Gastbeitrag Norwegen Highlights

Zwei Reiseprofis verraten ihre Lieblingsorte in der norwegischen Hauptstadt Oslo

Norwegen begeistert seine Gäste. Auch wenn man schon viel von der Welt gesehen hat, ist das Land im Norden ein echtes Highlight. Adrian und Christoph vom Reisepodcast Welttournee haben schon über 100 Länder bereist. Norwegen belegt dabei einen der Spitzenplätze in ihrem ganz eigenen Länder-Ranking. Für den Nordlandblog verraten die Reiseprofis ihre fünf Lieblingsorte in Oslo und haben am Ende noch einen Extra-Tipp.

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Ankommen mit Stil – der Oslo Fjord

Oslo ganz Nahe - fast am Ziel der Reise angekommen.

Mit dem Flugzeug ankommen kann dank Billigairlines inzwischen jeder. Die beste Art nach Oslo einzureisen ist aber immer noch mit der Fähre durch den Oslo Fjord. Schon viele Kilometer vor dem eigentlichen Ziel beginnt sich ganz langsam der Oslo Fjord an den Seiten aufzubauen. Am besten sichert man sich schon früh einen Platz auf dem Außendeck der Fähre, denn an allen Seiten gibt es etwas zu entdecken. 

Häuser mitten in der Natur

Oslo ist wunderschön.

Ganz langsam baut sich an den Seiten der Fjord auf und gibt den Blick frei auf die wunderbare norwegische Landschaft. Während einem der Fahrtwind um die Nase weht, kommt man schnell ins Träumen. Die Häuser am Hang müssen einen wunderbaren Blick auf das Wasser haben. Man erwacht allerdings schnell aus seinen Tagträumen, wenn man etwas weiter denkt und sich die Immobilienpreise in Norwegen vorstellt.

Waghalsige Tricks an der Heckwelle

Hinten an der Heckwelle der Fähre trifft man oft auf Jetski-Fahrer, die das Fahrwasser und die entstehenden Wellen für tollkühne Tricks und Sprünge nutzen. Auch hier verfällt man schnell ins Grübeln, was wohl passiert, wenn ein Jet-Ski Fahrer unfreiwillig ins kühle Nass fällt. Also schnell weiter ganz an die Spitze der Fähre. Hier weht der Wind ordentlich und trotzdem ist die Aussicht überragend. Denn ganz langsam ändert sich das Bild von urwüchsiger Natur in Großstadt. Oslo kommt näher.

Die Sauna auf dem Floß

Wer von der Überfahrt durchgefroren ist, findet ganz in der Nähe des Anlegers und der neuen Oper ein ganz besonderes Ziel. Wer zudem noch immer an die Jet-Ski-Fahrer denken muss, wie es ihnen wohl ergeht, wenn sie ins Wasser des Fjords fallen, kann es dort selbst erleben. Kurzum: Am Opernstrand gibt es eine Sauna, die auf ein Floß gebaut ist. Klingt verrückt, ist es auch! 

Saunieren mit Blick auf die Oper

Die Sorenga Sauna kann man entweder als eigene Gruppe für rund zwei Stunden mieten oder man schaut spontan vorbei und kann sich einer Gruppe anschließen. Das Floß schippert dann ein wenig in das Hafenbecken. Man sauniert mit Blick auf die Oper und zur Abkühlung geht es ab in die eiskalten Fluten. Rund 12 Personen passen in die Sauna und es gibt zwei verschiedene Flöße. Da in Norwegen das Sauna Ritual nicht so verbreitet ist, wie zum Beispiel in Finnland, ist die Floß-Sauna ein echtes Highlight. 

Ein bisschen Berlin Kreuzberg mitten in Oslo

Raus aus der Sauna und rein mitten ins Leben. Die trendigen Viertel in der die Hipster ihren Kaffee schlürfen, gibt es so ziemlich in jeder Stadt. In Oslo heißt das Viertel Grünerløkka und es erinnert ein wenig an Berlin Kreuzberg. Viele Designerläden und Second Hand Shops gemischt mit einem industriellen Charme begeistern auf Anhieb. Dass es dazu jede Menge Bars, ausgefallene Restaurants und coole Parks gibt, müssen wir nicht extra erwähnen oder? Der Bereich um den Fluss Akerselva eignet sich zudem wunderbar für einen Spaziergang. Alle Kaffee-Liebhaber zieht es nach dem Spaziergang ins “Supreme Roastworks Café” oder zu “Fru Hagen” beim Sofienberg Park. 

Mit der Metro zum Wandern – geht so nur in Oslo

Genug Hipster-Feeling gehabt? Dann raus in die Natur – Wandern wird immer trendiger und da Oslo in bester Natur liegt, geht das dort so einfach, wie in kaum einer zweiten europäischen Hauptstadt. Das Beste daran: ihr braucht kein Auto um in den Wald zu fahren, in Oslo reicht eine kurze Metrofahrt mit der Linie 5 vom Hauptbahnhof. Die Endstation heißt Songsvann, was auch gleichzeitig der Name vom dortigen See ist. Man kann dort auf rund 3 Kilometern um den See wandern, laufen oder sich anderweitig sportlich betätigen.

Wanderung auf den Holmenkollen

Wer einen ganzen Tag Zeit und Wanderschuhe dabei hat, kann von Songsvann sogar bis zu unserem letzten Lieblingsort dem Holmenkollen wandern. Rund 10 Kilometer ist die Strecke lang die kreuz und quer durch norwegische Natur führt. Die Wege sind sicher und gut ausgeschildert. 

Eine Skisprungschanze mitten in der Stadt Oslo

Die gute Nachricht vorweg: Man muss nicht unbedingt zum Holmenkollen wandern. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man ebenfalls super hin. Auch mit dem eigenen Auto kann man das Gebiet um die Skisprungschanze super erreichen und zumindest im Sommer gibt es genug Parkplätze. Von oben bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf Oslo und die Umgebung. Schwindelfreie können sogar den Turm der Skisprungschanze erklimmen und ganz wagemutige (zu denen wir leider nicht gehören) können mit einer Art Seilbahn die Schanze herunterfahren. 

Über den Reisepodcast Welttournee

Adrian und Christoph haben bereits über 100 Länder bereist. Alle mit 30 Tagen Jahresurlaub und kleinem Budget. Auch wenn es mit dem kleinen Budget im Norden schwierig wurde, die beiden erzählen in ihrem Norwegen Podcast voller Begeisterung vom Land und ihren Abenteuern, die sie nicht nur nach Oslo geführt haben. Den Podcast gibt es auf allen bekannten Podcastplattformen.

Bilder: © Christoph Streicher, Nordlandblog


Literaturtipp*

Reise Know-How CityTrip Oslo

Dieser aktuelle Stadtführer ist der ideale Begleiter, um alle Seiten der norwegischen Hauptstadt selbstständig zu entdecken

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Autor / Autoren:

Christoph Streicher

Christoph Streicher

Christoph Streicher lebt in Barcelona und hat bereits an die 100 Länder bereist. Zusammen mit seinem Kumpel Adrian Klie hat er den Reisepodcast Welttournee gestartet. In jeder Folge gibt es Tipps und Trick zu einem Land. Beide arbeiten Vollzeit und müssen mit ihren 30 Urlaubstagen pro Jahr und einem kleinen Budget auskommen. So entstehen unterhaltsame Beiträge, die sofort zum Nachmachen animieren.

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