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Driftwool – auf der Spur der Wikingerschafe in Schottland

Driftwool - auf der Spur der Wikingerschafe in Schottland - Van, Subaru Libero, Shetland, Orkney, Isle of Man, Hebriden, Gastbeitrag - schottland, roadtrips - Irina vom Blog "Driftwool" berichtet in ihrem Gastbeitrag von ihrer spannenden Tour auf den schottischen Inseln. Sechs Monate war sie mit ihrem Pocket-Camper unterwegs - immer auf der Suche nach den Spuren der Wikinger-Schafe und an den entlegensten Stellen Schottlands. Hier teilt sie mit uns die Erlebnisse dieses Trips.

Irina vom Blog “Driftwool” berichtet in ihrem Gastbeitrag von ihrer spannenden Tour auf den schottischen Inseln. Sechs Monate war sie mit ihrem Pocket-Camper unterwegs – immer auf der Suche nach den Spuren der Wikinger-Schafe und an den entlegensten Stellen Schottlands. Hier teilt sie mit uns die Erlebnisse dieses Trips.

Ein halbes Jahr im Pocketcamper auf den schottischen Inseln

“Das muß die TARDIS sein – innen größer als außen”

Driftwool - auf der Spur der Wikingerschafe in Schottland - Van, Subaru Libero, Shetland, Orkney, Isle of Man, Hebriden, Gastbeitrag - schottland, roadtrips - Irina vom Blog "Driftwool" berichtet in ihrem Gastbeitrag von ihrer spannenden Tour auf den schottischen Inseln. Sechs Monate war sie mit ihrem Pocket-Camper unterwegs - immer auf der Suche nach den Spuren der Wikinger-Schafe und an den entlegensten Stellen Schottlands. Hier teilt sie mit uns die Erlebnisse dieses Trips.

Die Idee war ganz einfach: Schafschere und ein paar Kleinigkeiten einpacken und ein halbes Jahr auf den Spuren der Wikingerschafe reisen. Von der Isle of Man über die Hebriden und Orkney bis nach Shetland.
Nur ich und mein Hund. Wohin die Neugier uns auch treibt.
Mein Auto: Ein Subaru Libero. Ein winziger (und witziger) Van mit Allradantrieb. Perfekt zum Umbau in ein rollendes Zuhause!

Der Umbau

Zwei flache Kisten hinten, eine vorne und dazwischen ein Brett: Stauraum, Liegefläche und darunter eine “Hundehütte”. Eine Kiste für Klamotten, eine für Autozubehör wie Abschleppseil, Verbandkasten und Öl und eine für Essen, Kocher, Waschzeug. Knappe 180 Liter Stauraum insgesamt. Das ist reichlich! Ich hatte sogar Sachen mit, die ich gar nicht anhatte. Genau genommen zwei T-Shirts. Was vor allem daran lag, daß ich die längste Zeit in Shetland hängengeblieben bin und es dort meistens zu windig ist für T-Shirts. (In Shetland bekommt man eher Windbrand als Sonnenbrand)

Der Pocketcamper im Reisealltag

Er ist klein! Da findet sich immer ein Platz auf einer der vielen Fähren. Auf den großen Fähren weckt er den Ehrgeiz der Fährleute, ihn in eine Ecke zu knietschen, in die kein anderes Auto paßt.
Auf den vielen kleinen Fähren von einer Insel zu anderen weckt er den Ehrgeiz, ihn noch draufzubekommen, obwohl eigentlich alles voll ist.
Auch die Fähren, die keine “roll-on-roll-off” Fähren sind und die einen zu den richtig abgelegenen Inseln bringen, sind kein Problem. Da wird der Pocketcamper halt mit dem Kran abgeladen. Allerdings muß man bei diesen Inseln Zeit einplanen. Wenn das Boot nur einmal in der Woche fährt, dann bedeutet schlechtes Wetter mehr als nur eine kleine Verzögerung.

Driftwool - auf der Spur der Wikingerschafe in Schottland - Van, Subaru Libero, Shetland, Orkney, Isle of Man, Hebriden, Gastbeitrag - schottland, roadtrips - Irina vom Blog "Driftwool" berichtet in ihrem Gastbeitrag von ihrer spannenden Tour auf den schottischen Inseln. Sechs Monate war sie mit ihrem Pocket-Camper unterwegs - immer auf der Suche nach den Spuren der Wikinger-Schafe und an den entlegensten Stellen Schottlands. Hier teilt sie mit uns die Erlebnisse dieses Trips.

Hoher Wiedererkennungswert! Es dauert nicht lange, da wird man mitten auf der Landstraße in Shetland angehalten und ausgefragt. Der Frager hat das Auto schon oft gesehen und will nun wissen, wer man ist. Gegrüßt wird man auch als Fremder von Fahrern entgegenkommender Autos aber mit dem Pocketcamper bekommt man bald schon das Winken, das “richtigen Bekannten” vorbehalten ist. Man bekommt aber – zumindest nach ein paar Wochen in Shetland – auch eine SMS, wenn man mal vergißt, zurückzuwinken!

Auf der Suche nach den Wikingerschafen auf den schottischen Inseln.

Er ist schmal! Im ländlichen Schottland sind die meisten Straßen einspurig. Was bedeutet: Eine Spur für beide Richtungen zusammen. Es gibt ‘passing places’ – Einbuchtungen zum Ausweichen bei Gegenverkehr. Oder zum links ranfahren, um jemanden überholen zu lassen. Der Libero braucht diese Buchten eigentlich nur, um für ein Schwätzchen mit Entgegenkommenden zu halten.

Driftwool - auf der Spur der Wikingerschafe in Schottland - Van, Subaru Libero, Shetland, Orkney, Isle of Man, Hebriden, Gastbeitrag - schottland, roadtrips - Irina vom Blog "Driftwool" berichtet in ihrem Gastbeitrag von ihrer spannenden Tour auf den schottischen Inseln. Sechs Monate war sie mit ihrem Pocket-Camper unterwegs - immer auf der Suche nach den Spuren der Wikinger-Schafe und an den entlegensten Stellen Schottlands. Hier teilt sie mit uns die Erlebnisse dieses Trips.

Allrad! Vermutlich nicht geländegängig genug für die Rallye Paris-Dakar aber mehr als ausreichend, um sich ruhigen Gewissens auch auf “abenteuerliche” Wege zu wagen.
Eine meiner Schwächen: Sehe ich auf der Landkarte eine lange Straße, die irgendwann im Nichts (meist am Meer) endet, dann muß ich da einfach hin! Und das lohnt sich immer! So zum Beispiel im schottischen Sutherland – da endet die lange Sackgasse an einem Leuchtturm und davor gibt es eine überraschende Attraktion: “The loo at the light”. Ein Kompostklo am Leuchtturm!

Die Briten und “ihre” Toiletten

Die Briten haben sowieso so ein Thema mit öffentlichen Toiletten. Die gibt es überall. Für mich aber noch viel interessanter: Es gibt auch oft öffentliche Duschen und Waschmaschinen!
Offizielle “Wildcamp-Plätze” gibt es auch überall. Das sind landschaftlich beeindruckende Plätze, an die es Camper schon immer gezogen hat – in stetig steigender Zahl. Weshalb es mal nötig wurde, Mülleimer aufzustellen und Toiletten zu bauen. Dafür zahlt man einen kleinen Obulus. Oft in eine Kasse des Vertrauens. Ansonsten darf man (fast) überall in Schottland wild campen und hat auch überall Wegerecht. (Mehr dazu auch in diesem Artikel auf Wikipedia)

Auf den äußeren Hebriden liegt am Ende einer solch verlockenden Sackgasse der Nachbau einer Vorzeitlichen Behausung und ein alter Friedhof. Die kleine Insel ‘Great Bernera’ gehört dem literarischen Vorbild für die “James Bond”-Figur und ich bin ziemlich sicher, daß das der Mann ist, der am nächsten Morgen mit dem Jaguar zum Friedhof kommt und Blumen bringt. (Um hier herzukommen braucht man also gar keinen Allradantrieb!)
Übrigens liegen schottische Friedhöfe oft an den schönsten Orten! Wer einen Schlafplatz im Campervan sucht und sich vor einer Nacht am Friedhof nicht gruselt, der sollte das ruhig als Tipp mitnehmen.

Auf North Uist endet die Straße – wie erhofft – am Strand. Und an was für einem! Weißer Sand, türkisblaues Wasser. Und kein Mensch weit und breit.

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Irina Böhme

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