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Glögg Rezept: Den leckeren Glühwein aus Schweden selbst machen

Titelbild Rezept Glögg aus Schweden

Glögg ist in der Weihnachtszeit in Schweden und im restlichen Skandinavien ein ebenso beliebtes und traditionelles Getränk, wie der Glühwein bei uns in Mitteleuropa. Und in gleicher Weise gibt es vom Glögg viele regional unterschiedliche Varianten und Interpretationen: Zubereitet wahlweise mit rotem oder weißen Wein, alkoholfrei oder sogar mit einem Schuss Rum – es gibt für fast jeden Geschmack ein Rezept. Daher waren wir begeistert, als wir beim Lesen des Buches Fettnäpfchenführer Schweden auf ein gleichermaßen einfaches und lecker klingendes Glögg Rezept gestoßen sind.

Doch bevor wir euch das Rezept für den Glögg hier weiterempfehlen, mussten wir es natürlich erst einmal selbst verproben. Also besorgten wir rasch die Zutaten und schon ging es los: Die Zubereitung ist kinderleicht und der Glögg einfach nur gefährlich lecker…

Schwedischen Glögg selbst machen – so gehts

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem schwedischen Glögg und unserem “einheimischen” Glühwein? Generell wird zumindest in Schweden mehr Zucker verwendet und bei einer Vielzahl der bekannten Rezepte werden dem Getränk zusätzlich Ingwer, Kardamom, Mandeln oder Rosinen zugesetzt.

Grundsätzlich kann man Glögg, genau wie Glühwein, aus den unterschiedlichsten Rot- oder Weißweinen zubereiten. Dabei entscheidet die Qualität des Weines oftmals schon über den Geschmack des Glöggs. Daher können wir es nur schwer nachvollziehen, dass in den Supermärkten fertige Glühweine für weniger als 2 Euro je Flasche erhältlich sind. In dem Fall werden mit hoher Wahrscheinlichkeit billige Weine und einfache Aromen statt echter Gewürze verwendet. Bei unserem selbstgemachten Glögg können wir über die Auswahl der Zutaten die Qualität bestimmen können das Rezept jederzeit ganz nach unseren Geschmack verfeinern oder anpassen.

Nisser Rotwein Zutaten Rezept Glögg aus Schweden

Quelle Originalrezept: Buch Fettnäpfchenführer Schweden

Zutaten für unser Glögg Rezept:

1 Liter guten Rotwein (Wir nehmen gern trockene Rotweine aus Italien oder Spanien.)
8 cl Weinbrand, Rum oder Wodka
100 g brauner Zucker
1 Zimtstange
20 g frischer Ingwer
2 Teelöffel Kardamompulver
4 Nelken
100 g Rosinen
50 g geschälte Mandeln

Die Zubereitung dieses schwedischen Glöggs:

Für die Zubereitung benötigen wir einen großen Kochtopf, in den wir zunächst die folgenden Zutaten hineingeben: Wein, Schnaps, Nelken, Kardamom und die Zimtstange. Nun noch den Ingwer in dünne Scheiben schneiden und ebenso wie die Hälfte der Rosinen hinzugeben.

Bevor oder während wir den Glögg nun bei kleiner oder mittlerer Hitze erwärmen, müssen wir auch noch den Zucker hinzugeben.

Unser Tipp: Den Zucker nur nach und nach, in kleinen Teilen und unter ständigem Abschmecken in den Topf geben, da der Glögg meist sehr viel süßer ist als unser Glühwein.

Unter ständigen Rühren erhitzen wir nun den Glögg auf die gewünschte Temperatur, wobei er auf keinen Fall kochen darf. Jetzt den Glögg durch ein feinmaschiges Sieb abseihen und fertig ist unser selbstzubereitetes Heißgetränk. Die übrigen Rosinen werden mit den Mandeln in die Becher oder Gläser gefüllt und dort mit dem warmen Glögg übergossen.

Unser Fazit:

Die Zubereitung ist ganz einfach und in kürzester Zeit hat man sich einen extrem leckeren Glögg zubereitet – wobei den eigenen Ideen zur weiteren Verfeinerung kaum Grenzen gesetzt sind. Nachdem wir das Rezept inzwischen mehrmals ausprobiert haben, verwenden wir allerdings grundsätzlich etwas weniger Schnaps und Zucker.

Skål – lasst es euch schmecken…

Wir hoffen, der selbstzubereitete Glögg schmeckt euch genau so gut wie uns… Deshalb würden wir uns sehr über ein Feedback freuen. Oder schwört ihr auf ein anderes leckeres Glögg Rezept? Dann schreibt uns gerne über die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

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Autor / Autoren:

Conny und Sirko

... schreiben sich hier ihr ewig währendes Fernweh nach dem Norden Europas von der Seele - wenn sie nicht gerade mit ihrem Wohnmobil durch die atemberaubenden Landschaften Nordeuropas reisen, um ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit euch in ihrem Nordlandblog zu teilen. Besucht uns gern im Bereich "ÜBER UNS" :)

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