Gastbeitrag

Ein Paradies ist bedroht: Spitzbergen – Norwegens Außenposten

Svalbard - unglaubliche Natur

Die nächste Aktion auf der Insel Spitzbergen kann beginnen

Nächstes Wochenende sind wir wieder drei Tage hier draussen, auf Spitzbergen –  mit dem Ziel die Küsten von Spitzbergen etwas sauberer zu machen. Obwohl dies nicht die erste Aktion ist und wir bereits zahlreiche Tage investiert haben, finden wir ständig und zunehmend mehr Plastik. Hinzu kommt jede Menge Fischereiequipment, sogar ganze Netze, die zum Teil bereits metertief in den Strand “eingespült” sind.

Das Alfred Wegener Institut forscht schon seit langem in diesem Bereich und Dr. Melanie Bergmann und ihr Team bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen, welche Gefahren vom Plastikmüll in den Weltmeeren ausgehen. Außerdem nimmt die Verschmutzung stetig zu. Es gelangt immer mehr Müll in die Meere unserer Welt – mit katastrophalen Folgen für unsere Umwelt und Zukunft. Hier der Link zum Artikel des Forschungsinstitutes.

Auch wenn ich als Tourismusunternehmer solche Fakten eigentlich nicht verbreiten sollte, so scheint es mir doch wichtig. Die Natur geht zu Grunde – wir müssen endlich etwas tun. Alle sind aufgerufen mitzuhelfen. Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten und sollte es auch tun.

Die Ergebnisse unserer letzten Sammelaktion seht ihr hier:

Vielleicht sollten wir doch im Supermarkt einmal mehr eine Baumwolltasche dabei haben? Wie schön wäre es, wenn es so gelänge, Plastiktüten irgendwann komplett zu verbannen? Wusstet ihr, dass wir eine Plastiktüte im Schnitt nur 18 Minuten verwenden?

Nun gut, genug gejammert. Im März werden wir für dieses wichtige Projekt eine dreiwöchige Auszeit nehmen und Spitzbergen bereisen. Obwohl zu dieser Zeit eigentlich unsere Hauptsaison für Fotosafaris ist, werden wir selber auf die Schneemobile steigen, um für das Umweltprojekt zu Fotografieren und zu Filmen.

Zur Zeit entwickeln wir dafür auch eine eigene Drohne. Die soll auch in diesen arktischen Temperaturen gute Flugzeiten schaffen und hochwertige Video’s und Filmmaterial erstellen. Anneliese Possberg wird als Filmemacherin die Expedition begleiten, Claus Possberg und ich werden fotografieren und die Drohnen bedienen.

Unglaublich die Natur auf Spitzbergen
Ein Traum der erhalten bleiben soll.

Zum einen soll so die Schönheit von Spitzbergen dokumentiert werden und zum anderen wollen wir auch Daten für das AWI (Das Alfred Wegener Institut) sammeln.

Eisbären auf Spitzbergen sind zum Glück noch keine Seltenheit.
Eisbär auf Spitzbergen

Wir wollen herausfinden, ob die Kunststoffe auch im Schnee und Eis weiter verteilt werden. Dazu gibt es bisher leider viel zu wenig Daten.

Helft bitte alle mit, die Paradiese der Erde und damit unsere Natur besser zu schützen. Er (siehe Bild links) wird es euch danken 🙂


NEWSLETTER ABONNIEREN

Wir informieren dich auf diesem Weg alle 4 Wochen über neue Beiträge, wertvolle Ratgeber, Gewinnspiele, Stellplätze und Aktionen – bis du dich mit einem Mausklick wieder abmeldest.  

Autor / Autoren:

Kai Müller

Kai Müller

Spitzbergen und Fotografie – das passt perfekt zusammen. Die Inselgruppe hoch oben in der Arktis bietet einzigartige Möglichkeiten für Landschafts- und Tierfotografen. Und wir, das Team von KMphoto-Expeditions, haben eine Reihe von Touren zusammengestellt um Sie an die schönsten Plätze zu bringen. Wir kümmern uns um die Sicherheit und die Logistik, Sie machen die Fotos.

2 Kommentare

Klicke hier für dein Feedback, deinen Kommentar oder deine Frage

Erhältlich im Shop

Magazine abonnieren

Wir sind dabei

 

Wir lesen / hören aktuell *

Der Kreis aller Sünden”

Spannender Lesestoff des Norwegers Torkil Damhaug.

“Loving Everywhere I Go”

Handgemachte Musik aus Irland – Hudson Taylor


(* Werbelink / mehr dazu im Impressum)

Reklame