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Die Blumeninsel Flor og Fjære bei Stavanger – da wo der Regenbogen die Erde traf

Die Blumeninsel Flor og Fjære bei Stavanger - da wo der Regenbogen die Erde traf - Stavanger, Restaurant, Bootsfahrt, Blumeninsel, Ausflugsziel - sehen-erleben, norwegen - Man kann es erst nicht glauben: Freiwachsende Palmen in Norwegen? Gibt es - genau wie viele weitere exotische Pflanzen auf einer Insel vor Stavanger. Flor og Fjære nennt sich die Parkanlage und auch das Ausflugsziel, welches wir für euch vorab besucht haben.

Man kann es erst nicht glauben: Freiwachsende Palmen in Norwegen? Gibt es – genau wie viele weitere exotische Pflanzen auf einer Insel vor Stavanger. Flor og Fjære nennt sich die Parkanlage und auch das Ausflugsziel, welches wir für euch vorab besucht haben.

Flor og Fjære – da wo der Regenbogen die Erde traf

So umschreibt das Familienunternehmen diese Insel, unweit von Stavanger im Schärengarten gelegen, gern selbst und auch wir waren von der Vielzahl der exotischer Pflanzen überwältigt. Dieses kleine, mediterran anmutende Eiland ist daher ein absolutes Highlight, wenn man in der Umgebung von Stavanger unterwegs ist.
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Vor Stavanger soll es eine Blumeninsel geben?

Wir selbst sind durch einen Tipp einer unserer Facebook-Followerinnen auf diese Insel aufmerksam geworden und möchten uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich dafür bedanken. Als wir dann auf unserer Norwegen-Tour bei Ellen von Visit Stavanger sitzen, fragen wir sie natürlich gleich, ob ein Ausflug dorthin denkbar wäre. Sie nimmt sofort den Hörer in die Hand und organisiert für uns eine Tour zur Insel. Natürlich ist eine Tour auch direkt über die eigene Homepage von Flor og Fjære oder im kleinen Büro am Hafen (Skagenkaien) buchbar. Zweimal täglich (Montag – Samstag) hat man in der Saison die Gelegenheit, mit dem Schiff die Insel zu besuchen.
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Ein Schiff dieser Bauart bringt einen zweimal täglich vom Hafen in Stavanger zur Insel und zurück
Das hauseigene Schiff startet 17:00 Uhr im Hafen von Stavanger und nach einer Fahrzeit von etwa zwanzig Minuten kommt man in einer anderen Welt an. Schon als wir von Bord gehen, schlägt uns ein blumiger, sommerlicher Duft der dort blühenden Pflanzen entgegen. Nach einem kurzen Gang über den Steg und eine kleine Erhebung nähern wir uns dann dem Garten, der hier geschützt liegt. Wow!! Als wir die ganze Pflanzenpracht das erste Mal sehen, fühlen wir uns auf eine Südseeinsel versetzt. Sind wir wirklich in Norwegen?

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Kaum zu glauben, daß 1965, als die erste Generation der Familie Bryn einen “Husmannsplass” (norwegischer Begriff für einen abgelegenen Platz, der alles zum Leben bietet) kauft und dort lediglich eine Familienhütte errichtet, von all dem noch nichts zu sehen war. Es soll damals noch eine der typischen kargen Felseninseln gewesen sein, wie man sie hier oft vor der Küste findet.
1987 begannen sie dann das Gelände zu bepflanzen und stellten schnell fest, wie gut die Pflanzen hier gedeihen. So nahm der Garten im Süden von Hidle Jahr um Jahr langsam Gestalt und Form an. 1995 öffnete der Sohn, Olav Bryn, erstmals die Insel für Besucher und hatte zugleich die Idee, diese in einem Restaurant zu bewirten. Und so begann die sagenhafte Erfolgsgeschichte von Flor og Fjære…
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Heute nutzen inzwischen jährlich mehr als 30.000 Besucher die Gelegenheit, unter anderem die einzigen freiwachsenden Palmen in Norwegen und vieles mehr zu bewundern. Der Park hatte damals gerade einmal eine Größe von 5000 Hektar. Heute sind es insgesamt 50000 Hektar mit 10 Gärten, einem Wasserfall und einem Strand, die den Besuchern offen stehen. Neben den Touristen sind es aber auch viele Experten, die auf die Insel kommen, um mit der Familie zu fachsimpeln.
Inzwischen gibt es jedes Jahr, von Anfang Mai bis Ende September, am Tag jeweils eine Abfahrt zum Mittagessen (in Norwegen “lunsj”) oder zum Abendessen (in Norwegen “middag”).
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Die Durchschnittstemperatur auf der Insel liegt im Schnitt erstaunliche 6 Grad über der von Stavanger. Der Golfstrom bietet daher die idealen Bedingungen für Pflanzen, die es etwas wärmer mögen. Mit viel Liebe zum Detail hat man in verschiedenen Gärten botanische Themenwelten geschaffen, so wie zum Beispiel den “Asiatischen Garten” mit unglaublichen Bonsai-Bäumen oder die verspielten mediterranen Welten. In jedem Fall kann und wird man so Einiges lernen und diese ganz eigene Welt genießen als auch zu schätzen wissen.

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Wir tauchen ein in diesen Garten Eden

Nach unserer Ankunft werden wir auf der Insel begrüßt und in kleinere Gruppen aufgeteilt. Anschließend beginnt eine Führung durch den herrlichen Park. Ein junges Mädchen (aus der dritten Generation der Familie Bryn) erzählt uns alles Wissenswerte über den Park, die verschiedenen Gärten und natürlich erfahren wir auch mehr über die Pflanzen. Die liebevolle und durchdachte Anordnung bringt einen zum Staunen. Man kann einfach nicht glauben, dass es möglich sein soll, in der rauhen Umgebung des Atlantiks ein solches Paradies zu erschaffen.

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Auf zum Abendessen ins Insel-Restaurant

Nach einer knappen Stunde Führung durch den Park wartet schon der Küchenchef André vor dem Restaurant in bester Laune. Als alle versammelt sind, erklärt er das Menü des Tages, welches aus den feinsten, erlesensten, biologischen Zutaten bereitet wurde. Er erzählt unter anderem auch, dass viele Kräuter für den Gebrauch im Restaurant extra auf der Insel angebaut werden. Anschließend treten wir ein und sind ein weiteres Mal begeistert. Das Restaurant ist passend zur Insel eingerichtet, mit einer fantastischen Panoramaaussicht und bestgelaunten Angestellten.

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Nun ist das Buffet angerichtet und wie in Norwegen üblich geht man Tischweise zum Buffet. Irgendwann sind auch wir dran und haben die Qual der Wahl: Man möchte ja alles einmal kosten, aber die Vielzahl der Speisen ist wirklich extrem groß. Jedes Gericht sieht dazu noch leckerer als das Nächste aus…
Es schmeckt fantastisch: Es gibt Dorsch, Hühnchen, Lamm und vieles mehr. Wir lassen es uns richtig schmecken und genießen das Ambiente.

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Anschließend haben wir noch einige Zeit, bevor uns das Schiff zurück nach Stavanger bringt. So gehen wir noch einmal für uns alleine durch den Park. Der Palmengarten, aber auch der Bonsaigarten und der Bambusgarten haben es uns besonders angetan. Wir genießen jede Minute und sind traurig als es wieder zurück geht, wir hätten gern noch mehr Zeit dort verbracht. Aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal ….
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Abschied von der Insel… Gegen 22.00 Uhr geht es zurück nach Stavanger.

 

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Die Karte zeigt dir zu besseren Orientierung, wo das Geschäft / Stadtbüro von Flor og Fjaere zu finden ist:

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Conny und Sirko

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„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

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