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Wintercamping in Skandinavien mit dem Kastenwagen – Erfahrungen und Tipps

Wintercamping in Skandinavien mit dem Kastenwagen - Erfahrungen und Tipps - Wintercamping, Winter, Nordnorwegen, Kastenwagen, Campingplatz, Camping - norwegen-ratgeber, camping - Wir verraten dir die neun wichtigsten Basics für einen erfolgreichen Wintercamping-Roadtrip in Norwegen und sagen dir, worauf du achten solltest, wenn du im Winter bei extremen Temperaturen mit dem Kastenwagen unterwegs bist.

Wir verraten dir die neun wichtigsten Basics für einen erfolgreichen Wintercamping-Roadtrip in Norwegen und sagen dir, worauf du achten solltest, wenn du im Winter bei extremen Temperaturen mit dem Kastenwagen unterwegs bist.

Schnee, Eis, Kälte und tanzende Nordlichter

Vom Kastenwagen direkt mit den Skiern in die nächste Loipe, mit dem Schneemobil vom Campingplatz aus in die unendlich weite Winterlandschaft aufbrechen und am Abend aus dem Bett die Nordlichter tanzen sehen…Wer möchte das nicht auch einmal erleben – einen richtigen Winter im Norden Europas? Oft werden wir daher gefragt, was es zu beachten gibt, ob das einfach so zu realisieren ist und was wir selbst an Erfahrungen gesammelt haben. Um euch die Planungen für eine eigene Tour zu erleichtern, haben wir die wichtigsten neun Punkte daher einmal übersichtlich für euch zusammengetragen.

1 Das Klima und die Straßenverhältnisse

Um es vorweg zu nehmen: Wir können hier natürlich keine verlässliche Wetterprognose für euren Trip abgeben. Zudem ist in Skandinavien jederzeit und in allen Regionen immer wieder mit extremen Wettersituationen zu rechnen. Dennoch gibt es einige grundsätzliche klimatische Bedingungen, die man bei der Planung seiner Tour berücksichtigen kann. So ist es an der Küste in der Regel grundsätzlich milder als im Inland, da das Klima am Meer stark vom dort aktiven Golfstrom beeinflusst wird. Im Landesinneren, im Osten des Landes, herrscht hingegen generell ein kontinentales Klima mit teilweise extremen Tiefsttemperaturen.

Endlose Weite in der Winterlandschaft
Die Winterlandschaft ist endlos weit

Von November bis in den April hinein ist dort und vor allen Dingen auf den Gebirgspässen mit viel Schnee zu rechnen. Während der massiven Schneefälle mit den oft einhergehenden Verwehungen ist es üblich, einige Straßen kurzzeitig zu sperren. Die Fahrzeuge müssen dann oft einige Stunden warten und sich aufreihen, bevor diese Strecken für eine Passage in Kolonne freigegeben werden. Von einem Leitfahrzeug – dem „Ledebil“ – angeführt, wird man dann sicher über den Pass oder durch die Schneelandschaft geleitet. Um sich auf diese Wartezeiten und Sperrungen vorzubereiten, sollte man immer ausreichend Kraftstoff im Tank, Decken und warme Getränke dabei haben. Der ADAC hat zu den Fahrten und Bedingungen in den „Winterkolonnen“ ein anschauliches Video und weitere Informationen in diesem Artikel Winterurlaub in Skandinavien auf seinem Blog veröffentlicht.

Andere Strecken sind im Winterhalbjahr teilweise saisonal komplett gesperrt. Informiert euch bitte frühzeitig über mögliche Sperrungen auf der gut und übersichtlich gestalteten Seite von Norwegens Straßenbehörde: Übersicht Statens Vegvesen.

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Die Straßen im Norden sind oft vereist

Generell werden die Straßen nicht so geräumt, wie wir es aus Deutschland kennen. In der Regel wird nur der Schnee geschoben und regional unterschiedlich noch etwas gestreut. Besonders im Norden des Landes, etwa nördlich von Trondheim, ist daher im Winter oft mit eisglatten Straßen zu rechnen, da hier sehr wechselhafte Witterungsbedingungen (Eisregen, Schneefall, Kälte) vorherrschen. In den östlichen Teilen Norwegens muss man sich hingegen meistens auf eine festgefahrene Schneedecke einrichten. Man kommt dadurch generell nur langsam voran und sollte entsprechend viel Zeit für seine Strecke einplanen.

Extra-Tipp:

Aus unserer Erfahrung kommt man über die gut ausgebauten Straßen in Schweden oft schneller voran, da diese auch meistens gut geräumt sind. Daher fahren wir die längeren Strecken für die An- und Abreise zu unseren Zielen in Norwegen im Winter oft und gerne durch Schweden. Man vermeidet auf diese Weise, je nach Strecke und Ziel, auch einige Gebirgspässe in Norwegen, die im Winter oft böse Überraschungen bereithalten. Die Anfahrt lässt sich dann auch gut mit der preiswerten Fährverbindung Kiel – Göteborg (Stenaline) verbinden. Mehr Informationen zur optimalen und preiswerten Anreise nach Norwegen findet ihr in diesem speziellen Artikel zu diesem Thema.

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Im Inland ist jederzeit mit massiven Schneefällen zu rechnen

2 Die Reifen

Wir sind mit einem ausgebauten Kastenwagen auf Basis des Mercedes Sprinter 4×4 unterwegs. Dessen Allradantrieb in Kombination mit unseren Ganzjahres-Reifen BF Goodrich AT hat sich auf den bisherigen Touren gut bewährt. Im Schnee und auch auf festgefahrener Schneedecke sind wir selbst in teilweise extremen Situationen (Schneeverwehungen) gut klargekommen. Für den Notfall haben wir im Winter zusätzlich Hilfsmittel wie Schneeketten, Decken und Spaten an Bord, die wir bisher aber noch nicht einsetzen mussten.

Die BF Goodrich AT haben uns bisher meistens positiv überrascht. Lediglich im Schneematsch und bei geringen Schneemengen auf nasser Straße kommen sie relativ schnell spürbar an ihre Grenzen. Im Osten von Norwegen, im Grenzgebiet zu Schweden, waren wir mit diesen Reifen inzwischen mehrere hundert Kilometer und bei den unterschiedlichsten Straßenverhältnissen ohne Probleme unterwegs. Wir haben aber auch viel darüber gelesen, dass diese Reifen nach drei – vier Jahren einfach zu hart werden, um weiterhin einen so guten Eindruck im Winter zu liefern. Das werden wir im Auge behalten und hier gern ein in nächster Zeit ein Update dazu veröffentlichen.

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Es ist ein Traum, durch dieses Winterwunderland zu fahren.

Nördlich von Trondheim sollte man versuchen, Spikes-Reifen einzusetzen. Die oft spiegelglatten Straßen im Norden des Landes machen das erforderlich. Für die Einheimischen ist es dort deshalb auch gängige Praxis, im Winter mit Spikes-Reifen zu fahren. Man kann als Tourist dabei entweder auf spezielle Schneeketten mit Spikes zurückgreifen (in Deutschland erhältlich) oder es wie einige erfahrene „Nordland-Fahrer“ machen: Man kauft sich entsprechende Spikes-Reifen in Norwegen oder Schweden, lagert diese dort bei einem Reifenservice seiner Wahl ein und lässt sich diese bei jeder Tour in den Norden Skandinaviens aufziehen. Auf der Rückfahrt nach Deutschland wird dann „zurückgetauscht“. Eine Variante, die aber nur bei regelmäßigen und längeren Wintertouren durch Skandinavien Sinn macht.

3 Campingplätze im Winter

Wir versuchen im Winter generell Campingplätze zu nutzen. Damit sind wir von den Systemen im Fahrzeug weitestgehend unabhängig und im Fall extremer Wettersituationen auch nicht auf uns gestellt. Es gibt erstaunlich viele Campingplätze in Norwegen, die im Winter geöffnet sind. Viele einheimische Dauercamper sind auch zu dieser Zeit in ihren Wohnwagen und Wohnzelten. Von dort aus geht es dann oft mit Skiern oder dem Schneemobil in die Loipe.

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An einem Winterabend auf dem Campingplatz Stugudalen

Generell sollte man sich auf dem Campingplatz anmelden, damit der Betreiber den Weg und den Stellplatz räumen kann. Eine kurze Mail an den Betreiber reicht in der Regel aus. Auch wenn man sich nicht sicher ist, ob der Campingplatz geöffnet ist, kann man das über eine Mail an den Campingplatz schnell klären. Wir haben auf diese Weise unsere bisherige Touren immer erfolgreich geplant und uns dann etwa zwei Tage vor der Ankunft auf dem Platz angemeldet.

Unabhängig von der eigenen, unersetzlichen Recherche, gibt es auf der norwegischen Webseite „Campingportalen“ unter diesem Link eine tolle Übersicht der Campingplätze, die im Winter geöffnet sind. Allerdings ist diese nicht ganz vollständig – denn typisch norwegisch, ist auch mal ein Campingplatz-Besitzer bereit, den Platz aufgrund deiner netten Anfrage für dich zu öffnen 🙂

4 Die Isolation im Fahrzeug

Die Isolation des Fahrzeuges ist bei Temperaturen von minus zwanzig Grad und mehr fast existentiell. Gerade Kastenwagen sind in der Regel nur bedingt für diese extremen Bedingungen ausgelegt. Dennoch kann man mit wenigen Handgriffen viel erreichen. Grundsätzlich dämmen wir die Fenster im Fahrerhaus mit Thermomatten, die wir von innen anbringen. Bisher haben wir auf (zusätzliche) Dämmungen von außen verzichtet, wollen aber demnächst einmal eine Variante testen.

Eiseskälte auf dem Campingplatz am Femunden in Norwegen.
Nach einer eiskalten und klaren Nacht kann man am nächsten Morgen die Kälte fast sehen…

Die Fenster im Wohnbereich haben wir bei extremen Kältegraden mit eingeklemmten Styropor-Platten zwischen den Kunststoffscheiben und dem Rollo gedämmt. Zusätzlich haben wir uns Vorhänge aus dämmenden Mikrofaser-Stoff anfertigen lassen, die sich im Winter problemlos anstatt der Fliegenschutz-Vorhänge an der Schiebetür anbringen lassen. Mit zusätzlichen, nachträglich eingebauten Vorhängen aus dem gleichen Material, können wir den Wohnraum vom Fahrerhaus abtrennen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es dort die meisten Kältebrücken gibt und möchten mit diesem Vorhang den Luftaustausch zwischen den beiden Bereichen reduzieren.

Nach den Erfahrungen unserer ersten Wintertour haben wir uns im Sitzbereich einen gut isolierten Teppich anfertigen lassen, da es oftmals sehr Fußkalt war. Eine weitere Kältebrücke sind der Auslass für das Bremsseil der Handbremse und die Vordersitze, für die wir allerdings noch keine geeignete Lösung gefunden haben.

Weiterhin legen wir im Winter zwischen den Lattenrost und die Matratze eine warme Decke, um uns vor der kalten Luft aus der Heckgarage zu schützen. So haben wir es letzten Endes auch bei minus 28 Grad – unserem Kälterekord – gut ausgehalten.

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Mitten im Winterwunderland an der Grenze Schweden / Norwegen

5 Kondenswasser – die grösste Herausforderung

Schnee? Kein Problem. Eiseskälte? Lässt sich klären. Die größte Herausforderung war für uns eigentlich immer das Kondenswasser. Obwohl wir nur Wasser für Tee oder Kaffee gekocht und ansonsten alle anderen Verrichtungen in dieser Hinsicht auf den Campingplätzen erledigt haben, hatten wir extrem mit der Feuchtigkeit im Fahrzeug zu tun. So mussten wir trotz eisiger Temperaturen gut und intensiv lüften, um anschließend alles wieder richtig aufzuheizen. Diesen Kostenfaktor sollte man zumindest im Hinterkopf haben. Diverse Hilfsmittel, wie Raumentfeuchter, haben sich leider als wirkungslos herausgestellt und nicht geholfen.

Die Gefahr besteht einfach darin, dass ihr aus eurem Wohnmobil eine Tropfsteinhöhle macht. Wenn sich das Kondenswasser an der eiskalten Innenseite vom Metalldach niederschlägt und dort gefriert, dann kann es passieren, dass es bei wärmeren Temperaturen plötzlich im Auto anfängt zu tropfen… Daher gilt: So wenig als möglich im Fahrzeug zu kochen, intensiv lüften und auch richtig zu heizen.

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Eine eiskalte Winternacht nördlich vom Polarkreis in Finnland

6 Die Wassersysteme im Wohnmobil

Kurz und gut: Auf unseren Wintertouren nutzen wir nur die Toilettenspülung. Dort fügen wir dem Spülwasser im Tank ein handelsübliches Frostschutz-Konzentrat zu, wie es auch für die Scheibenwaschanlage genutzt wird. Damit kann dort nichts einfrieren.

Alle anderen wasserführenden Systeme sind bei unseren Wintertouren entleert, als wäre das Fahrzeug ganz regulär winterfest gemacht. Wir nutzen stattdessen die Küche und das Bad auf den Campingplätzen. Uns wäre es es zu riskant, am Tag das Fahrzeug zu verlassen und nicht zu wissen, ob die Heizung in jedem Fall anspringt, wenn die Innentemperaturen unter null Grad sinken. Die Folgeschäden wären extrem, wenn die Wasserleitungen einfrieren und daher lassen wir es darauf nicht ankommen.

Um auf einen kleinen Wasservorrat zurückgreifen zu können, haben wir einen Kanister mit Trinkwasser an Bord. Damit sind wir bisher gut ausgekommen und hatten somit keine Probleme mit Frostschäden.

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Ein unglaubliches Erlebnis: Camping unter den Nordlichtern

7 Die besten Heizoptionen

Wir nutzen regulär die Dieselheizung Truma Combo D 6 an Bord, die bisher zuverlässig ihren Dienst versieht. Dennoch haben wir auf den Wintertouren einen zusätzlichen elektrischen Keramiklüfter mit an Bord. Auf der einen Seite sind wir damit doppelt abgesichert, falls ein Heizsystem ausfallen sollte. Andererseits schafft die Kombination aus beiden Heizungen eine gemütliche Atmosphäre, da sich die Wärme auf diese Weise anders und besser verteilt.

Außerdem ist es in Norwegen auch eine durchaus preiswerte Variante so zu heizen, da der Strom auf den Campingplätzen meist pauschal abgerechnet wird. Mit unserem Elektroheizkörper ECOMAT können wir daher also auch relativ günstig heizen. Dazu kommt, dass dieses kleine Teil extrem leise ist und damit auch in der Nacht als Frostschutz im Inneren laufen kann. Auch wenn er in der Anschaffung etwas teurer ist, war er für uns bisher jeden Euro wert und wir können ihn als zusätzliche, zweite Wärmequelle uneingeschränkt empfehlen.

Ecomat 2000 im Kastenwagen vom Nordlandblog
ECOMAT 2000 – die perfekt Lösung, um im Kastenwagen elektrisch zu heizen

8 Zusätzliche Ausrüstung

Für die Wintertouren wird grundsätzlich erst einmal alles ausgeräumt, was man ziemlich sicher nicht brauchen wird, wie zum Beispiel die Campingmöbel, der Gasgrill und alle ähnlichen Utensilien. Dafür müssen natürlich im Winter viele andere Ausrüstungsgegenstände auf der Reise an Bord sein. Diese haben wir aus unserer Erfahrung einmal nachfolgend für euch aufgezählt:

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Entsprechend vorbereitet macht so eine Wintertour richtig Spaß

9 Polardiesel in Skandinavien

Wir sind es gewohnt, eigentlich noch in Deutschland oder Dänemark zu tanken, bevor wir nach Norwegen oder Schweden übersetzen. Rein wirtschaftlich ist das sinnvoll und in jedem Fall günstiger. Auf unseren Wintertouren machen wir das aber NICHT. Im Winter tankt man in Schweden und Norwegen in der Regel den soggenanten Polardiesel. Dieser ist aufgrund diverser Zusatzstoffe besser für extreme Kältegrade geeignet, als die mitteleuropäischen Kraftstoffe. Insofern solltet ihr euch ebenfalls überlegen, ob ihr den Tank erst (wieder) im Norden richtig füllt, um damit besser auf extreme Temperaturen vorbereitet zu sein.

Wir waren zwischenzeitlich auf zwei Roadtrips im Winter durch Norwegen unterwegs. Im Januar 2018 reisten wir bei extremen Tiefsttemperaturen und viel Schnee durch Ostnorwegen und von September bis November des gleichen Jahres ging es für uns in den Norden des Landes. Derart vorbereitet, waren diese Touren in der unbeschreiblich schönen Winterlandschaft unvergesslich schön. Wenn man durch das Dachfenster im Kastenwagen die Nordlichter tanzen sieht, dann bleibt einem fast der Atem weg. Insofern hoffen wir, mit unseren hier geteilten Erfahrungen und Tipps bei der Vorbereitung eurer eigenen Tour behilflich zu sein und wünschen euch bereits jetzt eine tolle Reise.

Habt ihr noch weitere Fragen oder Anregungen? Haben wir etwas vergessen? Dann freuen wir uns auf eure Kommentare unter diesem Beitrag.

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

8 Kommentare

  • Hallo Ihr Zwei,
    wir verfolgen schon eine ganze Weile Eure Beiträge auf Facebook. Nun haben wir endlich mal Eure Website besucht. Sehr, sehr schöne Fotos habt Ihr hier veröffentlicht.

    Eure Erfahrungen mit dem Wintercamping können wir nur bestätigen. Wir waren auch schon mit dem Kastenwagen bei extremen Temperaturen in Finnland, Schweden und Norwegen unterwegs. Seit 9 Jahren haben wir ein größeres Wohnmobil, welches wir aus der jahrelangen Erfahrung richtig winterfest und autark ausgerüstet haben, inklusive Einschraubspikes. Damit reisen wir seit Anfang November 2018 durch Schweden und Norwegen und stehen sehr oft auch frei.

    Mit etwas Eigeninitiative haben wir es geschafft, nicht mehr arbeiten zu müssen und können nun reisen soviel wir wollen. Es war toll, den ersten Winter in Skandinavien zu verbringen.

    Euch weiterhin viel Freude auf Euren Reisen,
    viele Grüße von Uwe & Bianka

    • Hei ihr Beiden,

      vielen, vielen Dank für euren lieben Kommentar und das tolle Feedback. Es ist in der Tat sensationell, im Winter in Skandinavien unterwegs zu sein. Wir hatten bisher immer den Eindruck, dass es dort zumindest noch einen „richtigen“ Winter gibt. Wenn man dann mit einem Schneemobil über die zugefrorenen Seen gleitet und dazu das Zwielicht des Nordens die Landschaft so magisch strahlen lässt – dann bleiben kaum noch Wünsche offen.

      Der Umstieg vom Kastenwagen auf ein größeres Wohnmobil ist sicherlich ein spannender und gerade für das Wintercamping nachvollziehbarer Schritt. Gerade in Sachen Isolation geht dort sicher so Einiges mehr. Allerdings können wir uns derzeit nicht vorstellen, auf unseren 4×4 Sprinter zu verzichten. Gerade in Vorbereitung auf die Island-Tour sind wir froh darum, die Bodenfreiheit zu haben. Allerdings wollen wir langfristig nicht ausschließen… 😉 🙂

      Wir finden es toll, dass ihr euren Traum lebt bzw. leben könnt und verstehen das bestens… Da wir in ähnlicher Weise unser Leben radikal verändert haben und nunmehr auch auf Reisen und vom Reisen leben, wissen wir um den Mehrwert, der damit für einen persönlich entsteht. Allerdings muss man auch akzeptieren und vielen Menschen im Umfeld erklären, dass es einen riesigen Unterschied zwischen einem Urlaub und einer Reise gibt bzw. geben kann. Aber das ist schon fast wieder einen eigenen Beitrag wert…

      Vielleicht sieht und trifft man sich ja mal auf den Touren in Nordeuropa. Wir würden uns in jedem Fall freuen und wünschen euch unabhängig davon ebenfalls jederzeit gute Fahrt, tolle Erlebnisse und unvergessliche Momente im Norden.

      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Danke für die Tipps!

    Eine Frage zu eurem Wagen, wisst ihr woher man das Fenster, welches bei euch zwischen Dach und Seitenwand verbaut ist besorgen kann?

    Vielen Dank!

    • Hallo Martin,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein nettes Feedback. Zu dem Fenster können wir dir leider nur sagen, dass unser Ausbauer (CS-Reisemobile) zum Zeitpunkt der Produktion von unserem „Independent“ Fenster von SEITZ verbaut hat. Welches das aber genau ist, lässt sich anhand unserer Unterlagen nicht erkennen. Vielleicht hilft dir diese Aussage schon…? Falls nicht, dann frag gern einmal bei CS Reisemobile nach, die diese Fenster sehr oft verbauen. Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • danke fuer die tollen tips und anregungen 🙂
    da wir erst seit Mai 2018 unser bobil haben sind da einige sachen bei, die ich noch einpacken bzw vorbereiten muss 🙂
    wir wollen ueber nyttår unsere erste wintertour machen und auch schauen ob wir die jetzigen winterreifen in piggdekks tauschen 🙂
    wenn ihr das næchste mal rauf kommt duerft ihr gern auf einen kaffee vorbeikommen, wohnen ca 75 km von oslo richtung trondheim 🙂
    ønsker dere en riktig god jul 🙂
    hilsen fra norge
    Mady

    • Hei Mady, wir freuen uns über deinen Kommentar und das nette Feedback. Es ist schön, dass wir euch noch einige Tipps und Ideen mit auf den Weg geben konnten. Da ihr ja quasi an der Quelle sitzt, könnt und solltet ihr wohl wirklich auf Piggdekks setzen. Uns würden eure Erfahrungen – gerade im Vergleich zu regulären Winterreifen – interessieren. Die Einladung ist notiert und gern verbinden wir eine unserer Touren in 2019 mit einem Kaffee bei euch. Seit ihr nach Norge ausgewandert…? In jedem Fall sind wir gespannt, euch kennenzulernen. Jetzt wünschen wir euch aber erst einmal eine tolle Tour. Vi ønkser dere riktig god jul i like måte. Med vennlig hilsen fra Tyskland, Conny og Sirko

  • Danke für die tollen Tipps. Wir sind auch Norwegenfans bis jetzt immer nur im Sommer, aber die erste Wintertour da hoch wird kommen. Grüße aus der Nachbarschaft und frohe Weihnachten!

    • Hei Mario, vielen Dank für den netten Kommentar und die lieben Grüße. Wir freuen uns, wenn wir einige Inspirationen für eure erste Wintertour in den Norden geben konnten. Falls bei der Vorbereitung noch Fragen auftauchen sollten – dann meldet euch gern. Bis dahin liebe Grüße und ebenfalls ein frohes als auch besinnliches Weihnachtsfest, Conny und Sirko

AUSGEZEICHNET ALS BESTER SKANDINAVIEN – REISEBLOG 2019

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