Norwegen Highlights

Fotospot: Mit dem Fjellheisen auf den Storsteinen – Traumhafter Ausblick auf Tromsø

Skyline Panorama von Tromsö im Norden von Norwegen

Wer einmal den Hausberg Tromsø`s, den Storsteinen, besucht hat, kommt sehr wahrscheinlich immer wieder zurück. So war es auch bei uns. Der unvergessliche Ausblick auf die größte Stadt Nordnorwegens zieht einen magisch in seinen Bann.

Von dem 421 Metern hohen Gipfel des Storsteinen blickt man hinab auf die Insel Tromsøya und das umliegende Festland. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf die Eismeerkathedrale und ebenso auf die Bögen der Tromsø- sowie der Sandnessundbrücke. Die Aussicht auf die Insel Kvaløya mit der alpin anmutenden Bergkette im Hintergrund rundet das unglaubliche Panorama ab. Kein Wunder also, daß dieses Motiv in zahlreichen Broschüren und auf vielen Postkarten zu sehen ist – es ist ein Klassiker.

Blick vom Gipfel des Storsteinen über Tromsö
Blick vom Berg Storsteinen auf die Stadt Tromsø

Parken / Stellplatz / Anreise Storsteinen

Zum Berg hinauf fährt ganzjährig die Seilbahn Fjellheisen, die dafür gerade einmal etwa 5 Minuten benötigt. Seit 1961 ist die Seilbahn nunmehr im Betrieb und hat seitdem unzählige Besucher zur Bergstation gebracht. Es ist auch möglich, den Storsteinen zu Fuß zu erreichen. Es gibt mehrere Wege – von steil bis gemäßigt – für die man im Schnitt aber immer eine Stunde Gehzeit planen sollte. Gerade im Sommer, in der Mitternachtssonne, ist der Aufstieg mit Sicherheit ein Highlight.

Parken kann man direkt vor der Fjellheisen Seilbahn. In der Hauptsaison können die Parkplätze allerdings schon einmal knapp werden. Der Parkplatz ist kostenpflichtig und kann flexibel mit der EasyPark-App genutzt / bezahlt werden. Zum Übernachten im Wohnmobil ist dieser Platz allerdings nicht geeignet. Dazu sollte man sich einen Stellplatz auf den umliegenden Inseln suchen.

Abendstimmung auf dem Gipfel des Storsteinen über Tromsö
Solche Farbenspiele sind zu dieser Jahreszeit typisch

Bester Standort auf dem Plateau des Storsteinen

Bereits von der Aussichtsplattform an der Bergstation der Seilbahn hat man einen schönen Panorama Blick über die imposante Stadt nördlich des Polarkreises. Geht man allerdings ein Stück weiter in südwestlicher Richtung auf dem Kamm am Zaun entlang, bekommt man eine deutlich bessere Sicht auf die Szenerie. Von einem Felsvorsprung – etwa 150 Meter von der Bergstation entfernt – öffnet sich das Panorama perfekt über die ganze Stadt.

Bei schönem Wetter lohnt es sich, die Gegend noch etwas zu erkunden und beispielsweise zum 1,1 Kilometer weit entfernten “Fløya” zu gehen. Hier finden sich noch zahlreiche weitere Fotomotive.

Storsteinen im Licht der Mitternachtssonne
Der Blick auf schneebedeckte Gipfel zur Mitternachtssonne

Beste Zeit

Besonders schön wirkt der Blick über die Stadt zum Sonnenuntergang, oder gleich nach Einbruch der Dunkelheit. Wenn zahlreiche Lichter in der Stadt strahlen, hat die ganze Szenerie etwas Magisches. Zur Zeit der Mitternachtssonne geht diese nach Mitternacht hinter der Stadt unter – ein tolles Motiv in einem ganz besonderen Licht.

Das Highlight im Winter ist ein Aufenthalt bei sternenklaren Himmel, viel Schnee auf den Bergen und mit etwas Glück tanzenden Nordlichtern am Horizont. Aber auch die Zeit der Dämmerung, die im Winter bereits gegen 14.00 Uhr einsetzt, bietet tolle Lichter, Farben und Motive. Am Vormittag und in der Mittagszeit ist das Licht hingegen meist nicht so optimal.

Die Fakten / Details für deinen Ausflug auf den Storsteinen

  • Saison: Ganzjährig (Januar – Dezember)
  • Erreichbarkeit: Leicht mit der Seilbahn oder auch zu Fuß (Durchschnittliche Schwierigkeit)
  • Beste Tageszeit: Zum Sonnenuntergang oder im Abendlicht bzw. zur Dämmerung
  • Distanz für eine kleine Tour mit verschiedenen Perspektiven und Motiven: Circa 1500 Meter
  • Empfohlene Technik: Stativ (für längere Belichtungszeiten bei kleiner Blenderöffnung oder im schwachen Licht zum Sonnenuntergang oder in der Dunkelheit), Weitwinkelobjektiv, Grauverlaufs-Filter (um den Wolken am Himmel eine Dramatik zu geben oder den Dynamikumfang – gerade bei Aufnahmen gegen die Mitternachtssonne – zu erweitern)
  • Sicherheitshinweis: Auf dem Berg bläst meistens ein starker kalter Wind. Warme Kleidung und festes Schuhwerk sind zu empfehlen. Es ist ratsam, sich von den Abhängen fern zu halten. Gerade im Winter sind die Pfade meist vereist.
  • Tipp: Um das Stativ im teilweise starken Wind auf dem Gipfel zu stabilisieren, sollte man etwas zum Beschweren dabei haben (zum Beispiel einen Fotorucksack oder ähnliches)
  • Tipp: Um die Stadt mit der Umgebung komplett aufnehmen zu können, bietet sich ein Panorama aus etwa 4 Aufnahmen im Hochformat an, welche man dann in Lightroom zu einem Panorama zusammensetzt (so ist unser Titelbild von diesem Artikel aufgenommen)
  • Das Restaurant in der Bergstation hat fast analog zu den Fahrzeiten der Seilbahn geöffnet und bietet gerade im Winter oder während der Wartezeit auf besseres Licht eine gute Möglichkeit, sich bei einem Kaffee aufzuwärmen
  • Fahrzeiten / Informationen / Details Seilbahn auf deren (deutschsprachiger) Homepage
  • Du findest diesen Fotopoint mit den folgenden Koordinaten, die wir für dich zu Google Maps verlinkt haben: 69.634923, 18.991309
  • Fotopoint in der Nähe: Sommarøy
Magische Wolkenspiele über Tromsø mitten in der Nacht (zur Zeit der Mitternachtssonne)

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

Conny und Sirko

„Ja, wir lieben dieses Land…“- so beginnt die norwegische Nationalhymne, und ja, auch wir – Conny & Sirko – lieben dieses Land, die Einwohner, die grandiose Landschaft, den Frieden und die Ruhe, die wir dort und in ganz Skandinavien finden. Wir waren inzwischen über dreißig Mal im Norden unterwegs – zu verschiedenen Zeiten, in vielen Regionen und in allen Variationen. Unseren Reiseblog Nordlandblog entwickeln und schreiben wir mit viel Liebe und Herzblut, denn so haben wir die Möglichkeit, uns das permanente Fernweh nach dem Norden von der Seele zu schreiben und euch hoffentlich ebenfalls dafür zur begeistern. Also: Kurs auf Norden !

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