Titelbild Blogbeitrag Anreise nach Island mit der Fähre (Nordlandblog)
Island Ratgeber

Insider-Tipps für deine (erste) Reise – Die Anreise nach Island

In diesem Beitrag möchten wir unsere Erfahrungen, Gedanken, Tipps und Hinweise für die optimale Anreise auf die Insel aus Feuer und Eis mit dir teilen.

Wie reist man eigentlich am Besten nach Island?

Das ist natürlich eine der ersten Fragen, die man sich stellt wenn man ein neues Land für sich entdeckt oder eben erstmals dorthin reisen möchte.

Nach unserer Recherche sollte man für die optimale Anreise nach Island die Wahl der Verkehrsmittel unter anderem von folgenden grundlegenden Fragen abhängig machen:

  • Wie lange wird oder will man in Island bleiben?
  • Was für ein Budget hat man zur Verfügung?
  • Welche Aktivitäten und Unternehmungen sind eigentlich geplant (Roadtrip, Insel-Umrundung, Outdoor-Aktivitäten oder ein Städtetrip nach Reykjavik)?
Bekannt für ihre auffallend bunten Dächer – die Hauptstadt von Island, Reykjavik

Unsere erste Reise nach Island war damals lediglich ein Kurztrip über Ostern. Daher kam für uns in diesem Fall nur eine Kombination aus Flug und Leihwagen in Betracht. Die Fähre Dänemark – Island ist für einen kurzen Trip einfach zu lange unterwegs.

Für unsere zweite, deutlich längere Reise haben wir uns hingegen bewusst für die Fährüberfahrt entschieden, da wir die ganze Insel mit unserem eigenen Kastenwagen entdecken und umrunden wollten. 

1. Anreise mit dem eigenen Auto UND der Fähre (Dänemark – Island)

Übers Meer gelangt man vom europäischen Festland mit der Reederei Smyril Line nach Island. Eine reguläre Alternative dazu gibt es nicht. Die Autofähre „Norröna“ der Reederei verkehrt wöchentlich zwischen Dänemark und den Inseln im Atlantik. Eine Überfahrt dauert etwa 47 Stunden reine Fahrzeit auf hoher See. Die Fährpassage startet in Hirtshals (Dänemark) und führt über Tòrshavn (Färöer-Inseln) zum Zielhafen Seyðisfjörður in Ost-Island.

Die Fähre ist ganzjährig unterwegs, allerdings hängen die Überfahrten im Winter stark vom Wetter und damit den Bedingungen auf See ab. Genaue Informationen dazu findet man auf der Homepage der Reederei (LINK).

Kurz vorm Ablegen nutzen einige Sonnenanbeter das warme Frühlingswetter

Je nach Reisezeit variieren die Fährpreise extrem stark. Natürlich spielen auch Faktoren wie die Kabinenkategorie und ob man mit einem bzw. mit welchem Fahrzeug man unterwegs ist, eine entscheidende Rolle. Wer eine Reise nach Island mit der Autofähre plant, sollte so zeitig als möglich buchen und dabei auf den Saisonkalender achten. Viele Insider buchen ihre Fährpassage bereits vor Veröffentlichung der offiziellen neuen Fahrpläne für das kommende Jahr (etwa Ende Oktober). Je später man bucht, umso begehrter werden die noch übrigen Plätze. 

Mit einem besonderen Augenmerk auf den Saisonkalender lässt sich ebenfalls viel Geld sparen oder eben auch ausgeben: Bei unserer Überfahrt war die Kombination aus Anreise- und Abreisedatum sehr entscheidend – eine Überfahrt später und wir hätten knapp den doppelten Reisepreis gezahlt (da andere Saison)!!

Unser EXTRA SPAR TIPP: Es lohnt sich außerdem auf der isländischen Seite der Reederei (LINK) zu buchen, denn so lässt sich durch den Wechselkurs und unterschiedliche Preise / Steuersätze zusätzlich noch einmal sehr viel bares Geld sparen. Es ist zwar ein bisschen schwierig, die isländischen Begriffe zu verstehen, aber dank dem „Google Übersetzer“ kein Problem – und es lohnt sich: Unsere Überfahrt wurde so nochmal etwas über 300 Euro günstiger. Dazu kann man übrigens auch zwei Bildschirme öffnen und bis zu einem gewissen Punkt auch parallel auf der deutschen und der isländischen Seite arbeiten, um diesen Prozess zu vereinfachen. Diese Vorgehensweise nutzen wir ebenfalls für unsere anderen Überfahrten nach Norwegen und Schweden. Ihr müsst nur berücksichtigen, dass bei dieser Buchung dann das Reiserecht des anderen Landes gilt, was in Europa in der Regel aber weitestgehend angepasst ist und somit kaum ein Problem darstellt.

Fähre Smyril Line - Anreise nach Island (Nordlandblog)
Die Fähre “Norröna” im Hafen von Dänemark

Wer etwas länger Zeit hat, kann mit einem längeren Zwischenstopp (knapp 3 Tage) auf den Färöern-Inseln auf der Heimreise von Island nach Dänemark nochmals bis zu 400 Euro sparen. Somit hat man eine perfekte Gelegenheit, um auch gleich noch die faszinierende Inselgruppe im Atlantik kennenzulernen. Dieses besondere Angebot und noch weitere Spezialangebote gibt es auf der Homepage der Smyril Line zu entdecken (siehe HIER)

Das Einchecken:

  • Reise nach Island mit Fahrzeug: Mindestens 2 Stunden vor Reisebeginn einchecken
  • Reise auf die Färöer-Inseln mit Fahrzeug: Einchecken mindestens eine Stunde vor Auslaufen der Fähre

Am Terminal der Fähre: 

Reiseunterlagen entweder per Handy oder in gedruckter Form mit einem gültigen Personalausweis vorzeigen, um die Bordkarten sowie die Kabinenkarten erhalten. Anschließend fährt man in die Wartespur auf dem Fährgelände. Trotz des zeitigen Check-Ins muss man damit rechnen, dass es bereits wenige Minuten später mit dem Fahrzeug auf die Fähre geht. 

WICHTIG: Die anderen Fahrgäste im Auto (auch Beifahrer) dürfen nicht wie auf anderen Fähren mit dem Fahrer und dem Fahrzeug auf die Fähre fahren. Sie werden mit einem Shuttlebus an das Fjordline Terminal gebracht und checken dort mit ihrer Bordkarte ein. Die Tasche für die Fähre sollte also gepackt sein, bevor man das Check-In Terminal passiert! 

Wir hatten entgegen unserer Erwartungen keine Wartezeiten im Terminal und Sirko konnte / musste somit direkt auf die Fähre fahren, was einige hektische Handlungen nach sich zog. Wir wollten unsere Tasche für die Kabine während der Überfahrt eigentlich in Ruhe während der Wartezeit im Hafen packen… Während der Überfahrt ist das Autodeck natürlich geschlossen. 

TIPP: Beim Zwischenstopp auf den Färöer Inseln ist das Autodeck wieder / noch einmal geöffnet 🙂

Dennoch und auch generell ist es ratsam genau zu überlegen, was man zu Beginn der Überfahrt mit in seine Kabine nimmt oder dort brauchen wird (Kameras, warme Jacken, Getränke, Ladegeräte, Reiseführer, Bücher, Medizin etc.).

WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE FÄHRPASSAGEN NACH SKANDINAVIEN: Schaltet an Bord in jedem Fall die mobilen Daten oder das Roaming eurer Handys und Tablets aus, da es beim Roaming im maritimen Netz auf hoher See zu unbeabsichtigt hohen Rechnungen kommen kann, wie wir aus dem Bekanntenkreis wissen.

Da die Preise im Restaurant auf der Fähre nicht gerade soooooo günstig sind, sollte man vielleicht auch etwas Versorgungsproviant mit an Bord nehmen. So lässt sich die ein oder andere Krone leicht einsparen und die Reisekasse noch schonen.

Im Bordrestaurant Diner – wie leergefegt beim Zwischenstopp auf den Färöer-Inseln

Auf der Fähre sollte man auf die zahlreichen Spezial-Angebote achten, denn auch so lässt sich weiteres Reisebudget sparen: Zum Beispiel gibt es in der Sky-Bar auf Deck 8 meist ein Special mit 2 Hotdogs zum Sonderpreis oder im Restaurant „The Diner“ ein Refill Angebot (Nachfüllen) für warme Getränke. So bezahlt man den ersten Kaffee voll und für jeden Weiteren nur etwa die Hälfte. Zudem sollte man zur Mittagszeit auf die täglich aktuellen Angebote achten, um die ein oder andere Krone zu sparen :).

Im Restaurantbereich ist es natürlich nicht gern gesehen, wenn man dort seine selbstgebrachten Speisen verzehrt – aber das versteht sich eigentlich von selbst…

Die Speisekarte und Preise im Diner

Zwischenstopp auf den Färöer-Inseln

In der Nebensaison legt die Fähre um 7:00 Uhr (Färöer Zeit) zum Zwischenstopp auf den Färöer-Inseln an und ab 8:00 Uhr ist die Gangway für einen kurzen Landgang geöffnet. Man hat so die Zeit für einem kleinen Stadtbummel in der Hauptstadt Tòrshavn, der allerdings nicht länger als bis 13:00 Uhr dauern darf. Danach wird die Gangway bereits wieder geschlossen. Das Schiff läuft gegen 14:00 Uhr dann in Richtung Island aus. Vergesst zum Ein- und Auschecken nicht die Kabinenkarte, denn diese werden gescannt.

Tolles Schiff: Die Norröna der Symrill Line

Reisegefühl auf der Fähre: Wir hatten während unserer Überfahrt echt Glück – die erste Nacht verlief so ruhig, als wären wir gar nicht auf hoher See gewesen. Am zweiten Tag, nachdem wir die schottischen Shetland Inseln passiert hatten, wurde die Überfahrt auf dem offenen Nordatlantik doch etwas ungemütlicher. Die Wellen waren laut Kapitän um die 3,50 Meter hoch und es schaukelte für uns Landratten damit schon enorm. Zum Glück hatten wir unsere Reisetabletten dabei, die wir extra für die Überfahrt gekauft hatten. Überrascht, wie erstaunlich gut diese helfen, konnten wir auch die folgenden zwei Nächte gut schlafen. 

Hinweis: Auf Island gibt es strenge Regeln, was die Einfuhr von Lebensmitteln anbelangt. Einen Stromanschluss, um seinem Kühlschrank im Wohnmobil auf der Fähre zu betreiben gibt es nicht. Außerdem dürfen keine rohen Lebensmittel eingeführt werden (Wurst, rohes Fleisch, Rohmilch, Eier und ähnliche Produkte sind streng verboten). In Summe sind ohnehin lediglich 3 Kilogramm Lebensmittel / Erwachsenen bei der Einreise erlaubt.

Der Duty Free Shop ist gut sortiert und führt ein umfassendes Angebot

Zollfreies Einkaufen auf der Fähre: Es gibt ein sehr umfangreiches Angebot – auch an Outdoor-Bekleidung und Souvenirs. Die Preise liegen deutlich unter den Preisen aus Island, aber dennoch über dem bekannten Niveau aus Deutschland. Somit lohnt sich der Einkauf hier hauptsächlich für die Isländer selbst.

Auch die Einfuhr von alkoholischen Getränken nach Island ist stark reglementiert und sollte dringend beachtet werden, zumal der isländische Zoll gründlich kontrolliert.

Die genauen Bestimmungen könnt ihr im Übrigen HIER auf der offiziellen deutschsprachigen Seite vom isländischen Zoll nachlesen.

Die Ankunft in Island ist um 9:00 Uhr isländischer Zeit. Das ist im Sommer minus 2 Stunden zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (2019). Das Autodeck wird sofort nach dem Anlegen geöffnet und man kann von der Fähre fahren. Hier können und müssen sogar wiederum alle Fahrgäste im Fahrzeug die Fähre verlassen. 

Uhren umstellen nicht vergessen

Bei der Einreise in Island wird es dann allerdings etwas stockend. Es gibt quasi zwei Etappen der Zollkontrolle. In der ersten Kontrolle wird erfragt, wie lange man in Island bleiben möchte, ob das Ausreisedatum schon feststeht, ob man gewerblich auf Island unterwegs ist und ob das Auto bei Ausreise wieder mit ausgeführt wird. 

Die zweite Kontrolle befasst sich mit den mitgebrachten Gütern. Da wir mehr als 3 Kilogramm Lebensmittel (Süßigkeiten und Getränke gehören dazu…) dabei hatten, wollten wir die Mehrmenge ordentlich deklarieren, aber der nette Zöllner drückte ein Auge zu, ließ uns mit der deutlich größeren Menge passieren und wünschte uns lächelnd einen schönen Aufenthalt in Island… So wird man gern empfangen.

Island wir sind da 🙂

2. Anreise mit dem Flieger

Islands internationaler Flughafen befindet sich in Keflavik, etwa 48 km von der Hauptstadt Reykjavik entfernt. Bitte beachtet daher immer noch die notwendige Weiterreise in die Insel-Haupstadt, wenn das euer tatsächliches Ziel ist. Auch wenn viele Fluggesellschaften als Ziel-Destination Reykjavik angeben – ihr landet in jedem Fall in Keflavik…

Eine Liste aller Fluggesellschaften, die Island anfliegen findet ihr HIER.

Mit einer Flugzeit von etwa 3,5 Stunden lässt sich Island von den meisten großen deutschen Flughäfen direkt, schnell und sehr bequem erreichen. Auch hier zahlt sich das frühzeitige Buchen und eine gewisse Flexibilität bei der Reisezeit immer aus. Ist man nicht auf einem bestimmten Zeitraum (zum Beispiel die klassischen Ferienzeiten) angewiesen, lassen sich oft etliche Euros sparen. Der Preis für ein Flugticket nach Island liegt in der Regel bei 250,- bis 400,- Euro.

TIPP: Auf den folgenden bekannten Flugvergleich-Seiten oder mithilfe der einschlägigen Apps lassen sich oft günstige Flüge auf die Vulkaninsel ausmachen:

Aber auch direkt bei ICELAND AIR lassen sich Schnäppchen schlagen. Es gibt öfter spezielle Angebote für Kurztripps nach Island, die direkt von der Airline angeboten werden. Einige Spezial-Angebote von ICELAND AIR findest du HIER.

3. Reisen im Land

Ist man mit dem eigenen Auto / Wohnmobil / Kastenwagen oder auch mit einem Mietwagen unterwegs, hat man natürlich viele Freiheiten und Möglichkeiten, um das Land zu erkunden. Die Hauptverkehrsstrassen, besonders die Ringstraße 1 sind auf Island relativ gut ausgebaut und die zum Teil geringe Verkehrsdichte machen den Roadtrip so zu einem echten Erlebnis. 

Islands unbeschreibliche Natur lässt einen nur Staunen

Im Hochland und auch in weiteren entlegenen Regionen gelten allerdings besondere Regeln und Bedingungen. So kann man einige Straßen (erkennbar an einem F in der Bezeichnung) nur mit dafür geeigneten (4×4) Fahrzeugen passieren. Die Nutzung von vielen (einfachen) Mietwagen ist hier untersagt, wird von den Vermietern per GPS kontrolliert und bei Zuwiderhandlungen streng geahndet. Darüber hinaus muss man sich darauf einrichten, dass viele Straßen – gerade im Hochland – erst Ende Juni freigegeben und bereits im September schon wieder gesperrt werden.

Diesel und Benzin kosten in etwas das Gleiche. Im April 2019 betrug der Preis für den Liter Diesel 228 ISK (ungefähr 1,68 €).

Mietwagen:

Einige Teile der Insel lassen sich nur mit einem Auto ohne Weiteres erreichen. Deshalb sollte man, obwohl die Preise extrem hoch sind (im europäischen Vergleich wohl am teuersten), über die Anmietung eines Mietwagens nachdenken. 

Campervans erfreuen sich großer Beliebtheit auf Island

Die günstigste Variante sind dabei die Kleinwagen: Während man in der Nebensaison diesen schon ab etwa 3000 ISK pro Tag (bei Buchung für eine ganze Woche) erhalten kann, kostet selbiger in der Saison je nach Anbieter etwa 8000 – 12000 ISK pro Tag.

Einen Van erhält man in der Vorsaison ab etwa 7000 ISK, in der Hauptreisezeit liegt selbiger schon bei etwa 13000 ISK – 16000 ISK pro Tag und ein Allrad-Fahrzeug kann je nach Verfügbarkeit zwischen 14000 – 22000 ISK pro Tag kosten (Hauptsaison) In der Nebensaison liegt der Preis bei etwa 7000 ISK / Tag.

So zeitig wie möglich buchen lautet auch hier die Devise, da die Geländewagen im Zeitraum Juni – August sehr begehrt sind. Wer den Leihwagen für eine ganze Woche buchen kann, spart in jedem Fall immer gegenüber dem normalen Tagespreis. Auch hier sollte man die Preise auf den einschlägigen Portalen – wie zum Beispiel *HIER – vergleichen. (*Affiliate-Link / mehr dazu im Impressum)

Auf dem Campingplatz sind so ziemlich alle möglichen Ausleihvarianten vorhanden

Achtet vor der Buchung / Reservierung unbedingt auf das Kleingedruckte: Sind die Kilometer begrenzt? Sind versteckte Versicherungsgebühren enthalten, die man nicht benötigt? Ist eine Einwegmiete enthalten? Wird eine Gebühr beim Abholung vom Flughafen fällig? Fallen weitere Gebühren / Kosten vor Ort an?

Wohnmobil mieten: 

Auch das ist in Kombination mit einer Fluganreise eine beliebte Variante auf Island. Die Tagesmiete für einen Campervan liegt dabei etwa zwischen 18000 und 20000 ISK. Für einen geländetauglichen Allrad-Camper muss man wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Hier ist ein Tagessatz von etwa 50000 – 55000 ISK in der Saison keine Seltenheit. Verschafft euch bei unserem Partner *Campanda gern einen Überblick über mögliche Modelle und Preise. (*Affiliate-Link / mehr dazu im Impressum)

Auf dem Campingplatz in Djupivogur

Unterwegs mit dem Bus:

Island besitzt ein gut ausgebautes Streckennetz für Fernbusse. Einen Überblick über die Strecken findest du hier: www.publictransport.is. In der Saison von Juni – September ist das Erreichen der populären Hotspots entlang der Ringstrasse auf diese Weise gut möglich. In gleicher Weise sind auch Ausflüge zu den beliebten Wandergebieten im Südwesten kein Problem. 

Die meisten Busse sind komfortabel mit WLAN ausgestattet und zum Teil auch mit GPS Tracking. So lässt sich erkennen wann sich der Bus einer Haltestelle nähert. 

Die Busunternehmen bieten zum Teil zusätzlich Buspässe für eine Vielzahl von weiteren Ausflügen an. Du kannst dich über die unterschiedlichen Angebote der Busunternehmen hier informieren: 

Fazit

Zusammenfassend können wir empfehlen, bei kürzeren Aufenthalten im Land die Kombination aus günstigen Flügen und einem Mietwagen vor Ort zu nutzen. Möchte man das Land aber auf einer Rundreise mit dem Wohnmobil erkunden und hat dafür zwei und mehr Wochen Zeit zur Verfügung, bietet sich eine Fährpassage mit dem eigenen oder günstig in Deutschland gemieteten Wohnmobil an. Die Ersparnis bei den eingesparten Ausgaben für einen Mietwagen in Island gleicht den zumeist höheren Preis für eine Fährüberfahrt nach etwa zwei – drei Wochen (je nach Saison und Angebot) bereits wieder aus.

Darüber hinaus sollte man bei all diesen Überlegungen nicht vergessen, dass es die grandiose Natur und Landschaft der Insel im Nordatlantik weitestgehend gratis zu entdecken gibt – ein Erlebnis, dass uns / euch keiner mehr nehmen kann.

Gigantisch, wie die Wellen auf die zerklüfteten Klippen treffen

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

10 Kommentare

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  • Hallo,
    habe eine Frage zu den Kabinen auf der Fähre. Habe öfters gelesen, dass es 9 oder 6-Bett Kabinen gibt. Gibt es keine Doppelkabinen?

    Viele Grüße
    Paul

    • Hallo Paul,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die damit verbundene Nachfrage. Wir hatten auf der Überfahrt eine Doppelkabine, die es für die Überfahrt in verschiedenen Varianten zu buchen gibt. Darüber hinaus kann man auch, um eventuell noch etwas zu sparen, in den größeren Kabinen / Schlafsälen einen Platz bzw. ein Bett für die Überfahrt buchen. Bei einigen Überfahrten und Terminen in der Hochsaison kann es auch sein, dass die Doppelkabinen ausgebucht sind und man so nur noch die Möglichkeit in einer der 9 oder 6-Bett Kabinen hat… 🙁

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo,
    ich möchte diesen Sommer auch gerne mit dem eigenen Auto nach Island fahren.
    Ich lese überall, dass für die Mietautos auf jeden Fall eine Autozusatzversicherung gegen Sand- und Ascheschäden abgeschlossen werden sollte.
    Hattet ihr eine solche Versicherung auch für euer privates Auto? Und wenn ja, wo findet man eine solche Zusatzversicherung?
    Viele Grüße
    Daniela

    • Hei Daniela,

      vielen Dank für deinen Kommentar in unserem Blog. In der Tat wird bei der Anmietung eines Fahrzeuges in Island diese Versicherung meistens irgend empfohlen und in einigen Fällen / Konstellationen ist sie wohl auch verpflichtend. Nach unseren Informationen kann man diese Versicherung auch nur direkt vor Ort, zumeist bei den Mietwagenfirmen am Schalter abschließen. Uns ist aktuell leider keine deutsche Versicherung bekannt, die eine ähnliche Versicherung als Zusatz und im Vorfeld deiner Reise mit dem privaten Fahrzeug anbietet. Allerdings kannst und solltest du bei deiner Versicherung einmal nachfragen, was in deiner Kaskoversicherung alles beinhaltet oder eben ausgeschlossen ist.
      Wir haben persönlich das Risiko in Kauf genommen und uns nicht um eine zusätzliche Versicherung bemüht. In unserem Fall ist es während der knapp zwei Monate auch gut gegangen. Andererseits ist die Gefahr wirklich real und wir haben auch von vielen Fällen gelesen, wo das Auto nach einem Sandsturm wie sandgestrahlt aussah. Das ist / wird dann meist ein teurer Schaden… Also daher unser Rat: Sprich erst einmal mit deiner Versicherung. Eventuell haben die auch eine Lösung, Idee oder einen Tipp und dann entscheide für dich selbst, wie du verfährst.
      Sorry, dass wir dir da auch keine weitere oder andere Auskunft geben können.
      In jedem Fall wünschen wir dir eine tolle Reise und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Lieben,

    könnt ihr mir sagen wie die Fähre im Autodeck von innen aussieht? Unser VW ist 1.94m und die Angestellten geben natürlich keine Auskunft ob es reicht die Buchung bis 1.90m zu nehmen. Wie hoch ist der Innenraum dann noch?,Denn wegen 4cm müssten wir schlappe 360euro mehr zahlen. ?

    • Hallo Ines,

      vielen Dank für deine Anfrage bzw. deinen Kommentar. Leider können wir dir da keine zuverlässige Auskunft geben, da wir mit unserem recht hohen Kastenwagen offensichtlich auf einem anderen Deck waren, dass nach oben hin jede Menge Platz geboten hat. Vermutung (!!): Es geht bei den 1,90 Meter wahrscheinlich um die Frage, ob ihr noch auf das PKW Deck (zum Beispiel PKW mit Dachboxen etc.) dürft oder eben schon einen Platz auf dem Deck für Wohnmobile, Lieferwagen und andere Nutzfahrzeuge benötigt. Daher sicher auch der Preisunterschied…. Insofern müsstet ihr aus unserer Sicht wahrscheinlich in den sauren Apfel beißen und die 1,94 Meter buchen, da es sonst eventuell grundsätzliche Probleme geben kann und das im schlimmsten Fall nicht einmal mit einer Nachzahlung vor Ort gelöst werden kann, wenn zum Beispiel auf dem anderen Deck alle Plätze ausgebucht sind. Wir hoffen, dass wir dir / euch dennoch einige hilfreiche Gedanken für eure Planung geben konnten. Vergesst in jedem Fall nicht, auf der isländischen Seite zu buchen – das macht eben auch oft mehr als 100 Euro Unterschied aus 😉 🙂
      Wir wünschen euch weiterhin gute Vorbereitungen mit viel Vorfreude und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Huhu ihr lieben,

      Nochmal eine Nachfrage zur Fähre. In welcher Kabinenform seid ihr übergesetzt? Gibt es Wasserkocher oder generell Frischwasser zum Trinken oder muss man das alles selbst dabei haben? Reisen ja mit Kind da müssen wir gut vorbereitet sein ?

    • Hei ihr Lieben,

      wir hatten aufgrund der Kosten eine der einfachsten Kabinen gebucht – Innenbord und somit ohne Fenster… Wir hatten keinen Wasserkocher und unseres Wissens nach, wird es den auch sehr wahrscheinlich nicht in den besseren Kabinen geben. Es ist sicher nicht vorgesehen oder gewünscht, dass in den Kabinen damit hantiert wird – schon wegen dem Wasserdampf und auch wegen eventueller Brandgefahr. Aber es sollte kein Problem sein, bei der freundlichen Crew im Bistro Wasser erwärmen zu lassen.
      In den Kabinen hast du natürlich Wasser, welches wir aber eben nicht unbedingt trinken würden, ohne es abzukochen. Es wird ja in großen Tanks transportiert und ob es immer und jederzeit das beste Trinkwasser ist, kann man nur schwer sagen. Aber da gibt es im Bordshop Mineralwasser zu kaufen und insofern sollte das auch passen 🙂

      Wir hoffen, euch mit diesen Infos geholfen zu haben und wünschen euch weiterhin eine schöne Planung der Reise.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • MOIN MOIN,
    wir haben vor im Oktober ’20 im eigenen Kastenwagen Island das erste Mal zu bereisen. In der Nebensaison sind die Campingpätze nicht mehr mit der Campingcard zu benutzen. Wie war eure Erfahrung mit frei stehen? Gibt es ganzjährig geöffnete Stellplätze?
    Euer Blog ist super.
    Beste Grüße
    Antje & Rainer

    • Hei ihr Beiden,

      vielen Dank für euer Feedback und die damit verbundene Fragestellung. In der Tat ist das “Freistehen” in Island inzwischen offiziell verboten, nachdem es durch zu viele Touristen überhand genommen hat. Die Leute sind da inzwischen auch ziemlich sensibel und so gibt es tatsächlich kaum Möglichkeiten, um irgendwo und irgendwie freizustehen. Dafür gibt es aber andere gute Optionen, die wir ebenfalls in der Nebensaison nutzen konnten und zugleich auch mussten: Viele Dörfer und Kommunen bieten eigene Camping- und Stellplätze an, die man auch außerhalb der Saison nutzen kann, selbst wenn sie zu der Zeit nicht bewirtschaftet sind. In dem Fall kann man die Plätze dann auch kostenfrei nutzen – eine ziemlich gute Alternative zum klassischen “Freistehen”. Insofern hatten wir auch keine Probleme, entsprechende Plätze zu finden bzw. zu nutzen. Einige, meist private Plätze, haben hingegen aber auch ganzjährig auf. Hier kann und sollte man dann auch die Versorgung und Entsorgung nutzen, da es hierfür nur wenige Angebote außerhalb der Plätze gibt.
      Wir hoffen, dass euch diese Infos erst einmal so weiterhelfen. Wir werden übrigens um den Jahreswechsel die noch fehlenden Beiträge unserer Inselumrundung vervollständigen und auch die restlichen Stellplätze / Campingplätze aus Island in unserer Übersicht eintragen 🙂
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

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