Norwegen – ein Paradies für Wohnmobile und Camping
Das wundervolle Norwegen bietet sich aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten und seiner landschaftliche Schönheit perfekt für Rundreisen an. Egal ob mit dem Motorrad und Zelt, dem eigenen PKW und Übernachtungen in Campinghütten oder eben auch mit dem Wohnmobil – man wird in jedem Fall perfekte Bedingungen für das Camping in Norwegen vorfinden.
Die Norweger selbst sind regelrecht verrückt nach Camping und haben mit 88 Wohnmobilen je 10.000 Einwohner diesbezüglich auch die höchste Dichte in ganz Europa aufzuweisen. Fast 1000 Campingplätze gibt es deshalb inzwischen in den unterschiedlichsten Kategorien im ganzen Land. Von der einfachen Wiese im Wald bis hin zu luxuriösen Anlagen mit Sauna und allen Annehmlichkeiten am Meer. Darüber hinaus findet man aber auch im ganzen Land kommunale Plätze und viele alternative Stellplatz-Varianten. Besonders in den Hafenstädten bieten die “Marinas” (private Yachthäfen) oft auch Stellplätze für Wohnmobile an.
Auch die Entsorgung und Versorgung ist nach unserer Erfahrung in keinem anderen Land so gut und so einfach möglich wie in Norwegen. An vielen Tankstellen, in den Städten, auf einigen Rastplätzen oder auch an Supermärkten gibt es die Option Grauwasser und / oder die Toiletten zu entsorgen bzw. frisches Trinkwasser aufzunehmen. Dazu später mehr…

Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag enthält gegebenenfalls mit einem (*) markierte Werbe- / Provisionslinks. Mehr dazu im Impressum.
Nachfolgend stellen wir euch die verschiedenen Optionen zum Campen in Norwegen vor:
Campinghütten auf Campingplätzen
Im Gegensatz zu Deutschland haben die meisten Campingplätze in Norwegen und ganz Skandinavien meist zusätzlich einfache Hütten, Wohnungen oder Apartments zu vermieten. Da das Land sehr dünn besiedelt ist und oft längere Strecken zurückzulegen sind, waren diese Übernachtungsmöglichkeiten für die Einheimischen schon immer ein willkommenes Angebot.
Wanderer, Angler, Monteure, Radfahrer und Reisende fanden und finden so eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit. Heutzutage werden die Hütten oft und gerne auch von Touristen auf Rundreisen für einige wenige Nächte genutzt. Meist benötigt man nur sein eigenes Bettzeug oder einen dünnen Schlafsack sowie einige Lebensmittel, um auf diese Weise preiswert und flexibel durch das Land zu reisen.

In der Hauptsaison ist es empfehlenswert, vorab auf dem Campingplatz per Mail nach freien Hütten anzufragen oder diese zu reservieren. An einigen ausgewählten Hotspots, wie zum Beispiel in Geiranger, werden viele Hütten im Juli und August nur für einige zusammenhängende Tage und nach vorheriger Reservierung vermietet. Wenn man ganz spontan und flexibel unterwegs sein möchte, sollte man also zumindest nicht so spät auf einem Campingplatz ankommen, da meist ab 16.00 Uhr / 17.00 Uhr viele Campinghütten bereits belegt sind. In der Nebensaison und in weniger populären Regionen gibt es hingegen fast immer freie Kapazitäten, obwohl man sich zumindest im Winter vergewissern sollte, ob der betreffende Campingplatz überhaupt ganzjährig geöffnet hat.
Die Kosten für eine Nacht beginnen ab 250 NOK (etwa 25 Euro) in einfachen Hütten. Oft gibt es einen Nachlass oder Sonderpreis für zusammenhängende Nächte (meist ab 3 Nächten an einem Ort). Hilfreiche Links zum Buchen und Planen findet ihr am Ende dieses Abschnittes.
Zelten in Norwegen

Mit dem Zelt ist man extrem flexibel in Norwegen unterwegs. Auf einem Campingplatz findet man fast immer einen Platz für sein Zelt. Aber auch im Umfeld von den DNT-Hütten (siehe diesen Beitrag von uns mit allen Details zu den DNT Hütten) ist es durchaus üblich, dort zu zelten und gegen einen kleinen Obolus die Einrichtungen der Hütte (Duschen, Toiletten, etc.) zu nutzen oder dort zu essen.
Unabhängig von allen Angeboten und Einrichtungen erlaubt das norwegische Jedermannsrecht, dass man sich unter Berücksichtigung einiger klarer und nachvollziehbarer Regeln, jederzeit und überall in der Natur frei bewegen und dort auch zelten kann. Gerade wenn man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kajak unterwegs ist, gibt es keine schönere und spannendere Art zum Reisen und Übernachten – ganz nah an / in der Natur und grenzenlos frei…
Du kannst also überall auf dem Land sowie in den Wäldern oder Bergen ein Zelt für die Nacht aufstellen – oder auch unterm freien Sternenhimmel übernachten. Ausgenommen hiervon sind eingezäunte Flächen sowie bewirtschaftete Felder und Rastplätze. Achte aber darauf, einen Mindestabstand von 150 Metern zum nächsten bewohnten Haus bzw. zur nächsten bewohnten Hütte einzuhalten. Diese 150-Meter-Regel gilt im Übrigen auch für parkende Autos und Wohnmobile.
Wenn du mehr als zwei Nächte am gleichen Ort übernachten möchtest, musst du den Grundbesitzer um Erlaubnis bitten. Dies gilt aber nicht in den Bergen oder sehr entlegene Bereichen. Wirklich alle Details und Informationen zum Jedermannsrecht und wie es sich mit dem Angeln oder Feuer machen verhält, erfährst du in diesem speziellen Beitrag von uns.

Camping in Norwegen: Mit dem Wohnmobil oder Wohnanhänger

Es gibt in Skandinavien perfekte Vorraussetzungen, um mit dem Wohnmobil oder dem Gespann zu reisen und zu übernachten. Dabei hat man die Wahl auf einem der knapp 1000 Campingplätze zu verweilen, unter Berücksichtigung gewisser Regeln und Verhaltensweisen frei zu campen oder auch kommunale Angebote zu nutzen.
Oft gibt es dazu in den Häfen oder auf anderen Flächen die Möglichkeit, dort für etwa 10.- € / Nacht offiziell zu stehen und auch die unterschiedlichen Einrichtungen (Strom, Versorgung, Entsorgung) zu nutzen. Ein gutes Beispiel dafür sind unter anderem die Plätze am Leuchtturm Lindesnes (Südkap Norwegen) oder an der Festung Steinvikholmen unweit von Trondheim (unser Bild).
Diese Angebote findet man ziemlich sicher und schnell über verschiedene Portale und / oder Apps, die wir euch weiter unten folgend empfehlen.
Campingplätze in Norwegen
Selbst in der Hauptsaison (in dem Fall Juni – August) müssen Campingplätze in der Regel nicht vorab reserviert werden. Es gibt genügend Plätze zur Auswahl, so dass man im Zweifelsfall einfach auf den nächsten Platz ausweicht. In jedem Fall gilt auch hier, je eher man einen Platz am Tag ansteuert, umso größer sind die Chancen, dort eine freie Parzelle zu bekommen. Wenn du allerdings einen speziellen Campingplatz nutzen möchtest oder in einer touristisch sehr populären Region (Lofoten oder Fjordnorwegen) unterwegs bist, solltest du in der Tat vorab per Mail oder Online reservieren.

In der Nebensaison (Mai, September, Oktober) ist es hingegen absolut kein Problem, sich frei und ohne Reservierung flexibel im Land zu bewegen. Im Winter solltet ihr allerdings vorab prüfen, welche Campingplätze überhaupt geöffnet sind. Aus unserer Erfahrung sind nur etwa 60 – 70 % der Campingplätze auch im Winter geöffnet. Wenn ihr euch dann noch telefonisch oder per Mail ankündigt, könnt ihr sicher sein, dass der Stellplatz auch vom Schnee geräumt ist und ihr bereits erwartet werdet.
Die Preise auf den Plätzen bewegen sich in Norwegen im üblichen Rahmen und daher ist Camping eine sehr populäre als auch preiswerte Variante, um durch das Land zu reisen. Es ist übrigens nicht unüblich, dass man abhängig vom jeweiligen Stellplatz unterschiedliche Preise bezahlt, je nachdem wie attraktiv die jeweilige Stelle oder die Aussicht sind. Die erste Linie direkt am Geirangerfjord kostet dann eben mehr, als wenn man auf dem Platz etwas weiter hinten und somit ohne Fjordblick steht.
Durchschnittspreise Campingplatz Stand 2022 (Der Preis ≙ Übernachtung zwei Personen inkl. inklusive Stellplatz, Strom und Ortstaxe)
- 37,22 Euro Schweiz
- 30,00 Euro Dänemark
- 25,79 Euro Norwegen
- 24,82 Euro Schweden
- 24,70 Euro Finnland
- 25,21 Euro Deutschland

Nortrip – Übernachten bei privaten Gastgebern
Mittlerweile hat sich in Norwegen mit Nortrip ein weiterer Anbieter etabliert, der im Rahmen einer Jahresmitgliedschaft exklusiven Zugang zu über 200 einzigartigen Stellplätzen für Wohnmobile sowie teilweise auch für Wohnanhänger, hauptsächlich im ländlichen Raum, ermöglicht. Der jährliche Beitrag von derzeit etwa 43 € (Digitalversion / Stand 2024) amortisiert sich schnell, denn mithilfe der Jahresvignette kann man alle Stellplätze der Gastgeber aus dem umfangreichen Nortrip-Guide – auch mehrmals im Jahr – kostenlos nutzen.
Nach Erwerb der Jahresvignette übernachtet man dann auf angeschlossenen Bauernhöfen, Weingütern oder den Parkplätzen von kleinen Familienunternehmen, Museen, Molkereien, Brauereien, Destillerien und Restaurants. Auf diese Weise kann man tief in das Land eintauchen und selbst in der Hochsaison ruhige Stellplätze fernab der Touristenströme nutzen.
Wer mag, kann während seines Aufenthalts einige der oft angebotenen regionalen Spezialitäten direkt vom Erzeuger erwerben oder andere Angebote der Gastgeber nutzen. Diese freuen sich wirklich, wenn man auf ihrem Gelände ankommt und sich als „Nortripper“ zu erkennen gibt.
Minigalerie einiger Nortrip-Stellplätze auf unserer Reise:




Wir haben Nortrip erstmals während unserer zweimonatigen Tour durch Fjordnorwegen getestet. Obwohl wir mitten in der Hochsaison im Sommer 2023 unterwegs waren, haben wir jederzeit einen freien Stellplatz gefunden. Dabei durften wir sehr herzliche Gastgeber kennenlernen und wunderschöne Stunden in verschiedenen norwegischen Regionen verbringen.
In unserem separaten Beitrag über das Konzept der Nortrip-Stellplätze erhaltet ihr weitere ausführliche Informationen oder ihr besucht mithilfe unserer nachfolgenden Links direkt die Nortrip-Webseite:
Nortrip Norwegen im Überblick:

Neu ab 2025:
Nortrip übernimmt Swede Stopp und starten in Schweden mit etwas mehr als 100 Stellplätzen. Wer auf seinen Roadtrip Norwegen und Schweden bereisen möchte, kann ein Abonnement gleich für beide Länder buchen. Dann kostet die Mitgliedschaft etwa 69 Euro (je nach Umrechnungskurs) und spart im Vergleich zur einzelnen Buchung dann ungefähr 17 Euro.

Nortrip Angebote im Detail
Bei den Nortrip-Gastgebern
Gratis Parkplätze
24 Stunden bleiben
Einzigartige Erlebnisse
Nortrip nun im Abonnement
Digitale Mitgliedschaft
365 Tage
Sofort Zugang
Die Nortrip App
IOS, Android und Web
Mit Suchfunktion
Infos & Wegbeschreibungen zu den Gastgebern
Nortrip unterstützt
Lokale Produzenten
Umweltfreundlichen Tourismus
Naturschutz
Campingcard Camping Key Europe
2012 wurde die bekannte Campingcard Scandinavia von der Camping Key Europa abgelöst. Diese Campingcard ist in ganz Europa gültig und bietet dir auf einigen Plätzen in Norwegen gewisse Vorteile sowie eine vereinfachtes Einchecken. Du bekommst sie entweder direkt auf den Campingplätzen, beim ADAC oder bei dem folgenden Anbieter www.campingkeyeurope.com. Die Kosten der Karte haben sich in der Regel nach kurzer Zeit bereits amortisiert.
Freistehen / Freicampen mit dem Wohnmobil in Norwegen
Vorab und wichtig: Es gibt kein Recht oder einen Anspruch in Norwegen frei zu stehen bzw. zu campen!! Das oft zitierte Jedermannsrecht gilt in dieser Hinsicht nur für Wanderer und das Zelten – nicht für motorisierte Fahrzeuge, also Wohnmobile oder ähnliche Varianten.
Da es im Jahr 1957, als das Jedermannsrecht mit dem Friluftsloven-Gesetz genau definiert und niedergeschrieben wurde, einfach noch keine Wohnmobile in der heutigen Form gab, ist es schlichtweg nicht geregelt und daher bis heute eine Grauzone.

Auch in Norwegen wird dieses Thema immer wieder diskutiert und gerade mit einem zunehmenden Tourismus muss und wird es wohl bald eine Novelle und damit eine klare Regelung geben. Wenn ihr mehr darüber lesen oder wissen wollt, empfehlen wir euch unseren ausführlichen Beitrag zum norwegischen Jedermannsrecht.
Wenn man sich mit Augenmaß und vernünftig verhält, niemanden behindert und es nicht übertreibt – wie zum Beispiel mit allen Campingmöbeln vor der Tür – kann man davon ausgehen, dass in Norwegen das Wildcampen sehr oft toleriert wird. Bitte vergesst dabei nie, dass wir alle Gäste in dem Land sind und uns auch so verhalten sollten. Dazu gehört es auch, alle Verbotsschilder zu respektieren und alle Plätze so zu verlassen, wie man sie vorgefunden hat.
Service – Camping in Norwegen: Camping- und Stellplätze finden
Übersicht Links / Apps zum Auffinden von Camping- und Stellplätzen:

APP Stellplatz Scandinavia (spezialisiert auf viele Plätze in ganz Skandinavien und mit viel Kompetenz in Schweden entwickelt)
Link zur App für Android-Handys im Google-Play-Store
Link zur App für Apple-Handys im App-Store

APP NorCamp – Camping in Skandinavien (spezialisiert auf viele Plätze in Skandinavien und mit vielen kleinen Plätzen, die sonst kaum zu finden sind)
Link zur App für Android-Handys im Google-Play-Store
Link zur App für Apple-Handys im App-Store

APP Womo-Stellplatz.eu (spezialisiert auf Europa mit etwa 20000 Plätzen)
Link zur App für Android-Handys im Google-Play-Store
Link zur App für Apple-Handys im App-Store
Wertvolle Links:
- Unsere Stellplätze mit allen Details und Fakten sowie einer genauen Landkarte findet ihr in dem entsprechenden Bereich unseres Blogs mit allen Empfehlungen
- Campinportalen.no – Tolles norwegisches Campingportal (deutschsprachig) mit übersichtlicher Landkarte und auch speziellen Übersichten, wie zum Beispiel Campingplätze, die auch im Winter geöffnet haben
- Camping.no – ein weiteres norwegisches Portal, auf dem man gut und übersichtlich sehr viele norwegische Campingplätze mit allen Details findet (die Sprache kann oben rechts in der Ecke von der Homepage ausgewählt werden)
- NAF Camp – die renommierte und deutschsprachige Übersicht über viele norwegische und vor allen Dingen zertifizierte Campingplätze. Der NAF ist quasi das Gegenstück des ADAC in Deutschland.
- PiNCAMP – das Campingportal des ADAC bietet neben vielen tollen Campingplätzen in Europa auch jede Menge Inspirationen mit wöchentlichen frischen News, Reiseberichten, Interviews und Tipps rund um das Thema Camping. Klasse Seite, die auch für mobile Geräte optimiert ist.
- Bobilplassen.no – ein toller Insider-Tipp, den wir von Norwegern bekommen haben. Auf der übersichtlichen Landkarte findet man in der Regel die kommunalen und öffentlichen Plätze, die für Wohnmobile angelegt oder vorgesehen sind und wo man gegen einen geringen Betrag oder auch kostenlos stehen / übernachten kann. Nutzen wir gern und oft… 😉
Als besonderen Service erhältst du hier die Download-Möglichkeit des norwegischen Campingführers mit hunderten Campingplätzen und vielen andern wertvollen Informationen (mehrsprachig deutsch, englisch, norwegisch) als PDF-Broschüre (knapp 50 MB – etwas längere Ladezeit) für die perfekte Vorbereitung deiner Reise. Mit einem Klick auf das Bild kannst du dir diese PDF Broschüre anschauen und herunterladen:
Wasserversorgung / Entsorgung von Toiletten und Müll

Beides ist in Norwegen recht unkompliziert. Viele Kommunen aber auch Tankstellen haben mittlerweile Entsorgungsstationen eingerichtet die gratis oder gegen eine geringe Gebühr genutzt werden können. Mit Frischwasser verhält es sich ähnlich.
Einen besonderen, fast unglaublichen Service zur Toilettenkassetten-Entsorgung haben wir auf einigen Rastplätzen auf den Lofoten entdeckt. Ein kostenloser Automat saugt den Inhalt ab, reinigt den Behälter und füllt diesen anschließend mit einem biologisch abbaubaren Sanitärzusatz.
Eine leider nicht ganz vollständige, aber dennoch hilfreiche Übersicht der Entsorgungsstationen erhältst im folgenden Beitrag von uns: Über 300 Ver- & Entsorgungsstationen in Norwegen.
Falls ihr eine Station entdeckt, die noch nicht in der Karte zu finden ist, wäre es cool, wenn du uns die Adressdaten bzw. die Koordinaten schicken könntest. VIELEN DANK!
Die Entsorgung von Hausmüll ist in Norwegen relativ unproblematisch. An vielen Stellen gibt es entsprechende Container. An Tankstellen und auf Rastplätzen findet man zudem meistens weitere Möglichkeiten für die Entsorgung.
Gasversorgung beim Camping in Norwegen
In Norwegen kannst du im landesweiten Netzwerk der Firma LPG Norge deutsche Gasflaschen befüllen. Alternativ kannst du auf Leihflaschen von AGA zurückgreifen, die auch in Schweden und Finnland getauscht werden können. Dazu benötigst du einen Adapter, den du aber auch vor Ort erhältst. Weitere Informationen bekommst du hier auf der deutschsprachigen inklusive Übersichtskarte Homepage von LPG Norge.
Bitte beachtet, dass ihr in ganz Skandinavien keine Möglichkeit habt, Gasflaschen mit Butan-Gas zu kaufen, zu tauschen oder zu befüllen. Es ist aufgrund seines Flammpunktes im kalten Norden einfach nicht erhältlich, da es dort kaum wird.
Damit haben wir euch hoffentlich einen umfassenden Überblick über alle Übernachtungsoptionen in Norwegen gegeben und mit unseren Erfahrungen aus erster Hand unterlegt. Fehlt noch etwas? Habt ihr spezielle Fragen? Dann freuen wir uns auf eure Kommentare zum Thema “Camping in Norwegen” unter diesem Artikel.
Hallo Conny & Sirko,
für mich soll es in 2 oder 3 Jahren im Winter mit einem Malibu-Kastenwagen zu den Lofoten gehen und ich lese mich schon mal ein. Dabei bin ich auf eure tollen Seiten gestoßen. 🙂
Das ist ja eine tolle Fundgrube an Tipps, Tricks, Berichten, Fotos. Ich freue mich schon auf all die anderen Seiten in eurem Nordlandblog und werde dann auch irgendwann mit einigen Fragen ums Eck kommen.
Beste Grüße,
Günther
Hallo ihr zwei!
Wir haben eine Frage… Wo wurde denn das Titelbild aufgenommen? Der Platz sieht fantastisch aus. Habe schon im Internet gesucht, aber finde den Platz nicht. Dort kann man bestimmt auch gut angeln.. Es wäre super nett, wenn ihr das mitteilen könntet. Gerne sonst auch per Mail, wenn es nicht öffentlich sein soll☺️☺️☺️ danke euch!!!
Hallo ihr beiden,
nach endloser Recherche bin ich mal wieder bei euch gelandet – vielleicht wisst ihr oder ein netter Gast eurer Seite Rat:
Bald wollen wir (zwei Erwachsene) für fünf Wochen mit einem gemieteten Wohnmobil nach Norwegen reisen. Das Land ist neu für uns, vor allem aber auch das Reisen und Leben im Wohnmobil mit all seinen Tücken. Eigentlich wollte ich mich nur bezüglich der Gasversorgung gut vorbereiten, bin inzwischen aber ratloser als ganz am Anfang…
Das Problem: Unser Mietmobil scheint nur eine 2,75-kg-Gasflasche von Campingaz an Bord zu haben (Kühlschrank über Strom, Heizung und Warmwasser über Diesel), diese scheinen da oben jedoch nicht gebräuchlich und ergo nicht auszutauschen oder nachzufüllen zu sein. Auf eine (größere) Standardgasflasche umzusteigen scheint mir als Laie ebenso wenig praktikabel zu sein. Was können wir tun?
Beste Grüße an euch und die Community!
Lars
In anderthalb Wochen soll es losgehen. Hat vielleicht doch noch jemand einen Tipp auf Lager? Wäre klasse!
Liebe Grüße
Lars
Liebe Conny, lieber Sirko!
Ein toller Blog, der unsere Vorfreude auf unsere anstehende Nordland-Tour (Schweden, Norwegen, Finland) noch viel mehr steigert 🙂
Es wäre toll, wenn ihr uns mit folgender Frage weiterhelfen könntet:
Wie läuft denn das Bezahlen auf den Campingplätzen ab? Gibt es Automaten (falls es doch mal wie bei uns nach Ankunft mit der Fähre in Göteborg später wird).
Auch war mal etwas von einer App zu lesen, wir aber bisher nicht herausgefunden haben, welche es zum Bezahlen da nützlich ist.
Vielen Dank vorab und euch alles Gute!
Hallo Katrin,
vielen Dank für dein nettes Feedback und die mehr als berechtigte Frage zu diesem interessanten Punkt. Grundsätzlich sind fast alle Campingplätze in Nordeuropa ziemlich durchgängig auf eine An- und Abreise zu jeder Tageszeit eingestellt. Das wird aber sehr unterschiedlich gehandhabt und ist auch etwas vom Land und / oder der Region abhängig. Auf vielen Plätzen kann man sich einfach hinstellen und es kommt am Abend und / oder am Morgen Jemand zum Kassieren. Es gibt aber auch zunehmend öfter (besonders in Schweden und Dänemark) Lösungen mit Automaten. In Norwegen, Island und Schweden sind aber auch die Kassen des Vertrauens weit verbreitet – besonders in der Nebensaison. Daher sollte man immer etwas Landeswährung als Bargeld bei sich haben.
Die nordeuropäischen APPs wie VIPPS oder SWISH nützen uns nichts, da man dafür ein Bankkonto in dem jeweiligen Land benötigt. Die einzige europäische APP, die immer häufiger für Stellplätze in Norwegen verwendet wird, ist die APP EasyPark, die wie daher auch oft nutzen.
Wir wünschen euch eine schöne Reise und senden liebe Grüße,
Conny und Sirko
Hier ist der Link zu dem aktuellen Campingführer (Papier oder PDF – dreisprachig) Sommer 2023/Winter 2024: https://camping.no/de/bestille-campingguide/.
Wir fahren bald los – beste Grüße, Jan F.
Hei Jan,
herzlichen Dank für deinen Eintrag und den Link zur aktuellen Ausgabe vom Campingführer – zugleich eine gute Erinnerung an uns, dass wir die PDF-Datei endlich einmal austauschen müssen. Wird morgen erledigt 🙂
Vielen Dank und herzliche Grüße, Conny und Sirko
Hallo ihr Zwei, erstmal vielen Dank für die vielen wertvollen Infos auf eurem Blog.
Wir fahren im Juni für gut 3 Wochen mit einem gemieteten Kastenwagen nach Südwestnorwegen, zum ersten mal Camping.
Ich habe noch eine Frage bzgl. der Campingplätze. Kann man auf einem Platz einchecken, sich einen schönen Stellplatz suchen und irgendwie kennzeichnen und dann, z.B. nochmal für eine Wanderung, weg fahren?
Viele Grüsse
Thomas
Hei Thomas,
vielen Dank für dein nettes Feedback zu unserem Blog. Leider lässt sich deine Frage nicht so pauschal beantworten, da es in Norwegen eine extrem Bandbreite an Campingplätzen gibt: Von Plätzen mit einer Kasse des Vertrauens und ohne feste Stellplatzvergabe bis hin zu modern organisierten Plätzen, die reserviert und verbindlich belegt werden können. Bei letzterer Variante kann man natürlich noch einmal wegfahren und bekommt auch immer wieder seinen ursprünglichen Stellplatz. Bei den meisten anderen Plätzen, und das ist die Mehrzahl, muss man sich dazu selbst etwas einfallen lassen (z.B. Campingmöbel stehen lassen), um dann wieder seinen Stellplatz nutzen zu können.
Liebe Grüße, Conny und Sirko
Guten Morgen Conny und Sirko,
dank eures Blogs haben sich für uns schon viele viele Fragen zum Reisen in Norwegen beantwortet. Wir fahren zwar nicht zum erstenmal dorthin, allerdings möchten wir in diesem Jahr, wo möglich, freistehen. Ihr beschreibt sehr ausführlich, was es alles zu beachten gibt. Aber… die Frage klingt jetzt vielleicht blöd … darf man Tisch und zwei Stühle aufstellen und draußen kochen?. Oder ist das schon zuviel “Camping-Equipment”?
Viele Grüße, Silvia
Hallo Conny und Sirko,
seit ich durch Zufall auf euren Block gestoßen bin, finde ich täglich neue Infos, die in dieser Ausführlichkeit kein Reiseführer bereithält. Wir sind zwar keine Camping Anfänger und waren zuerst mit Zelt und dann, dem Alter geschuldet 🙂 mit einem Pickup Camper in Alaska und Kanada unterwegs, aber Camping in Europa ist für uns totales Neuland. Unser Herz schlägt für den hohen Norden und deshalb fahren wir das erste Mal mit einem gemieteten CamperVan nach Norwegen. Herzlichen Dank für diese tollen Seiten. Was für eine Arbeit und Mühe, das alles auf dem aktuellen Stand zu halten!
Jetzt habe ich aber aktuell doch noch eine Frage und zwar zur Gasversorgung. Wir haben im Camper eine Propangasflasche mit 5,5 kg und wollten eine zweite mitnehmen. Da wir aber vom Platz her eingeschränkt sind, wir haben unsere Schäferhündin mit an Bord :-), stellt sich für uns die Frage, ob wir wirklich eine Ersatzflasche mitnehmen sollen. Wie lange hält denn eurer Meinung nach so eine Flasche, wir fahren vom 13.6.-8.7. – also wird es wohl keine frostigen Nächte zum Heizen geben. Die Befüllstationen sind von LPG ja doch nicht so üppig im nördlichen Teil und das Tauschen am Automaten ist ja wohl in identische deutsche Flaschen nicht möglich, oder doch?
Also hier wäre es total nett, wenn Ihr uns noch einen Tipp hättet. – und wollt Ihr euch nicht einen Hund anschaffen? Dann hättet Ihr dieses Thema auch noch abgedeckt 😉 und wir würden davon profitieren!
Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank!!
Alexandra
Liebe Alexandra,
zunächst einmal herzlichen Dank für diese phänomenale Feedback und deine lieben Zeilen, über die wir uns wirklich sehr gefreut haben – zumal sie zugleich eine willkommene Motivation sind, denn aktuell kommen wir mit der Arbeit an unserem Herzensprojekt kaum noch nach… Aber das ist wohl das, was die Norweger ein “Luksusproblem” nennen 🙂
Eure Frage mit dem Gas können wir euch leider nur bedingt beantworten, da wir Gas nur zum Kochen benötigen. Zum Heizen nutzen wir unsere Dieselheizung oder, wenn wir mal auf einem Campingplatz sind, unsere zusätzliche elektrische Option über den Keramikheizlüfter, denn Strom wird zumeist ohnehin pauschal bezahlt. Insofern könnte das im Übrigen auch für euch eine Option sein, denn so ein Lüfter ist allemal kleiner als eine (weitere) Gasflasche… Allerdings ist in eurem Reisezeitraum die Heizung sehr, sehr wahrscheinlich äußerst selten und nur einmal in Ausnahmefällen an.
Die Frage ist sicherlich, inwieweit ihr Gas auch für den Betrieb des Kühlschranks nutzt und was ihr ohne Heizung generell verbraucht. Wenn ihr Gas dann lediglich bzw. hauptsächlich zum Kochen benötigt, solltet / werdet ihr mit einer Flasche gut hinkommen und habt ja immer noch die Option, eine der LPG-Stationen zu nutzen. Andere Optionen, wie den Flaschentausch, gibt es darüber hinaus leider nicht…..
Wir hoffen, dass wir euch dennoch etwas weiterhelfen oder einige Gedanken für die richtige Entscheidung liefern konnten und wünschen euch bereits jetzt eine wundervolle Reise. Im Übrigen sind wir zur selben Zeit oben unterwegs 🙂
Liebe Grüße,
Conny und Sirko
Hallo Conny und Sirko,
erstmal danke für euren tollen Blog! Wirklich sehr hilfreich!
Mein Mann, meine dreijährige Tochter und ich planen ab dem 06.07 über Dänemark mit dem Wohnmobil nach Norwegen zu reisen und haben Wohnmobil, Fähre von Hirtshals nach Kristiansand und zurück und einen ersten Campingplatz in Norwegen bereits gebucht. Wir wollen eine zweiwöchige kleine Rundreise zunächst an den Fjorden entlang nach Bergen und dann zurück über Eidesfjord und runter über Odda… machen. Leider liegt unser Urlaub genau in der Fellesferie. Meint ihr wir können trotzdem riskieren, keine weiteren Campingstellplätze vorab zu reservieren? Wir möchten gerne die Freiheit behalten, da wo es gefällt, ggf. länger zu verweilen und nicht alles festlegen. Aber mit unserer Dreijährigen im Gepäck machen wir uns natürlich etwas mehr Gedanken, ob das so einfach geht. Nicht, dass nachher alle Campingplätze mit Spielplatz weg sind😜
Vielen herzlichen Dank!
Hei Steffi,
vielen Dank für dein nettes Feedback zu unserem Blog und deine damit verbundene Frage, die wir nachfolgend gern beantworten: Tatsächlich müsst und solltet ihr im Vorfeld keine weiteren Plätze buchen, denn die Spontanität und Flexibilität auf einem Roadtrip in Norwegen machen gerade den Reiz aus und sind auch aufgrund der Wetterverhältnisse wichtig. So fahren wir auch oft und spontan unsere grobe Route entsprechend der norwegischen Wetter-App von yr.no, da im nächsten Fjord das Wetter mitunter einfach besser sein kann…. Darüber hinaus lassen sich auch viele Plätze im Voraus gar nicht reservieren, weil es eben in Norwegen nicht unbedingt üblich ist und die Besitzer sich den Stress teilweise nicht antun wollen, irgendwelche Buchungen zu bearbeiten. Daher gilt: Einfach fahren – ein erstes Basislager fest machen, wie ihr es bereits getan habt, und dann treiben lassen. Wenn man in besonders populären Regionen (zum Beispiel Geirangerfjord) unterwegs ist oder einen speziellen Campingplatz nutzen möchte, sollte man dann einfach nur entsprechend zeitig am Tag – etwa gegen Mittag – dort sein, sich seinen Stellplatz sichern und dann eben von dort aus noch einen Ausflug machen.
Wir hoffen, euch hilft diese Info in der Form und vielleicht gebt ihr uns einfach mal ein Feedback, wie eure Tour war….? Wir würden uns freuen und wünschen euch bereits vorab eine wundervolle Reise.
Liebe Grüße,
Conny und Sirko