Norwegen Highlights

Die Mitternachtssonne in Nordnorwegen erleben – Rundreise auf die Insel Senja und nach Tromsø

Titelbild Mitternachtssonne in Nordnorwegen (Insel Senja und Tromsø) Nordlandblog - Nordnorwegen

Wenn im Sommer die Sonne immer scheint… Ein Trip mit dem Mietwagen von Tromsø auf die Insel Senja

Wir konnten es uns wirklich nicht vorstellen: Die Sonne geht nicht unter, die Menschen sind bis in die Nacht aktiv, es wird nicht dunkel und überhaupt – wann und wie soll man da schlafen? Nachdem uns im Winter bereits die tanzenden Nordlichter der Aurora Borealis in ihren Bann gezogen und regelrecht verzaubert hatte, stand für uns fest: Wir müssen im Sommer noch einmal in die atemberaubenden Landschaften nördlich des Polarkreises reisen, um wenigstens einmal im Leben auch das Licht der Mitternachtssonne zu erleben.

Mitternachtssonne strahlt durch eine Varde auf der Insel Senja
Weit nach Mitternacht strahlt die Sonne mit ihrem goldenen Licht durch diese Varde auf der Insel Senja

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Aber wohin sollen wir eigentlich reisen? Die Region um die Stadt Tromsø kennen wir, genau wie die Inselgruppe der Lofoten, von unseren voran gegangenen Reisen bestens. Sollten wir uns das im Sommer, im goldenen Licht der Mitternachtssonne, noch einmal anschauen….? Oder lieber eine Rundreise im Norden von Norwegen planen?

Die Vorbereitungen unserer Reise nach Nordnorwegen laufen auf Hochtouren…

Wir erinnern uns an die Empfehlung einer Einheimischen, die wir im Winter auf einer Tour getroffen hatten: “Ihr müsst unbedingt die Insel Senja besuchen. Sie ist so wunderschön und vereint alles, was den Reiz Norwegens ausmacht…”. Perfekt!!
So beginnen wir mit unseren Planungen und finden die für uns richtige Balance zwischen Erholung und Erlebnissen: Eine Woche werden wir in der Nähe von Tromsø bleiben, um dann mit einem Mietwagen auf der Fähre Brensholmen – Botnhamn nach Senja weiterzureisen. Nach einigen Tagen auf der Insel Senja soll es dann von Tromsø aus mit dem Flieger wieder zurückgehen.

Mitternachtssonne bei Hamn i Senja (Nordnorwegen - Nordlandblog)
Blick auf die Apartmentanlage und das Restaurant von Hamn i Senja

Wir brechen auf und stellen unseren Kompass auf NORDEN

Wir fliegen mit einem Zwischenstop in Oslo nach Tromsø und nutzen den Aufenthalt auf dem Flughafen Oslo-Gardermoen, um schon fast traditionell eine Schüssel Bacalao zu essen. Dieser Fischeintopf, der aus dem getrockneten Stockfisch hergestellt wird und in vielen Regionen Norwegens als auch in Südeuropa sehr populär ist, schmeckt hier immer wieder erstaunlich gut und ist für norwegische Verhältnisse sogar recht günstig.

Gebiss des Teufels auf der Insel Senja (Nordnorwegen - Mitternachtssonne) Nordlandblog
Conny am “Gebiss des Teufels” auf der Insel Senja

Nach unserem Anschlussflug in den “hohen Norden” übernehmen wir, dort angekommen, unseren Mietwagen. Es ist stark bewölkt – von Sonne keine Spur – egal ob am Tag oder in der Nacht…. Wir studieren den Wetterbericht auf der wirklich guten und zuverlässigen Seite www.yr.no und schnell werden für uns zwei Dinge offensichtlich: Auf der einen Seite ist es (logischerweise) auch zu dieser Zeit nicht sicher, ob die Sonne überhaupt scheint, aber andererseits steigt die Wahrscheinlichkeit auf fast 24 Stunden am Tag, denn selbst wenn es tagsüber bewölkt ist, kann man ja eventuell in der “Nacht” den Sonnenschein genießen… Wahnsinn !!

Mitternachtssonne im Norden von Norwegen (Nordnorwegen - Mitternachtssonne) Nordlandblog
Rund um die Uhr erlebt man ein dramatisches Spiel aus Wolken und Sonne

Geschafft !! Endlich wieder im Norden von Norwegen…

Wir nutzen den ersten Tag und das durchwachsene Wetter, um uns in unserer Hütte einzurichten, Lebensmittel einzukaufen und unsere Ausrüstung für die nächsten Tage vorzubereiten. Am nächsten Tag wird für die Abendstunden eine Auflockerung der Bewölkung und teilweise Sonnenschein angekündigt.

Alles klar: Wir schlafen tagsüber “vor” und brechen gegen 20.00 Uhr nach Tromsø auf, um mit der Seilbahn Fjellheisen auf den Berg Storsteinen zu fahren. Wir lieben den Blick von dort oben über die Stadt und noch dazu können wir in dem gemütlichen Restaurant an der Bergstation (geöffnet während der Zeit der Mitternachtssonne bis 1.00 Uhr in der Nacht) eine Kleinigkeit essen. Uns fehlt allerdings immer noch die Fantasie, dass die dichten Wolken wirklich aufziehen sollen – bis uns dann, kurz nach Mitternacht die Sonne tatsächlich erstmals mit ihrem goldenen Licht in der Nacht anstrahlt.

Mitternachtssonne bei Tromsø (Nordnorwegen - Nordlandblog)
Unvergesslich: Mitternachtssonne über Tromsø
Klicke hier für alle weiteren Details, viele Tipps und wertvolle Informationen zu diesem Fotospot oberhalb von Tromsø

Wir sind sprachlos und unbeschreiblich fasziniert. Nachdem wir die letzte Seilbahn in dieser Nacht für die Abfahrt genommen haben, fahren wir wieder in Richtung unserer Hütte, obwohl wir eigentlich gar nicht zurück wollen. Alle hundert Meter halten wir an und genießen dieses unglaublich warme Licht mitten in der Nacht. Wie ein überdimensionierter Scheinwerfer strahlt die Sonne direkt und indirekt die ohnehin märchenhafte Landschaft an.

Da kann man doch nicht schlafen gehen…. Wir sind auch gar nicht müde und müssen wohl aufpassen, dass wir die nächsten Tage ausreichend schlafen. Gegen 3.00 Uhr in der Nacht legen wir uns hin und haben gut zu tun, in den Schlaf zu finden..

Einige Fototipps für die Zeit der Mitternachtssonne

Ersfjord bei Tromsø (Nordnorwegen) - Nordlandblog

Die Stimmungen und Lichtverhältnisse in diesen Nächten einzufangen, stellt teilweise eine große Herausforderung dar: Durch die extremen Kontraste zwischen den dunklen und den von der Sonne angestrahlten Bereichen, kommt man schnell an die Grenzen des möglichen Dynamikumfanges der meisten Kameras. Wir fotografieren daher einmal mehr im Rohdatenformat (RAW), um im Anschluss, bei der Entwicklung mit Adobe Lightroom noch genug Reserven zu besitzen. So lassen sich tiefe (dunkle) Bereiche nachträglich aufhellen und die extrem hohen (hellen) Stellen ein Stück weit abblenden.

Unglaubliche Lichtstimmungen prägen diese Zeit in Nordnorwegen

Weiterhin nutzen wir intensiv unsere Grauverlaufsfilter (ND Filter) mit weichem Verlauf von Lee, die bereits vor der Aufnahme helfen, ausgewählte Bereiche, im Verhältnis zum restlichen Motiv, abzudunkeln. In jedem Fall empfehlen wir Euch folgende Ausrüstung: Eine Kamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten für Blende, ISO und Belichtungszeit, ein gutes Stativ (die Belichtungszeiten werden im Dämmerlicht oft ein Stativ erfordern), Polfilter und Grauverlaufsfilter und eventuell noch einen Fernauslöser für die Kamera (hier hilft auch die Selbstauslöserfunktion der Kamera, um Verwacklungen durch das Drücken des Auslösers während der Aufnahme zu vermeiden).

Mitternachtssonne mitten in der Nacht auf der Insel Senja an einem Fjord (Nordnorwegen - Nordlandblog)
Mitternacht an einem Fjord auf der Insel Senja

Ihr solltet Euch ebenfalls die Mühe machen, im RAW Rohdatenformat aufzunehmen, denn die damit verbundene Mehrarbeit für die anschließende Entwicklung und den Export der Bilder, ist meistens durch deutlich bessere Ergebnisse gerechtfertigt.
Darüber hinaus macht es durchaus Sinn, auch wenn die Region unzählige tolle Motive bietet, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wo und was man in der kommenden Nacht erleben und fotografieren möchte, wenn die Sonne statt unterzugehen alles golden anstrahlt….

Romantik am Meer in der Nähe von Tromsø – irgendwann in der Nacht

Wir machen die Nacht zum Tag

Wir machen sprichwörtlich die Nacht zum Tage: Tagsüber versuchen wir zu schlafen und am Abend, oft erst nach 22.00 Uhr ziehen wir los… Mit einer gewissen Naivität hatten wir unsere Stirnlampen mitgeschleppt, um schnell zu erkennen, dass wir diese nicht brauchen werden. Es wird einfach nicht dunkel !!

Am Tag gibt es für uns kaum etwas zu fotografieren oder zu entdecken: Der Dunst in den Mittagsstunden und die extrem hoch stehende Sonne bieten im Verhältnis zum Licht in den Nächten kaum einen besonderen Reiz. Aber am Abend, wenn sich die ganze Landschaft wie von Geisterhand golden verfärbt und man das Gefühl hat, einen stundenlangen, nie endenden Sonnenuntergang zu erleben, ja dann hält uns nichts mehr in unserer Hütte. Augenscheinlich geht es aber den Einheimischen nicht anders: Nach der langen Dunkelzeit in der Polarnacht nutzen sie jede Stunde dieses kurzen aber so intensiven Sommers.

Unser erstes Quartier auf dieser Reise: Lauklines Kystferie unweit von Tromsø

Man sollte sich also nicht wundern, wenn man nachts um 3.00 Uhr andere Menschen trifft, irgendwo her Gitarrenmusik hört oder an den Stränden noch Lagerfeuer zu sehen sind. Irgendwie scheinen alle auf den Beinen zu sein und diese tolle Zeit zu genießen….

Wanderung auf der Insel Sommarøy

Eines der Highlights in dieser Region wird auf diese Weise unsere nächtliche Wanderung auf der nordnorwegischen Insel Sommarøy. Kurz vor 24.00 Uhr machen wir uns auf den Weg und wandern im Licht der Mitternachtssonne auf den höchsten Punkt der Insel. Dieser ist nicht sonderlich hoch – bietet aber hier, an der Küste, dennoch einen fantastischen Blick über die gesamte Region. In der Ferne kann man, von hier oben aus, sogar die Insel Senja erkennen.

Minigalerie “Nachtwanderung in der Mitternachtssonne auf der Insel Sommarøy”

Reif für die Insel – ab nach Senja 🙂

Nach einigen Tagen in der Nähe von Tromsø geht es jetzt für uns mit der Fähre weiter auf die magische Insel Senja – wie sie auch genannt wird. Wir sind mächtig gespannt – haben wir doch viel im Vorfeld darüber gelesen….
Erst einmal ist wieder gar nichts mit Sonne – weder am Tag, noch in der Nacht. Im Regen suchen wir unsere Hütte, die in den nächsten Tagen unser Zuhause sein wird. Wir nutzen das schlechte Wetter, um den fehlenden Schlaf der ersten Woche nachzuholen und sind eigentlich gar nicht böse, denn etwas zwangsläufige Ruhe tut wirklich einmal gut.

Muschel am Strand auf der Insel Senja im Licht der Mitternachtssonne (Nordnorwegen) Nordlandblog
Muschel am Strand auf der Insel Senja

Die Insel Senja liegt etwa 350 Kilometer nördlich des Polarkreises und bietet auf einer Fläche von 1600 Quadratkilometern nicht nur 8000 festen Einwohnern eine Heimat, sondern auch eine Landschaft, die einzigartig und unbeschreiblich schön ist. Da die südlich gelegene Inselgruppe der Lofoten das durchaus populärere und stärker besuchte Reiseziel darstellt, findet man auf Senja zu jeder Jahreszeit, fernab großer Touristenmassen, durchaus noch seine Ruhe und Erholung.

Es gibt auf der Insel viele Sehenswürdigkeiten, Kuriositäten und eine einmalig abwechslungsreiche Natur: Lange Sandstrände, maritime Fischerdörfer, grandiose Bergketten an der Küste im Nordwesten, eine der offiziellen Touristenstraßen Norwegens mit goldenen Toilettenhäuschen, atemberaubende Wanderwege, karibikblaues Wasser, liebliche Landschaften im Süden, eine Küstenfestung, den größten Troll der Welt (“Guinessbuch der Rekorde”) und vieles, vieles mehr….

Update 2020: Der größte Troll der Welt ist inzwischen leider einem Brand zum Opfer gefallen und daher aktuell nicht zu besichtigen.

Fjordlandschaft auf der Insel Senja
Am Mefjordbotn auf der Insel Senja

Wir sind fast nur noch nachts unterwegs

Bereits am zweiten Tag haben wir zumindest in der Nacht “tolles Wetter und Sonnenschein”, so das wir nun komplett zu “Nachtschichten” übergehen. Immer am Abend, nach einem leckeren Abendessen – oder gilt das jetzt als Frühstück ? – geht es auf immer neue Entdeckungstouren. Oft und gern fahren wir zu den verschiedensten Zeiten die anerkannte offizielle “Senja-Landschaftsroute” im Nordwesten der Insel entlang, da wir immer wieder von den Berg- und Felsformationen beeindruckt sind, die hier teilweise einige hundert Meter aus dem Meer empor ragen.

Das bekannteste Motiv ist dabei sicherlich das “Gebiss des Teufels” (Parkplatz / Aussichtspunkt) – eine Bezeichnung, die man mit einiger Phantasie gut nachvollziehen kann:

Gebiss des Teufels auf der Insel Senja

Neben einer Angeltour mit einem einheimischen Guide von Hamn i Senja aus, ist eine Nachtwanderung auf den “Sukkertoppen” (Zuckerhut) ein weiteres Highlight für uns. Der Berg hat seinen Namen auch wirklich verdient: Unglaublich spitz und schroff erhebt er sich direkt an der Küste über dem Meer.

Wir brechen um 22.00 Uhr auf, um dann kurze Zeit später, etwas unterhalb vom Gipfel auf einem Plateau zu sitzen: Es ist windstill, mitten in der Nacht, das Meer liegt ganz ruhig und man hört leise die Brandung sowie einige Seevögel in der Ferne. Wir trinken Tee aus der Thermoskanne und spüren diesen Frieden, die Ruhe und das echte Glücksgefühl…. Kann es schönere Moment geben ? Wir sind gegen 4.00 Uhr zurück, nicht im Geringsten müde und eher aufgekratzt.

Wanderung auf den Sukkertoppen (Zuckerhut) auf der Insel Senja (Norwegen)

Mit dieser Tour geht nicht nur der Aufenthalt auf Senja zu Ende, sondern auch eine wunderschöne Zeit hier oben im Norden von Norwegen. Unabhängig davon, ob ihr lieber angeln, wandern oder das Land entdecken wollt: Auf dieser Insel gibt es soviel zu sehen und zu erleben, dass sie aus unserer Sicht in den Reiseplan eines jeden Norwegen-Fans gehört. Vielleicht sehen wir uns ja demnächst (wieder einmal) nördlich vom Polarkreis?

Wenn ihr weitere Informationen, Hotspots und Impressionen von oder auf der Insel Senja sucht, dann empfehlen wir euch den ausführlichen Bericht unserer Kastenwagen-Rundreise, als wir mehrere Tage im Herbst auf der Insel Senja verbracht haben.

Minigalerie “Wanderung auf den Sukkertoppen – den “Zuckerhut” auf der Insel Senja”

Details / Fakten zu diesem Trip in die Mitternachtssonne von Nordnorwegen

  • Beste Region für die perfekten Erlebnisse in der Mitternachtssonne: Nordnorwegen – nördlich vom Polarkreis
  • Beste Reisezeit: Saison von Mai – Ende Juli
  • Kameraeinstellung: Schöne Strahlen um die Sinne erhält man mit einer kleinen Blende (=große Blendenzahl, wie zum Beispiel 22). Um bei der Entwicklung noch Reserven zu haben, sollte man die Bilder im RAW Format speichern (besonders wichtig für die nachträgliche Anhebung der Tiefen = Aufhellung der dunklen Bereiche). Weißabgleich der Kamera kann in der Regel auf “Automatisch” stehen.
  • Ausstattung: Stativ, Kamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten für Blende usw. + gute Pol- und Grauverlaufsfilter
  • Ausführliche Wanderempfehlungen mit Wegbeschreibung, Bildern, Koordinaten, Landkarte und allen Details findet ihr in unseren Beschreibungen der Gipfeltour zum Hesten oder der Wanderung zum Husfjellet.
  • Für die Vorbereitung und Planung eurer Reise auf die Insel Senja empfehlen wir euch, zusätzlich zu der üblichen Literatur, die Karte Senja Norwegische Landschaftsroute

GOD TUR !!! (ZU DEUTSCH: GUTE TOUR !!!)

Ihr sucht weitere Informationen zu / über Senja? Hier geht es direkt zur offiziellen Homepage der Trauminsel Senja.

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Music by Dexter Britain – Summers Coming (Quelle: freemusicarchive.com) License: CC BY-NC-SA 3.0 US

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren inzwischen über dreißig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Unseren Reiseblog Nordlandblog entwickeln und schreiben wir mit viel Liebe und Herzblut, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich ebenfalls dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

2 Kommentare

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  • Super spannend gemacht eure Reiseberichte .Wollte fragen welchen Ort könnt Ihr mir empfehlen als Ausgangspunkt für Touren auf die Lofoten und gleichzeitig zu den Vesteralen .Da wir mit Wohnmobil und Anhänger mit Trike unterwegs sind wollten wir gerne einen Ort für Sternfahrten haben .Hoffe ihr verstet h was ich meine

    • Hei Marion,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar und das schöne Feedback zu unseren Beiträgen. Das freut uns sehr – ist es doch immer der schönste “Lohn” für unsere Arbeit an der Seite. Was eure Frage anbelangt, müssen wir euch leider etwas enttäuschen… Wir verstehen euer Anliegen und können den Gedanken gut nachvollziehen. Aber auf der anderen Seite wissen wir, wie langsam man auf den Inseln vorankommt und wie abgelegen die meist schönsten Orte an den äußeren Küsten sind. Daher würden wir euch folgenden Vorschlag machen bzw. diese Variante empfehlen: Ihr nehmt euch für die Tage auf den Lofoten ein Basislager im Bereich um Svolvær, von wo aus ihr die Highlights dort und auch in Richtung der sogenannten Kaiserroute (Digermulen) gut erreichen könnt. Dann zieht ihr noch einmal auf die Vesterålen um und stellt euer Wohnmobil am besten in der Region um Portland herum ab. Von dort aus erreicht man in herrlichen Tagesausflügen die schönsten Orte und Attraktionen der Inseln. Ansonsten würdet ihr entweder jede Menge Fährkosten produzieren und / oder jedes Mal einen großen Bogen bzw. sich immer wiederholende Strecken fahren müssen. Schaut es euch gern noch einmal auf der Landkarte an… 🙂

      Wir hoffen, euch damit geholfen zu haben und senden liebe Grüße,
      Conny und Sirko

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