Titelbild Aussichtspunkt Dalsnibba Geirangerfjord (Norwegen) Nordlandblog
Norwegen Highlights

Atemberaubendes Panorama: Aussichtspunkt Dalsnibba mit Blick auf den Geirangerfjord

Im Juni 2016 wurde auf dem Gipfel des Dalsnibba die neue und imposante Aussichtsplattform “Geiranger Skywalk” eröffnet. Der Name “Geiranger Skywalk” wurde übrigens in einem landesweiten Wettbewerb von den Norwegern gewählt. Durchgesetzt hat sich dabei der einprägsame und international gängige Name “Geiranger Skywalk”. Er beschreibt dieses ansprechende Bauwerk sehr treffend, denn die neue Aussichtsplattform schwebt förmlich über dem Abgrund. Vom Geländer des Plateau blickt man dementsprechend unglaubliche 500 Meter in die Tiefe. Die schützende Glasfront verstärkt dieses Gefühl zusätzlich.

Der Blick vom Aussichtspunkt Dalsnibba

Blick vom Dalsnibba Aussichtspunkt nach Geiranger (Norwegen) Nordlandblog
Blick vom Dalsnibba nach Geiranger

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Die Aussicht von dem 1476 Meter hohen Plateau ist schier überwältigend und prägt sich ganz sicher für immer in euer Gedächtnis ein. Man benötigt etwas Zeit, um zu realisieren, wo man gerade steht und auf was für ein unglaubliches Panorama man von hier oben schaut. Die mächtigen – oft schneebedeckten – Berge, das tief eingeschnittene Tal mit dem kleinen Dorf Geiranger, in der Ferne die legendäre Adlerstraße und natürlich der weltbekannte Geirangerfjord. Ein Traum und nicht umsonst ein Motiv auf vielen Broschüren, Ansichtskarten oder gefragten Puzzles.

Um der zunehmenden Popularität der Aussichtsplattform auf dem Dalsnibba gerecht zu werden, wurden mehr Parkplätze geschaffen und gleichzeitig die Straße zum Aussichtspunkt ausgebaut. So gibt es inzwischen zwei Parkplatzebenen am “Geiranger Skywalk”.

Strasse zum Aussichtspunkt Dalsnibba am Geirangerfjord (Norwegen) Nordlandblog
Der Nibbevegen auf den Dalsnibba

Unser Tipp: Nutzt am besten den unteren Parkplatz, um dann den 300 bis 400 Meter langen Weg bis zum “Geiranger Skywalk” zu gehen. Neben der einmaligen Aussicht kann man außerdem die Arbeit der Sherpas aus Nepal bestaunen.

Auf dem Gipfel des Dalsnibba befindet sich ein Servicegebäude, welches in der Saison geöffnet ist. Hier kann man eine Kleinigkeit essen und trinken. Im kleinen Shop findet man die üblichen norwegischen Souvenirs, aber auch das ein oder andere besondere Andenken an den Aussichtspunkt Dalsnibba.

Zur Gesichte des imposanten Nibbevegen – der Straße zum Gipfel des Dalsnibba

Die Idee, eine Straße zum Gipfel des Dalsnibba zu bauen, entstand bereits 1857. Zu dieser Zeit wurde unter der Leitung von Ingenieur Hans Hagerup Krag die Passstraße über das Geirangerfjellet gebaut. Aber erst 1920, als der Autoverkehr zunahm und die Fahrstrecke sowie der Aufstieg kein Hindernis mehr darstellten, wurde seine Vision erneut diskutiert. Erst 17 Jahre später, im Jahr 1937, begannen die Arbeiten für die anspruchsvolle Strecke.

Etwa 50 Arbeiter realisierten unter schwierigen Bedingungen diesen Bau. Zuvor war die berühmt berüchtigte Strecke Trollstigen realisiert wurden. Mit dieser Erfahrung konnte das Projekt Nibbevegen nunmehr erfolgreich realisiert werden. 1939 wurde die Straße zum Gipfel des Dalsnibba dann auch erfolgreich eröffnet.

Fakten / Details zu diesem Aussichtspunkt:

  • Saison: Je nach Wetterverhältnissen von Mitte Mai bis Anfang Oktober
  • Erreichbarkeit: Der Nibbevegen zur Plattform ist im Winterhalbjahr geschlossen.
  • Maut: Die Nutzung des Nibbevegen zur Aussichtsplattform auf dem Dalsnibba ist kostenpflichtig: Die Kosten für ein Auto/ Wohnmobil betragen in etwa 170 NOK (derzeit etwa 17 Euro).
  • Beste Tageszeit zum Fotografieren: Nur sehr schwer zu empfehlen, da immer mit massiven Schatten / Kontrasten am tief eingeschnittenen Geirangerfjord zu rechnen ist. Zudem ist im Sommer in der Mittagszeit zumeist mit diesiger Atmosphäre zu rechnen.
  • Fototechnik: Neben dem üblichen Equipment für die Landschaftsfotografie sollte man unbedingt entsprechende Grauverlaufs-Filter nutzen, um den hohen Dynamik-Umfang zwischen Licht und Schatten zu kompensieren. Gerade der Geirangerfjord wird in den Morgen- und Abendstunden im Schatten liegen, während es über den Bergen entsprechend hell ist. Darüber hinaus empfiehlt sich die Verwendung eines Polfilters.
  • Tipp: Bei der Planung zum Aussichtspunkt sollte man den Wetterbericht beachten. Hängen die Wolken zu tief, lohnt sich die Fahrt auf den knapp 1500 Meter hohen Dalsnibba ohnehin kaum. Eine Windjacke oder andere warme Kleidung ist auf der Plattform immer von Vorteil. Beachte außerdem, dass auf dem Berg das Wetter schnell umschlagen kann.
  • Die Maut wird an einer Station zu Beginn des Nibbevegen kassiert. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten kann man an einem Automaten für die Durchfahrt bezahlen (Kreditkarte und / oder Münzen).
  • Du findest den Aussichtspunkt Dalsnibba mithilfe der folgenden Koordinaten: 62.049162, 7.270266
  • Der Aussichtspunkt lässt sich perfekt in unsere empfohlene Rundreise durch Fjordnorwegen einbinden.
  • Empfehlung für einen Stellplatz / Campingplatz in der Nähe: Geiranger Feriesenter direkt an der Seite vom Geirangerfjord gelegen.
Pass nach Geiranger am Dalsnibba (Norwegen) Nordlandblog
Auf dem Pass unterhalb des Dalsnibba – links vom See ist die Straße über das Geirangerfjellet zu sehen

Zusätzlicher Tipp von uns: Es ist ein unglaubliches Highlight, von hier oben die Abfahrt mit dem Fahrrad bis in das Dorf Geiranger zu genießen. Die Straße führt bis dahin fast durchweg abwärts. Zudem bieten sich auf dieser Abfahrt ständig unglaubliche Ausblicke über den Geirangerfjord.

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

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