Im Sommer 2016 wurde auf dem Gipfel des Dalsnibba die imposante Aussichtsplattform “Geiranger Skywalk” eröffnet. Der Name Geiranger Skywalk wurde übrigens in einem landesweiten Wettbewerb von den Norwegern gewählt.
Er beschreibt dieses ansprechende Bauwerk sehr treffend, denn die neue Aussichtsplattform schwebt förmlich über dem Abgrund. Vom Geländer des Plateaus blickt man dementsprechend unglaubliche 500 Meter in die Tiefe. Die schützende Glasfront verstärkt dieses Gefühl zusätzlich.
Der Blick vom Aussichtspunkt Dalsnibba

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Die Aussicht von dem rund 1500 Meter hohen Plateau ist schier überwältigend und prägt sich ganz sicher für immer in euer Gedächtnis ein. Man benötigt etwas Zeit, um zu realisieren, wo man gerade steht und auf was für ein unglaubliches Panorama man von hier oben schaut. Die mächtigen, oft schneebedeckten Berge, das tief eingeschnittene Tal mit dem kleinen Dorf Geiranger, in der Ferne die legendäre Panoramastraße Ørnesvingen und natürlich der weltbekannte Geirangerfjord. Ein Traum und nicht umsonst ein Motiv auf vielen Broschüren, Ansichtskarten oder gefragten Puzzles.
Um der zunehmenden Popularität der Aussichtsplattform auf dem Dalsnibba gerecht zu werden, wurden mehr Parkplätze geschaffen und gleichzeitig die Straße zum Aussichtspunkt ausgebaut. So gibt es inzwischen zwei Parkplatzebenen am Geiranger Skywalk.

Unser Tipp: Nutzt am besten den unteren Parkplatz, um dann den 300 bis 400 Meter langen Weg bis zum Geiranger Skywalk zu gehen. Neben der einmaligen Aussicht kann man außerdem die Arbeit der Sherpas aus Nepal bestaunen.
Auf dem Gipfel des Dalsnibba befindet sich ein Servicegebäude, welches in der Saison geöffnet ist. Hier kann man eine Kleinigkeit essen und trinken. Im kleinen Shop findet man die üblichen norwegischen Souvenirs, aber auch das ein oder andere besondere Andenken an den Aussichtspunkt Dalsnibba.
Zur Geschichte des imposanten Nibbevegen – der Straße zum Gipfel des Dalsnibba
Die Idee, eine Straße zum Gipfel des Dalsnibba zu bauen, entstand bereits 1857. Zu dieser Zeit wurde unter der Leitung von Ingenieur Hans Hagerup Krag die Passstraße über das Geirangerfjellet gebaut. Aber erst 1920, als der Autoverkehr zunahm und die Fahrstrecke sowie der Aufstieg kein Hindernis mehr darstellten, wurde seine Vision erneut diskutiert. Erst 17 Jahre später, im Jahr 1937, begannen die Arbeiten für die anspruchsvolle Strecke.
Etwa 50 Arbeiter realisierten unter schwierigen Bedingungen diesen Bau. Zuvor war die berühmt berüchtigte Strecke Trollstigen realisiert worden. Auf nur rund fünf Kilometern Länge überwindet der Nibbevegen etwa 438 Höhenmeter und führt über elf Haarnadelkurven hinauf zum Gipfel. Stellenweise erreicht die Straße eine Steigung von rund zehn Prozent. Zuvor war bereits die berühmt berüchtigte Strecke des Trollstigen realisiert worden. Mit dieser Erfahrung konnte das Projekt Nibbevegen erfolgreich umgesetzt werden. 1939 wurde die Straße zum Gipfel des Dalsnibba eröffnet.
Fakten / Details zu diesem Aussichtspunkt:
- Du findest den Aussichtspunkt Dalsnibba mithilfe der folgenden Koordinaten: 62.049162, 7.270266
- Saison: Je nach Wetterverhältnissen von Mitte Mai bis Anfang Oktober
- Erreichbarkeit: Der Nibbevegen zur Plattform ist im Winterhalbjahr geschlossen.
- Maut: Die Nutzung des Nibbevegen zur Aussichtsplattform auf dem Dalsnibba ist kostenpflichtig. Aktuelle Preise findet ihr direkt auf der offiziellen Webseite von Geiranger Skywalk
- Tickets können vorab online gekauft oder direkt vor Ort an der Mautstation bezahlt werden. In der Saison ist die Mautstelle tagsüber besetzt; außerhalb dieser Zeiten kann man das Zahlungsterminal an der Schranke nutzen.
- Beste Tageszeit zum Fotografieren: Nur sehr schwer zu empfehlen, da immer mit massiven Schatten / Kontrasten am tief eingeschnittenen Geirangerfjord zu rechnen ist. Zudem ist im Sommer in der Mittagszeit zumeist mit diesiger Atmosphäre zu rechnen.
- Fototechnik: Neben dem üblichen Equipment für die Landschaftsfotografie sollte man unbedingt entsprechende Grauverlaufs-Filter nutzen, um den hohen Dynamik-Umfang zwischen Licht und Schatten zu kompensieren. Gerade der Geirangerfjord wird in den Morgen- und Abendstunden im Schatten liegen, während es über den Bergen entsprechend hell ist. Darüber hinaus empfiehlt sich die Verwendung eines Polfilters.
- Tipp: Bei der Planung zum Aussichtspunkt sollte man unbedingt den Wetterbericht, den aktuellen Straßenstatus und die Webkamera auf der offiziellen Webseite prüfen. Hängen die Wolken zu tief, lohnt sich die Fahrt auf den knapp 1500 Meter hohen Dalsnibba oft kaum. Eine Windjacke oder andere warme Kleidung ist auf der Plattform immer von Vorteil. Beachtet außerdem, dass das Wetter auf dem Berg schnell umschlagen kann.
- Der Aussichtspunkt lässt sich perfekt in unsere empfohlene Rundreise durch Fjordnorwegen einbinden.
- Empfehlung für einen Stellplatz / Campingplatz in der Nähe: Geiranger Feriesenter direkt an der Seite vom Geirangerfjord gelegen.

Zusätzlicher Tipp: Es ist ein unglaubliches Highlight, von hier oben die Abfahrt mit dem Fahrrad bis in das Dorf Geiranger zu genießen. Die Straße führt bis dahin fast durchweg abwärts. Zudem bieten sich auf dieser Abfahrt ständig unglaubliche Ausblicke über den Geirangerfjord. Weitere einmalige Ausblicke über den Fjord bieten sich übrigens auf der Wanderung zur Alm Homlongsætra, die unweit vom Dorf Geiranger liegt.
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39 Highlights und Tipps an der Westküste von Norwegen
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Hallo,
ich war mit einem Freund auf Radtour in Südnorwegen in einem kleinen Zelt. Wir sind ca. 2000 km gefahren, durch die Fjorde nach Norden und durch Österdalen zurück. Damals (1963) ausschließlich auf Lehmstraßen. Entsprechend gesprenkelt sahen wir bei Regenwetter aus ….! Ein unvergeßliches Erlebnis!!
HELMUT