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Roadtrip durch Schottland mit dem Kastenwagen – von Rotterdam bis Edinburgh (Teil 1/5)

Roadtrip durch Schottland mit dem Kastenwagen - von Rotterdam bis Edinburgh (Teil 1/5) - Runrig, Roadtrip, Northumberland, Küste, Kastenwagen, Highlands, Fähre, Alba - schottland, roadtrips -
ALLE TEILE UNSERES SCHOTTLAND ROADTRIPS
Teil 1: Die Anreise und ersten Tage: Von Rotterdam bis Edinburgh
Teil 2: Weiter entlang der Ostküste: Von Edinburgh bis Inverness 

Mittwochmorgen, Anfang August, über 30 Grad, wir sind noch in Deutschland: Die letzten Dinge sind in unserem Kastenwagen zu verstauen, einige Details zur Wetter- und Verkehrslage müssen wir noch checken, die Wohnung für die nächsten Wochen entsprechend hinterlassen und dann beginnt auch schon unser Roadtrip. Wir starten in Richtung Rotterdam, wo wir am Abend um 19.30 Uhr auf der Fähre „Pride of Hull“ einchecken müssen. Nach langen Recherchen haben wir uns bewusst für diese Fährverbindung entschieden, da die angebotenen Abfahrtszeiten mehr Möglichkeiten bieten und die Preise im Vergleich einfach günstiger waren. Man kommt auf dieser Route zwar etwas südlicher, in Hull (England) an, kann aber die Strecke in Richtung Schottland oder bis zum nördlicheren Fährhafen in Newcastle ohne Probleme und in etwa drei Stunden zurücklegen.

Der Fährhafen in Rotterdam ist gut zu finden und so stehen wir pünktlich zum Check-Inn am Terminal der Reederei P & O und wenig später an Bord der „Pride of Hull“. Dort essen wir noch eine Kleinigkeit, genießen den Sonnenuntergang an Deck (großes Bild) und decken uns mit den notwendigen oder zumindest sinnvollen Gadgets für Großbritannien ein: Aufkleber für die Scheinwerfer (um im Linksverkehr nicht den Gegenverkehr zu blenden), einen Aufkleber für das Auto, um die Geschwindigkeit von Meilen in der Stunde sofort als Kilometer in der Stunde im Überblick zu haben und den obligatorischen Steckdosenadapter. So sind wir (hoffentlich) bestens ausgestattet. Die Überfahrt verläuft ruhig und am nächsten Morgen kommen wir um 8.30 Uhr pünktlich in England an.

Wir kommen in England an

Gleich geht es von Bord und die Aufregung steigt: Werden wir das mit dem Linksverkehr hinbekommen? Wird die Navigation uns gut und eindeutig führen – gerade wenn es in den Kreisverkehr geht? Wir rollen hinter einem LKW von der Fähre und folgen diesem, bis wir auf der Schnellstraße sind. Eigentlich gar kein Problem – wenige Minuten später fährt sich das ganz entspannt auf der „falschen“ Spur. Lediglich an einigen Kreuzungen und bei der Frage, wo man auf engen Straßen ausweicht, muss man sich anfänglich noch konzentrieren. Nach einigen Tagen müssen wir eingestehen, dass wir uns als Fußgänger mit dem Linksverkehr tatsächlich schwerer tun, als mit unserem Wohnmobil…

So sind wir bald auf dem Weg in Richtung Norden und zu unserem ersten Ziel, dem Küstenort Whitley Bay nördlich von Newcastle. Auch wenn man hier noch in der englischen Grafschaft Northumberland unterwegs ist, empfiehlt es sich, die vielen Highlights an diesem Küstenabschnitt entlang der Straße „Costal Route“ (mit einem braunen Schild die ganze Strecke ausgeschildert) zu besuchen.

„Mary Johns Island“ mit dem markanten Leuchtturm ist dabei unser erstes Ziel. Wir parken auf einem der gut ausgebauten Parkplätze und schauen uns am Leuchtturm um. Anschließend laufen wir den Strand entlang zum Ort, denn es ist bereits Mittag, und wir würden gern etwas Schnelles essen als auch an einem Bankautomaten endlich Bargeld holen. Wir haben bewusst vorab kein Geld getauscht, da das Abheben am Automaten vor Ort immer noch die günstigste Variante ist. In Newcastle ist uns das auf einer Brücke mit Mautgebühren aber fast zum Verhängnis geworden, denn entgegen aller Erwartungen geht man dort von einer Barzahlung aus. Die Einheimischen werfen den Betrag passend mit Münzen in eine Art Trichter. Erst der Druck auf einen „Help-Button“ erlöst uns aus der blöden Situation an der Schranke und mit einer Kolonne hinter uns. Ein Servicemitarbeiter lässt uns den Betrag auf einem mobilen Terminal mit Kreditkarte bezahlen…

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Die kleine Felseninsel „Mary Johns Island“ mit dem alten Leuchtturm

Was gibt es beim ersten Halt auf britischem Boden zu essen? Natürlich „Fish and Chips“ – sehr lecker, aber wohl kaum gesund… Nach dieser deftigen Mahlzeit geht es weiter auf der „Coastal Route“ bis nach Warkworth – einem alten und gleichermaßen idyllischen Küstenort, der von einer gigantischen Burg überragt wird. Wir halten kurz auf dem Parkplatz von Warkworth Castle, um uns diese gigantische Anlage zumindest von außen anzuschauen. Hier atmet jeder Stein Geschichte – wundervoll.

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Die gigantischen Ruinen von Warkworth Castle

Wenn die Sehenswürdigkeiten und Highlights weiterhin in dieser Vielzahl vor uns liegen, werden wir wohl kaum vorwärts kommen. In jedem Fall wollen wir es heute, am ersten Tag, noch bis zu den Ruinen vom Schloss Dunstanburgh Castle schaffen. Der Weg dorthin gestaltet sich etwas kompliziert, da die offensichtliche und ausgeschilderte Strecke dorthin für uns an einem historischen Tor, welches die Straße überspannt, zu Ende ist. 2,70 Meter Höhe reichen für uns nicht aus… Wir suchen uns mit Hilfe unserer Camper-Navigation eine alternative Strecke zum Ziel und entdecken auf diesem kleinen Umweg auch bereits einen einladenden Campingplatz für die kommende Nacht, den wir spontan nach dem Schlossbesuch ansteuern wollen. Zuvor parken wir aber am Rand des kleinen Dorfes und laufen die knapp zwei Kilometer auf dem Küstenweg zu den Ruinen des einstmals majestätischen Schlosses, was man heute immer noch erahnen kann.

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Die Reste des Schlosses Dunstanburgh auf einem Hügel am Meer

Auch wenn von vielen Schlössern, Klostern und Kirchen nur noch einige Mauerreste übrig sind, erzählen diese ihre Geschichten aus längst vergangenen Tagen. In England und Schottland scheint jeder Ort, jedes Haus und jeder Stein hunderte Jahre alt zu sein.

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Dunstanburgh ist ein Fischerdorf wie aus dem Bilderbuch

Faszinierend! Wir verlassen den Ort Dunstanburgh und fahren zu dem Campingplatz, den wir vorhin aus der Ferne ausgemacht haben. Eine kurze Frage an der Rezeption und einige Minuten später zeigt uns der Inhaber unseren ersten Stellplatz auf englischen Boden. Das Erste, was wir als typisch englisch ausmachen, ist der feine englische Rasen. Sollen wir mit unseren grobstelligen Reifen dort wirklich drauf fahren? So rollen wir sehr andächtig auf unseren zugewiesenen Platz um hier die Nacht zu verbringen.

Heute erreichen wir Schottland

Am nächsten Morgen füllen wir nach dem Frühstück noch unser Trinkwasser auf und dann geht es bereits weiter – denn wir sind echt aufgeregt. Heute werden wir die Grenze nach Schottland passieren. Unser Weg dorthin führt uns weiter entlang der englischen Küste. Zuerst halten wir in dem Ort Seahouses. Von dort werden viele Bootstouren auf die vorgelagerten Farne Islands angeboten, wo man unter anderem die Papageitaucher (Puffins) beobachten kann. Wir überlegen kurz, ob wir eine der Touren mitmachen sollen, entscheiden uns aber dann dagegen. Auf unserer Norwegen-Tour konnten wir die niedlichen Vögel bereits beobachten und nach unseren Erfahrungen, dürften diese auch gar nicht mehr auf den Inseln sein, da sie nach der Brutzeit im Frühsommer wieder auf dem offenen Meer leben.

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Das Schloss von Bamburgh – oberhalb der endlosen Strände an diesem Küstenabschnitt

Also fahren wir weiter nach Bamburgh, um das gigantische Schloss in diesem Ort zu sehen. Es thront förmlich über den endlosen Stränden der Region und ist schon von Weitem zu erkennen. Was für ein Anblick! Kein Wunder, dass es als Kulisse für eine der vielen Robin Hood Verfilmungen gedient hat. Wir laufen noch etwas am Strand, da man von hier aus die Schlossanlage am besten sehen als auch fotografieren kann.

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Die unbeschreiblich schöne Landschaft von Holy Islands

Derart beeindruckt geht es bereits weiter zum nächsten Ziel: Der kleinen Inselgruppe Holy Islands. Die Inseln liegen direkt vor der Ostküste Englands und sind über eine Gezeiten-Straße zu erreichen. Diese darf nur während der Ebbe passiert werden, da sie zu den Zeiten der Flut unter Wasser steht. Wenige Minuten später erreichen wir die Inseln, die dauerhaft von einigen Insulanern bewohnt und stark religiös geprägt sind. Eine alte Klosteranlage, Lindesfarne, steht auf dem höchsten Punkt der Inseln. Darüber hinaus gibt es eine mächtige Kirchenruine und eine beeindruckende Kirche, die man besichtigen kann und die auch das Ziel für viele Pilger ist.

In jedem Fall nimmt uns das Flair auf diesen Inseln sofort gefangen: Das besondere Licht, die klare salzige Luft und der sommerliche Blumenduft – einfach wunderschön. Wir können uns kaum trennen, müssen aber auch los, denn ab 18.00 Uhr kann man an diesem Tag wegen der steigenden Flut die Straße zum Festland nicht mehr passieren. (Macht euch bitte vor Ort mit den täglich anderen Zeiten auf den Aushängen vertraut).

Minigalerie Holy Islands

Carter Bar – der Grenzübergang von England nach Schottland

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Yippie Yeah – wir sind in Schottland 🙂

Nachdem wir ohne Probleme wieder auf dem Festland ankommen, geht es direkt weiter in Richtung Carter Bar – dem populären Grenzübergang am nördlichen Ende des Northumberland Nationalparks. Dazu bewegen wir uns erstmals von der Küste weg, um etwa 50 Kilometer in westlicher Richtung ins Landesinnere zu fahren. Man muss diesen Umweg nicht machen, aber wir möchten auf unserem ersten Schottland-Trip einfach diesen markanten Punkt passieren – vielleicht auch nur für ein erstes Selfie unter der schottischen Fahne. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir Carter Bar und damit eine der ältesten Grenzen der Welt. Denn hier verläuft seit mehr als 1000 Jahren die Trennlinie zwischen Schottland und England. Selbstverständlich gibt es das berühmte Selfie unter der schottischen Fahne und anschließend, da es bereits spät geworden ist, die obligatorische Suche nach einem Stellplatz.

Wir finden an einer ruhigen Nebenstraße, nicht weit entfernt von der Grenze entfernt, einen traumhaften Platz mitten im Wald. Die Luft ist herrlich – wir reisen alle Fenster auf und schlafen traumhaft in unserer ersten nacht auf schottischem Boden. (Über diesen Link kommst du zu weiteren Details dieses Stellplatzes inklusive einer genauen Karte)

Über Jedburgh zurück an die Küste

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Die Klosterruine Jedburgh Abbey

Nach einem entspannten Frühstück inmitten dieser tollen Natur brechen wir bereits wieder auf: Die Klosterruine von Jedburgh ist heute unser erstes Ziel. Nach wenigen Minuten Fahrt erreichen wir das kleine Städtchen, parken am Ortseingang und bummeln durch die Gassen. Jedburgh hat neben der Klosterruine Jedburgh Abbey noch einige Highlights zu bieten. Unter anderem ist hier das Maria Stuart Haus zu besichtigen. In der dortigen Ausstellung (Eintritt frei) kann man sich über den Aufenthalt der ehemaligen schottischen Königin im Ort informieren und sehen, wie sie hier gelebt hat. Wir bereuen es erstmals, dass wir uns bisher nicht intensiver mit der schottischen Geschichte auseinandergesetzt haben, denn diese ist offensichtlich sehr spannend und in vielfältiger Form im Land immer präsent.

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Das Wohnhaus von Maria Stuart während ihres Aufenthaltes in den „Scotish Borders“

Mit diesen Gedanken reisen wir weiter, fahren auf Empfehlung in einer Broschüre über Hawick, um uns den Ort anzuschauen. Hier erleben wir das erste Mal die unglaubliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Schotten. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, sprechen uns auch schon zwei Damen in Nationaltracht an, dass sie sich freuen, uns in Hawick begrüßen zu dürfen, wir uns jederzeit mit Fragen an sie wenden können und wir natürlich mit unserem Wohnmobil kostenlos für 24 Stunden auf dem Parkplatz bleiben können, wenn wir das möchten… Wow!! Das haben wir so noch nie erlebt. Wir laufen durch die Stadt, die viele Shops und Outlets für typische schottische Stoffe zu bieten hat, essen ein Eis und brechen dann auf. Immerhin wollen wir noch zurück an die Küste.

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Melrose Abbey – jeder Stein ein Stück Geschichte

Quasi auf dem Weg dorthin liegt Melrose. Melrose ist ebenfalls bekannt für seine Klosterruinen von Melrose Abbey. Selbstverständlich halten wir in der kleinen Stadt noch einmal an, laufen durch die Gärten und am Kloster entlang, um uns dafür mit einem schottischen Softeis zu „belohnen“. So gestärkt cruisen wir entspannt nach St. Abbs – einem Fischerdorf mit einem historischen Hafen und inmitten imposanter Klippen gelegen.

Im Fischerdorf St. Abbs

Wir haben erfahren, dass man mit seinem Wohnmobil direkt im Hafen über Nacht stehen kann. (Über diesen Link erhaltet ihr mehr Details zum Stellplatz St. Abbs) Nach einer kurzen Suche ist der Platz auch gefunden und wir sind abermals begeistert. Der Blick über den Hafen und den Ort, die entspannte Atmosphäre am frühen Abend, die netten Einwohner – alles ist unglaublich faszinierend für uns. Wir entrichten die erforderlichen 10 Pfund für den Wohnmobil-Stellplatz beim Hafenmeister, der mit seiner Erscheinung und Freundlichkeit einer schottischen Tourismusbroschüre entsprungen sein könnte.

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Blick auf St. Abbs und den Hafen von den Klippen

Die Abendsonne strahlt verlockend und wenige Minuten später sind wir daher bereits auf dem Küstenpfad (Coastpath) unterwegs zum Leuchtturm St. Abbs Head. Die Wanderung über die Klippen ist fantastisch und tut nach den vielen Kilometern im Auto richtig gut. Es riecht nach Sommer und zugleich salzig nach Meer. Dazu hört man die Seevögel und die Brandung vom Meer und kann sich an den grünen, saftigen Wiesen kaum satt sehen.

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Der Weg entlang der Klippen ist ein Traum
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Der Leuchtturm St. Abbs Head

Nach etwa einer halben Stunde sind wir am Leuchtturm und gehen von dort aus, den gut ausgewiesenen Rundweg an einem kleinen See zurück. Am Abend zaubert die untergehende Sonne magische Farben über dem Horizont – die beste Zeit für eine Fotosession. Wir bauen direkt im Hafen unser Stativ auf, um eine halbe Stunde total müde von allen Eindrücken in das Bett zu fallen.

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So klingt ein perfekter Tag aus… Blick auf die Klippen vor St. Abbs

Kurz vor Edinburgh

Eigentlich würden wir gern noch etwas in St. Abbs bleiben – aber wir sind sicher, dass wir noch viele schöne Orte auf unserer Tour sehen werden. Mit diesem Gefühl brechen wir an diesem Sonntagmorgen auf und fahren weiter auf der Küstenstraße „Coastal Road“ in Richtung Edinburgh. Der Linksverkehr ist uns zwischenzeitlich in Fleisch und Blut übergegangen – erstaunlich wie schnell sich der Mensch an manche Dinge gewöhnt. In Dunbar halten wir am Supermarkt, der wie fast alle Geschäfte auch am Sonntag geöffnet hat. Wir füllen nicht nur unsere Lebensmittel auf, sondern tanken auch gleich an der Supermarkt-Tankstelle, da das in Schottland deutlich günstiger als bei den großen Ketten ist!

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Wasser und Strände wie in der Karibik – Schottlands Ostküste kurz vor Edinburgh

Nach so viel Kommerz wird es wieder Zeit für Kultur, Natur und Historie. Wenige Minuten später erreichen wir auch die Burgruine von Tantallon Castle, die wir uns zumindest von außen anschauen. Von hier aus ist es auch nur ein kurzer Weg zu Fuß, bis man eine Aussicht auf den Vogelfelsen Bass Rock hat. Man muss sich das vorstellen: Ein markanter riesiger Felsblock, bevölkert von Millionen Seevögeln und nur bebaut mit einem Leuchtturm. Ein imposanter Anblick. Dennoch verzichten wir auf eine der zahlreich angebotenen Bootsfahrten dorthin, denn wir wissen, dass wir noch einige Seevögel-Schutzgebiete auf unserer geplanten Strecke sehen werden.

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Bass Rock – der Vogelfelsen vor der schottischen Küste

Die Route dieser Etappe in der Übersicht

In der Mittagszeit fahren wir dann auf dem „Edinburgh Bypass“, wie der tolle Name es schon sagt, um die Hauptstadt von Schottland herum, um nördlich davon der Küstenstraße weiter zu folgen. Wir haben uns gegen einen Aufenthalt in Edinburgh entschieden, da wir demnächst ohnehin mit Stirling eine größere schottische Stadt besuchen werden und wir uns auf unserem ersten Roadtrip durch das Land den vielen Naturschönheiten und populären Sehenswürdigkeiten widmen wollen. Sicher geht es für uns irgendwann einmal nach Edinburgh, aber heute auf der westlichen Seite daran vorbei.

Im nächsten Teil unseres Roadtrips durch Schottland berichten wir von den Highlights an der Ostküste zwischen Edinburgh und Inverness. Nutzt dafür gern den folgenden Link im Menü:

ALLE TEILE UNSERES SCHOTTLAND ROADTRIPS
Teil 1: Die Anreise und ersten Tage: Von Rotterdam bis Edinburgh
Teil 2: Weiter entlang der Ostküste: Von Edinburgh bis Inverness 

 

In unserer Übersichtskarte kannst du sehen, welche Distance wir bereits zurückgelegt haben:

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Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren über zwanzig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Die Idee für diese Homepage kam uns im letzten Jahr, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

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