Beitrag am 15.12.2025 komplett überarbeitet und ergänzt
Wintercamping in Norwegen & Skandinavien: Die klirrende Kälte zaubert Eiskristalle, der frische Pulverschnee lässt die Landschaft weiß strahlen und verstärkt die sagenhaften Farben des ewigen Dämmerlichtes der wochenlangen Polarnacht. Fargetid (Farbenzeit) wird diese Zeit auch genannt, wenn sich die Sonne nördlich des Polarkreises unter dem Horizont versteckt und alles im Zwielicht die unglaublichsten Orange-, Rot-, Lila und Blautöne schimmert, bevor mit Einbruch der tiefen Dunkelheit die magischen Nordlichter am Winterhimmel tanzen.
Wer in dieser besonderen Jahreszeit mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht mehr als nur warme Kleidung. Daher haben wir in diesem Beitrag unsere wichtigsten Tipps, Empfehlungen und Erfahrungen aus zahlreichen Winterreisen in den hohen Norden zusammengestellt – damit ihr euer Winterabenteuer gut vorbereitet, sicher und entspannt in vollen Zügen genießen könnt.

Über dem winterlichen Skandinavien liegt allerorten eine besonders friedvolle Ruhe: Man kann im Schein unzähliger Lichter das „hyggelige“ Lebensgefühl förmlich spüren, wenn die Menschen es sich gemütlich machen und der Wintersonnenwende entgegenfiebern, nach der die Tage wieder länger werden …
Die Winterzeit im Norden Europas ist in jedem Fall etwas ganz Besonderes und bietet oft noch die vielfältigen Erlebnisse und Aktivitäten eines „richtigen“ Winters – so wie ihn zunehmend mehr Menschen vermissen. Zudem gibt es damit zahlreiche Optionen, populäre Winterziele in Skandinavien und weitere Sehnsuchtsorte außerhalb der besucherreichen Hauptsaison zu genießen.
In gleicher Weise gibt es aber auch teils extreme Bedingungen, eisige Temperaturen und heftige Schneestürme. Daher sind eine gute Planung sowie die wohlüberlegte Vorbereitung einer Winterreise durch Skandinavien die Voraussetzung für wunderschöne Erlebnisse.

Um euch die Planungen für den eigenen Trip zum Wintercamping in Norwegen oder Skandinavien zu erleichtern, haben wir nachfolgend diese neun Punkte für euch zusammengetragen:
- 1. Klima und Strassenverhältnisse im Winter
- 2. Winter- oder Ganzjahres-Reifen …
- 3. Campingplätze Wintercamping in Norwegen & Skandinavien
- 4. Isolation für Wintercamping mit dem Kastenwagen
- 5. Kondenswasser – die grösste Herausforderung beim Wintercamping
- 6. Wassersysteme beim Wintercamping im Wohnmobil
- 7. Heizoptionen beim Wintercamping in Norwegen
- 8. AdBlue® und Polardiesel in Skandinavien
- 9. Zusatzausrüstung für eine Winterreise mit einem Wohnmobil
1. Klima und Strassenverhältnisse im Winter
Um es vorwegzunehmen: Eine verlässliche Wetterprognose für eine Winterreise durch Skandinavien gibt es nicht. In allen Regionen kann es jederzeit zu extremen Wetterlagen kommen – genau das macht den Reiz, aber auch die Herausforderung einer solchen Tour aus. Dennoch lassen sich einige grundsätzliche klimatische Unterschiede benennen, die bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden sollten.

Ein entscheidender Faktor ist die Lage: Während an Norwegens Küste der Golfstrom das Klima stark beeinflusst und für vergleichsweise milde Winter sorgt, herrscht im Landesinneren sowie im östlichen Norwegen, in Schweden und im finnischen Teil Lapplands ein ausgeprägt kontinentales Klima. Dort sind die Winter deutlich kälter, trockener und meist auch schneesicherer. Temperaturen von unter minus 30 Grad sind keine Seltenheit, in klaren Nächten können die Werte regional auch deutlich darunter liegen.
Die Küstenregionen präsentieren sich dagegen oft wechselhaft. Plusgrade im Winter, schnelle Wetterumschwünge, Sturm, Schneefall oder Regen können sich innerhalb weniger Stunden abwechseln. Schneestürme und Lawinen sind in einigen Regionen ebenfalls keine Ausnahme. Die Straßenverhältnisse können sich entsprechend rasch ändern – von freien Straßen über Blitzeis bis hin zu vorübergehenden Sperrungen wegen Lawinengefahr ist im Winter alles möglich.
Genau deshalb ist Flexibilität bei der Routenplanung essenziell. Auch wenn man seine Reise noch so sorgfältig vorbereitet: Am Ende geben Wetter und Straßen den Takt vor. Statt einer starren Route empfiehlt es sich, lediglich einige grobe Ziele oder „Meilensteine“ festzulegen und die Etappen dazwischen situativ anzupassen.
Wir selbst haben auf Winterreisen nicht selten spontan umdisponiert – etwa Küstenregionen ausgelassen, wenn milde Temperaturen den Schnee verdrängt hatten, und sind stattdessen Richtung Osten ausgewichen, um dort stabiles Winterwetter und echtes Winterfeeling zu erleben.

Für Reiseziele nördlich des Polarkreises hat sich aus unserer Erfahrung die An- und Abreise über Schweden bewährt. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und wird auch im Winter zuverlässig geräumt, die Infrastruktur funktioniert ganzjährig, und bei Bedarf lassen sich dort unkompliziert Spikereifen montieren. Insgesamt kommt man meist entspannter und zügiger voran als auf exponierten Küstenrouten in Norwegen.
Als optimale Reisezeit für Wintercamping empfehlen wir die Monate Januar bis März. In dieser Phase sind die Tage zwar noch kurz, die Wetterlagen aber häufig stabiler als im Frühwinter. In den Monaten davor sorgen Winterstürme und teils extreme Schneefälle regelmäßig für zusätzliche Herausforderungen – sowohl auf den Straßen als auch bei der Suche nach einem Stellplatz.
Fahren im Winter in geführten Kolonnen
In den zuletzt genannten Regionen ist von Ende Oktober bis weit in den April hinein, vor allem auf den Gebirgspässen, mit viel Schnee zu rechnen. Während der massiven Schneefälle mit den oft einhergehenden Verwehungen ist es üblich, entsprechende Straßen kurzzeitig zu sperren.

Die Fahrzeuge müssen dann einige Stunden warten und sich aufreihen, bevor diese Strecken für eine Passage in Kolonne freigegeben werden. Von einem Ledebil (Leitfahrzeug) der norwegischen Straßenverkehrsbehörde angeführt, wird man dann sicher über den Pass oder durch die Schneelandschaft geleitet.
Im Norden Norwegens, in der Provinz Finnmark und somit auch auf der Anreise zum Nordkapp, gibt es hingegen im Winter sogar feste Kolonnenzeiten. Für deine Reiseplanung findest du diese Zeiten hier auf der Webseite der norwegischen Straßenverkehrsbehörde Statens Vegvesen.

- Bereite dich auf die Fahrt vor, indem du sicherstellst, dass die Fahrzeugbatterie aufgeladen und der Tank gefüllt ist.
- Eine Kolonne wird stets von einem Räum- oder Führungsfahrzeug angeführt und abgeschlossen, wobei die Fahrer dieser Fahrzeuge in ständigem Austausch stehen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Fahrer des Räumfahrzeugs kann die Kolonne anhalten, um sicherzustellen, dass niemand zurückbleibt.
- An Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen kann es zu Wartezeiten kommen. Es ist daher ratsam, Verkehrsmeldungen zu prüfen und gegebenenfalls andere Fahrtrouten in Betracht zu ziehen.
Vorbereitungen auf eine Kolonnenfahrt in Norwegen
- Ausrüstung: Taschenlampe, Abschleppseil, Schneeschaufel, Decken. Schneeketten
- Verpflegung: Essen und warme Getränke für längere Wartezeiten
- Kleidung: Warme Kleidung und Winterschuhe
Während der Fahrt in der Kolonne
- Lass bei extremen Minusgraden kalte Luft an die Windschutzscheibe blasen, um Eisbildung zu verhindern.
- Benutze das Warnblinklicht und, falls vorhanden, die Nebelscheinwerfer.
- Halte Blickkontakt mit dem Fahrzeug vor dir und halte das Tempo gleichmäßig, um der Kolonne sicher zu folgen.
- Verlasse die Kolonne nicht und versuche nicht zu wenden. Solltest du anhalten müssen, bleibe in der Nähe deines Fahrzeugs. Sich zu entfernen, kann lebensgefährlich sein.
Sicherheit in der Kolonne
- Die Zahl der Fahrzeuge pro Kolonne ist limitiert, um im Notfall effektive Rettungen zu gewährleisten.
- Es ist nur eine Kolonne gleichzeitig auf der Strecke erlaubt.
- Fahrzeuge, die nicht winterfest sind und beispielsweise keine Schneeketten mitführen sowie Personen, die nicht warm genug gekleidet sind, können von der Mitfahrt in der Kolonne ausgeschlossen werden.

Gesperrte Straßen und Pässe im Winter
Einige Strecken in Norwegen und den anderen skandinavischen Ländern sind im Winterhalbjahr teilweise saisonal komplett gesperrt.

Informiert euch bitte frühzeitig über mögliche Sperrungen in dieser gut und übersichtlich gestalteten Landkarte von Norwegens Straßenbehörde. Zusätzlich erhaltet ihr mithilfe dieser verlinkten Übersicht einen schnellen Überblick, welche Pässe geöffnet, geschlossen oder eben nur in Kolonne zu befahren sind.

Eine vergleichbare Übersicht über die aktuellen Straßenverhältnisse in Schweden erhält man auf dieser Webseite der staatlichen Verkehrsbehörde.
Zudem sollte man sich darauf einstellen, dass auch Fährlinien aufgrund heftiger Schneestürme oder anderer Ursachen nur eingeschränkt verfügbar sein können. Dann gilt es, die eigene Route entweder flexibel anzupassen oder auch längere Wartezeiten zu überbrücken. Daher haben wir es uns angewöhnt, immer rechtzeitig voll zu tanken, um zumindest jederzeit heizen oder einen längeren Umweg fahren zu können.

Generell werden die Straßen nicht so geräumt, wie wir es aus Deutschland kennen. In der Regel wird nur der Schnee geschoben und – regional unterschiedlich – noch etwas gestreut. Besonders im Norden des Landes, etwa nördlich von Trondheim, ist daher im Winter oft mit eisglatten Straßen zu rechnen, da hier sehr wechselhafte Witterungsbedingungen (Eisregen, Schneefall, Kälte) vorherrschen.

In den östlichen Teilen Norwegens muss man sich hingegen meistens auf eine festgefahrene Schneedecke einrichten. Man kommt dadurch generell nur langsam voran und sollte ausreichend Zeit für seine Route einplanen.
Aus unserer Erfahrung kommt man über die gut ausgebauten Straßen in Schweden oft schneller voran, da diese auch meistens gut geräumt sind. Daher fahren wir die längeren Strecken für die An- und Abreise zu unseren Zielen in Norwegen im Winter oft und gerne durch Schweden. Man vermeidet auf diese Weise, je nach Strecke und Ziel, auch einige Gebirgspässe in Norwegen, die im Winter oft einige Überraschungen bereithalten.
Die Anfahrt lässt sich zudem gut mit der preiswerten Fährverbindung der Reederei Finnlines von Travemünde nach Malmö (Schweden)* verbinden. Mehr Informationen zur optimalen und preiswerten Anreise nach Norwegen sowie einige besondere Spar-Tipps findet ihr in unserem speziellen Artikel zur optimalen Anreise nach Norwegen.

2. Winter- oder Ganzjahres-Reifen …
Kaum eine Entscheidung hat im skandinavischen Winter so viel Einfluss auf die Sicherheit und das Fahrgefühl wie die Wahl der richtigen Reifen. Und genau hier liegt die Herausforderung: Die Straßenverhältnisse in Skandinavien sind so unterschiedlich wie die Regionen selbst und verlangen nach einer durchdachten Bereifung. An der Küste Norwegens, wo die bereits geschilderten Wetterverhältnisse im Winter häufig für überfrierende Nässe sorgen, sind die Straßen oft mit einer tückischen Eisschicht überzogen.
In solchen Regionen spielen Spikereifen ihre Stärken aus. Sie greifen selbst auf blankem Eis zuverlässig und geben ein gutes Sicherheitsgefühl – vor allem bei unvorhersehbaren Wetterumschwüngen, auf steilen Passstraßen oder bei Fahrten im Morgengrauen. Dennoch sollte man sich auch mit Spikes nie in trügerischer Sicherheit wiegen, denn Physik lässt sich nicht überlisten …

Im Binnenland hingegen – etwa in den weiten Ebenen Lapplands oder im norwegischen Hochland – liegt oft über Wochen hinweg eine festgefahrene Schneedecke. Hier kommen hochwertige nordische Winterreifen, also spikelose Winterreifen mit weicher Gummimischung und tiefem Profil, die spezielle für die Erfordernisse in diesen Regionen entwickelt wurden, gut zurecht. Sie rollen leiser, bieten auch bei tiefem Schnee soliden Grip und verschleißen auf trockenen Fahrbahnen langsamer als Spikereifen.
Welche Reifenart die richtige ist, hängt also stark von der geplanten Route, der Anzahl eurer Winterreisen, den zu erwartenden Bedingungen und auch vom eigenen Fahrstil ab. Wer eher selten bei Eisglätte unterwegs ist, sich auf gut geräumten Straßen bewegt und über moderne Fahrassistenzsysteme verfügt, kann mit guten Winterreifen sicher reisen. Für alle, die auch bei stetig wechselhaften Bedingungen und Glätte unterwegs sein müssen, sind Spikereifen oft die bessere Wahl. Das gilt besonders, wenn man mit dem Fahrzeug noch nicht viel Wintererfahrung gesammelt hat.
Unsere aktuelle Reifen-Variante

Wir selbst sind mit einem Kastenwagen auf Basis des Mercedes Sprinter 4×4 unterwegs. Der permanente Allradantrieb in Kombination mit unseren Ganzjahresreifen vom Typ BF Goodrich AT hat sich auf unseren ersten Winterreisen durchaus bewährt. Auf festgefahrener Schneedecke und in tiefem Schnee – selbst bei Schneeverwehungen – sind wir damit bislang gut durchgekommen.
Doch nach drei bis vier Wintern merkt man deutlich, wie die Gummimischung der Reifen härter wird und diese an Grip verlieren – besonders bei wechselnden Bedingungen wie Nässe, Eis und Schneematsch. Auch die Lamellenstruktur dieser Reifen ist nicht speziell für skandinavische Winter ausgelegt. Und genau das ist auf langen Reisen durch unterschiedliche Klimazonen – von der Küste mit Plusgraden bis zu frostigen Inlandsetappen – ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsfaktor.
Daher haben wir mittlerweile umgerüstet und unter den unterschiedlichsten Bedingungen sehr gute Erfahrungen mit skandinavischen Winterreifen gemacht, die speziell für nordische Bedingungen entwickelt wurden. Unsere Nokian Hakkapeliitta LT3 LT245/75 R16 120/116Q 10PR Aramid Sidewalls gibt es mit und ohne Spikes, wobei wir uns für die Variante ohne Spikes entschieden haben. So können wir diese bereits in Deutschland aufziehen und auch in Mitteleuropa damit fahren. Dazu haben wir ohnehin unsere Schneeketten an Bord und damit derzeit ein für uns passendes Setup.

Spikereifen nutzen
Wer hingegen gleich auf die Sicherheit von Spikereifen setzen möchte und ohnehin mehr als nur eine winterliche Wohnmobiltour in den Norden plant, ist gut beraten, diese direkt in Schweden montieren zu lassen. Dort findet man eine deutlich bessere Infrastruktur für solche Wünsche als in Norwegen – mit zahlreichen Reifendiensten, die sich längst auf internationale Kunden eingestellt haben.
Viele dieser Anbieter sitzen verkehrsgünstig im Süden Schwedens, etwa in der Nähe von Fährhäfen wie Trelleborg, Malmö oder Göteborg, und ermöglichen eine unkomplizierte Montage kurz nach der Einreise.

Die bis dahin genutzten Reifen können dort meist bis zur Rückreise eingelagert werden – was vor allem für längere oder wiederholte Reisen sehr praktisch ist.
Einige Händler bieten sogar an, die Spikereifen nach dem Trip an die Wohnadresse in Deutschland zurückzuschicken. Zudem durchqueren ohnehin viele Winterreisende Schweden auf dem Weg nach Nordnorwegen oder ins finnische Lappland.
Bei diesen schwedischen Reifendiensten findest ihr zahlreiche Adressen / Anbieter mit englischsprachigem Service oder relevanten Angeboten für Wohnmobilreisende, sodass ihr potentielle Stationen vorab kontaktieren könnt:
- Landesweiter Reifenservice Däckia in Schweden / Schwedische Webseite mit Stationsfinder
- Landesweiter Reifenservice Däckskiftarna in Schweden / Schwedische Webseite mit Stationsfinder
Eine beliebte Anlaufstelle unter Wintercampern ist die Werkstatt Rogers Däck (ehemals Däckcity) in Uppsala, etwa 500 Km nordöstlich von Göteborg:
- Eigene Winterreifen können vor Ort während der Reise kostenlos eingelagert werden
- Nach der Reise werden die Reifen wieder zurückgetauscht
- Auf Wunsch werden die Spikereifen per DHL nach Deutschland verschickt
- Übernachtung mit dem Wohnmobil auf dem Werkstattgelände ist möglich
- Werkstattchef spricht Englisch und antwortet zuverlässig auf E-Mails: uppsala@rogersdack.se
- Webseite Rogers Däck
Egal, wofür man sich entscheidet: Der Winter verlangt Aufmerksamkeit, vorausschauendes Fahren und einen großzügigen Zeitpuffer. Denn die beste Bereifung ersetzt keine gute Einschätzung, aber sie kann in kritischen Situationen den entscheidenden Unterschied machen.
In unserem Experteninterview “Winterreifen Skandinavien: Spikereifen, Winterreifen oder Ganzjahresreifen?” gehen wir nochmals ausführlich auf dieses Thema ein und konnten mit Mikko Liukkula vom finnischen Reifenhersteller NOKIAN TYRES einen ausgewiesenen Experten zu diesem Thema befragen.

In Städten wie Oslo, Bergen, Stavanger und Trondheim wird für das Fahren mit Spikereifen eine zusätzliche Piggdekk-Gebühr erhoben. Hintergrund ist die höhere Feinstaubbelastung durch Spikes. Die Gebühr kann unkompliziert an Automaten entlang der Stadtgrenze, online oder per App entrichtet werden. Wer ohne gültige Zahlung unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von 750 NOK.
3. Campingplätze Wintercamping in Norwegen & Skandinavien
Wir versuchen im Winter – anders als im Sommer – generell Campingplätze, offizielle kommunale Stellplätze oder die Stellplatz-Angebote von Nortrip zu nutzen. Damit sind wir von den Systemen im Fahrzeug weitestgehend unabhängig und im Fall extremer Wettersituationen nicht auf uns alleine gestellt.
Überdies sind viele alternative Optionen und freie Stellplätze zumeist aufgrund der Schneebedingungen ohnehin nicht erreichbar. Es ist daher sinnvoll, die winterliche Reiseroute vorab soweit als möglich zu planen und sich über die vorhandenen Möglichkeiten sowie geöffnete Campingplätze zu informieren oder diese gegebenenfalls anzuschreiben.

In Norwegen, Schweden und Finnland sind zumindest im Süden und in den beliebten Winterregionen im Osten und Norden etwa 30 bis 50 % der Stell- und Campingplätze im Winter geöffnet. Viele einheimische Dauercamper nutzen ihren Wohnwagen, um von dort aus Ski oder Schneemobil zu fahren.

Unabhängig von der eigenen, unersetzlichen Recherche, gibt es auf der norwegischen Webseite “Campingportalen” eine tolle Übersicht der Campingplätze, die in den norwegischen Winterferien geöffnet sind. Eine weitere, neue Übersicht mit vielen einfachen Wohnmobil-Stellplätzen, die im Winter geöffnet sind, findet ihr auf der norwegischen Webseite Bobilplassen.
Einen weiteren Überblick der ganzjährig geöffnete Plätze ermöglichen zudem die Webseiten: www.nafcamp.no/de (Norwegen) oder www.camping.se (Schweden). In Finnland muss man individuell recherchieren, beispielsweise auf der Webseite www.camping.fi.
Generell sollte man sich im Winter auf dem Campingplatz anmelden, damit der Betreiber den Weg und den Stellplatz räumen kann. Eine kurze Mail an den Betreiber reicht in der Regel aus. Auch wenn man sich nicht sicher ist, ob der Campingplatz geöffnet ist, kann man das über eine Mail an den Campingplatz schnell klären.
Wir haben auf diese Weise unsere bisherige Touren immer erfolgreich geplant und uns dann etwa zwei Tage vor der Ankunft auf dem Platz angemeldet.
REISEEMPFEHLUNG:


Entsorgungsstationen im Winter
In Norwegen sind während der Wintermonate sehr viele der Ver- und Entsorgungsstationen außerhalb der Campingplätze geschlossen, um Frostschäden vorzubeugen. Lediglich die bekannten Camper-Clean Automaten (Übersichtskarte) zur Toiletten-Entleerung sind aus unserer Erfahrung ganzjährig verfügbar. Gerade deshalb sollte man weitsichtig und vorausschauend planen und reisen.
So befinden sich beispielsweise im Winterhalbjahr die letzten Entsorgungsmöglichkeiten für Grau-und Schwarzwasser vor dem Nordkap – ganz anders als im Sommerhalbjahr – aus östlicher Richtung kommend bereits am Oldernes Rastplatz (Kvalsund) und aus westlicher Richtung in Lakselv (YX-Tankstelle).
Dagegen sind in Schweden viele der bekannten Entsorgungsstationen auf den Parkplätzen entlang der Fernstraßen ganzjährig zugänglich – ein weiterer Punkt, der für eine Route durch das Land spricht.

4. Isolation für Wintercamping mit dem Kastenwagen
Grundsätzlich muss man gemäß der DIN Normen EN 1646-1 und EN 1645-1 zwischen richtig winterfesten oder lediglich wintertauglichen Wohnmobilen und Caravans unterscheiden. Somit hängt der zu betreibende Aufwand vor einer Wintertour natürlich von der Bauart, Ausstattung und Bauform des jeweiligen Fahrzeuges ab.
Insbesondere die Besitzer eines Kastenwagens oder Vans stehen hier vor besonderen Herausforderungen, denn die Isolation des Fahrzeuges ist bei Temperaturen von minus zwanzig Grad und mehr fast existentiell.
Dennoch kann man mit wenigen Handgriffen viel erreichen. Grundsätzlich dämmen wir die Fenster im Fahrerhaus mit Thermomatten, die wir von innen anbringen. Bisher haben wir auf (zusätzliche) Dämmungen von außen verzichtet, da aus unserer Sicht die Nachteile dieser Variante überwiegen. Wie und wo soll man nach einer schneereichen oder eisigen Nacht diese Matten unterbringen …?

Die Fenster im Wohnbereich haben wir bei extremen Kältegraden mit eingeklemmten Styropor-Platten zwischen den Kunststoffscheiben und dem Rollo gedämmt. Zusätzlich haben wir uns Vorhänge aus dämmenden Mikrofaser-Stoff anfertigen lassen, die sich im Winter problemlos auf den Reissverschlüssen der Fliegenschutz-Vorhänge an der Schiebetür anbringen lassen.

Mit zusätzlichen, nachträglich angebrachten Vorhängen aus dem gleichen Material, können wir den Wohnraum vom Fahrerhaus abtrennen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es dort die meisten Kältebrücken gibt und möchten mit diesem Vorhang den Luftaustausch zwischen den beiden Bereichen reduzieren.
Nach den Erfahrungen unserer ersten Wintertour haben wir uns im Sitzbereich einen gut isolierten Teppich anfertigen lassen, da es oftmals sehr fußkalt war. Eine weitere Kältebrücke bilden der Auslass für das Bremsseil der Handbremse und die Vordersitze, für die wir bislang aber noch keine wirklich optimale Lösung gefunden haben.
Weiterhin legen wir im Winter zwischen den Lattenrost und die Matratze eine warme Decke, um uns vor der kalten Luft aus der Heckgarage zu schützen. So haben wir es letzten Endes auch bei minus 28 Grad – unserem Kälterekord – gut ausgehalten.

5. Kondenswasser – die grösste Herausforderung beim Wintercamping
Schnee? Kein Problem. Eiseskälte? Lässt sich klären. Die größte Herausforderung ist für uns eigentlich immer das Kondenswasser. Obwohl wir nur Wasser für Tee oder Kaffee gekocht und ansonsten alle anderen Verrichtungen in dieser Hinsicht auf den Campingplätzen erledigt haben, hatten wir extrem mit der Feuchtigkeit im Fahrzeug zu tun.
So mussten wir trotz eisiger Temperaturen gut und intensiv lüften, um anschließend alles wieder richtig aufzuheizen. Diesen Kostenfaktor sollte man zumindest im Hinterkopf haben. Diverse Hilfsmittel, wie Raumentfeuchter, haben sich leider als wirkungslos herausgestellt und nicht wirklich geholfen.
Daher haben wir auch bei der Konfiguration unseres aktuellen Fahrzeuges darauf geachtet, dass im Bad statt dem Dachfenster ein Ventilator Turbo Vent von Fiamma für die Be- und Entlüftung eingebaut wird. Diese Entscheidung hat sich in vielerlei Hinsicht als goldrichtig erwiesen – zumal wir damit auch eine perfekte Dunstabzugshaube und im Sommer zugleich einen Mückenschutz haben.

Unabhängig dessen, bleibt die Vermeidung von Kondenswasser, besonders im Bereich der Frontscheibe, eine ständige Herausforderung. Besonders die Besitzer eines Mercedes Sprinter ab Baujahr 2018 sollten daher zusätzliche Vorkehrungen treffen, da das Kondenswasser von der Frontscheibe in das Steuergerät unter dem Armaturenbrett laufen und für kostspielige Pannen im Ausland oder spätere Reparaturen in der Heimat sorgen kann. Die einschlägigen Foren im Internet bestätigen dies auf erschreckende Weise.
Wir haben daher in unserer Werkstatt eine entsprechende Schutzhülle (rund 7.- €) nachrüsten und die Schwachstelle für ingesamt rund 60.- € beseitigen lassen.
Uns haben inzwischen zahlreiche Anfragen zu diesem Punkt erreicht, zumal offensichtlich noch nicht alle Mercedes Servicestationen / Händler von diesem kleinen Ersatzteil gehört haben oder den Auftrag nach eigenen Aussagen nicht realisieren können. Daher hier ein Screenshot unserer entsprechenden Rechnungsposition von dieser Nachrüstung bei Mercedes:

Grundsätzlich gilt für uns beim Wintercamping mit dem Kastenwagen: So wenig als möglich im Fahrzeug kochen, intensiv lüften und auch richtig heizen.
6. Wassersysteme beim Wintercamping im Wohnmobil
Kurz und gut: Auf unseren Wintertouren nutzen wir nur die Toilettenspülung. Dort fügen wir dem Spülwasser im Tank ein handelsübliches Frostschutz-Konzentrat zu. Damit kann im Spülwassertank nichts einfrieren.
Alle anderen wasserführenden Systeme sind bei unseren Wintertouren entleert, als wäre das Fahrzeug ganz regulär winterfest gemacht. Wir nutzen stattdessen die Küche und das Bad auf den Campingplätzen. Uns wäre es zu riskant, am Tag das Fahrzeug zu verlassen und nicht absolut sicher zu wissen, ob die Heizung in jedem Fall anspringt, wenn die Innentemperaturen unter null Grad sinken. Die Folgeschäden wären extrem, wenn die Wasserleitungen einfrieren und daher lassen wir es darauf nicht ankommen.

Um auf einen kleinen Wasservorrat zurückgreifen zu können, haben wir einen Kanister mit Trinkwasser an Bord. Damit sind wir bisher gut ausgekommen und hatten somit nie Probleme mit Frostschäden.
7. Heizoptionen beim Wintercamping in Norwegen
Wir nutzen regulär die kombinierte Diesel- und Elektroheizung TRUMA Combi D 6 E an Bord, die bisher zuverlässig ihren Dienst versieht. Auf den Campingplätzen, angeschlossen am Landstrom, erwärmen wir unseren Kastenwagen im Elektromodus der TRUMA. Ansonsten nutzen wir den Dieselmodus, wobei wir im Übrigen immer den in Nordeuropa erhältlichen Polardiesel tanken.
Dennoch haben wir auf unseren Winterreisen in Norwegen einen zusätzlichen elektrischen Keramiklüfter mit an Bord. Auf der einen Seite sind wir damit doppelt abgesichert, falls die TRUMA Heizung ausfallen sollte. Andererseits schafft die Kombination aus beiden Heizungen selbst bei extremen Temperaturen eine gemütliche Atmosphäre, da sich die Wärme auf diese Weise anders und besser verteilt.

Außerdem ist es in Norwegen auch eine durchaus preiswerte Variante so zu heizen, da der Strom auf den Campingplätzen meist pauschal abgerechnet wird. Mit unserem Elektroheizkörper ECOMAT können wir daher also auch relativ günstig heizen.
Dazu kommt, dass dieses kleine Teil extrem leise ist und damit auch in der Nacht als Frostschutz im Inneren unseres Kastenwagens dienen kann. Auch wenn er in der Anschaffung etwas teurer ist, war er für uns bisher jeden Euro wert und wir können ihn als zusätzliche, zweite Wärmequelle uneingeschränkt empfehlen.
8. AdBlue® und Polardiesel in Skandinavien
Gerade im Winter macht es kaum noch Sinn, vor der Überfahrt nach Skandinavien in Deutschland vollzutanken. Die Dieselpreise liegen vor allem in Schweden – aber zunehmend auch in Norwegen – oft auf vergleichbarem Niveau oder sind zeitweise sogar günstiger. Viel wichtiger aber: In Skandinavien wird in der kalten Jahreszeit standardmäßig Polardiesel verkauft – ein speziell für extreme Minustemperaturen entwickelter Kraftstoff.
Während der in Deutschland übliche Winterdiesel bis etwa –20 °C fließfähig bleibt, ist das für weite Teile Skandinaviens schlicht nicht ausreichend. Polardiesel bleibt auch bei –30 bis –40 °C einsatzbereit, weil er über eine andere Zusammensetzung und spezielle Additive verfügt.

Deshalb solltet ihr zeitnah nach eurer Ankunft in Norwegen oder Schweden konsequent auf lokalen Diesel setzen. Denn wer hier nicht aufpasst, riskiert verstopfte Leitungen und Startprobleme, wenn das Paraffin im Kraftstoff bei Frost ausflockt.
Auch das Thema AdBlue® sollte nicht unterschätzt werden: Die Harnstofflösung gefriert bereits bei –11 °C. Viele Hersteller haben ihre Systeme mittlerweile so ausgelegt, dass AdBlue nach dem Auftauen wieder verwendet werden kann. Dennoch ist es ratsam, sich vorab zu informieren und mit geeigneten Additiven (z.B. von Mathy oder Liqui Moli) oder technischen Hilfsmitteln, wie speziellen Heizungen vorzusorgen.
Lasst euer Fahrzeug – gerade beim ersten Wintertrip – vor der Abfahrt unbedingt in der Werkstatt durchchecken. Ein kurzer Blick auf Batterie, Kühlmittel, Heizungssysteme und die generelle Kältetauglichkeit gibt euch nicht nur Sicherheit, sondern kann euch unterwegs eine Menge Ärger ersparen.
9. Zusatzausrüstung für eine Winterreise mit einem Wohnmobil
Vor den Wintertouren wird grundsätzlich erst einmal alles ausgeräumt, was man ziemlich sicher nicht brauchen wird, wie zum Beispiel die Campingmöbel, den Gasgrill und alle ähnlichen Utensilien. Dafür müssen natürlich im Winter viele andere Ausrüstungsgegenstände auf der Reise an Bord sein.
Diese haben wir aus unserer Erfahrung einmal nachfolgend für euch aufgezählt und verlinkt – wobei ihr durch einen Einkauf über diese Links unsere Arbeit an diesem Blog unterstützen könnt:
Traktionsmatten verhindern das Durchdrehen von Autoreifen auf unwirtlichen Untergründen wie Schnee, Sand, Schlamm oder Eis.
Starthilfekabel: Geeignet für Benzinmotoren bis 5.500 ccm und Dieselmotoren bis 3.000 ccm.
Warnweste: In Norwegen ist das Mitführen von Warnwesten für alle Fahrzeuginsassen vorgeschrieben. Zudem nutzen wir unsere Westen auch, wenn wir in der Dämmerung – beispielsweise für die Nordlicht-Fotografie – unterwegs sind.
KFZ – Sicherungen: In der praktischen Aufbewahrungsbox (gesamt 120 Stück) sind alle gängigen Stromstärken vorhanden: 2A, 3A ,5A, 7.5A ,10A, 15A, 20A, 25A, 30A, 35A, 40A.
Stahl Gasflasche für Propan-Gas oder Alu Gasflasche: Leere 11 kg Flasche für Camping.
Truma LevelCheck: Füllstandsanzeige für Gasflaschen
Gasflaschen Adapter-Set: 4-teiliges Set zum Befüllen Deutscher Gasflaschen im europäischen Ausland – ein Muss in jeder gut sortierten Heckgarage, gerade auf längeren Reisen.
Gasanschluss Adapter: 4-teiliges Set für das europäische Ausland zum Anschluss von Druckreglern an ausländischen Gasflaschen.
Frostschutzmittel Scheibenwaschanlage Gefrierschutz bis -30 Grad.
Frostschutzmittel für Toilettensysteme Gefrierschutz bis -45 Grad im 5 Liter Kanister.
SONAX Scheiben Schwamm nimmt kondensiertes Wasser an der Scheibeninnenseite auf.
Wasserkanister 12 Liter mit Hahn, lebensmittelgeeignet und einsetzbar bis -20 Grad.
Abtropf Schalen: Besonders im Herbst und Winter ein Muss.
Wärmeunterbett 150 x 80 cm mit Abschaltautomatik, Überhitzungsschutz und 3 Temperaturstufen
Wir waren zwischenzeitlich auf vier unserer Roadtrips im Winter in Skandinavien unterwegs. Im Januar reisten wir bei extremen Tiefsttemperaturen und viel Schnee durch Ostnorwegen, von September bis November des gleichen Jahres ging es für uns in den Norden des Landes und im Februar 2022 besuchten wir die Highlights der Lofoten im Winter. Unsere Winterreise im Februar und März 2025 über Røros bis zum Nordkap ergänzt diese Erfahrungen.
Derart vorbereitet, waren diese Touren in der unbeschreiblich schönen Winterlandschaft unvergesslich schön. Wenn man durch das Dachfenster im Kastenwagen die Nordlichter tanzen sieht, dann bleibt einem fast der Atem weg. Insofern hoffen wir, mit unseren hier geteilten Erfahrungen und Tipps bei der Vorbereitung eurer eigenen Tour behilflich zu sein und wünschen euch bereits jetzt eine tolle Reise.

Habt ihr noch weitere Fragen oder Anregungen? Haben wir etwas vergessen? Dann freuen wir uns auf eure Kommentare unter diesem Beitrag.
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moin, ich habe mir euren Bericht mal durchgelesen, schon schön was ihr so auf die Beine stellt. Was mir auffällt, eventuell habe ich es auch überlesen, ihr habt keine Motorvorwärmung, in Form einer elektrischen, bzw einer Standheizung. Eure Tiefstemprtatur war, wie ihr berichtet, 29 Grad, wir haben aber oft 30 bis 40 Grad. Im Februar 2023 , Jokmock marknad hatten wir 44 Grad, da lief unsere Truma und die Webasto. Ohne springt kein Diesel an. Übrigens, die Nokian Winterreifen sind in Schweden etwas weicher, als in Europa.
Grüße aus dem Norden. Horst Ferber
Vielen Dank für die Top-Infos, für den Winter in Skandinavien. Es ist ein absoluter Traum👍👍 Waren im November 2022 ( bis Nordkap /Lofoten) und März 2024 Lappland bis Abisko. In 2 Monaten fahren wir wieder ins Lappland Abisko/ Finnland. Werden einige Empfehlungen noch umsetzen 😉❄️👍. Wünschen Euch ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Ihr macht das Super 👍👍
Regina und Michael
Hallo Ihr nordlandbloger
Lese mit Begeisterung immer wieder euren nordland Blog. Jetzt meine Frage bin etwas ältere Semester und bin meine Frau am überzeugen auch mal ein tour im Wohnmobil nach Norwegen zu machen. Jetzt fällt mir in euren neuen Blog immer wieder auf das ihr mit einem Kasten allrad unterwegs seit. Hab ich nicht, bin mit einem Bürstner wohnmobil unterwegs. Mir fehlt hier so ein bisschen die Info für solche Fahrzeuge das Thema Schneeketten, zum Beispiel müßte ich für mein Fahrzeug zum Beispiel für alle vier Räder Schnketten mitführen weil ich weiß das die fiat Fahrzeuge dazu neigen hinten wegzugen. Viele Donge in der reisvorbereitung kann ich übernehmen. Mir ist bewusst das mann in der Regel vom eigenen Fahrzeug ausgeht. Aber da euer Blog sich an alle wohnmobil Fahrzeugbesitzer richtet glaub ich, währe der eine oder andere tipp sehr wertvoll. Finde aber in der allgemeinen Literatur keine genau info im skandinavischen Schneeketten für alle Räder
Schon mal im voraus vielen Dank für eine Rückmeldung
Und freue mich auf euren nächsten Blog.
Geplant ist jetzt erstmal Spätsommer Herbst erstmal Norwegen mit unserem wohnmobil. Endlich überredet.
Ganz lieb Grüße
Georg
Moin zusammen!
Vielen Dank für die Mühen alle diese guten Tipps zusammenzutragen!
Eine Frage zum Thema Kondenswasser: die Tasche zum Schutz des Steuergeräts habe ich besorgen können, aber bei MB hat niemand eine Ahnung wie und wo das verbaut ist und wie man dort hingelangt.
Wisst Ihr es?
Vielen Dank!
Hey Ihr Beiden
Tolle Eindrücke und Infos! Ganz besonderen Dank für eure grosse Arbeit, all die Infos und Tipps immer aktuell zu halten. Wer das nie selber gemacht hat, hat nur den Schatten einer Idee, wieviel Recherche und follow-up dahinter steht!
Kondenswasser: Habt ihr mal einen elektrischen Fensterreiniger ausprobiert? Saugt die Feuchtigkeit an allen ebenen Flächen ( Fenster) mühelos in seinen Tank, ausschütten und das Wasser ist wirklich wieder ‚draussen‘.
God tur
J
Hallo Ihr Beiden,
auf den Bildern habt Ihr einen W907 abgebildet, also ein Dieselfahrzeug mit AdBlue. AdBlue gefriert
bei -11 Grad, somit würde das Fahrzeug ja nicht mehr laufen. Wir waren mit unserem W906 noch nicht im Winter im Norden sondern mit anderen Fahrzeugen. In Lappland hatten wir im Dezember/Januar Temperaturen um die minus 25 Grad, machmal noch kälter. Wenn wir das mit unserem “906 gemacht hätten wäre uns wohl das AdBlue im Tank eingefroren. Was habt Ihr da für Erfahrungen bzw. was habt Ihr gegen Einfrieren des AdBlue gemacht.