Island Stellplätze

Wohnmobil Stellplatz Island: Kommunaler Campingplatz Þórshöfn Camping (Porshöfn)

Titelbild Campingplatz Porshöfn Þórshöfn Camping (Island) Nordlandblog

Der kommunale Campingplatz in Porshöfn liegt etwas oberhalb vom Dorfzentrum in ruhiger Lage. Von den meisten Stellplätzen bietet sich so ein herrlicher Blick über die Küste hinauf auf den Nordatlantik. Das kleine Dorf Porshöfn im Nordosten Islands zählt weniger als 400 Einwohner. Entgegen der weit verbreiteten Tradition in Nordisland ist dieses Dorf nicht durch den Fischfang gewachsen oder geprägt. Porshöfn war vielmehr schon in früheren Zeiten ein wichtiger Handelsort. Bereits seit dem 15. Jahrhundert wurde hier nachweislich bereits Handel betrieben, unter anderem auch mit mit deutschen Kaufleuten. Die Lage im Nordosten von Island bot dafür beste Bedingungen. Inzwischen leben viele Menschen im Dorf allerdings auch von der wachsenden Fischindustrie oder eben dem Tourismus.

Unser Wohnmobil auf dem Campingplatz Porshöfn Þórshöfn Camping (Island) Nordlandblog
Auf dem Campingplatz von Porshöfn

Porshöfn bietet eine erstaunlich gute Infrastruktur: Im Sportzentrum findet man unter anderem ein Hallenbad, einen Sportplatz und ein Fitnessstudio. Außerdem gibt es im Ort ein Restaurant, einen Lebensmittelmarkt, eine Tankstelle, Apotheke sowie ein staatliches Geschäft, in dem alkoholische Getränke verkauft werden (Vínbúðin).

Campingplatz in Porshöfn

Der Campingplatz selbst ist sehr zweckmäßig gestaltet. Es gibt einige Bänke und Tische, Toiletten, Duschen sowie entsprechende Stromanschlüsse. Einen Gemeinschaftsraum oder eine richtige Küche sucht man hingegen vergeblich. Hinter einem kleinen Holzhäuschen findet man auf dessen Rückseite lediglich einige Spülen.

Sanitäranlagen auf dem Campingplatz Porshöfn Þórshöfn Camping (Island) Nordlandblog

In der Umgebung hat man die Möglichkeit, in der Natur zu wandern oder viele verschiedene Seevögel zu beobachten. 2014 wurde dafür sogar eine neue Aussichtsplattform installiert. Das Gebiet um Porshöfn bietet den Vögeln ideale Bedingungen und lockt so auch einige seltenere Vogelarten an. Mehr Informationen dazu erhaltet ihr in der Touristeninformation im Ort.

Fakten / Details zum Campingplatz Porshöfn

Kasse des Vertrauens Campingplatz Porshöfn Þórshöfn Camping (Island) Nordlandblog
  • Saison: 2019 etwa von Anfang Juni – Mitte September geöffnet
  • Preis 2019: 1300 ISK pro Person und Nacht
  • Pro Nacht wird eine zusätzliche Touristengebühr von 333 ISK fällig
  • Kinder unter 14 Jahren übernachten kostenlos
  • Ein Platzwart kassiert in der Regel am Morgen und am Abend. Sollte niemand zum Kassieren kommen, so ist der fällige Betrag in die Box zu tun oder eben in geeigneter Weise zu hinterlegen.
  • Stromversorgung kann gegen eine Gebühr von 850 ISK / pro Tag genutzt werden
  • Schöner großzügiger und weitläufiger Platz unweit der kaum befahrenen Straße. Einige Stellplätze sind durch Holzkonstruktionen abgetrennt und zugleich geschützt.
  • Perfekt geeignet für alle Varianten von Wohnmobilen, Zelten und Wohnwagen-Gespannen
  • Sehr guter Mobilfunkempfang (4 G Netz)
  • Perfekte Infrastruktur im naheliegenden Ortszentrum von Porshöfn. Tankstelle, Lebensmittelladen, Alkohol-Laden “Vinbudin”, Cafés und einige empfehlenswerte Restaurants sind gut erreichbar.
  • Wahrscheinlich werden die Toiletten als auch die Duschen in der Hochsaison für den ziemlich großen Platz nicht ausreichen.
  • Der Platz ist großzügig angelegt aber sehr pragmatisch, nüchtern gehalten. Keine Küche oder Aufenthaltsraum vorhanden.
  • Grauwasserentsorgung vorhanden
  • Keine Homepage / Webseite vorhanden und daher nicht verlinkt
  • Google Maps Koordinaten: 66.198727 -15.328352

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Autor / Autoren:

Conny & Sirko

... schreiben sich hier ihr ewig währendes Fernweh nach dem Norden Europas von der Seele - wenn sie nicht gerade mit ihrem Wohnmobil durch die atemberaubenden Landschaften Nordeuropas reisen, um ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit euch in ihrem Nordlandblog zu teilen. Besucht uns gern im Bereich "ÜBER UNS" :)

2 Kommentare

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  • Hallo ihr Beiden,

    habe mit großem Interesse eure Berichte über Island gelesen. Die sind schon sehr ausführlich und aufschlussreich und machen Lust auf mehr.
    Trotzdem bleiben noch Fragen die ich gerne von Insidern wie euch beantwortet hätte. Ich hoffe ich gehe euch nicht auf den Nerv und ihr findet Gelegenheiten mir weiter zu helfen.
    Also meine Frau und ich möchten mit unserem Wohnmobil (Allrad Mercedes Rundhauber) im März nach Island. Leider geht nach meinen Recherchen die erste Fähre erst ab 18.03. Gibt es Alternativen?
    Ist die Infrastruktur auf Island auf so frühe Camper eingerichtet? Kann man sofern die Witterung es zulässt die Insel außerhalb der Ringstraße bereisen oder ist man sehr eingeschränkt? Stehen Stellplätze zu der Jahreszeit zur Verfügung? Wie macht man das mit Buchung und Bezahlung?(Bar oder Karte)
    Übrigens wir wollen bis Anfang- Mitte Mai bleiben.
    Wie ihr lest es sind eine Menge Fragen und ich hoffe ihr könnt uns helfen eine Entscheidung pro Island zu treffen.
    Mit gespannten Grüßen aus Dorsten
    Biggi und Gregor Kordell

    • Hallo Gregor,

      unser guter Vorsatz für 2023: Kommentare öfter und schneller beantworten. Leider ist davon schon wieder nicht viel übrig geblieben, da wir diese Menge kaum noch bewältigen (können)….

      Aber nun zu deinen Fragen:

      1. Es gibt keine andere / weitere Fährverbindung und leider hat die Reederei aufgrund der Energiepreise den Fahrplan über den Winter massiv eingeschränkt. Bliebe nur die Verschiffung vom Wohnmobil – was relativ viele Anbieter ermöglichen – und der Flug nach Island. Weitere Optionen sind leider nicht möglich.

      2. Ihr seid bis zum Sommer auf die Ringstraße und einige Nebenstrecken an der Küste sowie an den Westfjorden beschränkt. Die Straßen hinauf ins Hochland werden erst im Sommer geöffnet. Aber auch so gibt es eine Unmenge zu sehen und zu entdecken – für den ersten Trip ist das daher aus unserer Sicht vollkommen in Ordnung und ihr müsst euch dafür die Highlights nicht mit den Touristenmassen der Sommersaison teilen…

      3. Die Infrastruktur für Camper ist eigentlich stets und ganz pragmatisch verfügbar: Viele Campingplätze sind zwar noch geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet, können aber dennoch (meist zu reduzierten Preisen) genutzt werden. Es ist eben dann kein großer Service zu erwarten und die Bezahlung erfolgt oft über eine Kasse des Vertrauens. Bargeld ist daher unabdingbar in der Nebensaison.

      Grundsätzlich können und würden wir euch – gerade auch aus unserer Erfahrung (April – Juni) – zu dieser Reise raten. Ihr müsst euch aber in jedem Fall gut vorbereiten und auf teilweise auftretende Wetterextreme einstellen – werdet aber täglich durch eine unglaubliche Natur und unvergessliche Abenteuer dafür entschädigt.

      Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Feedback etwas bei der Entscheidungsfindung helfen konnten und senden liebe Grüße,

      Conny und Sirko

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