenfalls noch anlegen und den Rabatt von 50 % auf den entsprechenden Fähren mitnehmen, die ihr dann mit eurem Chip bezahlt. Die Plastikkarte wird euch dann wohl nicht mehr erreichen, und so habt ihr zumindest nur auf den Fähren, wo ihr sie bräuchtet, dann Pech oder du musst mit dem Kassierer flirten… 😉 🙂

      Plan B: Einige lassen sich den AutoPass Chip / Brikke und / oder die Ferjekort auch zum ersten Campingplatz in Norwegen oder sogar zur Zollstation schicken, um die Dinge dort zu übernehmen. Das funktioniert in der Regel auch – hat aber das Risiko, dass bei Verzögerungen der Aufwand und Stress im Nachhinein größer sind, um dann noch die eigenen Unterlagen irgendwie zu erhalten. Daher kann und sollte das nur für extreme Fälle genutzt werden…

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben und stehen auch gern für weitere Fragen jederzeit gern zur Verfügung.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    Wie lange dauert es bis mir mein Guthaben auf der Ferejkort Seite angezeigt wird? Bis jetzt steht da noch eine 0 . Am Mittwoch Abend hatten wir das Geld per Auslandsüberweisung eingezahlt. Hoffe ja das alles geklappt hat.
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hei ihr Beiden,

      wenn ihr am Mittwochabend das Geld per Auslandsüberweisung auf den Weg gebracht habt, sollte es aus unserer Erfahrung in der ersten Hälfte dieser Woche als Gutschrift sichtbar werden. Insofern könnt und solltet ihr aktuell (noch) ganz entspannt bleiben bzw. sein… 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Zwei,

    nachdem ich mit eurer tollen Beschreibung (vielen Dank dafür) die Karte bestellt und auch das Geld überwiesen habe, ergibt sich noch eine Frage,
    In meinem Account steht unter Balance NOK 3644,- – ich nehme an, das ist der Betrag welchen ich überwiesen habe (kommt vom Kurs her hin)
    Jetzt steht darunter noch folgendes: Prepayment amount: NOK 1,200.00
    Muss ich da jetzt noch mal was überweisen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Oder ist das die Mindestsumme, wenn mein Guthaben aufgebraucht ist?

    Über einen Tipp dazu wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Frank

    • Hei Frank,

      vielen Dank zunächst für deinen netten Kommentar. Es freut uns sehr, dass mithilfe unserer Anleitungen deine Bestellungen offensichtlich gut funktioniert haben. Die “Balance” von 3644.- NOK sollte und wird tatsächlich deinem eingezahlten Betrag entsprechen, denn es wird in jedem Fall in deinem Konto (also deinem Ferjekort Account) als Anfangsguthaben ausgewiesen, von dem dann die entsprechenden Kosten der jeweiligen Fährüberfahrten abgezogen werden – so wie es mal bei den Prepaid-Handys war oder noch ist. Die 1200.- NOK irritieren wahrscheinlich etwas – entsprechen aber aktuell genau der Summe, die ursprünglich als Guthaben erwartet wurde bzw. einzuzahlen gewesen wäre. Das ist aber aktuell nur eine vorübergehende Sache, da man bei der Ferjekort wegen der Corona-Krise die Summen der Mindesteinzahlungen für eine gewisse Zeit entsprechend reduziert hat. Du hättest also rein formal nur eben diese 1200.- NOK einzahlen müssen, was aber keinen Sinn macht, denn dieser Betrag wäre sehr schnell aufgebraucht und andererseits bekommt man derzeit die NOK sehr günstig 🙂
      Also nicht irritieren lassen – du hast einen entsprechend positiven Saldo auf dem Konto und somit sollte die Ferjekort in den nächsten Tagen im Briefkasten sein.

      In der Hoffnung, dir damit geholfen zu haben, senden wir liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo ihr beiden,
      Danke für eure nette und informative Antwort.
      Es hat tatsächlich alles geklappt. Ich habe die Karte soeben aus dem Briefkasten geholt.
      Jetzt hoffe ich nur noch, dass die Grenzen wirklich öffnen.
      Dann steht.meiner Tour ins Fjordland nichts mehr im Wege. Am 04.08 geht meine Fähre von Hirtshals nach Bergen.

      Danke noch mal für eure tolle Seite.
      Obwohl ich nicht das erste mal nach Norwegen fahre, habe ich viele Anregungen für meine Routenplanung daraus entnommen.

  • Vielen lieben Dank, wenn wir euch nicht hätten. Habe soeben die Überweisung getätigt, musste leider eine Auslandüberweisung machen da es anders bei der Saalesparkasse nicht geht 🙁 hoffe das jetzt alles geklappt hat und die Karte uns demnächst erreicht. Einen schönen Abend euch zwei!
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

  • Hallo nochmal ☺
    Ist es dann komplett egal in welcher Höhe oder gibt es da Vorgaben welche Beträge? Wir hätten halt Angst das 100€ zu wenig wären. Um gebe ich beim überweisen dann Euro ein also zb. 200€ oder muss ich vorher umrechnen? Das das ich auf einmal 1000€ überweise 😶
    Vielen Dank für eure Hilfe!
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hei ihr Beiden,

      da habt ihr Glück, dass wir gerade noch an unserer Webseite sitzen und neue Beiträge vorbereiten… 🙂
      Also, ihr müsst in jedem Fall eine normale SEPA Überweisung machen und den gewünschten Betrag der Norwegischen Kronen vorher mit einem Währungsrechner umrechnen, um dann den entsprechend richtigen Euro-Betrag zu überweisen. Alles Andere wäre eine Auslandsüberweisung und zumindest bei unserer Bank mehr als sauteuer…
      Wenn du ohnehin mehr als die etwa 120 Euro Mindesteinzahlung (entspricht derzeit etwa 1200 NOK) überweisen möchtest und dann eben die 200 Euro auf den Weg bringst, ist aus unserer Erfahrung alles gut. Probleme gab und gibt es in der Regel, wenn die geforderte Mindestsumme nicht erreicht / eingezahlt wird. Dann geht die Ferjekort gar nicht erst raus…

      Sooo – nun sollten wir zumindest diesen Punkt auch geklärt haben. Wenn noch weitere, andere Themen sind – dann meldet euch gern. Solange wie wir selbst noch nicht reisen (können) beantworten wir in der Regel die Kommentare recht schnell 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo, Vielen Dank für die schnelle Antwort. Wir haben die Karte gleich bestellt, jetzt sind wir bei dem Punkt das wir 2 Emails erhalten haben. In der zweiten Email stehen denke ich die Daten zum überweisen. Das wir 1200 überweisen sollen? Sind damit Kronen gemeint? Umgerechnet entspricht es ja gerade mal 112€ aber ich glaube ihr sagtet was von bissel über 300€. Die Bankverbindung besteht auch nur aus zahlen?! Das verwirrt uns etwas.
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für eure Antwort und den weiteren netten Kommentar. Sorry, dass wir nicht gleich darauf hingewiesen haben: Aktuell ist die Summe / Höhe der Vorauszahlung vorübergehend (!!) wegen Corona reduziert, da einerseits ohnehin nicht so viel gereist wird und andererseits die einheimische Bevölkerung in den Krisenzeiten nicht überfordert werden sollte. Auch im reichen Norwegen gibt es einige Einwohner, die durchaus auf günstige Fährüberfahrten angewiesen sind – gerade wenn sie diese auf dem täglichen Arbeitsweg nutzen.
      Was die E-Mails anbelangt, haben wir noch einmal bei uns geschaut. Ihr müsst / solltet eine Mail mit dem Betreff “Faktura for AutoPASS for ferje” erhalten haben. Dort hängt ein PDF Formular dran mit einer IBAN Nummer und eurer Kundennummer (KID) unter der Überschrift “Betalingsinformasjon”. Mit diesen Daten könnt ihr dann den Betrag eurer Wahl – entweder den Gegenwert für die 1200 NOK oder auch entsprechend mehr (wenn von euch gewünscht) überweisen.
      Solltet ihr diese Mail nicht haben – dann meldet euch gerne noch einmal oder leitet uns eure Mails einfach mal weiter. Wir schauen dann, was wir dort rauslesen können 🙂

      Nun noch einen schönen Abend und liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,
    Wir wollen in den ersten 2 August Wochen eine Rundreise mit dem Pkw von Deutschland, Dänemark und Norwegen machen. Wir haben seit über einem halben Jahr schon alle gebucht, von den privaten Unterkünften,die Fähre Colorline nach Norwegen und zurück und AutoPass haben wir auch schon. Nun zu unserm Problem, die Grenze nach Dänemark ist ja Gott sei dank wieder auf aber was mit Norwegen ist steht in den Sternen. Das soll ja wohl erst Ende Juli entschieden werden. Wir wollten uns aber noch die ferjekort holen für die Fähren in Norwegen. Die benötigt ja aber etwas Zeit bzw. Müssten wir doch auch gleich Geld dort einzahlen oder? Unsere Befürchtung ist entweder wir haben die Karte mit zb. 400€ drauf umd können Sie nicht nutzen weil die Grenzen noch zu sind oder wir haben keine Karte und zahlen Unmengen. Was würdet ihr uns raten?
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hei ihr Beiden,
      vielen Dank zunächst für euren netten Kommentar. Eure Gedanken sind derzeit (leider) naheliegend und gut nachvollziehbar. Insofern erreichen uns aktuell viele ähnliche Anfragen und wir sind da ziemlich überzeugt, was aus unserer Sicht zu tun ist: Wir würden in jedem Fall sehr schnell die Ferjekort bestellen und das notwendige Guthaben dort einzahlen, damit die Karte schnell an euch herausgeschickt wird. Aktuell ist die Norwegische Krone sehr günstig und ihr bekommt daher sehr viel an Gegenwert für den entsprechenden Euro-Betrag. Außerdem sind die Fähren seit diesem Jahr noch einmal deutlich teurer geworden und eine Nutzung ohne Ferjekort ist schon fast ein vorsätzliches “Geld verbrennen”. Insofern – tut, was ihr könnt, um die Karte noch schnell zu bekommen. Gerade jetzt im Sommer kann es schon etwas eng werden…
      Falls ihr dann doch nicht reisen könnt, habt ihr zwei Möglichkeiten: Ferjekort / Fergekort zurücksenden und dass Guthaben wieder zurückbekommen (abzüglich der etwa 5 Euro einmalige Kartengebühr). Oder ihr wollt nächstes Jahr nach Norwegen fahren und könnt euch das leisten – dann lasst ihr das Guthaben auf dem Kartenkonto liegen und nutzt es nächstes Jahr. Wir haben dort übrigens immer mehr Geld liegen aus notwendig wäre und haben jetzt schon wieder etwas überwiesen (wegen dem günstigen Wechselkurs) – weil wir wissen, dass wir es ohnehin irgendwann nutzen werden und wir der Norwegischen Krone als Währung auf Dauer mehr trauen, als dem Euro. Sobald der Ölpreis wieder steigt, geht auch der Kurs der Krone wieder hoch und dann war es noch eine gute Anlage 🙂
      Aber wie gesagt – das müsst und könnt ihr dann immer noch entscheiden.

      Wir hoffen, euch mit diesen Infos bzw. unseren Gedanken geholfen zu haben. Ansonsten meldet euch gern immer under jederzeit noch einmal.
      Bis dahin liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    nachdem ich den ausführlichen Artikel zu Karten mehrfach gelesen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, der Brobizz ist das richtige Gerät für mich. Das bestellen hat auch gut funktioniert, heute kam dann eine Email auf dänisch, das Gerät ist gesperrt.
    Auf dem Konto habe ich gesehen, dass die Visa die Zahlung aus Sicherheitsgründen gesperrt hat. Ein Anruf bei meiner Bank/Visa ergab : Ich könnte die Karte für einen kurzen Zeitraum freischalten lassen (Sicherheitsvorkehrungen werden deaktiviert) um das Gerät zu zahlen. Wenn ich das mache, habe ich zwar das Gerät, bei den Abbuchungen der Maut käme es dann aber doch erneut zu Problemen.
    (Ich brauche das für eine geplante Norwegenreise in einem Mietwohnmobil. Sollte es mit Norwegen nicht klappen, fahre ich über Dänemark nach Schweden.)
    Wie funktioniert das, was soll ich machen?
    Danke, Gruß Angela

    • Liebe Angela,

      zunächst vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die Bestellung unseres Newsletters. Deine Frage ist gut und berechtigt, denn wir wissen aus vielen Fragen, Nachrichten und auch Diskussionen auf Facebook, dass es insbesondere beim BroBizz regelmäßig Probleme mit der Hinterlegung bzw. Bezahlung mit Kreditkarten gibt. Insofern bist du zumindest schon mal in guter Gesellschaft – auch wenn dir das nicht viel hilft. Leider kennen wir uns mit den Details bei den unterschiedlichen Kreditkarten und den Vorgaben durch die einzelnen Banken nicht so gut aus und verstehen da oft einige Dinge selbst nicht. Wir mussten damals bei der Sparkasse unsere Kreditkarte zum Beispiel auch erst komplett und dauerhaft für Nordeuropa freischalten lassen – da wir dort eben oft und regelmäßig unterwegs sind. Darüber hinaus ist die Frage, ob es nicht einen Unterschied macht, ob man eine Autorisierung erteilt, dass jemand später etwas vom Kreditkarten-Konto (!!) abbucht oder ich eben einen elektronischen Vorgang bzw. einen Transfer im Internet abwickeln will. Aus unserer Sicht (!!!) greifen da ganz unterschiedliche Sicherheitsroutinen, so dass es durchaus ohne Probleme in Zukunft Abbuchungen von deiner Karte durch BroBizz geben kann. Lange Rede – kurzer Sinn: Erkundige dich am Besten und zur Sicherheit bei deiner Bank nach den Details und Möglichkeiten – da findet sich bestimmt eine Lösung.
      Als zweiten Weg würden wir ansonsten an deiner Stelle bei BroBizz nachfragen, ob sie dir die Rechnungen zur Verfügung stellen und du bezahlst dann per Überweisung. So machen wir es übrigens auch bei unserem AutoPass Norwegen Konto und kommen damit gut zurecht.

      Wir hoffen, dass wir wir dennoch einigermaßen weiterhelfen konnten und sich eine Lösung finden lässt. Melde dich ansonsten oder auch bei anderen, weiteren Fragen gern jederzeit noch einmal bei uns.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,

    herzlichen Dank für die fantastische Aufarbeitung und Zusammenfassung dieses Themas! Da habt ihr gut Arbeiten reingesteckt um es verständlich aufzubereiten.

    Ein Update für alle Interessierten:
    Die Mindestaufladung für die Vorauszahlungsklassen wurde ab 08.04.2020 fast auf 1/3 reduziert und beträgt laut der Website des Betreibers derzeit bei folgenden Werten:

    Vorauszahlungsklassen ab 08.04.2020:
    • Klasse 1 (Fahrzeuge von 0 – 8 Meter) – NOK 1 200 – entspricht etwa 105 EUR
    • Klasse 2 (Fahrzeuge von 8,01 – 17,50 Meter) – NOK 4 800 – entspricht etwa 420 EUR
    • Klasse 3 (Fahrzeuge über 17,51 Meter) – NOK 9 000 – entspricht etwa 788 EUR

    Das macht es wohl für alle noch attraktiver dieses Angebot in Anspruch zu nehmen da nicht soviel im Voraus aufgeladen werden muss.

    Viele Grüße
    Stefan

    • Lieber Stefan,
      vielen, vielen Dank für deine Nachricht mit dem netten Feedback und zugleich ein ganz großes Sorry für die extrem späte Rückmeldung. Wir hoffen da auf dein Verständnis, denn durch die Beschränkungen in der Reisefreiheit ist uns unser ganzes Geschäftsmodell quasi um die Ohren geflogen und es war in der letzten Zeit daher viel zu organisieren oder neu zu ordnen. Darüber hinaus wollten wir die Zeit gleich noch für ein Update unserer Webseite nutzen, was uns seit nunmehr vier Wochen zusätzliche technische Probleme beschert hat. Aber wie auch immer – wir hoffen zumindest, dass du gesund bist und auch deine / eure Reisepläne für Norwegen irgendwann umgesetzt werden können.

      Vielen Dank auch für deine wertvollen Ergänzungen bzw. das hilfreiche Update zu den neu festgelegten Vorauszahlungen. Diese Informationen helfen sicher auch vielen anderen Lesern und daher freuen wir uns umso mehr über diese Informationen. Da die Norwegische Krone derzeit sehr schlecht steht, lohnt es sich umso mehr, aktuell und auch auf lange Sicht, dieses Guthaben einzuzahlen bzw. aufzufüllen, denn die entsprechenden Werte in Euro sind derzeit niedriger denn je 🙂

      Also – nochmals vielen Dank und liebe Grüße – bis demnächst einmal,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    wir haben glücklicherweise diese wertvollen Hinweise vor unserer Wohnmobilreise durch den norwegischen Winter entdeckt und umgesetzt. Es war unsere vierte Norwegenreise, die dritte im Wohnmobil. Von früheren Reisen waren wir schon bei EPC registriert, aber nicht bei AutoPASS. In fünf Wochen sind wir von Kristiansand (Süd-Norwegen) an Nordsee und Atlantik entlang bis Tromsø (Nord-Norwegen) gereist. Hier ist ein kleiner Erfahrungsbericht:
    Beim Durchfahren der Mautstellen ist kein Unterschied zu bemerken, ob man nicht registriert, bei EPC registriert ist oder einen AutoPASS-Chip hat. Die Abrechnung der Mautgesellschaft zeigt allerdings, dass unsere 25 mautpflichtigen Passagen (Straßen, Brücken und Tunnels) 20% billiger waren, als ohne Chip.
    Auf vielen der Inlandsfähren wurden (vor der COVID-19-Pandemie) noch manuell Fahrkarten verkauft. Mitte März erhielten wir von AutoPASS for ferje eine Email, in der angekündigt wurde, dass zur Vorbeugung von Infektionen vorübergehend auf den nationalen Straßenfähren kein manuelles Ticketing durchgeführt werden dürfe. Laut einer weiteren Email ist diese Regelung wieder aufgehoben, aber die AutoPASS-Regelung für Fährentarife wird auf weitere Fährlinien ausgeweitet. Außerdem werden auf den nationalen und vielen regionalen Fähren die Preise gesenkt.
    Auf einer Fähre hat Personal unseren Chip mit einem Handgerät ge-skannt. Bei zwei Fähren gab es an der Zufahrt eine AutoPASS-Spur mit Schranke. Die öffnete sich, sobald der Chip eingelesen war (Erfassung wie für Maut), das Chip-Gerät gab dabei einen kurzen Pfeifton ab.
    Auf einzelnen Fähren konnten wir bargeldlos mit unserer autopassferje-Karte bezahlen. Allerdings haben wir nur zufällig bemerkt, dass dafür die Karte an den Ticketverkäufer übergeben werden musste. Möglicherweise haben wir vorher Fährfahrten mit Kreditkarte bezahlt (ohne Rabatt), wo die autopassferje-Karte funktioniert hätte.
    Die beiden längsten und teuersten Fährpassagen wurden von AutoPASS for ferje mit rund 50% Rabatt abgerechnet, die übrigen mit rund 40%.
    Auf der Rückreise der wegen COVID-19 abgebrochenen Tour sind wir durch Schweden und Dänemark gefahren. Die norwegischen Fährlinien zum Kontinent waren eingestellt. Wir wollten lange Fährfahrten ohnehin meiden, weil viele Passagiere in den Räumen der Fähre zusammen kommen. Wir haben daher, ohne uns vorher bei BroPas anzumelden, versucht mit unserem AutoPASS-Chip über die Öresund- und die Storebælt-Brücke zu fahren. Und es hat problemlos funktioniert. So konnten wir vollkommen kontaktlos (ohne Bargeld oder Kreditkarte) über die Ostsee fahren.
    Die Abrechnung der von uns gewählten Mautgesellschaft (Ferde, Bomringen Bergen) hat per Post eine Abrechnung in norwegischer Sprache gesandt. Nach dem ersten Schreck (wir können kein Norwegisch) hat Google Übersetzer geholfen, übrigens auch bei den erwähnten Emails.
    Herzliche Grüße aus Hamburg
    Reinhard

    • Ihr lieben Herumkommer,

      hier gilt zunächst das Gleiche, wie bei der Antwort auf euren anderen Kommentar in der Kategorie Kastenwagen: SORRY für die späte Antwort und zugleich herzlichen Dank – auch für diesen weiteren wertvollen Erfahrungsbericht, der sicher vielen Lesern helfen wird. Gerade da sich aktuell viele Dinge bei der Bezahlung der Fähren und im Umfeld der Ferjekort / Fergekort ändern, sind eure aktuellen Schilderungen umso wertvoller. Daher noch einmal vielen Dank für diese ausführlichen Schilderungen und weiterhin bzw. allzeit Gute Fahrt für euch.

      Liebe Grüße, alles Gute für euch und bis demnächst einmal,
      Conny und Sirko

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