Norwegen Ratgeber

Maut in Norwegen & Skandinavien im Überblick: AutoPass, Ferjekort, EPC, BroBizz, BroPas

Titelbild Ratgeber Beitrag EPC BroBizz AutoPass Ferjekort Fergekort Norwegen (Nordlandblog)

WICHTIGE UPDATE INFORMATION 05.07.2021: Hinsichtlich der nachfolgenden Inhalte möchten wir darauf hinweisen, dass im Rahmen der 2015 beschlossenen Umgestaltung des norwegischen Mautsystems und der damit einhergehenden Zentralisierung derzeit erste massive Veränderungen für alle zukünftigen Norwegen-Reisen(den) erkennbar werden. Bis jetzt ist klar und offensichtlich, dass die Anzahl der norwegischen Mautgesellschaften deutlich reduziert wurde und weiterhin wird. Ebenso ist bereits die sogenannte Umweltdifferenzierung vom britischen Dienstleister EPC PLC auf die schwedische Gesellschaft EPASS24 umgestellt. Auf der AutoPass Webseite sind seit gestern viele deutsche Inhalte bereits gelöscht und es wird vorübergehend auf die englischsprachigen Seiten verwiesen, die zumindest teilweise (!) aktualisiert sind.
Was in den nächsten Tagen und Wochen noch an Umstellungen vollzogen wird, kann derzeit nur spekuliert werden. Wir sind dazu im Kontakt zu unseren Ansprechpartnern in Norwegen und sobald es einen verlässlichen Gesamtüberblick sowie konkrete neue Empfehlungen für euch gibt, werden wir diesen Beitrag komplett überarbeiten und euch mit unserem Newsletter informieren.

Da uns nach wie vor und immer wieder berechtigte Fragen zu dem komplexen Themen der Maut und zu den Begriffen EPC, AutoPass, BroBizz sowie Fergekort / Ferjekort erreichen, haben wir diesen umfassenden Überblick zusammengestellt. Wir möchten euch damit eine komplette Übersicht zu diesem Thema ermöglichen sowie unsere persönlichen Empfehlungen zu den jeweils günstigsten Kombinationen geben. Da es gerade in Norwegen ständig Veränderungen im System von Maut und Ferjekort / Fergekort gibt, werden wir diesen Beitrag natürlich immer wieder für euch aktualisieren.

Die gute Nachricht vorab: Wenn du lediglich nur einmal oder für einen kurzen Trip in den Norden reist oder generell kein Problem damit hast, durchweg die höchsten Tarife / Preise auf deinen Touren zu bezahlen, kannst du hier aufhören zu lesen. Denn im Prinzip kannst du mit einem EIGENEN Fahrzeug einfach losfahren und musst dich um nichts weiter kümmern. Leihst du dir hingegen ein Wohnmobil aus, sieht es schon anders aus. Denn hier sind Vorschriften zu beachten, auf die wir im Abschnitt “Maut in Norwegen” gleich noch näher eingehen.

HINWEIS: Zur besseren Einordnung nutzen wir bei einigen Bezeichnungen in diesem Beitrag bewusst die unterschiedlichen Begriffe, die dazu immer wieder im Netz auftauchen, aber letzen Endes immer das Gleiche meinen. Beispiel: AutoPass Brikke / Chip / Transponder / OBE – meint immer das kleine Gerät von AutoPass, welches man nach einer Registrierung erhält.
Fähre in Nordnorwegen Illustration EPC AutoPass Ferjekort Beitrag

Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag enthält gegebenenfalls mit einem (*) markierte Werbe- / Provisionslinks. Mehr dazu im Impressum.

GRUNDSÄTZLICHES ZUR MAUT IN SKANDINAVIEN / NORDEUROPA

1.0 Überblick Maut in Skandinavien / Nordeuropa

Zum besseren Verständnis für alle nachfolgenden Punkte wollen wir hier noch einmal einige Grundsätze der nordeuropäischen Systeme zur Erfassung und Abrechnung von Mautgebühren erläutern:

  1. Es gibt in keinem nordeuropäischen Land eine generelle Vignette oder ein grundsätzlich einheitliches System der Mautabrechnung über das ganze Straßennetz. Es wird lediglich für einzelne Abschnitte, Objekte, Städte, Regionen oder zu bestimmten Zeiten eine Maut erhoben.
  2. Das System der Erfassung und Abrechnung ist in erster Linie für die Einheimischen ausgelegt und bietet diesen meistens auch gewisse Vorteile in ihrer Heimatregion oder wenn sie als Pendler öfter eine Brücke bzw. eine bestimmte Fähre nutzen müssen. Daher lassen sich in Skandinavien die zumeist einheitlichen technischen Systeme der Erfassung und Abrechnung (OBE, Transponder, Brikke, Bizz, Chip) generell mit verschiedenen, sogenannten “Avtale” (Rabattverträgen, Rabattkarten oder anderen Vergünstigungen) koppeln. Genau dieser Punkt verwirrt viele Reisende – da es diese Varianten in dieser Form nur in Nordeuropa gibt.
  3. Weiterhin muss und sollte man vorab berücksichtigen, dass die Gebühren für die Nutzung von Straßen, also die klassische Maut, grundsätzlich nach Gewichtsklassen sowie teilweise nach Umweltkriterien (EURO Norm, Diesel, Uhrzeit etc.) der Fahrzeuge abgerechnet werden. Die Nutzung von Fähren wird hingegen nach der Größe als auch dem Platzbedarf abgerechnet und daher spielt hier eben die Länge des Fahrzeugs / Gespanns genauso eine Rolle, wie die Frage, ob man einen Hänger mitführt oder nicht.

1.1.0 Details zur Maut in Finnland, Schweden, Island und Dänemark

FINNLAND

In Finnland werden derzeit generell keine Mautgebühren erhoben. Somit kann man die Autobahnen sowie die weitere Verkehrsinfrastruktur (Tunnel und Brücken) kostenfrei nutzen. Übrigens gilt das auch für die als “Lossi” bezeichneten Kurzfähren im Land. Sie gelten in Finnland als Teil des Straßennetzes und werden vom Staat bezahlt.

SCHWEDEN

Schweden erhebt keine grundsätzliche Maut für die Nutzung des Straßennetzes im Land. Allerdings werden objektbezogene Gebühren (Infrastrukturabgaben) für die Nutzung der großen Brücken in Sundsvall, Motala und über den Svinesund (Europastraße E6 Göteborg – Oslo) erhoben. Diese liegen für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen unter 10 SEK und sind damit fast zu vernachlässigen. Motorräder sind hiervon ausgenommen.

Ebenso fällt zu einigen Zeiten für alle Fahrzeuge, außer Motorrädern, eine Citymaut für Göteborg und Stockholm an. Alle hier genannten Abgaben / Citymautgebühren werden automatisch erfasst, ermittelt und per Rechnung (kommt einige Wochen später per Post) an den Fahrzeughalter über den Dienstleister EPASS 24 abgerechnet. Weitere Details dazu findet ihr bei Interesse auf der Webseite des ADAC.

ISLAND

Grundsätzlich muss in Island keine Maut für die Nutzung der Straßen entrichtet werden. Allerdings ist der neue Vaðlaheiðargöng Tunnel (Nordisland) seit seiner Eröffnung 2018 mautpflichtig. Alle Fahrzeuge (ausgenommen Motorräder) müssen abhängig vom Gewicht vor Ort vor oder kurz nach der Nutzung eine entsprechende Gebühr online entrichten. Die Tarife und weitere Details dazu findet ihr ebenfalls auf dieser Seite des ADAC.

Unser folgendes Bild zeigt die Ankündigung des Tunnels auf der isländischen Ringstraße1:

Maut Tunnel Island Ringstraße 1 (Nordlandblog)
DÄNEMARK

Auch in Dänemark ist die Nutzung des Straßennetzes im Grunde genommen ohne weitere Kosten, Gebühren oder eine Maut möglich. Lediglich die Passagen über die beiden größten Brücken des Landes, die Storebaeltbrücke sowie die Öresundbrücke und die neu errichtete Kronprinzessin Mary Brücke sind in jedem Fall kostenpflichtig und gegebenenfalls auch recht teuer. Darauf und auf einige Sparmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein.

1.2.0 Überblick Maut in Norwegen

In Norwegen gibt es eine Vielzahl verschiedener Mauterhebungen und daher sind folgende Nutzungen / Bereiche grundsätzlich kostenpflichtig:

  • Verschiedene Streckenabschnitte des Straßennetzes (derzeit etwa 200 Mautstationen, besonders an Europastraßen)
  • Umweltzonen in den größeren Städten und deren Umgebung (Oslo, Bergen, Trondheim)
  • Zumeist private Wege mit der Bezeichnung “Bomvei” oder “Bomveg” (Bezahlung erfolgt vor Ort zumeist bar an einer Kasse des Vertrauens)
HINWEIS: Grundsätzlich müssen in Norwegen alle Verkehrsteilnehmer, unabhängig ihrer Nationalität, eine Straßenmaut entrichten. Halter und Fahrzeugführer sind gleichermaßen dafür verantwortlich. Das Fahrzeugkennzeichen und / oder die gültigen Mautchips / Transponder / Bizz / Brikke / OBE werden daher an den einzelnen Mautstationen über eine Kamera erfasst und die entsprechende Maut wird im Nachhinein auf unterschiedlichen Wegen in Rechnung gestellt.

Um es noch einmal vorwegzunehmen: Wenn du mit deinem PRIVATEN Fahrzeug nach Norwegen fährst, musst du rein formal eigentlich gar nichts unternehmen. Die automatischen Mautstationen können einfach durchfahren werden. Dabei muss man keine Angst haben, eine Strafe oder zusätzliche Gebühren zu kassieren. Hat man eine der Mautstationen passiert, bekommt man nach einiger Zeit (kann bis zu sechs Monate dauern) eine Rechnung vom britischen Dienstleister EPC PLC nach Hause geschickt. Allerdings sollte man die Rechnung dann schnellstmöglich überweisen, da nach Ablauf der Fälligkeit hohe Mahngebühren zu zahlen sind.

FAZIT: Reise ich also mit meinem EIGENEN Fahrzeug durch Norwegen, bin ich nicht gezwungen mich irgendwo zu registrieren – man kann einfach drauflosfahren. Die Rechnung wird nach einiger Zeit an die Heimatadresse zugestellt.

NACHTEIL: Du bezahlst auf diese Weise immer den höchsten Mautpreis und bekommst keine Vergünstigungen, wie zum Beispiel bei der Umweltmaut in den Städten. Darüber hinaus ist seit dem Jahr 2020 auch kaum noch eine Vergünstigung auf den Fähren im Land möglich, da seitdem die hohen Rabatte der Ferjekort / Fergekort auf vielen Linien nur noch in Verbindung mit einem entsprechenden anerkannten Chip / OBE / Transponder / Brikke / Bizz gewährt werden.

SERVICE: Wenn du eine schnelle Übersicht über die zu erwartenden Mautkosten auf deiner Strecke sowie die Mautstationen in Norwegen erhalten möchtest, dann empfehlen wir dir diese neue Online-Tool von Statens Vegvesen, welches wir hier näher vorstellen.
Automatische Mautstation in Norwegen AutoPass EPC BroBizz Maut
Mautstation Norwegen
1.2.1 Maut für Motoradfahrer in Norwegen

Für Motorräder ist und bleibt Norwegen ein Eldorado, denn sie sind weiterhin von der Mautpflicht befreit. Eine Ausnahme war bisher die Durchfahrt durch den Atlanterhavstunnel vor Kristiansund. Seit 2020 werden für diese Tunneldurchfahrt jedoch generell keine Mautgebühren mehr fällig.

1.2.2 Chippflicht für gewerblich genutzte Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht

Gewerblich genutzte und / oder auf einen gewerblichen Anbieter registrierte Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen MÜSSEN mit einem elektronischen System (Bizz / Brikke / Chip / Transponder / OBE) zur automatischen Erfassung der Maut ausgestattet sein.

Große Überraschung: Die Regelung trifft leider auch auf Wohnmobile über 3,5 Tonnen zu, die man von einem gewerblichen Anbieter gemietet hat oder die auch gewerblich genutzt werden. Ob man dabei das norwegische System Autopass mit dem entsprechenden Transponder (Brikke) oder auf den dänischen Anbieter BroBizz bzw. den Öresund-Bizz setzt, bleibt Jedem selbst überlassen.

Die Vor- und Nachteile haben wir nachfolgend in diesem Beitrag beim jeweiligen Anbieter aufgeschlüsselt. Bei Nichtbeachtung wird eine Strafe von 8000 NOK fällig. Hast du das Fahrzeug / Wohnmobil von einer Privatperson gemietet, oder gehört es dir, so gilt diese Vorschrift also nicht – zumindest solange du es nicht für gewerbliche Zwecke nutzt.


ALLE MÖGLICHKEITEN DER REGISTRIERUNG UND ZUM SPAREN IM ÜBERBLICK

2.0 EPC PLC

Hierbei gibt es immer wieder die meisten Irritationen, da die britische Firma EPC PLC ohnehin der Dienstleister für den norwegischen Staat ist, um angefallene Mautkosten oder auch Bußgelder bei ausländischen Fahrzeughaltern “einzutreiben”. Registrierst du dich also nicht bei EPC PLC oder anderweitig für eines der elektronischen Maut-Abrechnungssysteme, auf die wir unter dem Punkt 3.0 OBE noch näher eingehen, bekommst du als Fahrzeughalter ohnehin deine Rechnung für die Nutzung mautpflichtiger Straßenabschnitte von EPC PLC. Du musst den Rechnungsbetrag nur überweisen und alles ist erledigt.

Man KANN (!!) sich aber auch bei EPC PLC registrieren und dort ein Kundenkonto anlegen. Das ist die erste Stufe bzw. die einfachste Form, um sich zumindest schon einmal einige geringfügige Vorteile zu sichern. In jedem Fall reduziert diese Registrierung die Gefahr sehr teurer Mahnungen, von denen Leser immer wieder berichten, da sie die ursprüngliche Rechnung von EPC PLC wohl nie erreicht hat. Auf die Registrierung bei EPC PLC gehen wir nachfolgend ein.

TIPP: Wenn du einen Firmenwagen privat nutzt und vermeiden möchtest, dass die Rechnung für die Maut an deinen Arbeitgeber (Fahrzeughalter) gesendet wird, solltest du dich bei EPC PLC registrieren. Somit wird die Rechnung nicht mehr automatisch an den ermittelten Fahrzeughalter, sondern direkt an dich gesendet.

2.1.0 Registrierung bei EPC (Euro Parking Collection)

Wann sollte man sich bei EPC registrieren? Wir empfehlen eine Registrierung und somit die Erstellung eines persönlichen Kontos / Accounts, wenn du…

  1. längere Zeit in Norwegen unterwegs bist oder häufiger in Norwegen Urlaub machst
  2. eine automatische Abbuchung deiner Mautkosten von deiner hinterlegten Kreditkarte wünschst
  3. viel bzw. öfter in den norwegischen Städten mit einer Umweltmaut unterwegs bist (Ausnahme: Für Mietfahrzeuge ist die Registrierung durch den Fahrer nicht möglich)
  4. ohnehin vorhast, dich auch noch für den elektronischen, norwegischen AutoPass Brikke / Chip / Transponder zu registrieren und dir diesen zu bestellen
  5. vermeiden möchtest, dass die Abrechnung für deine Reise an den eventuell abweichenden Fahrzeughalter gesendet wird
  6. du zum Beispiel mit einem in Deutschland gemieteten PKW unterwegs bist und vermeiden möchtest, dass die Abrechnung der Maut an die Autovermietung gesendet wird
VORTEILE
  • Rechnungen werden automatisch von hinterlegter Kreditkarte abgebucht
  • alle Daten, Details sowie Lichtbilder der Passagen einzelner Mautstationen sind im Kundenkonto einsehbar (somit sind auch Reklamationen möglich)
  • einfache Übermittlung der Fahrzeugdetails (Euro Norm etc.) für die richtige Abrechnung der Umweltmaut in den Umweltzonen (Nachweis durch Hochladen einer Bilddatei vom Fahrzeugschein)
  • lässt sich automatisch und ohne Probleme mit AutoPass Vertrag koppeln, so dass für deinen AutoPass Account die notwendigen Fahrzeugdetails für die Umweltzonen übernommen werden
  • ist bei Dienstwagen geeignet, um die Abrechnungen persönlich zu erhalten und nicht an den Arbeitgeber gehen zu lassen
  • Kundenkonto, Webseite und auch Kommunikation auf deutsch möglich
  • keine Mahnungen oder andere Probleme mit der Bezahlung der Maut bei sehr langer Abwesenheit von Zuhause
NACHTEILE
  • kein Rabatt an den Mautstationen in Norwegen (außer Vergünstigungen in den Umweltzonen durch korrekte Abrechnung) – man bezahlt überall den regulären Tarif
  • keine Verknüpfung mit der Ferjekort, dem Rabattvertrag BroPas für die Öresundbrücke oder anderen Rabattvereinbarungen möglich

Wen also die Überweisungen der Mautgebühren nerven, der registriert sich einfach bei EPC PLC und hinterlegt seine Kreditkarte dort. Bei diesem System werden alle durchfahrenen Mautstationen durch die Erfassung der Autokennzeichen dokumentiert und es wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Sammelrechnung per E-Mail verschickt. Die Abbuchung erfolgt problemlos über die hinterlegte Kreditkarte, so dass man keine Abrechnungen mehr verpassen kann und das Risiko hoher Mahngebühren fast ausschliesst.

2.2.0 Sparen mit EPC PLC in den Umweltzonen von Norwegen

Die Registrierung bei EPC PLC ist ebenfalls sinnvoll, um auf diese Weise schon einmal in den Umweltzonen der norwegischen Städte zu sparen. Macht man das nicht, gehen die norwegischen Behörden und somit auch EPC PLC berechtigterweise immer vom schlechtesten Umweltwert und damit vom höchsten Preis aus. Woher sollen sie sonst auch wissen, was ihr für einen Motor im Fahrzeug habt und welche Norm euer Fahrzeug erfüllt?

In den Städten Bergen, Trondheim und Oslo wird bereits eine Umweltmaut erhoben und es ist anzunehmen, dass dieses System in Norwegen noch weiter ausgebaut wird. Um hier den jeweils richtigen Tarif für euer Fahrzeug zu bezahlen, müsst ihr die Daten für die “Umweltdifferenzierung” (so der Begriff bei EPC PLC) nach erfolgter Registrierung bei EPC PLC in euerem Kundenkonto hinterlegen. Dort soll die Euroklasse angegeben und dafür ein Nachweis erbracht werden. Dazu muss ein Bild vom Fahrzeugschein erfasst und anschließend hochgeladen werden. Nach der Prüfung erfolgt die korrekte Einstufung der Schadstoffklasse für die norwegischen Umweltzonen.

Wenn du sehen möchtest, ob sich das für dich lohnt bzw. um welche Preise / Tarifunterschiede es dabei geht, dann klappe gern die nachfolgenden Felder für dich auf:
Aufklappen für ein Beispiel zur Preisgestaltung der Umweltmaut in Oslo
Tarifgruppe 1 

Diese Tarifgruppe beinhaltet Fahrzeuge bis zu einem Gewicht von 3.500 kg, und Kategorie M1 Fahrzeuge (Wohnmobile) mit einem AutoPASS Konto. Bitte bedenke, dass du ohne Registrierung immer den höchsten Preis bezahlst.

Innerer Ring Oslo

Zwei-Wege-
Berechnung
Benzin / HybridDieselE -Auto
Außerhalb der HVZ* 17 kr19 kr4 kr
Innerhalb der HVZ* 21 kr23 kr8 kr

Osloringen

Zwei-Wege-
Berechnung
Benzin / HybridDieselE-Auto
Außerhalb der HVZ* 21 kr25 kr5 kr
Innerhalb der HVZ*28 kr31 kr10 kr

   * =  Hauptverkehrszeit

Tarifgruppe 2 

Diese Tarifgruppe beinhaltet Fahrzeuge ab ein Gewicht von 3.501 kg, ausgenommen Fahrzeuge der Kategorie M1 (Wohnmobile) mit einem AutoPASS Konto. Bitte bedenke, dass du ohne Registrierung immer den höchsten Preis bezahlst.

Innerer Ring Oslo

Zwei-Wege-
Berechnung
älter-Euro VEuro-VIEmission
frei
Außerhalb der HVZ*86 kr53 kr0 kr
Innerhalb der HVZ*101kr69 kr0 kr

Osloringen

Zwei-Wege-
Berechnung
älter-Euro VEuro-VlEmission
frei
Außerhalb der HVZ*86 kr53 kr0 kr
Innerhalb der HVZ*101 kr69 kr0 kr

   * =  Hauptverkehrszeit

Die Hauptverkehrszeit in Oslo ist Stand 2020 zwischen 06.30 – 09.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr.

Abschließend lässt sich zur Registrierung bei EPC/PLC sagen: Die Registrierung bei EPC geht schnell, ist einfach und hat den Vorteil der gebündelten Rechnung sowie der einmaligen Abbuchung aufgelaufener Mautgebühren der einzelnen Stationen von der hinterlegten Kreditkarte. Ist man allerdings nicht oder nur wenig in den norwegischen Städten mit einer Umweltzone unterwegs, ist es fraglich, ob sich der Aufwand einer Registrierung für die Umweltmaut überhaupt lohnt.


3.0 OBE / Transponder / Brikke / Chip / Bizz

Ein OBE (On-Board Equipment) ist ein elektronisches Erfassungsgerät, welches von einem Vertragsanbieter zur Erfassung deiner Fahrten auf mautpflichtigen Abschnitten zur Verfügung gestellt wird. Wird das Fahrzeug mit dem angebrachten Transponder (OBE) an der Mautstelle registriert, erfolgt die Abrechnung der Mautgebühr gemäß dem Vertrag, der mit dem Serviceanbieter geschlossen wurde. 

Generell erhält man bei der Verwendung eines Transponders (OBE) eine Vielzahl an Rabatten und Vergünstigungen, die sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Allerdings ist grundsätzlich davon auszugehen, dass du dadurch erhebliche Kosten sparen kannst und in Kombination mit den richtigen Rabattverträgen (siehe weiter unten) oft dreistellige EURO Beträge gespart werden können. Alleine die populäre Fährüberfahrt von Bodø nach Moskenes (Lofoten) kostet auf diese Weise für ein Wohnmobil (Länge 6,01 – 8 Meter) etwa 112 Euro weniger…!!!

Die verschiedenen Transponder von AutoPass, BroBizz und BroPas auf einem Bild

Um ein Erfassungsgerät (OBE) zu erhalten, muss man sich in der Regel bei einem der Anbieter registrieren, ein Kundenkonto einrichten und einen Vertrag mit dem Serviceanbieter abschliessen. Der Transponder (OBE) muss nach Erhalt entsprechend den Montage-Bestimmungen des jeweiligen Serviceanbieters angebracht werden.

Die Bezeichnungen für diese Transponder werden unterschiedlich gebraucht und man trifft auf die Begriffe OBE, Brikke, Chip, Bizz oder eben Transponder, die immer das Gleiche meinen. Das Gerät sowie das damit verbundene Kundenkonto ist an eine natürliche (Privatperson) oder juristische (Firma) Person gebunden und die Fahrzeuge sowie ihre Kennzeichen können jederzeit beliebig zugeordnet bzw. jederzeit geändert werden.

Man stelle sich zum besseren Verständnis einen norwegischen Haushalt vor: Die Familie besitzt ein AutoPass Konto mit mehreren “Avtalen” und somit verschiedenen Chips für den ganzen familiären Fuhrpark. Dort gibt es auch immer wieder Veränderungen durch Verkäufe oder Neuanschaffungen von Autos. Daher muss bei einem Fahrzeugwechsel lediglich das Autokennzeichen im AutoPass Konto aktualisiert und einem bzw. dem aktiven Chip zugeordnet werden.

TIPP: Wenn ihr euch ein Wohnmobil in Deutschland mietet und sich der Vermieter nicht bereits selbst diese Themen geklärt hat, dann registriert euch bei einem der nachfolgenden Anbieter vorerst mit dem Autokennzeichen eures privaten Fahrzeuges und ändert dann kurzfristig vor der Reise die Angaben auf das gemietete Wohnmobil, sobald euch die notwendigen Angaben dann bekannt sind. Wichtig: Gleich nach der Rückreise das Zurückwechseln nicht vergessen, da ihr sonst Gefahr lauft, für einen eventuellen Nachmieter auch gleich die Maut zu bezahlen…

Die folgende Transponder (OBE) können derzeit in Norwegen bzw. zum Teil in Dänemark genutzt und im Sinne der Vorschriften eingesetzt werden:

Diese drei am weitesten verbreiteten Systeme stellen wir euch nachfolgend näher vor.

3.1.0 BroBizz – das dänische Abrechnungssystem für Skandinavien

Beginnen wir unseren Überblick mit dem dänischen System BroBizz. Wann lohnt sich der dänische BroBizz für dich? Wenn du…

Logo vom Maut Transponder BroBizz
  1. einen längeren Trip durch Norwegen planst und damit zwangsläufig viele Mautstationen in Anspruch nehmen wirst
  2. dich öfter / länger in den norwegischen Städten aufhältst (Umweltmaut)
  3. die Ferjekort (50% Rabatt auf allen Fährüberfahrten der teilnehmenden Fähren) verwenden möchtest, weil du einen Roadtrip an der Küste Norwegens oder in Fjordnorwegen planst
  4. über den Landweg (Dänemark / Schweden) nach Norwegen fahren möchtest (Vergünstigungen auf der Storebæltbrücke und zum Teil auch auf der Öresundbrücke)
  5. neben Skandinavien auch viel in Österreich unterwegs bist (dann kannst du die Sondervariante BroBizz Easy Go + nutzen, die auch in Österreich eingesetzt werden kann)
VORTEILE
  • Umweltmaut für Norwegen wird direkt über dein BroBizz Kundenkonto geklärt und berücksichtigt. Somit entfällt eine zusätzliche Registrierung bei EPC PLC.
  • Kreditkartenzahlung / Hinterlegung einer Kreditkarte für die Begleichung der Maut ist möglich
  • Verbindung mit der norwegischen Rabattkarte Ferjekort / Fergekort ist möglich
  • Verbindung zum Rabattvertrag BroPas (Öresundbrücke) ist möglich
  • deutschsprachige Homepage
  • Wohnmobil mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen fahren zum PKW-Preis
  • Vergünstigungen auf einigen Fährpassagen in Dänemark und bei Scandlines (Rødby-Puttgarden und Gedser-Rostock)
  • Bezahlung von einigen Parkhäusern und Autowaschanlagen in Dänemark möglich
  • Ermäßigungen / Chip-Rabatte in Höhe von 10% – 20% an fast allen Mautstationen in Norwegen
  • Erweiterbar auf den BroBizz Easy Go + (gilt zusätzlich auch gleich in Österreich)
  • Übersichtliche und sehr praktische APP mit vielen hilfreichen Funktionen und Übersichten
  • BroBizz ist Teilnehmer im europäischen Verbund EETS und somit zertifiziert für das zukünftige europäisch einheitliche Erfassungs- und Abrechnungssystem = zukunftssicher und somit ohne Einschränkungen seit 01.01.2021 weiterhin komplett in Dänemark nutzbar
NACHTEILE
  • derzeit keine genaue Auflistung der Rabatte an den norwegischen Mautstationen erhältlich
  • bei eventuellen Reklamationen einzelner Postionen von Fahrten in / durch Norwegen unklare Zuständigkeit und gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen BroBizz und den norwegischen Behörden
  • seit 2021 wird bei jeder BroBizz Chip Zusendung eine einmalige Servicegebühr von 200 DKK (etwa 27 Euro) fällig. Die bisherige Kautionsregelung wurde damit abgeschafft. Somit fallen etwa alle drei Jahre (solange hält die Batterie im Chip / Transponder) mit einem notwendigen Austausch des Gerätes diese Kosten an.

BroBizz ist ein weit verbreiteter Transponder / OBE / Chip / Bizz aus Dänemark. Man richtet sich ein Kundenkonto bei BroBizz ein, in dem man sich registriert und somit einen Vertrag mit BroBizz eingeht. Den Transponder bekommt man anschließend zugesendet und bezahlt dafür eine Gebühr von 200 DKK (etwa 27 Euro).

Transponder von BroBizz aus Dänemark für die Maut in Norwegen nutzen

Den BroBizz bringt man nach Erhalt gemäß der beiliegenden Anleitung im Auto an. Durch den angebrachten BroBizz wird in Norwegen die Durchfahrt der Mautstationen und der neuen Erfassungsstellen einiger Fährverbindungen registriert und mit einigen Rabatten abgerechnet. Die Höhe der Rabatte legt der jeweilige Betreiber fest. Nach Angaben von BroBizz erhält man derzeit immer den besten Preis – also die höchstmöglichen Rabatte – für seine Durchfahrten.

Die Überfahrt auf einigen dänischen Fährstrecken und den beiden großen dänischen Brücken (Öresundbrücke und Storebæltbrücke) kann damit in gleicher Weise erfasst werden und ist ebenfalls günstiger. (Übersicht der Fähren bei denen man eine Ermäßigung erhält). Bestellt man den BroBizz ist man automatisch Mitglied im Club Storebælt (ohne Zusatzkosten). Nutzt man die Stroebaeltbrücke, erhält man dadurch automatisch den günstigsten Preis, der möglich ist. Derzeit gibt es auf dieser Strecke immerhin 5 % Bizz-Ermäßigung und 15 % Preisnachlass auf die Gebühren für die Nutzung der Brücke.

Überquert man die Öresundbrücke mit dem BroBizz erhält man ebenso 8 % Ermäßigung. Wesentlich mehr läßt sich dort allerdings sparen, wenn man zusätzlich einen BroPas Vertrag abschließt und diesen mit seinem BroBizz verbindet. Dazu später im Bereich BroPas mehr.

Hat man ein Wohnmobil mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen, sollte man in jedem Fall über die Bestellung eines Transponders / Chips nachdenken, denn so zahlt man in Norwegen nur die geringeren Mautgebühren, die auch ein PKW zahlen muß. In diesem Fall ist es notwendig, die Kopie bzw. ein Bild des Fahrzeugscheins per E-Mail an kundeservice@brobizz.com zu schicken. Erst dann wird zukünftig der korrekte Gebührensatz in Abzug gebracht.

3.1.1 BroBizz EasyGo+ Privat

Dieses System ist eine Weiterentwicklung vom normalen BroBizz. Der dazugehörige Chip kann zusätzlich auch in Österreich genutzt werden. Ist man bereits BroBizz Kunde, muss man einen Zusatzvertrag unterzeichnen. Man erhält dann einen neuen Transponder, der auch für Österreich freigeschalten ist. Hat man diesen erhalten, muss im Anschluss noch die hinterlegte Kreditkarte aktualisiert werden. Mehr dazu hier auf der deutschsprachigen Webseite von EASYGO.

3.2.0 AutoPass Brikke – das staatliche norwegische System

Eine weitere Option ist die Verwendung des offiziellen und originalen AutoPass Chips aus Norwegen. Wann lohnt sich der AutoPass? Wenn man….

Logo Autopass Norwegen Maut
  1. für längere Zeit oder häufiger in Norwegen unterwegs ist
  2. zusätzlich die Ferjekort / Fergekort verwenden möchte (Rabattkarte für teilnehmende Inlandsfähren mit einem Preisnachlass von 50%)
  3. viel in den norwegischen Städten mit einer Umweltzone unterwegs ist (korrekte Erfassung der Umweltmaut in Verbindung mit einem eigenen EPC PLC Konto)
  4. in der Regel mit der Fähre direkt nach Norwegen reist und NICHT den Landweg nutzen wird
  5. man hauptsächlich in Norwegen und zum Beispiel nicht oder nur selten in Österreich oder Dänemark unterwegs ist
VORTEILE
  • gute Kombination mit einer Registrierung bei EPC PLC für die richtige / günstige Abrechnung der Umweltmaut
  • Einfache Kopplung mit der Ferjekort / Fergekort (Rabattkarte für Inlandsfähren in Norwegen)
  • Verbindung mit dem Rabattvertrag BroPas möglich (Öresundbrücke)
  • Mautrabatt bis zu 20% an den meisten norwegischen Mautstationen
  • Wohnmobile über 3,5 Tonnen fahren zum PKW -Preis / Tarif
  • der Chip ist in ganz Skandinavien einsetzbar
  • derzeit günstiger als der BroBizz, da hier lediglich eine Kaution von 200 NOK (etwa 20 Euro) zu hinterlegen ist und keine weiteren Gebühren anfallen
NACHTEILE
  • Benutzerfreundlichkeit der Homepage
  • die Vertragsseite ist nicht in deutsch verfügbar
  • um den Bizz nutzen zu können, wird zusätzlich (automatisch) ein weiterer Vertrag mit einer Mautgesellschaft geschlossen
  • keine Kreditkartenzahlung / Hinterlegung einer Kreditkarte bei den meisten Mautgesellschaften möglich
  • Rechnungen müssen manuell überwiesen werden
  • seit 01.01.2021 ist der AutoPass Brikke der meisten norwegischen Mautgesellschaften nicht mehr für die Bezahlung / Erfassung der Überfahrt auf der Storebæltbrücke (Dänemark) geeignet, da dort nur noch EETS (EU-Mautsystem) zertifizierte Anbieter akzeptiert werden

Um an den AutoPass Chip / Brikke zu kommen, muss man einen Vertrag mit einer norwegischen Mautgesellschaft abschließen. Das geschieht quasi automatisch im Rahmen des Bestellvorgangs bzw. der Registrierung bei AutoPass. Für uns als Ausländer ist es quasi fast egal, für welche Gesellschaft wir uns entscheiden. Die marginalen Unterschiede im Servicelevel und bei möglichen Rabatten an den Mautstationen im ganzen Land sind eher für die Einheimischen relevant, die jeden Tag auf einer Strecke pendeln.

Die zukünftig wichtiger werdende EETS Zertifizierung bietet Stand Januar 2021 ohnehin noch keine der Mautgesellschaften an. Generell ist aber davon auszugehen, dass sich die Norweger hier zeitnah einbringen und entsprechende Zertifizierungen erwerben.

Unser AutoPass Chip für die Erfassung der Maut in Norwegen

Die kleine AutoPass Box (Brikke / Chip) wird nach einer erfolgreichen Registrierung / Bestellung per Post inklusive einer Anleitung, wie der Chip im Auto angebracht werden muss, zugesandt. Für den Chip wird eine Kaution von 200 NOK (etwa 20 Euro) fällig. Diese Leihgebühr wird erstattet, sobald der Vertrag per E-Mail gekündigt und der Chip zurückgeschickt wurde. Eine genaue Schritt für Schritt Anleitung inklusive einiger Screenshots findest du in unserer Bestellanleitung für den AutoPass Brikke. Im Gegensatz zum BroBizz hast du hier also lediglich eine Kaution und keine weiteren Kosten.

TIPP: Wenn du den AutoPass Chip / Brikke / Transponder nicht mehr benötigst, sendest du einfach eine E-Mail auf Englisch (hier hilft zur Not der Google-Übersetzer) mit deinen Bankdaten (IBAN und BIC / SWIFT) sowie einer Kündigung der Nutzung an die Kontaktadresse deiner Mautgesellschaft. Diese E-Mail druckst du anschließend quasi als Lieferschein und Information aus und steckst sie mit dem Chip / Brikke / Transponder zusammen in einen Umschlag, den du ebenfalls an deine ausgewählte Mautgesellschaft sendest. Nach etwa 4 – 6 Wochen bekommst du dann die hinterlegte Kaution in Höhe von 200 NOK auf dein Konto überwiesen.

Die Mautgebühren in Norwegen werden in diese zwei Tarifgruppen eingeteilt:

  • Tarifgruppe 1 – Alle Fahrzeuge bis 3,5 t und Fahrzeuge mit der Klasse M1. Wohnmobile und große PKW gehören nach einer Registrierung bei AutoPass auch zur Klasse M1 – ein gewaltiger Kostenvorteil.
  • Tarifgruppe 2 – Alle Fahrzeuge über 3,5 t, außer sie gehören zur Klasse M1.

Die Gebühren sind regional in ganz Norwegen recht unterschiedlich und können in der Tarifgruppe 1 zwischen 10 NOK und 150 NOK sowie in der Tarifgruppe 2 zwischen 10 NOK und 595 NOK für die einzelnen Straßenabschnitte variieren. In der Regel wird aber eine Abgabe zwischen 20 bis 50 NOK fällig (für die Tarifgruppe 1), was in etwa 2,- € bis 5,- € entspricht.

TIPP: Hat man einen Vertrag mit einer der norwegischen Mautgesellschaften geschlossen und den AutoPass Chip ordnungsgemäß angebracht, erhält man bis zu 20 % Rabatt auf den meisten Strecken in Norwegen. Die meisten Wohnmobilfahrer sparen zusätzlich, denn trotz eines Gewichtes von über 3,5 Tonnen bekommt man lediglich die Gebühr berechnet, die auch ein PKW zahlt.

Update 2021: Es gibt seit vergangenem Jahr einige Umstellungen bzw. eine Neustrukturierung bei den norwegischen Mautgesellschaften, um zukünftig weniger verschiedene Anbieter in Norwegen zu haben. Dadurch, sowie durch eine geänderte Verfahrensweise zum regelmäßigen Ersatz von Transpondern mit wahrscheinlich verbrauchten Batterien, werden seit vergangenem Jahr vielen Nutzern einfach neue AutoPass Chips / OBE / Transponder / Brikke zugesendet. In diesem Fall müsst ihr euren alten Chip nur in die mitgelieferte Retouren-Verpackung packen und kostenfrei zurücksenden.

3.3.0 ØresundBizz

Dieser Bizz / Transponder / Chip / OBE ist relativ wenig verbreitet und wir möchten ihn nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Er ist ebenfalls in ganz Skandinavien zur Erfassung und Bezahlung einsetzbar und auch akzeptiert. Ob man auch Vergünstigungen bei den Umweltmautstationen erhält ist allerdings unwahrscheinlich, da die Daten des Fahrzeugscheins nicht erfasst werden.

Der Chip Transponder zur Abrechnung der Maut in Norwegen oder auf den Brücken in Dänemark

Der Bizz ist ein Chip, den die Brückengesellschaft bzw. das Konsortium der Öresundbrücke ausgibt. Will man auf dem Landweg nach Skandinavien reisen, passiert man unweigerlich die Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet. Um für die Überfahrt einen entsprechenden Rabatt zu bekommen, muss ein BroPas Vertrag geschlossen werden (siehe unten folgend den Punkt 4.1.0 BroPas).

Besitzt man noch keinen Mautchip und möchte seine Überfahrt aber auf diese Weise bezahlen, bekommt man auf Wunsch den kostenlosen ØresundBizz zugeschickt. Dieser gilt durch den Anschluss an den EasyGo Verbund auch für die anderen Stationen in Dänemark (Storebæltbrücke) und Norwegen.

Wir würden grundsätzlich empfehlen, sich für den BroBizz ODER den AutoPass Brikke zu entscheiden und diesen Chip (OBE) dann mit einem der nachfolgenden Rabattverträge, also bei Bedarf auch mit dem BroPas, zu koppeln. So hält sich der Aufwand in Grenzen und man erhält damit die günstigsten Preise.


4.0 Rabattverträge (Avtale) als Kombination mit den OBE / Transpondern / Bizz / Brikke / Chips

Das besondere an den skandinavischen Systemen sind die eigentlich vielfachen Kombinationsmöglichkeiten aus verschiedenen Rabattsystemen (auch “Avtale” – norwegisch für “Absprache” – genannt) und den soeben behandelten Transpondern / OBE. Diese Transponder / OBE erfassen in der Regel nur die Fahrten und Passagen durch die Mautstationen und übernehmen die Abrechnung. Dafür gibt es zwar in der Regel auch schon Vergünstigungen, wie eben die Abrechnung zu günstigeren Tarifen (zum Beispiel für schwere Wohnmobile) oder den sogenannten Brikke-Rabatt, der zumeist – je nach Anwendung – zwischen 5 % und 20 % ausmacht.

Richtig spannend wird es aber erst, wenn man nun gut überlegt die richtige “Avtale” – also den entsprechenden Rabattvertrag – damit kombiniert. Das geht zumeist ganz einfach, da jeder OBE / Transponder / Chip / Brikke / Bizz eine Seriennummer besitzt, die dem Benutzer zugeordnet ist. Diese kann man in der Regel in ein weiteres Benutzerkonto eines Rabattvertrages eintragen, wie zum Beispiel bei der Ferjekort / Fergekort.

So kann man zum Beispiel mit dem BroPas auf der Öresundrbücke fast 50 % der Maut sparen und auf vielen norwegischen Fähren mit der Fergekort / Ferjekort unglaubliche 50 % Rabatt auf den Preis einer Überfahrt erhalten. Allerdings ist dafür immer eine Gegenleistung notwendig. So muss man entweder ein Guthaben vorab einzahlen oder eine Gebühr für einen Jahresvertrag entrichten. Wie und ob sich das rechnet – dazu kommen wir jetzt:

4.1.0 BroPas

Mit dem Zusatzvertrag BroPas erhält man auf der Öresundbrücke einen recht hohen Rabatt auf die ziemlich teure Maut. Demzufolge ist eine Kombination aus ØresundBizz oder BroBizz oder AutoPass und der Rabattvereinbarung BroPas besonders sinnvoll, wenn man ohnehin über den Landweg und damit über die Brücken nach Schweden bzw. Norwegen fahren möchte. Der BroPas Vertrag ist ein Jahresabonnement, dass derzeit etwa 43 EUR pro Jahr (Stand 2020) kostet. Allerdings amortisieren sich die Kosten des Abonnements aufgrund der damit verbundenen attraktiven Rabatte bereits ab der zweiten Überfahrt. Habt ihr also auch die Rückfahrt über den Landweg und somit über die Öresundbrücke geplant, dann macht der BroPas durchaus Sinn.

Ihr könnt die BroPas Rabattvereinbarung mit allen oben aufgeführten Transpondern / OBE / Brikke / Bizz / Chips verbinden und auf diese Weise auch gleich eure Überfahrt damit erfassen und abrechnen. Alternativ kann man aber auch den BroPas ohne diese Verbindung nutzen und auf andere Weise die Überfahrt bezahlen. Den Rabatt bekommt man trotzdem – mehr dazu hier auf der Homepage der Öresundbrücke.

Übersicht der Preisgestaltung der Öresundbrücke - mit einem Klick öffnen:
Preis für die Einfache Fahrt mit BroPas*
Pkw (max. 6 m) 23,00 €
Pkw (max. 6 m) mit Anhänger/max. 15 m
Wohnmobil 6-10 m
Lieferwagen 6-9 m
46,00 €
Motorrad11,00 €

Preis ohne gültigen Vertrag

Preis für die Einfache FahrtOnline-Ticket über Internet Bezahlung vor Ort
Pkw (max. 6 m)49,00 €54,00 €
Pkw (max. 6 m) mit Anhänger/max. 15 m
Wohnmobil 6-10 m
Lieferwagen 6-9 m
98,00 €108,00 €
Motorrad27,00 €29,00 €

* Preis mit gültigem BroPas Jahresabonnement. Die Preise sind in Euro (EUR) angegeben und schließen die Mehrwertsteuer von 25 % ein. 

4.2.0 Vertrag mit einer Mautgesellschaft für den AutoPass Chip

Um den AutoPass Chip / Brikke / Transponder benutzen zu können, muss man gleichzeitig einen Vertrag mit einer der norwegischen Mautgesellschaften schließen. Für uns Ausländer ist es dabei nebensächlich, welche Gesellschaft wir wählen. Wichtig ist nur zu wissen, dass ohne Vertrag der Mautchip nutzlos ist. Denn die eigentlichen Mautgebühren als auch die Rabatte werden im Grunde genommen über die gewählte Mautgesellschaft abgerechnet – nicht über AutoPass. AutoPass ist eben auch nur ein Dienstleister, führt die Kundenkonten, verschickt die Chips / Brikke / Transponder und erfasst eure Fahrten sowie einige Fährüberfahrten in Norwegen.

Nur mit einem gültigen Vertrag erhält man an den Mautstationen bis zu 20 % Rabatt und Wohnmobile über 3,5 Tonnen fahren zum PKW Preis. Hier geht es zur Liste der möglichen Mautgesellschaften. Wir persönlich haben uns für die Ferde AS – Bomringen Bergen entschieden, da wir ohnehin oft in Fjordnorwegen unterwegs sind.

Durch die derzeitigen Veränderungen und Anpassungen im norwegischen Mautsystem, werden nun auch langsam die Webseiten der Mautgesellschaften benutzerfreundlicher und so kann man den Chip / Brikke / Transponder durchaus auch schon direkt – ohne einen separaten AutoPass Account – bei der ein oder anderen Gesellschaft bestellen.

Fähre in Nordnorwegen mit Bezahlung über AutoPass und Ferjekort Rabatt

4.3.0 AutoPASS Ferjekort / Fergekort

Eine weitere und sehr wichtige Sparmöglichkeit ist die Nutzung einer Rabattkarte für die Inlandsfähren. Hierfür muss im Vorfeld ein Vertrag geschlossen bzw. eine entsprechendes Kundenkonto eingerichtet und eine Registrierung durchgeführt werden, um bis zu 50% Rabatt für die Überfahrten zu bekommen. Im Übrigen ergeben sich die unterschiedlichen Bezeichnungen Ferjekort und Fergekort lediglich aus den beiden norwegischen Sprachvarianten Nynorsk und Bokmål – meinen aber Beide die gleiche Karte.

Was man mit der Nutzung dieser Karte tatsächlich während einer dreiwöchigen Reise in Norwegen sparen kann, sieht man auf diesem Bildschirmausdruck unseres Kundenkontos, welcher die regulären Preise (Fullpris) und die Preise (Betalt beløp) mit der Ferjekort im direkten Vergleich zeigt:

Screenshot Ferjekort AutoPass Norwegen Anleitung Nordlandblog

Die Ferjekort Karte funktioniert wie eine Prepaid Karte, die mit den folgenden Beträgen vorher “aufgeladen” werden muss, bevor man diese zugeschickt bekommt und entsprechende Rabatte erhält. Die Karte selbst kostet derzeit einmalig 50 NOK, also gerade einmal knapp 5 Euro.

Eine Übersicht der vorab einzuzahlenden Guthaben gibt euch unsere nachfolgende Tabelle:

Vorauszahlungsklassen ab 01.01.2020:

  • Klasse 1 (Fahrzeuge von 0 – 8 Meter Länge) 3.700 NOK entspricht etwa 370 Euro
  • Klasse 2 (Fahrzeuge von 8,01 – 17,50 Meter Länge) 14.800 NOK entspricht etwa 1480 Euro
  • Klasse 3 (Fahrzeuge über 17,51 Meter Länge) 28.000 NOK entspricht etwa 2800 Euro

Bei Wohnmobilen gehen Anbauten (zum Beispiel Fahrradträger o.ä.) sowohl bei der Bezahlung des Vorschusses als auch bei der Bezahlung auf den Fähren IMMER mit in die Gesamtlänge ein.

Da nun auch die Bezahlung auf den Inlandfähren in Norwegen automatisiert wird, benötigt man auf einigen Fährverbindungen inzwischen zusätzlich einen der weiter oben erklärten Chips / Transponder / Bizz / Brikke von BroBizz oder AutoPass. Dieser wird auf der Fähre gescannt und der fällige Betrag mit dem entsprechenden Rabatt (in der Regel 50 %) von deinem Guthaben auf deinem Ferjekort / Fergekort Konto abgezogen.

HINWEIS: Um seit 2020 alle Vorteile der Ferjekort / Fergekort auf allen teilnehmenden Fährverbindungen vollumfänglich nutzen zu können, muss inzwischen die Seriennummer / Chipnummer von deinem AutoPass oder BroBizz in deinem Vertragskonto der Ferjekort eingetragen werden. Bestellst du die Ferjekot / Fergekort erstmals und die Registrierung / Bestellung bei AutoPass oder BroBizz liegt mindestens drei Tage zurück, wird die Seriennummer / Chipnummer anhand deines Autokennzeichens automatisch erkannt und gleich übernommen.
Kopie unserer norwegischen Rabattkarte für die Fähren in Norwegen Ferjekort

Benutzt du die Fähren, die bereits auf automatische Abrechnung umgestellt sind, nur mit dem Chip / Brikke / Transponder / Bizz / OBE und hast du kein aktives oder verbundenes Ferjekort / Fergekort Konto bekommst du zumindest immerhin 10 % Rabatt. Auf allen Fähren, auf denen die Abrechnung noch nicht automatisiert ist und die Ferjekort / Fergekort akzeptiert wird, kann und muss man noch ganz normal mit seiner Ferjekort bezahlen, um seine Rabatte zu erhalten. Diese Plastikkarte – ähnlich einer Kreditkarte – bekommst du nach Einzahlung des Guthabens und Gutschrift der Summe in deinem Ferjekort / Fergekort Konto zugesandt.

ACHTUNG: Auf einigen wenigen Fährverbindungen wird dir kein Rabatt durch ein Ferjekort / Fergekort Konto gewährt. Auf den wichtigsten und auch zumeist teuersten Routen entlang der Europastraßen oder auf die Lofoten gibt es aber inzwischen die 50% Rabatt auf deinen zu zahlenden Tarif. Eine Liste der teilnehmenden Fährgesellschaften findest du hier.

Um dir die Möglichkeit zu geben, mit der Ferjekort / Fergekort viel Geld zu sparen, haben wir hier in unserem Beitrag zur Bestellung der Ferjekort / Fergekort diesen Vorgang mit allen Details und einigen Bildschirmausdrucken ausführlich erklärt.

TIPP: Wenn du die Ferjekort / Fergekort nicht mehr benötigst, sendest du einfach eine E-Mail auf Englisch (hier hilft zur Not der Google-Übersetzer) mit deinen Bankdaten (IBAN und BIC / SWIFT) sowie einer formlosen Kündigung der Nutzung an die E-Mail Adresse: post@autopassferje.no. Nach etwa 4 – 6 Wochen bekommst du dein noch vorhandenes, nicht verbrauchtes Guthaben auf dein Konto überwiesen.
4.3.1 Motorradfahrer und die Ferjekort / Fergekort

Motorradfahrer sind von der Strassenmaut befreit, müssen aber für die Nutzung der Fähren in Norwegen ganz regulär bezahlen. Deshalb kann es unter anderem nützlich sein, sich die Ferjekort zuzulegen. Allerdings ist die Zahlung damit eben nur noch auf den Fähren möglich, die noch nicht auf eine automatische Abrechnung umgestellt wurden. Auf allen anderen Fähren zahlen Motorräder den vollen Preis. Momentan werden immer mehr Fähren auf die Abrechnung über AutoPass umgestellt und daher sollte man genau schauen bzw. überlegen, ob sich die Bestellung tatsächlich überhaupt noch lohnt.

4.3.2 Fahrzeuge mit Anhänger und die Ferjekort / Fergekort

Seid ihr mit einem Zugfahrzeug unter 6 Metern Länge und 3501 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht (zum Beispiel PKW mit Wohnanhänger) unterwegs, registriert ihr euch immer in der Klasse 1 und zahlt auch demnach nur den entsprechenden Vorschuss unserer zuvor gezeigten Übersicht – auch wenn man dann auf seiner Fährüberfahrt einen Anhänger oder Wohnwagen dabei hat. Hier wird einfach unterstellt, dass man zumeist nur mit dem Zugfahrzeug unterwegs ist und den Anhänger eben nur sporadisch zieht.

Fährt man dann mit einem Anhänger oder Wohnwagen auf eine der Fähren, wird einfach die tatsächliche Länge des Gespanns gemessen als auch berechnet und davon der entsprechende Rabatt abgezogen, wenn man ein aktives Ferjekort / Fergekort Konto besitzt. Da die Fährüberfahrten nach Fahrzeug- / Gespann-Länge berechnet werden (mehr dazu in unserem Beitrag über die Fähren in Norwegen), lohnt sich insofern die Ferjekort / Fergekort für Nutzer von Wohnanhängern umso mehr.

Die Tarife auf den Fähren richten sich nach der Gesamtlänge des Gespanns und staffeln sich wie folgt:

  • PKW mit Anhänger, Gesamtlänge gerade 6 Meter: Pkw-Tarif X 1
  • PKW mit Anhänger, Gesamtlänge gerade 10 Meter: Pkw-Tarif X 2
  • PKW mit Anhänger, Gesamtlänge f.o.m. 10,01 Meter: Pkw-Tarif X 3

Dies gilt auch für Elektroautos. In dem Fall heißen die Tarife Elektroauto X 1, 2 oder 3.

Ist euer Zugfahrzeug länger als 6 Meter oder hat es ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 3501 Kilogramm, wir davon ausgegangen, dass ihr in der Regel immer mit Anhänger unterwegs seid. Das bedeutet – genau im Gegensatz zum ersten Absatz – dass ihr euch gleich für die maximale Gesamtlänge registrieren und den entsprechend hohen Vorschuss zahlen müsst. Fahrt ihr dann einmal ohne Anhänger auf die Fähre, zahlt ihr allerdings auch nur den entsprechend günstigeren Preis für das Zugfahrzeug.

Fähre in Nordnorwegen auf die Lofoten Abbildung Beitrag Rabatt Ferjekort AutoPass und BroBizz

FAZIT – UNSERE EMPFEHLUNG

Wie bereits eingangs beschrieben, musst du eigentlich gar nichts unternehmen, wenn du mit dem eigenen Fahrzeug nach Skandinavien reist. Ebenso solltest du gut abwägen, ob es sich lohnt und sinnvoll ist, für eine einmalige oder kurze Reise den möglichen Aufwand für die entsprechenden Registrierungen und Bestellungen zu betreiben.

Planst du allerdings eine längere Reise nach / durch Norwegen, wirst du öfter dort unterwegs sein, fährst du über den Landweg (Dänemark – Schweden) dorthin oder wirst du viele Fähren in Norwegen nutzen, dann solltest du dich damit auseinandersetzen. Schnell sind mit dem Aufwand von nicht mal einer Stunde 200 – 400 Euro gespart. Ein guter Stundensatz, oder…?

UNSERE TIPPS FÜR VERSCHIEDENE VORAUSSETZUNGEN:

Variante 1 – Registrierung für den BroBizz Easy Go+ und die Ferjekort

Ihr fahrt öfter mit eurem Wohnmobil in den Norden, aber auch nach Österreich oder in den Süden, wollt noch viel entdecken und euch in Norwegen treiben lassen…? Wahrscheinlich liegen in Norwegen einige Fähren auf eurer Route…? Ihr wisst noch nicht, wie ihr in nächster Zeit nach Norwegen reist – über den Landweg oder direkt mit einer der Fährlinien….? Dann solltet ihr folgende Schritte umsetzen:

Schritt 1

Sobald als möglich BroBizz Easy Go + bestellen und abwarten, bis ihr diesen erhaltet bzw. die Seriennummer nach einigen Tagen in eurem Kundenkonto sichtbar ist.
Webseite von BroBizz – Profil anlegen

Schritt 2

Etwa 2- 3 Tage später – aber spätestens 6 Wochen vor der Reise – die Ferjekort bestellen, entsprechendes Guthaben einzahlen und falls noch nicht automatisch erfolgt, euren BroBizz mit diesem Ferjekort Konto verbinden.
Nordlandblog Bestellanleitung Ferjekort / Fergekort


Variante 2 – Registrierung für den BroBizz und die Ferjekort

Ihr fahrt öfter und hauptsächlich mit eurem Wohnmobil in den Norden, wollt noch viel entdecken und euch in Norwegen treiben lassen…? Einige Fähren werden in Norwegen auf eurer Route liegen…? Derzeit wisst ihr noch nicht, wie ihr in nächster Zeit nach Norwegen reist – über den Landweg oder direkt mit einer der Fährlinien….?

Schritt 1

Sobald als möglich den Chip von BroBizz bestellen und abwarten, bis ihr diesen erhaltet bzw. die Seriennummer nach einigen Tagen in eurem Kundenkonto sichtbar ist.
Webseite von BroBizz – Profil anlegen

Schritt 2

Etwa 2- 3 Tage später – aber spätestens 6 Wochen vor der Reise – die Ferjekort bestellen, entsprechendes Guthaben einzahlen und falls noch nicht automatisch erfolgt, euren BroBizz mit diesem Ferjekort Konto verbinden.
Nordlandblog Bestellanleitung Ferjekort / Fergekort


Variante 3 – Registrierung bei EPC PLC und für den AutoPass Brikke

Ihr fahrt hauptsächlich und oft nach Norwegen…? Für die Anreise nutzt ihr in der Regel eine der bekannten Fährlinien….? Ihr habt in Norwegen regelmäßig auch einige Fähren auf der Route…? Ihr werdet auch öfter und regelmäßig in im Umfeld der größeren Städte Oslo, Bergen und Trondheim mit ihren Umweltzonen unterwegs sein…? Dann solltet ihr folgende Schritte umsetzen:

Schritt 1

Sobald als möglich bei EPC PLC registrieren, somit dort ein Kundenkonto anlegen und die Details für die Umweltdifferenzierung ausfüllen (Fahrzeugschein Kopie oder Bild hochladen).
Webseite von EPC PLC – Profil anlegen

Schritt 2

Anschließend, wenn noch Zeit ist etwa 14 Tage später, für den AutoPass Brikke / Chip registrieren und abwarten, bis ihr diesen erhaltet bzw. die Seriennummer nach einigen Tagen in eurem AutoPass Kundenkonto sichtbar ist.
Nordlandblog Bestellanleitung AutoPass Brikke

Schritt 2

Etwa 2- 3 Tage später – aber spätestens 6 Wochen vor der Reise – die Ferjekort bestellen, entsprechendes Guthaben einzahlen und falls noch nicht automatisch erfolgt, euren BroBizz mit diesem Ferjekort Konto verbinden.
Nordlandblog Bestellanleitung Ferjekort / Fergekort

So, nun hoffen wir, euch einen kompletten und hilfreichen Überblick über die verschiedenen Systeme und Möglichkeiten für eure perfekte Tour in den Norden Europas gegeben zu haben. Haben wir etwas vergessen? Hat sich etwas verändert? Fehlen euch Informationen? Habt ihr noch individuelle Fragen zu diesem Thema? Wie auch immer – wir freuen uns auf eure Kommentare.

In den Kommentaren unter diesem Beitrag findet ihr zudem viele beantwortete Fragen zu den Themen AutoPass, Ferjekort, EPC, BroBizz, BroPas und Maut in Norwegen bzw. in Skandinavien.

Literaturtipps für deine Reise nach Norwegen

Autoatlas für Norwegen
Campingführer Nordeuropa
Norwegen mit dem Wohnmobil
Der Reiseführer für ganz Norwegen

Wohnmobil | PKW Vermietung:

Copyright Bilder / Illustrationen in diesem Beitrag: © EasyGo | © BroBizz | ©AutoPass | © ØresundBizz

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

... schreiben sich hier ihr ewig währendes Fernweh nach dem Norden Europas von der Seele - wenn sie nicht gerade mit ihrem Wohnmobil durch die atemberaubenden Landschaften Nordeuropas reisen, um ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit euch in ihrem Nordlandblog zu teilen. Besucht uns gern im Bereich "ÜBER UNS" :)

289 Kommentare

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  • Moin, Moin.
    Ich habe mich entsprechend eures hervoragenden Berichtes für unsere diesjährige Reise nach Norwegen für den Brobizz-Bric und die Ferjekort entschieden und die entsprechenden Anmeldungen und Vorauszahlungen ordnungsgemäß erledigt.
    Alles funktioniert, aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass mein Womo >3,5t immer mit der höchsten Klasse der Straßenbenutzungsgebühr abgerechnet wurde, obwohl ich meinen Fahrzeugschein als Kopie an Brobizz gemailt habe und das auch bestätigt wurde.
    Meine mehrmaligen Anfragen nach einer korrekten (also als PKW) Abrechnung meines Fahrzeuges wurden Von Brobizz zuletzt damit beantwortet, “man habe die Abrechnug zur Überprüfung an das Norwegische Wegewesen geschickt, …es könne etwas dauern” beantwortet. Seit dem ist keine Reaktion, geschweige eine Rückerstattung/Neuberechnung erfolgt.
    Einem befreundeten Ehepaar erging es mit ihrem Wohnmobil ähnlich.

    Da ich mir nicht vorstellen kann, dass eure Angaben zur Abrechnung von Wohnmobilen größer als 3,5t falsch sind meine Frage, was ich tun kann. Vielleicht könnt ihr ja helfen.

    Mit freundlichen grüßen

    H.Nordmann

  • Hallo ihr zwei,

    erst einmal vielen Dank für euren tollen Blog der uns bei der Vorbereitung unserer Norwegenreise in diesem Sommer sehr geholfen hat! 🙂
    Ein kleines Update hätte ich noch zum Autopass Brikke. Wir hatten für unsere Reise einen Vertrag mit Flyt AS und haben diesen nun wieder gekündigt, da in nächster Zeit erst einmal andere Reiseziele anstehen. Auf meine Mail mit der Kündigung, wurde mir umgehend geantwortet: Die Kaution wird uns auf das Konto zurückerstattet und der Transponder darf als Elektromüll entsorgt werden, muss also anscheinend nicht mehr wie in eurem Artikel beschrieben zurückgesendet werden. Vielleicht ist diese Information ja hilfreich für den ein oder anderen 😉

    Liebe Grüße,
    Ina

    • Liebe Ina,

      wir danken dir sehr für diese wertvolle Ergänzung und die Schilderung deiner Erfahrungen, die ganz sicher auch vielen anderen Lesern hilft.

      Tausend Dank und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden,
    erst einmal DANKE für diese Super Seite, da bleibt Eigentlich keine Frage unbeantwortet. ABER…………….
    Unsere erste Reise nach Norwegen sollte eigentlich im Juni/Juli stattfinden, woraus ja nichts wurde.
    Dafür habe ich Anfang des Jahres unser Womo auf der EPC Seite angemeldet.
    Jetzt, da wir am 8.10. nach Norwegen fahren, war ich mal wieder auf Euer Seite und habe das Thema mit der Maut (AutoPass und Ferjekort ist vorhanden) nochmal gelesen. Jetzt zur Frage:
    Muss ich jetzt das Womo bei EPC abmelden und bei Epass24 anmelden?
    Darüber konnte ich im Internet nichts finden.

    Vielen Dank für die Antwort und LG von
    Marco und Linda (diesichaufnorwegenfreuenwiebolle)

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für euren netten Kommentar und die damit verbundene Frage zu einem derzeit tatsächlich spannenden Thema… Wir können da derzeit auch nur sehr zurückhaltend und basierend auf unseren eigenen Erfahrungen sowie den verfügbaren Informationen antworten: In jedem Fall waren wir in diesem Jahr mit unserer ebenfalls älteren EPC Anmeldung und unserem AutoPass Chip problemlos unterwegs. Es scheint für bereits frühere Anmeldungen bei EPC PLC eine Art Bestandsschutz zu geben und letzten Endes hätte auch niemand den Switch des komplett vorhandenen Kundenbestandes der letzten Jahre von EPC PLC zu EPASS24 leisten können. Insofern sind somit augenscheinlich nur alle Neuanmeldungen “betroffen”, die sich definitiv nicht mehr bei EPC PLC registrieren können, sondern EPASS24 nutzen müssen. Lange Rede – kurzer Sinn: Ihr könnt euch aus unserer Sicht ohne Probleme oder weitere Aktivitäten auf den Weg machen und das schöne Norwegen genießen.

      Eventuell gibt es zur genannten Thematik einen Stichtag am 31.12.2021 – aber da würde und müsste es für alle Nutzer auch entsprechende Informationen durch die jeweilige Mautgesellschaft geben – schon aus datenschutzrechtlichen Gründen. In jedem Fall bleiben wir an diesem Thema dran und informieren hier im Blog oder auch aktuell in unserem Newsletter, sobald es neue Informationen oder Änderungen gibt.

      Wir wünschen euch eine schöne Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Eure Aussage beruhigt dann doch ein bisschen, schließlich ist es nicht mehr lang bis zum 8.Oktober und mein Gedanke war halt, das es bei einer so kurzfristigen Änderung zu Verwirrungen und unnötigen Komplikationen kommt.
      Werden dann jetzt erstmal nichts machen und den Urlaub genießen.

      LG

      Marco und Linda

  • Hallo ihr lieben, ich möchte euch allen noch einen Tipp geben. Bestellt eure Chips rechtzeitig. Wir haben den Autopass Chip am 01.07.2021 bestellt und heute am 01.10.21 ist er mit der Post eingetroffen. Der Urlaub ist seit 4 Wochen vorbei. Das nur mal als Info. LG Heiko Fischbach

    • Hallo Heiko,

      wir danken dir sehr für diesen wertvollen Hinweis bzw. die Schilderungen eurer Erfahrungen, die sicherlich auch für viele andere Leser hilfreich sind. Generell empfehlen wir daher, den Chip so zeitig als möglich zu bestellen – denn das kostet erst einmal nichts und man ist auf der sicheren Seite.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei, erstmal Danke für eure tollen Infos. Habe letztes Jahr, wegen eurer Seite, den Autopass und die Fährenkarte geordert. Wir haben richtig viel Geld gespart. Nun wollte ich für dieses Jahr das Kennzeichen unseres gemieteten Womo ändern, aber ich kann mich zwar einloggen und die Beschreibung wie man es macht lesen, nirgendwo jedoch das Kennzeichen ändern. Ich brauche dringend eure Hilfe. Es geht übermorgen schon los.

    • Hallo Conny u. Sirko,
      wir wollen im Okt. / Nov. mit dem Womo nach Norwegen ich schaffe es nicht einen autopass zu bestellen 😭 übe jetzt schon 3 Tage ohne Erfolg.

      Das ganze system ist irgendwie sehr kompliziert😳.
      Lesen tut es sich einfach, nur die Umsetzung ist wohl etwas schwieriger.

      Für hilfe wäre ich sehr dankbar.
      LG aus Meerbusch.

      aus Meerbusch

    • Hallo Horst,

      tatsächlich ist das System etwas komplex und auch im Grundsatz für uns Mitteleuropäer schwer verständlich. Wir können bzw. möchten dir in diesem Fall empfehlen, lieber den dänischen BroBizz zu bestellen, da das deutlich einfacher und die Webseite auf deutsch ist. Du kannst ihn in Norwegen aber genauso einsetzen wie den norwegischen AutoPass Brikke und insofern ist das in deinem Fall wohl die optimale Lösung…

      Liebe Grüße nach Meerbusch,

      Conny und Sirko

    • Liebe Annett,

      zunächst vielen Dank für deinen netten Kommentar und das tolle Feedback. Zugleich tut es uns leid, dass wir es nicht eher geschafft haben, auf deine Frage zu antworten, da wir in der vergangenen Woche unsere Vorträge für den Auftritt im Globetrotter Dresden vorbereiten mussten und zudem unzählige Buchbestellungen zu versenden waren…

      Nun aber zur Frage – falls sie noch akut ist oder andere Leser später einmal die gleiche Herausforderung haben: Wir können natürlich nur mutmaßen, warum sich bei euch das Kennzeichen nicht ohne Weiteres ändern lässt, wissen aber zumindest um zwei klassische Probleme. Einerseits ist es wichtig, immer zuerst bei AutoPass für die Maut das Kennzeichen zu ändern, da dieses System führend ist – ansonsten kann es zu Konflikten kommen, da ja dein AutoPass Brikke mit dem Ferjekort Konto verbunden ist. Wenn du zuerst dort das Kennzeichen ändern möchtest, versteht das System offensichtlich nicht, warum du bei der Maut, also beim führenden System noch eine andere Nummer hast.
      Zudem ist es wichtig, die Buchstaben und Ziffern vom Kennzeichen ohne Strich oder Leerzeichen zu schreiben – nur dann wird alles akzeptiert.

      Sollte es nunmehr selbst bei Berücksichtigung dieser Fakten nicht funktionieren, kann euch leider nur noch AutoPass selbst helfen. In diesem Fall müsstet ihr eine E-Mail auf Englisch an den Kundenkontakt senden.

      Liebe Grüße und eine tolle Reise für euch,

      Conny und Sirko

  • Salü Conny und Sirko aus der Schweiz 🙂 eine Supersache euer Blog und mehr als informativ durch die kurzweiligen Beschreibungen – DANKE!

    Trotzdem hätte ich da eine Frage in Bezug auf BroBizz im Zusammenhang mit autopassferje. Einen BroBizz-Account mit EasyGo+ und entsprechendem Transponder besitze ich seit 2020. Das Konto bei autopassferje habe ich heute erfasst, das Konto konnte problemlos (natürlich mit Zuhilfenahme eurer hilfreichen Anleitung) mit BroBizz verknüpft werden, die 3000 NOK werden morgen überwiesen.

    Nun zu meinen Fragen:
    – weshalb wird die FährenMaut nicht automatisch vom BroBizz-Konto bezogen? Für irgend etwas musste ja die Verknüpfung erstellt werden. Dort wäre ja eine Kreditkarte hinterlegt.
    – Was für Hardware erhalte ich von autopassferje? Ist das ebenfalls ein Transponder? Wenn ja, muss ich den BroBizz beim Norwegenbesuch ausschalten? Wenn nein, muss ich diese Plastikkarte (Prepaidkarte?) mitnehmen?

    Danke jetzt schon für eure Antworten!

    Mit freundlichen Grüssen
    Ralph

    • Hej Ralph,

      zunächst herzlichen Dank für deine netten Zeilen und das tolle Feedback zu unserem Reiseblog.

      Nun aber zu deinen Themen bzw. Fragen: Vorab sei angemerkt, dass du aus unserer Sicht erst einmal alles richtig gemacht hast und somit perfekt für die Reise nach Norwegen vorbereitet bist. Die Fährüberfahrten werden nicht vom BroBizz abgezogen, da es sich ursprünglich um ein ganz eigenes Rabattsystem der Fährreedereien handelt. Der Deal war einfach und ist in Nordeuropa so öfter zu finden – gerade für die Pendler, die ständig Fähren nutzen oder andere Angebote nutzen (müssen): Du hinterlegst ein Guthaben für die Überfahrten der nächsten Zeit und bekommst diese dafür eben entsprechend günstiger. Erst Anfang 2019 hat man dann im Rahmen der Automatisierung und Zentralisierung angefangen, auf einigen Fähren die Kassierer einzusparen und die Überfahrten analog zu den Mautstationen mit einem Transponder / Bizz zu erfassen. Seitdem werden immer mehr Fähren auf diese Variante umgestellt und daher muss dein Bizz eben auch mit deinem Ferjekort-Account verbunden sein, um die Daten durchleiten zu können und die Überfahrt abzüglich der 50 % Rabatt von deinem Guthaben abzubuchen. Der BroBizz ist in dem Fall nur dein elektronischer Schlüssel um dich zu erkennen.

      Als Hardware bekommst du noch die “richtige” Ferjekort als Plastikkarte – eigentlich gedacht zur Bezahlung auf allen Fähren, die noch nicht auf Biz-Erfassung umgestellt bzw. eben automatisiert sind. Aufgrund von Corona benötigst du die Karte derzeit aber nicht. Um die Kassierer vor Infektionen zu schützen und den Kontakt zu reduzieren, scannen sie derzeit die Autokennzeichen auf diesen Fähren und buchen dann wiederum automatisch die Überfahrt abzüglich 50 % Rabatt von deinem Guthaben ab. Du fährst also in jedem Fall bequem und günstig durch Norwegen 🙂

      Wir wünschen dir eine schöne Reise und senden herzliche Grüße aus Dänemark in die schöne Schweiz,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny, Sirko,

    ich habe recht spontan vor, in diesem Herbst nach Norwegen (Bergen-Geiranger, Stavanger in der Gegend) zu fahren, für 2 Wochen mit Auto.
    Nachdem ich euere Website gefunden habe, habe ich angefangen mit euren tips zu recherchieren.
    Dabei habe ich festgestellt, Brikke von Autopass kann nicht direkt geordert werden.
    In der Autopass Website wird auf Dienstleister hingewiesen, die mit Autopass zusammenarbeiten und wo man Transponder beziehen kann. Ich habe von BroBizz bestellt, kostet 200 DKK
    Ist das korrekt ?

    Danke und Grüße
    Esge

    • Hallo Esge,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Wir haben uns daraufhin noch einmal den aktuellen Stand bei AutoPass angeschaut. Du könntest nach wie vor deinen Brikke (Bizz) dort ganz regulär bestellen und dabei eine der angebotenen verschiedenen Mautgesellschaften als Vertragspartner auswählen. Neu ist nur, dass man inzwischen einen AutoPass Brikke auch direkt bei einigen der Mastgesellschaften bestellen bzw. beziehen kann.
      Aber du hast dich ja nun bereits für den BroBizz entschieden, der seit diesem Jahr tatsächlich 200 DKK Gebühren kostet. Das haben wir im oben stehenden Beitrag auch als Nachteil ausgewiesen – aber es ist eben leider so korrekt. In jedem Fall bist du damit aber nun bestens für deinen Trip nach Norwegen gerüstet – egal, wo du nun entlangfährst.

      Wir wünschen dir eine gute Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Cony und Sirko,

    erst einmal eine tolle Informationsseite!!

    Wir hätten aber trotzdem da mal eine Frage.

    Wir möchten nächstes Jahr Richtung Preikestolen / Norwegen fahren, 1-2 Wochen.
    Haben uns dafür ein Wohnmobil (Länge: bis 6m. Gesamtgewicht 3,65 t.) gemietet.
    Hinfahrt erfolgt über Dänemark mit der Fähre Richtung Norwegen.

    Welches Mautsystem würdet ihr uns empfehlen?
    Benötigen wir überhaupt eins für diese kurze Zeit, bzw. rentiert sich dies?

    Über eine Antwort würden wir uns freuen!

    Danke und Gruß
    Hendrik

    • Lieber Hendrik,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und die entsprechende Frage zum Thema, die ganz einfach zu beantworten ist: Mit einem gemieteten, also gewerblich genutzten Fahrzeug über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht MUSST du einen aktiven Transponder (Bizz) an Bord haben. Das ist Vorschrift und die Strafen bei Nichtbeachtung sind mehr als saftig… In eurem Fall würden wir empfehlen, den direkten AutoPass Brikke aus Norwegen zu nutzen, da dieser weiterhin generell kostenlos mit einer Kaution (Pfand) genutzt werden kann und der BroBizz inzwischen mindestens 20.- € kostet.

      Wir hoffen, euch bzw. dir damit etwas geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    tausend Dank für euren Blog. Wir starten Anfang September in unseren ersten Norwegen Urlaub und haben hier wirklich viele nützliche Dinge erfahren.

    Beim Thema Maut fehlt mir allerdings der Doktortitel. 😉
    Wir sind 2 Wochen mit einem gemieteten VW Bus unterwegs. Der Vermieter hat auch auf die Registrierung hingewiesen.
    Durch euren Hinweis vom 05.07., würde ich jetzt die Registrierung bei ePass24 vornehmen. Seht ihr das auch als richtig an? Oder macht ein Chip bzw. eine weitere Registrierung in unserem Fall Sinn?

    Vielen Dank im Voraus und macht bitte weiter so.

    Beste Grüße
    Sven

    • Hei Sven,

      in eurem Fall lohnt der Aufwand für einen Chip und eine Ferjekort nicht wirklich – zumal ihr mit diesem Fahrzeug eben nur einmal und dann für kurze Zeit unterwegs seid. Da das Fahrzeug ziemlich sicher UNTER 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht sein sollte / wird, müsst ihr eben auch keinen Chip haben. Wenn der Vermieter eine Registrierung wünscht – was gut nachvollziehbar ist – solltet ihr lediglich EPASS24 nutzen. Dann bekommt ihr die Mautrechnung nach der Reise.

      Wir wünschen euch eine gute Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,
    vielen Dank für den tollen Blog. Wir haben zwar schon in Norwegen gelebt, aber immer ohne Auto. Von daher ganz tolle Infos für unseren kommenden Trip nach Norge ab September. Ich habe heute versucht uns über fremtind service zu registrieren für den AutoPass. Leider habe ich danach gar keine Bestätigung per Mail erhalten. Wisst ihr, ob das üblich ist? Auf der norwegischen Version der Seite https://www.autopass.no/en/order-tag hat Fremtind kein Sternchen. Auf der englischen schon. Ich bin leicht irritiert. Wahrscheinlich hätte ich mich für skyttelpass entscheiden sollen. Jetzt bin ich allerdings unsicher, ob die erste Bestellung bei fremtind erfolgreich war oder nicht. Eine doppelte Bestellung wäre ja auch nicht sinnvoll.
    Ganz lieben Dank!
    Linda

    • Hei Linda,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Aktuell können wir dir leider gar nicht (mehr) sagen, welche Mautgesellschaft noch E-Mails zur Bestätigung versendet und welche Gesellschaften darauf verzichten. Allerdings begnügen sich viele der Anbieter damit, dass du nun eben dein Konto eingerichtet hast. Daher die Frage: Kannst du dich einloggen und siehst deinen Account mit allen vollständigen Angaben…? Dann sollte eigentlich alles passen – denn die Norweger sind da eher pragmatisch. Auf keinen Fall solltest du jetzt Chaos fabrizieren und mehrere Accounts anlegen – das gibt nur Ärger. Zur Not kannst du den Chip immer noch an der Zollstation an der Grenze holen und mit einem aktiven Konto verknüpfen.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,

    hier eine kurze Info zum Autopass für die Fähre: Ich habe mich gerade registriert und mit dem Erstellen meines Accounts direkt automatisiert die Rechnung per E-Mail inklusive IBAN für die Überweisung erhalten. Somit muss man da also mittlerweile nicht mehr ewig auf die Zahlungsdaten warten.

    Viele Grüße
    Markus

    • Hei Markus,

      vielen Dank für dein wertvolles Feedback – auch im Namen der anderen Leser, für die diese Informationen sehr wichtig sind.

      Nochmals besten Dank und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo Markus,

      könntest du mir die IBAN nennen? Wir haben keine Mail erhalten,
      ich sehe aber in meinem Account die Rechnung incl. einer norwegischen
      Kontonummer. Wir haben mit Hilfe eines IBAN Rechners uns eine IBAN
      ermittelt. Wir haben gestern Morgen überwiesen, bis jetzt ist aber noch
      nichts angekommen.

      Vielen Dank.

  • erfahrungsbericht aus norwegen

    sind mit einem brobizz in norwegen unterwegs mit dem wohnmobil kleiner 3500kg. fähren werden manuell richtig erfasst ( manchmal sogar grosszügig) und über brobizz abgerechnet. bei den automatischen stationen werden wir jedoch jeweils in der höheren tarifgruppe abgerechnet. seit über 3 wochen geht nun die korrespondenz mit dem support. letzte info sie machen nur das inkaso wir sollen uns an die jeweiligen betreiber wenden. ein letzter versuch läuft aber glaube nicht ds sich noch was tut in der zwischenzeit.

    • Hallo zusammen,

      Ich brauche dringend Hilfe. Bin gerade dabei einenAutoPass zu bestellen und weiß jetzt nicht mehr weiter. Über Brobizz hat es mit der Anmeldung nicht funktioniert, jetzt versuche ich es über skyttelpass, weiß aber nicht, was ich bei der Anmeldung bei “lag Passwort til min side” eintragen muss. Google Translator hilft mir leider nicht weiter.
      Liebe Grüße Meike

    • Hei Meike,

      du musst an der Stelle ein Passwort vergeben, wenn bzw. weil du dich an irgendeiner Stelle davor – wo und warum auch immer – dafür entschieden hast.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo Andreas,

      vielen Dank für deinen wertvollen Erfahrungsbericht, der leider genau den von uns im Beitrag aufgeführten Nachteil bzw. das Risiko bestätigt, dass es einerseits zu Differenzen bei der Abrechnung kommen kann und man dann bei der Reklamation zwischen Baum und Borke sitzt. Wir drücken dir die Daumen, dass sich das Thema in deinem Interesse klären lässt.

      Nochmals vielen Dank und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hei Ihno,

      und wir danken dir sehr herzlich für dieses schöne, nette und überraschende Feedback. Wir freuen uns sehr darüber und senden liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

  • Hi,

    ich hatte letztes Jahr hier schon einmal angefragt und eine tolle Hilfestellung erhalten.
    EPC PLC hat sich ja erledigt und dafür gibt es jetzt epass24.

    Jetzt ist es so, ich habe den Brikke von autopass.no seid letzten Jahr und wir fahren in 2 Wochen nach Norwegen mit dem Auto von bekannten (letztes Jahr war ich in Norwegen mit meinem Auto und dem Brikke). Nun habe ich meinen Brikke dem Auto bzw. Kennzeichen von meinen Bekannten in meinem Account bei autopass.no zugeordnet (kurzgesagt Fahrzeugwechsel) und es kam danach die Meldung das Ausländische Fahrzeuge bei http://www.autopass.no/ed (epass24) registriert werden müssen.

    Gilt das für mich als Inhaber der Chips auch oder kann Ich mir das mit Epass24 schenken?? Werde ich eine Rechnung von Autopass oder epass24 bekommen? Oder dennoch dort registrieren und es läuft weiterhin über autopass?

    Ich habe versucht schlau zu werden aus div. Texten, aber irgendwie gelingt mir das nicht….

    Schonmal vielen Dank!

    • Hei Dennis,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Deine Frage ist wirklich gut und derzeit mehr als berechtigt. In dem aktuellen Umstellungs-Chaos soll es bis auf Weiteres wohl eine Art Bestandsschutz geben – den wir zur Zeit zum Beispiel auch genießen. Neue Anmeldungen werden aber eben schon anders behandelt und müssen ihre Fahrzeugdaten über EPASS24 hinterlegen, damit sie in Zukunft in Norwegen auch in allen Umweltzonen richtig abgerechnet werden (können). Da kommen wohl noch einige Sachen auf uns zu – das ist aber nur unser persönlicher Verdacht. Und du bist jetzt mit der Ummeldung genau in dieses Chaos gekommen und spannend wird ja dann auch die Umstellung zurück auf dein Fahrzeug. Unser Tipp – nur aus der Logik: Auto deines Bekannten bei EPASS24 registrieren – dann ist erst einmal alles gut und die aktuelle Forderung wie bei den Neuanmeldungen erfüllt. Bei der Umstellung zurück müssen wir schauen: Entweder geht es, weil deine EPC PLC Daten dort noch vorliegen oder du musst dann auch erst noch einmal eine EPASS24 Registrierung machen, bevor du dein Auto wieder entsprechend eintragen kannst.

      In jedem Fall wird der Bizz für die Maut erfasst, wenn ihr ihn an Bord habt – aber er muss eben auch zum Kennzeichen vom Auto passen. Rechnungen kommen und laufen insofern weiter über dein Maut-Konto. EPASS24 ersetzt nur EPC PLC, die wohl wegen dem Brexit rausgeflogen sind….

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,

    zunächst auch von uns Gratulation zu dem tollen Blog, dass uns letztes Jahr schon bei der ersten Reise nach Norwegen viel Hilfe und Inspiration geboten hat. Vielen lieben Dank!

    Da wir letztes Jahr sehr kurzfristig unterwegs waren, hatten wir die Ferjekort nicht mehr bestellt. Darum kümmere ich mich gerade für unsere diesjährige Reise.

    In eurem Kommentar vom 25. Juli 2021 um 19:15 Uhr ist ein Hinweis, der uns und wahrscheinlich vielen anderen aktuell sehr hilft und zwar, dass die Ferjekort Plastikkarte derzeit nicht an Bord benötigt wird sondern der Rabatt über das Kennzeichen zugeordnet wird und das Ganze ohne den aufwendig zu bestellenden Transponder funktioniert. Das hilft auch allen Kurzentschlossenen (hätte uns letztes Jahr vermutlich auch schon geholfen). Vielleicht macht es Sinn, diesen Hinweis oben auf der Seite zu aktualisieren, zumindest solange das pandemiebedingt so auf den Fähren praktiziert wird.

    Ähnlich ist es mit dem Hinweis vom 25. Juli 2021 um 18:12 Uhr, dass die Brücken auch mit guten Rabatten als Onlinebuchung ohne Transponder genutzt werden können.

    Ich hoffe, ich habe nicht falsch verstanden- vielleicht hilft es anderen und darum geht es in Blogs ja häufig 😉

    Nochmals vielen Dank für Eure Mühen und LG,
    Axel

    -einkopiert zu Ferjekort-
    Conny und Sirko
    25. Juli 2021 um 19:15 Uhr
    Hallo Eduard,

    Grundsätzlich ist die Bestellung eines Transponders für euch nicht mehr zu schaffen und wahrscheinlich vom Aufwand auch nur bedingt sinnvoll, denn bei der Maut geht es um Gewicht – nicht um Länge. ABER – auf den Fähren ist es genau anders und daher solltet ihr euch zumindest noch schnell einen Ferjekort-Account anlegen. Damit spart ihr in eurer Konstellation am Meisten, denn die Fähren sind für euch relativ teuer und da sind 50 % Rabatt viel Geld. Die Plastikkarte Ferjekort wird euch zwar auch nicht mehr erreichen – was aber wegen Corona nicht schlimm ist. Denn derzeit wird diese nicht zum Bezahlten benötigt oder verlangt, da man die Kassierer schützen möchte. Deshalb werden die Autokennzeichen gescannt und wenn dein Kennzeichen mit einem aktiven Ferjekort-Account verbunden ist (was auch der Registrierung und Einzahlung des Guthabens der Fall ist) wird der Preis für die Fähre abzüglich 50 % Rabatt von deinem Guthaben auf dem Ferjekort-Konto abgezogen. Das geht also für euch und lohnt sich in jedem Fall
    —-

    -einkopiert zu Brücken/Onlinebuchung
    Conny und Sirko
    25. Juli 2021 um 18:12 Uhr
    Hei Cornelia,

    vielen Dank für deine netten Zeilen und deine Frage(n), die wir nun heute endlich auch beantworten möchten. Aktuell kommen wir damit leider kaum noch nach…
    In der Tat sieht es aktuell so aus, dass ihr über Schweden die einfacheren Einreise-Möglichkeiten nach Norwegen habt und insofern ist euer Plan nachvollziehbar. Grundsätzlich seid ihr auch auf dieser Strecke mit dem AutoPass Transponder gut vorbereitet bzw. gerüstet. Grundsätzlich ließe er sich auch noch mit einem BroPas koppeln. Aber vergleich dazu bitte einmal die Preise für die Öresundbrücke mit UND ohne BroPas sowie dazu die Kosten für den BroPas. Ohne das wir euer Auto kennen, möchten wir wetten, dass sich der Aufwand gar nicht oder fast nicht lohnt…. Ihr kommt aus unserer Sicht und Erfahrung seit diesem Jahr (da haben sich einige Sachen geändert) am Besten, wenn ihr für die Überfahrten auf den Brücken die Online-Anmeldung (Online-Ticket) nutzt und auf diese Weise spart – zumindest auf der Storebelt-Brücke macht das richtig was aus. Auf der Öresund-Brücke sind wir aktuell nicht sicher, ob du mit dem Chip-Rabatt für den AutoPass Brikke schon maximal sparst oder es besser wäre, auch online eine “Überfahrt zu buchen”. Schau dazu mal auf den Webseiten der Brücken – die sind alle in deutsch. Ansonsten würden wir in eurem Fall nichts ändern und gerade auch in Corona-Zeiten keine weiteren Verpflichtungen, wie die Buchung vom BroPas, eingehen. So seid ihr flexibel

    • Lieber Axel,

      vielen Dank für deinen netten und ausführlichen Kommentar sowie die damit verbundenen Anregungen zu den möglichen Updates in unseren Beiträgen. Wir nehmen das gern auf und müssen bzw. werden ohnehin zum nächsten Monatswechsel wieder einige Neuerungen einfügen. Aktuell ist eben wirklich verdammt viel Bewegung in der gesamten Thematik, ohne dass eine finale Variante oder der weitere Prozess bekannt sind. Hier spielen die große Politik, der BREXIT, Corona, neue EU-Richtlinien und weitere Themen eine Rolle – es wird also wohl nicht / nie langweilig.

      Aber wir bleiben gern dran und sind froh, wenn es euch und vielen anderen Lesern hilft.

      Nochmals besten Dank und liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

    • Lieber Heiko,

      dann hast du das Wichtigste ja tatsächlich bereits erhalten – denn in der Regel sparst du mit der AutoPass Ferjekort das meiste Geld.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr lieben, vielen Dank für eure tolle Seite. Ich habe vor über 4 Wochen den Autopass Transponder mit Vertrag bestellt. Ebenfalls Zeitgleich die Autopass Ferjekort. Diese habe ich miteinander verbunden. Alles super, dank eurer Hilfe. Leider ist nach über 4 Wochen der Transponder immer noch nicht bei uns eingetroffen und morgen fahren wir in den Urlaub nach Norwegen. Ich habe viele Mails an den Vertragspartner flyt gesendet. Keiner kann mir sagen, ob ich ohne den Transponder irgendwelche Rabatte bekomme und wie mein Wohnmobil jetzt überhaupt abgerechnet wird. Ich habe den Vertrag online bestätigt bekommen mit Vertragsnummer usw. Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Vielen Dank

    • Hallo Heiko,

      wenn es mit dem Transponder nicht mehr geklappt hat und du nun zwangsläufig ohne den Bizz gestartet bist, gäbe es immer noch den sehr aufwändigen Weg, an einer norwegischen Zollstation sich einen Bizz (Transponder) zu holen und diesen zu nutzen. Oder du fährst eben ohne Transponder durch Norwegen und schaust im Nachhinein, dass du die Abrechnung noch reklamierst. Aktuell sind die AutoPass Leute durch den kurzfristigen Ansturm – noch dazu in den norwegischen Sommerferien – restlos überfordert. Dazu dauert aufgrund der neuen EU-Regelungen die Einfuhr nach Deutschland zwischenzeitlich wohl auch eine Woche – das ist ärgerlich, aber eben leider nicht zu ändern. Insofern könntest du mit einer Reklamation der Mehrkosten – falls überhaupt welche entstehen – durchaus gute Chancen haben.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,
    1. Ich habe ein Autopass und Ferjekort, jetzt habe ich gelesen das ich den Bropas von der öresundbrücke mit dem Autopass verbinden kann. Wie geht das? Falls ihr das wisst, wäre ich euch für einen Tipp dankbar.
    2. Bei meinem Bropas habe ich festgestellt das mein Wohnmobil mit unter 3500 kg angegeben ist( kommt nicht von mir).
    Muss ich mir Gedanken machen?. Auf meine Email bekomme ich keine Antwort von Öresundborn.
    Schon mal vielen Dank für eure ganzen Bemühungen. LG Axel

    • Hei Axel,

      wir danken dir für deine netten Kommentar, über den wir uns sehr gefreut haben und auf den wir leider viel zu spät antworten. Aktuell werden wir zu diesem Thema leider täglich und auf allen Kanälen ganz massiv mit Fragen, Problemen und Wünschen vieler Leser konfrontiert. Wir versuchen, allen so gut als möglich und mit einer persönlichen Antwort zu helfen – kommen aber (vielleicht auch deshalb) kaum noch hinterher… Zudem sind wir selbst gerade auf einer Wohnmobil-Reise durch Dänemark, was es nicht einfacher macht 🙂

      Aber nun zu deinen Themen: Beim BroPas haben sich aktuell viele Details grundsätzlich verändert und aus dem ÖresundBizz ist nun ÖresundPay geworden. Deshalb müssen und wollen wir vorsichtig formulieren, wie es bis vor Kurzem war. Ob es noch so ist, können wir derzeit nicht prüfen. Bei der Aktivierung / Einrichtung deiner BroPas Vereinbarung wirst du eigentlich gefragt, ob du einen Bizz hast oder einen Bizz bekommen möchtest. in diesem Moment, aber auch noch später, konntest du dort eben die Nummer eines vorhandenen Bizz eintragen. Hier müsstest du die lange Nummer von deinem AutoPass Bizz eintragen und schon ist er als Schlüssel zu deinem BroPas Abonnement hinterlegt. Hat für uns zumindest aktuell auch auf der Storebælt-Brücke noch so geklappt.

      In der Regel führen die Registrierungen – auch bei AutoPass in Norwegen – zu vielen Vorteilen und gerade Wohnmobile werden dann sehr oft in der meist günstigeren Gewichtsklasse geführt und abgerechnet. Eine Vergünstigung, damit man sich auch registriert. Wir denken, dass es beim BroPas aktuell nicht anders ist. In jedem Fall bist du auf der sicheren Seite, wenn du deine Daten korrekt eingegeben hast und man dich als “Light Vehicle” eingestuft hat.

      Wir wünschen euch nun in jedem Fall eine tolle Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen Dank für tollen Blog und insbesondere den vielen Hinweisen, die zu einem Aufenthalt in diesem wunderbaren Land extrem weiterhelfen, obwohl wir vor zwei Jahren schon einmal dort waren.

    Damals hatten wir die Fährüberfahrten direkt vor Ort bezahlt. Nun haben wir den Chip von Autopass dank eurer ausführlichen und einfachen Beschreibung bestellen können und am Wochenende auch erhalten. Danach haben wir uns bei Autopassferje angemeldet, eine Bestätigungsmail mit Kundennummer erhalten, aber keine Rechnung über die einzuzahlenden 3.000 NOK. Im Account kann ich die Verknüpfung mit dem Chip sehen und eine Rechnung über 3.000 NOK mit einer Fakturanummer.

    Ich würde gern die 3.000 NOK schnellstmöglich überweisen, da wir auch bereits am 5. August einreisen wollen, kann aber nirgendwo eine Bankverbindung mit IBAN und Swift finden. Weder in meinem Autopassferje-Account, auf der im Account hinterlegten Rechnung noch auf deren Internetseite und eine Rechnung war der Bestätigungsmail nicht beigefügt. Eine Anfrage über die Internetseite wurde (noch) nicht beantwortet.

    Habt ihr eine Idee, wo ich die Bankverbindung für meine Überweisung finden kann?

    • Hej,

      du musst dich zunächst in deinem Kundenkonto anmelden, bzw. einloggen.
      Wenn du das erledigt hast, erscheint ein Fenster mit der Bankverbindung, deine Kundennummer, sowie deine hinterlegten Daten.

      Ferner findest du dort auch die Bankverbindung in Norwegen mit IBAN und SWIFT. Eine Auslandsüberweisung kannst du vermeiden und die 3000 NOK als normale Überweisung generieren. Achte dabei auf den offiziellen Wechselkurs und überweise lieber ein paar Euros mehr. Ich habe vor kurzem 295 Euro überwiesen.

      50 NOK werden als Bearbeitungsgebühr abgezogen. Nach ein paar Tagen sollte die Überweisung erledigt sein und du kannst dein Guthaben auf der persönlichen Seite , nachdem du dich dort eingeloggt hast, sehen.

      Die Karte wird im Anschluss versendet. Bisher hat das bei uns so um die 10 Tage gedauert.

      Viel Erfolg dabei und sonnige Grüße aus Kiel

      Michael

    • Hei Michael,

      auch an dieser Stelle herzlichen Dank für deinen wertvollen Support. Wir hätten es nicht besser beantworten können 🙂

      Liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

    • Ich hab´s über Facebook rausgefunden: IBAN: NO5436336320997 SWIFT: SPAVNOBB
      Habe übrigens die E-Mail mit der Rechnung inkl. Bankverbindung immer noch nicht erhalten!

    • Hallo Marian, wir danken dir für deine netten Kommentar, über den wir uns sehr gefreut haben und auf den wir leider viel zu spät antworten. Aktuell werden wir zu diesem Thema leider täglich und auf allen Kanälen ganz massiv mit Fragen, Problemen und Wünschen vieler Leser konfrontiert. Wir versuchen, allen so gut als möglich und mit einer persönlichen Antwort zu helfen – kommen aber (vielleicht auch deshalb) kaum noch hinterher… Zudem sind wir selbst gerade auf einer Wohnmobil-Reise durch Dänemark, was es nicht einfacher macht 🙂

      In jedem Fall kannst du ja – falls noch nicht geschehen – die 3000 NOK jederzeit überweisen und den Account somit aktivieren. Was die IBAN anbelangt, haben wir damals eine E-Mail erhalten, in der alle Angaben enthalten waren. So haben es auch andere Leser hier erst aktuell in den Kommentaren bestätigt und beschrieben. Nach Aussagen einiger anderer Leser soll es aber die IBAN Nummer inzwischen auch auf der AutoPass Ferjekort Webseite geben. Schau zur Not dort noch einmal im Account nach – falls du die Angaben immer noch benötigst.

      Wir wünschen euch in jedem Fall eine tolle Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    Schon in ein paar Tagen starten wir unsere 5-wöchige Reise nach Norwegen. Dank eurer zahlreichen Tipps und Anleitungen (tausend Dank dafür!) habe ich einen AutoPass Chip und die Ferjekort Rabattkarte bestellt. Letztere ist bereits angekommen, auf den Chip warten wir aber vergeblich. Er soll bereits am 08.07.21 von der Mautgesellschaft verschickt worden sein. Ich habe die Befürchtung, dass er bis zu unserer Abreise nicht mehr bei uns ankommt. Würdet ihr uns in diesem Fall raten, uns doch noch bei EPC (oder EPASS24??) zu registrieren? Habe ich es richtig verstanden, dass dies mit einem Chip nicht notwendig wäre? Wir sind übrigens mit einem gemieteten Kastenwagen aus Deutschland unterwegs. Vielen lieben Dank für eure Antwort und ein schönes Wochenende.

  • Hallo Conny und Sirko,

    herzlichen Dank für den tollen Blog. Ist sehr hilfreich und informativ!

    Wir haben uns vor 5 Tagen registriert und den AutoPass Transponder sowie die AutoPASS Ferjekort / Fergekort bestellt.
    Bisher haben wir allerdings keine eMail als Antwort oder eine Rechnung erhalten. Bei “AutoPass for ferje” ist zwar eine Rechnung über 3.000 NOK im Account hinterlegt, allerdings ohne einer Bankverbindung. Von AutoPass direkt haben wir bezüglich einer Rechnung oder auch Kreditkartenhinterlegung zum Transponder bisher auch nichts gehört.

    Müssen wir einfach weiter abwarten oder ist aus eurer Sicht etwas schiefgelaufen?

    Bei EPC ist eine “Umweltdifferenzierung” nicht mehr möglich. Laut Webseite wird auf AutoPass verwiesen. Dort sind aber eine Eingabe der Fahrzeugdaten in Bezug auf die Euro-Norm etc. nicht möglich. Gibt es mittlerweile andere Webseiten wo ich diese Daten hinterlege oder wird die “Umweltdifferenzierung” nicht mehr vorgenommen.

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    • Hallo Linda,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die vielen “verzwickten” Fragen…. Um es kurz zu machen: Aktuell sind Ferien in Norwegen, fast alle Norweger im Urlaub und dazu ein unerwarteter Ansturm gerade von ausländischen Touristen. Daher dauert aktuell alles noch etwas länger, als sonst. Also erst einmal abwarten und auch den Spam-Ordner vom Posteingang kontrollieren, denn dort landen die Mails aus Norwegen oft und gern. Vom Transponder werdet ihr nichts hören – die erste Rechnung enthält die Kaution und bis dahin passiert nichts. Einfach nach / auf der Tour wieder in den Account schauen und dann die Maut-Rechnung überweisen.

      Wie in den Updates zu Beginn aller Beiträge zu diesem Thema bereits vermerkt, ist eine Anmeldung bei EPC tatsächlich nicht mehr möglich. Das läuft jetzt über EPASS24 – hier haben wir aber noch keine Erfahrungen und würden selbst auch darauf verzichten.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo und danke für den tollen Blog.
    Ich habe am Montag 350€ an ferje überwiesen. Leider wird auf meinem Ferjekonto immer noch kein Guthaben angezeigt. Wie lange dauert so eine Überweisung in etwa? Oder habe ich etwas falsch gemacht?
    Danke für eure Hilfe

    • Hei Sabine,

      wenn du die richtige Bankverbindung genutzt hast, sollte dein Guthaben im Verlauf von derzeit etwa einer Woche gutgeschrieben werden. Die AutoPass Leute sind derzeit vollkommen überlastet, da im Gegensatz zum Vorjahr, dieses Jahr niemand im Frühjahr diese Dinge erledigen wollte und konnte. Nun sind Ferien in Norwegen, fast alle Norweger im Urlaub und jetzt prasselt alles auf die restlichen Angestellten ein. Daher bitte etwas Geduld: Wenn die IBAN und alles stimmt, solltest du zu Beginn der kommenden Woche dein Guthaben sehen.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    Dieses Blog ist eine wahre Schatztruhe. Soviel Information die man hier bekommt.
    Einige Fragen habe ich trotzdem:
    Ich habe einen Wohnwagen ca. 9,46m. Wie sind dort die Straße um mit diesem Gefährt zu fahren und sind alle Fähren groß genug dafür? Wir planen am 09. August für 3 Wochen nach Norwegen zum Nordkap zu fahren mit einigen stops bei Sehenswürdigkeiten und so an der Küste entlang zu fahren. Was würdet Ihr mir raten oder ist es überhaupt möglich mit so einem Gespann dort zu fahren?
    Kann ich jetzt noch die Registrierung für den BroBizz und die Ferjekort machen oder ist es zu spät?
    Ich bedanke mich herzlichst für Eure baldige Antwort.
    Gruß Eduard

    • Hallo Eduard,

      vielen Dank für deine netten Zeilen sowie deine guten als auch berechtigen Fragen zu den Themen in unserem Beitrag: Grundsätzlich könnt ihr sehr, sehr viele Straßen mit eurem Gespann fahren. Auch die großen Milchlaster von der Molkerei TINE kommen zu den entlegenen Bauernhöfen. Also alles gut… Wenn ihr auf den Atlas schaut, könnt ihr als grobe (!!) Faustformel sagen, dass alle Straßen mit einstelligen und zweistelligen Ziffern gar kein Problem sind, dreistellige Straßennummern auch meistens noch passen und es bei vierstelligen Straßenziffern aber dann eng werden könnte.

      Grundsätzlich ist die Bestellung eines Transponders für euch nicht mehr zu schaffen und wahrscheinlich vom Aufwand auch nur bedingt sinnvoll, denn bei der Maut geht es um Gewicht – nicht um Länge. ABER – auf den Fähren ist es genau anders und daher solltet ihr euch zumindest noch schnell einen Ferjekort-Account anlegen. Damit spart ihr in eurer Konstellation am Meisten, denn die Fähren sind für euch relativ teuer und da sind 50 % Rabatt viel Geld. Die Plastikkarte Ferjekort wird euch zwar auch nicht mehr erreichen – was aber wegen Corona nicht schlimm ist. Denn derzeit wird diese nicht zum Bezahlten benötigt oder verlangt, da man die Kassierer schützen möchte. Deshalb werden die Autokennzeichen gescannt und wenn dein Kennzeichen mit einem aktiven Ferjekort-Account verbunden ist (was auch der Registrierung und Einzahlung des Guthabens der Fall ist) wird der Preis für die Fähre abzüglich 50 % Rabatt von deinem Guthaben auf dem Ferjekort-Konto abgezogen. Das geht also für euch und lohnt sich in jedem Fall.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo nochmal,

      Vielen lieben Dank für die guten Tipps! Es hat alles super funktioniert, dank euer super Beschreibung ;))
      Die Box und die Karte sind diese Woche eingetroffen. Wir freuen uns schon sehr ( Papa, Mama und 3 Kinder) auf Norwegen. Am Samstag Morgen geht es los.
      Macht weiter so mit dem Blog!!!
      Ganz liebe Grüße
      Eduard Schlecht

    • Lieber Eduard,

      es freut uns sehr, das alles so geklappt hat und wir euch bei den Reisevorbereitungen auf diese Weise unterstützen konnten.

      Dann wünschen wir euch nun eine gute Fahrt, eine tolle Reise und unvergessliche Erlebnisse. Genießt die Zeit im hohen Norden.

      Liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    wir fahren das erste Mal mit unserem Wohnmobil (3.850kg) nach Norwegen. Dank eurer Beiträge fällt die Planung viel einfacher aus. Allerdings komme ich mit dem Mautsystem bzw der Bestellung einer OBU von BroBizz nicht klar. Da wir auch gerne in Österreich unterwegs sind, habe ich mich für eure vorgeschlagene Variante 1 (Registrierung BroBizzEasyGo+ mit Ferjekort entschieden. Gehe ich auf die Seite von BroBizz um ein Profil anzulegen, kann ich dort nur ein normales Bizz bestellen aber keine BroBizz EasyGo+ OBU!! Ihr schreibt auch, sobald man Kunde bei BroBizz ist, muss man einen Zusatzvertrag (wo erhält man diesen?) unterschreiben und man erhält einen neuen Transponder für Österreich mit.
    Frage: Warum kann man bei BroBizz nicht von vornherein einen EasyGo+ bestellen? Ich finde das absolut kompliziert !

    Könnt ihr mich aufklären??

    Vielen lieben Dank

    Detlef

    • Lieber Detlef,

      vielen Dank zunächst für deinen netten Kommentar. Grundsätzlich ist die Auswahl der Systeme für euere Variante nach dem aktuellen Stand optimal – auch wenn es seit diesem Jahr hinter den Kulissen einige Probleme mit dem EasyGo+ gibt. Zu den Details und Hintergründen können wir im Umfeld aller anderen damit einhergehender Veränderungen nur spekulieren…. So wird trotz der EasyGo Zusammenarbeit seit diesem Jahr der norwegische AutoPass Brikke nicht mehr an der Storebelt-Brücke akzeptiert, da wohl einige Maut-Gesellschaften aus Norwegen den neuen europäischen Standard für ein gemeinsames EU-Mautsystem nicht akzeptieren bzw. eben erfüllen. Zugleich wurde der jahrelange Dienstleister EPC PLC für Abrechnungen aus Norwegen nach dem Brexit gegen die schwedische Agentur EPASS24 ausgetauscht – ein Schelm wer Böses denkt. Wir sind uns sicher, dass es hier um große Politik geht – können es aber eben nicht beweisen und leider auch nicht mehr dazu sagen. In jedem Fall konnte man bisher, nach der Bestellung seines BroBizz, diesen noch auf EasyGo+ erweitern und umstellen.

      Ansonsten benötigt ihr für eure Reise erst einmal keine weiteren Tools und könnt mit BroBizz und verbundenem Ferjekort-Account die Reise genießen.

      Wir hoffen, dir etwas weiter geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo. Vielen Dank für all die hilfreichen Informationen. Wir wollen in zwei Wochen eigentlich über Kristiansand nach Hirtshals. Nun wurde Nordjütland ab Montag als Risikogebiet eingestuft und wir haben Bedenken, dass unser 13 jähriger Sohn ungeimpft nur mit Quarantäne einreisen kann.
    Um der Quarantäne zu entgehen, überlegen wir, über die Oresundbrücke und Schweden nach Norwegen einzureisen.
    Den Autopass und Ferjekort hatten wir auf Grund der anders geplanten Route schon vor zwei Wochen bestellt. Da wir die Anreise vermutlich umplanen müssen, stellt sich für uns die Frage, ob wir den BroPas Vertrag auch in Verbindung mit dem Autopass bestellen können oder funktioniert der BroPass nur in Verbindung mit dem BroBizz? Müssten wir demnach nun auch noch den BroBizz bestellen?
    Ihr habt zwar schon alles toll erklärt, ich bin trotzdem noch etwas verwirrt. LG Cornelia

    • Hei Cornelia,

      vielen Dank für deine netten Zeilen und deine Frage(n), die wir nun heute endlich auch beantworten möchten. Aktuell kommen wir damit leider kaum noch nach…
      In der Tat sieht es aktuell so aus, dass ihr über Schweden die einfacheren Einreise-Möglichkeiten nach Norwegen habt und insofern ist euer Plan nachvollziehbar. Grundsätzlich seid ihr auch auf dieser Strecke mit dem AutoPass Transponder gut vorbereitet bzw. gerüstet. Grundsätzlich ließe er sich auch noch mit einem BroPas koppeln. Aber vergleich dazu bitte einmal die Preise für die Öresundbrücke mit UND ohne BroPas sowie dazu die Kosten für den BroPas. Ohne das wir euer Auto kennen, möchten wir wetten, dass sich der Aufwand gar nicht oder fast nicht lohnt…. Ihr kommt aus unserer Sicht und Erfahrung seit diesem Jahr (da haben sich einige Sachen geändert) am Besten, wenn ihr für die Überfahrten auf den Brücken die Online-Anmeldung (Online-Ticket) nutzt und auf diese Weise spart – zumindest auf der Storebelt-Brücke macht das richtig was aus. Auf der Öresund-Brücke sind wir aktuell nicht sicher, ob du mit dem Chip-Rabatt für den AutoPass Brikke schon maximal sparst oder es besser wäre, auch online eine “Überfahrt zu buchen”. Schau dazu mal auf den Webseiten der Brücken – die sind alle in deutsch. Ansonsten würden wir in eurem Fall nichts ändern und gerade auch in Corona-Zeiten keine weiteren Verpflichtungen, wie die Buchung vom BroPas, eingehen. So seid ihr flexibel 🙂

      Liebe Grüße und eine gute Reise,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei, danke für den super Artikel! Ich habe eine Frage oder eher ein Problem. Ich habe mich bei BroBizz angemeldet und diesen auch bekommen. Dann habe ich mich auch bei der Ferjekord angemeldet und in der Anmeldung, bei dem AutoPass Tag, die BroBizz Tag Nr. eingetragen. Das hat funktioniert und die Fähre auf der Internetseite am Schluss fuhr los und ich bekam die Karte. Nun habe ich BroBizz angeschrieben, weil ich niergens sehen konnte, ob die Ferjekord dort verknüpft wurde. Laut BroBizz ist keine Ferjekord bei Ihnen hinterlegt. Was habe ich falsch gemacht? Muss ich bei der Ferjekord anstelle der BroBizz Tag Nr. die Customer ID. von BroBizz eintragen? Oder muss ich sonst irgendwas machen? Ich bin dankbar für jede Hilfe! Der Ferjekord Anbieter habe ich schon angeschrieben, aber noch keine Antwort bekommen. Ganz herzlichen Dank für eure Hilfe im Voraus! Herzliche Grüsse aus der Schweiz.

    • Hallo Peter,
      hast du zu deinem Anliegen schon ein Update oder bist du weiter gekommen?
      Würde mich auch brennend interessieren da ich eine ähnliche Konstalation habe.

    • Hallo Peter,

      vielen Dank für deine netten Zeilen sowie deine Frage über unsere Kommentarfunktion. Leider kommen wir erst heute zu einer Antwort, da wir aktuell selbst unterwegs sind und uns die Fragen derzeit fast “überrollen”…. Aber nun zu deinem Punkt: Für BroBizz spielt es keine Rolle, zu welchen Verträgen (Avtaler) du diesen elektronischen Schlüssel hinzufügst. Vielmehr ist es eben genau für die andere Seite, also die Ferjekort Company, wichtig zu wissen, dass sich bei der Auffahrt auf einer Fähre hinter deinem elektronischen Schlüssel – dem BroBizz – eben der Peter XXX aus der Schweiz “verbirgt”, um dann den Betrag von deinem Konto abbuchen zu können.
      Das aber nur zur Erklärung. Damit es funktioniert, muss die SERIENNUMMER von deinem BroBizz (auf dem kleinen grauen Ding aufgebracht) im AutoPass Feld von deinem Ferjekort-Konto hinterlegt sein. Das kannst du auch nachträglich kontrollieren oder eben jederzeit manuell nachholen bzw. anpassen. Gehe dazu bitte auf diesen LINK und hole dir die Erklärung in den Google Übersetzer – dort ist alles gut dargestellt. Wir werden in Kürze auch etwas dazu schreiben, sind aber noch nicht dazugekommen…

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße in die Schweiz,

      Conny und Sirko

  • Guten Abend,

    haben einen Brobizz und die Ferjekort Karte bestellt bzw. heute Abend Guthaben überwiesen. Könnt ihr mir sagen wie ich das zusammen verknüpfe, oder ist dies gar nicht unbedingt notwenig?

    LG vom Bodensee

    Markus

    • Hei Markus,

      ja, du musst beide Systeme miteinander verknüpfen, indem du in das Feld für die AutoPass Nummer nunmehr nachträglich deine BroBizz Nummer einträgst – falls sie dort nicht bereits automatisch eingefügt wurde. Das sieht du ja aber dann. Wie es geht, kannst du hier nachlesen: Öffne den LINK und hole dir den Text in den Google Übersetzer.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo an alle Nordlandliebende,

    einen super Blog habt ihr hier gebastelt für alle Neulinge wie mich. Darum habe ich auch eine Frage. Wir werden im September über Dänemark, Schweden und Finnland an das Nordkap fahren und über die Lofoten wieder Richtung Deutschland. Ich habe schon viel gelesen und möchte mich nur absichern, ob ich alles richtig verstanden habe.
    Ich möchte den AutoPass und in Verbindung mit der Ferjekort nutzen?
    – ich muss beides koppeln – Guthaben einzahlen – Kreditkarten hinterlegen
    – mit meinem privaten Kennzeichen anmelden – kurz vor Abreise das Kennzeichen des WOMO’s eintragen
    – und nach der Reise wieder in mein Kennzeichen ändern
    Habe ich alles richtig verstanden ?

    Vielen Dank und macht weiter so – die Reisenden brauchen so nette Menschen wie Euch
    Liebe Grüße
    Peggy

    • Liebe Peggy,

      zunächst herzlichen Dank für deine lieben Zeilen sowie den netten Kommentar. Leider kommen wir erst heute – eigentlich viel zu spät – zum Antworten, da wir auch gerade selbst unterwegs sind und uns die Flut an Fragen förmlich überrollt…

      Aber nun zu deinen Punkten, auf die wir sehr gern eingehen:
      Mit AutoPass und Ferjekort seid ihr auf eurer Tour perfekt vorbereitet. Das passt also schon einmal. Idealerweise bestellst du zuerst den AutoPass Chip und etwas später ( 1- 2 Tage) richtest du dein Ferjekort-Konto ein. Vorteil: In der Regel wird dann deine AutoPass Tag-Nummer bereits automatisch übernommen und du ersparst dir die umständliche nachträgliche Verbindung beider Systeme. Guthaben einzahlen und alles ist gut. Eine Kreditkarte musst du nicht hinterlegen – die AutoPass Mautrechnungen werden dann später per SEPA Überweisung bezahlt.
      Mit den Kennzeichen ist alles richtig beschrieben – so könnt ihr also starten und bequem sowie auch günstig durch das schöne Norwegen reisen 🙂

      Wir wünschen euch eine tolle Reise uns immer gute Fahrt.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei,
    erstmal auch vielen Dank für die ganzen Informationen! Wir sind aktuell auf Europa Reise und werden in zwei Wochen weiter nach Norwegen fahren. Wie, wissen wir noch nicht. Wenn das Meer ruhig ist über den Seeweg von Hirtshals nach Kristiansand, sonst lieber über den Landweg.
    Wenn ich es richtig verstanden habe ist es schon zu spät für uns einen Transponder zu bestellen?
    Auf der EPC Seite habe ich uns bereits registriert und auch auf der anderen Seite für die Umweltinformationen. Die Autopassferje habe ich ebenfalls bestellt, allerdings gelten die Rabatte ja nur noch in Verbindung mit einem Transponder?
    Und zusätzlich zu diesem Transponder (vermutlich wäre wenn der dänische Anbieter interessant) benötigen wir noch einen Vertrag zu einer Mautgesellschaft?
    Allerdings wird das für uns wohl zeitlich etwas knapp..
    Danke für euren Rat und viele Grüße aus der Schweiz!
    Tobi & Imke

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für eure netten Zeilen und das liebe Feedback. Vielleicht verdienen wir uns damit ja einen Backlink zu diesem Thema bei euch im Blog…. 🙂
      Aber nun zu euren Fragen: Theoretisch müsstet ihr eigentlich nichts weiter unternehmen: Mit der Ferjekort und einer Registrierung für die Umweltdifferenzierung seid ihr eigentlich gut dabei und bekommt die Rechnungen auch online, sodass euch bei einer längeren Abwesenheit von Zuhause nichts “anbrennen” kann. Zudem werden wegen Corona die meisten Fährüberfahrten derzeit ohnehin per Autokennzeichen-Scan erfasst und abgerechnet, sodass ein aktives Ferjekort-Konto hilft, um auf sehr vielen Fähren die entsprechend attraktiven Rabatte zu bekommen – auch ohne Besitz der physischen Ferjekort-Plastikkarte.

      ABER: Auf immer mehr Fähren wird die Überfahrt mit einem Transponder / Bizz erfasst und abgerechnt – insofern wäre so ein Transponder für euch hilfreich. Da kommt aber nur noch der AutoPass Brikke in Frage, da ihr NUR diesen auch an den Zollstationen an der norwegischen Grenze – also noch auf der Reise bekommen könnt. Alle näheren Informationen dazu findet ihr auf der (deutschsprachigen) Webseite von Autopass. Den Transponder verbindet ihr dann noch mit eurem Ferjekort-Account (Anleitung HIER – bitte in Übersetzer holen). Einen weiteren oder zusätzlichen Vertrag, auch mit einer extra Mautgesellschaft, benötig ihr nicht – müsst euch halt nur für irgendeine davon entscheiden, sobald ihr den Transponder haben wollt. Eventuell bekommt ihr den Transponder auch einfach so beim Zoll und meldet euch dann bei einer Gesellschaft an. Hierzu gibt es unterschiedliche Erfahrungen und Feedbacks von unseren Lesern – wohl auch abhängig vom Diensthabenden Beamten 🙂

      Weiterhin gute Fahrt für euch und liebe Grüße aus Dänemark,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny, hallo Sirko,

    vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Rückmeldung. Dazu habe ich aber nochmal eine weitergehende Frage. Vorab: bei dem Mietwagen handelt es sich um einen handelsüblichen PKW. Ich habe Sorge (wenn ich mich vorher nicht zu einem der Dinge anmelde), dass Rechnungen an die Mietwagenfirma gehen und ich (warum auch immer) letztlich höhere Kosten trage. Auch hatte ich es so verstanden dass zum Beispiel die Nutzung vom BroPas für uns sinnvoll wäre, da wir ja 2 mal die Öresund- und 2 mal die Storebaelt-Brücke fahren und darüber hinaus ja auch durch einige Umweltzonen kommen. Liege ich das falsch oder wäre die Ersparnis in dem Fall so gering dass sich der Aufwand nicht lohnt. Danke für eure Rückmeldung 🙂

    • Hei Marcel,

      da wir inzwischen selbst unterwegs sind, verzögern sich die Antworten auf die inzwischen sehr vielen Anfragen leider… Grundsätzlich solltest du das mit der Mietwagen-Firma klären, ob sie die Mautkosten 1:1 von deiner Kaution einbehalten (Variante 1) oder mit einem Aufschlag wegen der Bearbeitung an dich weiter berechnen (Variante 2). Nur im letzten Fall würde sich der Aufwand einer eigenen Registrierung für euch lohnen. Ansonsten gilt – wie bereits geschrieben – dass sich der Aufwand mit bzw. für einen Miet-PKW nicht lohnt. Schau einmal auf den Webseiten der Brücken, was die Überfahrten über die Brücken mit dem Online-Ticket kosten und dann schau nach der Ersparnis mit einem BroPas unter Berücksichtigung der Kosten für dieses Abonnement….!! Das kann in eurem Fall nicht aufgehen – ebenso wenig wie der Aufwand für die Umweltdifferenzierung. Also bleibt es dabei: Es lohnt sich nur ein AutoPass Brikke, wenn euch ansonsten die Mietwagen-Firma einen saftigen Aufschlage berechnen will / würde. Dem könnt ihr im Übrigen aber auch über eine einfache Registrierung bei EPASS24 entgehen – das wäre / ist in eurem Fall dann noch einfacher.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo, wir fahren mit einem Mietwagen über Dänemark und Schweden nach Norwegen (bis zu den Lofoten), zurück geht es über Schweden und dann wieder Dänemark. Wir erhalten die Infos zum Mietwagen erst an dem Tag an dem wir auch die deutsch dänische Grenze überqueren. Fährfahrten sind mit dem Auto nicht möglich. Welche Anbieter nutze ich am besten um die geringsten Mautkosten zu erzielen. Zur Info: wir werden in Norwegen die großen Städte allesamt besuchen, die Reise dauert insgesamt 22 Tage. Vielen Dank bereits für die Hilfe

    • Hallo Marcel,

      wenn ihr mit einem Mietwagen (PKW…?) unterwegs seid und keine Fähren nutzen könnt, würden wir auf den ganzen Aufwand verzichten – zumal ihr eben einen höheren Aufwand für die ständigen Änderungen vom vorläufigen Kennzeichen auf das dann endgütige Kennzeichen habt bzw. hättet. Die Ferjekort mit der größtmöglichen Ersparnis bringt euch dann halt auch nichts – denn ihr fahrt ja keine Fähren. Und die günstigere Einstufung im PKW Tarif für schwere Wohnmobile ist für euch nicht möglich. Also bleibt der Chip-Rabatt und eventuell einige Cent in den Umweltzonen – dafür lohnt der Stress nicht.

      Fahrt los und genießt es. Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Guten Tag,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Jetzt kann ja nicht mehr viel schief laufen. Allerdings habe ich von meinem letzten Schwedenurlaub noch den EPass24, den ich ja jetzt nicht benötige. Muss ich den kündigen, um Doppelabbuchungen zu vermeiden?

    Liebe Grüße Artur

    • Hallo Artur,

      vielen Dank für deine schnelle Antwort – da können wir bei so vielen Kommentaren und Anfragen nicht mithalten…
      Du musst beim EPASS24 nichts unternehmen, denn die werden nur aktiv, WENN DU KEINEN Chip / Bizz benutzt. Dieser geht immer vor – wie wir inzwischen auch bestätigen können, denn wir waren / sind bei EPC PLC angemeldet und fahren mit dem AutoPass Brikke. Da gab es noch nie Probleme.

      Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr Beiden,

    wir fahren kommende Woche zu den Lofoten. Die autopassferje Karte habe ich noch bestellt, Guthaben ist schon gebucht, so dass ich hoffentlich kommende Woche die Karte habe. Das mit dem Chip habe ich zu spät gelesen, so dass ich diesen nicht mehr bestellt habe.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich den Chip auch an der Grenze bekommen. Wir fahren über Göteborg nach Oslo. Meine Frage ist, kann ich den Vertrag für den Chip an der Grenze abschließen und wo?

    Falls es vorher online möglich ist, bei wem muss ich den Vertrag abschließen. Ihr habt es auführlich dargestellt. Aber wenn ich auf die homepage von autopass.no gehe, soll ich einen Mautgesellschaft aussuchen. Das heißt den Vertrag schließe ich nicht mit Autopass.

    Mein Auto habe ich bereits bei EPCPlc registriert, aber ich habe keinen Chip. Kann ich mit dieser Registrierung den Autopasschip an der Grenze bekommen?

    Habe jetzt aber auch in Eurem Chat gelesen, dass es mit EPCPlc Probleme mit der Abrechnung gibt.?

    Also kurzum: Mit welcher Mautgesellschaft soll ich den Vertrag schließen, um den Chip an der Grenze zu bekommen?

    Wenn ich jetzt Eure Antworten richtig verstanden habe, ist durch Corona bedingt, zur Zeit so, dass die Rabatte bereits mit dem scannen des Nummernschildes gewährt. Ein Chip nicht erforderlich ist. Richtig?

    Vielen herzlichen Dank für Eure Mühe.

    • Hallo Papier,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar mit den vielen Fragen… 😉

      Also: Theoretisch kannst du auch ohne AutoPass Chip losfahren – bekommst dann aber nur auf den Fähren noch den vollen Rabatt, die bisher nicht auf AutoPass Erfassung umgestellt sind, da dort das Kennzeichen gescannt wird. Eine Übersicht findest du HIER. Auf dieser Seite sind die zuerst genannten Fährverbindungen diejenigen, wo die Überfahrt mithilfe eines AutoPass Chips abgerechnet wird. Die unteren Verbindungen werden nur über die Ferjekort abgerechnet bzw. derzeit eben mithilfe eines Kennzeichen-Scans, damisch die Kassierer nicht infizieren können.

      Nun musst du selbst abschätzen, ob sich der AutoPass Chip für dich / euch lohnt. In jedem Fall kannst du ihn noch an jeder Zollstation – auch an der Svinesund-Brücke holen und dort deine Registrierung ausfüllen. Welche Mautgesellschaft du wählst, ist für dich als Ausländer in Norwegen ziemlich egal und eigentlich nur für die Norweger selbst relevant, die sich oft in der gleichen Region bewegen.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben, wünschen eine gute Reise und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo, vielen Dank für die rasche Antwort, die mir weiterhilft. Leider konnte ich Deinen Link “Hier” nicht öffnen.
      Viele Grüße Papier

    • Hallo Papier,

      sorry…. Das passiert bei der Vielzahl an Kommentaren, wenn man sie während der Autofahrt beantwortet 🙁

      Da haben wir den Link echt vergessen. Benötigst du ihn noch – dann wäre er jetzt HIER.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hej ihr zwei,

    ich bin begeistert von eurem Blog und gerade von diesem Artikel mit den vielen hilfreichen und toll erklärten Tips zur Maut in Norwegen.
    Ich werde mit dem PKW über Dänemark nach Norwegen (Fähre ist schon gebucht) ans Nordkapp fahren und schließlich über Finnland, Schweden und die Öresundbrücke nach Dänemark und schließlich wieder nach Deutschland. Ich werde also nur einmal über die Öresundbrücke fahren und habe aus der Recherche auf deren Internetseite geschlossen, dass sich ein BroPass nicht lohnt.
    Leider bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, welcher Bizz die richtige Option ist.
    1)Bisher hatte ich den BroBizz favorisiert, da es Vergünstigungen für die Fähre in Rodby-Puttgarden gibt und man an den Mautstationen in Norwegen durchfahren kann. Mich verunsichert allerdings, dass es da anscheinend Schwierigkeiten mit der richtigen Übertragung der Fahrzeugdaten gibt?
    2) Würde sich daher eher ein AutoPass lohnen?

    Schonmal vielen lieben Dank für eure tolle Recherche!
    Liebe Grüße,

    Elisabeth

    • Hallo Elisabeth,

      vielen Dank für deine netten Zeilen sowie das tolle Feedback zu unserem Blog. Da hast du augenscheinlich eine richtig tolle und erlebnisreiche Reise vor dir.

      Deine Frage ist – Gott sei Dank – sehr einfach zu beantworten: Für deine Strecke UND weil du mit dem PKW fährst bietet sich definitiv der BroBizz an. Die Fehler / Probleme ereignen sich hauptsächlich bei Wohnmobilen, wo es um die korrekte Übermittlung der Fahrzeugdaten aus / nach Norwegen geht, da niemand von außen sehen bzw. einschätzen kann, ob dieses “große Fahrzeug” nun über oder unter 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht hat. Beim PKW stellt sich die Frage in der Form nicht, da es hier eben ohnehin nur eine mögliche Tarifgruppe gibt. Zudem sparst du bei deiner Konstellation mit dem BroBizz auch etwas mehr auf der gewählten Route durch Dänemark.

      Wir wünschen dir eine tolle Reise und allzeit gute Fahrt. Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Guten Tag,

    ich habe den Transponder, die Ferjekort und bin bei autopassferje.no mit meinem Kennzeichen angemeldet. Muss ich noch irgendeinen Vertrag abschließen oder funktioniert es so schon?

    Mit freundlichen Grüßen

    Artur Fritz

    • Hallo Artur,

      damit bist du perfekt vorbereitet. Du solltest nur prüfen / schauen, dass dein AutoPass Transponder mit dem Ferjekort-Konto verbunden ist. Dazu schaust du unter “Kjøretøy”, ob im Feld “Autopass Tag” die Seriennummer bereits hinterlegt ist. Ansonsten müsstest du sie dort manuell eintragen, um beide Systeme zu verbinden – das ist alles.

      Gute Fahrt und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,
    auch von mir ein großes Danke für die ganze Arbeit die ihr hier reinsteckt! Bin sehr begeistert und werde die Seite und die Bücher auf jeden Fall weiter empfehlen!

    Leider bin ich immer noch ein bisschen verwirrt und weiß nicht ob es sich für mich lohnt einen Chip zu benutzen / zu bestellen und ob es nicht auch schon zu spät ist da ich am 11.08.2021 schon losdüse :D.

    Wir möchten mit einem Bulli-T3 über die Fähre von Dänemark (Hirtshals) nach Norwegen(Kristiansand) und wollten dann für 3 Wochen Norwegen erkunden (so einen richtigen Plan haben wir noch nicht, wir wollten uns ein bisschen treiben lassen) und dann noch eine Woche in Schweden verbringen und über die Brücke wieder nach Dänemark und dann Deutschland zurück.

    Ist hier ein Chip überhaupt notwendig bzw. spart man viel und wäre dann der Brobizz oder der Autopass die richtige Variante? Ich entschuldige mich für die lange Nachricht!

    Schonmal Danke und viele Grüße,
    Stine

    • Hei Stine,

      vielen Dank für deine nette Nachricht, das tolle Feedback sowie deine Frage(n) an uns. Die ist so leider noch nicht ganz seriös zu beantworten, aber der Reihe nach: Vom Zeitrahmen her könntet ihr noch alles erledigen – das würde passen. ABER, wenn ihr mit eurem Bulli hauptsächlich in ländlichen Regionen unterwegs seid und fast keine Fähre IN Norwegen (auf einem Fjord, zu den Lofoten o.ä.) nutzen werdet oder wollt, dann macht der Aufwand für die Bestellung des Bizz im Verhältnis zur Ersparnis kaum Sinn. Wenn ihr aber eben einige Fähren auf der Route in Norwegen habt, weil ihr zum Beispiel die Küste hochfahrt und ihr vielleicht auch in Zukunft oft dort oben unterwegs sein wollt, dann wäre der Plan klar: Ganz schnell einen BroBizz ordern (weil ihr eine Tour über die Brücken fahrt und er meistens auch schneller ausgeliefert wird) und dazu noch einen Ferjekort-Account einrichten und die Ferjekort bestellen bzw. eben dort auch das entsprechende Guthaben einzahlen, um die 50% Rabatt auf den Fähren in Norwegen zu erhalten.

      Wir hoffen, euch damit etwas Orientierung geben zu können. Ansonsten meldet euch gern jederzeit bei weiteren Fragen 🙂

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    vielen Dank für Eure schnelle Antwort und auch vielen Dank, dass Ihr Euch so rührend um die Nordlandfahrer kümmert. Das hilft wirklich, einen schnellen Überblick zu bekommen. Viele Informationen stehen ja nicht in den Reiseführer, sondern inzwischen viel mehr in den Blogs. Noch eine Frage: Wir haben ja erst in einer Woche das Wohnmobil (so einen ähnlichen Kastenwagen wie Ihr, also unter 3,5 t) und dann erst Kennzeichen und genaue Daten. Kann man sich aber schon vorab registrieren und dann im Profil seine Daten ändern oder ist dies nach dem Abschicken der Daten fix?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Roland

    • Hei Roland,

      vielen Dank für deine abermals sehr nette und schnelle Rückmeldung, über die wir uns sehr gefreut haben. Deine Frage ist sehr einfach zu beantworten, da bereits mehrfach so gehandhabt: Du registrierst dich bzw. meldest dich bis auf Weiteres beim Transponder und bei der Ferjekort mit allen Informationen von deinem privaten PKW an. Sobald du die Daten vom Wohnmobil hast, änderst du die entsprechenden Felder (bei der Ferjekort unter KJØRETØY und dann KJØRETØY ENDRINGER) – so wie es die Norweger machen (würden), wenn sie sich ein neues Auto kaufen. So haben es uns unsere Freunde in Norwegen auch erklärt und demonstriert.

      Wichtig: Gleich nach der Reise schnell zurück ändern und dann in Ruhe kündigen oder offenes Guthaben zurückfordern – sonst besteht ein Restrisiko, dass der “Nachmieter” mit dem Wohnmobil auch nach Norwegen fährt und du dafür bezahlt, da du ja das Kennzeichen vielleicht noch gespeichert hast…

      War und ist das soweit verständlich…?

      Dann wünschen wir eine wundervolle Reise – ansonsten melde dich gern noch einmal.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei,

    herzlichen Dank für den langen und detaillierten Beitrag, der mir schon sehr geholfen hat.

    Unsere Situation ist folgende: Wir sind in unserer Elternzeit insgesamt 6 Monate mit dem Wohnmobil unterwegs und sind gerade auf dem Weg von Italien zur dänischen Grenze. Wir haben kurzfristig entschieden nach Norwegen zu fahren, nachdem die Einreiseregeln am Montag geändert worden sind. Wir haben ein Wohnmobil gemietet, welches mit 4,5t zugelassen ist. Wir wollen entweder auf dem Landweg über Dänemark und Schweden nach Norwegen bis zu den Lofoten/zum Nordkap oder mit der Fähre von Dänemark nach Norwegen und dann bis zu den Lofoten/zum Nordkap. Insgesamt werden wir ca. 7 Wochen in Skandinavien und davon ca. 4 Wochen in Norwegen sein.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mir folgende Fragen beantwortet könntet:

    1. Ist es korrekt, dass man in Norwegen mit 4,5t Zulassung einen Transponder haben MUSS?

    2. Welchen Transponder würdet ihr uns in unserem Fall empfehlen?

    3. Kann man den Transponder irgendwo vor Ort kaufen (Tankstelle, Mautstation oä)? Da wir nicht davon ausgegangen waren, dass wir noch nach Norwegen kommen, hatten wir uns vor der Abfahrt im April nicht darum gekümmert.

    Ganz herzlichen Dank für Eure Rückmeldung und liebe Grüße,

    Sabine

    • Hallo ihr Beiden,

      willkommen im Norden, nachdem ihr zuvor in der falschen Richtung unterwegs wart…. 😉

      Sehr gern helfen wir euch bei euren Fragen, damit der kurzfristige Richtungswechsel auch gut geht.

      Zu 1. ) Ja, bei einem GEMIETETEN (also gewerblichen Fahrzeug) ÜBER 3,5 Tonnen MUSS man einen Transponder an Bord haben, sonst drohen bei den recht häufig durchgeführten Kontrollen saftige Strafen.

      Zu 2. ) Es gibt in eurem Fall nur eine Option, die aus der dritten Frage ergibt: Ihr müsst / solltet den norwegischen AutoPass Transponder nutzen – eventuell in Verbindung mit der empfehlenswerten Ferjekort, mit der ihr 50 % (!!) Rabatt auf den Fähren IN Norwegen erhaltet. Mehr Information dazu und die Bestellanleitung findet ihr auch hier in unserem Blog.

      Zu 3. ) Der AutoPass Transponder ist aus unserer Erfahrung der Einzige, den man auch auf der Fahrt erwerben kann. Er ist an den Zollstationen an der norwegischen Grenze erhältlich. Mehr Informationen dazu findet ihr auf der deutschsprachigen Seite vom AutoPass Konsortium unter Autopass.no – wo auch die Pflicht noch einmal erklärt ist.

      Wir hoffen euch geholfen zu haben und wünschen eine gute Reise. Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo Conny und Sirko,

      ganz herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldung 🙂 Wir sind mittlerweile in Dänemark und erleichtert, dass wir den AutoPass Transponder auch an der norwegischen Grenze bekommen können. Natürlich würde eine Ferjekort auch total viel Sinn machen. Wenn ich Euren Blog richtig verstehe, gibt es aber keine Möglichkeit, den vor Ort zu erhalten? Per Post zu bestellen ist für uns ja leider nicht möglich…

      Danke für Eure nochmalige Rückmeldung,
      liebe Grüße,

      Sabine

    • Hei Sabine,

      die Ferjekort würde in eurem Fall sicherlich viel Sinn machen und hat bzw. bietet auch das größte Sparpotential. Die eigentliche Plastikkarte kann euch tatsächlich nicht (mehr) erreichen – da hilft euch aber tatsächlich Corona: Um die Kassierer zu schützen, wird derzeit nicht persönlich mit der Karte bezahlt. Stattdessen werden die Auto-Kennzeichen gescannt – bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen. Ist dem Auto-Kennzeichen ein aktives Ferjekort-Konto zugeordnet, wird der Betrag abzüglich der 50 % Rabatt von dem Guthaben auf dem Ferjekort-Konto abgezogen. Also: Schnell ein Ferjekort-Konto einrichten (Anleitung bei uns im Blog), Guthaben überweisen und schon kannst du auf den meisten Fähren den Rabatt bekommen.

      Sobald ihr den AutoPass Chip habt, bitte noch schauen, ob dessen Nummer automatisch eurem Ferjekort-Account hinzugefügt wurde. Falls nicht – dort noch im entsprechenden Feld manuell nachtragen. Damit habt ihr dann – unabhängig von der Erfassung und Abrechnung der jeweiligen Fährüberfahrt – auf 98 % der norwegischen Fähren satte 50 % Rabatt 🙂

      Weiterhin eine gute Reise und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo ihr zwei,

      ich bin Euch so dankbar für die wertvollen Infos und die mega schnelle Reaktion! Einfach nur toll! Wenn wir uns irgendwie revanchieren können, schickt mir gerne eine Email 🙂

      Wir haben für Montag eine Fähre von Hirtshals nach Kristiansand gebucht (dank Eurer Spartipps auf der norwegischen Seite von Colorline und dabei fast 100€ gespart ;)) und sind schon ganz gespannt auf Norwegen,
      ganz liebe Grüße,

      Sabine

    • Hallo ihr zwei,

      im Laufe der Registrierungsprozesse sind noch folgende Fragen aufgetreten:

      1. Da wir unser Wohnmobil (Zulassung mit 4,5t) gemietet haben, gehe ich davon aus, dass wir bei der Registrierung für den AutoPass nicht einfach Eurer Anleitung folgen können, sondern das Wohnmobil als „Company Owned Vehicle“ registrieren müssen, richtig? Ihr schreibt „Mit dem Vermieter die Vorgehensweise besprechen – nach unserem Verständnis ist es günstiger, wenn das Formular vom Inhaber, also dem Vermieter des Fahrzeugs ausgefüllt wird.“ Was meint ihr mit „günstiger“? Im Hinblick auf irgendwelche Kosten? Unser Vermieter hat nämlich keine Ahnung davon, er hat uns lediglich seine Betriebsnummer mitgeteilt. Führt eine solche Registrierung dann dazu, dass der Vermieter die Rechnungen bekommt? Oder gibt es irgend eine Möglichkeit, dass wir ihn da raus halten?

      2. EPC scheint nicht mehr für die Umweltmaut zuständig zu sein. Kann das sein? Diese Info bekommt man, wenn man auf den Link https://www.epcplc.com/environmental_differentiation/ klickt… Wisst ihr, ob man sich jetzt über EPASS24 (Account.epass24.com) für die Umweltmaut registrieren muss?

      Außerdem habe ich folgende Info: Bei der Bestellung des Ferjekort gab es bei uns keine Möglichkeit, die Bestellung der physischen Karte „abzuwählen“. Das war etwas merkwürdig, weil es laut der Internetseite eigentlich möglich sein müsste, sich zu registrieren, ohne die Karte zu bestellen. Vielleicht haben wir etwas falsch gemacht? Jedenfalls haben wir jetzt per Email nachgefragt, ob die davon absehen können, uns die Karte zu schicken und die 50 NOK zu berechnen. Falls ihr noch eine andere Idee habt, wie wir verhindern können, dass die Karte versandt wird, könnt ihr uns das gerne mitteilen 😉

      Wie immer danke für Eure Rückmeldung und liebe Grüße,
      Sabine

    • Hallo ihr Beiden,

      zunächst wünschen wir euch weiterhin gute Fahrt in Richtung Norwegen. Augenscheinlich entstehen da ja Fragen über Fragen – die wir dieses Mal erst heute beantworten können, da wir gestern selbst gepackt haben und heute nun auch unterwegs sind….

      Aber nun zu den einzelnen Punkten:

      1. In der Regel registrierst du dich auch für gemietete Wohnmobile als privater Nutzer, da du eben dann die Maut übernehmen wirst. Das ist regulär kein Problem und ihr habt ja auch keinen betrieblichen Fuhrpark. Wir sind aber nicht sicher, wie es sich verhält, wenn man den AutoPass am Zoll abholt, denn da scheint es tatsächlich zwei Wege / Optionen zu geben und die eine Variante (Vorab-Bestellung) ist wohl tatsächlich besser vom Vermieter / Inhaber auszufüllen, da es dort um gewerbliche Angaben geht und wir den Eindruck haben (!!), dass es auch gewerblichen Nutzern vorbehalten ist. Die zweite Variante ist die pure Abholung beim Zoll mit Anmeldung vor Ort in der Zollstation und dem Ausfüllen eines Papierformulars. Diese Möglichkeit ist wohl eher für Privatpersonen gedacht und könnte / sollte wohl von euch genutzt werden. Alles Weitere dazu findet ihr auf der Webseite von AutoPass.

      2. So ist es und wir haben auf allen relevanten Beiträgen mit einem auffallend farbigen Hinweis zu Beginn des Textes bereits darauf hingewiesen. Wenn ihr euch also für die Umweltdifferenzierung anmelden wollt, müsst ihr seit wenigen Tagen nunmehr EPASS24 nutzen.

      3. Hier haben wir leider keine Erfahrungen, Hinweise oder Leser-Feedbacks, da sich die Frage noch nie gestellt hat. Immerhin habt ihr die 5.- € an der ersten Fähre wieder raus und könnt die Karte ja auch bei weiteren Reisen durchaus nutzen.

      Genießt die Zeit im Norden und habt eine wundervolle Reise.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo ihr zwei,

      danke für die Rückmeldung 🙂

      Wir haben jetzt leider doch ein ziemliches Problem, weil wir nun in Kristiansand sind und zwar den AutoPass Tag vom Zoll an der Grenze bekommen haben, aber leider keine Info dazu, wie wir uns registrieren können. Die Online-Registrierung als „Company Vehicle“ funktioniert nicht (wohl weil wir keine norwegische „Organization number“ haben), und die Möglichkeit, sich als Privatperson zu registrieren, wenn man den Tag schon hat, können wir online nicht finden. Die beim Zoll hatten schlichtweg keine Ahnung und haben uns auf die Hotline in dem Info-Heft von Fjellinjen verwiesen. Ein Papierformular zum Ausfüllen hatten sie jedenfalls nicht. Fjellinjen scheint verkauft worden zu sein (laut deren Homepage), jedenfalls geht dort niemand ans Telefon. Habt ihr noch eine Idee, was wir machen bzw. wen wir anrufen und um Hilfe bitten können? Wir können ja hier nicht wegfahren, bevor wir nicht registriert sind.

      Ganz lieben Dank für Eure Hilfe und beste Grüße,

      Sabine

    • Hei Sabine,

      wir haben selbst leider gerade extremen Stress – daher nur kurz und formlos: Nehmt eine der norwegischen Maut-Gesellschaften und registriert euch dort noch schnell. Dort könnt ihr auch den Haken setzen, dass ihr bereits einen Bizz habt. Hier kommt ihr zur aktuellen Übersicht der aktiven Gesellschaften. Tatsächlich ist da gerade extrem viel Bewegung drin – dazu später vielleicht mal mehr…

      Liebe Grüße und viel Erfolg,

      Conny und Sirko

    • Hallo ihr zwei,

      1000 Dank für die schnelle Antwort trotz Stress!!

      Wir haben das Problem nach stundenlanger Recherche zum Glück lösen können: Unter +4722984000 kann man die Mautgesellschaft Fremtind, die Fjellinjen gekauft hat, erreichen. Wir hatten einen sehr netten Mitarbeiter am Telefon, der mit uns einen privaten (!) Vertrag abgeschlossen hat. Wir brauchen also Betriebsnummer und andere Daten unseres Vermieters gar nicht mehr. Für alle, die den AutoPass Chip erst an der Grenze erhalten, ist das vielleicht eine Hilfe, daher schreiben wir es nochmal.

      Wir wünschen Euch eine tolle Reise, noch einmal ganz herzlichen Dank für die ganzen Infos und immer schnellen Antworten,

      Sabine

    • Hei Sabine,

      fein, dass nun alles geklappt hat. Wir freuen uns mit und führ euch. Nun genießt aber dieses tolle Land und habt eine wunderschöne Reise.

      Es wäre schön, wenn ihr uns verbunden bleibt bzw. uns auch gern weiterempfehlt 🙂

      GOD TUR und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo, erst einmal herzlichen Dank für die Antwort. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass unser Wohnmobil über 3,5t wiegt. Wir wollten über Dänemark (Stoerebelt/ Oeresundbrücke), Schweden (ziemlich nördlich), rüber nach Norwegen( nördl. von Levanger) zu den Lofoten fahren. Würde sich dann der Bropass lohnen? Laut Preistabelle schon, oder? Gilt der Bropass mehrere Jahre oder muss er jedes Jahr neu beantragt werden? Können beide Pässe gleichzeitig hinter der Windschutzscheibe angebracht sein, oder sollte man jeweils nur einen anbringen?
    Auf dem Rückweg von den Lofoten wollen wir an der Küste entlang fahren und dann wieder über die Brücken (Schweden, Dänemark) zurück. Das waren jetzt viele Fragen, ich würde mich über eine Antwort freuen. MfG, Jochen

    • Hallo Jochen,

      vielen Dank für deine erneute und nette Rückmeldung. Damit sehen wir etwas klarer und können dementsprechend auch bessere Empfehlungen geben: Für eure Route solltet ihr euch unbedingt noch einen aktiven Ferjekort-Account anlegen – also die Ferjekort bestellen und das entsprechende Guthaben dort einbezahlen. Damit werdet ihr das meiste Geld sparen (können), da ihr dann auf fast allen Fähren nur 50 % der Preise bezahlt. Also machen – die Anleitung gibt es auch hier im Blog.

      Hingegen macht der Aufwand mit dem BroPas für eine Hin- und Rückfahrt kaum Sinn, denn es handelt sich um ein kostenpflichtiges Abonnement mit jährlich wiederkehrenden Gebühren. Dieses amortisiert sich in der Regel erst ab der dritten Überfahrt im Jahr – ist also für Vielfahrer gedacht und macht in eurem Fall also wohl mehr Aufwand als Nutzen aus. Mit EPASS24 + AutoPass Brikke für die Maut + Ferjekort seid ihr dann perfekt vorbereitet.

      In diesem Sinne wünschen wir euch gute Fahrt und eine erlebnisreiche Reise.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    vielen Dank für die ausführlichen Informationen und die schönen Bilder. Neben der Facebook-Seite Skandinavien mit dem WoMo sind hier die wichtigsten Informationen für eine gute Reise zusammengefasst. Wir wollen am 20.7. mit einem gemieteten WoMo über Schweden bis hoch noch Tromsö und dann langsam an der Küste zurückfahren bis wir wieder in Trelleborg gelandet sind. Wie ich den Informationen entnehmen kann, macht es Sinn, sich erst einmal bei EPC anzumelden, damit nicht der Vermieter alle Mautrechnungen bekommt und uns dann für jede eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung stellt. Das können wir aber erst machen, wenn wir den Fahrzeugschein haben (wahrscheinlich Kastenwagen 5,99 m, Diesel, Euro 6+)

    Jetzt meine Frage: Wo registriere ich mich – bei EPC oder EPass24 – und wann? Ist ja nicht mehr viel Zeit. Kann man die Fährenkarte auch irgendwo an Tankstellen, Touristeninformationen, etc. buchen oder geht es nur online und man bekommt sie zugeschickt und muss sie dann aufladen? Hintergrund der Frage sind die fragilen Einreisebestimmungen nach Norwegen für Ungeimpfte, die eine genaue Planung verhindern, weil beispielsweise der Norden Schwedens immer noch rot bzw. orange ist. Aus der Erfahrung vom letzten September kann sich ja alles schnell ändern. Und die Gutscheine gelten ja auch nur ein Jahr 🙂

    Viele Grüße
    Roland

    • Hei Roland,

      vielen Dank für das nette Feedback und die damit verbundene Motivation, die im Augenblick sehr willkommen ist. Aktuell beantworten wir täglich 2 – 3 Stunden nur Fragen und Kommentare – da tut das wirklich gut… 🙂

      Aber nun zu deinen Fragen: Ein wichtiger Punkt dazu vorweg, damit kein Missverständnis entsteht. Sollte das gemietete WoMo ein zulässiges Gewicht über 3,5 Tonnen haben, MUSST du einen Transponder nutzen – dann reicht weder EPC PLC noch EPASS24. Habt ihr hingegen ein zulässiges Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen ist eine Registrierung ausreichend, wobei wir uns dann für EPASS24 entscheiden würden – auch wenn wir dort noch keine Erfahrung haben. In jedem Fall gibt es mit EPC PLC nach unseren Informationen zunehmend Probleme.

      Die Ferjekort kannst du nur im Vorfeld erwerben. Durch Corona habt ihr aber sogar mal einen Vorteil: Derzeit gibt es keinen direkten Kontakt zwischen Kassierern und Fahrgästen, um Infektionen zu vermeiden. Daher werden aktuell die Auto-Kennzeichen und auf einigen Fähren eben die Transponder gescannt. Die Vorlage der physischen Ferjekort-Plastikkarte entfällt damit. Du benötigst nur einen aktiven Ferjekort-Account mit dem entsprechenden Guthaben und das könnt ihr auch noch eine Woche vor der Reise auf den Weg bringen bzw. eben einrichten und aktivieren. Fährst du nun auf eine Fähre, wird das Kennzeichen erfasst und der Preis von der Fährüberfahrt abzüglich 50 % Rabatt vom Guthaben auf deinem Ferjekort-Konto abgezogen. Das passt also… 🙂

      Wir hoffen, dir / euch geholfen zu haben und wünschen euch eine tolle Reise in den Norden. Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo,

    Ich glaube ich habe etwas falsch verstanden. Hatte mir den Autopass und den Brobizz Trecker bestellst, sind auch heute angekommen. Ich dachte ich muss den Brobizz in Dänemark und Schweden verwenden und den Autopass in Norwegen. Wenn ich jetzt beide Trecker in die Windschutzscheibe klebe muss ich dann doppelt Gebühren bezahlen? Bitte helft mir, was soll ich machen.. Meine Tour: Landweg, von Dänemark nach Schwenden dann von Schweden zurück nach Dänemark, wo ich meinen Mann zur Fähre bringe. Ich fahr dann wieder zurück nach Schweden über Göteburg hoch nach Norwegen bis zu den Lofoten. Dann geht es zurück wo ich evt.von Kristiansand nach Dänemark mit der Fähre fahre. Durch Dänemark zurück nach Deutschland. Vielen vielenDank schon Mal für eure Hilfe.. ich bin Skandinavien Anfänger..

    • Hallo Su,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die nette Fragestellung. Leider hast du da wirklich etwas falsch verstanden – was aber gar nicht schlimm ist. Du hattest bzw. hast nur einen größeren Aufwand gehabt, um gleich mehrere Transponder zu bestellen. Allerdings kommst du im Endeffekt auf deiner Route damit sogar perfekt zurecht und günstig durch die Länder: Du klebst nur einen Transponder-Pad an die Scheibe. Auf diesem “Klettverschluss” (so etwas in der Art) befestigst du in Dänemark und Schweden den BroBizz. In Norwegen nutzt du dann den AutoPass Brikke an der gleichen Stelle. So bekommst du zwar verschiedene Abrechnungen, hast aber für jedes Land quasi den optimalen / “richtigen” Chip in der Windschutzscheibe. Den jeweils anderen Chip musst du aber in einer abgeschirmten Schachtel aus Metall im Handschuhfach aufbewahren, damit er nicht erkannt wird – sonst machst du wirklich Chaos.

      Die noch sicherere Variante wäre wiederum, den AutoPass Brikke zurückzusenden, da in Summe der BroBizz auf deiner Strecke die beste Variante ist. Damit wärst du ganz sicher, nie doppelt erfasst zu werden. Wir würden aber die Variante 1 mit der Blechbox im Handschuhfach umsetzen.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo,
    vielen Dank für eure ausführliche Beschreibung für den Bestellvorgang. Das Konto bei EPASS24 hab ich auch schon erstellt.
    Bekomme ich für die 200NOK eine separate Rechnung oder wird meine Kreditkarte automatisch damit belastet. Da habe ich leider nichts gefunden.

    WIr freuen uns auf Norge..

    LG
    Michael und Ute

    • Hallo ihr Beiden,

      die Kaution in Höhe von 200.- NOK wird zusammen mit der ersten Maut-Abrechnung aufgeführt und ist auch erst dann fällig. Wichtig: Abhängig von der gewählten Mautgesellschaft solltet ihr etwa 2 – 4 Wochen nach der Passage der ersten Mautstationen in Norwegen einmal in euer AutoPass-Konto schauen, ob dort bereits eine Rechnung vorliegt, da nicht immer dazu per Mail informiert wird. Das nur als guter Hinweis – damit es nicht zu teuren Mahnungen kommt…

      Eine schöne Reise für euch und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo, wir wollen mit unseren Womo um den 10. August über Dänemark, Schweden nach Norwegen fahren. Ich habe den AutoPass schon bekommen. Bei EPASS24 habe ich ein Kunden Konto. Meine Fragen: was muss ich noch beantragen, um günstig über die Brücken zu kommen, und macht es Sinn noch die Ferjekort zu beantragen, um den Fährenrabatt zu kriegen.
    Euer Block ist sehr hilfreich, aber viel Info. Vielen Dank im Voraus. MfG Jochen

    • Hallo Jochen,

      deine Fragen sind so nicht ganz einfach zu beantworten, da es davon abhängt, mit was für einem Fahrzeug du unterwegs bist und welche Route in / durch Norwegen geplant ist. Fährst du zum Beispiel mit einem PKW und hast eine Fähre in Norwegen auf deiner Route, dann lohnt sich der weitere Aufwand für die Ferjekort kaum. Fahrt ihr hingegen die Küste hinauf zu den Lofoten, dann solltest du unbedingt die Ferjekort bestellen bzw. einen Account dort einrichten.

      Was die Brücken anbelangt, gibt es eigentlich nur noch den BroPas für die Öresundbrücke, mit dem man viel Geld sparen kann. Da dieses Abonnement aber auch Geld kostet, lohnt es sich bei den meisten Fahrzeugen erst nach der dritten Überfahrt. Schau dazu mal auf die deutschsprachige Webseite der Öresundbrücke – da findest du alle Preise und Konditionen.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo,

    ich steig einfach nicht genau durch durch das System und bitte um kurze Aussage, was sich für mich am besten lohnt.
    Ich fahre zu viert mit einem PKW mit Dachbox folgende Strecke innerhalb maximal 20 tagen:

    Fähre Hirtshals nach Kirsitiansand
    dann über einige Mautstraßen mehrere Tage bis nach Stravanger
    Dort mit der Fähre von Mortavika nach Arsvagen
    Hoch durch den Laerdaltunnel zur Atlantikstraße
    zurück am jotunheimen park und an Oslo vorbei
    dann die schwedische Westküste über Kopenhagen und wieder nach Niedersachsen.
    Nach und vor Kopenhagen sind ja auch noch die beiden Brücken die so teuer sind.

    Was lohnt sich am besten für mich? Ich durchqueere ja schon viele Mautstops und auch zwei drei kleine Inlandsfähren. Außerdem beschäftigt mich die beiden Brücken um Dänemark sehr, weil die so teuer sind.

    Riesedatum ist übrigens in drei Wochen.

    Vielen Dank für die Hilfe!!!

    • Hei Julian,

      in deinem Fall ist es ganz einfach: Du bestellst dir auf der Webseite der Öresundbrücke den Öresundbizz OHNE das Jahresabonnement BroPas. Der lohnt sich für dich nämlich nicht. Also nur den Bizz, denn damit bekommst du zumindest auf beiden dänischen Brücken etwas Chip-Rabatt und fährst in bzw. durch Norwegen auch etwas günstiger, was die Maut anbelangt. Dann legst du dir noch ein Ferjekort-Konto an, zahlst das Guthaben ein und trägst zur Verbindung der beiden Systeme (ist sinnvoll) die Seriennummer von deinem Öresundbizz (steht auf dem kleinen grauen Kasten, den du bekommst) in das Feld “Autopass Tag” bei den Fahrzeugdetails. Alles ganz einfach und dann maximal gespart 🙂

      Wir wünschen dir eine gute Reise und senden herzliche Grüße,

      Conny und Sirko

    • Danke für die schnelle Antwort.

      Meint ihr mit dem Oeresundbizz den Brobizz? Auf der Website der Oeresungbrücke kann ich nur das Abo BroPas bestellen.

      Auf der Seite des Brobizz sehe ich ja wo er in Norwegen überall gilt. Da ist aber leider nicht jede Mautstation drin und auch keine Fähren, ist es trotzdem der richtige Chip? Zahle ich dann an den nicht aufgeführten Mautstationen die volle Gebphr und muss diese direkt vor Ort bezahlen da der BroBizz nicht akzeptiert wird?

      Ein Ferjekort mache ich mich noch fertig. Aber erst wenn der Brobizz da ist, richtig? Und das nicht verwendete Guthaben kann ich so wieder zurückbekommen?

      Viele Grüße
      und nochmals vielen Dank.

    • Hei Julian,

      sorry…. Wir haben gerade noch einmal geschaut und in der Tat gibt es inzwischen den Öresundbizz nur noch in Verbindung mit dem BroPas Abonnement. Das macht in deinem Fall keinen Sinn und daher bleibt in deinem Fall der BroBizz. Mit diesem kannst du ganz normal durch Norwegen fahren, musst keine Maut oder Gebühren vor Ort bezahlen. Für die Fähren hast du dann ohnehin dein Ferjekort-Konto, von dem die Preise für die Überfahrten mit den entsprechenden Rabatten von 50% abgebucht werden. Das richtest du ein, sobald der BroBizz da ist und du seine Seriennummer im Ferjekort-Account unter “AutoPass Tag” eintragen kannst. Meistens musst du das gar nicht mehr selbst machen, da diese Nummer anhand deines KfZ-Kennzeichens meist sogar gleich erkannt und automatisch ausgefüllt wird.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden Lieben
    Toller Blog, den Ihr da betreibt. Mega spannend und sehr hilfreich. Hut ab.
    Wir reisen am 5. August für 8 Wochen nach Norwegen mit unserem Womo 4t. Ich habe nun den Autopass-Chip bestellt (es ist ein bisschen anders geworden, als ihr es darstellt) und ich hoffe, es hat alles geklappt. Eine Bestätigungs-e-Mail habe ich jedoch nicht bekommen. Nun wollte ich uns noch bei EPC registrieren, ich finde jedoch die Autopass-Chip-Nummer nirgends. Geht das ein paar Tage? Und kann ich die Ferjekort-Karte jetzt noch bestellen? Ihr habe geschrieben, 6 Wochen vorher. Oder wie sollen wir da vorgehen? Könnt Ihr uns helfen? Dankeschön
    Grüessli aus der Schweiz
    Nicole & Patrick

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für euer nettes Feedback und die lieben Grüße aus der schönen Schweiz.

      In der Tat hat sich bereits Einiges bei AutoPass geändert und wird sich in den nächsten Tagen / Wochen auch noch massiv verändern – das hat das norwegische Parlament bereits 2015 beschlossen und das wird nun Zug um Zug umgesetzt…. Daher kann man sich nun auch nicht mehr bei EPC PLC für die Umweltdifferenzierung anmelden. Das geht seit letzter Woche nur noch über den neuen schwedischen Dienstleister EPASS24. Wir würden aber an eurer Stelle darauf ganz verzichten, denn die möglichen Einsparungen sind hier derzeit am Geringsten und das System noch nicht so ganz transparent.

      Was die Ferjekort anbelangt ist das durch Corona kein Problem: Ihr könnt die nun jederzeit noch ordern, denn die Kassiervorgänge auf den Fähren in Norwegen wurden zum Schutz der Kassierer komplett umgestellt. Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, werden alle Kontakte vermieden und nur noch die Autokennzeichen gescannt oder eben ein Transponder erfasst. Du musst also keine physische Plastikkarte Ferjekort mehr vorzeigen und insofern auch nicht den Versand abwarten – daher kamen / kommen die 6 Wochen. Nachdem dein Kennzeichen oder der Transponder auf der Fähre erfasst wurde, wird die Überfahrt mit dem Rabatt von 50 % von deinem Ferjekort Guthaben abgebucht. Hast du keinen aktiven Ferjekort Account bekommst du den vollen Preis per Rechnung über einen Dienstleister wie EPASS24 einige Wochen später in Rechnung gestellt.

      Wir wünschen euch eine schöne Reise und tolle Erlebnisse in Norwegen. Liebe Grüße in die Schweiz,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr 2,

    erstmal vielen vielen Dank.
    Wir haben gerade ein “kleines” Problem festgestellt:
    Wir fahren noch im Juli (21.7.) los mit dem Dachzelt nach Norwegen, zum ersten Mal.
    Da wir mit der Fähre hin & zurück fahren (Hirtshals-Kristiansand), wäre der Autopass doch vernünftig, oder?
    Allerdings bezweifel ich, dass der Transponder dann noch rechtzeitig ankommt. Was ist da eure Einschätzung?
    Müssen wir, sofern wir das nicht machen, noch etwas anderes beachten?

    Viele Grüße
    Christian & Laura

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für euren netten Kommentar sowie die entsprechende Frage. Grundsätzlich muss da aus unseren Formulierungen ein kleines Missverständnis entstanden sein, denn auf den Ostseefähren – also allen Linien, die euch NACH Norwegen bringen – nützt euch weder ein Transponder (BroBizz oder AutoPass) bzw. die Ferjekort etwas. Diese Fähren bucht und bezahlt ihr ganz normal im Voraus und könnt nur einige EURO sparen, wenn ihr das auf den norwegischen Seiten der Fährlinien (also .com oder .no statt .de wählen) macht.

      Grundsätzlich ist in euerer Kombination mit dem PKW und Dachzelt der Aufwand für den kurzfristigen Erwerb eines Transponders nicht zu empfehlen. Ihr hättet einen entsprechenden Stress zu dem die mögliche Ersparnis kaum passt. Insofern könnt und solltet ihr einfach fahren, das Land genießen und dann bekommt ihr nach einigen Wochen eine Rechnung mit den regulären Mautpreisen, die ihr ganz einfach überweisen könnt. Also – alles gut. Genießt es 🙂

      Liebe Grüße und bis demnächst einmal,

      Conny und Sirko

  • Hallo,
    ich habe mal eine ganz andere Frage, zu der ich nirgendwo eine Antwort finde:

    Ich bin bei EPC registriert. Wenn ich mich bei Autopass nicht registriere, und auf die Fähre fahre, bekomme ich dann eine normale (Vollpreis) abrechnung über EPC ?
    Letztes jahr sind wir auch einfach drauf gefahren, die haben die Kennzeichen Fotographiert, aber gekommen ist nie etwas. Bei der Maut arbeiten die ja auch zusammen…..

    • Hei Klüni,

      es ist genau, wie von dir beschrieben: Aktuell (wegen Corona) fährst du nur auf die Fähre, dein Kennzeichen wird erfasst und dann sollst du eigentlich eine Rechnung über den vollen Preis von EPC PLC bekommen. Da muss / soll hinter den Kulissen aber wohl so Einiges schief laufen. Das könnte einer der Gründe sein, warum man nun die Zusammenarbeit mit EPC PLC offensichtlich einstellt und in Zukunft mit EPASS24 zusammenarbeiten wird.

      Wir halten euch hier im Blog dazu auf dem Laufenden. Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Zwei

    Ich wollte eigentlich nur mal Danke sagen für die Mühe, die Ihr euch macht. Es hat uns auch sehr viel geholfen für unsere Reise in den Norden.

    Viel Arbeit, die ihr da reinsteckt, vielen Dank nochmal.

    Joachim

    • Lieber Joachim,

      wir haben uns sehr über deine lieben Zeilen gefreut und möchten uns sehr herzlich dafür bedanken. Gerade in diesem Jahr hatten wir fast schlagweise mit einem riesigen Schub an Nachfragen, Kommentaren und Nachrichten zu tun. Dadurch war es in den letzten Wochen etwas hektisch bei uns. Umso mehr kommt dein nettes Feedback als Motivation sehr willkommen.

      Vielen, vielen Dank und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen
    Vielen Dank für eure Ausführlichen Informationen. Ihr schreibt, das man für den Pro Pass einen Vertrag mit einer Norwegischen Mautstelle eingehen muss. Ich habe meinen ProPass von Tooltikets ( in deutscher Sprache) und habe auch die Verbindung mit der Fährkarte gemacht. Bei der Anmeldung der Fahrkärte wurde mein ProPass automatisch erkannt. Es hat also ohne Probleme geklappt. Abrechnung bei Tooltikets über meine Kreditkarte. Ist also noch eine weitere Möglichkeit aber diesmal im deutscher Sprache.
    Mit lieben Grüssen und vielem Dank für eire Arbeit

    Heinz Kläntschi, Schweiz

    • Lieber Heinz,

      wir danken dir für deinen Kommentar und die Ergänzung zu diesem Thema. In der Tat kann man einen Transponder auch über Tollticket erwerben. Allerdings hat dieser Anbieter ein Geschäftsmodell daraus entwickelt und verdient an jeder Bestellung sowie teilweise auch mit einem Aufschlag an den jeweiligen Mautabrechnungen. Damit wird mitunter die Ersparnis durch die Registrierung für die norwegische Maut teilweise wieder zunichte macht, weshalb wir lieber auf die direkte und selbständige Anmeldung bei BroBizz (auch auf deutsch) oder eben beim AutoPass verweisen.

      Liebe Grüße in die schöne Schweiz,

      Conny und Sirko

  • Hallo,
    jetzt hab ich uns angemeldet bei AutoPass und wollte uns gleich auch noch bei EPC anmelden, jetzt schreiben die da “Der Dienst zur Umweltdifferenzierung für Reisen in Norwegen wird von EPC nicht mehr unterstützt. “

    • Hei Anita,

      ja, das ist leider richtig, denn aktuell gibt es massive Umstellungen bei AutoPass und auch im Zusammenspiel mit anderen Partnern. Man wechselt hier wohl von EPC PLC zukünftig zum schwedischen Anbieter EPASS24. Sobald das alles sauber geklärt und dargestellt ist, werden wir hier im Blog informieren, unsere Beiträge aktualisieren und auch in unserem Newsletter dazu etwas veröffentlichen.

      Wir würden in deinem Fall an der Stelle erst einmal gar nichts unternehmen, da die Umweltdifferenzierung ohnehin die geringsten Einsparungen mit sich bringt. Wichtig sind der Transponder und, abhängig von der Route, die Ferjekort.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    ihr habt eine super tolle Seite, vielen Dank!
    Wir wollen dieses Jahr unsere erste Wohnmobilreise nach Norwegen wagen. Wir freuen uns bereits riesig. Der Plan ist mit der Fähre Fehmarn – Rødby und der Öresundbrücke nach Schweden. Dann durch Schweden den schnellsten Weg in den Norden Norwegen und über die Lofoten und an der Küste Norwegen wieder runter und mit der Fähre Oslo – Kiel retour.
    Wir werden für 6 Wochen Mitte September los fahren, wir hoffen das bis dann die Grenzen immer noch offen sind.. Gemäss eurem Bericht ist der Herbst ja eine schöne Reisezeit. 🙂

    Wir sind uns sicher, dass wir den Ferjekort bestellen werden. (Fähre Lofoten – Bodo) Nun aber die Frage zum Chip. Kann man den Ferjekort auch ohne Chip benützen (auch in den Corona-Zeiten)? Und wenn ein Chip besser ist, wäre dann für uns der BroBizz besser, da wir über die Öresundbrücke hinauf fahren? Oder spiel es keine Rolle, da wir nur einen Weg über die Brücke nehmen?

    Danke euch für eure Hilfe & liebe Grüsse aus der Schweiz
    Natalie 🙂

    • Hei Natalie,

      vielen Dank für deine lieben Zeilen. Wir freuen uns mit und für euch, dass ihr eine so tolle Reise vor euch habt: Die Zeit und die Route passen perfekt. Ihr werdet traumhafte Erlebnisse haben und wohl auch die ersten Nordlichter der neuen Saison sehen können….

      Aber nun zu euren Fragen: Im Prinzip kannst du auch nur mit einem aktiven Ferjekort-Account reisen. Es sind dann nur entsprechend weniger Fähren, auf denen ihr sparen könnt, da immer mehr Verbindungen auf die Erfassungen / Kassierung mit Transpondern (BroBizz oder Autopass) umstellen. Das kannst du auf dieser Webseite (LINK) gut sehen: Die ersten Fährstrecken akzeptieren die Abrechnung über Transponder und die zweite Übersicht, zeigt die Fähren, wo du auch ohne Transponder auf das Guthaben deines Ferjekort-Accounts und somit die entsprechenden Rabatte zugreifen kannst. Wie du siehst, ist die Fähre nach Moskenes dort dabei und du erhältst also die 50 % Rabatt auch ohne den Transponder. Soweit – so gut. ABER: Bei eurer Anreise und der langen Zeit bzw. weiten Strecke in Norwegen, würden wir euch dringend zum Transponder raten…!! In dem Fall zum BroBizz, da ihr damit zumindest auch einen “Chip-Rabatt” auf der Öresundbrücke erhaltet, dieser auf einer deutschsprachigen Webseite bestellt werden kann und ihr ihn in Norwegen wie den AutoPass Transponder einsetzen könnt. In eurem Fall also die beste und fast perfekte Lösung – zumal ihr auch ganz bequem die “schnellen” Spuren auf der Öresundbrücke und den Fähren nutzen könnt.

      Wir hoffen euch damit etwas weitergeholfen zu haben und wünschen euch nun eine schöne Reise. Falls noch Fragen auftauchen, dann meldet euch gern jederzeit noch einmal.

      Liebe Grüße in die schöne Schweiz,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen Dank für Eure einzigartige tolle verständliche Seite. Für uns geht es Anfang September das erstemal mit dem Womo nach Norwegen und ich fange nun an alles für die Maut vorzubereiten. Gerade eben habe ich ein Konto bei EPC PLC angelegt und das Fahrzeug hinzugefügt. Eine Umweltdifferenzierung ist über diese Seite nicht mehr möglich, sie verweisen auf die AutoPass Seite, wurde anscheinend umgestellt. In Eurer Anleitung schreibt Ihr, dass ca. 14 Tage später die Registrierung bei AutoPass Brikke erfolgen soll. Gibt es einen Grund warum ich zwei Wochen warten soll? Vielen Dank für Eure Rückmeldung.

    Grüße Michi

    • Hei Michi,

      wir danken dir für dein nettes Feedback und deinen Kommentar bzw. die entsprechenden Fragen hier auf unserer Webseite. Was EPC PLC anbelangt, gibt es tatsächlich gerade einige aktuelle Veränderungen, die aber noch nicht abgeschlossen sind bzw. über die bisher nicht offiziell informiert wurde. Es steht wohl offensichtlich ein genereller Wechsel von EPC PLC zu EPASS24 bevor, wenn es um die Erbringung der bisherigen Dienstleistungen geht. Wir sind da dran und informieren im Blog und auch im Newsletter, sobald es etwas Neues gibt. Für euch macht es letzen Endes nicht so viel aus, denn eine fehlende Umweltdifferenzierung ist nur in den Städten relevant und zieht – im Gegensatz zum Transponder und der Ferjekort – nicht die riesigen Spareffekte nach sich.

      Die Wartezeit zwischen Bestellung vom AutoPass Transponder und der Ferjekort muss nicht sein – macht es aber etwas eleganter, da in dieser Abfolge in der Regel deine Daten von AutoPass automatisch bei der Ferjekort verfügbar sind und dadurch die Verknüpfung zwischen beiden Systemen zuverlässig und automatisch erfolgt. Machst du beide Bestellungen am gleichen Tag, musst du später daran denken, nach dem Erhalt vom AutoPass Transponder dessen Seriennummer noch manuell im Ferjekort-Account nachzutragen, um beide Systemwelten miteinander zu verbinden – das ist der ganze Dreh dahinter.

      Wir hoffen dir / euch geholfen zu haben und wünschen eine gute Fahrt sowie eine tolle Reise,

      Conny und Sirko

  • Hey Ihr zwei,
    vielen Dank für die wirklich ausführliche Beschreibung. ABER, ich check es trotzdem nicht ganz. Eigentlich gibt es ja nicht wirklich einen großen Unterschied zwischen AutoPass und BroBizz!?! Wir wollen vielleicht über Schweden nach Norwegen und mit der Fähre wieder zurück. In Norwegen wollen wir uns treiben lassen. Wir wissen also nicht, wie oft wir eine Fähre benutzen oder wie oft wir in Städte fahren.
    Dann wäre doch für uns BroBizz richtig? Vergünstigung für Städte gibt es nur mit AutoPass?

    • Hei Anita,

      ärgere dich nicht: Es ist ein durchaus schwer verständliches System – aus nordeuropäischer Sicht und eben mit einem gesunden Pragmatismus aufgesetzt. Zudem ändern sich ständige einige Dinge und Themen. Tatsächlich gibt es kaum große Unterschiede zwischen dem BroBizz und dem AutoPass – technisch schon gar nicht. Aber letzten Endes überwiegen die kleinen Vor- und / oder Nachteile des jeweiligen Transponders abhängig davon, wo du meistens unterwegs bist oder sein wirst. Es hängt also vom persönlichen Reiseverhalten, etwas auch vom Fahrzeug und der geplanten Route ab. Da ihr augenscheinlich nur durch Schweden und Norwegen fahrt, wäre in eurem Fall gerade er “originale” norwegische AutoPass besser: Er kostet keinen festen Preis wie der BroBizz – nur eine Kaution, die du eben wieder bekommst. Zudem kannst du sicher sein, in Norwegen immer richtig abgerechnet zu werden. Da gibt es beim BroBizz aufgrund der Datenübermittlung aus Norwegen immer wieder Bugs, die nur schwer zu klären sind: BroBizz schiebt es auf die Norweger und die verweisen dich an BroBizz. Ärgerlich!!

      Insofern klare Empfehlung: AutoPass und abhängig von eurer geplanten Route in Norwegen eventuell auch die Ferjekort.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben. Sonst einfach noch einmal melden…

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Herzlichen Dank für die Übersicht
    ich bin jedoch immer noch verwirrt…
    Wir wollen mit einem Womo <6m <3.5t über die Brücken hin und zurück und auf die Lofoten.
    Nach dem lesen der Info wäre dann folgendes sinnvoll?
    für die Brücken: Bropas 42€ inkl. Oeresundsbizz, und diesen bei der Storebelt im Vertrag "Privat" registrieren
    für die Fähre die Ferjekort (bei Moskenes-Bodö wird nur die Karte verwendet, kein Bizz?)
    Wir wollen hauptsächlich über Schweden anreisen, so dass nur relativ wenige km auf Mautpflichtigen Strassen zusammen kommen…
    Herzlichen Dank, Harald

    • Hallo Harald,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und die damit verbundene Anfrage. In der Tat ist das für eure Konstellation die sinnvollste Variante – so spart ihr auf den Brücken mit BroPas und Öresundbizz (den BroPas gleich nach der Rückkehr wieder stornieren – da wird es noch einmal günstiger, denn inzwischen wird wohl eine anteilige Jahresgebühr zurückerstattet) und auf den Fähren in Norwegen nutzt ihr die Rabatte durch euer Ferjekort-Konto, was gerade bei den Lofoten-Fähren oft dreistellige EURO-Beträge ausmacht. Allerdings benötigt ihr auch dort kaum noch die echte Ferjekort-Plastikkarte, da seit Corona fast überall die Kennzeichen gescannt werden, um die Kassierer vor Ansteckungen zu schützen.

      Zur Sicherheit – in eurem Fall wohl nicht unbedingt notwendig, aber auch nicht schädlich – die Seriennummer vom Öresundbizz in das Feld “AutoPass Tag” bei den Fahrzeugdetails im Ferjekort-Account eintragen, um beide Systeme miteinander zu verbinden und auf den Fähren, die per Transponder abrechnen, diese bequeme und sicherste Variante nutzen zu können. Damit kann es losgehen und wir wünschen “GOD TUR”. Genießt es.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    zunächst einmal hoffe ich, dass meine Fragen(n) nicht doppelt erscheinen, aber ich finde meinen Kommentar von vor ein paar Tagen nicht.
    Wir haben bereits Anfang des Jahres die Fähre von Travemünde nach Trelleborg gebucht um uns am 22.07. auf den Weg Richtung Lofoten zu machen.
    Unser Wohnmobil ist schon länger bei EPC registriert und auch der BroBizz Chip liegt bereit und wartet auf seinen Einsatz. Eigentlich fehlt uns jetzt nur noch die Ferjekort, aber da fängt das Problem an:
    Es ist ja immer noch nicht klar, ob wir a) überhaupt nach Norwegen einreisen können, b) ob eine Einreise über Schweden möglich sein wird, c) wie es mit ungeimpften Kindern und Jugendlichen aussieht …….etc. Irgendwie ist ein ein seltsames Gefühl, 3700 NOK einzahlen zu müssen, ohne zu wissen ob man nach Norwegen reisen kann.
    Ist es möglich, zunächst einen kleineren Betrag zu überweisen um die Ferjekort erstmal auf den Weg zu bringen? Man könnte ja kurzristig “nachladen”, wenn mach sicher ist das alles klappt, oder?
    Mittlerweile sind wir (gerade im Zusammenhang mit der Ferjekort) auch zu dem Ergebnis gekommen, dass der AutoPass die bessere Wahl gewesen wäre. Lässt sich das noch ändern? Könnte man den AutoPass zusätzlich beantragen und den BroBizz Chip dann einfach zu Hause lassen?
    Wir hoffen jedenfalls, dass wir bald anfangen können das Wohnmobil zu packen und endlich wieder losfahren können. Selbst wenn wir dafür die Fähre nach Schweden stornieren und gegen eine Überfahrt von Dänemark nach Norwegen austauschen müssen.
    Vielen Dank für eure Hilfe und viele Grüße, Karin

    • Hallo Karin,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die damit verbundenen, derzeit durchaus spannenden Fragen… In der Tat ist Vieles schwer planbar, wobei wir persönlich (!!) aktuell davon ausgehen, dass ab Anfang Juli die Einreise nach Norwegen möglich sein wird. Aber wie auch immer: Ihr wollt perfekt vorbereitet sein und kein Risiko eingehen – daher also nun zu deinen Fragen:

      Grundsätzlich gibt es keinen Grund, wenn man den BroBizz bereits besitzt, stattdessen noch auf den AutoPass umzuschwenken – insbesondere nicht in Hinsicht auf die Ferjekort. Ihr könnt und solltet dann auch, wenn es soweit ist, den BroBizz genau wie einen AutoPass Chip einfach mit eurem Ferjekort-Konto verbinden. Der Bizz macht nichts Anderes, als eure Fahrten auf den dafür umgestellten Fähren zu erfassen und an euren Ferjekort-Account zu melden. Daher ist es völlig egal, welchen Transponder ihr dafür verwendet.

      Zur Ferjekort selbst: Hier kann man nur den vollen Betrag einzahlen, um das Konto zu aktivieren – insofern fällt deine Idee aus. Du kannst aber bis kurz vor der Reise warten, dann erst einzahlen und den Bizz mit dem Konto verbinden. Dann erreicht euch zwar die Ferjekort-Plastikkarte nicht mehr, aber seit Corona wird auf 95% der norwegischen Fähren eben ohnehin deine Überfahrt nur noch mit dem Transponder oder einer Erfassung deines Kennzeichens registriert und dann von deinem Ferjekort-Konto Guthaben abgezogen. Damit will man die Kassierer schützen und insofern ist die Ferjekort aus unserer eigenen Erfahrung 2020 als Plastikkarte vorerst nicht mehr notwendig – das aktive Konto mit einem Guthaben aber schon, sonst gibt es keine Rabatte… 🙂

      Wir hoffen, dass war und ist so verständlich und wir konnten dir bzw. euch damit helfen. Eine gute Reise und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hej Sebastian,

      das tut gut – einfach mal nur ein nettes Feedback und ein Dankeschön, für das wir uns wiederum in gleicher Weise bedanken.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr zwei,
    Euer Blog ist wirklich sehr umfassend und hilfreich und es ist toll, dass man so viele gute Informationen erhält.
    Auch IND ein wenig irritiert mit dem ganzen „Maut-Gedöns“😉.

    Wir fahren mit unserem eigenen Wohnmobil und ich habe jetzt erst einmal die ferjekort bestellt und mit Guthaben aufgeladen. Anschließend habe ich bei Autopass einen Vertrag über einen Transponder abgeschlossen, ich hoffe, dass war so richtig? Müssen die beiden dann verknüpft werden? Wenn ja, wo und wie.
    Obwohl ich Eure Berichte öfters durchgelesen habe, schwirrt mir schon der Kopf, ob ich alles richtig gemacht habe😬

    Würde mich riesig über eine kurze Antwort von Euch freuen.

    Har det bra
    Regina

    • Hallo Regina und / oder Michael…,

      vielen Dank zunächst für euren Kommentar und das nette Feedback zu unserem Blog. In der Tat habt ihr alles richtig gemacht und müsst jetzt nur noch einmal in euren Ferjekort Account gehen, bei den “Vehicle Details” das Feld “Autopass Tag” suchen, dort eure Seriennummer vom grauen Autopass Transponder eintragen und dann die Änderungen speichern. Das war und ist alles 🙂

      Damit wünschen wir euch eine gute Reise, jetzt erst einmal ein schönes Wochenende und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei eure Seite hat mir schon sehr geholfen.
    Ich habe aber eine Frage,muss ich den Auto-Pass jedes jähr neu anmelden? oder gilt er solange wie ich mich nicht abmelde?
    Danke schon mal und hoffentlich gehts Balt wieder Richtung Norwegen Sabine und Thomas

    • Hei Sabine,

      sobald du den AutoPass Transponder hast, kannst du ihn solange nutzen, bis du ihn wieder zurückgibst. Dabei fallen auch keine jährlichen Kosten o.ä. an und insofern bist du immer perfekt vorbereitet, kannst nur sparen und entspannt reisen. Etwa alle 4 – 5 Jahre bekommst du einen neuen Chip zugesendet und musst dann eventuell nur den alten Transponder zurücksenden oder entsorgen (das ändert sich immer mal), weil dann die Batterien langsam schwach werden.

      Liebe Grüße und allzeit gute Reise(n),

      Conny und Sirko

  • Hallo liebe Conny, hallo lieber Sirko,

    uns gefällt Euer Blog sehr gut und wir haben uns für unsere erste geplante Norwegen Womo-Tour (3,85t und 7,40m) schon viele nützliche Tipps geholt 😊 und studieren ihn fleißig weiter 😉

    Leider verlieren wir beim Thema Maut langsam den Überblick.

    Wir haben bisher einen BroPas-Vertrag für die Öresundbrücke abgeschlossen und bekommen dazu jetzt den kostenlosen Öresund-Bizz zugesandt (Abrechnung erfolgt über ÖresundPAY).

    Jetzt stellt sich uns die Frage, können wir diesen Öresund-Bizz auch zur Mautabrechnung in Norwegen verwenden?
    Unserer geplante Route geht über Oslo und die E6 auf die Lofoten, mit Abstecher zum Geiranger und der Atlantikstraße.

    Für die Fährfahrten würden wir uns nun noch die AutoPass Ferjekort bestellen wollen.
    Kann man diese dann mit diesem Öresund-Bizz verknüpfen oder ist die Verwendung eines anderen Transponders von anderen Anbietern sinnvoller?

    Wir haben Bedenken nun noch einen AutoPass Brikke zu bestellen (wegen der AutoPass Ferjekort und der Wohnmobileinstufung M1) und dann mit zwei Transpondern an Bord womöglich doppelt Maut zu bezahlen, da von uns angedacht ist, den Öresund-Bizz eigentlich nur für die Brücke zu nutzen.
    Wir spielen mittlerweile mit dem Gedanken, den Örsesund-Bizz zu Hause zu lassen und nur ein ITICKET bei der Brückenüberfahrt mit den hoffentlich reduzierten BroPas-Kosten zu nutzen.

    Leider wissen wir nun nicht mehr was die beste und sinnvollste Kombination für uns ist und ob wir nicht schon was falsches abgeschlossen/bestellt haben.

    Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns mit Euren Erfahrungen unterstützen könntet .-)

    Herzlichen Dank an Euch Zwei & Viele liebe Grüße,
    Susi

    • Hallo Susi,

      zunächst vielen Dank für die “Blumen” und sorry für die etwas späte Antwort. Derzeit erschlägt es uns aber förmlich, da augenscheinlich halb Deutschland in den nächsten Wochen schlagartig in den Norden reisen möchte und wir seitdem mit Fragen, Kommentaren und Nachrichten schachmatt gesetzt werden – dennoch möchten wir allen auch wie vor persönlich antworten bzw. helfen.

      Zumindest ist die Antwort / Lösung in eurem Fall ganz einfach: Ihr fahrt mit dem Öresund-Bizz nach Norwegen, denn darüber wird auch die Maut abgerechnet. Also alles ganz easy…. Dazu richtet ihr euch jetzt noch einen Ferjekort-Account ein, da der den größten Spareffekt (gerade auf den bzw. die Lofoten) bringt und tragt bei den Fahrzeug-Details im Feld “Autopass Tag” (sofort oder auch etwas später, aber vor der Reise) die Seriennummer von euerem Bizz ein. Guthaben überweisen – Fertig!!

      Somit seid ihr perfekt vorbereitet und müsst keinen Stress machen oder ein Chaos riskieren. Wir hoffen, dass war und ist soweit alles nachvollziehbar erklärt und ihr habt damit eine schöne Reise. Im Gegenzug freuen wir uns immer wieder über eine Verlinkung zu diesem Thema 🙂

      God tur und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny+ Sirko,
    habe gerade Autopass+ Autopassferje miteinander verbunden und den Chip angebracht.
    Eure Tipps und Hinweise sind immer wieder hilfreich!
    Besten Dank!
    Thomas

    • Hei Thomas,

      wir haben heute – leider erst nach langer Zeit – mal wieder unsere Kommentare durchsucht und geschaut, ob wir irgendwann oder irgendwo mal eine Antwort vergessen haben. Und, siehe da – es gibt unter anderem noch deine nette Nachricht und das tolle Feedback von dir…. Dafür nun heute zunächst einmal herzlichen Dank. Bitte entschuldige die so späte Antwort – aber wir haben in der Masse an Nachrichten, Kommentaren und Fragen in den letzten Wochen einfach den Überblick verloren, denn es kam dieses Jahr alles auf einmal und dennoch wollen wir aber eben auch jeden Eintrag persönlich beantworten… In diesem Sinne kommt bzw. kam so eine tolle Nachricht wie von dir gerade recht: Eine perfekte Motivation in dem Chaos und Irrsinn dieser Tage.

      Daher nochmals herzlichen Dank dafür und allzeit tolle Reisen durch den Norden – vielleicht fahren wir uns ja einmal über den Weg..??!!

      Jetzt aber erst einmal ein schönes Wochenende und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden, Eure Seite ist wirklich richtig toll, informativ und unterhaltsam. Danke!

    Meine Fragen:

    1. Verbindung der Ferjekort mit einem Transponder
    Auf der Ferjekort-Seite https://minside.autopassferje.no/ kann ich die AutoPASS tag number unter vehicles mit der Ferjekort verbinden.
    Leider konnte ich nicht herausfinden, wie sich der BroBizz mit der Ferjekort verbinden lässt. Geht das über die Ferjekort-Seite oder die Brobizz-Seite?

    2. Ich habe jetzt beide Transponder (OBU) BroBizz und Autopass bestellt, da jeder gewisse Vorteile in bestimmten Regionen hat.
    Ist es möglich, beide Transponder im Fahrzeug mitzuführen, oder wird dann bei beiden Anbietern quasi doppelt abgerechnet?

    • Hei Mathias,

      vielen Dank für das nette Feedback zu unserer Webseite und deine Fragen zum Thema AutoPass, die wir nachfolgend gern beantworten:

      1. Du trägst in das Feld “AutoPass Tag Number” die Seriennummer deines BroBizz Transponders ein, die auf dem grauen Gehäuse angebracht ist. Damit hast du den BroBizz mit deinem Ferjekort Account verbunden.

      2. Wenn du beide Transponder mitführst, musst du einen davon in einer gut abgeschirmten Schachtel aufbewahren, damit du kein Chaos fabrizierst bzw. im Nachhinein doppelte Abrechnungen zu reklamieren hast. Generell würden wir aber davon abraten, mit zwei Transpondern zu hantieren, da du ja auch die Ferjekort nur mit einem davon verbinden kannst oder eben die Einstellungen ständig ändern müsstest.

      Wir hoffen, dir mit diesen Informationen weiter geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo leider bin ich schon wieder mit Fragen bei Ihnen. Ich habe bei Ferje 375€ einbezahlt. Sind da jetzt schon der Betrag für zukünftige Fahrten mit inbegriffen und wenn ich einen Teil aufgebraucht habe bekomme ich dann ein Mail um weitere Beträge nach zu bezahlen. Es ist leider nicht möglich im Internet diese Fragen auf zu klären. Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen.
    Mfg erwin

    • Hallo Erwin,

      genauso ist es…. Du hast dort jetzt ein Guthaben in der Höhe von 375.- € von dem deine nächsten Fährüberfahrten abgebucht werden. Sobald du nur noch 25% von diesem Guthaben zur Verfügung hast, bekommst du eine E-Mail und zahlst wieder einen Betrag ein, damit du wieder die 375.- € erreichst. Dafür werden dir auf den Fähren nur noch 50% der regulären Tarife berechnet. Du sparst extrem viel Geld und die Fährgesellschaften können dafür bereits mit deinem Geld arbeiten = ein faires Geschäft.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo danke ich habe es im Spam gefunden. Leider wird wahrscheinlich aus der Norwegenfahrt nichts werden. Wir haben uns beide gegen Corona Impfen lassen, aber wie ich in den Nachrichten gelesen habe wollen die keine Womo Touristen reinlasse. ich glaube dass sich da nichts ändern wird. L E I D E R
    Mfg erwin

    • Hallo Erwin,

      in der Tat sieht es derzeit nicht gut aus, wenn es um Reisen nach oder in Norwegen geht… Ohne falsche Hoffnungen machen oder Gerüchte verbreiten zu wollen, gibt es aktuell wohl vielleicht ab Anfang August die Möglichkeit nach Norwegen einzureisen. Wir drücken dir / euch in jedem Fall ganz doll die Daumen und hoffen das Beste.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo entschuldigt bitte da bin ich schon wieder, ich bin bei AutoPass for Ferje fra Skyttel AS registriert aber es sind die 3700 nk noch nicht bezahlt. Ich finde leider keine Möglichkeit den Betrag einzuzahlen ( BIN ) ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
    LG erwin

    • Hallo Erwin,
      du solltest bzw. müsstest inzwischen eine E-Mail von AutoPass for Ferje erhalten haben, in der du alle Informationen für die Überweisung des einzuzahlenden Betrages findest. Falls nicht: Hast du schon einmal im Spam-Ordner deines Postfaches geschaut?

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Danke für die ausführliche Antwort von euch beiden, leider finde ich keine Möglichkeit wo ich die Ferjekot bestellen kann. Muß man die Bestellung über BroBizz oder separat (wo) machen. Ich habe durchgelesen habe aber leider keine Bestellmöglichkeit gefunden, bitte wenn MÖGLICH um mehr info.
    LG Erwin

    • Hei Erwin,

      die Ferjekort bestellt man extra und richtet dazu einen Account bei Autopass for Ferje – der norwegischen Gesellschaft für die Ferjekort – ein. Dieses verbindet man dann mit seinem jeweiligen Maut-Chip, in deinem Fall also mit dem BroBizz, indem man dessen Seriennummer in das Feld “AutoPass Tag” in seinem neuen Ferjekort Account einträgt. Also: Ferjekort Account anlegen, Guthaben einzahlen und den BroBizz damit verbinden. Wie man die Ferjekort bestellt bzw. den dafür notwendigen Account anlegt, haben wir in diesem Beitrag (Link) erklärt. Damit sollte alles passen…

      Wir wünschen dir ein schönes Osterfest und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo da ich viele eurer guten Kommentare gelesen habe, brauche ich eure Hilfe. Ich habe die Brobizz bestellt und bekommen, reicht mir Brobizz oder soll ich noch etwas dazu bestellen. Und gibt es eine Übersichtskarte wo ich sehe wo ich günstig fahren kann.
    Ich habe gesehen es gibt (autopass-epc-brobizz-ferjekort-bropas) es sind so viele das man nicht wissen kann welche wirklich benötigt wird. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Leider wissen wir nicht ob wir überhaupt nach Norwegen durchkommen. Seit letzten Jahr träumen wir wieder ( waren schon 4 mal )nach Norwegen fahren zu können. Eine Frage noch wo würden wir eine genaue Auskunft über die Einreisebedingungen mit dem WOMO bekommen.
    Schon im voraus Danke
    LG erwin

    • Hei Erwin,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar, auf den wir nun endlich antworten wollen. Derzeit ist es bei uns – trotz Lockdown – ziemlich hektisch und wir haben alle Hände voll zu tun, gerade weil uns viele Anfragen zu Reisen nach Norwegen erreichen.
      Nun aber auch zu deiner Frage: Mit dem BroBizz bist du erst einmal ziemlich perfekt ausgestattet. Es lässt sich eventuell noch ein kleinerer Betrag sparen, falls du nicht mit der Fähre in den Norden reist sondern über die Öresundbrücke fährst und ein längeres oder schweres Wohnmobil hast…? Dann kann man unter Umständen noch den BroPas buchen und mit seinem BroBizz verbinden. Hier ist aber viel Aufwand bei wenig Ersparnis – zumindest wenn man nur die eine Reise vor sich hat.
      Interessanter ist und wäre dann wohl die Ferjekort, wenn auf eurer Route in bzw. durch Norwegen einige Fähren liegen. Wenn ihr aber nur zwei Wochen im Landesinneren unterwegs seid, lohnt sich auch dieser Aufwand nicht. Solltet ihr an der Küste entlang fahren oder lange Zeit in Norwegen unterwegs sein bzw. auch die teure Fähre nach Moskenes auf die Lofoten nutzen, ist die Beantragung einer Ferjekort zu empfehlen, da du damit 50% Rabatt auf deine Fährüberfahrten erhältst. Die Anleitung und mehr Informationen zur Ferjekort findest du hier.

      Was die Einreisebestimmungen nach Norwegen angeht, können und möchten wir immer auf die offizielle, aktuelle und deutschsprachige Information auf der Webseite des norwegischen Tourismusverbandes Visit Norway (LINK) verweisen. Da findest du alle Informationen und Regelungen, die du benötigst.

      In der Hoffnung, dir geholfen zu haben, senden wir liebe Grüße und wünschen noch einen schönen Sonntag,

      Conny und Sirko

  • Danke nochmals für eure guten Kommentare es war sehr gut und informationsreich alle Kommentare durchzulesen, ich habe versucht den Brobizz und den Autopass Ferjekot zu bestellen, leider ist alles in dänischer Sprache. Gibt es irgendwo die Möglichkeit auf deutsch.

    • Hallo Erwin,

      vielen Dank für deinen weiteren Kommentar und die nette Rückmeldung. Auf der Webseite von BroBizz kannst du ganz unten das Land und die Sprache auswählen und dort eben auch alles auf Deutsch umstellen. Damit ist die Bestellung dann kein Problem. Für die Bestellung der AutoPass Ferjekort haben wir extra hier in unserem Blog (Bereich Norwegen Ratgeber) eine deutschsprachige Anleitung mit Bildschirmaufnahmen veröffentlicht, damit man dort auch ohne Fremdsprachen-Kenntnisse bestellen kann.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und verbleiben mit besten Grüßen,
      Conny und Sirko

  • Hallo ich versuche es nochmals, wie gesagt ich kann keine Schrift sehen. Es ist schön zu sehen wenn sich Leute wie ihr es seit die ihre Informationen an andere weitergeben danke.

    • Hei Erwin,

      wir danken dir sehr herzlich für dein nettes Feedback sowie deinen Kommentar und den freundlichen Hinweis auf den Fehler in unserer Kommentarfunktion. Tatsächlich muss durch ein WordPress Update hier die dunkle Schriftfarbe “verloren gegangen” sein…. Durch deinen Hinweis konnten wir das soeben schnell beheben und somit sind die Kommentare nun wieder richtig zu schreiben und dabei vor allem auch gleich lesbar.

      Vielen Dank und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo Andreas,

      wir danken dir sehr herzlich für deinen Kommentar und den Link, der eventuell dem ein oder anderen Nordlandblog-Leser weiterhelfen kann und wird. Zudem drücken wir dir / euch die Daumen, dass es in diesem Jahr endlich wieder auf normale Art und Weise möglich ist, den Norden zu bereisen, zu erleben und zu genießen.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Moin aus dem Norden,

    habt ihr Erfahrungen hinsichtlich der Akkulaufzeit des Brikke? Ich habe einen im Frühjahr 2020 bestellt für die Reise im Sommer. Doch aufgrund der Pandemie mussten wir unsere Pläne ändern und würden gerne die geplante Reise im August 2021 nachholen.

    Bleibt gesund und liebe Grüße aus Kiel

    Michael

    • Hallo Michael,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die in diesem Zusammenhang gestellte Frage. Wir nutzen unseren Brikke bereits seit 2019 und haben bisher keine Probleme mit den Akkus bzw. Batterien. Aus allen Feedbacks die wir erhalten und laut einer Aussage von BroBizz ist zu unterstellen, dass die Transponder aufgrund leerer Batterien nach etwa 3 – 4 Jahren ausgetauscht werden müssen. Insofern könnt ihr eure Reise in diesem Jahr mit dem Brikke ohne Bedenken nachholen. Wir drücken auf alle Fälle die Daumen dafür…!!

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    wir wollen dieses Jahr mit unseren Wohnmobil (3,5t, 7,3m lang) zum ersten mal nach Norwegen reisen. Auf der Suche nach Informationen sind wir auf Euren sehr interessanten Nordlandblog gestoßen. Wir waren gleich begeistert,
    Beim durchstöbern sind wir auf Eurem Mautratgeber gestoßen und haben uns gleich Gedanken gemacht welche Variante wir wohl benötigen.
    Unsere Tour führt von Deutschland nach Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden zurück nach Deutschland.

    Siehe auch unten aufgeführten Routenverlauf:

    Homburg – Mainz – Frankfurt/Main – Hanau – Schlüchtern – Fulda – Hann. Münden – Hildesheim – Hannover
    – Essel – Rabenkirchen-Faulück – Schleswig – Kolding – Vejle – Arhus – Aarhus Aarhus N – Randers –
    Alborg – Bindslev – Hirtshals – Mandal – Dydland – Egersund – Brusand – Stavanger – Jørpeland –
    Røldal – Odda – Kinsarvik – Kinsarvik Ullensvang – Lofthus – Espeland Haukeland – Flåm –
    Aurlandsvangen Aurland – Voss – Lærdal – Sogndal – Olden – Briksdalsbre – Stryn – Geiranger –
    Eidsbygda – Kristiansund – Trondheim – Litle Malvik – Steinkjer – Namsos – Grong – Majavatn –
    Trofors – Mosjöen – Storforshei – Røkland – Rognan – Fauske – Sørvågen – Leknes – Tengelfjorden
    – Setermoen Bardu – Setermoen – Tromsdalen – Skibotn – Storslett – Alta – Kafjord – Skarsvåg –
    Lakselv – Kaamanen – Inari Ivalo – Sodankylä – Rovaniemi Apukka – Rovaniemi – Luleå – Skelleftea –
    Umea – Örnsköldsvik Domsjö – Sundsvall – Sundsvall Algar – Stockholm Bredäng – Stockholm –
    Norrköping – Oskarshamn – Kalmar – Karlskrona Sturkö – Karlskrona – Kristianstad – Malmö – Rødovre –
    Köge – Aabenraa – Flensburg – Hamburg – Burgwedel Großburgwedel – Göttingen – Kassel – Malsfeld
    Beiseförth – Bad Homburg – Kaiserslautern – Homburg

    Laut ADAC haben wir 6-8 Fähren plus die zwei Brücken Storebaeltbrücke und Öresundbrücke auf unser Tour.
    Wir möchten auch die Mautgebühren mit Karte bezahlen, da wir im Jahr meistens 6Monate unterwegs sind.

    Aus Euren Mautratgeber würden wir uns für die Variante 2 – Registrierung für den BroBizz und die Ferjekort entscheiden.

    Unsere Frage liegen wir damit richtig und wenn wir BroBizz und Ferjekort bestellen, wie lange sind diese gültig?
    Falls wir wegen Corona 2021 nicht fahren können, würden wir dann 2022 fahren.

    Karin & Holger

    • Hallo ihr Beiden,

      zunächst einmal herzlichen Dank für euer tolles Feedback zu unserem Blog, über das wir uns sehr gefreut haben. In gleicher Weise möchten wir uns für euren ausführlichen Kommentar sowie die Drain enthaltenen interessanten Fragen bedanken. Vorab: Ihr habt euch in jedem Fall eine traumhafte Strecke ausgesucht und wir drücken euch die Daumen, dass ihr diese Tour schon bald realisieren könnt.

      Nun aber zu euren Fragen: Tatsächlich bietet sich in eurem Fall die Konstellation BroBizz und Ferjekort an. Da ihr über die Brücken (Landweg) in den Norden fahrt und die Bezahlung / Abbuchung über die Kreditkarte eine wichtige Rolle spielt ist der Punkt BroBizz eindeutig. Den würden wir an eurer Stelle sofort bestellen, um jetzt auch die Zeit effektiv zu nutzen. Wenn dann irgendwann Alle “los wollen” wird es sicher hektisch und Probleme bei der Lieferung geben. Zudem habt ihr beim BroBizz keine jährlichen Kosten o.ä. und eine quasi endlose Gültigkeit. Insofern also registrieren bzw. bestellen und dann erst einmal hinlegen, bis es irgendwann losgeht.

      Etwas anders ist es bei der Ferjekort. Hier würden wir mit der Bestellung / Registrierung solange warten, bis erkennbar ist, wann es in etwas losgeht. Es ist bekannt, dass die Ferjekort / Fergekort Konten nach einer gewissen Zeit ohne Nutzung auf inaktiv gesetzt werden. Dann kann man den Account zwar wieder aktivieren, aber im Zweifelsfall hat man zusätzlichen Stress oder auf der ersten Fähre in Norwegen Missverständnisse. Nach welchen Kriterien und Zeiträumen die Konten auf inaktiv gesetzt werden können wir nicht genau sagen und bei unserem Account (immer mit einem Guthaben gefüllt) gab es auch nach 12 Monaten Zeit ohne Nutzung noch keine Probleme. Dennoch der Tipp: Sobald ihr wisst, in etwa 10 – 8 Wochen geht es los, kümmert ihr euch dann um die Ferjekort. Da ihr den BroBizz dann bereits längere Zeit besitzt, ist das auch ganz einfach und die Verbindung zwischen beiden Systemen wird zu 99 % gleich automatisch hergestellt.

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben. Sollten noch weitere Fragen dazu auftauchen oder bestehen – dann meldet euch gern jederzeit. Ansonsten freuen wir uns auf ein Wiederlesen oder auch über jede Weiterempfehlung.

      Passt gut auf euch auf und bleibt vor allem gesund. Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo, kann mir jemand sagen, ob man auch ein geringeres Guthaben auf die Ferje Cord laden kann? 270 Euro sind sehr viel wenn man nur wenige Fähren nutzt. Vielen Dank für die evtl. Info und VG Hartmut

    • Hej Hartmut,

      nein kann man nicht. Da die Fahrzeuge nach Länge eingestuft sind, gibt es 3 vergebene Kategorien. Die kleinste ist bis maximal 8 Meter und kostet 3500 Kronen.

      Dein Restguthaben kannst du dir aber wieder auszahlen lassen, indem du die Ferjekort zurück sendest. Die Buchung des Guthabens erfolgt kurze Zeit später.

      Oder du setzt sie bei der nächsten Reise wieder ein.

      Gruß aus Kiel

      Michael

    • Hallo Hartmut,

      wie Michael bereits geschrieben hat, gibt es da feste Klassen und innerhalb dieser wiederum fest vorgegebene Guthabenbeträge, die einzuzahlen sind. Ergänzen möchten wir, dass aus unserer Erfahrung die Beträge “leider” inzwischen ganz gut gestaffelt sind und in der Regel bei einer längeren, ausgiebigen Reise durch Norwegen auch zum großen Teil in der jeweiligen Klasse aufgebraucht werden. Nutzt man hingegen tatsächlich lediglich 2, 3 oder 4 Fähren mit einem kleineren Fahrzeug und ist nicht öfter in Norwegen, muss man daher durchaus überlegen, ob man den Aufwand für die Registrierung und den Erwerb der Ferjekort (Fergekort) betreiben möchte.

      In jedem Fall bekommst du auch deiner Reise anstandslos das restliche Guthaben zeitnah und ohne viel Aufwand wieder ausgezahlt. Dafür reicht eine E-Mail an die Kontaktadresse von Ferjekort Autopass.

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr Beiden,
    wir planen im Juli eine Tour nach Norwegen. So sind wir auf euren Block gestoßen. Ich lese gerade die Informationen zum Thema Maut. Das ist für uns sehr interessant, da wir keine Erfahrungen mit Norwegen haben. Auch alle anderen Berichte, Erfahrungen und Bilder sind sehr beeindruckend.
    Ich bin aus Schwarzheide. Also quasi ein Gruß aus deiner alten Heimat Sirko.
    Ihr steckt sehr viel Zeit in diesen Block und die Informationen sind sehr hilfreich. Vielen Dank dafür.
    Man merkt das Norwegen etwas ganz besonders in eurem Leben ist.

    VG Gunter

    • Lieber Gunter,

      hab vielen Dank für deine netten Zeilen sowie die lieben Grüße aus Sirko`s alter Heimat. Wir sind ja – wenn wir nicht gerade im Norden unterwegs sind – nach wie vor oft und gerne in Schwarzheide. Oft ist das zugleich ein Ausflug in eine Zeit toller Erinnerungen und in die Vergangenheit.

      Wir freuen uns, wenn wir euch bei der Planung eurer Reise nach Norwegen begleiten und unterstützen können. Noch viel mehr freuen wir uns, wenn wir euch zudem auch die entsprechenden Inspirationen für den Trip in den Norden geben können. Was für eine Tour habt ihr denn bis jetzt geplant bzw. was habt ihr den in etwa vor…? Vielleicht haben wir ja noch den ein oder anderen Insider-Tipp für eure Reise 🙂

      In jedem Fall wünschen wir euch, dass sich eure Reise in diesem Jahr realisieren lässt und bald wieder etwas mehr Normalität einkehrt. Passt gut auf euch und seid lieb aus Sachsen gegrüßt,

      Conny und Sirko

  • Vielen Dank für die tolle Aufbereitung dieses komplexen Themas !
    Ein Frage habe ich trotzdem noch.
    Ich habe bereits den BroBizz, aber noch keine Ferjekort.
    Wird bei der Ferjekort eine “physische” Karte zugeschickt, die dann mitgeführt werden muss, oder reicht die technische Verknüpfung der beiden Online-Konten?
    Hintergrund meiner Frage:
    Aufgrund der unklaren Lage möchte ich “on the road” entscheiden, ob ich nach Norwegen fahren (kann).
    Ich bin davor schon unterwegs und nicht am Wohnort – kann daher auch keine Post empfangen.
    Die (doch erhebliche) Vorauszahlung der Ferjekort möchte ich nicht voreilig/unötig machen.

    • Hei Frank,

      vielen Dank für deine netten Zeilen sowie deine interessante Fragestellung zur Ferjekort. Aktuell – auch aufgrund von Corona – gibt es folgende Optionen, um auf den Fähren in Norwegen zu bezahlen:

      80 % Scan vom Nummernschild des Fahrzeuges (Neu seit der Epidemie um die Kassierer zu schützen / soll aber wohl jetzt so bleiben)
      10 % Automatische Erfassung von einem Chip / Bizz / Brikke / Transponder (also auch BroBizz) über eine Brücke am Fähranleger
      5 % Scan von einem Chip / Bizz / Brikke / Transponder (also auch BroBizz) auf der Fähre mit einer Art Smartphone
      5 % Konventionelle Bezahlung mit einer Kreditkarte und / oder der Ferjekort auf ganz wenigen Fähren (Nebenstrecken und Saisonstrecken)

      Das soll eigentlich deine Frage beantworten: In maximal 5 % der Fälle würde dir der Rabatt für eine der Fähren entgehen wenn du KEINE physische Ferjekort (Plastikkarte) mitführst. Das bedeutet, du kannst flexibel während der Reise entscheiden, deinen Ferjekort Account durch die Einzahlung des Guthabens jederzeit aktivieren und dann in 95 % der Fälle entweder durch dein Fahrzeugkennzeichen oder mit deinem Bizz bezahlen. Die Karte wird dir zwar zugeschickt – aber du lässt sie einfach ins Leere laufen und zuhause liegen…

      Wichtig: Nicht vergessen, die Seriennummer deines BroBizz im Feld “AutoPass Tag” bei der Ferjekort einzutragen, wenn er dort nicht bereits automatisch übernommen wurde. Sollte in deinem Fall allerdings so sein.

      Wir hoffen, dass wir dir damit helfen konnten und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Das nenne ich mal eine Top recherchierte und umfangreiche aktuelle Ausarbeitung zum Thema Maut.
    Das hat uns sehr geholfen, vielen Dank!
    Wir planen gerade unseren ersten Norwegen Trip im eigenen KaWa für den Sommer und hoffen, dass nichts mehr dazwischen kommt.

    • Hei Manfred,

      wir danken dir sehr herzlich für deinen netten Kommentar und das motivierende Feedback zu unserem Beitrag über die Maut in Norwegen. Es ist schön, wenn wir dich bzw. euch auf diese Weise bei der Reiseplanung unterstützen können. Da bliebt uns nur noch, die Daumen zu drücken, dass es dieses Jahr mit den Reisen im Norden klappt und wir alle die traumhaften Landschaften genießen können.

      Vielleicht fährt man sich ja dabei auch einmal über den Weg….??!!

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden, ich bin bei Autopass angemeldet und und habe die Ferjekort . Von Autopass habe ich den Transponder für die Scheibe und für die Ferjekort eine Chipkarte. Ist die Chipkarte noch gültig? oder hat sich was geändert? Vielen Dank für eure Bemühungen. LG Axel

    • Hei Axel,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Anfrage zum Thema AutoPass und Ferjekort. Um deine Frage verlässlich und richtig beantworten zu können, müssten wir wissen, wie alt deine Ferjekort tatsächlich ist, da es eben zu verschiedenen Jahreswechseln verschiedene Anpassungen und grundsätzliche Änderungen im System gegeben hat.
      Um es andersrum zu sagen: Ist die Ferjekort nicht VOR 2019 ausgestellt, ist alles noch in Ordnung. Du musst dann nur schauen, ob dein Ferjekort-Konto noch aktiv ist, wahrscheinlich ein neues Guthaben auffüllen bzw. einzahlen und – das ist neu – die Seriennummer von deinem AutoPass Chip im Feld “AutoPass Tag” deines Ferjekort-Kontos eintragen. Dann kannst du dich auf den Weg nach Norwegen machen… 🙂

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Bei Bestellung bis zum 31.01.2021 bekommt man noch den BroBizz für ein Deposit von 200DKK, muss also noch nicht kaufen (erst bei Batteriewechsel, wo dann die 200DKK angerechnet werden).

  • Hallo Conny und Sirko

    Auch von mir zunächst mal “großes Lob und Anerkennung” zu eurer tollen Seite und den vielen tollen Erklärungen und Hinweisen. Ich habe mir bislang schon viele Anregungen hier geholt 🙂

    Auch ich/ wir beabsichtigen “demnächst” mal wieder nach Skandinavien zu fahren. Es ist ja leider derzeit nicht absehbar ob bzw. wann Norwegen für uns deutsche “Risikobürger” wieder geöffnet wird.
    Unser Plan ist zunächst mal nach Schweden zu fahren und dann zu schauen ob wir “irgendwo” nach Norwegen rein kommen 🙂

    Einen BroBizz habe ich – auch mit dem Hintergrund diesen evtl. in Österreich nutzen zu können – schon mal bestellt und auch schon erhalten. Dazu meine erste Frage die ihr vielleicht beantworten könnt:

    Ich habe bei der Anmeldung angegeben, dass unser Womo mehr als 3,5 t zGG hat – und (natürlich) ein Dieselfahrzeug ist. Woher weiß ich jetzt eigentlich ob ich da den EasyGo basic oder EasyGo+ Dienst (also auch für Österreich) nutze. Am Gerät selbst habe ich nämlich keine Einstellungsmöglichkeit – ich habe gelesen, dass man bei Nutzung in Österreich die Anzahl der Achsen einstellen muss
    Oder habe ich das etwas vollkommen falsch verstanden ???

    Meine zweite Frage zielt auf die Nutzung der Ferjekort. Wenn ich das richtig gelesen habe soll sich ja auch der BroBizz automatisch mit dem Ferjekortkonto verbinden? Ich hoffe, dass das bei der Bestellung dann klappt 🙂
    Aber, die eigentliche Frage: Ich muss ja im Vorfeld einen bestimmten Betrag einzahlen. Wenn ich nun die Vorteile der Ferjekort in absehbarer Zeit nicht nutzen kann – keine Fahrt nach Norwegen, kein Zugang auf Grund des bösen “C” – gibt es ein “Verfallsdatum” der Ferjekort oder ist die Karte “unendlich” gültig solange sich ein Guthaben darauf befindet?

    Danke für eure Bemühungen
    LG Peter

    • Hallo Peter,

      zunächst erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar und dein tolles Feedback zu unserem Blog. Wir freuen uns immer noch, wie am ersten Tag, über diese Form der Anerkennung unserer Arbeit – gerade in der aktuellen Zeit, wo es nicht immer einfach ist, seinen Optimums zu bewahren…

      Aber sei es drum – nun zu deinen Fragen: Leider können wir dir bei der ersten Frage nicht im Detail weiterhelfen. Es gab bis Mitte letzten Jahres auf der BroBizz Seite einen FAQ Bereich dazu. Warum der “verschwunden” ist, wissen wir leider nicht. Offensichtlich lassen sich alle Themen, Einstellungen und Fragen zu EasyGo + nur noch im Backend, also im Kundenkonto klären. Da wir persönlich den AutoPass Brikke und keinen BroBizz mehr nutzen, können wir dort nicht schauen oder experimentieren. An deiner Stelle würden wir allerdings dazu direkt bei BroBizz nachfragen (Mail in deutsch wir dort akzeptiert), denn sie sind offizielle Partner von EasyGo +.

      Deine zweite Frage ist hingegen einfach(er) zu beantworten: Aus den Erfahrungen unserer Leser und einigen offiziellen Feedbacks wird ein Ferjekort-Account ohne Nutzung UND Guthaben nach einem knappen Jahr deaktiviert. Mit einem Guthaben gibt es bisher dahingehend offensichtlich keine Probleme und wir haben zwischen September 2019 und September 2020 unseren Ferjekort Account auch nicht genutzt. Das ist also kein Problem und falls es Probleme mit dem Euro gibt, hast du dann noch eine Reserve in NOK “rumzuliegen”…. 🙂
      Auf der anderen Seite kannst du jetzt auch den Account eröffnen / einrichten und wartest noch mit der Bezahlung / Einzahlung deines Guthabens. Auch da scheint es bisher nie Probleme gegeben zu haben, wenn man die Bezahlung erst im Frühjahr realisiert – einige Wochen, bevor die Reise dann im Sommer beginnt. Letzten Endes ist nur wichtig, dass dein Ferjekort Konto die entsprechende Aufladung mit dem Guthaben erhält und dir die Ferjekort rechtzeitig zugesendet wird, damit du dann auf der Reise die Rabatte bekommst. Das heißt, du könntest auch mit der Registrierung aktuell noch etwas warten und vielleicht im April damit beginnen…

      Wir hoffen dir damit weitergeholfen zu haben und freuen uns, wieder / Weiterhin voneinander zu lesen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Moin zusammen

      Danke für eure AW. Ich habe dann Brobizz mal angemailt und gefragt wie das mit dem Easygo+ aussieht.
      Wann ich da eine AW bekomme werde ich das mal hier mitteilen.

      Ich hatte schon – so wie ich es hier “irgendwo” gelesen habe – eine Kopie des Fahrzeugscheines an die E-Mail-Adresse von Brobizz gesandt und nach einiger Zeit die Antwort bekommen, dass mein Wohnmobil (mehr als 5 t) jetzt als Fahrzeug bis 3,5 t – ich hoffe mal dass damit die Abrechnung gemeint ist – erfasst ist.

      Doch noch eine Frage zur Ferjekort: ich bin auf Grund eurer Ausführungen davon ausgegangen, dass man die Ferjekort im Rahmen des Antrags dafür direkt mit dem z.B. Brobizz – oder einer anderen “Rabattkarte” elektronisch verbindet.
      Bekommt man trotzdem noch eine Ferje”Karte” zugesandt? Muss man die dann an den Fähren trotzdem noch vorzeigen?

      Danke
      Grüße
      Peter

    • Hei Peter,

      vielen Dank für deine Ergänzung und die Teilhabe an deinen Erfahrungen. Das hilft nicht nur uns, sondern sicherlich auch zahlreichen anderen Lesern, die eventuell vor ähnlichen Fragen oder Herausforderungen stehen.

      Nun aber noch zu deiner interessanten Fragestellung zur Ferjekort: Aktuell – auch aufgrund von Corona – gibt es folgende Optionen, um auf den Fähren in Norwegen zu bezahlen:

      80 % Scan vom Nummernschild des Fahrzeuges (Neu seit der Epidemie um die Kassierer zu schützen / soll aber wohl jetzt so bleiben)
      10 % Automatische Erfassung von einem Chip / Bizz / Brikke / Transponder (also auch BroBizz) über eine Brücke am Fähranleger
      5 % Scan von einem Chip / Bizz / Brikke / Transponder (also auch BroBizz) auf der Fähre mit einer Art Smartphone
      5 % Konventionelle Bezahlung mit einer Kreditkarte und / oder der Ferjekort auf ganz wenigen Fähren (Nebenstrecken und Saisonstrecken)

      Das soll eigentlich deine Frage im Detail beantworten: In maximal 5 % der Fälle würde dir der Rabatt für eine der Fähren entgehen wenn du KEINE physische Ferjekort (Plastikkarte) mitführst oder vorzeigen kannst.

      Wir hoffen, dass wir diesen Punkt damit ausführlich darstellen und erläutern konnten.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo zusammen:

      OK, ging dann doch schneller als erwartet:

      Nachricht von Brobizz:

      Zitat:
      “Den Bizz, dass Sie haben, ist ein ganz gewöhnlicher Bizz, Sie brauchen ein EasyGo+, wie Sie auch unten geschrieben haben.

      Dieser Bizz ist im moment nicht nicht verfügbar, die sind dabei ein neuer zu produzieren, aber ich kann Ihnen in unser System notieren, dann werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzten, wenn die wieder im Handel ist.

      Den anderen Bizz können Sie an uns zurückschicken, in einen Umschlag legen und ausserhalb des Umschlags mit grossen Buchstaben LUKNING schreiben, und wir werden dann die DKK. 200,- an Ihnen zurücküberweissen.”

      Ich habe dann nochmal gemailt und nun die Vereinbarung getroffen dass ich den jetzigen Brobizz zunächst mal behalte – für den Fall dass ich doch in “absehbarer” Zeit nach Skandinavien fahre. Ich werde dann von Brobizz benachrichtigt wenn der Bizz easygo+ wieder zur Verfügung steht und kann dann tauschen.

      Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich rüber gebracht 🙂

      Wie bereits angegeben: bei mir geht es ja darum, dass mein Womo mehr als 3,5 t hat und deshalb der Bizz easygo+ für die österreichische Maut genutzt werden kann/muss.

      LG Peter

    • Hei Peter,

      auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank – auch im Namen unserer Nordlandblog-Leser – für die weiteren Schilderungen deiner Erfahrungen und Herausforderungen bei der BroBizz Bestellung bzw. der Verknüpfung mit einer EasyGo + Variante.

      Wir freuen uns, wieder von dir zu lesen und zu hören. Bis dahin alles Gute und pass vor allem auf dich auf.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Vielen Dank Conny und Sirko,
    Ihr habt mir vor der Norwegenreise 2020 sehr geholfen.
    Man muss die Fährenkarte übrigens nicht zurückschicken!
    Es genügt eine Kündigung per eMail.
    Siehe Service/FAQ unter Punkt “My account”:
    “We do not need the card in return. The card will be blocked when the account is closed.”
    LG Ursula

    • Hei Ursula,

      hab vielen Dank für dein nettes Feedback und die wertvolle Ergänzung bzw. diesen wichtigen Hinweis. Tatsächlich hat man den Prozess offensichtlich vereinfacht und wir haben aufgrund deiner Nachricht diesen Passus in unserem Beitrag gleich noch angepasst.

      Wir haben uns sehr über diese Form der Unterstützung gefreut, denn mit diesen wertvollen und aktuellen Erfahrungen oder Hinweisen können wir unseren Blog weiterhin für alle Leser aktuell halten.

      Allzeit gute Fahrt und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,

    Danke für den ausführlichen Bericht! Helft mir bitte auf die Sprünge für 4 Wochen Norwegen mit einem PKW was für eine Variante empfiehlt ihr da….mir ist das echt zu hoch und zu viele Infos ich bin total verunsichert was ich buchen soll.
    Danke euch
    Liebe Grüße Steffi

    • Hallo Steffi,

      vielen Dank zunächst für deinen netten Kommentar. In der Tat ist deine Frage sehr berechtigt, aber eben auch wirklich nicht pauschal zu beantworten. Aus unserer Sicht musst du für einen 4 Wochen Roadtrip mit dem PKW in Norwegen eigentlich gar keinen Aufwand treiben und dich irgendwo anmelden WENN du mehr im Inland unterwegs bist und somit wenige Fähren nutzt. Denn du würdest lediglich im Schnitt 20 % Rabatt auf die Maut bekommen, die beim PKW ohnehin nicht allzu hoch ist. Solltest du aber hingegen an der Küste unterwegs sein und zum Beispiel die Fähre auf die Lofoten nutzen wollen oder ohnehin einige Fährverbindungen auf deiner Strecke haben, dann solltest du dich für den AutoPass Brikke anmelden und etwa 5 Tage später für die Ferjekort registrieren, um auf den Fähren dann 50 % Rabatt zu erhalten. Beide Anleitungen findest du in unserem Blog 🙂

      Wir hoffen, dir damit geholfen zu haben und falls noch andere, weitere Fragen sind, dann melde dich jederzeit gern.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,

    Ein tolles Blog – danke für die Infos.

    Eins möchte ich allerdings korrigieren. Man kann bei EPC auch einen Mietwagen anlegen. Es steht explizit zur Auswahl bei Besitzerverhältnis. Es wird dann die Mietzeit eingetragen. Somit kommt die Rechnung direkt auf mein Konto, aber nur für die Zeit wo ich der Mieter war. Habe 2019 bei McRent in Helsinki gemietet und eine Runde über Inari, Nordkap, Lofoten, Kiruna und zurück nach Helsinki gemacht. Für Reisen nach Norwegen war das sogar von McRent explizit gefordert!
    Das wäre auch meine Empfehlung für alle die, die kein Autopass unbedingt brauchen aber mit einem Mietwagen unterwegs sind.

    LG
    Piotr

    • Hallo Piotr,

      wir danken dir sehr herzlich für deinen netten Kommentar mit diesem sehr wichtigen und wertvollen Hinweis. In der Vergangenheit war die Registrierung von Mietwagen ohnehin problemlos bei EPC PLC möglich und wir haben das selbst bereits gemacht. Zumal man schon immer und bis heute auch Dienstwagen – bei denen man ebenfalls in der Regel nicht der Halter ist – dort hinterlegen konnte. Vor etwa zwei Jahren hatten uns dann Leser darauf aufmerksam gemacht, dass man keine Mietwagen mehr bei EPC registrieren kann. Unsere Überprüfung hat ergeben, dass es da offensichtlich Veränderungen gab und sich Mietwagen wohl nicht anlegen ließen.
      Umso mehr sind wir dir für deine Korrektur bzw. den aktuellen Hinweis dankbar – zumal wir hier ja ein aktuelles Update 2021 veröffentlichen möchten. Wir waren soeben in unserem Konto und dort hat sich deine Aussage bestätigt: Mietwagen lassen sich offensichtlich ohne Probleme anlegen. Da ist also wohl etwas an uns vorbeigegangen…. Also nochmals vielen Dank – wir haben den Beitrag an diesem Punkt gleich noch einmal korrigiert.

      Wir wünschen dir ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2021 mit vielen Reisen und Entdeckungen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    ich sitze aktuell über der Planung unserer ersten Norwegentour und hier insbesondere bei der Maut-Thematik.
    Da wir auch in Italien unterwegs sind bin ich auf den Anbieter https://www.tolltickets.com gestoßen, über welchen ich letztlich flexibel die AutoPass Boxen bekomme, je nach Land und nur ein Konto benötige.

    Da von hier auch auf Autopass.no verwiesen wird gehe ich davon aus, dass es letztlich das gleiche ist.
    Wie verhält es sich dann aber mit EPC – kann / soll ich mich hier trotzdem registrieren oder ist es eher nicht nötig?
    Oder anders gefragt, welche Kosten würden ggf. noch über EPC abgerechnet wenn man AutoPass hat / nutzt?

    Danke für eine Rückinfo und einen guten Rutsch ins neue Jahr
    Marko

    • Hallo Marko,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die guten Wünsche. Sehr gern möchten wir nachfolgend auf deine Frage eingehen: Tolltickets ist eine Dienstleistungsunternehmen, welches den Kunden die selbständige Registrierung, die Bestellung des Maut Transponders und andere Formalitäten abnimmt. Dafür verlangen sie entsprechende Aufschläge bzw. Gebühren, um sich letztendlich ihre Arbeit bezahlen zu lassen. Daher kommt man in der Regel günstiger, wenn man sich selbständig und auf direktem Weg bei den Anbietern (z.B. BroBizz, ÖresundBizz, AutoPass) registriert bzw. seinen Transponder bestellt. Die notwendigen Daten von deinem Fahrzeug werden dann – speziell für die benötigten Angaben in den Gebieten mit einer Umweltmaut – von EPC an diese Anbieter übermittelt.
      Wie sich das bei Tollticket verhält und wie deine Fahrzeugdaten für die korrekte Abrechnung in den Umweltzonen an die Mautgesellschaften übermittelt werden, können wir dir leider nicht sagen, da wir eben eine direkte Vereinbarung nutzen. Das kann dir aber sicherlich der Support bzw. eine Hotline dort beantworten.

      Wir hoffen, dass wir dir dennoch etwas weiterhelfen konnten.

      Jetzt wünschen wir dir erst einmal einen guten Start in ein hoffentlich besseres und gesundes neues Jahr 2021. Ebenso wünschen wir dir und allen Lesern, dass wir im kommenden Jahr alle wieder intensiv und ohne Restriktionen reisen können. Pass gut auf dich auf.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    zunächst einmal vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Artikel, um einen ersten Überblick über das ganze Wirrwarr bzgl. der Maut-/Fährsysteme zu erhalten. Ich habe noch einige spezifische Fragen – und, solltet Ihr einmal Zeit finden, wäre ich für eine Antwort sehr dankbar, da ich bisher leider keine abschließenden Antworten darauf finden konnte.

    Ich plane nächsten Jahr mit einem Mietwagen nach Norwegen zu fahren. Dabei stellt sich zunächst die Frage des Anreiseweges, da die meisten Vermieter Fährfahrten kategorisch ausschließen (Anfragen bei den Vermietern meinerseits laufen, ob sich da ggf. etwas regeln lässt, habt ihr aber ggf. auch Erfahrung?). Im Zweifel bleibt sonst nur die Option über die DK/SE, dich ich bereits kenne :-).

    Nun aber meine eigentliche Frage: Habe ich den obigen Artikel insoweit richtig verstanden, dass ich einen Transpondern, einen “Nutzungsvertrag” mittels Anmeldung und idealerweise die Fährkarte benötige, alles miteinander verknüpfe und dann das größte Sparpotenzial habe? Und ist es definitiv ausreichend alle Items ca. 6 Wochen vorher (in Corona-Zeiten) zu bestellen, um sie noch rechtzeitig zu erhalten? Abschließend noch die letzte Frage: Ich kann das Mietfahrzeug mit dem Kennzeichen ja erst sehr kurzfristig registrieren; wisst ihr, wie lange (Tage/ Stunden) es dauert, bis die Registrierung auch “aktiv geschaltet” ist, sprich, ab wann Kennzeichen des Mietwagens und Transponder etc. zusammengenommen den “Rabatt”-Effekt bringen?

    Vielen Dank für eure Hilfe. Bleibt gesund!
    Max

    PS: Seit ihr nicht auch in einigen Island-Gruppen auf Facebook?

    • Hallo Max,

      vielen Dank für deinen netten, ausführlichen Kommentar und die damit verbundenen Fragen. Um nicht mit unerledigten Dingen ins neue Jahr zu starten, wollen wir dir diese auch gleich noch – soweit möglich – beantworten. Was die Anreise-Optionen mit einem Mietwagen anbelangt, müssen wir aber leider passen – da wir in der Regel immer erst in Norwegen unsere Fahrzeuge angemietet haben und mit dem Flieger angereist sind. Wie es sich mit einer Anmietung in Deutschland und einer Fährüberfahrt nach Norwegen verhält, können wir daher leider nicht beantworten. Wie du schreibst, bleibt ja immer noch die Option über den Landweg…

      Nun aber zu “unserem” Thema: Du hast alles richtig verstanden. Mit einem Transponder und der Ferjekort bist du in Norwegen auf die günstigste Weise unterwegs – egal ob mit einem eigenen oder einem gemieteten Fahrzeug. Zumal viele Vermieter sogar noch einen Aufschlag verlangen, wenn die Maut über sie abgerechnet wird. Hast du einen “persönlichen” Transponder laufen hingegen eben alle Abrechnungen über dich und du erhältst die Möglichkeit für die entsprechenden Rabatte und Vergünstigungen. In Verbindung mit einem aktiven Ferjekort Konto – also der Fährenkarte – noch entsprechend mehr. Solltest du den Landweg über die Brücken nutzen, gibt es hier übrigens bei beiden großen Brücken weitere attraktive Sparmöglichkeiten bei einer Bezahlung und Abrechnung über die Transponder. Dabei ist es übrigens inzwischen egal, welchen Transponder du nutzt.

      Du sollest 8 – 6 Woche vor dem Beginn der Reise alles registrieren bzw. aktivieren. Zuerst den Transponder und etwa 2 – 3 Tage später die Ferjekort und eventuelle Rabattsysteme für die Brücken, da dann die Verknüpfung zu deinem Transponder automatisch erfolgt, nachdem deine Daten dort hinterleget sind (dauert etwa 24 – 48 Stunden). Da du dein finales Kennzeichen noch nicht kennst, musst du zunächst ein anderes, privates Kennzeichen aus der Familie nutzen. Stell dir das etwa so vor, als wärst du der Vertragsinhaber für den Transponder und du registrierst auf deinen Vertrag den Zweitwagen der Familie… 🙂 In dem Moment, wo du deinen Mietwagen übernimmst, lockst du dich in deine Konten (Transponder, Ferjekort und gegebenenfalls Brücken in Dänemark BroPas) ein und aktualisierst dort die Details, speziell eben das Kennzeichen zu deinem bisher hinterlegten Fahrzeug. So, als hätte die Familie sich einen neuen Zweitwagen zugelegt… Das klappt innerhalb von Minuten und dann kannst du ohne Stress günstig durch Nordeuropa reisen.

      Vergiss nach der Fahrt nicht, das Ganze erst einmal wieder abzuändern, damit nicht zufällig noch jemand mit dem gleichen Mietwagen nach dir auf deine Kosten durch Norwegen fährt.

      Jetzt wünschen wir dir erst einmal einen guten Start in ein hoffentlich besseres und gesundes neues Jahr 2021. Ebenso wünschen wir dir und allen Lesern, dass wir im kommenden Jahr alle wieder intensiv und ohne Restriktionen reisen können. Pass auf dich auf.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

      PS: Ja – neben vielen Norwegen-Gruppen sind wir bei Facebook auch in 3 – 4 Island-Gruppen aktiv 🙂

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen, vielen Dank für Eure tolle Webseite,diese ist einfache spitze. Eine kleine Ergänzung zu Euren obigen Ausführung habe ich : der Atlanterhavstunnel ist seit 01.07.2020 nun mautfrei (https://businessportal-norwegen.com/2020/07/03/mautgebuehren-fuer-atlantik-tunnel-in-norwegen-abgeschafft/).
    Mit Euren tollen und super aktuellen Informationen und Eindrücken habt Ihr ein sehr gutes Fundament für unsere Nordkap Tour im Herbst 2021 gelegt.
    Ich freue mich auch weiterhin von Euch zu lesen.
    Grüße Michi

    • Hei Michi,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie den wertvollen als auch wichtigen Hinweis auf die Veränderungen am Atlanterhavstunnel. Wir haben dieses Thema bereits auf unserer Update-Liste und werden diesen Punkt zeitnah im Artikel anpassen, da wir zum Jahresende ohnehin immer alle Beiträge auf Veränderungen durchgehen bzw. eben die Hinweise unserer Leser einarbeiten.

      Zu deiner Nordkap-Tour 2021 noch die gute Nachricht, dass wir ebenfalls in den nächsten Wochen viele Beiträge zu diesem Thema veröffentlichen werden. Da sind sicher noch einige Inspirationen und Informationen für dich dabei…

      Wir freuen uns auf ein Wiederlesen und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    wir sind nach einem traumhaften Trip bis Kirkenes und zurück(8250km) seit 4 Wochen wieder zu Hause. Jetzt haben wir eine Rechnung über die Mautgebühren von Autopass erhalten. Wir haben ein EPC Konto mit Kreditkarte. Wann wird jetzt EPC tätig, geht das nach eurer Erfahrung schnell? Ich möchte keine Mahngebühren zahlen.

    Viele liebe Grüße
    Anneliese

    • Hei Anneliese,

      vielen Dank für deine beiden netten Kommentare zu diesem Thema, die wir dir gleich an dieser Stelle beantworten möchten. Wenn ihr bei EPC angemeldet seid und zugleich einen AutoPass Chip für die Erfassung und Abrechnung der Maut nutzt, dann ist in Zukunft die Rechnung über die Maut auch bei der ausgewählten Mautgesellschaft zu bezahlen. Das bedeutet in eurem Fall, dass AutoPass quasi EPC sticht – und ihr somit nichts mehr bei bzw. über EPC zahlen müsst. Es sei denn, ihr handelt euch mal ein Strafticket in Norwegen ein… 😉
      Also müsst ihr nunmehr innerhalb von etwa maximal drei Wochen die Mautrechnung per Überweisung bezahlen. Dazu – um Kosten zu sparen – einfach den Betrag in EURO umrechnen, etwas aufrunden und dann als SEPA Überweisung ganz normal bezahlen.

      Wir hoffen, dass wir dir mit unserer Antwort soweit weitergeholfen haben. Ansonsten melde dich gern jederzeit noch einmal – auch wenn unsere Antworten derzeit aufgrund unserer eigenen Reise mitunter etwas länger auf sich warten lassen 🙂

      Liebe Grüße aus dem Norden von Norwegen,
      Conny und Sirko

    • Hei Conny und Sirko,

      vielen lieben Dank für eure Antwort. Nach einigem Überlegen habe ich es tatsächlich so gemacht, wie ihr es jetzt beschreibt. Aber es tut gut, es auch bestätigt zubekommen. Es könnte sein, das ich in Norwegen geblitzt worden bin, bin mir aber nicht sicher. Bis jetzt habe ich noch keinen Brief erhalten. Da wir jetzt Norwegenluft geschnuppert haben, ist die nächste Tour schon in der Planung. Wir wünschen euch noch eine schöne Resttour, bleibt gesund und kommt gut nach Hause.

      Liebe Grüße

      Anneliese

    • Liebe Anneliese,

      hab vielen Dank für deine nette Rückmeldung, die lieben Zeilen und die guten Wünsche. Wir können nur zu gut verstehen, dass euch das Norwegen-Fieber gepackt hat, da es uns 2010 ja ähnlich erging und wir seitdem jedes Jahr mehrmals in Norwegen waren. Insofern freuen wir uns, wenn wir euch für die nächste Reise einige Inspirationen geben dürfen und ihr immer mal wieder in unserem Blog vorbeischaut – zumal wir von unserer derzeitigen Reise demnächst viele Beiträge veröffentlichen können und werden.

      Habt bis dahin eine gute Zeit und seid lieb gegrüßt,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr 2,
    vielen lieben Dank für die ausführlichen Informationen auf eurem Blog.
    Eine Frage tut sich mir dabei noch auf: ihr schreibt, dass sich EPC
    automatisch und ohne Probleme mit dem AutoPass Vertrag koppeln lässt, so dass dort ebenfalls die Fahrzeugdetails für die Umweltzonen übernommen werden. Bedeutet dies, dass man dafür nichts weiter tun muss? Suche gerade auf der Seite EPC etwas in Richtung koppeln mit AutoPass, werde aber nicht fündig (AutoPass/Brikke haben wir schon und liegt von uns).
    Vielen lieben Dank für eine kurze Rückinfo.
    Liebe Grüße in den Norden
    Bianca und Florian

    • Hei ihr Beiden,

      vielen Dank für eure netten Zeilen und das tolle Feedback zu unseren Inhalten im Blog. Sehr gern beantworten wir eure gute und zugleich berechtigte Frage, da dieser Punkt vielleicht nicht ausführlich oder eindeutig genug erklärt ist. Die Übernahme der detaillierten Fahrzeugdaten von EPC zu AutoPass erfolgt bei der ersten Einrichtung eines AutoPass Accounts bzw. eben der Registrierung bei AutoPass WENN BEREITS IM VORFELD ein entsprechendes EPC Konto mit diesen Informationen besteht. Das beutetet, dass sich quasi AutoPass die Informationen anhand deines Kfz-Kennzeichens von EPC holt und zuordnet. Wie das im Nachhinein funktioniert können wir leider nicht genau sagen – denken aber, dass man dazu eher bei AutoPass und / oder euerer ausgewählten Mautgesellschaft tätig werden müsst, damit diese sich dann die Daten holen und für euch genau hinterlegen. Bei den Norwegern ist das kein Problem – da läuft es über die Zulassungsstelle in Norwegen. Bei “uns Ausländern” gibt es eben nur den Weg über EPC. Auf der anderen Seite spart ihr den größten Teil ohnehin eher durch die Nutzung von AutoPass und der Ferjekort. Eine weitere Differenzierung für die Umweltzonen ist zwar empfehlenswert und auch in Ordnung – ist aber nachher nicht der große Hebel um noch viel Geld zu sparen – es sei denn, ihr seid mit dem “falschen” Auto hauptsächlich in den norwegischen Großstädten unterwegs…

      Wir hoffen, euch damit zumindest noch ein Stückweit geholfen zu haben und freuen uns, wenn ihr hier immer mal wieder reinschaut. Bis dahin liebe Grüße aus dem Norden von Norwegen,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Beiden,
    erstmal Danke für euren Blog, mega hilfreich…
    Wir haben jetzt kurzfristigst umgeplant und das Baltikum storniert wegen Polen und der dortigen Infektionsrate welche über 25 / 100.000 liegt…
    Nun soll es schnellstens nach Norwegen über Hirtshals nach Langesund gehen.
    BroBizz ist bestellt und auch schon in der App aktiviert, hoffe der kommt diese Woche.
    Ferjekort haben wir uns angemeldet und 2 x 350€ überwiesen da bei der ersten Überweisung eine Zahl in der Kd.-Nr. gefehlt hat bzw. die Rechnungsnummer.
    Dauert das immer so lange bis das Guthaben im Account erscheint? Danach wird ja erst die Karte versendet.
    Eine Kartennummer scheint im Account zu stehen…
    Müssen wir wirklich warten bis die Karte physisch eingetroffen ist? Muss die in den BroBizz Transponder gesteckt werden?
    Ansonsten könnte uns doch auch ein Foto von Angehörigen reichen sobald Karte zu Hause eingetroffen, oder?
    Die Nr. haben wir auch schon beim BroBizz eingetragen..
    Wir haben halt Angst das Norwegen die Einreise weiter verschärft und wir dann in Quarantäne müssten was wir nicht wollen und werden..
    Unser Pickup Camper steht draußen im Carport und könnte sofort starten…

    Danke und ganz liebe Grüße,
    Thomas und Annette

    • Hei ihr Beiden,

      vielen Dank für euren netten Kommentar und euer nettes Feedback. Um es nunmehr kurz zu machen : Packt das Auto und fahrt los… !! Norwegen wird ziemlich sicher demnächst die Einreisebedingungen verschärfen und auf der anderen Seite benötigt man die physische Ferjekort ohnehin kaum noch und in diesem Jahr mit Corona eigentlich gar nicht mehr. Die meisten Fährüberfahrten werden mit dem BroBizz registriert und dann vom Ferjekort Konto abgezogen oder dort, wo bisher die Plastikkarte zur Abrechnung dem Kassierer gegeben werden musste, wird wegen Corona nunmehr fast überall das Auto-Kennzeichen registriert / fotografiert und später dann die Überfahrt mit Rabatt abgerechnet. Lange Rede – kurzer Sinne: In 90 % der Fälle habt ihr mit einem aktiven Ferjekort-Konto und dem damit verbundenen BroBizz alle Vorteile. Den Rest kann man vernachlässigen. Das Guthaben sollte übrigens nach etwa 3 – 5 Werktagen in eurem Account sichtbar sein / werden.

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben, wünschen nunmehr eine gute Reise und wenn noch Fragen sind, dann meldet euch gern noch einmal.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr lieben fleißigen Aufklärer. Danke für eure tolle Arbeit, trotzdem habe ich noch Bedarf an Info.
    Ich habe seit Jahren einen Öresundbrücken-Pass. Sehr gut genutzt auf dem Weg zu Freunden in Engerdal bzw bei diversen Camping-Urlauben in Schweden.
    Wenn ich eure sehr Umfangreiche Aufklärung verstehe, kann ich den Zransponder zurück geben Und einen BroBizz Easy Go Transponder bestellen. Wir sind nächstes Jahr ca 6 Wochen mit Wohnwagen über Göteborg E 45 Richtung Lofoten und von dort an der Küste Richtung Trondheim unterwegs. Da ist dann der BroBizz-Transponder besser als unser jetziger Öresund-Bizz?

    Den einen zurück und den anderen neu bestellen!!
    Freue mich sehr über eine informative Antwort zu dem Thema!
    Vielen lieben Dank schon jetzt an euch

    Liebe Grüße
    Rolf Theiß
    rolfth22@gmx.de
    33332 Gütersloh

    • Hallo Rolf,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar, die damit gestellte und tatsächlich sehr interessante Frage und zugleich ein großes Sorry für die etwas verzögerte Antwort. Wir sind aktuell selbst gerade im hohen Norden unterwegs und da kommen wir bei den vielen Nachrichten und Kommentaren die uns erreichen, mitunter nicht so schnell hinterher – möchten aber eben nach wie vor Jedem individuell antworten oder eben auch helfen.

      Nun aber zu dem spannenden Thema: Rein formal sind alle Transponder identisch und technisch ohnehin gleich – egal ob BroBizz, Öresundbizz oder AutoPass Brikke. Allerdings unterscheiden sich die von den dahinterstehenden Unternehmen getroffenen Absprachen zu Konditionen und der Akzeptanz der jeweils eigenen Transponder sowie auch der Prozess, wenn es um Abrechnungen (z.B. Akzeptanz der Kreditkarte etc.) und andere Dinge geht. Daher muss und sollte man tatsächlich abwägen, wofür man den Transponder zumeist einsetzen wird und welcher sich dafür anbietet. Nach unseren (!!) Informationen bzw. dem was wir im Internet darüber gefunden haben, lässt sich der Öresundbizz zwar in Norwegen nutzen, aber eben nicht in allen Variationen und auch nicht ganz sicher durchweg mit den besten Konditionen und / oder Rabatten. Im Gegenzug bietet er aber eben in Verbindung mit dem Brückenpass Jahresvertrag tolle Konditionen auf den Brücken und besonders auf der Öresundbrücke.

      Bei der von euch geplanten Reise würden wir allerdings – nur um auf der sicheren Seite zu sein und die beste Konstellation für Norwegen nutzen zu können – dazu raten, den Öresundbizz zurückzugeben und stattdessen den “populäreren” BroBizz zu bestellen. Den könnt ihr sicher mit einem norwegischen AutoPass Ferjekort Konto verbinden und somit die auf eurer Route durchaus beachtlichen 50 % auf den meisten Fähren sparen – was gerade im Gespann einen dreistelligen Euro-Betrag ausmacht. Wie das alles geht und funktioniert haben wir eigentlich hier im Blog erklärt. Solltest du dennoch weitere Fragen dazu haben, dann melde dich gern jederzeit noch einmal dazu.

      Variante 2: Du behältst den Öresundbizz, wenn du soweit zufrieden bist und fragst stattdessen bei AutoPass for Ferje an, ob er sich auch mit einem Ferjekort-Konto verbinden lässt. Genau dieser kritische Punkt ist eben nicht ganz klar und offensichtlich, weil dort immer nur vom BroBizz gesprochen wird, wenn es um dänische Transponder geht… Allerdings musst du wohl auch bei der Straßenmaut davon ausgehen, dass du nicht immer die besten Preise und / oder Rabatte bekommst, da eben die anderen Transponder hier offensichtlich bessere oder andere Absprachen mit den Mautgesellschaften in den einzelnen Regionen von Norwegen haben. Aber da ihr als PKW unterwegs seid und abgerechnet werdet, ist das sicher nicht der ganz große Hebel.

      Sooo – wir hoffen dir / euch soweit geholfen zu haben und freuen uns auf / über alle Feedbacks und gegebenenfalls weitere Fragen.

      Liebe Grüße aus dem hohen Norden in Lappland,
      Conny und Sirko

  • Moin moin auch von mir ganz Dickey Lob für eure Seite!
    Ich hatte ja schon ein paar Fragen, aber jetzt noch mal für Dummis.
    Die Fährenkarte Ferjekort geht nur noch in Verbindung mit den Mautkarten ?
    Also diesen Chip sonst nützt mir die ferjekort als Rabatt nix mehr ?

    Gruß Andreas

    • Hei Andreas,

      wir danken dir und möchten dir auch gleich deine Frage beantworten: Ja, seit Anfang 2020 nutzt dir die Ferjekort alleine, also OHNE einen der Chips, nur noch auf sehr wenigen Fähren etwas. Die meisten anderen Fähren (und das werden immer mehr) sind und werden zügig auf automatische Bezahlung umgestellt. Da nützt dir die Ferjekort nur noch etwas, wenn du einen der Chips nutzt und diesen mit dem Ferjekort-Kundenkonto verbunden hast.

      Nur dann hast du dort auch die entsprechenden Rabatte 🙂

      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo, erst einmal vielen Dank für die tolle webpage! Unglaublich viel Arbeit und so viele Infos.. Toll das Ihr das umsonst zur Verfügung stellt 🙂
    Ich reise spontan am Samstag mit meinem Auto für 2 Monate nach Norwegen. Es ist ein 20 Jahre alter Diesel mit einer roten Plakette. Soweit ich verstanden habe darf ich nicht nach Bergen und Oslo (bzw. je nach Zeit) und bei anderen Städten wird die Umweltzone über die Maut abgerechnet.. Aber woher wissen die was für eine Schadstoffklasse ich habe? Ich melde mich vorher nicht an weil alles zu knapp von der Zeit. Auf einer Seite habe ich nun gelesen, dass bei Nicht Registrierung automatisch der höchste Mauttarif abgerechnet wird.. Kann aber keine Infos dazu finden, ob dies dann meinem Auto entsprechen würde oder ob ich doch durch eine Registrierung noch Geld sparen kann.. Wenn ich eh in die höchste Klasse fallen würde, würde ich mich nicht online registrieren..

    • Hei Marc,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das schöne Feedback zu unserem Reiseblog. Deine Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten, denn aktuell wird eben auch zwischen PKW, Wohnmobilen, LKW, Oldtimern etc. unterschieden. In deinem Fall solltest du dich zur Sicherheit auf dieser offiziellen norwegischen aber deutschsprachigen Webseite (LINK) im Detail informieren und absichern.

      Wir hoffen, dass dir unsere Info bzw. der Link etwas weiterhelfen.

      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo, hier ist Hubertus noch einmal. Ich hatte Bedenken, dass alles noch klappt und habe ca. eine Std. vor Eurer Antwort alles wie folgt abgewickelt: erst habe ich bei BroBizz angemeldet und eine Kd.Nr. bekommen. Abbuchungen über VISA schienen mir unkomplizierter. Jetzt warte ich auf den Transponder !!?? Anschließend habe ich auch gleich die Ferjekort bestellt und noch am 30.07. das Geld (3.600.– Nkr) überwiesen. Eine Kunden-Nr. habe ich auch schon bekommen. Wie verbinde ich jetzt die Ferjekort mit BroBizz. Ich habe ja noch 2,5 Wochen!
    Ich bedanke mich jetzt schon für Eure immer sehr informativen und netten Informationen und wünsche weiterhin eine tolle Reise in Finland.
    LG Hubertus

    • Hallo Hubertus,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie deine Nachfrage, die wir gern beantworten. Wir sind nicht ganz sicher, ob man beim BroBizz ebenso wie beim AutoPass nach einigen Tagen in seinem Kundenkonto die Seriennummer (auch “Tag” gennant) sehen kann. Dann könntest du auch sofort eine Verbindung zum Ferjekort Konto herstellen. Ansonsten wartest du einfach, bis du deinen persönlichen BroBizz erhältst. Dieser hat eine Seriennummer. Diese trägst du dann in deinem Ferjekort Kundenkonto im Bereich “Fahrzeugdaten” im Feld “AutoPass Tag” ein. Damit sind beide Welten miteinander verbunden – also gar nicht sooooo kompliziert…

      Wir danken dir für deine guten Wünsche und möchten dir nun bereits in gleicher Weise eine schöne Reise nach und durch Norwegen wüschen. Sollest du noch Fragen haben oder Probleme auftauchen, dann melde dich jederzeit gern noch einmal.

      Liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Toller Artikel, da wird einiges klarer. Aber dennoch bleibt eine Frage offen:
    BroBizz soll ja auf deutsch und unkomplizierter sein. Aber https://brobizz.com/ ist nicht lesbar bzw. keine Sprache Wählbar.

    https://easygo.com/de/services/service-anbieter ist zwar auf deutsch. Aber da steht man braucht noch einen Diensteanbieter. und landet dann wieder auf der obigen brobizz Seite.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist easygo nur für die Abrechnungen zuständig. So wie z.B. auch die EPC PLC. Und ich brauche dann aber noch einen Diensteanbieter (Mautverkäufter = brobizz)??

    Vielleicht könnt Ihr die Schritte auflisten um hier erfolgreich durch den Dschungel zu kommen – Danke

    • Hallo Konrad,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Anfrage zum BroBizz. Wenn du auf der von dir verlinkten Webseite von BroBizz ganz nach unten scrollst, kannst du rechts unten die Länder und Sprachen auswählen. Dort dann einfach “Tyskland” für Deutschland auswählen und schon ist die Seite in deutsch und somit selbst erklärend.

      Die einzelnen Schritte können wir zum BroBizz leider nicht erklären, da wir selbst den AutoPass Brikke bestellt und dafür die entsprechende Anleitung hier im Blog veröffentlicht haben. Daher können wir den BroBizz leider nicht auch noch bestellen.

      Wir hoffen, dass wir dir soweit etwas weiterhelfen konnten und senden liebe Grüße aus Finnland,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden! Super, Euren informativen Blog gefunden zu haben. Ich hoffe es für uns noch nicht zu spät!! Wir haben einen Plan für Norwegen und ein Ticket von Kiel nach Oslo, Termin 20.08.
    Wir möchten einen AutoPass bzw. BroBizz und eine Ferjekort !! Bei welchem System mit evtl. Vorauszahlung schaff ich das noch? Oder vielleicht über Kreditkarte ?
    LG Hubertus

    • Hei Hubertus,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und deine damit verbundene Nachfrage. Nach den aktuellen Rückmeldungen einiger Leser benötigen derzeit der AutoPass Chip als auch die Ferjekort etwa 10 – 14 Tage Lieferzeit. Insofern könntest du zunächst schnell den AutoPass bestellen bzw. dich dort registrieren und dann die Ferjekort ordern. Deine AutoPass Chip / Brikke Nummer, um beide Konten miteinander zu verbinden, müsstest du dann in einigen Tagen manuell nachtragen, da es jetzt zu lange dauern würde, wenn du auf eine automatische Übertragung wartest. Diese ist nämlich erst 4 Tage später möglich, nachdem du den AutoPass Chip bestellt hast und da könnte es dann schon bald knapp werden.

      Variante B und etwas sicherer, dass es klappt, aber dafür viel aufwändiger: Du orderst erst einmal nur die Ferjekort und holst dir den AutoPass Chip bei der Einreise an einer Zollstation in Norwegen. Anschließend verknüpfst du beide Systeme miteinander und alles wäre gut… Aber – es soll schon Probleme bei der Übernahme der AutoPass Chips an der Grenze gegeben haben – insofern raten wir zum eingangs erwähnten Vorgehen.

      Solltest du dazu dann noch eine Frage haben, dann melde dich gern jederzeit noch einmal. Jetzt würden wir an deiner / eurer Stelle erst einmal nach unserer Anleitung im Blog schnell bestellen, denn zumindest die Ferjekort kannst du ohnehin nur vorab auf diesem Weg erhalten.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    Wir haben uns auch den Autopass Chip und die Ferjekort mit Eurer Anleitung besorgt und sind seit 18.7. in Norwegen unterwegs.
    Auf dem Konto der Ferjekort sind auch schon einige Fährpassagen abgebucht, das erfolgt meist noch am selben Tag.
    Aber auf unserem Nutzerkonto von Autopass ist noch kein Eintrag trotz einiger gefahrer Mautstrecken zu finden.
    Habt Ihr Erfahrung, wie lang das dauert bis man seine genutzten Mautstrecken einsehen kann?

    Viele Grüße aus Norwegen
    Bernd.

    • Hallo Bernd,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie deine damit verbundene Nachfrage. Tatsächlich haben wir zum selben Sachverhalt diese Woche eine E-Mail eines Kollegen erhalten, der das gleiche Phänomen beobachtet. Um ehrlich zu sein, können wir hier nicht zuverlässig bzw. aus eigener Erfahrung antworten. Wir sind uns zwar ziemlich sicher, dass bei uns die Passagen immer innerhalb weniger Stunden im AutoPass Account unter der entsprechenden Rubrik “Passagen” zu sehen waren. Andererseits kann sich da – wie bei so vielen Dingen in diesem System – auch etwas geändert haben. Der Chip scheint ja zu funktionieren, sonst wären die Fährpassagen nicht abgebucht. Insofern würden wir persönlich erst einmal entspannt weiterfahren und anschließend in Ruhe schauen: Sollten die Mautstrecken nicht erfasst geworden sein und damit ohne Rabatt abgerechnet werden, kannst du dann immer noch mit einer E-Mail reklamieren, da du ja nachweislich den Chip besessen und genutzt hast. Nach dem Feedback unserer Leser sind nachträgliche Reklamationen und Korrekturen der Rechnung sowohl beim AutoPass als auch der Ferjekort kein Problem, wenn man eben bei den Systemen vor der Reise registriert bzw. angemeldet war.

      Wir hoffen, dir damit zumindest ein Stück weit geholfen zu haben und wünschen euch / dir weiterhin eine tolle Tour durch das grandiose Norwegen.

      Liebe Grüße von unserer Tour in Finnland,
      Conny und Sirko

    • Habe heute noch Kontakt mit Autopass aufgenommen und prompt Antwort erhalten.
      Mir wurde mitgeteilt, daß es bis zu zwei Wochen dauern kann bis die Passage auf der Seite erscheint.

      VG Bernd.

    • Hei Bernd,

      hab vielen Dank für diese wertvolle Rückmeldung, die unseren Lesern gleichermaßen wie uns auch hilft. Offensichtlich haben die Norweger da etwas im System geändert, denn nach dem Wegfall der Ampeln an den Mautstationen, die früher direkt die Erfassung der Passage angezeigt haben, war nunmehr der eigene Account die einzige und letzte Möglichkeit, die Funktionsweise des Systems und des Chips zu testen. Das bedeutet, dass man nun wohl immer erst einmal ein paar Tage im “Blindflug” unterwegs sein wird…

      Weiterhin eine tolle und erlebnisreiche Reise für dich – verbunden mit lieben Grüßen aus Finnland nach Norwegen,
      Conny und Sirko

    • Hei Matze,

      hab vielen Dank für deinen lieben und wertvollen Hinweis zum Atlanterhavstunnelen. Wir hatten vor Kurzem auf unserem Facebook-Kanal ebenfalls schon darüber berichtet und diesen Punkt für das nächste Update dieses Artikels bereits notiert. Somit kann man ja nunmehr ohne manuelle Bezahlung an einem Kassenhäuschen durch Norwegen fahren – von den privaten Bomvegen mal abgesehen 🙂

      Liebe Grüße und noch einmal besten Dank,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei!
    Eure wunderbare Seite hat uns dazu gebracht, jetzt doch noch kurzentschlossen „nach Corona“ nach Norwegen zu reisen. Eine Frage haben wir zu dem AutoPass Transponder. Ihr habt geschrieben, dass der Transponder/Chip uns zugeschickt würde innerhalb von 6-10 Tagen. Das passt bei uns nicht mehr, da wollen wir schon unterwegs sein. Ist es möglich, diesen Transponder in Norwegen direkt zu kaufen und einzusetzen?

    • Hallo Guido,

      zunächst vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die damit verbundene Anfrage. Zugleich möchten wir die etwas verzögerte Antwort entschuldigen, da wir die letzten Tage selbst auf der längeren Anreise nach Helsinki unterwegs waren. Nunmehr sind wir in Finnland angekommen und wollen / werden wohl erst einmal den ganzen Vormittag Kommentare in unserem Blog beantworten… 😉

      Laut der Webseite von AutoPass Norwegen (Link) gibt es wohl die Möglichkeit, den Vertrag erst an einer Zollstation an der Grenze bei der Einreise auszufüllen. Damit haben wir aber leider keine Erfahrungen. Es scheint eine Möglichkeit zu geben, einen Teil der notwendigen Angaben bereits vor der Abreise in einem Formular einzutragen und dann alles andere beim Zoll zu klären oder eben gleich das ganze Prozedere beim Zoll vor Ort zu realisieren. Ob das auch in jedem Fall für alle privaten Fahrzeuge der Fall ist, wird und ist auf der Webseite leider nicht eindeutig ersichtlich, da es dort hauptsächlich um die vorgeschriebenen Chips für gewerbliche Fahrzeuge geht. Wir wissen aber wiederum von Lesern, dass sie ihren Chip ebenfalls auf diese Weise am Zoll in Norwegen übernehmen konnten bzw. übernommen haben.

      Eine andere bzw. weitere Möglichkeit, an einen der Chips / Transponder zu kommen ist uns darüber hinaus leider nicht bekannt.

      Wir wünschen euch eine wundervolle Reise nach und durch Norwegen.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo Guido,
      wir haben das gleiche Problem und werden (unter Einhaltung der Quarantäne) kurzentschlossen nach Norwegen fahren. Gibt es eine Möglichkeit den Transponder beim Zoll zu holen bzw. an anderer Stelle zu kaufen? Im schlimmsten Fall müssten wir uns den Transponder von zu Hause nachschicken lassen und können ihn erst später einsetzen.

    • Hei Kathrin,

      es gibt tatsächlich die Möglichkeit, den Transponder vor Ort, bei der Einreise nach Norwegen, an einer Zollstation abzuholen. Dazu muss man dann dort den Vertrag ausfüllen. Eigentlich ist das hauptsächlich für gewerbliche Zwecke gedacht, wenn der Transponder genutzt werden MUSS. Aber wir wissen von vielen Lesern, dass du ihn dort auch privat abholen kannst. Schau mal bitte in den aktuelleren Kommentaren der letzten drei Wochen unter unseren Blogbeiträgen zu den Themen AutoPass im Bereich Norwegen Ratgeber. Dort hatte ein Leser sehr genau seine Vorgehenswiese und Erfahrungen geschildert, sowie gute und wichtige Tipps für die Abholung bei der Einreise gegeben.

      Wir wünschen euch eine gute Anreise und dann viel Spaß im schönen Norwegen.

      Liebe Grüße aus Nordnorwegen,
      Conny und Sirko

  • Hallo, vielen Dank für diese ausführlichen Informationen.
    Nur zur Sicherheit meine Frage: Wenn ich mit einem gemieteten PKW, der weniger als 3,5t wiegt, nach Norwegen fahre, muss ich mich nicht mit solch einem elektronischen System ausstatten? Wie erhalte ich dann meine Rechnung?
    Viele Grüße Roland

    • Hei Roland,

      wenn du mit einem gemieteten PKW unter 3,5 Tonnen in Norwegen unterwegs bist, musst du dich nicht um die Registrierung bei AutoPass oder BrobBizz bzw. die entsprechenden Chips kümmern. In Norwegen sind sie ohnehin in den Mietwagen enthalten und falls du in Deutschland mietest, musst und solltest du nur klären, dass dein Vermieter im Anschluss die Mautgebühren ohne Aufschlag an dich weiter berechnet, denn er wird dann irgendwann über EPC PLC eine Rechnung für die Maut in Norwegen bekommen.

      Wir hoffen, dass wir damit deine Frage beantwortet haben und dir entsprechend helfen konnten. Sollten dazu noch andere / weitere Fragen auftauchen, dann melde dich jederzeit gern noch einmal.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    Euer Blog ist genial und ich kann mir kaum vorstellen, dass man ohne ihn auf eigene Faust nach Norwegen fahren sollte 😉✌.

    Trotz rauf und runter, oben und unten sowie links und rechts Lesens sind wir unsicher, was wir jetzt am besten und sinnvollsten machen sollen (außer nix zu machen und maximal Gebühren zu bezahlen), da es ja erst seit wenigen Tagen “quasi sicher” ist, dass Touristen aus Deutschland diesen Sommer wieder nach Norwegen ohne Beschränkungen einreisen dürfen. Somit laufen die Planungen relativ kurzfristig. Ich denke, es könnte einigen anderen auch so ähnlich gehen, darum stell ich mal die Fragen konkret:

    1) Wir fahren mit einem Kombi (also kein Wohnmobil) am 13. August für 2,5 Wochen nach Norwegen (Fähre: Hirtshals – Stavanger). Derzeit planen wir nicht, häufiger nach Norwegen zu fahren.
    2) Bei EPC habe ich mich schon registriert. (Unser Auto ist ein Geschäftswagen)
    3) Wir werden über Stavanger hoch über Bergen und Molde wohl maximal bis Trondheim kommen und dann inländisch zurück zur Fähre nach Larvik fahren.
    4) Macht es aufgrund der NUR VERBLEIBENDEN CA. 3 WOCHEN bis Reisebeginn noch Sinn, dass wir uns noch für einen Chip registrieren, weil er höchstwahrscheinlich auch noch ankommt? Wenn ja, eher ProBizz oder AutoPass? Muss ich dann trotzdem noch einen Vertrag mit einer Mautgesellschaft für den AutoPass Chip abschließen?
    5) Und die Ferjekort können wir ja erst nach Erhalt der Seriennummer des Chips beantragen? Klappt das dann normalerweise zeitlich auch noch?

    Herzlichen Dank für Euer Feedback vorab + liebe Grüße
    Gerhard + Caro

    • Hallo Gerhard,

      hab vielen Dank für dein sehr schönes Feedback zu unserem Blog und anstrich auch für deinen Kommentar.

      Wir möchten eure Fragen etwas ordnen und in der dann entsprechenden Reihenfolge beantworten:

      – Vorweg: Ihr würdet es noch schaffen, kurzfristig die Registrierung / Bestellung bei Autopass oder BroBizz und für die Ferjekort vorzunehmen. Nach Bestellung von einem der beiden Chips ist die entsprechende Nummer nach zwei Tagen erzeugt und daraufhin kann dann auch gleich noch die Ferjekort bestellt bzw. das Konto dort eingerichtet werden. In einigen Beiträgen auf unserem Blog zu diesem Thema haben die Leser auch die aktuellen Lieferfristen in den Kommentaren gepostet – schaut da bei Interesse gern och einmal rein.

      – Eine ganz andere Frage ist, ob sich der Aufwand in eurem Fall tatsächlich lohnt: Ihr werdet, je nach genauer Route, etwa 4 – maximal 6 Fähren auf der Strecke haben, für die ihr jeweils den PKW Tarif bezahlt. Grob geschätzt (!!) macht die Ersparnis mit der Ferjekort daher etwas um die 40 – 60 Euro für euch aus. Dazu käme eine ungefähre Ersparnis bei der Maut (Rabatt wegen Nutzung des Chips und je nach Strecke) zwischen 10 – 20 Euro. Nun müsstet ihr selbst entscheiden, ob ihr dafür einen der Chips bestellen und euch bei der Ferjekort anmelden wollt…

      – Wenn ihr den AutoPass Brikke oder den BroBizz bestellt, müsst ihr nicht extra noch einen Vertrag mit einer Mautgesellschaft abschließen. In eurem Fall, wenn ihr euch dafür entscheidet, würden wir für den BroBizz plädieren, da einfacher zu bestellen und eventuelle Nachteile gegenüber dem AutoPass Brikke hauptsächlich Wohnmobilfahrer betreffen.

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben und wünschen euch bereits jetzt eine traumhafte Reise nach und durch Norwegen. Übrigens sind wir sicher, dass es nicht die letzte Tour nach Norwegen gewesen sein wird… 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo, besonders an Klaus Rohn,
    auch wir haben einen recht hohen Datenbedarf auf Reisen. Ich informiere mich jeweils vor Reisebeginn bei https://prepaid-data-sim-card.fandom.com/wiki/Prepaid_SIM_with_data (in englisch). Dort findet man aktuelle Infos zum Thema für jedes Land.
    2017 haben wir nach diesen Infos eine Telia SIM-Karte in einem Narvesen-Kiosk gekauft, dort registrieren und das Passwort ausschalten lassen. Dann hat sie gut funktioniert. Top-ups haben wir in irgend einem Supermarkt gekauft und vom dortigen Personal aktivieren lassen.
    Auf unserer diesjährigen Winterreise haben wir lediglich unsere in Deutschland gekaufte SIM-Karte eines großen Discounters genutzt, der mit A beginnt. Das funktioniert wie in der EU, mit dieser Karte sogar im vollen jeweils gebuchten Datenumfang. Aufladen kann man online mit in Deutschland bei A… gekauften Bons oder per Abbuchung vom Girokonto. Für Letzteres muss man sich etwa eine oder zwei Wochen vorher mit einer Einzugsermächtigung anmelden.
    Wenn das Datenvolumen nicht ausreicht, könnte man z.B. mehr als eine SIM-Karte kaufen.
    Herzliche Grüße von unserer Polen-Baltikum-Rundreise aus Litauen,
    Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      vielen Dank für eure ausführliche Antwort zu dieser Thematik und damit für die Unterstützung in Hinsicht auf die Fragen unserer Leser. Wie bereits angemerkt, haben wir selbst in diesem Segment bisher keine Erfahrungen sammeln können, da wir mit unseren beiden Vodafone RED M Tarifen (in der Aktion damals gab es das doppelte Datenvolumen) und den somit vorhandenen 2 x 32 GB im Monat gut zurechtkommen. Generell muss man noch dazusagen, dass die skandinavischen Länder eine komplett andere Kultur der W-LAN Netzwerke und Nutzung haben. Es gibt in fast jedem Dorf irgendwie und irgendwo eine Möglichkeit, diese Hotspots zumeist kostenlos zu nutzen.

      Also – vielen Dank nochmals und euch weiterhin eine tolle Tour im bzw. durch das Baltikum. Wir hoffen ja immer noch, dass wir uns irgendwann einmal im Norden über den Weg fahren und uns dann auch endlich persönlich kennenlernen. Nun aber erst einmal auf diesem Weg alles Liebe und Gute sowie herzliche Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo Reinhard,

      Vielen Dank für diese Informationen.
      Bei mir ist es jetzt auch die Lösung mit dem großen A geworden.

      Ich weiß nicht ob sich das inzwischen geändert hat, in der Vergangenheit fand ich aber in Norwegen gekauftes Datenvolumen immer sehr teuer. Deshalb haben wir vergangenes Jahr die schwedische Lösung versucht, halt mit nicht so viel Erfolg.

      Viele Grüße ins Baltikum

      Klaus

  • Hallo Ihr,
    erstmal vielen Dank für die vielen tollen Anregungen hier! Der PDF Reiseführer ist ein unverzichtbarer Teil unserer Vorbereitung…Insbesondere mit dem Thema Maut – Autopass usw. wäre ich ohne Eure Anleitung hoffnungslos aufgeschmissen gewesen! Dazu eine Frage: Ich habe meinen Chip bestellt und per Post erhalten, ebenso die Ferjekort, beides ist auch automatisch im gleichen Konto zusammengeführt. Da wir uns ein Wohnmobil mieten, habe ich erstmal meine eigene Autonummer eingetragen, diese will ich dann kurz vor Abreise ändern, damit ich nicht die Maut der Vorgänger zahle…bei dem Dienstleister EPC habe ich mich noch nicht angemeldet, weil man da den Fahrzeugschein hochladen muss…Was meint Ihr, wann ich spätestens A) die Autonummer ändern und B) mich dann bei EPC anmelden muss? Meine Sorge ist, dass, falls es da Wartezeiten bis zur Freischaltung o.ä. gibt, ich zu spät dran sein könnte…DANKE! Klaas

    • Hei Klaas,

      vielen Dank zunächst für den Erwerb und die Nutzung unseres PDF-Guides sowie natürlich auch für deinen netten Kommentar. Sehr gern wollen wir deine damit verbundene Frage nachfolgend beantworten und fangen da gleich einmal von unten beginnend an:
      Bei EPC musst und solltest du dich nicht auch noch anmelden, denn letzten Endes lässt sich aktuell dadurch kaum noch etwas sparen. Durch die Registrierung bei AutoPass bist du quasi ohnehin als PKW unterwegs – und das auch in den Umweltzonen. Hier wird dann nur noch zwischen Diesel und Benziner unterschieden – was in deinem Fall egal sein wird, da du sicher ohnehin mit einem Diesel unterwegs bist. Insofern lässt sich hier nicht sparen und demgegenüber steht ein unnötiger Aufwand der Anmeldung. Diese soll – nach einigen Leser-Feedbacks – für gemietete Fahrzeuge ohnehin nicht (mehr) möglich sein. Also an EPC können wir da schon mal den Haken machen.

      Was die Umstellung deiner Fahrzeugdaten bzw. des KfZ-Kennzeichens anbelangt, kannst du das eigentlich machen, sobald du die Daten hast und sicher sein kannst / bist, dass dieses Fahrzeug nicht noch in Norwegen unterwegs ist. Auf der anderen Seite gibt es aber auch keine Fristen und Vorlaufzeiten für die Änderung. Rein aus der Überlegung, dass da auch mal ein Problem auftreten kann und du eventuell noch eine Mail an AutoPass senden musst / willst, würden wir das etwa 3 – 4 Tage vor der Abfahrt machen. Die Nummer musst du dann übrigens identisch bei AutoPass (Maut) und bei AutoPass for Ferje (Ferjekort) ändern – zumal aktuell wegen Corona selbst bei der Ferjekort oft nur die KfZ Kennzeichen gescannt werden, um persönliche Kontakte zu vermeiden.

      Wir hoffen, dass wir dir damit soweit helfen konnten und falls noch andere, weitere Fragen dazu oder generell auftauchen, dann melde dich gern jederzeit. Ansonsten bleibt uns nur, dir / euch eine schöne Reise zu wünschen und sagen: God tur 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Vorhin habe ich gelesen, dass die Maut für den (recht teuren) Atlanterhavstunnel zm 1. Juli abgeschafft wurde! Quelle: Businessportal Norwegen – https://businessportal-norwegen.com/2020/07/03/mautgebuehren-fuer-atlantik-tunnel-in-norwegen-abgeschafft/

    Ansonsten plagen wir uns gerade noch mit dem Autopass herum – denn da gibt es jetzt offenbar auch noch einen “AutopassFerje” – https://www.autopassferje.no/om-autopass-for-ferje/ und ich frage mich, ob das identisch ist mit der AutoPASS Ferjekort oder was neues/anderes???

    Wir wollen Anfang August wieder los ….

    • Hei Rena,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Wir haben auf unserem Facebook-Kanal bereits über die vorzeitige Beendigung der Kassierung von Mautgebühren am Atlanterhavstunnelen berichtet und werden das im nächsten Update unserer Beiträge zu den Themen Maut und AutoPass zeitnah anpassen.

      Das Thema AutoPass ist eigentlich relativ schnell geklärt und erklärt: AutoPass ist das führende Erfassungs- und Abrechnungssystem für deine Fahren in Norwegen und bisher hauptsächlich nur für das Thema Maut eingesetzt. In diesem Zusammenhang tauchen auch die Begriffe Brikke, Chip, Avtale und andere Dinge auf.

      Neu dazugekommen ist, dass seit letztem Jahr AutoPass auch für die Erfassung und Abrechnung auf den Fähren eingesetzt wird, und daher der gleiche Transponder (Chip / Brikke), den du für die Maut nutzt, eben nun auch für die Fähren nutzen kannst. Um die maximalen Rabatte zu erhalten benötigst du eben ein Konto auf Guthaben-Basis und in einigen Fällen auch noch die dazu ausgegebene Plastikkarte “Ferjekort”. Diese ganzen Dinge, also Ferjekort, Fergekort (Dialekt) und alle Dinge rund um die Fährpassagen laufen unter AutoPass for Ferje (Autopass für die Fähre) zusammen. Dort also registrieren, Konto einrichten, das Mindestguthaben einzahlen, den AutoPass Chip mit dem Konto verbinden und dann habt ihr es perfekt 🙂

      Wir wünschen schon mal GOD TUR und freuen uns über einen Backlink in eurem Norwegen-Bericht, wenn es soweit ist 🙂
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Danke für eure schnelle Antwort – wir haben gestern schon alles beantragt, unser Auto ist ja noch vom letzten Mal bei EPC registriert, das brauchen wir also nicht mehr. Da wir schon älter sind, haben wir bei der letzten Reise auch bei “normaler” Zahlung immer 50% Rabatt bei den Fähren bekommen, aber inzwischen wird ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man wegen Corona die Fähren möglichst berührungsfrei, also mit Transponder, wo möglich, nutzen soll – also haben wir’s gemacht.

      Unsere Planung verläuft im Moment etwas hektisch, weil kurzfristig von Großbritannien nach Norwegen umgeplant – und eurer toller Blog macht es nicht einfacher, denn man möchte am liebsten alles mitnehmen, was ihr das so wunderbar beschreibt und in tollen Fotos darstellt!

      Backlink wird natürlich gesetzt werden – denn schließlich haben wir von euch wirklich eine unglaubliche Fülle von Infos und Einsichten bekommen – danke nochmal dafür!
      Rena

    • Hei Rena,

      hab ebenfalls vielen Dank für deine schnelle und liebe Antwort. Jaaa – dieses Jahr ist alles irgendwie anders und uns geht es da ähnlich wie euch: Wir wären jetzt eigentlich von unserer Skandinavien-Tour gerade zurück und am Vorbereiten bzw. schon am Einpacken für 3 Monate in Schottland. Diese Reise war bereits mit den Kooperationspartnern abgestimmt und geplant. Stattdessen fahren wir nun doch erst einmal nach Skandinavien – auf einer anderen Route und mit einem anderen Zeitplan.

      Wenn wir euch mit einigen Tipps, grundlegenden Gedanken oder anderen Dingen bei der Planung unterstützen können oder sollen, dann meldet euch gern jederzeit – wir finden da sicher immer einen Weg und kennen zur Not auch Jemanden in Norwegen… 🙂

      In jedem Fall wünschen wir euch eine traumhafte und unvergessliche Reise durch das grandiose Norwegen. Vielleicht fährt man sich ja auch mal über den Weg, denn letzten Endes sind wir offensichtlich zu einer ähnlichen Zeit im Norden unterwegs.

      Nun erst einmal liebe Grüße und bis demnächst alles Liebe & Gute,
      Conny und Sirko

  • Hey ihr beiden, vielen Dank für die Ausführliche Anleitung. Ich habe mit dieser Hilfe jetzt den Brobizz und die Ferjecord bestellt. Ich blicke aber noch nicht ganz durch ob ich jetzt noch einen Mautvertrag brauche oder in welchem Falle ich einen brauche? Nur das ich den Bropass nicht brauche weil wir nicht über die Öresundbrücke fahren. Ich wurde bei Brobizz auch nicht nach bestimmten Fahrzeugdaten gefragt. Woher können die mich dann in den Umweltzonen einordnen, oder habe ich das auch was falsch verstanden? Ersetzt Brobizz den Autopass?

    Viele Fragen, aber die sind irgendwie auch nach mehrmaligem Lesen nicht beantwortet oder ich habe es nur nicht verstanden.

    Vielen Dank für eure Mühe

    • Hei Björn,
      in der Tat ist die Thematik echt komplex und für uns “Mitteleuropäer” schwer zu verstehen, da die Skandinavier hier eine ganz andere Denke und Vorgehensweise haben, die sich uns erst nach längerer Zeit erschließt. Um es kurz zu machen: Du hast alles richtig gemacht, bist perfekt vorbereitet und wenn du deine BroBizz Nummer auch im Ferjekort Konto stehen bzw. eingetragen hast, kannst du dich auf den Weg machen und maximal sparen.
      Für die Umweltzonen musst du nichts weiter mehr machen, da du durch deine Registrierung dort auch im günstigsten Tarif fährst: Durch die Registrierung bist du nun quasi in der Betrachtung und Abrechnung in Norwegen einem PKW gleichgestellt – brauchst also keine Euro-Normen, da diese nur bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen benötigt werden. Das bist du nun nicht mehr. Bei dir ginge es jetzt maximal nur noch um die Frage, ob Diesel oder Benziner – und hier bist du ja wahrscheinlich ohnehin eben mit einem Diesel unterwegs. Also alles gut und somit kannst du deinen Roadtrip beginnen…

      Ach so – ja, der BroBizz ist mit dem AutoPass Brikke identisch und ersetzt diesen in Norwegen, wird dort im Rahmen von dem “Easy Go” Verbund auch untereinander vollwertig anerkannt.

      Wir freuen uns über einen Backlink, falls du in deinem Blog auf dieses Thema eingehst und wünschen dir ansonsten einen genialen Trip. Wenn noch eine Frage auftaucht – dann immer her damit.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    ich möchte mal eine Rückmeldung geben. Wenn ihr es gelesen habt, könnt ihr den Beitrag ja wieder löschen:

    Beim BroBizz wurde uns die Lieferung 10 Arbeitstage nach Bestellung angekündigt, lag aber schon kurz vorher in unserem Postkasten.

    Bei der Ferjekort war es etwas komplizierter aber fast genauso schnell:
    Am Dienstag, 30.6. Euros überwiesen,
    am Freitag, 3. 7. war das Geld auf dem Ferjekort-Konto,
    am Montag, 6.7. wurde die Karte versendet,
    am 10.7. ist sie bei uns angekommen.

    Nun steht unserer Norwegenreise nichts mehr im Weg.
    Vielen Dank noch mal für Eure Hilfe.
    Ursula

    • Liebe Ursula,

      wir freuen uns, dass bei dir / euch offensichtlich alles gut geklappt hat, ihr nun somit perfekt vorbereitet seid und inzwischen ja auch die Reise nach Norwegen offiziell wieder möglich ist. Also alles perfekt 🙂
      Wir veröffentlichen deinen Kommentar sehr gern als Orientierung für die anderen Leser, um ihnen ein Gefühl für die aktuellen Fristen und Zeiten zu geben, da das immer wieder ein Grund für viele Nachfragen ist.

      Jetzt wünschen wir euch erst einmal eine tolle Reise mit vielen unvergesslichen Erlebnissen in Norwegen. Sollten noch weitere Fragen entstehen, dann meldet euch jederzeit – wir helfen gerne 🙂

      Liebe Grüße und GOD TUR,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr zwei,

    Dank eurer Hilfe haben wir es geschafft, die Ferijekort und den Chip Anfang Juli zu bestellen. Ohne eure Hilfe hätte das nie geklappt. Ganz, ganz großes Lob für eure hilfreichen Beiträge!!!
    Jetzt warten wir nur noch auf die rechtzeitige Lieferung… und die Öffnung der norwegischen Grenzen für Nicht-Skandinavier und natürlich speziell für Deutschland.

    Ich habe eine Frage, die thematisch nicht ganz passt, vielleicht könnt ihr ja trotzdem helfen.

    Wie kommt ihr eigentlich zu Internet in Norwegen?

    Wir haben über die vergangenen Jahre einiges versucht, so richtig erfolgreich waren wir da aber nicht. Simkarten norwegischer Telefongesellschaften sind sehr teurer, das Datenvolumen ist begrenzt und als Nicht-Norweger eigentlich nicht zu beschaffen.

    Vergangenes Jahr haben wir einen Versuch mit einer schwedischen Karte gestartet (Halebop).
    Der Erfolg war mäßig, da bereits wenige Kilometer nach Übertritt der norwegischen Grenze die Karte, trotz Roaming,
    nicht mehr funktionierte.
    Wir hatten die Karte in einem ICA gekauft (mit freundlicher deutschsprachiger Unterstützung). Anscheinend hätten wir die Karte noch persönlich in einem Telia-Shop registrieren müssen (den müsste man dann aber erst einmal finden), um das Roaming zu aktivieren. Für die Registrierung braucht man dann auch noch eine Adresse in Schweden….
    Diese schwedische Lösung hätten wir dieses Jahr noch einmal versucht, das fällt aber leider aus, da eine Einreise von Schweden nach Norwegen aktuell ja nicht möglich ist.

    Bei deutschen Anbietern kann die “Fair Use Policy” eine Rolle spielen, was dann auch wieder zu nur einem geringen Datenvolumen und diversen Kosten führen kann.

    Ihr habt ja auch einen höheren Datenverbrauch, vermute ich mal.
    Wie versorgt ihr euch in Norwegen mit Internet?

    Liebe Grüße

    Klaus

    • Hallo Klaus,

      zunächst vielen Dank für deinen netten und zugleich interessanten Kommentar. Um ehrlich zu sein, können wir zu dem Thema nur wenig sagen. Tatsächlich haben wir einen großen Verbrauch an Datenvolumen auf unseren Reisen, da wir unterwegs auch viel arbeiten und Aufträge im Internet erledigen sowie Bilder für unsere Kanäle hochladen. Allerdings sind wir da bisher immer gut mit unseren Vodafone-Verträgen hingekommen, die uns monatlich 2 x 30 GB Datenvolumen in der EU und den anderen Ländern Europas ermöglichen. Als wir für unseren Kalender einige GB an die Druckerei zu übermitteln hatten, sind wir dann aber auch einmal zu einer Bibliothek in Norwegen gefahren und haben dort das kostenlose WLAN genutzt, was für diese Zwecke dort überall zur Verfügung steht. Insofern waren und sind wir auf keine PrePaid-Varianten angewiesen, wissen aber, das zumeist die schwedischen Karten in diesem Fall wohl die besten Konditionen und meisten Vorteile bieten, wenn man sie dann auch für Norwegen aktiviert.

      Aber wie gesagt – das sind keine eigenen Erfahrungen und nur aus dem Internet herausgelesen…

      Wir hoffen, dass wir dir dennoch etwas weiterhelfen konnten und wünschen dir in jedem Fall schon einmal eine tolle Reise. Sollte noch eine andere Frage sein oder auftauchen – dann melde dich jederzeit gern.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo ihr zwei,

      Vielen Dank für die Antwort.
      Ich habe mich inzwischen für eine Prepaid-Lösung entschieden.

      Liebe Grüße
      Klaus

  • Hallo,

    ich bin noch ein bischen geflasht von dem Umfang eurer Seite(n). Wir haben vor mit einem gemieteten Wohnmobil (4,5t) nach Norwegen zu fahren. Jetzt bin ich noch am rätzeln welchen Mautchip ich bestellen sollte. Von den Bedingungen her sagt mir der Mautchip von BroBizz am meisten zu, vorallem wegen der Kreditkartenzahlung. Ich bin nur nicht ganz schlau aus der Internetseite von BroBizz geworden. Gilt der BroBizz eigentlich für alle Mautstationen in Norwegen? Auf der auf der Internetseite eingeblendeten Karte könnte man meinen, er gilt nur in Südnorwegen.

    Viele Grüße
    Michael

    • Hallo Michael,

      wir danken dir vorab erst einmal für deinen netten Kommentar und das nette Feedback zu unserer Seite. Aber nun zu deiner Frage: Tatsächlich ist aktuell der BroBizz fast der attraktivere und bessere Chip – schon wegen der deutschsprachigen Homepage sowie der Möglichkeit der Kreditkartenzahlung. Er gilt auch in ganz Norwegen und wird als gleichwertiger Chip im Vergleich zum AutoPass überall anerkannt und akzeptiert – selbst bei der Ferjekort. Er hat lediglich einen – aus unserer Sicht – zu vernachlässigenden Nachteil, dass es wohl einige wenige Regionen / Mautgesellschaften in Norwegen gibt, wo man nicht den maximalen “Chip-Rabatt” von 20 % auf die Maut bekommt. Hier scheinen die Mautgesellschaften sich unter dem Dach vom AutoPass System gegenseitig durchweg die höchsten Kooperationsrabatte zu geben. Das bedeutet, du hast zum Beispiel deinen Mautvertrag für den AutoPass Chip mit der Gesellschaft in der Region Bergen und dort den höchsten Rabatt – wichtig für die Norweger die dort wohnen. Jetzt fährst du nach Oslo und bekommst dort ebenfalls die höchsten Rabatte, weil eben die beiden Gesellschaften das auf Gegenseitigkeit für ihre Kunden vereinbart haben… Das wird mit dem BroBizz – nach unseren Informationen – nicht immer so sein, macht aber eben auf die Summe betrachtet kaum etwas aus. Also – hol dir den BroBizz und du hast weniger Stress, bist auf der sicheren Seite und sparst in jedem Fall noch bei der Maut 🙂

      Liebe Grüße und schon einmal eine gute Reise,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Zwei,
    vielen Dank für die umfassende und verständliche Erklärung zur Maut. Jetzt habe auch auch es verstanden 😉 Leider funktioniert der Link unter Ziff. 3.1.1 nicht. Vielleicht könnt ihr den Bug ja bei Gelegenheit beheben.

    LG Ingo

    • Hei Ingo,

      hab vielen Dank für deinen netten Kommentar und den wertvollen Hinweis mit dem defekten Link. Nachdem BroBizz die eigene Webseite aktuell komplett umgebaut hat, ist uns da wohl noch etwas “durchgerutscht”… Wir haben den Bug soeben repariert und danken dir nochmals für dein Feedback dazu.

      Nun wünschen wir dir erst einmal ein schönes Wochenende und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Ich habe den Autopass Chip heute bestellt. Kann ich die Ferjekort auch gleich bestellen oder muss ich warten bis ich den Autopass Chip erhalten habe. Wir wollen die Straße 17 befahren und unsere Fähre geht schon am 22. 7. Ich weiss nicht ob wir das alles noch bekommen . Vielen Dank für eure tolle Seite und Hilfe.

    • Hei Andrea,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die berechtigte Frage. Du kannst und solltest auch nun gleich noch die Ferjekort bestellen, denn sonst wird es zu knapp und auf der 17 ist die Karte mehr als wertvoll…. 🙂 Aber achte ganz darauf, ob bei deiner Bestellung auch schon deine AutoPass Nummer in dem entsprechenden Feld im Ferjekort-Konto automatisch auftaucht und somit dann bereits dort hinterlegt ist. Sollte das noch nicht passieren, da dein AutoPass Chip quasi noch zu frisch bestellt ist, dann musst du diese Nummer dort noch nachtragen, sobald du den AutoPass Chip erhalten hast. Das ist kein Problem – sollte nur nicht vergessen werden 😉

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen Dank für die tollen Erklärungen. Wir möchten, wenn Corona uns lässt, ab Mitte August drei Monate zum Großteil durch Skandinavien reisen bevor unsere Tochter im nächsten Jahr Schulpflichtig wird. Ihr habt uns für unser Vorhaben schon viele Anregungen gegeben. Dafür vielen Dank. Jetzt habe ich jedoch noch zwei Fragen.
    Ich habe gerade den Brobizz mit meiner Kreditkarte bestellt. Danach habe ich die Ferjekort/Fergekort bestellt und die 3600 NOK (Betrag wurde wieder von AutoPASS erhöht) überwiesen. Wir fahren ein Wohnmobil mit über 3,5 t. Jetzt frag ich mich, woher das System weiß, dass unser Fahrzeug ein Wohnmobil ist und wir somit nur PKW- Preise bezahlen müssen /wollen. Es gab dort nur die Möglichkeit bis 3,5 t und über 3,5 t anzugeben. Bei über 3,5 t müsste ich nur noch die Emissionsklasse angeben.
    Zudem hatte ich bei dem Fergekort/ Ferjekort nicht die Möglichkeit unsere Brobizz Kundennummer einzugeben. Wie bekomme ich nun die BroBizz mit der Ferjekort/ Fergekort noch verbunden?

    LG Monique

    • Hei Monique,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und die darin enthaltenen, durchaus berechtigten Fragen in dieser komplizierten / komplexen Thematik. Wir müssen darauf achten, hier nichts durcheinander zu werfen, denn die Betrachtungen in den Systemen sind unterschiedlich. Maut = Tarife abhängig von der Fahrzeugklasse, teilweise Emissionen, Gewicht und Strecke / Ferjekort = Tarife richten sich nach den Fähren und dort geht es nur um die Fahrzeuglänge, deren Tarif / Preis einfach von deinem Ferjekort-Konto abgebucht wird. Daher geht es dort nur um die Vorauszahlung des Guthabens abhängig von der Fahrzeuglänge, damit dieses Guthaben sich nicht zu schnell verbraucht. Der Rest ist der Ferjekort “egal” bzw. um es so zu sagen: Der Deal ist “Vorschuss von Geld” gegen “Rabatt auf den Fährenpreis” (sehr verbreitet in Norwegen). Was bedeutet dass für dich: Wenn du dich beim BroBizz richtig und mit allen relevanten Angaben registriert hast, dann ist es eben genau der Vorteil auch dieser Prozedur, dass du nicht den höchsten Tarif in Norwegen bezahlst, sondern in der günstigeren Klasse wie ein PKW abgerechnet wirst. (Lies dazu auch gern mal die Aussagen auf der Seite des norwegischen Betreibers für das Mautsystem, da das 2016 so angepasst wurde: LINK)
      Wenn du die Seriennummer von eurem BroBizz hast, dann könnt du diese im Ferjekort-Konto unter den Fahrzeug-Details im Bereich / Feld für die “AutoPass Nummer” eingeben, da beide Chips eben inzwischen dort als gleichberechtigt anerkannt sind.

      Wir hoffen, dass wir dir etwas weiterhelfen und etwas Licht ins Dunkel bringen konnten. Da wir uns selbst für den Norwegischen AutoPass Chip / Brikke statt dem BroBizz entschieden haben, können wir die Eingabefelder dort immer nur bedingt nachvollziehen – aber zumindest das System / Prinzip erklären 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Wir haben unseren Chip für die Maut in Norwegen bei tollticket bestellt. Darüber habe ich hier noch gar nichts gelesen. Was könnt Ihr darüber sagen?

    • Hei Sylvia,

      es gibt neben der Möglichkeit, seine Chips / Transponder auf dem direkten Weg zu bestellen, inzwischen noch weitere Anbieter wie eben Tollticket, die in dem Bereich eine entsprechende Dienstleistung anbieten. Hier gilt es natürlich zu vergleichen, was die Kosten, Preise, Konditionen und andere Details anbelangt – wobei man im Gegenzug als Nutzer kaum irgendwelchen Aufwand mit der Bestellung hat… Wie auch immer – wir haben uns immer für den direkten Weg entschieden, auch um direkt und schnell entsprechende Ansprechpartner wie zum Beispiel für die Ferjekort zu erreichen.
      Daher können wir leider keine eigenen Erfahrungen zu Tollticket veröffentlichen, werden aber die generelle Entwicklung zu den Themen im Auge behalten.

      Wir wünschen euch in jedem Fall eine gute Reise, wenn es soweit ist und können euch versichern, dass ihr mit dem Chip – egal wo bestellt – schon mal auf die richtige Weise unterwegs seid.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    Vielen lieben Dank für die tollen Hinweise und Tipps, die Ihr immer habt und ich aufsauge wie ein Schwamm.

    Ich bin nächstes Jahr im Sommer 3 Monate mit dem Auto unterwegs. Und ich habe mir auch über Maut schon viele Gedanken gemacht, die sich jetzt, Dank Euch, erledigt haben. Da ich einmal längs bis zum Nordkapp will, gibt es viele Fähren, die ich nutzen will.

    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, und das die nächste Norwegenreise nicht mehr lange auf sich warten lässt.

    Viele Grüße
    Gislinde

    • Liebe Gislinde,

      wir danken dir sehr herzlich für dein nettes Feedback und freuen uns, dass sich der Aufwand mit diesem umfangreichen Beitrag zu diesem Thema offensichtlich gelohnt hat und es uns wohl gelungen ist, diese komplexen Punkte doch einigermaßen verständlich zu erklären.

      Wir drücken dir von Herzen die Daumen, dass du dir im kommenden Jahr deinen Traum erfüllen und diese sicherlich unglaublich schöne Reise machen kannst. In jedem Fall lohnt sich dafür einer der Chips (AutoPass oder BroBizz) ebenso, wie die Ferjekort. Der Einsatz dieser Dinge dürfte bei dir einen dreistelligen Euro-Betrag einsparen 🙂

      Wenn wir dir noch in irgendeiner Form behilflich sein können oder spezielle Fragen beantworten dürfen, dann melde dich jederzeit sehr gern. Wir sind da gern an deiner Seite.

      Hab vielen Dank für deine guten Wünsche, die wir in gleicher Weise erwidern. Wenn alles gut geht, sind wir demnächst im Norden von Norwegen unterwegs und können dann einige neue Erlebnisse hier mit euch teilen – eventuell auch noch einige Inspirationen für deine eigene Tour…

      Nun erst einmal alles Liebe und Gute sowie herzliche Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen, vielen Dank. Das hilft mir weiter.
    Das ist die gleiche IBAN, die ich mit der Rechnung im vergangenen Jahr bekommen habe.
    Dann hat sich da wohl nichts geändert.
    Keine Ahnung, was der Bank Account für eine Nummer ist.
    Dann werde ich gleich überweisen.

  • Den BroBizz habe ich inzwischen bestellt. Lieferung innerhalb 10 Arbeitstagen.
    Das passt. 🙂

    Nun habe ich aber noch mal eine dumme (?) Frage:
    Ich hatte mein Konto für die Ferjekort schon vergangenes Jahr eingerichtet und damals eine Mail mit der Rechnung bekommen. Dort wurde eine IBAN angegeben, überwiesen habe ich aber nicht, da wir nicht fahren konnten.
    Mein Invoice-overview auf der Homepage der Ferjekort gibt aber einen anderen Bank Account an, der nicht mit der IBAN der alten Rechnung übereinstimmt.
    Hat sich das Konto inzwischen geändert?

    Nochmals liebe Grüße
    Ursula

    • Hei Ursula,

      das ist eine gute und spannende Frage, die wir nicht so einfach beantworten können… Allerdings können wir dir sagen, dass wir erst vor etwa 4 – 6 Wochen unter Angabe unserer Kundennummer (KID) von der “Faktura” ein neues Guthaben bei der AutoPass Ferjekort auf die IBAN NO9815060679220 eingezahlt haben. Hast du diese ebenfalls vorliegen…?

      Wir hoffen, dass du das noch schnell geklärt bekommst bzw. wir dir dabei gegebenenfalls schon helfen konnten oder noch können.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,

    vielen Dank für die super-schnelle Antwort. Wirklich toller Service!! 🙂

    Dann werde ich sofort mal versuchen, beides zu bestellen.
    Wir fahren über die RV17 und von Bodø auf die Lofoten. Da würde sich die Ferjekort wirklich lohnen.
    Notfalls fahren wir vielleicht eine Woche später.

    Ich wünsche Euch und allen Norwegen-Fans noch viele schöne Tage in Norwegen.

    Liebe Grüße
    Ursula

    • Hei Ursula,

      wir danken dir in gleicher Weise für deine liebe Antwort und die guten Wünsche. In jedem Fall solltet ihr bei der geplanten Strecke alles tun, um zumindest den / einen Chip und eben auch die Ferjekort zu erhalten, denn gerade auf der Rv 17 ist das bares Geld wert… Hast du schon bei uns im Service-Download Bereich gesehen, dass es dort das deutschsprachige Reisehandbuch für den Kystriksveien kostenlos als PDF zum Herunterladen gibt..? Wir hatten diese Broschüre damals immer mit dabei, da sie wirklich gut und informativ ist.

      Ansonsten habt ihr eine traumhafte Tour vor euch und wir überlegen derzeit auch gerade, ob wir auf der bevorstehenden Tour ebenfalls wieder die 17 fahren oder die Zeit lieber für Fjordnorwegen sparen. Ein sehr ernsthafter Konflikt 🙂

      Nun wünschen wir “God tur” und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    vielen herzlichen Dank für diese tollen Anleitungen.
    Leider ist es durch Corona dieses Jahr nicht möglich gewesen, längerfristig zu planen. Deshalb muss ich nun etwas überstürzt bestellen. Ich hoffe, dass die Grenze am 15. Juli für Touristen aus Deutschland geöffnet wird und wir würden dann gleich am 18.7. nach Norwegen aufbrechen.
    Bei der Ferrjekort schreibt ihr, dass 2 Wochen Vorlauf für die Bestellung genügen. Das würde dann ja noch passen.
    Beim AutoPass schreibt ihr dagegen, dass man spätestens 6 Wochen vorher bestellen sollte. Dauert das wirklich so lange? Selbst wenn ich heute (28.6.) sofort bestelle, bleiben mir keine 3 Wochen.
    Dann kann ich das wohl vergessen und muss die vollen Preise zahlen …
    Ich wäre für einen Tipp von Euch wirklich dankbar.
    Viele Grüße
    Ursula

    • Hei Ursula,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das Kompliment zu unseren Anleitungen. Tatsächlich hoffen wir derzeit offensichtlich alle, dass die Grenzen zum 15. Juli geöffnet werden und es endlich wieder nach Norwegen geht. Genau daher und weil dieses Jahr wohl ohnehin so Einiges durcheinander ist, haben sich nach den Feedbacks und Informationen die wir – auch aus Norwegen – erhalten, die Relationen wohl offensichtlich etwas verschoben. Der AutoPass Chip / Brikke geht wohl derzeit relativ schnell und die Ferjekort dauert hingegen wohl etwas länger (aktuell wohl drei Wochen). Wir geben den AutoPass Chip / Brikke auch bewusst immer mit der langen Vorlaufzeit an, damit man die Seriennummer noch in Ruhe in sein Ferjekort-Konto eintragen kann, bevor man diese eben final bestellt. Aktuell ist das aber offensichtlich kein Thema mehr, da man das System ausgebaut hat und sobald ihr einen der Chips / Brikkes bestellt habt (egal ob AutoPass oder BroBizz) taucht wohl die entsprechende Nummer aufgrund des gleichen KfZ-Kennzeichens automatisch in eurem Ferjekort-Konto auf und ist somit auch gleich damit verbunden. Daher würden wir in eurem Fall nun folgende optimale Strategie empfehlen:

      1. Ganz schnell einen der Chips bestellen und in eurem Fall wohl sogar eher den BroBizz, der in Norwegen ja gleichermaßen akzeptiert wird und wohl – so das Feedback einiger Bekannter – schneller geliefert wird. Eventuell könnt ihr ja vorab dort einmal anfragen, wie schnell ihr den BroBizz bekommen würdet. Mit dem Chip spart ihr dann schon mal 10 – 20 % bei Maut und auf den entsprechenden Fähren, die auf die Bezahlung mit Chip umgestellt sind.
      2. Schauen, welche Fährverbindungen auf eurer geplanten Route liegen und ob dieser vordergründig die neue Bezahlung mit Chip akzeptieren oder dort tatsächlich noch die Ferjekort-Plastikkarte benötigt wird. (Link zur Übersicht, welche Fährverbindung welches Zahlungsmittel für den vollen Rabatt akzeptiert). Sollten das hauptsächlich Verbindungen mit dem AutoPass Chip (oder eben dem BroBizz sein, der da genauso aktiviert wird), würden wir das Ferjekort Konto ebenfalls noch anlegen und den Rabatt von 50 % auf den entsprechenden Fähren mitnehmen, die ihr dann mit eurem Chip bezahlt. Die Plastikkarte wird euch dann wohl nicht mehr erreichen, und so habt ihr zumindest nur auf den Fähren, wo ihr sie bräuchtet, dann Pech oder du musst mit dem Kassierer flirten… 😉 🙂

      Plan B: Einige lassen sich den AutoPass Chip / Brikke und / oder die Ferjekort auch zum ersten Campingplatz in Norwegen oder sogar zur Zollstation schicken, um die Dinge dort zu übernehmen. Das funktioniert in der Regel auch – hat aber das Risiko, dass bei Verzögerungen der Aufwand und Stress im Nachhinein größer sind, um dann noch die eigenen Unterlagen irgendwie zu erhalten. Daher kann und sollte das nur für extreme Fälle genutzt werden…

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben und stehen auch gern für weitere Fragen jederzeit gern zur Verfügung.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko,
    Wie lange dauert es bis mir mein Guthaben auf der Ferejkort Seite angezeigt wird? Bis jetzt steht da noch eine 0 . Am Mittwoch Abend hatten wir das Geld per Auslandsüberweisung eingezahlt. Hoffe ja das alles geklappt hat.
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hei ihr Beiden,

      wenn ihr am Mittwochabend das Geld per Auslandsüberweisung auf den Weg gebracht habt, sollte es aus unserer Erfahrung in der ersten Hälfte dieser Woche als Gutschrift sichtbar werden. Insofern könnt und solltet ihr aktuell (noch) ganz entspannt bleiben bzw. sein… 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Zwei,

    nachdem ich mit eurer tollen Beschreibung (vielen Dank dafür) die Karte bestellt und auch das Geld überwiesen habe, ergibt sich noch eine Frage,
    In meinem Account steht unter Balance NOK 3644,- – ich nehme an, das ist der Betrag welchen ich überwiesen habe (kommt vom Kurs her hin)
    Jetzt steht darunter noch folgendes: Prepayment amount: NOK 1,200.00
    Muss ich da jetzt noch mal was überweisen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Oder ist das die Mindestsumme, wenn mein Guthaben aufgebraucht ist?

    Über einen Tipp dazu wäre ich sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Frank

    • Hei Frank,

      vielen Dank zunächst für deinen netten Kommentar. Es freut uns sehr, dass mithilfe unserer Anleitungen deine Bestellungen offensichtlich gut funktioniert haben. Die “Balance” von 3644.- NOK sollte und wird tatsächlich deinem eingezahlten Betrag entsprechen, denn es wird in jedem Fall in deinem Konto (also deinem Ferjekort Account) als Anfangsguthaben ausgewiesen, von dem dann die entsprechenden Kosten der jeweiligen Fährüberfahrten abgezogen werden – so wie es mal bei den Prepaid-Handys war oder noch ist. Die 1200.- NOK irritieren wahrscheinlich etwas – entsprechen aber aktuell genau der Summe, die ursprünglich als Guthaben erwartet wurde bzw. einzuzahlen gewesen wäre. Das ist aber aktuell nur eine vorübergehende Sache, da man bei der Ferjekort wegen der Corona-Krise die Summen der Mindesteinzahlungen für eine gewisse Zeit entsprechend reduziert hat. Du hättest also rein formal nur eben diese 1200.- NOK einzahlen müssen, was aber keinen Sinn macht, denn dieser Betrag wäre sehr schnell aufgebraucht und andererseits bekommt man derzeit die NOK sehr günstig 🙂
      Also nicht irritieren lassen – du hast einen entsprechend positiven Saldo auf dem Konto und somit sollte die Ferjekort in den nächsten Tagen im Briefkasten sein.

      In der Hoffnung, dir damit geholfen zu haben, senden wir liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hallo ihr beiden,
      Danke für eure nette und informative Antwort.
      Es hat tatsächlich alles geklappt. Ich habe die Karte soeben aus dem Briefkasten geholt.
      Jetzt hoffe ich nur noch, dass die Grenzen wirklich öffnen.
      Dann steht.meiner Tour ins Fjordland nichts mehr im Wege. Am 04.08 geht meine Fähre von Hirtshals nach Bergen.

      Danke noch mal für eure tolle Seite.
      Obwohl ich nicht das erste mal nach Norwegen fahre, habe ich viele Anregungen für meine Routenplanung daraus entnommen.

  • Vielen lieben Dank, wenn wir euch nicht hätten. Habe soeben die Überweisung getätigt, musste leider eine Auslandüberweisung machen da es anders bei der Saalesparkasse nicht geht 🙁 hoffe das jetzt alles geklappt hat und die Karte uns demnächst erreicht. Einen schönen Abend euch zwei!
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

  • Hallo nochmal ☺
    Ist es dann komplett egal in welcher Höhe oder gibt es da Vorgaben welche Beträge? Wir hätten halt Angst das 100€ zu wenig wären. Um gebe ich beim überweisen dann Euro ein also zb. 200€ oder muss ich vorher umrechnen? Das das ich auf einmal 1000€ überweise 😶
    Vielen Dank für eure Hilfe!
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hei ihr Beiden,

      da habt ihr Glück, dass wir gerade noch an unserer Webseite sitzen und neue Beiträge vorbereiten… 🙂
      Also, ihr müsst in jedem Fall eine normale SEPA Überweisung machen und den gewünschten Betrag der Norwegischen Kronen vorher mit einem Währungsrechner umrechnen, um dann den entsprechend richtigen Euro-Betrag zu überweisen. Alles Andere wäre eine Auslandsüberweisung und zumindest bei unserer Bank mehr als sauteuer…
      Wenn du ohnehin mehr als die etwa 120 Euro Mindesteinzahlung (entspricht derzeit etwa 1200 NOK) überweisen möchtest und dann eben die 200 Euro auf den Weg bringst, ist aus unserer Erfahrung alles gut. Probleme gab und gibt es in der Regel, wenn die geforderte Mindestsumme nicht erreicht / eingezahlt wird. Dann geht die Ferjekort gar nicht erst raus…

      Sooo – nun sollten wir zumindest diesen Punkt auch geklärt haben. Wenn noch weitere, andere Themen sind – dann meldet euch gern. Solange wie wir selbst noch nicht reisen (können) beantworten wir in der Regel die Kommentare recht schnell 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo, Vielen Dank für die schnelle Antwort. Wir haben die Karte gleich bestellt, jetzt sind wir bei dem Punkt das wir 2 Emails erhalten haben. In der zweiten Email stehen denke ich die Daten zum überweisen. Das wir 1200 überweisen sollen? Sind damit Kronen gemeint? Umgerechnet entspricht es ja gerade mal 112€ aber ich glaube ihr sagtet was von bissel über 300€. Die Bankverbindung besteht auch nur aus zahlen?! Das verwirrt uns etwas.
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hallo ihr Beiden,

      vielen Dank für eure Antwort und den weiteren netten Kommentar. Sorry, dass wir nicht gleich darauf hingewiesen haben: Aktuell ist die Summe / Höhe der Vorauszahlung vorübergehend (!!) wegen Corona reduziert, da einerseits ohnehin nicht so viel gereist wird und andererseits die einheimische Bevölkerung in den Krisenzeiten nicht überfordert werden sollte. Auch im reichen Norwegen gibt es einige Einwohner, die durchaus auf günstige Fährüberfahrten angewiesen sind – gerade wenn sie diese auf dem täglichen Arbeitsweg nutzen.
      Was die E-Mails anbelangt, haben wir noch einmal bei uns geschaut. Ihr müsst / solltet eine Mail mit dem Betreff “Faktura for AutoPASS for ferje” erhalten haben. Dort hängt ein PDF Formular dran mit einer IBAN Nummer und eurer Kundennummer (KID) unter der Überschrift “Betalingsinformasjon”. Mit diesen Daten könnt ihr dann den Betrag eurer Wahl – entweder den Gegenwert für die 1200 NOK oder auch entsprechend mehr (wenn von euch gewünscht) überweisen.
      Solltet ihr diese Mail nicht haben – dann meldet euch gerne noch einmal oder leitet uns eure Mails einfach mal weiter. Wir schauen dann, was wir dort rauslesen können 🙂

      Nun noch einen schönen Abend und liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,
    Wir wollen in den ersten 2 August Wochen eine Rundreise mit dem Pkw von Deutschland, Dänemark und Norwegen machen. Wir haben seit über einem halben Jahr schon alle gebucht, von den privaten Unterkünften,die Fähre Colorline nach Norwegen und zurück und AutoPass haben wir auch schon. Nun zu unserm Problem, die Grenze nach Dänemark ist ja Gott sei dank wieder auf aber was mit Norwegen ist steht in den Sternen. Das soll ja wohl erst Ende Juli entschieden werden. Wir wollten uns aber noch die ferjekort holen für die Fähren in Norwegen. Die benötigt ja aber etwas Zeit bzw. Müssten wir doch auch gleich Geld dort einzahlen oder? Unsere Befürchtung ist entweder wir haben die Karte mit zb. 400€ drauf umd können Sie nicht nutzen weil die Grenzen noch zu sind oder wir haben keine Karte und zahlen Unmengen. Was würdet ihr uns raten?
    Liebe Grüße
    Peggy und Daniel

    • Hei ihr Beiden,
      vielen Dank zunächst für euren netten Kommentar. Eure Gedanken sind derzeit (leider) naheliegend und gut nachvollziehbar. Insofern erreichen uns aktuell viele ähnliche Anfragen und wir sind da ziemlich überzeugt, was aus unserer Sicht zu tun ist: Wir würden in jedem Fall sehr schnell die Ferjekort bestellen und das notwendige Guthaben dort einzahlen, damit die Karte schnell an euch herausgeschickt wird. Aktuell ist die Norwegische Krone sehr günstig und ihr bekommt daher sehr viel an Gegenwert für den entsprechenden Euro-Betrag. Außerdem sind die Fähren seit diesem Jahr noch einmal deutlich teurer geworden und eine Nutzung ohne Ferjekort ist schon fast ein vorsätzliches “Geld verbrennen”. Insofern – tut, was ihr könnt, um die Karte noch schnell zu bekommen. Gerade jetzt im Sommer kann es schon etwas eng werden…
      Falls ihr dann doch nicht reisen könnt, habt ihr zwei Möglichkeiten: Ferjekort / Fergekort zurücksenden und dass Guthaben wieder zurückbekommen (abzüglich der etwa 5 Euro einmalige Kartengebühr). Oder ihr wollt nächstes Jahr nach Norwegen fahren und könnt euch das leisten – dann lasst ihr das Guthaben auf dem Kartenkonto liegen und nutzt es nächstes Jahr. Wir haben dort übrigens immer mehr Geld liegen aus notwendig wäre und haben jetzt schon wieder etwas überwiesen (wegen dem günstigen Wechselkurs) – weil wir wissen, dass wir es ohnehin irgendwann nutzen werden und wir der Norwegischen Krone als Währung auf Dauer mehr trauen, als dem Euro. Sobald der Ölpreis wieder steigt, geht auch der Kurs der Krone wieder hoch und dann war es noch eine gute Anlage 🙂
      Aber wie gesagt – das müsst und könnt ihr dann immer noch entscheiden.

      Wir hoffen, euch mit diesen Infos bzw. unseren Gedanken geholfen zu haben. Ansonsten meldet euch gern immer under jederzeit noch einmal.
      Bis dahin liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    nachdem ich den ausführlichen Artikel zu Karten mehrfach gelesen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, der Brobizz ist das richtige Gerät für mich. Das bestellen hat auch gut funktioniert, heute kam dann eine Email auf dänisch, das Gerät ist gesperrt.
    Auf dem Konto habe ich gesehen, dass die Visa die Zahlung aus Sicherheitsgründen gesperrt hat. Ein Anruf bei meiner Bank/Visa ergab : Ich könnte die Karte für einen kurzen Zeitraum freischalten lassen (Sicherheitsvorkehrungen werden deaktiviert) um das Gerät zu zahlen. Wenn ich das mache, habe ich zwar das Gerät, bei den Abbuchungen der Maut käme es dann aber doch erneut zu Problemen.
    (Ich brauche das für eine geplante Norwegenreise in einem Mietwohnmobil. Sollte es mit Norwegen nicht klappen, fahre ich über Dänemark nach Schweden.)
    Wie funktioniert das, was soll ich machen?
    Danke, Gruß Angela

    • Liebe Angela,

      zunächst vielen Dank für deinen netten Kommentar sowie die Bestellung unseres Newsletters. Deine Frage ist gut und berechtigt, denn wir wissen aus vielen Fragen, Nachrichten und auch Diskussionen auf Facebook, dass es insbesondere beim BroBizz regelmäßig Probleme mit der Hinterlegung bzw. Bezahlung mit Kreditkarten gibt. Insofern bist du zumindest schon mal in guter Gesellschaft – auch wenn dir das nicht viel hilft. Leider kennen wir uns mit den Details bei den unterschiedlichen Kreditkarten und den Vorgaben durch die einzelnen Banken nicht so gut aus und verstehen da oft einige Dinge selbst nicht. Wir mussten damals bei der Sparkasse unsere Kreditkarte zum Beispiel auch erst komplett und dauerhaft für Nordeuropa freischalten lassen – da wir dort eben oft und regelmäßig unterwegs sind. Darüber hinaus ist die Frage, ob es nicht einen Unterschied macht, ob man eine Autorisierung erteilt, dass jemand später etwas vom Kreditkarten-Konto (!!) abbucht oder ich eben einen elektronischen Vorgang bzw. einen Transfer im Internet abwickeln will. Aus unserer Sicht (!!!) greifen da ganz unterschiedliche Sicherheitsroutinen, so dass es durchaus ohne Probleme in Zukunft Abbuchungen von deiner Karte durch BroBizz geben kann. Lange Rede – kurzer Sinn: Erkundige dich am Besten und zur Sicherheit bei deiner Bank nach den Details und Möglichkeiten – da findet sich bestimmt eine Lösung.
      Als zweiten Weg würden wir ansonsten an deiner Stelle bei BroBizz nachfragen, ob sie dir die Rechnungen zur Verfügung stellen und du bezahlst dann per Überweisung. So machen wir es übrigens auch bei unserem AutoPass Norwegen Konto und kommen damit gut zurecht.

      Wir hoffen, dass wir wir dennoch einigermaßen weiterhelfen konnten und sich eine Lösung finden lässt. Melde dich ansonsten oder auch bei anderen, weiteren Fragen gern jederzeit noch einmal bei uns.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen,

    herzlichen Dank für die fantastische Aufarbeitung und Zusammenfassung dieses Themas! Da habt ihr gut Arbeiten reingesteckt um es verständlich aufzubereiten.

    Ein Update für alle Interessierten:
    Die Mindestaufladung für die Vorauszahlungsklassen wurde ab 08.04.2020 fast auf 1/3 reduziert und beträgt laut der Website des Betreibers derzeit bei folgenden Werten:

    Vorauszahlungsklassen ab 08.04.2020:
    • Klasse 1 (Fahrzeuge von 0 – 8 Meter) – NOK 1 200 – entspricht etwa 105 EUR
    • Klasse 2 (Fahrzeuge von 8,01 – 17,50 Meter) – NOK 4 800 – entspricht etwa 420 EUR
    • Klasse 3 (Fahrzeuge über 17,51 Meter) – NOK 9 000 – entspricht etwa 788 EUR

    Das macht es wohl für alle noch attraktiver dieses Angebot in Anspruch zu nehmen da nicht soviel im Voraus aufgeladen werden muss.

    Viele Grüße
    Stefan

    • Lieber Stefan,
      vielen, vielen Dank für deine Nachricht mit dem netten Feedback und zugleich ein ganz großes Sorry für die extrem späte Rückmeldung. Wir hoffen da auf dein Verständnis, denn durch die Beschränkungen in der Reisefreiheit ist uns unser ganzes Geschäftsmodell quasi um die Ohren geflogen und es war in der letzten Zeit daher viel zu organisieren oder neu zu ordnen. Darüber hinaus wollten wir die Zeit gleich noch für ein Update unserer Webseite nutzen, was uns seit nunmehr vier Wochen zusätzliche technische Probleme beschert hat. Aber wie auch immer – wir hoffen zumindest, dass du gesund bist und auch deine / eure Reisepläne für Norwegen irgendwann umgesetzt werden können.

      Vielen Dank auch für deine wertvollen Ergänzungen bzw. das hilfreiche Update zu den neu festgelegten Vorauszahlungen. Diese Informationen helfen sicher auch vielen anderen Lesern und daher freuen wir uns umso mehr über diese Informationen. Da die Norwegische Krone derzeit sehr schlecht steht, lohnt es sich umso mehr, aktuell und auch auf lange Sicht, dieses Guthaben einzuzahlen bzw. aufzufüllen, denn die entsprechenden Werte in Euro sind derzeit niedriger denn je 🙂

      Also – nochmals vielen Dank und liebe Grüße – bis demnächst einmal,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    wir haben glücklicherweise diese wertvollen Hinweise vor unserer Wohnmobilreise durch den norwegischen Winter entdeckt und umgesetzt. Es war unsere vierte Norwegenreise, die dritte im Wohnmobil. Von früheren Reisen waren wir schon bei EPC registriert, aber nicht bei AutoPASS. In fünf Wochen sind wir von Kristiansand (Süd-Norwegen) an Nordsee und Atlantik entlang bis Tromsø (Nord-Norwegen) gereist. Hier ist ein kleiner Erfahrungsbericht:
    Beim Durchfahren der Mautstellen ist kein Unterschied zu bemerken, ob man nicht registriert, bei EPC registriert ist oder einen AutoPASS-Chip hat. Die Abrechnung der Mautgesellschaft zeigt allerdings, dass unsere 25 mautpflichtigen Passagen (Straßen, Brücken und Tunnels) 20% billiger waren, als ohne Chip.
    Auf vielen der Inlandsfähren wurden (vor der COVID-19-Pandemie) noch manuell Fahrkarten verkauft. Mitte März erhielten wir von AutoPASS for ferje eine Email, in der angekündigt wurde, dass zur Vorbeugung von Infektionen vorübergehend auf den nationalen Straßenfähren kein manuelles Ticketing durchgeführt werden dürfe. Laut einer weiteren Email ist diese Regelung wieder aufgehoben, aber die AutoPASS-Regelung für Fährentarife wird auf weitere Fährlinien ausgeweitet. Außerdem werden auf den nationalen und vielen regionalen Fähren die Preise gesenkt.
    Auf einer Fähre hat Personal unseren Chip mit einem Handgerät ge-skannt. Bei zwei Fähren gab es an der Zufahrt eine AutoPASS-Spur mit Schranke. Die öffnete sich, sobald der Chip eingelesen war (Erfassung wie für Maut), das Chip-Gerät gab dabei einen kurzen Pfeifton ab.
    Auf einzelnen Fähren konnten wir bargeldlos mit unserer autopassferje-Karte bezahlen. Allerdings haben wir nur zufällig bemerkt, dass dafür die Karte an den Ticketverkäufer übergeben werden musste. Möglicherweise haben wir vorher Fährfahrten mit Kreditkarte bezahlt (ohne Rabatt), wo die autopassferje-Karte funktioniert hätte.
    Die beiden längsten und teuersten Fährpassagen wurden von AutoPASS for ferje mit rund 50% Rabatt abgerechnet, die übrigen mit rund 40%.
    Auf der Rückreise der wegen COVID-19 abgebrochenen Tour sind wir durch Schweden und Dänemark gefahren. Die norwegischen Fährlinien zum Kontinent waren eingestellt. Wir wollten lange Fährfahrten ohnehin meiden, weil viele Passagiere in den Räumen der Fähre zusammen kommen. Wir haben daher, ohne uns vorher bei BroPas anzumelden, versucht mit unserem AutoPASS-Chip über die Öresund- und die Storebælt-Brücke zu fahren. Und es hat problemlos funktioniert. So konnten wir vollkommen kontaktlos (ohne Bargeld oder Kreditkarte) über die Ostsee fahren.
    Die Abrechnung der von uns gewählten Mautgesellschaft (Ferde, Bomringen Bergen) hat per Post eine Abrechnung in norwegischer Sprache gesandt. Nach dem ersten Schreck (wir können kein Norwegisch) hat Google Übersetzer geholfen, übrigens auch bei den erwähnten Emails.
    Herzliche Grüße aus Hamburg
    Reinhard

    • Ihr lieben Herumkommer,

      hier gilt zunächst das Gleiche, wie bei der Antwort auf euren anderen Kommentar in der Kategorie Kastenwagen: SORRY für die späte Antwort und zugleich herzlichen Dank – auch für diesen weiteren wertvollen Erfahrungsbericht, der sicher vielen Lesern helfen wird. Gerade da sich aktuell viele Dinge bei der Bezahlung der Fähren und im Umfeld der Ferjekort / Fergekort ändern, sind eure aktuellen Schilderungen umso wertvoller. Daher noch einmal vielen Dank für diese ausführlichen Schilderungen und weiterhin bzw. allzeit Gute Fahrt für euch.

      Liebe Grüße, alles Gute für euch und bis demnächst einmal,
      Conny und Sirko

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