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Norwegen Highlights

Faszination Südnorwegen: 24 Highlights & Tipps zwischen Verdens Ende und Stavanger

Titelbild Suednorwegen Southnorway Highlights Norway

Empfehlungen für eine unvergessliche Rundreise durch Südnorwegen

Regelmäßig werden wir gefragt, welche Route sich für eine Rundreise durch Südnorwegen besonders anbietet. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht – ebensowenig wie einen “Golden Circle”, eine perfekte Schleife oder eine Route, die sich für alle gleichermaßen empfiehlt. Norwegen ist zu vielfältig und zu weitläufig, um sich in einen einzigen – scheinbar perfekten – Reiseplan pressen zu lassen.

Deshalb haben wir in dieser dreiteiligen Beitragsreihe unsere schönsten Routen, Highlights und Tipps für eine erlebnisreiche Rundreise durch das südliche Norwegen, von Oslo über Stavanger und Bergen, die norwegische Westküste entlang bis hinein in das spektakuläre Fjordnorwegen zusammengestellt. Strände, Klippen, Küsten, Fjorde, Gletscher, Gipfel und Landschaftsrouten – als Inspiration, Orientierung und Ideensammlung für eure eigene Tour.

Holzhaus Idyll Suednorwegen Nordsjoevegen Nordseestrasse Nordsee Norwegen

In diesem ersten Teil nehmen wir euch mit an die Südküste Norwegens – von Verdens Ende am Oslofjord bis nach Stavanger. Auf unseren folgenden Etappen erwarten euch spannende Inseln, weiße Küstendörfer, romantische Leuchttürme, feinsandige Strände, stille Buchten und immer wieder diese kleinen Orte, an denen man eigentlich nur kurz halten wollte und dann doch viel länger bleibt.

Dazu folgen wir auf einigen Abschnitten der populären Nordseeroute “Nordsjøvegen” und zeigen euch darüber hinaus spannende Ziele abseits der ausgetretenen Pfade sowie die schönsten Wanderungen in Südnorwegen.

Hütte, Hotel oder Wohnmobil Rundreise: Wie reist man am besten durch Südnorwegen?

Welche Reiseform am besten zu euch passt, hängt natürlich von euren Vorlieben, eurer Reisezeit und eurem persönlichen Tempo ab. Südnorwegen eignet sich ideal für eine Rundreise, funktioniert aber ebenso gut, wenn man einzelne Regionen intensiver erleben und dafür länger an einem Ort bleiben möchte.

Mit unserem Kastenwagen in Skjolden am Sognefjord (Norwegen)

Wohnmobil, Campervan oder Zelt

Norwegen ist ein Paradies für Camping in jedweder Form. Mit Wohnmobil, Campervan oder Zelt ist man in Norwegen besonders flexibel unterwegs. Entlang unserer Route gibt es zahlreiche Campingplätze, einfache Stellplätze, liebevolle Nortrip Gastgeber und naturnahe Übernachtungsplätze. Allerdings sollte man gerade mit großen Wohnmobilen auf den teils sehr engen Nebenstraßen und kurvigen Abschnitten etwas Erfahrung und Gelassenheit mitbringen.

PKW oder Motorrad

Auch mit dem eigenen PKW oder Motorrad lässt sich Südnorwegen in der Saison sehr gut bereisen. Unterwegs findet man viele Campingplätze mit einfachen Hütten, kleine Pensionen, Hotels und zahlreiche Bed & Breakfast Angebote. So bleibt man flexibel und kann die Route je nach Wetter, Laune und verfügbarer Zeit anpassen.

Hüttenurlaub in Südnorwegen

Hütte in der Telemark (Südnorwegen) - Übernachten in Norwegen (Nordlandblog)

Gerade für Familien kann ein Hüttenurlaub eine entspannte Alternative sein. Ferienhütten sind in Norwegen weit verbreitet, oft schön gelegen und in vielen Fällen gut ausgestattet. Wer etwas mehr von der Region sehen und Tagesausflüge kurz halten möchte, kann zwei oder drei Unterkünfte miteinander kombinieren.

So kann man zum Beispiel eine Woche eine Hütte am Meer und in der nächsten Woche eine andere Hütte im Gebirge, am Fjordufer oder in Stadtnähe mieten …

Hotelreise oder feste Unterkünfte

Auch eine klassische Hotelreise ist möglich. In Norwegen ist diese Reiseform allerdings eher unüblich und relativ teuer, aber durchaus auch reizvoll. Eine gute Kombination ist es, für zwei Wochen etwa 4 Unterkünfte in verschiedenen Regionen auszuwählen. Dadurch kann man viel vom Land sehen und ist dennoch nicht ständig gezwungen umzuziehen.

Highlights Südnorwegen Küste im Abendlicht

Auf geht es – in fünf Etappen entlang der südnorwegsichen Küste

Wir folgen der Küste in fünf Etappen von Verdens Ende bis Stavanger. Die Abschnitte sind bewusst nicht als feste Tagesetappen gedacht, sondern als Meilensteine für eure eigene Rundreise. Einige wollen vielleicht länger an einzlenen Sehenswürdigkeiten verweilen oder nur schnell die populären Highlights in Südnorwegen besuchen, um dann zügig an die Fjorde oder die Westküste zu gelangen.

Also nehmt unsere folgende Übersicht gerne als mögliche Idee und Inspiration. Eine übersichtliche Karte mit allen Punkten sowie unsere empfohlene Tour findet ihr unter diesem Artikel.

Wir beginnen in jedem Fall am Ende der Welt – “Verdens Ende” ist ein wunderschönes Kap am äußeren Ende der Inseln, die den Oslofjord in Südnorwegen einrahmen.

Etappe 1: Vom Ende der Welt “Verdens Ende” bis nach Kragerø

Die Region zwischen Oslo und Kragerø in Südnorwegen ist hauptsächlich geprägt durch die Ballungsgebiete rund um die Hauptstadt. Dennoch bietet sich ein Abstecher zu einer der folgenden Sehenswürdigkeiten an – gerade wenn man nach der Fährüberfahrt erst einmal “richtig ankommen” möchte oder ohnehin eine längere Rundreise entlang unserer Empfehlungen plant.

1. Verdens Ende – altes Leuchtfeuer am Oslofjord

Leuchtfeuer Verdens Ende Highlights Südnorwegen
Leuchtfeuer von Verdens Ende

Verdens Ende bedeutet übersetzt “Das Ende der Welt” – eine Landzunge am Ende des Oslofjords, geprägt von glatten Felsen, kleinen Buchten, Schären und Holmen, die sich vor der Küste verteilen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Ort von Besuchern “Verdens Ende” getauft, inzwischen ist diese Naturlandschaft ein beliebtes Ausflugsziel.

Bekannt ist Verdens Ende vor allem für sein markantes Leuchtfeuer aus Stein, das heute zu den beliebtesten Fotomotiven der Region gehört. Rundherum kann man spazieren, auf den Felsen sitzen, baden, picknicken oder einfach nur aufs Meer schauen. Außerdem gibt es vor Ort ein Restaurant, eine Mole, einen kleinen Kaufmannsladen und sogar eine offizielle “Küssbank” – vermutlich einer der charmantesten Gründe, am Ende der Welt kurz Platz zu nehmen.

Wer mag, verschickt von hier eine Ansichtskarte mit dem Motivstempel von Verdens Ende. Ein kleines Andenken von einem Ort, dessen Name etwas dramatischer klingt als seine geografische Lage tatsächlich ist.

Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz sowie einen eigenen Bereich für Wohnmobile, auf dem nach aktuellem Stand auch 24 Stunden Tickets gelöst werden können.

2. Trolldalen Fort – alte Küstenbefestigung aus dem Zweiten Weltkrieg

Museum Atlantikwall Militäranlagen
Zeugen der Vergangenheit findet man an vielen Orten entlang der Küste

Entlang der norwegischen Küste gibt es viele gut erhaltene und imposante Festungen, Bunker, Stellungen und weitere Spuren des Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg. Einige dieser Orte sind heute als Museum aufbereitet, andere sind frei zugänglich und können eigenständig erkundet werden.

Das Trolldalen Fort wurde 1941 von der deutschen Besatzungsmacht errichtet. Zur Anlage gehörten drei Kanonenstellungen, mehrere Maschinengewehrstellungen, vier Bunker sowie Laufgänge zwischen den einzelnen Bereichen. Munition wurde teilweise im Fels gelagert. Bereits 1943 wurde das Fort wieder verlassen und später nicht vom norwegischen Militär übernommen.

Gerade für Kinder und Jugendliche wird Geschichte hier oft greifbarer als in einem klassischen Museum. Zwischen alten Schützengräben, Bunkern und Stellungen bekommt man einen unmittelbaren Eindruck davon, welche Dimension diese Anlagen einst hatten. Vom höchsten Punkt der Anlage hat man zudem eine tolle Aussicht über die Küste.

3. Kragerø – eine der schönen weißen Städte an der Südküste in Norwegen

Highlights in Südnorwegen auf den schönsten Routen
Die weißen Holzhäuser des Küstenortes leuchten in der Sonne

Kragerø gehört zu den typischen weißen Städten an der norwegischen Südküste und wird gern als eine der “Perlen” dieser Küstenregion bezeichnet. Der Ort wurde über Jahrhunderte durch Holzhandel, Schifffahrt und seine günstige Lage am Festland geprägt. Noch heute spürt man im Zentrum den maritimen Charakter dieser Blütezeit.

Enge Gassen, alte Holzhäuser, Boote im Hafen, kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants machen Kragerø zu einem schönen Stopp auf dieser ersten Etappe. Wer durch den Ort bummelt, versteht schnell, warum Kragerø schon früh Künstler und Sommergäste angezogen hat. Auch Edvard Munch hielt sich ab 1909 mehrere Jahre hier auf und fand an der Küste, im Licht und in der Landschaft zahlreiche Motive.

Besonders lohnt sich der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt Veten. Nach einem kurzen Spaziergang blickt man aus rund 51 Metern Höhe über Kragerø, den Hafen und die vorgelagerte Schärenlandschaft.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann außerdem das Berg Kragerø Museum auf der Halbinsel Langtangen besuchen. Das Hauptgebäude der Anlage ist ein historischer Landsitz aus der Zeit um 1800, umgeben von einem schönen Garten. Im Sommer sorgen Veranstaltungen wie das Hafenfestival zusätzlich für Leben im Ort.

Parken kann man am besten im Zentrum von Kragerø auf einem der ausgewiesenen Parkplätze vor Ort. Viele Parkplätze können bequem über die App “EasyPark” (hilfreiche Apps für deine Norwegen-Reise) bezahlt werden. Für eine Übernachtung mit dem Wohnmobil eignet sich der ausgewiesene Stellplatz in Hafennähe.

Etappe 2: Von Kragerø nach Mandal

Zwischen Kragerø und Mandal bietet Südnorwegen unzählige Kilometer Küstenidylle. Schärengarten, Felsenküste, helle Strände, bunte Holzhäuser und lichte Kiefernwälder prägen diesen Abschnitt und sorgen immer wieder für herrliche Kontraste.

Daher lohnt es sich, unabhängig von den nachfolgend empfohlenen Highlights, die Europastraße E18 immer wieder zu verlassen und für eine Pause, eine kleine Wanderung oder einen Badestopp an die Küste zu fahren.

Wenn ihr unterwegs das Schild “Friluftsområde” seht, weist das auf ein lokales oder regionales Erholungsgebiet hin. Dort findet man häufig Badeplätze, Wanderwege, Grillstellen, Angelmöglichkeiten oder schöne Picknick-Plätze für eine Pause am Wasser. Einige besonders schöne Orte entlang der Küste bis Mandal zeigen wir euch hier.

4. Risør – die romantische weiße Stadt am Meer

Blick auf Risør in Südnorwegen an der Südküste
Blick von Risørflekken über die tolle Hafenstadt

Risør ist unsere Lieblingsstadt in Südnorwegen. Wir lieben es einfach, durch die Gassen zu schlendern und in den Geschäften zu stöbern. Hier findet man eben nicht nur die üblichen Filialen, sondern viele kleine individuelle Läden und Galerien. Nach einer dieser Shoppingtouren genießen wir dann gern leckere Zimtschnecken und einen Kaffee aus der Bäckerei im Zentrum, während wir dem Treiben im Hafen zuschauen.

Absolut lohnenswert ist der kurze Abstecher hinauf zu den Aussichtspunkten bei Risørflekken. In der Nähe gibt es einen kleinen Parkplatz im Wald, von dem man nach einem kurzen Spaziergang einen herrlichen Panoramablick über die Stadt, den Hafen und die Küste hat. Bei gutem Licht versteht man besonders gut, warum Risør zu den schönsten weißen Städten an der norwegischen Südküste zählt.

Ein weiteres Highlight ist das Risør Aquarium, das einzige Salzwasseraquarium in Südnorwegen. Dort kann man viele verschiedene Fische und Meerestiere aus der Region entdecken. Besonders für Kinder ist der Besuch spannend, nicht zuletzt zur täglichen Fütterung der Fische.

Sonnenaufgang im Hafen von Risör in Norwegen - Highlights Südnorwegen
Sonnenaufgang im Hafen von Risør

Besonders beeindruckend ist ein Besuch am ersten Augustwochenende, wenn in Risør das legendäre und traditionelle Holzboot Festival gefeiert wird. Es gilt als Europas größtes und ältestes Holzboot Festival und zieht jedes Jahr Tausende Besucher in die weiße Küstenstadt.

5. Jettegrytene – unglaubliche Naturpools in Südnorwegen

Die im Felsen ausgespülten natürlichen Meerwasser-Schwimmbäder

Die schönsten Dinge zaubert immer noch die Natur … So sind auch die unglaublichen Pools an der südnorwegischen Felsenküste durch die mächtigen Gletscher der Eiszeit entstanden. Die Einheimischen lieben es, hier zu baden oder einfach auf den Felsen zu liegen, zu relaxen und die Sonne sowie das Meeresrauschen zu genießen.

Vom Parkplatz im Wald läuft man etwa 15 bis 30 Minuten – je nach gewähltem Weg – durch die grandiose norwegischen Küstenlandschaft, bevor man die Felsen und die Gletschertöpfe erreicht. Ein tolle Tour für die ganze Familie und insbesondere für Schulkinder, die hier klettern und auf den Felsen toben können.

Wenn man dann im Licht der untergehenden Sonne auf den Felsen sitzt, ein Picknick macht, etwas grillt und auf das Meer schaut, ist das der perfekte Ausklang für einen erholsamen Ferientag.

6. Ferienort Gjeving mit Buchhotel und dem Leuchtturm Lyngør Fyr

Highlights in Südnorwegen
Lyngør Fyr im Licht des zeitigen Sonnenaufgangs

Gjeving und besonders der kleine Hafen Lyngør Porten sind beliebte Ferienorte an der Küste von Südnorwegen und bieten eine entsprechend gute Infrastruktur. Man kann Hütten und Ferienwohnungen in unterschiedlichen Kategorien mieten, Boote ausleihen, im sogenannten “Buchhotel” des Ortes übernachten oder einfach zum Essen einkehren.

Von hier aus verkehren Fähren und Schnellboote zur vorgelagerten, autofreien Insel Lyngør, auf der viele gutsituierte Norweger ein Sommerhaus oder eine Hütte besitzen.

Bookhotell Gjeving Highlights Südnorwegen
Die beeindruckende Anlage des “Bookhotellet Gjeving”

Auf dem Kai oder der Terrasse am Restaurant des Buchhotels kann man wunderbar den Einbruch der Dämmerung abwarten. Etwas später gleitet dann der Lichtstrahl vom Leuchtturm Lyngør Fyr ruhig und fast majestätisch über die vorgelagerte Felseninsel und hinaus in die Dunkelheit. Unser Aussichtspunkt, um diese Szenerie zu genießen.

7. Insider-Tipp: Wandergebiet Kalvehageneset am Leuchtturm Homborsund fyr

Der Leuchtturm Homborsund Fyr im Abendlicht

Wenn man der E18 weiter Richtung Süden folgt und Grimstad passiert hat, lohnt sich der Abstecher auf die kleinere Küstenstraße Fv420. Von dort gelangt man über einige Nebenstraßen zum Ausflugsgebiet Kalvehageneset. Dort gibt es einen größeren Parkplatz im Küstenwald, von dem aus herrliche Wanderwege entlang der Felsküste beginnen. Neben einigen kürzeren Spaziergängen ist auch eine etwa einstündige Rundwanderung entlang der Klippen möglich.

Zudem kann man hier grillen, vom Ufer aus angeln, baden, relaxen oder eine Fotosession am Leuchtturm Homborsund Fyr planen. Besonders im Abend- oder Morgenlicht ist der Leuchtturm auf der vorgelagerten Insel ein schönes Fotomotiv.

Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist kann gegebenenfalls auch eine Nacht auf dem Parkplatz verbringen, wo sich auch ein kleines Toilettenhäuschen befindet. Bitte nehmt Rücksicht auf die Einheimischen und macht den Parkplatz nicht zum Campingplatz, sodass diese Möglichkeit erhalten bleibt.

8. Historisches Fischerdorf Brekkestø – Ausflug in eine andere Zeit

Küstenlinie von Brekkestø

Brekkestø ist schon allein wegen der Anfahrt einen Abstecher wert. Denn die Fahrt dorthin führt über einige Brücken und durch eine sehr schöne Küstenlandschaft, bevor man das fast autofreie Dorf erreicht. Am Ortseingang gibt es einen großen Parkplatz, den man daher am besten nutzen sollte.

Früher war das Dorf für seinen geschützten Hafen bekannt, den sogenannten Uthavn. Segelschiffe suchten hier Schutz oder warteten auf günstigen Wind. Im Winter sollen die Schiffe im Sund zeitweise so dicht gelegen haben, dass man trockenen Fußes von einer Seite zur anderen gelangen konnte.

Heute erinnert der Ort mit seinen alten weißen und bunten Holzhäusern, früheren Kaufmannsläden und kleinen Handwerksbetrieben tatsächlich ein wenig an ein riesiges Freiluftmuseum. Stellenweise fühlt man sich wie in einer Filmkulisse und wartet fast auf den Regisseur und die Klappe.

Von einer kleinen Erhebung, zu der einige Stufen hinaufführen, hat man einen schönen Blick über das historische Dorf, den Schärengarten und die Küstenlinie. Nach einem Kaffee und einem großen Softeis geht die Tour dann weiter – obwohl man eigentlich noch ein bisschen länger bleiben könnte …

9. Kanelstrand – der unglaublich goldene Strand in Mandal

Kanelstrand Mandal Suednorwegen
Kanelstrand in Mandal

Mandal gehört zu den größeren Städten im Süden Norwegens und bietet daher alle Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und die übliche Infrastruktur. Ein besonderes, ja fast einmaliges Highlight ist die kleine Halbinsel südlich der Stadt mit ihrem traumhaften Erholungsgebiet.

Es gibt dort einen schönen Campingplatz im Wald, Ausleihmöglichkeiten für Wassersport und Angelaktivitäten, Spielplätze – sogar im Wasser – sowie ein einladendes Wegenetz zum Joggen, Radfahren und Spazieren. Für Tagesbesucher würden wir den Parkplatz im Freizeitgebiet Furulunden empfehlen. Von dort erreicht man die Strände und Wege gut zu Fuß.

Das eigentliche Highlight ist aber der “Kanelstrand” (deutsch “Zimtstrand”) – einer der vielen Strände im Natur- und Freizeitgebiet Furulunden. Er liegt am äußeren Rand des Gebietes, bietet einen schönen Blick zu den Schären und ist mit seinem relativ seichten Wasser auch für Familien gut geeignet. Seinen Namen hat der Strand aufgrund des einmalig goldbraunen Sandes bekommen, der tatsächlich ein wenig an Zimt erinnert. Schon deshalb muss man einmal in seinem Leben dort gelegen haben …

Etappe 3: Von Mandal nach Lista

10. Lindesnes Fyr – Leuchtturm am Südkap von Norwegen

Leuchtturm Lindesnes Fyr Südkap von Norwegen
Lindesnes Fyr – der einsame Leuchtturm am Südkap von Norwegen

Zu den bekanntesten Highlights im Süden Norwegens gehört Lindesnes Fyr – der Leuchtturm am südlichsten Punkt des norwegischen Festlands und wohl eines der meistfotografierten Leuchtfeuer des Landes. Von hier aus brechen besonders Wagemutige sogar auf, um die mehr als 2.500 Kilometer bis zum populären Nordkap zu Fuß zurückzulegen.

Neben dem Leuchtturm gibt es auf dem Gelände eine alte Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, ein Café, einen Souvenirladen und verschiedene Ausstellungen rund um die Geschichte des Leuchtfeuers und der norwegischen Küste. Während der Öffnungszeiten in der Hauptsaison ist der Besuch der Anlage kostenpflichtig. Außerhalb dieser Zeiten, zum Beispiel am Abend, kann man sich nach unserer Erfahrung frei auf dem Gelände bewegen.

Direkt neben dem Parkplatz gibt es einen öffentlichen Wohnmobil Stellplatz, der gegen Gebühr genutzt werden kann. Gerade für alle, die den Leuchtturm im Licht des Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangs fotografieren möchten, ist das ein idealer Ausgangspunkt.

Wer hingegen mit einer Jahresmitgliedschaft von Nortrip unterwegs ist, kann neben der kleinen Steinofen-Bäckerei am Lindesnes Fyr einen der Stellplätze kostenlos nutzen.

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11. Die weißen Nordsee-Strände von Vanse

Reiterin Strand Vanse Halbinsel Lista Norwegen

Die Strände rund um Vanse sind bei ausländischen Besuchern noch nicht ganz so bekannt und bieten daher selbst in der Hauptsaison oft erstaunlich ruhige Abschnitte. Kilometerlange Sandstrände, Dünen, Wind, Wellen und der weite Blick über die Nordsee prägen diese Landschaft.

Im Sommer kann man hier baden, lange Strandspaziergänge unternehmen oder einfach einen dieser oft wundervollen Sonnenuntergänge genießen. Die Gemeinde hat einen großen Parkplatz mit extra Wohnmobilbereich eingerichtet, auf dem Übernachten allerdings verboten ist.

Pferdefreunde finden in dieser Region ebenfalls viele Möglichkeiten, da es rund um Vanse mehrere Reiterhöfe und Gestüte gibt. Mit etwas Glück erlebt man hier also genau diesen besonderen Moment – im Sonnenuntergang am fast menschenleeren Strand entlang zu reiten.

12. Vogelschutzgebiet am Leuchtturm Lista Fyr in Südnorwegen

Ruine Insel Lista Nordsjøvegen Norwegen Südküste
Altes Farmhaus am Leuchtturm Lista Fyr

Unweit von Vanse liegt der Leuchtturm Lista Fyr, eines der markantesten Wahrzeichen an dieser offenen Küste. Der 34 Meter hohe Granitturm wurde 1836 erstmals entzündet und erinnert bis heute daran, wie gefährlich diese Küstengewässer für die Schifffahrt lange waren. Allein im Herbst 1781 sollen vor Lista acht Schiffe untergegangen sein.

Auf dem Gelände befindet sich auch die Vogelbeobachtungsstation Lista Bird Observatory. Die offene Küstenlandschaft rund um den Leuchtturm gehört zu den bedeutendsten Gebieten für den Vogelzug in Norwegen. Mehr als 300 Vogelarten wurden hier bereits registriert, besonders im Frühjahr und Herbst ist Lista daher ein spannender Ort für Vogelbeobachter und Fotografen.

Auch ohne Fernglas lohnt sich ein Besuch. Es ist ein besonderes Erlebnis, über die Küstenwiesen zu streifen, ein Stück zu wandern oder am Abend das Licht über der offenen Landschaft zu beobachten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde rund um den Leuchtturm außerdem ein Bunkersystem errichtet, dessen Spuren man bis heute auf dem Gelände findet.

Am Leuchtturm gibt es einen Parkplatz mit öffentlichem Toilettenhäuschen und Trinkwasserversorgung. Eine Übernachtung mit dem Wohnmobil ist dort nach aktuellem Stand allerdings nicht mehr erlaubt.

Etappe 4: Von Lista nach Egersund

Auf dieser Etappe fahren wir zunächst noch ein Stück auf der Europastraße E39, bevor wir diese in Flekkefjord verlassen, um dann längere Zeit der landschaftlich schöneren Straße 44 entlang der Küste zu folgen. Diese Straße wird auch Nordsjøvegen, auf Deutsch Nordseestraße, genannt. Auf der dazugehörigen Homepage kann man sich zu allen Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten entlang dieser Strecke informieren.

Die Küste wird auf dieser Route in nördlicher Richtung zunehmend abwechslungsreicher und immer höhere Felsen wechseln sich mit weißen Sandstränden ab. Daher sollte man für den jetzt folgenden Küstenabschnitt durchaus etwas mehr Zeit einplanen.

13. Flekkefjordbanen – mit der Draisine in das Hinterland von Südnorwegen

Die stillgelegte Bahnstrecke der Flekkefjordbanen

Auf der stillgelegten Bahnstrecke der Flekkefjordbanen kann man mit einer Draisine von Flekkefjord aus ins Hinterland fahren und die Umgebung auf eine ganz eigene Weise erleben. Die historische Strecke wurde 1904 eröffnet und war bis 1990 in Betrieb, bevor sie seither touristisch genutzt wird.

Heute radelt man auf originalen Gleisen durch Täler, Gebirgslandschaft und insgesamt 17 Tunnel. Die Strecke vom Bahnhof Flekkefjord bis Bakkekleivi ist etwa 17 Kilometer lang. Für die komplette Tour sollte man rund 3,5 bis 4 Stunden einplanen – ein besonderes Erlebnis und ein schönes Highlight für die ganze Familie.

14. Flekkefjord – die weiße Holländerstadt

Altstadtgasse in Flekkefjord Südnorwegen
Maritime Holzhaus-Romantik in Flekkefjord (Südnorwegen)

Bereits zur Wikingerzeit haben in dieser Region Menschen gelebt. Richtig aufgeblüht ist Flekkefjord aber ab dem 16. und 17. Jahrhundert, als die Stadt zu einem wichtigen Hafen, Handelsplatz und Knotenpunkt für den Handel mit Holland wurde. Gehandelt wurde vor allem mit Holz und Fischprodukten, und einige Niederländer ließen sich damals in Flekkefjord nieder.

Aus dieser Zeit stammt auch das sehenswerte Viertel “Holländerstadt” im Norden von Flekkefjord. Die weißen Holzhäuser, engen Gassen und alten Kaufmannshäuser erzählen bis heute von Handel, Schifffahrt und Küstenleben. In seiner heutigen Form wurde das Viertel aber auch stark vom Heringsboom im 19. Jahrhundert geprägt, als gute Fänge Wohlstand in die Stadt brachten.

Besonders schön ist der Kontrast zwischen Geschichte und Gegenwart: Zwischen den alten Holzhäusern entdeckt man heute immer wieder Street Art und große Wandbilder, die Flekkefjord zusätzlich eine moderne, kreative Seite geben. Es lohnt sich daher ein Spaziergang durch die Holländerstadt bis hinunter ans Wasser.

Für einen kurzen Stadtbummel eignet sich der gut erreichbare Parkplatz im Zentrum. Wer mit dem Wohnmobil über Nacht bleiben möchte, kann den kostenpflichtigen kommunalen Wohnmobilstellplatz nutzen.

15. Brufjell – Unglaubliche Felsen, Grotten, Strände und Wandertouren an der Küste

Weite, Frieden und herrliche Aussichten vom höchsten Punkt im Brufjell über das Meer

Die Klippen vom Brufjell liegen unweit des ursprünglichen Fischerdorfes Åna-Sira und gehören zu den eindrucksvollsten Küstenlandschaften auf dieser Etappe. Hier findet man Wandermöglichkeiten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, versteckte Buchten und Strände sowie die berühmten Brufjell-Grotten, die Brufjellhålene. Diese vom rauen Meer ausgewaschenen Höhlen, bizarren Felsformationen und Gletschertöpfe liegen fast auf Meereshöhe.

Der Abstieg zu den Brufjellhålene ist allerdings anspruchsvoll, gefährlich und nicht mit einer normalen Küstenwanderung zu vergleichen.

Grotte Brufjellhalene Norwegen

Am Ortseingang befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz, der zugleich die letzte Parkmöglichkeit vor dem Startpunkt des Wandergebietes ist. Von dort geht man noch ein Stück entlang der Straße vorbei an den kleinen weißen Häusern am Fjord bis zum Beginn der Wanderwege.

Hier bieten sich verschiedene markierte Routen an, die zu den einzelnen Zielen in diesem Gebiet oder als Rundweg durch die Küstenlandschaft führen.

Blick auf das Fischerdorf Åna-Sira von einem Aussichtspunkt auf der Wanderung

16. Helleren – die alten Häuser unter dem Felsen

Helleren Suednorwegen Nordseeroute
Ein imposanter Anblick: Die beiden alten Häuser unter dem Felsen.

Neben dem Leuchtturm von Lindesnes gehören die alten Häuser von Helleren zu den populärsten Sehenswürdigkeiten in Südnorwegen. Die frei zugänglichen Häuser aus dem 19. Jahrhundert sind beeindruckende Zeugen der Vergangenheit.

Lange bevor hier Häuser standen, bot die Felsformation Menschen Schutz. Der Platz wurde vermutlich schon seit Jahrtausenden genutzt, später entstand unter dem natürlichen Felsdach eine kleine Siedlungsstelle.

Tipp: Hinter dem roten Haus gibt es eine Sickerquelle. Über 10 Meter rinnt das Quellwasser durch den Felsen, bevor es hier aus dem Stein tropft. Ein richtig leckeres, mineralisches Aroma und eine herrliche Erfrischung an warmen Sommertagen.

Die Häuser selbst können derzeit leider nicht betreten werden, da die Innenräume wegen Abnutzung geschlossen wurden. Von außen ist Helleren aber weiterhin ein eindrucksvoller und sehr lohnender kurzer Stopp auf dieser Strecke. Eine Parkmöglichkeit, die nach unserer Erfahrung auch für eine Übernachtung genutzt werden kann, befindet sich in fußläufiger Entfernung.

17. Sokndal & Sogndalstrand – ein Paradies des guten Lebens

Sokndal Nordsjoevegen Nordseestrasse Nordsee Norwegen
Die alten Lagerhäuser aus der Zeit der Segelschiffe im Hafen von Sogndalstrand

Sogndalstrand gehört zu den beliebtesten Reisezielen in der Provinz Rogaland und wird gern als das “Røros der Küste” bezeichnet. Früher war der Ort ein wichtiger Hafen und Handelsplatz für Segelschiffe, heute ist Sogndalstrand mit seinen Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert ein denkmalgeschützter Ort voller Charme und Gastfreundschaft.

Man parkt auf einem der ausgewiesenen Parkplätze oberhalb des Dorfes und kann dann zwischen den alten Häusern durch die Gassen bis zum Meer hinunter bummeln. Unterwegs entdeckt man kleine Läden, Galerien, ein Café, ein Museum und einige urige Lokale, in denen man wunderbar einkehren kann.

Als Mitglied in der weltweiten Bewegung Cittaslow nimmt die Kommune Sokndal Abstand von einer standardisierten Ortsentwicklung und fördert dagegen das Kleine und Lokale. Sogndalstrand steht, als Teil davon, daher für das gute und einfache Leben – ein besonderes Lebensgefühl, welches tatsächlich im Ort zu spüren ist.

18. Eigerøy Fyr – Leuchtturmwanderung vor Egersund

Leuchtturm Eigeroy Egersund Nordsjoevegen Nordseestrasse Nordsee Norwegen
Der Leuchtturm Eigerøy Fyr bei Egersund

Der 33 Meter hohe Leuchtturm Eigerøy Fyr steht auf der kleinen Insel Midbrødøya vor Egersund und ist das Ziel einer der schönsten kurzen Küstenwanderungen auf dieser Route. Vom kleinen Parkplatz läuft man zunächst über einen schmalen Übergang und anschließend etwa eine halbe Stunde durch eine offene, geschützte Küstenlandschaft bis hinaus zum Leuchtturm.

Das alte Leuchtturmwärterhaus wird heute als Vogelbeobachtungsstation genutzt und ist Teil des sehenswerten Ensembles auf den Felsen der Küste. Rund um den Leuchtturm öffnen sich schöne Blicke über das Meer, die vorgelagerten Felsen und die raue Küstenlandschaft bei Egersund.

Am Parkplatz (für Wohnmobile gesperrt) gibt es einige Picknickplätze sowie Möglichkeiten zum Fischen oder Grillen. Damit ist Eigerøy Fyr ein lohnender kurzer Abstecher, bevor die Route weiter Richtung Jæren und Stavanger führt.

Etappe 5: Von Lista zum Preikestolen und nach Stavanger

Diese Etappe bietet entlang der Küstenstraße Fv44 und der Norwegischen Landschaftsroute Jæren ein wunderbares Roadtrip Feeling.

Saftig grüne Wiesen, vereinzelte Bauernhöfe mit leuchtend weißen Häusern, weitläufige Dünen, weiße Sandstrände, die ewige Brandung der rauen Nordsee und schließlich die ersten markanten Fjorde prägen diese abwechslungsreiche Landschaft.

Panorama Jaeren Strand Nordsjoevegen Nordseestrasse Nordsee Norwegen

Immer wieder möchte man anhalten, an einem Strand verweilen, einen Kaffee trinken oder einfach den Blick über die offene Küste schweifen lassen. Doch auch hier gilt – wie so oft in Norwegen – der Weg ist ein wesentlicher Teil des Erlebnisses.

Auf dem Weg nach Stavanger lohnt sich außerdem der Abstecher zum Preikestolen, einer der bekanntesten Felsformationen Norwegens. Die Route führt anschließend weiter durch Ryfylke und über den Ryfylketunnel Richtung Stavanger.

Der 14,3 Kilometer lange Unterwassertunnel verbindet die Gemeinde Strand mit Stavanger und ersetzt die frühere Fährverbindung zwischen Tau und Stavanger. Für die Nutzung des Tunnels ist die entsprechende Maut in Norwegen zu entrichten.

19. Brusand Strand und Campingplatz Brusand Camping

Unglaubliche Strände findet man ebenfalls auf dieser Rundreise durch Südnorwegen
Die endlosen und oft menschenleeren Strände bei Brusanden

Die langen, feinsandigen Strände bei Brusand gehören zu den Stopps, die man auf der Fahrt entlang der Jæren Küste unbedingt einplanen sollte. Brusanden ist ein breiter Strand mit feinem Sand, geschützten Dünen, Flussläufen und der Küstenlagune Vaulen, die als einzige natürliche Lagune Norwegens gilt.

Man kann lange am Meer entlanglaufen, Muscheln sammeln, durch die Dünen spazieren und die vereinzelten Bootshäuser im Licht des Sonnenuntergangs fotografieren. Hinter den Dünen liegt zudem ein tiefliegendes Feuchtgebiet, das besonders für Vogelbeobachtungen interessant ist.

Direkt hinter den Dünen befindet sich ein gut erreichbarer Parkplatz. Wer länger bleiben möchte, kann den gut geführten Campingplatz Brusand Camping nutzen. Dort kann man in Campinghütten, im Zelt oder mit dem Wohnmobil übernachten – ideal, bevor es am nächsten Tag weiter zu den spannenden Abenteuern am Preikestolen oder nach Stavanger geht.

Unser Stellplatz auf dem Campingplatz Brusand Stranden

20. Leuchtturm Kvassheim Fyr

Der Leuchtturm Kvassheim Fyr ist ein wichtiger Orientierungspunkt an der Küste

Der Leuchtturm Kvassheim Fyr liegt unweit der Küstenstraße Fv44 zwischen Vigrestad und Brusand und ist ein schöner kurzer Stopp auf der Fahrt entlang der offenen Jæren Küste. Das Leuchtfeuer wurde 1912 in Betrieb genommen und gehörte zusammen mit Obrestad Fyr und Feistein Fyr zu den Leuchttürmen, die die Schifffahrt entlang dieser wetterharten Küste sicherer machen sollten.

Heute ist Kvassheim Fyr ein sogenanntes Friluftsfyr. Die restaurierten Gebäude werden als Café, Naturinformationszentrum, Ausstellungsräume und Veranstaltungsort genutzt. Die Ausstellungen beschäftigen sich unter anderem mit der Küstenlandschaft von Jæren, mit Schiffbrüchen, Seenotrettung und dem Leben an dieser rauen Nordseeküste.

Zugleich ist Kvassheim Fyr eines der Besucherzentren für Wetland Jæren, denn die Feuchtgebiete entlang dieser Küste sind ein wichtiges Gebiet für die Vogelwelt. Parken kann man direkt beim Besucherzentrum. In der Assistentenwohnung des Leuchtturms kann man übrigens auch übernachten, falls man während der Reise ein romantisches Highlight plant …

21. Leuchtturm Obrestad Fyr, Galerie und Hofladen

Typischer Leuchtturm in Südnorwegen - ein Highlight unserer empfohlenen Rundreise
Idyllisch und erhaben steht der Leuchtturm an der norwegischen Küste südlich von Stavanger

Obrestad Fyr weist seit 1873 Seefahrern an der rauen norwegischen Nordseeküste den Weg. Er gilt als westlichster Leuchtturm auf dem norwegischen Festland und war der erste an Land gebaute Leuchtturm entlang der Jæren Küste. Auch für die Menschen an Land gehörte der Leuchtturm durch das Nebelhorn lange zum Alltag, das im Volksmund “Bulle von Obrestad” genannt wurde.

Der Leuchtturm ist inzwischen automatisiert, aber nach wie vor in Betrieb. Unweit davon lädt der historische Priesterhof Hå Gamle Prestegard zu einem Besuch und einer Pause ein. In wechselnden Ausstellungen kann man sich dort mit Kunst, Kultur und Küstengeschichte vertraut machen, Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt entdecken und im Hofladen Souvenirs sowie regionale Produkte erwerben.

Wer einen ganz besonderen Ort zum Übernachten sucht und dem Rauschen der Nordseewellen ganz nah sein möchte, kann auf dem Hof Hå Gamle Prestegard auch stilvoll übernachten. Der Parkplatz am Leuchtturm liegt in Sichtweite des Hofs, sodass sich beide Orte gut miteinander verbinden lassen.

22. Wanderung zum Preikestolen – dem Highlight in Südnorwegen

Der Lysefjord-Preikestolen in Stavanger Norwegen
Blick vom Preikestolen am Abend über den Lysefjord

Soll und kann man die Tour zum Preikestolen überhaupt noch auf sich nehmen? Bilder von vollen Wegen, großen Menschenmengen und einer Felskanzel, auf der kaum Ruhe einkehrt, schrecken viele Besucher verständlicherweise ab. Das besondere Gefühl, dort oben über dem Lysefjord zu stehen, geht verloren.

Trotzdem können wir euch versichern: Diese Wanderung lohnt sich weiterhin, wenn man sie bewusst plant und nicht unbedingt zur Hauptzeit unterwegs ist. Besonders am frühen Morgen oder am Abend erlebt man den Preikestolen oft deutlich ruhiger. Zudem lohnt sich vorab ein Blick in den Kreuzfahrtkalender des Hafens von Stavanger – denn an Tagen mit Kreuzfahrtschiffen in der Stadt, würden wir den Preikestolen meiden.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der große, kostenpflichtige Parkplatz am Preikestolen BaseCamp. Von dort führt der gut markierte Weg hinauf zur Felskanzel über dem Lysefjord.

Auf dem Preikestolen in Stavanger Norwegen
Auf der berühmten Felskanzel Preikestolen (Pulpit Rock)

23. Blumeninsel Flor og Fjære

Palmen in Norwegen erlebst du auf dieser Rundreise durch Südnorwegen mit dem Kastenwagen
Palmen in Norwegen? Kann man auf der Blumeninsel vor Stavanger bestaunen

Ja, auch in Norwegen wachsen Palmen. Glaubt ihr nicht? Dann solltet ihr zur Blumeninsel Flor og Fjære fahren, die vor den Toren Stavangers im Meer liegt. Auf der Insel erwartet euch ein einzigartiger botanischer Garten mit exotischen Pflanzen, üppigen Blumenbeeten und überraschend südlichem Flair mitten in Norwegen.

Wir haben damals die Abendtour gebucht, ein köstliches Abendessen im Inselrestaurant genossen und sind anschließend im Licht der untergehenden Sonne zurück nach Stavanger gefahren. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis und ein wunderbarer Kontrast zu Küstenstraßen, Fjorden und Felsen.

Ein Besuch auf Flor og Fjære ist nur im Rahmen einer gebuchten Tour möglich. In der Saison fahren die Ausflugsboote vom Hafen in Stavanger zur Insel und bringen die Gäste nach dem Aufenthalt wieder zurück in die Stadt. Buchen kann man die Tour online über die Homepage von Flor og Fjære oder direkt über das Verkaufsbüro in Stavanger.

Viele weitere Bilder und Informationen von unserem Ausflug findet ihr in unserem ausführlichen Beitrag über diesen traumhaften Abend auf der Blumeninsel.

24. Stavanger – die heimliche Hauptstadt von Südnorwegen

Stavanger - ein Highlight auf der Rundreise durch Südnorwegen
Die typischen alten Holzhäuser in der malerischen Altstadt von Stavanger

Wir müssen gestehen, dass wir Stavanger auf unseren ersten Reisen durch Norwegen immer ausgelassen oder umfahren haben. Uns zog es eher in die bekannten Städte mit den großen Namen wie Trondheim und Bergen oder direkt hinaus in die norwegische Natur. Vollkommen zu Unrecht! Stavanger ist eine wunderschöne, charmante und lebendige Stadt, die man auf einer Rundreise durch Südnorwegen unbedingt einplanen sollte.

Der Campingplatz Mosvangen Camping Stavanger liegt ziemlich zentral und dennoch ruhig – perfekt, um die Stadt von dort aus zu erkunden. Ohnehin haben wir bisher keine zweite, annähernd so fahrradfreundliche Stadt wie Stavanger erlebt. Das Radwegenetz ist hervorragend ausgebaut, und so lassen sich viele Sehenswürdigkeiten und spannende Ecken der Stadt gut mit dem Rad erreichen.


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DIE PERFEKTE RUNDREISE

24 Tipps für deine Südnorwegen Rundreise
39 Highlights und Tipps an der Westküste von Norwegen 
26 Highlights und Tipps für deine Reise durch die Fjorde von Norwegen 

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Interaktive Landkarte Highlights in Südnorwegen:

Auf unserer Landkarte markieren wir euch die von uns empfohlene und schönste Strecke durch den Süden Norwegens in Richtung der spektakulären Westküste. Alle im Beitrag genannten Highlights, Sehenswürdigkeiten und Wanderungen sind ebenfalls eingetragen und lassen sich mit einem Klick öffnen. So könnt ihr euch mithilfe unserer Karte ganz einfach eure eigene Tour zusammenstellen:

Jetzt sind wir auf unserer empfohlenen Rundreise entlang der Highlights Südnorwegen bereits in Stavanger angekommen. Je nachdem, was ihr euch alles angeschaut und wie viel Zeit ihr euch auf diesem Abschnitt gelassen habt, sind inzwischen etwa 7 bis 14 Tage vergangen.

Nun wird es Zeit, dass wir im nächsten Beitrag die Westküste Norwegens bis zur Atlantikstraße bei Kristiansund hinauffahren. Dort gibt es ebenfalls jede Menge zu entdecken, bevor es durch die atemberaubenden Fjorde wieder zurück in Richtung Süden geht.

Haben wir aus eurer Sicht auf dieser Strecke etwas vergessen? Habt ihr spezielle Fragen oder eigene Tipps? Dann freuen wir uns wie immer auf eure Kommentare unter diesem Beitrag und wünschen euch erst einmal: God tur!

Alle weiteren Teile unserer Beitragsreihe “Perfekte Rundreise Norwegen”

Literaturtipps für deine Reise nach Norwegen

Autoatlas für Norwegen
Stellplatzführer Europa 2026
Norwegen mit dem Wohnmobil
Lonely Planet Norwegen

Wohnmobil | PKW Vermietung:

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Conny & Sirko

... schreiben sich hier ihr ewig währendes Fernweh nach dem Norden Europas von der Seele - wenn sie nicht gerade mit ihrem Wohnmobil durch die atemberaubenden Landschaften Nordeuropas reisen, um ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit euch in ihrem Nordlandblog zu teilen. Besucht uns gern im Bereich "ÜBER UNS" :)

55 Kommentare

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  • Kleine Anmerkung: Die beiden Häuser von Helleren sind seit einiger Zeit nicht mehr betretbar. Man kann hinlaufen, aber sie sind verschlossen. Eine Tafel mahnt, dass man dadurch noch mehr Schäden durch den immer stärker werdenden Tourismus vermeiden möchte.

  • hallo ihr beiden,
    erstmal vielen, vielen dank für euren tollen blog mit den super berichten und tips. wir fahren im juni das erste mal nach norwegen (mit dachzelt). geplant ist von kristiansand nach stavanger tingeln und von dort ‘quer rüber’ zurück nach larvik.
    für den rückweg haben wir nur 2-3 tage. meine frage wäre, ob ihr für diese strecke etwas empfehlen könnt? welche route bzw. sehenswertes. leider finde ich von dieser region kaum etwas. scheinbar sind hier wenige unterwegs. oder ist dieses gebiet nicht so besonders geeignet. für einen kurzen tipp wäre ich euch sehr dankbar!
    lg susi

  • Hallo Conny & Sirko,

    besten Dank für euren sehr informativen und hilfreichen Blog. Die interaktive Karte gefällt mir sehr! Da hat man im Überblick, wo es etwas gibt. Vor allem kann man eure Vorschläge ‘von oben’ sehen und so recht leicht eine passende Tour zusammenstellen. Das erspart viel Sucherei und Tipparbeit. Alles Gute bei euren Touren!
    Schöne Grüße

  • Moin Conny, moin Sirko
    Wir sind in den letzten 5 Jahren absolute Norwegen Fans geworden, waren in jedem Jahr da, vom Süden bis Nordkap (dank Corona alle Fotos ohne Menschen!). Unendlich viele Wanderungen, nie endende Begeisterung über die schroffe und wahnsinnig schöne Natur. Unser Top-Ziel sind die Lofoten, irgendwie binden wir die meistens ein. Und immer wieder gibt es neue Orte zu entdecken, klein, unspektakulär, es gibt nicht nur die ‘must see’s’, Norwegen ist so toll.
    Februar 2023 sollte ein Aurora Borealis Urlaub auf den Lofoten werden, wegen Wetterumschwung, dicken Wolken und Regen wurde leider nichts daraus und wir saßen etwas gefrustet in Reine. Aber die Lofoten sind auch im Winter schön. Neuer Versuch in 2025, diesmal vlt. Kirkenes.
    Im August 24 geht es wieder los, Lofoten, Fjordland und der Süden, für dessen Planung uns euer Bericht ein paar zusätzliche Ideen gegeben hat. Vielen Dank dafür.
    Grundsätzlich ist zu sagen: Toller Blog, der sicherlich viel Zeit und Herzblut kostet. Sehr detailliert, hilfreich und ideengebend. Da ich selbst fotografiere: Ihr macht echt tolle Fotos, und vor allem versaut ihr sie nicht mit zu viel Photoshop oder Lightroom, wie das leider so viele machen. Macht weiter so, macht Spaß, eure Berichte zu lesen. Ich habe noch nicht alle gelesen… wart ihr auch schon auf dem Festvagstinden und Helgelandstrappa (3000 Stufen)?
    LG Hans

    • Hallo Hans, hast du zufällig Erfahrungen mit dem Wetter im April in Südnorwegen? wir planen eine 3 – monatige Reise von Österreich nach Norwegen (Rundreise zuerst süd dann nach nord) mit dem Wohnmobil und sind uns noch unsicher was das Wetter im April bzgl. der Kälte betrifft. Danke und schöne Woche. LG Verena

  • Hi ihr Lieben,
    vielen Dank für eure wunderbaren Inspirationen, welche ich schon eine Weile verfolge.
    Ich habe mich auch bereits 2002 in das Land und die Menschen verliebt, als ich hier für ein Jahr leben durfte. Ein Teil von mir ist nie wieder in Deutschland angekommen. Nach einigen Jahren Urlaubspause möchten wir dieses Jahr das erste Mal mit unserem Kind (9) den Süden bereisen. Die Begeisterung dessen hält sich allerdings noch in Grenzen.
    Jetzt meine Frage an euch, könnt Ihr mir ein paar Tipps geben, was sich vor allem mit Kindern lohnt?
    Gerne würden wir auch erst einmal von Oslo über das Landesinnere Richtung Stavanger. Um dann in Farsund für eine Woche zu bleiben. insgesamt haben wir 3 Wochen zur Verfügung. Am liebsten sind wir an Orten die einfach landschaftlich schön sind und nicht so überlaufen.
    Herzliche Grüße
    Susanne

  • Hej Conny, ich war letztes Jahr schon in Norwegen und möchte dieses Jahr im Juli genau die von euch beschriebene Tour Südnorwegen, der Küste entlang machen.
    Allerdings mit dem Bus,habt ihr da auch noch Tipps, bzgl. Wochenkarte, Übernachtungstipps?
    Oder ist das gar nicht eure Thematik?
    Eine wichtige Frage wäre noch: gibts irgendwelche Tipps , Schnäppchen für die Fähre?
    Ich habe letztes Jahr kiel-Oslo und zurück ein Vermögen bezahlt…1Person

    LG

  • Hi Conny,
    das war ja mal ne schnelle Reaktion :).
    Wir freuen und wirklich sehr auf den Urlaub. Wir fliegen nach Oslo und machen mit dem Mietwagen eine dreiwöchige Rundreise mit 5 Stationen. Da wir im Mai gehen und wir uns Zeit für viele Wanderungen und die Natur an sich nehmen wollen, ist der nördlichste Standort Nähe Flam. Und ihr seid die Ausnahme, die auch von Zielen an der Südküste berrichten. Einerseits schade, andererseits auch gut, dann ist vor allem im Mai dort wahrscheinlich nicht soviel los. Und die Fotos, die ich gesehen habe, finde ich sehr vielversprechend. Bei eurer Wanderung auf den Preikestolen habt ihr wohl wirklich die richtige Tageszeit gewählt, aber wir werden trotzdem eine andere Wanderung machen, sofern das Wetter mitspielt. Ach ja, und es soll natürlich Areal und nicht Arsenal heißen, hiii.
    Liebe Grüße, Conny

  • Hallo Conny und Sirko,

    vorab ein großes Danke für euren tollen Blog, wir profitieren schon vor der geplanten Reise sehr von euren vielen Infos, Tipps und Ideen!

    Wir werden Ende August für 2 Wochen in Norwegen sein und wollen mit dem E-Auto von Kristiansand die Süd-/Westküste hoch, wobei wir auch sehr gerne Abstecher in die Fjells machen wollen. Habt ihr in Anbetracht der leider recht kurzen Reisezeit und der Region noch Tipps für eine Route? Wir sind nicht unbedingt festgelegt, ob es bis nach Bergen oder Alesund gehen soll. Wir müssen nur nach zwei Wochen leider wieder in Kristiansand ankommen…
    Für uns sind Natur und Kultur wichtiger als das “Abreißen” von Sehenwürdigkeiten und unser Wunsch für die Reise ist es, den Akku wieder aufzuladen (also den eigenen, nicht nur den vom E-Auto ;-))
    Wir würden uns sehr über eine Nachricht freuen und wünschen euch weiterhin alles Gute und eine allzeit bereichernde Reise!

    Liebe Grüße,

    Sara

    • Hi, toller Nordlandblog. Aber das mit Preikestolen und dem “Beweisfoto”, wie wenig da los war, kauf ich euch ehrlich gesagt nicht ab. Es zeigt ja nur den ganz vorderen Bereich des Felsens. Ein Schwenk mit der Kamera, die das ganze Arsenal zeigen würde, wäre da mal interessant gewesen;). Nichtsdestotrotz viele ausführliche, hilfreiche und interessante Informationen. Wir sind dieses Jahr in Südnorwegen, aber den werden wir mit Sicherheit auslassen. Es gibt wohl wunderbare Wanderungen in der Nähe mit denselben tollen Aussichten und dazu mit nur kleiner Parkgebühr und kaum Menschen.

    • Hei Conny,

      hab vielen Dank für dein Feedback – auch wenn du mit deiner Annahme hinsichtlich des Preikestolen absolut falsch liegst. Tatsächlich waren wir damals, so spät am Abend fast alleine dort oben. Lediglich einige norwegische Mädchen haben dort noch ein Picknick veranstaltet und einige Osteuropäer waren kurzzeitig für einige Selfies auf der Kanzel. Danach war Ruhe … Wir können dir gern weitere Bilder per Mail senden oder du schaust in unsere ausführliche Beschreibung der Wanderung zum Preikestolen – dort siehst du weitere Bilder, die unsere Aussagen bestätigen 🙂

      Unabhängig dessen hast du recht: Es gibt viele weitere und nicht weniger attraktive Orte sowie echte Alternativen zum “gehypten” Preikestolen. Eine Vielzahl findest du übrigens bei uns unter Reiseziele > Norwegen > Wanderungen 🙂

      Viel Vorfreude bei der weiteren Reiseplanung und liebe Grüße, Conny

  • Liebe Conny,
    lieber Sirko,

    vom 17. Mai bis 21. Juni besuchten wir, Ina und Jörg mit Hündin Zoë, dieses Jahr erstmals Skandinavien und entschieden uns bei der Routenwahl für Eure „perfekte Rundreise durch Norwegen“, die uns als PDF-Datei und -Ausdruck unglaublich viel Planungs- und Rechercheaufwand ersparte. Ein ganz großes DANKESCHÖN und Kompliment an Euch beide, dass Ihr eine so detailliert durchdachte Rundtour und jede Menge Tipps für einen sagenhaft schönen Erstbesuch in Norwegen zusammengestellt habt. Da Ihr ausdrücklich darum bittet, innerhalb des Blogs und nicht per E-Mail zu kommunizieren, folgt nun ein etwas ausführlicherer Erfahrungsbericht:

    Die dank Eurer „perfekten Rundreise“ gesparte Vorbereitungszeit investierte ich seit Januar in einen Norwegischkurs in der Hoffnung, mit Sprachkenntnissen besser in die Kultur Norwegens eintauchen zu können. Diese Zeit reichte, um dann im Mai ziemlich viel verstehen zu können, doch sie reichte nicht, um einen wirklich guten Zugang zum Norwegischen zu bekommen und es auch aktiv anwenden zu können. In der Praxis wurden meine Sprechversuche stets in freundlichem Englisch beantwortet.

    Da wir, aus Süddeutschland kommend, über den Storebælt und die Øresundbrücke fuhren und noch einen Tag lang Kopenhagen sowie auch Oslo besuchten, benötigten wir insgesamt eine Woche für die An- und Abreise. Deshalb konnten wir nicht allen Euren verlockenden Vorschlägen auf der Rundreise folgen. Nichtsdestotrotz sind wir überwältigt von den Naturschönheiten Norwegens und zehren noch immer von den unzähligen Eindrücken, die wir in den vielfältigen Landschaften gewinnen konnten.

    Statt eines „Reisetagebuchs“ verfasste ich täglich ein Haiku* oder einen Tanka*, die jeweils von einem Ort oder einer Stimmung des Tages inspiriert wurden.

    Hier drei Kostproben:

    Sommertag am Fjord:
    Alles atmet Ruhe aus,
    zeitlos schweigt die Uhr.

    Das kalte Wasser erzählt,
    ruhte lange als Kristall.

    (10.06.2023 – Gloppefjord)

    Alles nur Optik?
    Silbersee und Smaragdfluss
    schmeicheln den Augen.

    Treffen sich Sonne und Eis,
    werden die Wasser bunter.

    (15.06.2023 – Eide am Sognefjord)

    Schreie der Möwen
    am Ende des Sognefjords.
    Fernweh beim Abschied.

    (16.06.2023 – Skjølden = Fjordschluss)

    Falls Ihr einmal Eure „perfekte Rundreise“ überarbeiten solltet, haben wir einige wenige Ergänzungsvorschläge. Wenn Ihr den einen oder anderen Hinweis an anderer Stelle in Eurem Blog bereits besprochen habt, bitten wir um Entschuldigung, dass wir das nicht entdeckt haben:

    Kragerø: Eure Koordinaten des tollen Aussichtspunktes sind ausschließlich zu Fuß erreichbar. Wir fuhren mit dem Navi hoch und landeten mit unserem Reisemobil in engsten Gässchen ohne Wendemöglichkeiten. Besser: Ab dem schönen und preiswerten Hafenparkplatz geht ein Rundweg über den hübsch bebauten Hang hoch und auf der anderen Seite über einen kleinen Sandstrand wieder zurück.

    Themenvorschlag: Lachstreppe. Es gibt einige Lachstreppen in Norwegen. An manchen kann man durch Glasscheiben die Lachse gegen die Strömung wandern und springen sehen. Beispielsweise am Kvåsfossen, ca. 15 min. nördlich von Lyngdal (https://kvasfossen.no). Wusstest Ihr, dass nur ca. 1% der Lachse diese strapaziöse und gefährliche Reise zurück in die Laichgründe überlebt? Hier selektiert die Natur wahrlich nach dem Darwin’schen Prinzip „survival of the fittest“. Seit ich in Kanada die Lachse beobachtet und über sie gelesen habe, bewundere ich dieses Schauspiel voller Ehrfurcht, wo immer es sich mir bietet. Leider waren wir für die Lachswanderung, die von Anfang Juli bis Mitte August beobachtet werden kann, zu früh an der Südküste.

    Leuchtturm Eigerøy Fyr: Sehr gerne hätten wir das Vogelschutzgebiet samt Leuchtturm besucht. Doch es herrscht im gesamten Gebiet absolutes Hundeverbot – nicht etwa nur „Leinenpflicht“, an die wir uns schon gewöhnt hatten.

    Rødven Stabkirche: In 2023 sehr kurze Saison von 24. Juni bis 20. August. Da sie ziemlich abwegig liegt, wären wir am 4. Juni über diese Information froh gewesen. Generell sind die Öffnungszeiten in Norwegen manchmal überraschend anders, als aus Deutschland gewohnt. Beispielsweise schließen viele Museen, wie z.B. das Wikinger- und Geschichtszentrum bei Avaldsnes, bereits um 16 Uhr. Herkömmliche Kirchen sind meistens außerhalb der Gottesdienstzeiten geschlossen. Nur in Bergen stießen wir an der Marienkirche, die einen musealen Charakter hat, auf offene Türen. Stabkirchen haben feste Saison- und Öffnungszeiten und kosten Eintritt. Wir empfehlen deshalb, die Saison- und Öffnungszeiten unbedingt aktuell online zu checken, bevor man sich auf eine längere Anreise macht.

    Wäsche waschen: Wenn man Wäsche waschen, aber deshalb nicht unbedingt einen Campingplatz besuchen möchte, kann man an vielen Yachthäfen fündig werden. Beispielsweise entdeckten wir in der Marina von Valldal (am Storfjord, gegenüber Eidsdal) einen neu eingerichteten Serviceraum mit gepflegter Waschmaschine, Trockner und Dusche gegen geringes Entgelt (50 min. Waschmaschine kosteten 10 NOK, also etwa 85 Cent).

    Euch beiden, liebe Conny und lieber Sirko, wünschen wir noch viele unvergessliche Genussmomente in den herrlichen Nord-Ländern. Danke, dass Ihr Euer Wissen so großzügig mit der großen Nord-Länder-Fangemeinde teilt.

    Herzlich
    Ina und Jörg mit Zoë

    * Das Haiku und der Tanka sind Gedichtformen, die ihren Ursprung in Japan haben. Der Haiku ist dreizeilig mit jeweils 5 – 7 – 5 Moren (Silben). Der ältere Tanka besteht aus 31 Moren in der Form 5 – 7 – 5 – 7 – 7.

  • Hallo Ihr Beiden,
    wir dürfen ab Mitte August 7 Wochen in Norwegen/Finnland verweilen. Mit dabei unser Sonnenschein, dem wir die Elternzeit verdanken.
    Wir haben so gut wie keinen festen Plan und lassen uns einfach treiben. Dabei ist Euer Blog so wahnsinnig inspirierend, wir brennen schon total für die Reise – obwohl es nicht unsere erste Norwegenerfahrung ist. Ihr habt das Talent so zu schreiben, als wäre man mittendrin. Eure Tipps waren und sind sehr wertvoll.
    Macht weiter so! Vielen Dank!
    Mit den besten Grüßen Sarah und Thomas

  • Hallo ihr Beide,
    ich bin ganz begeistert von Eurem Blog und schon fast fertig unsere Route für Juni auszuarbeiten. Dazu habe ich eine kurze Frage:
    Wir (2 Erw. + 2 Jährige) starten in Oslo und enden Kristiansand und haben 22 Tage vor Ort Zeit.
    Wir würden gerne über Hardangervidda nach Bergen und dann nach Stavanger etc. gefahren (hier gibt es ja wahnsinnig viel Input von Euch).

    Ich hänge “nur” noch an der Route nach Hardangervidda.

    Würdet ihr empfehlen über die Straße 7 (Gol/Gailo) in die Richtung loszuziehen oder ist die E134 (Haukeliseter, Odda mit Schwenk nach Voringfossen) deutlich schöner?

    Vielen Dank für Eure Hilfe und den tollen Blog.

    Schöne Grüße
    Julia

    • Liebe Julia,

      zunächst einmal herzlichen Dank für deinen netten Kommentar und das tolle Feedback zu unserem Blog. Ganz ehrlich….? Wir würden in der Konstellation den Bogen etwas weiter ziehen, denn ihr streift das eigentliche Fjordland nur und seit trotzdem relativ lange unterwegs. Unser Tip sähe wie folgt aus: Oslo > Hønefoss > Gol > Hemsedal über die Straßen E16 + RV7 + RV52 (rund 4 h reine Fahrtzeit) mit einigen teils „spannenden“ Serpentinen vor und nach dem Pass bei Hemsedal. Daher empfiehlt sich eventuell die etwas längere (rund 4,5 h reine Fahrtzeit) aber auch entspanntere Strecke über die Europastraße E16 durch eine nicht weniger beeindruckende Landschaft. An dieser Route liegen zudem einige der imposantesten Stabkirchen Norwegens: Kurzer Abstecher und Pause an der wunderschönen Stabkirche in Hedalen und bei Interesse zusätzlich in Reinli, Lomen und / oder Borgund. Hier gibt es auch ein Café + Museum.

      So erreicht ihr den wundervollen Sognefjord mit einem möglichen “Basecamp” im Lærdal Ferien- und Freizeitpark (sehr kinderfreundlich).

      Von hier aus bieten sich viele Tagesausflüge, Touren und Aktivitäten an:

      • Fahrt mit der Flåmbahn

      • Aussichtspunkt Stegastein oder als Teil von:
      • Ausflug / Rundfahrt: Landschaftsroute über das Aurlandsfjellet > Vinje > Vik > Fähre >
      Balestrand (historisches Holzhotel + Apfelfarm) > Sogndal > Fähre zurück

      • Wanderung auf den Molden

      • Bootsfahrt auf dem Nærøyfjord (UNESCO Weltnaturerbe)

      • Tour zur Gletscherzunge Nigardsbreen

      • Interessantes Volksmuseum De Heibergske Samlinger

      • Spassbad Lustrabad in Gaupne + Abstecher in die sensationelle Bäckerei Lustrabakeri

      • Imposante Hochgebirgs-Rundfahrt Øvre Årdal > Tindevegen (Maut mit Kreditkarte zu
      zahlen) > Berghotel Turtagrø (Norwegisches Nationalgericht Rømmegrøt probieren) > Fortun > Gaupne > Solvorn (historisches Fjorddorf und Drehort vom ARD Film „Liebe am Fjord“) > Sogndal > Fähre nach Lærdal

      • Wanderung zum höchsten Wasserfall Norwegens, dem Vettisfossen in Øvre Årdal

      • Besuch am imposanten Wasserfall Feigumfossen (einfacher Fussweg – eventuell einzubinden in die vorab genannte Rundfahrt)
      • Weitere Highlights und Empfehlungen für die Region findet ihr auf unserer Seite unter diesem LINK.

      Eventuell könnte es auch ein Option sein, 3 – 4 Nächte auf dieser Fjordseite zu verbringen und dann noch für 3 – 4 Nächte auf einen Campingplatz in Gaupne oder Skjolden auf der anderen Fjordseite umzusetzen. Vorteil: Kürzere Fahrzeiten bei Tagesausflügen in diesem Gebiet / Nachteil: Zusätzliches Umsetzen und kleinere Campingplätze. Anschließend fahrt ihr in Richtung Bergen und von dort aus folgt ihr der Route an der Küste entlang in südlicher Richtung ( > Haugesund > Stavanger > Flekkefjord > Mandal > Kristiansand).

      Das wäre unsere Option / Empfehlung für euren Trip. In jedem Fall wünschen wir euch weiterhin viel Spaß bei der Planung und wenn es soweit ist, eine wundervolle Reise.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

    • Hallo Zusammen,

      da schließe ich mich doch direkt an, da wir witzigerweise die selbe Runde (nur andersherum), auch mit Kleinkind fahren werden – allerdings haben wir nur 14 Tage vor Ort. Da wird es mit Sognefjord wohl zu knapp? 🙁
      Würde es sich lohnen, trotzdem den Schlenker über die E16 zu machen (Borgund->Hedalen) und Sognefjord das nächste Mal anzusteuern oder dann doch eher auf die Hardangervidda konzentrieren?

      Herzlichen Dank für Eure vielen Tipps!
      Stephi

    • Hei Stephi,

      wir würden unter den gegebenen Umständen den Sognefjord und alle anderen, nördlich gelegenen Fjorde zu einem späteren Zeitpunkt ansteuern und daher auch auf den Schlenker über die E16 verzichten, denn der lohnt sich alleine wegen der Stabkirche(n) nicht unbedingt.

      Liebe Grüße, Conny und Sirko

  • Hallo Norwegen-Freunde,

    wir freuen uns über die vorgeschlagenen Routen in Südnorwegen, Westnorwegen und Fjord-Norwegen. Wir planen 5 Wochen dafür ein. Wir wären dankbar für Vorschläge, an welchen Orten wir nach einer Unterkunft suchen sollten, damit wir von dort aus keine unnötig weiten Anreisen zu den genannten Sehenswürdigkeiten haben.
    Start und Endpunkt: OSLO
    Es wäre sehr freundlich uns bei dieser Planung entsprechende Tipps zu geben.

    Viele Grüße
    Dieter

    • Lieber Dieter,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und die entsprechende Bitte um Unterstützung bei der Planung eurer Reise. Ihr habt uns dazu ja auch noch ein E-Mail gesendet, auf die wir zeitnah antworten werden, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,

      Conny und Sirko

  • Auch von meiner Frau und mir ein richtig fettes Dankeschön für eure super Routenbeschreibungen.
    Da dies unser erster Trip nach Norwegen war, haben uns von eurer Tour Südnorwegen einige Punkte rausgeschrieben und sind diese angefahren. Einfach nur grandios.
    Ihr seid um einiges besser als so einige geduckte Reiseführer.
    Nach diesem Reinschnuppern, sieht uns Norwegen sich bald wieder.
    Gerne wieder mit Empfehlungen von Euch.
    Liebe Grüße aus Wien

  • Hallo,

    danke für die tollen Informationen auf Eurer Seite, die ich bis jetzt am meisten für die Vorbereitung unserer anstehenden Norwegenreise nutze! Man bekommt dabei richtig Fernweh 🙂

    Wir planen diese Route im Juni für drei Wochen im Camper mit Baby. Wir werden eventuell ein paar Highlights überspringen müssen oder die Strecke abkürzen, je nachdem, wie gut es mit unserer Tochter auf der Reise klappt. Gibt es zu Abkürzungen der Route zufällig Tipps in Eurem
    E-Book?

    Ich hab mich bei Euch auch schon ins Thema Maut eingelesen. Ich würde für diese Strecke gerne einen norwegischen AutoPass Brikke und den Ferjekort nutzen. Wir reisen mit der Fähre in Oslo an und von da wahrscheinlich auch wieder zurück. Macht die Nutzung bei drei Wochen so Sinn mit dem AutoPass und Ferjekort?

    Lieben Dank für Eure Arbeit und viele Grüße!

  • Hallo ihr beide
    Wir sind beeindruckt von euren Berichten so das wir uns entschieden haben Norwegen zu bereisen !!!
    Im September soll es losgehen mit unserem Womo von Hirtshals nach Bergen und dann wollen wir an der Küste entlang bis Oslo und von dort über Schweden bis zur Fähre nach Ystad.
    Meint ihr das ist in 3 Wochen entspannt zu fahren ?

    LG
    Gaby + Thomas

    • Hallo ihr Beiden,

      zunächst einmal möchten wir uns für die so späte Antwort auf euren netten Kommentar entschuldigen. Da wir die letzten Wochen selbst mit dem Wohnmobil im Norden von Norwegen und Schweden unterwegs waren, sind wir leider kaum dazugekommen, unsere gesamte Korrespondenz zu erledigen und die extrem vielen Nachrichten, Kommentare und E-Mails zu beantworten – zumal es derzeit gerade aufgrund der Veränderungen im System der norwegischen Maut zu besonders vielen Anfragen kommt. Unabhängig dessen wollen und werden wir natürlich auch weiterhin jeden Kommentar persönlich beantworten und daher nun nachfolgend auf eure Frage eingehen:

      Grundsätzlich habt ihr euch da eine wundervolle Route entlang der Küste überlegt….!! Aus unserer Sicht ist die Strecke auch sehr gut und entspannt in der angegebenen Zeit von 3 Wochen zu fahren – allerdings aus unserer Sicht mit einem unterschiedlichen Tempo. Wenn ihr in Bergen beginnt, solltet ihr für die Etappen bis Stavanger und etwas südlich davon deutlich mehr Zeit einplanen, da es dort einfach spektakulär(er) ist. Ab Oslo folgt man in der Regel dann einer Küstenregion, die sich bis Ystad nur noch marginal ändert. Hier könntet ihr dann etwas Zeit “aufholen” und Kilometer “machen”. So würden wir zumindest planen 🙂

      Eine gute Reise und liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo, wie ist die Situation in Norwegen im Winter. Läuft der Wohnmobil Diesel bei minus 30 Grad noch an. ?
    Habt ihr eine Motor Vorwärmung ?
    Oder lasst ihr den Motor Nachts durchlaufen ?
    Winterdiesel ist ja sowieso Pflicht.
    Gibt es da noch Tips von euch ?
    Danke und Gruß, Fritz

    • Hallo Fritz,

      schau dazu auch gern einmal in unseren passenden Beitrag zum Thema “Wintercamping in Skandinavien” (LINK) – dort haben wir zumindest einen Teil deiner Fragen bereits beantwortet. Generell können wir für rund minus 30 Grad sagen, dass der Motor (betankt mit dem norwegischen Polardiesel) ohne Vorwarnung am nächsten Morgen ohne Probleme angesprungen ist und wir ohnehin erstaunlich wenig Probleme mit bzw. bei diesen Temperaturen hatten. Die größere Herausforderung war und ist für uns beim Wintercamping das zwangsläufig massiv auftretende Kondenswasser. Aber auch dazu findest du mehr im bereits eingangs genannten Beitrag.

      Wir danken dir für deinen Kommentar und wünschen dir allzeit gute Fahrt – nun aber erst einmal eine schöne Weihnachtszeit.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Wow, super Beitrag. Wir planen gerade kommenden Oktober mit unserem Bus nach Norwegen zu reisen.
    Ist das noch eine gute Reisezeit? oder würdet ihr den Hochsommer mehr empfehlen?
    Danke für den Beitrag 🙂

    LG, Nina

    • Hei Nina,

      die Frage ist grundsätzlich, in welche Region ihr wollt…. Für Fjordnorwegen und alles südlich von Trondheim ist der Oktober absolut in Ordnung. Aber auch dort müsst ihr euch bereits auf alle Wettervarianten einstellen. Etwas nördlicher solltet ihr bereits Mitte Oktober spätestens auf der Rückreise sein, denn dann wird es zumeist ungemütlich(er). Den Hochsommer würden wir meiden, denn da ist Norwegen inzwischen an vielen Stellen zu überlaufen und man kann kaum noch spontan sein. Versucht ab September nach Norwegen zu kommen oder dann wieder ab Mitte Mai – das sind zumindest für uns die schönsten Reisezeiten.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Conny und Sirko. Ich war auf der Suche nach eine 6-7 Tage Tour in Südnorwegen und denke ich brauche nicht weiter suchen. Echt super gemacht und alle Infos die ich brauche. Koordinaten sind immer super. Wir haben in Fredrikstad Sehr sehr gute Bekannte die wir besuchen und somit nur ein paar Tage für den Rest. Wir reisen ganz im Sinne „ Back to the Basic“ mit 2 Kinder im VW California. Auf alle Fälle weiter so.

    SG Michel Pillon mit Familie aus Südtirol

    PS: Sollte es euch doch mal in den Süden ziehen dann zeige ich euch gerne unser schönes Ländchien

    • Lieber Michael,

      wir danken dir sehr für dieses schöne Feedback und somit auch für die Bestätigung unserer Arbeit – die wir dadurch natürlich umso motivierter fortsetzen… 🙂

      Solltest du über unsere Empfehlungen hinaus noch weitere Tipps für spezielle Aktivitäten und Interessen benötigen oder individuelle Fragen haben, kannst du uns natürlich gern jederzeit kontaktieren. In jedem Fall habt ihr da eine tolle und erlebnisreiche Reise vor euch und wir drücken die Daumen, dass es in dieser verrückten Zeit möglich ist, in den Norden zu reisen.

      Sehr gern kommen wir einmal auf dein Angebot zurück, Südtirol besser kennenzulernen. Interessanterweise gibt es südlich von Deutschland zwei Region in Europa, die wir sehr lieben und früher auch oft besucht haben: Südtirol und Portugal. Wir waren bereits 5 – 6 mal in deiner wunderschönen Heimat – damals allerdings noch mit dem PKW und eben im Hotel. Insofern steht die Premiere mit dem Kastenwagen noch aus 🙂

      Jetzt wünschen wir dir / euch aber erst einmal eine erlebnisreiche Reise und senden liebe Grüße in den Süden,

      Conny und Sirko

  • Vielen Dank für euren tollen Blog . Wir bereisen gerade Südnorwegen und euer Blog ist uns Hilfe und Inspiration . Vor allem ist es toll, dass ihr die GPS Koordinaten angegeben habt ; so kann man vieles besser finden. Ganz herzlichen Dank für eure Mühe ! Wir sind von Mandal hoch bis Stavanger und zum Preikestolen und dann wieder zurück . Geplant ist es eigentlich noch bis zu Verdens Ende zu fahren. Im Moment gefällt es uns in Mandal aber so gut , dass wir jeden Tag noch einmal um einen Tag verlängern. Würdet ihr sagen , dass sich die Strecke bis Verdens Ende auch lohnt? Ganz herzliche Grüße und euch einen schönen Urlaub 😊

    • Hei Zuza,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar, das tolle Feedback und die lieben Zeilen. Da wir leider nicht wissen, wie ihr zurückfahren werdet bzw. müsst und welchen Fährhafen ihr eventuell nutzt, ist es gar nicht so einfach, hier eine Empfehlung zu geben. Unsere klare Empfehlung ist dennoch bzw. daher: Wenn ihr ohnehin an der Halbinsel von Verdens Ende vorbeikommt (zum Beispiel auf dem Weg nach Oslo), macht es durchaus Sinn, die dann noch kurze (!!) Stichfahrt zu machen und einzuplanen. Ansonsten würden wir euch davon abraten und tatsächlich eher empfehlen, die Zeit noch in der Region um Mandal oder auf der Strecke zum Fährhafen zu nutzen. Einen ganzen Tag für einen Tagesausflug und die entsprechende lange Stichfahrt bis in Richtung Verdens Endes zu verplanen, macht hingegen aus unserer Sicht keinen Sinne bzw. lohnt sich eben nicht unbedingt.

      Wir hoffen, euch damit eine gewisse Orientierung gegeben zu haben, wünsche euch noch ein paar schöne Tage im tollen Norwegen und senden liebe Grüße ganz aus dem Norden,
      Conny und Sirko

    • Vielen Dank für euren Tipp. Dann lassen wir das mit Verdens Ende. Unser Fährhafen ist Langesund und die Überlegung ist , so lange wie möglich in Mandal zu bleiben und dann in einem Rutsch hochzufahren oder die Strecke langsam zu fahren und eventuell noch einen Abstecher nach Stavern zu machen. Euch viel Spaß im hohen Norden & liebe Grüße

    • Hei Zuza,

      vielen lieben Dank für deine nette Antwort und vor allen Dingen für die guten Wünsche. Wir wünschen euch in gleicher Weise noch ein paar schöne Stunden im Norden und dann eine gesunde und wohlbehaltene Rückkehr. Wenn es dann demnächst wieder nach Norwegen geht – was wir einfach mal unterstellen – freuen wir uns umso mehr, wenn wir wieder einige Tipps und Inspirationen für eure Reise(n) liefern können. Auf alle Fälle arbeiten wir bereits daran und recherchieren derzeit bereits neue Inhalte für unseren Blog 🙂

      Liebe Grüße aus Nordnorwegen,
      Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden,

    erst einmal vielen Dank für eure tollen Reiseberichte. Mein Freund und ich planen grad eine Tour nach/durch Norwegen mit dem Camper. Könnt ihr euch zufälligerweise noch erinnern, wie der Campingplatz im Wald in Mandal heißt??

    Vielen lieben Dank

    Sandra

    • Hei Sandra,

      vielen Dank für dein tolles Feedback und deinen netten Kommentar. Wir haben gerade noch einmal den Campingplatz sowie einen Link dorthin herausgesucht. Über diesen LINK kommst du zur deutschsprachigen Webseite des herrlichen Campingplatzes. Plant dort ruhig etwas Zeit ein, denn man kann viel unternehmen und herrlich am Meer entlanglaufen.

      Wir wünschen euch eine tolle Reise und falls noch Fragen sind: Du weißt ja, wie du uns erreichst… 😉

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

  • Hallo zusammen

    ganz herzlichen Dank für die super Reisebeschreibung.
    Wir planen für diesen Sommer diese Reise und möchten dann weiter bis Bergen und von dort wieder nach Oslo zurück. Könnt ihr uns da noch einige Tipps geben (Stavanger – Bergen – Oslo)?

    Ganz herzlichen Dank und einen schönen Tag wünsche ich euch

    Ursula

    • Liebe Ursula,

      vielen, vielen Dank zunächst für dein nettes Feedback. In der Tat gibt es in dieser Beitragsreihe, von der du hier den ersten Teil gelesen hast, weitere Teile, die unter anderem die Highlights auf dem Teilstück nach Bergen als auch im Inland in Richtung Süden / Oslo darstellen. Wir senden dir mal die Links zu den Beiträgen:

      Highlights auf der Strecke nach Bergen
      Highlights durch Fjordnorwegen (Richtung Süden (Oslo)

      Wir hoffen, dass du in diesen ausführlichen Beiträgen für dich / euch noch einige Anregungen findest.
      Viel Spaß bei der weiteren Planung und Vorbereitung eurer Reise.

      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hei Otto,

      vielen Dank für deinen Kommentar und das nette Feedback. Da du uns auch noch eine ausführlichere E-Mail gesendet hast, würden wir dir dann diese in den nächsten 3- 4 Tagen beantworten, wenn das so für dich okay ist.

      Liebe Grüße nach Österreich,

      Conny und Sirko

    • Hei Stephanie,

      wir danken dir sehr für dieses tolle und nette Feedback. Risør ist wirklich eine wunderschöne charmante Stadt an der Südküste und tatsächlich immer einen Besuch wert. Wir hoffen, dass ihr weiterhin eine schöne Reise habt und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo Ihr beiden Hier findet man großartige Infos. Was ich nicht gefunden habe ist eine Gesamtkarte der Routen zum Beispiel Südnorwegen. Ich finde nur die einzelnen Koordinaten.
    Und was mich noch sehr interessiert als Neuling in Norwegen….ich benötige mal eine Anregung wie ich starten kann für eine Rundreise. Da Fähren momentan wohl sehr teuer sind will ich über Schweden nach Oslo und dort meinen Norwegen-Trip beginnen. Da muss ich natürlich auch wieder ankommen um über die Brücke von Schweden wieder nach Hause zu kommen. Habt Ihr da mal einen groben Tipp für mich?

    • Hei Andreas,

      vielen Dank für dein nettes Feedback. Die Gesamtkarte dieser Route findest du ganz weit unten, fast am Ende des Beitrages. Dort sind nochmals alle Sehenswürdigkeiten eingetragen und eben auch die Route (blau) dazwischen. Im Beitrag zur Westküste gibt es wiederum die Karte mit den empfohlenen Routen aus der Region Westnorwegen. Wenn wir dann den dritten Teil fertiggestellt haben, werden / wollen wir auch noch eine Gesamtkarte über die komplette Rundreise anfertigen und hinterlegen. Wir hoffen, dir hilft diese Info dazu ? Sollte die Karte bei dir eventuell nicht angezeigt werden (das ist bei manchen älteren oder besonders geschützten Browsern mitunter wohl der Fall), dann teste bitte mal einen anderen Rechner.
      Zur Anreise haben wir diesen separaten Artikel (LINK) veröffentlicht, der auch einige wichtige und ergiebige Spartipps enthält. Dennoch sind die Fähren dieses Jahr tatsächlich recht eurer, da einfach die Nachfrage extrem groß ist. Von der Tour her würden wir ab Oslo unserer Empfehlung aus diesem Artikel hier (Südküste) folgen, dann die Westküste hinauf (der zweite Teil dieser Beitragsreihe / LINK) und schließlich über die Fjorde und Hardangervidda / Haukeliseter wieder zurück. Der Beitrag dazu soll / wird noch diese Woche erscheinen. Wir arbeiten gerade intensiv daran.
      So, wir hoffen, dass du damit gut und erfolgreich planen kannst. Falls noch Fragen sind oder auftauchen, dann melde dich gern jederzeit noch einmal.
      Liebe Grüße,
      Conny und Sirko

    • Hei Oliver,

      vielen Dank für dein nettes Feedback und die Kommentare. Zugleich auch ein großes “Sorry” für unsere verzögerte Antwort. Allerdings waren wir selbst gerade auf der Anreise nach Island und daher etwas im Stress…. Wir freuen uns, wenn unser Blog bei deiner / eurer Reiseplanung (hoffentlich) gut helfen kann. Aus unserer Sicht werdet ihr übrigens keine Probleme haben oder in irgendeiner Weise enttäuscht sein. Wir können uns aber vorstellen, dass eventuell die ein oder andere Straße am Fjordufer etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte, da diese schon ab und zu abenteuerlich gestaltet sind… In den Orten selbst gibt es in der Regel hingegen keine Probleme.
      Sollest du noch spezielle Fragen haben oder Empfehlungen benötigen, dann melde dich gern jederzeit noch einmal.

      Ansonsten würden wir euch bereits jetzt eine wundervolle Reise nach Norwegen wünschen.

      Liebe Grüße aus Island, Conny und Sirko

  • Hallo ihr beiden.
    Wir, Familie mit zwei Teenagern (12+14), haben uns kürzlich entschlossen in 2020 erstmals nach Norwegen zu reisen. Da wir im letzten Jahr einen Traumurlaub mit WoMo in Kanada verbracht haben, wollen wir auch nach Skandinavien mit WoMo fahren.
    Wie sind eure Erfahrungen mit WoMos ? Sind die Campingmöglichkeiten zu empfehlen ? Und ist man mit Wohnmobil beweglich genug, um sich in Ortschaften zu bewegen ? Gibt es regelmäßig Möglichkeiten mit großen Fahrzeugen komfortabel zu parken (Supermarktparkplätze, Sehenswürdigkeiten, Städte….) ? Wir sind in Kanada ja doch mit sehr viel Platz verwöhnt worden.
    Vielen Dank und herzliche Grüße aus Norddeutschland.
    Oliver

  • Hallo Conny und Sirko,
    ganz tolle Zusammenstellung der Highlights entlang der Südküste. Das wird mir sicher bei der Planung einer nächsten Reise nach Norge helfen. Ganz tolle Fotos. Sieht aus als hättet ihr nur super Wetter gehabt ;-). (Das Bild vom Preikestolen ist doppelt)
    Vielen lieben Dank. Ich werde euch gerne folgen
    Herzliche Grüße
    Sonja

    • Hei Sonja,

      vielen, vielen Dank für deinen tollen Kommentar und das liebe Feedback… Wir waren in der Tat bisher trotz aller Unwägbarkeiten an der Westküste fast immer bei schönem Wetter unterwegs, was aber auch daran liegt, dass wir unsere Touren sehr flexibel und spontan an die Wetter-Aussichten anpassen (www.yr.no). Darüber hinaus gibt es tolle Tools, um fast immer zur richtigen Zeit und beim richtigen Licht an den “Hotspots” anzukommen. Davon wollen und werden wir demnächst in unserer neuen Rubrik “Fotokurs” einiges vorstellen… 😉
      Den Bug mit dem doppelten Bild haben wir natürlich sofort korrigiert – können uns aber bis jetzt nicht erklären, was da passiert ist…
      Wir freuen uns, dass wir in Zukunft unsere Impressionen und Inspirationen auch mit dir teilen dürfen und wünschen dir für die eigenen Touren jederzeit GOD TUR 🙂
      Liebe Grüße, Conny und Sirko

    • Hallo Conny und Sirko,
      wir wollen nächstes Jahr unsere erste Campingtour nach Norwegen machen. Wir kennen schon ein paar Ecken durch Kreuzfahrten und das Land fasziniert uns. Zur Vorbereitung bin ich auf euren Blog gestoßen und muss sagen, das ist einfach nur perfekt. Da ziehe ich meinen Hut vor 👌 Ich habe mir das eBook für die perfekte Rundreise gekauft und lese nun fleißig. Eine Frage dazu habe ich: Wie lange schätzt ihr die Dauer der gesamten Rundreise, ohne dass es stressig wird?
      Vielen Dank und liebe Grüße
      Adrienne

    • Hei Adrienne,

      zunächst möchten wir dir sehr herzlich für deine Bestellung als auch deinen netten Kommentar sowie das tolle Feedback danken. Wir freuen uns, wenn wir dir und vielen anderen Lesern auf diese Weise bei der Planung der Norwegen-Reise behilflich sein können und euch somit hoffentlich einige schöne Tage im Norden bescheren.
      Aber nun zu deiner Frage: Rein formal kann man die Strecke in zwei Wochen “abfahren”…. Damit ist man aber extrem viel im Auto unterwegs und fährt tatsächlich nur die Sehenswürdigkeiten ab, um diese zu sehen oder zu fotografieren. Zum Genuss in Norwegen gehört eben auch etwas Freiheit, Spontanität und sich durch dieses herrliche Land treiben zu lassen. Insofern ist aus unserer Sicht für die gesamt Rundreise ein Zeitfenster von drei Wochen das absolute Minimum. Dann kannst du die Dinge auch schon mal etwas genießen und einige der Wanderungen entlang der Route gehen oder auch andere Aktivitäten nutzen. Abhängig vom Wetter und dem Vorankommen würden wir an eurer Stelle ohnehin nicht so fest planen und einen kleinen Puffer lassen: Wenn ihr im Uhrzeigersinn fahrt, habt ihr die gute Möglichkeit, nicht bis Kristiansund zu fahren, sondern bereits auf Höhe von Ålesund in das Landesinnere zum Geirangerfjord abzubiegen, um dann durch die Fjorde zurückzufahren. Auf diese Weise spart man gut Zeit und erlebt dennoch alle wirklich großartigen Highlights, die Norwegen ausmachen: Gletscher, Fjorde, Küste, Meer, Gebirge und die netten Menschen 🙂

      Vielleicht noch ein Tipp für euere Planung: In Norwegen musst und sollest du für diese Toure etwa zwei Stunden für 100 Kilometer planen, was die reinen Fahrten angeht. Insofern hast du da eventuell eine grobe Orientierung.

      Sehr gern sind wir euch bei weiteren Fragen und Details der Reiseplanung behilflich – insbesondere, wenn wir noch etwas mehr der eure Wünsche, Erwartungen und Interessen (Wandern, Angeln, Fotografieren etc.) wissen. Melde dich daher gern jederzeit, sobald weitere Gedanken und Fragen entstehen. Bis dahin alles Gute und pass gut auf dich auf.

      Liebe Grüße,

      Conny und Sirko

  • Hallo ihr Lieben!!
    Vielen Dank für die tolle Anregung.
    Wir möchten heuer für 4 Wochen im August ebenfalls diese Tour fahren. Kann man denn die Strände gut mit Hund besuchen? Wir kommen zwar aus Bayern, aber würdet ihr dann noch weiter in den Westen fahren und wenn ja, wie weit und wie wieder zurück?
    Wir reisen über die Brücken an und ab.
    Viele liebe Grüße und macht weiter so!!!

    • Hallo Christoph,
      vielen Dank für das nette Feedback und deine Nachricht.
      Die Strände sind perfekt für Spaziergänge mit Hund geeignet, da eben nicht so massiv oder kaum touristisch genutzt. Insbesondere ab dem Südwesten wird es richtig optimal (ab Vanse). Wir würden in eurem Fall – bei der langen Anreise – dennoch weiter in den Westen fahren und die Küste entlang hinauffahren. Es wird dort erst richtig schön bzw. noch schöner, da die Berge schroffer und höher sind – der perfekte Kontrast zu den Fjorden. Außerdem gibt es tolle Inseln, die Papageitaucher und vieles mehr. Das beschreiben wir aber ganz sicher und sehr gern im nächsten Teil – der dann sicher für sich spricht. Ihr solltet wohl idealerweise einen Tag mehr für die Anreise einplanen oder nur bis Kiel fahren und dann die Fähre nach Göteborg nehmen, die auch echt günstig ist. Wir hoffen, dass euch diese Infos erst einmal helfen und senden liebe Grüße nach Bayern, Conny und Sirko

    • Hallo Christoph,
      wir hatten im letzten Jahr Juni unsere beiden Hunde mit dabei und waren überrascht wie unkompliziert das war. Wir sind nie auf Ablehnung gestoßen
      Liebe Grüße
      Sonja

    • Das können wir so nur bestätigen. Auch wenn wir selbst nicht mit Hund reisen, ist dennoch wahrzunehmen, dass die Skandinavier ein sehr tolles und allgemein entspanntes Verhältnis dazu haben, auch wenn einige Dinge streng geregelt sind. Das liegt aber daran, dass man sich einfach vor Krankheiten, die es bis heute dort nicht gab / gibt schützen möchte. Also – ganz easy… 🙂

  • Hallo Conny uns Sirko, pünktlich zur weiteren Planung für Norwegen traf Eure Morgenlektüre heute bei mir ein. Bis gestern Abend noch, Eurer Begeisterung folgend, den Weg bis Oslo vorgeplant, wo wir den Nationalfeiertag am 17.5. verbringen wollen. Allerdings wollen wir in der Marina Sjolyst versuchen, einen Platz zu bekommen, da wären wir nur ca. 3km vom Schlossplatz entfernt. Allerdings reisen wir mit Hund und sind nicht ganz so unabhängig, aber unsere alte Dame kann auch längere Zeit im WoMo bleiben. Den Hund mitzunehmen wird sich in Anbetracht der Menschenmassen wohl nicht empfehlen ??
    Euren Anregungen in diesem Blog werden wir versuchen zu folgen, denn unser Weg soll uns um Norwegens Süden bis auf Höhe Bergen führen.
    Danke wieder für Eure tolle Arbeit, das erleichtert uns die Planung ungemein, wir werden also erstmal auf Nordlanblocks Spuren wandeln.
    Liebe Grüße Holger und Eva

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