NORDLANDBLOG

Kaum zu glauben: Norwegen – ein Shoppingparadies…?

Das Norwegian Outletcenter zeigt dieses Bild.

Alfa, Bergans, Moods of Norway, Helly Hansen, Brynje, Devold, Dale of Norway, Ulvang oder Norrøna – wer kennt nicht eine dieser norwegischen Marken, die es teilweise zwischenzeitlich zu einer großen Bekanntheit und Akzeptanz über die Grenzen Norwegens hinaus gebracht haben.

Ein Foto von Outletcenter nahe Oslo in Norwegen.
Einkaufsstrasse des Centers

Besonders im Outdoorbereich ist zu erkennen, dass die Skandinavier ihre Erfahrungen und Kompetenz in diesem Bereich in Produkte mit erstklassiger Qualität umsetzen und so eine große Fangemeinde dafür gewinnen können. Einige dieser Artikel sind auch in Deutschland bei den einschlägigen Anbietern erhältlich – meist aber nur in begrenzter Auswahl oder eben nur von den größeren Firmen. Daher wird man in Norwegen immer wieder überrascht sein und noch jede Menge Angbote entdecken, die es mangels eines großen Vertriebsnetzes oder fehlenden Kapitals ungerechtfertigterweise (bisher) niemals in mitteleuropäische Shops geschafft haben.

Ein Bild vom Schild des Outlet von Woods of Norway. Der norwegischen Kultmarke.Der Reiz, in Norwegen einzukaufen

So kann man also durchaus beim Shoppen in Norwegen immer wieder interessante Dinge finden – fernab der Uniformität von Sortimenten in einem fast komplett filialisierten deutschen, wenn nicht zwischenzeitlich sogar mitteleuropäischen Einzelhandel. Kennst du das Angebot in dem Center der einen Stadt, kennst Du eigentlich auch die Angebote im Center der nächsten Stadt….

Foto vom Helle Hansen Outlet in Oslo.

In Norwegen und in Skandinavien fällt uns dagegen immer wieder auf, dass oft einzigartige bzw. ausgefallene Sortimente und Marken aus Nordeuropa zu finden sind, die durch ihren Gebrauchswert, eine hohe Qualität und meistens auch ein spezielles Design – hingegen leider selten durch einen niedrigen Preis – überzeugen.
Diese Fotografie zeigt das Schild der Traditionsmarke Bergans.

Die Norweger und ihre Geschäfte

In den größeren Städten findet man im zunehmenden Maße Shoppingcenter, die oft analog zu Deutschland auf die gleichen Anbieter (Mieter) setzen und damit nur einen begrenzten Reiz entwickeln. In den weniger besiedelten Regionen, besonders im Osten und Norden des Landes übernehmen schon einmal die Tankstellen alle sozialen und auch die Versorgungsaufgaben: Vom Angelzubehör über eine beachtliche Menüauswahl vom Grill bis hin zur Hüttenausstattung und der lebensnotwendigen Medizin – hier gibt es oft alles, was der Mensch (wirklich) braucht.

Bemerkenswert für uns ist es, dass selbst im kleinsten Dorf Norwegens neben dem obligatorischen Lebensmittelgeschäft (oft JOKER oder NÆRBUTIKKEN) meist ein Portfolio an Geschäften und Dienstleistern zu finden ist, ohne die es augenscheinlich nicht geht: Friseursalon, Sonnenstudio und in jedem Fall ein Sportgeschäft.

Ein Photo von der Einkaufsstrasse, mit vielen Schnäppchen.

Kann man in Norwegen überhaupt ein Schnäppchen machen ?

Bleibt also die Frage, wie man mit einem vertretbarem Aufwand und überschaubarem Budget den Artikel seiner Begierde erwerben kann ?
Norwegen ist sicher kein Paradies für den typischen Schäppchenjäger oder eben den Smartshopper von heute – dennoch kann man unter Berücksichtigung einiger Punkte durchaus gute Geschäfte machen. So kann man sich jederzeit einen Tax Free-Scheck ausstellen und damit einen großen Teil der (recht hohen) norwegischen Mehrwertsteuer bei der Ausreise auszahlen lassen.

Dieses Foto zeigt den Parkplatz vom Shoppingparadies, welcher sich langsam füllt.

Das geht sehr einfach und problemlos an dem dafür vorgesehenen Schalter auf dem Ausreiseflughafen oder an der Rezeption der jeweiligen Autofähre. Damit relativiert sich schon oft der ein oder andere Preis gewaltig…. 🙂 Für uns zuerst ungewohnt und irgendwie auch nicht passend, haben wir dann schnell von unseren norwegischen Freunden gelernt, dass man auch hier oben im Norden durchaus handeln kann und sollte. Die Frage nach einem „tilbud“ (Angebot) ist durchaus legitim und oft entsprechend erfolgreich. So können Bergstiefel von Alfa schnell mal ein paar hundert Kronen günstiger werden…
Eines der Bilder die ebenfalls die Ladengeschäfte im Einkaufszentrum in Oslo zeigen.

Schnäppchenjagd im „SALE“

Weiter verbreitet und damit drastischer umgesetzt als in Deutschland sind die Schlussverkäufe zum Saisonende. So findet man oft extrem reduzierte Artikel der letzten Saison und kann dadurch einzigartige Schnäppchen machen – vorausgesetzt, man findet noch seine Größe.

Wo kauft man denn nun am Besten einen Großteil der eingangs genannten Marken ? Ganz klar – in einem der beiden norwegischen Factory Outlets in Stavanger oder in Oslo. Dort sind viele dieser Marken aus Norwegen mit eigenen Stores vertreten und bieten ihre Ware nicht durchgängig (!) aber oft zu sensationellen Preisen an.

Foto vom Lageplan des Shopping - Tempels in Oslo.
Lageplan des Centers

Das Outlet in der Nähe von Oslo (Informationen auf deutsch) bietet lange Öffnungszeiten, kostenlose Parkplätze und ein umfangreiches Angebot vieler einheimischer als auch internationaler Anbieter. So findet man neben den „üblichen Verdächtigen“ wie Nike, Hilfiger und Boss dann eben auch Devold, Helly Hansen, Bergans und Norrøna, um hier nur Einige zu nennen.
So kann man dann auch in Norwegen die Kreditkarte zum Glühen bringen und hat dabei noch oft die Gewissheit, ein eher seltenes oder zumindest in Deutschland nicht an jeder Ecke erhältliches Teil erworben zu haben.

Habt Ihr andere (Geheim)tipps oder Ideen und Hinweise zum Shoppen in Norwegen ?

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

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